Freitag, 20. November 2009

Der (erste) Damm ist gebrochen … FED soll offenbaren.












 Das war in meinen Augen die wichtigste Abstimmung in einer legislativen Körperschaft, seit es das mundane tagebuch gibt: Gestern Nachmittag, (genaue Zeit unbekannt) verkündete der demokratische Abgeordnete Grayson (Florida): 
"Today was Waterloo for Fed secrecy".
Was war geschehen?

Auf Deutsch: das Finanz Komitee des Kongresses verabschiedete eine Gesetzesvorlage, mit dem es dem Kongress vorschlägt, die FED (Federal Reserve = Bundesreserve), die (private) amerikanische Zentralbank, gesetzlich zu verpflichten, ihre Entscheidungen und Maßnahmen gegenüber den gewählten Vertretern des Staates auf Befragen, offen zu legen. Eine beispiellose Niederlage der FED im 96. Jahr ihres Bestehens. Zwar sind staatliche Eingriffe in die Entscheidungen der FED in  dieser Gesetzesvorlage nicht vorgesehen, aber seine Gegner haben klar zu erkennen gegeben, dass ihnen nur zu bewusst ist, dass politischer Druck die unausweichliche Folge solcher öffentlicher Anhörungen sein wird.
Wie sehr die Öffentlichkeit seitens der FED zu fürchten ist, wird klar, wenn man bedenkt, dass das „bailout“-Paket zur Rettung der insolventen Großbanken, das im Herbst letzten Jahres in Höhe von 700 Milliarden $ nur knapp durch den Kongress ging, inzwischen von der FED unter Ausschluss der Öffentlichkeit um die Summe von 2 Billionen (2.000 Milliarden) $ verdeckter Subventionen aufgestockt worden ist.
Als klar wurde, dass die Vorlage von b e i d e n  Parteien mehrheitlich getragen zu werden versprach, haben in einem „verzweifelten Versuch“ seine Gegner eine alternative „Kompromiss“-Vorlage eingebracht, die seine Befürworter als „vernünftiger“ bezeichneten dessen eigentliche Quintessenz aber war, dass es auch in Zukunft keine öffentlichen Anhörungen geben würde. Sie fügten dem einen Brief von acht prominenten Ökonomen bei, die einen „Querschnitt“ durch die vorhandenen Auffassungen darstellen würden. Kurz darauf antwortete jedoch für die Blog-Gemeinde die Huffington Post mit einem Bericht, der aufdeckte, dass die Ökonomen wohl prominent seien aber keinen Querschnitt darstellten,  denn sieben von den acht hätten extensive Verbindungen zur FED und die Hälfte stünde sogar derzeit auf den Gehaltslisten der FED. Diese Zugehörigkeit stünde jedoch mit keinem Wort in den Brief.
Die Huff.Post präsentierte ihrerseits einen Brief, unterzeichnet von dreizehn unabhängigen Ökonomen und Bloggern und Gewerkschaftsführern:
November 18, 2009
House Financial Services Committee
2129 Rayburn House Office Building
Washington, D.C. 20515

Dear Chairman Frank, Ranking Member Bachus, and Members of the Committee,
During the past two years, the Federal Reserve dramatically changed its operating procedures. Instead of simply setting interest rates to influence macroeconomic conditions, it rapidly acquired a wide variety of private assets and extended massive secret bailouts to major financial institutions.
There are still many questions about the Fed's behavior in these new activities, including potential cronyism and favoritism in its distribution of many trillions of dollars. As the Special Inspector General for the Troubled Assets Relief Program recently wrote about their bailout of AIG, the Fed's "strategy to pursue concessions from counterparties offered little opportunity for success, even in light of the willingness of one counterparty to agree to concessions."
The Federal Reserve balance sheet expanded to more than $2 trillion, along with implied and explicit backstops to Wall Street firms that could cost even more. Who received the money? Against what collateral? On what terms and conditions? The only way to find out is through a complete audit of the Federal Reserve. That's why we support the Paul-Grayson amendment requiring a complete audit.
The Watt amendment does not repeal the existing provisions that prohibit a GAO audit of the Federal Reserve. In fact, it adds entirely new additional categories of restrictions. Instead of opening up the Fed's secretive activities to public inspection, the Watt amendment cloaks it in further secrecy.
A vote for the Watt amendment is a vote for more secret bailouts. We urge you to support Paul-Grayson instead.
Sincerely,
Dean Baker, Economist, Center for Economic Policy Research
William Black, Professor of Economics and Law
Tyler Durden, Blogger, Zero Hedge
Thomas Ferguson, Professor of Political Science, University of Massachusetts, Boston
James K. Galbraith, Economist, University of Texas
Leo Gerard, President, United Steelworkers Union
Jane Hamsher, Blogger, Firedoglake.com
Rob Johnson, Economist
Naomi Klein, Author, No Logo and The Shock Doctrine
Yves Smith, Blogger, Naked Capitalism
Andrew Stern, President, SEIU
Richard Trumka, President, AFL-CIO
L. Randall Wray, Professor of Economics, Center for Full Employment and Price Stability


Am gestrigen Donnerstag schließlich war der unbekannte Moment … an dem, wenn er sich im Kongress bestätigt, die Wende begonnen hat: Republikaner und Demokraten gemeinsam vertreten … na wen?

                          We are the people:
"Audit the FED"
Yes : 43, Nay: 26
2009 11 19


Und hier Ist die FED:



23.12.1913, 18:02, EST. Washington
(Der Aszendent ist verbürgt durch Holger Roehling der schreibt: "Präsident Woodrow Wilsin unterzeichnete am 23. Dezember 1913 um 18.02 den FederalReserve Act . Damit trat das Gesetz, das die FED ermöglichte, in Kraft").

Was sagt das Horoskop? Es sagt: Aszendent 18,2° Krebs …
·       Was ist es?
·       Antwort: Krebs, das Volk, erscheint.

·       Was vom Volk ist es, das erscheint?
·       Antwort: das fünfte Haus, die Kraft.

·       Wer verfügt über die Kraft?
·       Antwort: Skorpion, die Gestorbenen und die Ungeborenen

·       Wo sind diese?
·       Antwort: im 12. Haus, im unbekannten, unverlierbaren, künftigen Sinn.

·       Wer ist das Ich dieses Volkes?
·       Antwort: Sonne im Steinbock, die Ich-Kraft des Staates.

·       Wo ist diese?
·       Antwort: im sechsten Haus, am Markt.

Und nun auf das Geburtsbild der FED der gestrige 19.November 2009, nach fast 96 Jahren (in Rot).

Audit the FED





19.11.2009 EDT 20:13 (Huff.Post Bericht),
 Transite auf die FED

Mundanes Tagebuch - Gewohnte kennen meine Pfeile. Bei meinen Transiten der laufenden Lichter und Planeten sind diese nicht an ihrem Standort eingezeichnet, sondern dort, wo sie wirken. So ist ein Balken mit Pfeil eine Konjunktion, mit zwei Pfeilen eine Opposition und ein Pfeil mit Rechtem (oder linkem) Winkel ist ein Quadrat mit anderen Worten, die Fülle der möglichen Transite sind bei mir reduziert auf die 4 jeweils möglichen ,momentan allein dominanten, gemeinsamen Resonanzen in einem Orbis von maximal 1,5 Gad.

Hier nun der Transit, wie ich ihn wahrnehme:
 ·       Die Vereinigung der Wölfe und Lämmer, Mars und Venus, bei Mond , dem Volk,  vor 100 Jahren hätte man gesülzt: dem „Altar“ - des  Volkes.

·       Saturn und Pluto, Staat und Priesterschaft - auf Sonne und Pluto. Pluto der Gestaltenreiche, der die kollektiven Bilder zuteilt, bevor sie in den Inszenierungen  auf der Bewußtseinsbühne auftauchen.

  Es ist nicht leicht ein zeitgenössisches Äquivalent für Pluto zu nennen – eine Gestalt wie Hestia,  die nicht heiratende griechische  Göttin des Herdfeuers, ist Beschreibung für die gebotene Enthaltsamkeit der Gestalt des Pluto. Saturn und Pluto also, König und Priester fordern Rechenschaft vom Pluto und Sonne, der Paarung von Priestern und  den zentralen Zockern des Reiches,  ich nenne sie die "Reichsäbte"  (das alte deutsche Reich kannte sie als Fürstbischöfe, wie der von Würzburg, der die Bauern im deutschen Bauernkrieg niedergeschlagen hat.
   Eine epochemachende, erstmalige Visite.

Diese Visite ist aus einem astrologisch erkennbaren Grund extrem peinlich: Pluto, der "Abt",  den Nichtgegenwärtigen  verpflichtet, (dem Geist der Gestorbenen und der Kommenden), ist in Opposition  Sonne verbunden, dem Ich-Geist der Gegenwärtigen.

Und da wir als Menschen  aus nichts anderem, als aus Polaritäten aufgebaut sind, 
darum sind die Oppositionen für uns so angefüllt mit Reizen und verlockenden Erfüllungen.

Und wenn diese himmlische Opposition auch zur (heimlichen) irdischen Hochzeit geführt haben sollte, was bei einer Opposition immer das (oft wonnevolle) Risiko darstellt, dann heißt das, die Regulierer und die Zocker (Sonne, Löwe, i s t  d e r  Zocker) hätten unter der Decke der nachbarschaftlichen Korruption die Reserven der Ungeborenen verzockt.
Das bleibt als Saturn am Himmel stehen: der König, Präsident, Häuptling  - ist die richtende Stimme im Rat.

Darum steht am Himmel für irdische Korruption die himmlische "Todesstrafe".

Gespeichert: 20.11.2009, UTC 15:56, Gepostet: 17:44.





Montag, 16. November 2009



16.  - 13. 11.  2009
unter dem Nördlichen Tierkreis
und unter den Nördlichen Königskonjunktionen
der vier Elemente Feuer, Erde, Luft und Wasser
aus den Jahren 1603, 1802, 1980 und 1305

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Sonntag, 15. November 2009

In Memoriam: Robert Enke

15.11.2009

Heute soll Robert Enke begraben werden.
Hier soll seiner gedacht werden, zusammen mit den größenordnungsmäßig etwa 200.000 Menschen auf der Nordhalbkugel der Erde, die mit ihm den Geburtstag am 24.8.1977 teilen.
Wir kennen seine Geburtszeit nicht und damit ist das Zentrum seiner persönlichen Tragödie der astrologischen Erfassung entzogen.
Was bleibt, ist der Geburtstag mit seinen Konstellationen, die er, wie bemerkt mit, rund einer Viertelmillion Menschen teilt.
Auch der Zeitplan, nach welchem seine und ihre Konstellationen nach einander aus der Latenz in die Aktualität geworfen werden, ist unbekannt, basiert auch dieser auf dem Geburtsmoment, der legitimer weise nur den nächsten Angehörigen zugänglich ist.
Das bedeutet, dass die einzelnen Konstellationen dieses 24.8.1977 fällig werden in einen Zeitrahmen, der sich erstreckt von unmittelbar zur Geburt bis hin zum 84. Geburtstag. (Im von mir vorzugsweise betrachteten 7er -Haupt-Lebensrhythmus in 12x7 Jahren).
Es bleibt mithin noch einmal ein Zwölftel dieser Viertelmillion, also rund 20.000 Menschen, die im engeren Sinne, qua unbekanntem Aszendenten, die am Himmel verzeichneten Schicksalsvorgaben mit Robert Enke teilen.
Als Unbekannte bleibt der eigentliche Ort im Spektrum familiärer Gegebenheiten und Voraussetzungen von der Ahnenreihe her, in welchen jeder dieser 20.000 Menschen mit dem maximal ähnlichen Horoskop/Schicksalsplan hineingewachsen ist, bleibt mithin die Frage, was wird gehindert, sogar blockiert, was wird gefördert usw.
Eine klare Position bezieht in dieser Frage Wolfgang Döbereiner, der 1982 die Hypothese vertritt, dass das Horoskop mit seinem Geburtsmoment, ergo Zeitplan, schon eine Vorauswahl beinhaltet, die sich darauf bezieht, was für Lebensumstände wann auf den Neugeborenen warten:
„Wenn etwa Mars und Neptun sich in einander ausschließenden Entwicklungsphasen „entgegenstehen“, so entspricht dies einer Auflösung (Neptun = 12. Zeichen) der Aggression (Mars = 1. Zeichen), der Auflösung der Reaktionszwänge. Dies ist dann gefordert (und gegeben), wenn die Geburt und die ersten Lebensjahre des Geborenen in Umweltumstände geraten, in denen durch das „reagieren-müssen“ eine Gefährdung hervorgerufen würde. Es ist dies der Fall, wenn eine „Reviergefährdung“ vorliegt, wie es verschiedentlich milieubedingt auftritt, - oder der Situation einer Flucht, einer politischen Verfolgung oder einer Minderheitenlage entspricht.
Die „genetische Vorleistung“, die in dieser vorsorglichen Blockierung von Anlagen liegt, lässt vermuten, dass sich die Genauswahl nach der Situation bestimmt, die für den Geborenen erwartbar ist.
Die Gene scheinen an eine Art „Radar“ angeschlossen zu sein, damit eine Bestandsaufnahme der Umwelt zu vollziehen, etwa in dem Sinne: „wenn diese beiden in dieser Situation ein Kind zeugen, dann wird das Kind diese oder jene Schutzanlage bzw. Blockierung benötigen“ – so dass dann in der verfügbaren Genauswahl gesucht wird, ob etwas Entsprechendes da ist“, ob aus der Vorfahrenschaft diese oder jene Anlagenblockierung vorhanden ist, um das Neugeborene für die Zeit der Unmündigkeit mit einem Selbstschutz zu versehen.
Diese Hypothese unterstreicht, dass aus dem Geburtsbild und den dort ersichtlichen Anlageblockierungen auf die Eltern- und Umweltsituation der Geburt geschlossen werden kann. In den Anlageblockierungen liegen die späteren Störungen, da in jedem Schutz gleichzeitig die Verhinderung liegt, in der Endkonsequenz die Selbstvernichtung. Das heißt, dass mit jeder Schutzanlage das Problem des Schutzes mitgeliefert wird, so, als ob dieses noch ungelöst im Erbe vorläge.“
(Wolfgang Döbereiner, Astrologisch-homöopathische Erfahrungsbilder zur Diagnose und Therapie von Erkrankungen, Bd. 1., München 1982, S. 46 f.)
Im Horoskop Robert Enkes ist genau die im vorangegangenen Zitat angesprochene Anlagenblockierung Mars/Neptun (grün markiert) zu erkennen, die auch den Jupiter und den Merkur einschließt ( unter Umständen sogar den Mond).

24.8.1977, Stand: UTC 12:00

Mangels Geburtszeit = Aszendent = Zeitplan wissen wir, wie gesagt, nicht, wann diese Anlagenblockierung (das „schwache Ego“) gebraucht und ausgelöst ist. Sicher aber ist, dass diese Konstellation die Herrscher von 5 Tierkreiszeichen verbindet und somit in beiden rhythmischen Kreisläufen (vom Aszendenten her), dem oberen und dem unteren, in fünf von 12 „Siebenjahresperioden“ ausgelöst ist. Das heißt, dass diese Durchsetzungsschwäche als Schutzanlage nicht nur in der Kinderzeit aufgerufen ist, sondern sich auch im Erwachsenenleben präsentiert. Das „sich -unsichtbar-Machen“ des Neptun, der Verzicht auf die Durchsetzung im Raum des blockierten Mars, verbieten in der Fußball-Welt eine Feldspieler-Karriere.
Die Orientierung im Raum, die der Merkur gewährleistet, leistet jedoch, verbunden mit Neptun, eine ausgezeichnete Vorahnung des Kommenden. Wenn nun das Verhalten, im Zeichen der Sonne in der selber vorahnenden Jungfrau, stets an jenen Plätzen zu Hause ist, wo die Wege zusammenlaufen, (allgemein: Märkte) dann ist damit, im Falle einer sportlichen Begabung (via Aszendent), schon die außergewöhnliche Begabung als Torhüter für Feldspiele zu erkennen.
So brauchbar der Aspekt der Vorahnung seitens der Neptun-Komponente im Leben auch einsetzbar ist, so quälend ist der Neptun-Aspekt der Auflösung und des Neubeginns für das Bewusstsein des erwachsenen Menschen, wenn er versucht, sich in „normalen“ Berufs- und Karrierezusammenhängen festzusetzen.
Das Neptun-Zeichen Fische repräsentiert im Tierkreis die ersten sieben Jahre, ebenso, wie im unteren Halbkreis das Spiegel-Zeichen Widder. Das bedeutet: immer wieder „Kindwerdung“, immer wieder Hinnahme der Auflösung des Erreichten, immer wieder Hingabe und Vertrauen in das Neu-Werdende, nomadisch unverwurzelt (Mars/Merkur) unterwegs, belächelt und unbegriffen von der Umwelt.
Wenn aber das Bewusstsein diese wiederholten, unbegreiflichen und auflösenden Eingriffe seitens des Unbewussten nicht übernimmt und es in einer Absichtshaltung verbleibt, dann geschehen diese Eingriffe als "Symptome" der Verdrängung , als physische Verletzungen, Deformationen, vor allem aber als seelische Erdrutsche, allesamt, um den Betreffenden aus Zusammenhängen herauszulösen, in die er „als Nomade“ nicht hineingehört.
Kein Planet, sprich, keine Anlage, erträgt den Neptun nun  weniger als Saturn, der (alte) König. Die Legende vom bethlehemitischen Kindermord illustriert diesen Tatbestand. Saturn ruft ins Beständigste, Bleibendste, ruft auf den Gipfel. Im Löwen stehend, welcher das dem Bewusstsein zur Verfügung stehende Willenspotential beherbergt, fordert Saturn vom Lebenswagnis das Höchste und führt auf den Gipfel. Robert Enkes Vater hebt denn auch den ihm aufgefallenen Ehrgeiz seines Sohnes schon in Kindertagen hervor.

Die Verbindung Saturn/Neptun, König und Kind, lässt ahnen, welche Wohltat über die kommenden Jahrhunderte eine astrologische „Alphabetisierung“ den Menschen erweisen wird, wenn solche nahezu übermenschlichen Lebensrätsel = Konstellationen vom Bewusstsein her zugänglich und so eher lebbar werden.
Zwar sind bei den am 24.8.1977 Geborenen Saturn und Neptun nicht unmittelbar miteinander konfrontiert, mittelbar aber umso deutlicher, denn die Sonne, die Saturn und seine Zumutung im Löwen beherbergt, ist dem neugierigen Merkur, Herr(in) der zweifelnden  Jungfrau, (sogar i n der Jungfrau), Untertan. Dieser neptunisch "wassergrüne" Merkur aber möchte (muss) anstatt Saturn verfestigen und  bewahren zu lassen, immer wieder mars/neptunisch die Zelte abbrechen.
Im unten stehenden Transit--Horoskop wird darüber hinaus deutlich, dass seit zwei Jahren der wandernde Neptun genau diese Frage für die Geborenen vom 24.8.1977 qualvoll auf die Tagesordnung gesetzt hat. Ein paar letzte Wochen noch, dann wäre die Krisis überstanden gewesen. Aber grade die letzte Krisis pflegt die schwerste zu sein.

In der astrologischen Gemeinde wird die Frage nach Enkes Geburtsmond zumeist dahingehend entschieden, dass er im Steinbock stand, was bedeutet dass er nach 6:00 Uhr MEZ geboren worden wäre. Die Deutung lautete dann, dass seine Gefühle in den strengen Ernst seines Ehrgeizes gebettet gewesen wären.
Nach meiner Hypothese ist Enke aber vor 6:00 geboren, was zwei Auswirkungen gehabt hätte.
  • Der Herrscher seines Mondes, Jupiter, stünde im Krebs. Damit wäre das Milieu seines Fühlens, das heißt, der persönlich höchste Wert für ihn, der intime Bereich der Familie gewesen
  •  Er würde alles, was sein Fühlen angeht, nicht mit Freunden besprechen, geschweige denn in die Öffentlichkeit bringen können, denn Krebs verschweigt sich nach außen, im Gegenteil zum Löwen, der 1977 Saturn als Herrscher eines Steinbock-Mondes,  nur zu allzu leidenschaftlich (und besserwisserisch) zur Entäußerung motiviert hätte.
  • Der aktuelle Transit auf den Jupiter hätte seinem Fühlen die schier unerträgliche Last eines miteinander verbundenen Saturn/Pluto auferlegt.
Schließlich, nach allem hier gesagten, sei zurückgekehrt zu den 20.000 die mit dem heute Beerdigten die Konstellation aber nicht das weitere Leben teilen. Sie alle sind ungefragt Empfänger dieser Resonanzen (außer dem ASC) aus den Transiten des aktuellen Himmels und der seine Bewegungen mit vollziehenden Archetypen:


24.8.1977, Transite des 10.11.2009

Nach dem Gesagten mögen diese Transite für sich selber sprechen und möge die Qualen derer  "20.000", die nicht den kurzen Weg zur Erlösung zu ende gehen, bald belohnt werden.
Nur eins sei an dieser Stelle noch gesagt: ich schließe diesen Eintrag mit dem Bild des Moments, wo Robert Enke leiblich seinem Zug ins Jenseits begegnete. Auf der Darstellung der Transite oben ist auf 25,3° Zwillinge „ASC“ eingezeichnet. Die folgende Grafik stellt den Ereignismoment dar: der Mars in den Zwillingen ist von Robert Enke als Ausbruch aus allem Nicht-Eigenen leiblich vollzogen worden.

10.11.2009, UTC 17:25

Dieser leibliche Vollzug ist letztlich nicht menschlich, er ist archetypisch. Menschlich und damit eine Aufgabe für die Zukunft ist der  symbolische Vollzug der Archetypen, denn diese, so C.G.JUNG,
„möchten das Individuum überwältigen und es zur physischen, d.h. weltlichen Darstellung zwingen. […] Jeder Archetyp aber, bevor er bewußt integriert wird, will sich physisch darstellen, indem er das Subjekt in seine Form zwingt. Das Selbst in seiner Göttlichkeit (d.h. der Archetypus) ist seiner selbst unbewusst. Er kann nur innerhalb unserer Bewusstheit bewusst werden. Und das kann er nur, wenn das Ich standhält …“ (C.G. JUNG, Briefe, 1946, S. 416.)
Und damit dieses möglich wird, bedarf es dessen, was in der ganzen medienrauschenden Betroffenheit unserer Tage das verborgene Körnchen Rettung darstellt:
„Gott, das Größte, wird im Menschen zum Kleinsten und Unsichtbarsten, sonst kann der Mensch ihn nicht ertragen. Nur in dieser Form des Selbst wohnt Gott im Makrokosmos (welcher er doch selber ist – aber in unbewusstester Form). Im Menschen sieht sich Gott von „außen“ und wird sich sich seiner bewusst.“(Ebenda.)

Gespeichert: 15.10.2009, UTC: 17:53, gepostet: UTC 18:24.

Montag, 9. November 2009

It was twenty years ago today ...



9. - 16. 11. 2009
unter dem Nördlichen Tierkreis
und unter den Nördlichen Königskonjunktionen
der vier Elemente Feuer, Erde, Luft und Wasser
aus den Jahren 1603, 1802, 1980 und 1305

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It was twenty years ago today …“

 Ein Erinnerungs-Tsunami tobt heute durch die Medien. Das ist eigentlich ein Grund, nicht mit zu erinnern. Aber das kann ich der Chronik denn doch nicht antun.
 Also , … 22 Jahre nach “Sergant Pepper.”


Tierkreis 9.11.1989, UTC 21:00, Nordhalbkugel


Dieses Bild sagt mir heute: Alle Augen auf den Mond. Mond ist das Volk. Mond und sein Wasserzeichen Krebs  deuten auf „die Heerkraft“, wie das  I Ging das siebente Zeichen „Schï “ nennt:

„Das Grundwasser ist unsichtbar inmitten der Erde vorhanden. So ist auch die Kriegsmacht eines Volkes unsichtbar in seinen Massen vorhanden.“

Um 22:00 Uhr mitteleuropäischer Zeit wartet Mond, das Volk, schon seit Stunden ergriffen von den wachsenden Resonanzen aus Venus/Uranus oben im Staat, wie das Zeichen „Steinbock“ übersetzt  werden kann. Venus =  die Versammlung, plus Uranus = die Freiheit des Raums in Quadrat-Resonanz zu den Gefühlen des Volkes, Mond,  und dieser beendet gerade die Latenz  des Durchgangs durch die Fische, die der Schwangerschaft gleicht und die der Geburt in die Erscheinung= Widder vorangeht.

Um 22:08 der Geburtsschrei, 0° Widder,   Mond im Ausbruch! Volk im Widder, die inneren Wasser strömen … nach aussen.
Jeden Monat einmal: Mond über 0° Widder, Geburt des neuen Mondes, also auch, allmonatlich immer wieder, Neu-Geburt des Volkes, unmerklich.
Diesmal aber anders,  wie nur einmal in 84 Jahren: Uranus im Steinbock = Freiheit im Staat.
 Und dabei: Venus, die Herde an der Grenze des Staates = Uranus im Steinbock, erfüllt von zivilisiertem Gefühlsstau (Fische), Venus/ Quadratresonanz/Mond bereit zum Gefühlsausbruch im Widder.
Ein lokales (Mond) Geschehen mit Welt- (Uranus) Resonanz. Ein zivilisatorisches Wunder im Herzen Europas mit einer Konstellation
                              Saturn/Uranus/Neptun/Jupiter
     Staat/Freiheit/Erneuerung/Versöhnung
wie sie sich in den vergangenen 3000 Jahren  nicht ereignet hat.
Als dann spät am Abend an der Bornholmer Straße ein Oberstleutnant die gesamten Passkontrollen einstellen und die Grenze öffnen ließ, strömten die Massen …




9.11.1989, UTC 22:30, Berlin, Bornholmer Straße

Dass eine Sonne in Konjunktion mit Pluto und in seinem Zeichen Skorpion stehend eine Befreiung konstellieren kann, wird manchen überraschen. Ist Pluto nicht der Verneiner, der Verdränger?
In meiner Betrachtung konstelliert Pluto mit seinem Zeichen Skorpion bekanntlich den “Anteil der Gestorbenen und Ungeborenen“ an der Gegenwart und wirkt in diesem Sinne verneinend. Aber,  ist es nicht – im Sinne der Gestorbenen und der Künftigen - geradezu "sinnvoll", dass Pluto der Sonne, dem Lebenswagnis, dafür freie Bahn einräumt, eine Mauer zu verneinen, die der gewachsenen Stadt künstlich das Herz durchtrennt? 
 Wenn man, wie ich, die spiegelbildliche Korrelation der himmlischen Konstellationen und des irdischen Geschehens als „gottgewollt“ ansieht, dann hat man für das  Studium Gottes und seiner Maßgaben mit  jeder überraschenden Konstellation erneut Gelegenheit.
Zusammenfassend sei bemerkt: keine Konstellation am Himmel dieser Generationen hat das politische Antlitz der Menschheit in derart kurzer Zeit so tief verändert, wie die der Versammlung der Herrscher des vierten Quadranten des Tierkreises im Steinbock zum Ende der Achtziger Jahre.
Dieser 4. Quadrant, mit den Zeichen Steinbock, Wassermann, Fische stellt in meiner Betrachtung den Anteil  lebendiger Gottheit an jeder Gegenwart dar, wie sie, gegen alle Erwartungen, begrenzend, befreiend und erlösend eingreifen kann, die Pläne der Mächtigen zum Gespött werden lässt und, korrigierend unverlierbare ewige Wahrheiten wieder einsetzt.
In ihrer Hand allein liegt es, wenn in der Nacht des 9. November und auch in den folgenden Nächten an der viele hunderte von Kilometern langen Grenze nicht ein einziger Schuss, nicht einmal  in die Luft, abgegeben wurde. Nach den 40 Jahren  ein unbegreifliches Wunder.

Die Aspekte dieses Tages sind vielfaltig. Einige dieser Falten sind  in diesem und in diesem Beitrag abgehandelt worden.
Gespeichert: 9.11.2009, UTC: 17:41, gepostet:18:21.











mundanestagebuch.blogspot.com/2007/11/schicksalsdatum.html
mundanestagebuch.blogspot.com/2009/10/vor-20-jahren-menschenehre-auf-den.html


Sonntag, 8. November 2009

Topdogs invite Underdogs

Diese Woche war auf der Weltbühne von Washington ein diskreter Akt zu vermerken, der den Rahmen des bislang normalen Unnormalen sprengte: Ein „sitdown“ im Finanzministerium in Washington .
Am Montag (es gibt bislang leider keine Uhrzeit) kam es in Washington zu diesem außergewöhnlichen Meeting: höchste Beamte („senior officials“) des Treasury, einschließlich des Finanz-Ministers Geithner, trafen sich mit einigen ihrer schärfsten Kritiker, 8 Bloggern aus der Finanz-Blogger-Scene, zu einem zweistündigen Gespräch. Wie es heißt, seien weitere Blogger eingeladen gewesen, diese 8 aber kamen, per Auto, per Bahn, per Flug – alle auf eigene Kosten.
Das Treffen ist insofern bemerkenswert, weil aus Kreisen der Obama-Administration die Finanz-Blogger bislang als naiv und nicht ernst zu nehmen abgetan worden sind.
Hier ein Bericht eines Teilnehmern einschließlich seiner Links zu den sehr lesenswerten Berichten der anderen:
In einem Kommentar zu diesem post schrieb mundanomaniac:

“My first idea was, this was a meeting, which the then masters of the universum of 1517 in Rome didn't concede to the reformators.”
Ein weiterer Kommentar führt in dieselbe Richtung:
Todd (mail):
“I was thinking about the STO's (Senior Treasury Officials) willingness to sit down with bloggers and it made me think of changes in media today and how this time is certainly NOT different.

It reminded me of Martin Luther's attack on Pope Leo the X's church via the use of the printing press. Pope Leo X the tenth is probably one of the top Popes that the church would like to forget. He was in fact never a priest but was instead the son of Lorenzo de' Medici and great-grandson of Cosimo de' Medici. Cosimo was at the helm the Medici bank when it collapsed under the weight of non-performing loans and misappropriation of state funds. Funny how that works. Pope Leo was famous for the sale of indulgences or free passes to heaven for anyone convicted of just about everything. He was also known for having parties where little boys jumped out of cakes. Martin Luther highlighted the massive flow of funds over the Alps from German states within the Holy Roman Empire to Rome and the strain they placed on German states.

The STO's and our executive are reaching out not to learn from you or to hear you complaints. They are reaching out because you are well informed, insightful and widely accessible. Mainstream media is too compromised, lazy and uninformed to be a threat to them. With the exception of Bloomberg and Reuters, I doubt that most business desks at newspapers could decipher the difference between JP Morgan's filings and Citi's. You are a representative of the unwashed masses (a good thing). Your writings (blogs in general) are seen as crude, unprofessional and dare I say heretical. Keep up the good work. I await your 95 Theses.“

Nun zur Astrologie.

Das schärfste Raster steht, wie gesagt,  für die Analyse nicht zu Verfügung, wie haben keinen Aszendenten. Aber die Betrachtung des Tageshoroskopes bringt doch Gewichtiges:

2.11.2009, (UTC 12:00) Königsresonanzen hervorgehoben


Hier zeigt sich auf der Ebene der Tages- Konstellation:
  • Das Saturn/Pluto-Quadrat. Es konfrontiert Saturn (= der Staat, das Offizielle) mit Pluto (die Opfernden). Pluto betrachte ich als Anzeiger für die, nennen wir sie: ideellen Blogger, speziell die Finanz-Blogger, weil all die Arbeit, welche sie investieren, rein gratis und als Geschenk für die Allgemeinheit zugänglich ist.
  • Durch Sonne/Merkur im Skorpion ist das uneigennützig kritisch handelnde Moment des Tages eine Potenz des Pluto, welche das spekulative Ego-Potential des Mars im Löwen und die eigennützig und unkritisch hinnehmende Herdengefolgschaft des Mondes im Stier herausfordert.
Soweit die Tageskonstellation.

Tief interessant in meinen Augen ist die Betrachtung der Resonanzen zu den Planetenorten der Königskonjunktionen der vier Elemente.

Sonne auf dem grünen Neptun der Konjunktion im Wasserelement von 1305. Diese Resonanz, für die Sonne nur am 2. November zugänglich, zeigt, ausgehend von Neptun, eine „Kindwerdung“, einen präzedenzlosen Neuanfang aus der Tiefe des kollektiven Fühlens. Und so ist es kein Zufall, dass der provokatorische Mars des Thesenanschlags von Martin Luther an die Tür der Schlosskirche zu Wittenberg genau diese Position hat.

31.10.1517, Wittenberg
  • Dass in diesem Fall nicht Neubeginn durch Provokation, sondern, gemäß Sonne, Neuanfang durch Lebenswagnis konstelliert ist, lässt auf etwas besseres, als eine Katastrophe unüberwindlichen Hasses hoffen.
  • Venus, als „Inhaberin“ des Saturn, dem wiederum Pluto und damit Sonne/Merkur im Skorpion Untertan sind, diese mächtige Venus, Herrin der Vergemeinschaftung und der Begegnungen, empfängt die Resonanz des Luft- und des Feuerpluto und der Erdsonne. Es ist wohl diese Venus, in deren Verfügung seit dem 30. Oktober sich Saturn befindet, die diese außergewöhnliche Verbeugung des offiziellen Washingtons vor den „Nichtswürdigen“ aus den Tiefen seiner Motivation hervorgerufen hat.
  • Schließlich ist Uranus exakt auf dem Resonanzgrad des Neptun von 1980, dem Neptun der jungen Königskonjunktion im Luftelement. Uranus/Neptun, das bedeutet, so selten, wie es konstelliert ist, immer einen völligen Neubeginn im Denken, der sich, wie Döbereiner sagt, der schockartigen Wahrnehmung einer bislang unbewußten Wahrheit verdankt.
  • Womit ein Letztes zu konstatieren wäre: das Überwiegen der blauen, sprich Luft-Resonanzen, besagt, dass dieser Tag in seinem vorwiegenden Anteil dem neuen Denken zuzurechnen ist. Da das Denken die Wege des Bewusstseins bahnt, werden die Folgen in der weiteren Entwicklung, unabhängig davon, was die Akteure auf beiden Seiten heute darüber denken, nicht ausbleiben.

Gespeichert: 8.11.2009, UTC 16:40, gepostet: 17:05.

Montag, 2. November 2009

Der Chronist und ein wenig innere und äußere Weltlage



2. - 9. 11. 2009
unter dem Nördlichen Tierkreis
und unter den Nördlichen Königskonjunktionen
der vier Elemente Feuer, Erde, Luft und Wasser
aus den Jahren 1603, 1802, 1980 und 1305

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4.11.2009
Mein Selbstgefühl kann nichts so recht fassen, was die Chronik in dieser Woche bereichern würde ... und wenn das so ist, fällt dem Krebsaszendenten nichts ein.

Also ein wenig Selbstbetrachtung des Chronisten, und ein Eingangswort an werdende Astrologen: wenn ihr, wegen Klarheit und Sagbarkeit  vom Wert des Weglassens zu überzeugen seid, dann reduziert zur Betrachtung  eures Horoskopes, dieses um alle Anzeiger, die mit den reisenden Lichtern und Planeten gerade nicht in Resonanz stehen. Dann zeichnet die besuchenden Lichter/Planeten  ein und hebt die Herrschaftshäuser „eurer“ Planeten hervor.
So etwa ...




Zum Beispiel: mundanomaniac  heute:
Doppelter Saturn/Neptun, dazu Mars/Neptun und Uranus/Neptun, kurz: dreimal Gotterneuerung, dreimal Sinnerneuerung.
O, O, … sagt da der Döbereiner – Schüler: Wahnsinn,  doppelter Saturn/Neptun, wo schon einer reicht für eine satte Depression. Dazu noch Uranus/Neptun, der Schock, die Schlange - … und Mars/Neptun, die Revierlähme, die Tarnung durch Verharren, die Lähmung des Fluchtreflexes … und doch geht's mir ganz ordentlich. 
Meine Erklärung (seit langem): DC Steinbock sagt: "Geh dahin mit deinem Krebskrug, wo Saturn steht, da ist der Durst".  12. Haus in meinem Fall, sehr einsam, aber was solls, Prinzip Hoffnung. Vorteil: der Neptun  und seine Auflösungen kann einen nicht mehr schrecken.


Für Fisch mundanomaniac bedeutet Neptun: Auflösung, Nullpunkt, Kindwerdung, neuer Sinn. Sowohl als Besuch, wie als Besuchter.
Folglich die Frage: für welche Häuser?
Antwort: Neptun als Besuchter ist betroffen als König des Königreiches des 10. Hauses, (als Meerkönig, da in den Fischen), betroffen von der Saturn-Resonanz, die Ernst, Konzentration und Bestimmtheit mit Mäßigkeit verbindet und damit zum Fundament des Bleibenden, zum Meeresboden der Zeit … sedimentiert.
Als Besuchender erfüllt Neptun die Herrscher des 7., 8., 9. Hauses, also  die ganze Begegnungswelt,  und des 11.,  den „Höhenblick“,  mit seiner auflösenden, neue Anfänge setzenden Resonanz .
Antwort: im Sinne der bestimmten Gestalt: besucht Neptun die Herrscher von Hauses 10, der Bestimmung, 8, der Form, 7, dem Bewußtsein und  6, der Bedingung.
Also, weil Neptun den Besuchten mit dem für das Alltagsbewußtsein unzugänglichen Unbewußten umhüllt, um nicht zu sagen umspült,  so ist  der für die öffentlichen Wahrnehmung sowieso unbegreifliche, aber nette und unauffällige Nachbar mundanomaniac einfach nicht wirklich vorhanden. Ein Wunder, wenn er Herbst für Herbst seinen Etat für Holz und KFZ-Steuer dann irgendwie doch wieder zusammenbringt.
Ich habe dieses Ins-12.Haus-gegangen-Sein so erkannt und  benannt: Wir sind eigenartig hermetisch abgedichtet gegen die Umwelt. Obwohl in einer belebten Gasse wohnend, kein bekannter Weg führt zu uns. Für und durch diese vier Häuser sind wir quasi verborgen und geborgen auf dem Grund des allgemeinen Meeres, wie Dionysos auf der Flucht vor den Titanen bei Thetis… als bekennender Fisch, nach den jahrzehntelangen Besuchen am Meeresgrund, z.B. den Werken Carl Jungs oder Wolfgang Döbereiners, wie sie für mundanomaniacs Fisch-Gemüt lebenserhaltend waren, sind Neptun - Transitsituation unverhältnismäßig „kleine Fische“. (Allen meinen Jahrgangsgenossen, die Neptun nicht bislang nicht beherbergen, gilt mein Mitgefühl.)



Wie jeden Tag also, das unmerkliche Taumeln durch die Resonanzen … und das Auf – und Abschwellen der Passagen … die Findungen und das Gefunden-Werden …
Aus Mangel an Inspiration durch  ein „großes“ Thema in dieser Woche
hier ein paar Betrachtungen aus der wöchentlichen Routine.


 Ein Klient mit Transiten
(wir zwei mit Mars und Neptun in Resonanz)

 Am  2.11.2009 um UTC 12:02 mundanomaniacs Senf zu einer Frage: ‚Beruf oder Berufung?‘ auf ‚Astrologix‘.




2.11.2009, UTC 12:02, nicht ganz 12° östlich, am Alpenrand.

 Sie selber noch nicht neunzehn … von mir gedeutet als „die Chirurgin“.
Begründung: ASC, Mars in Haus 2/Stier = das Schneiden ins Gewebe.
Sonne in 10/Steinbock, Konjunktion Saturn: das Richten und Erhalten des maßgeblich Bestimmenden = Kopf/Gehirn – Chirurgie.
Ebenso käme Pathologin in Frage oder Metzgerin, aufgrund Sonne im Steinbock (jenseits des Lebens).
IC - und DC-Herrscher im 11. Haus: das schöpferische Erneuern des Bestimmenden.


Und die Welt?


17.5. 1792, New York, Börsengründung. Transite November 2009.

Hier die Wall Street. de.wikipedia.org/wiki/New_York_Stock_Exchange Ihr Radix: Sonne (= Zocken) in elf, zocken ohne Grenzen und Räume. Wall Street Nr. 11, das Haus der grenzenlosen Wetten und Einsätze.
Sonne, der Zocker, „Katalysator aller Risiken“ (Goldmann-Chef Blankfein) hier als Schöpfer aller Zukunft, beim Einsatz im Kreis seiner Berater. Die Schatzkammer (Standort Venus)  in unser aller sicherster Bank: dem Mittagsthron (Haus 10) des Goldenen Kalbes.
Im achten Haus der Altar der heiligen Verlierer, von denen aller Reichtum lebt … und des Investments, fest verbunden im Quadrat mit den Märkten der Zukunft, den tracks and roads in diesem Land.
Diesen Investments begegnet mit Neptun die Auflösung und ein neuer überpersönlicher Sinn, soweit die Wall Street als Ort und Geist wirklich Krebs ist, Mutter aller Werte mit Mond in 10, reduziert auf das allgemeine Maß.

Und hier die Jahreszeit, das Geschäftsjahr:



Neujahr 1. 1. 2009 New York
Jetzt, im November in rot und grün Schütze und Löwe,  2 Jäger … umfassende Ausdehnung und Vereinheitlichung (Jupiter) auf dem Gebiet von Kommunikation und Verkehr.

Und das natürliche Jahr, sprich Äquinoctium?


Äquinoctium New York, 20.3.2009, UTC 11:50

Anfang November (seit 20.10.) Merkur/Uranus/Saturn und Sonne /Pluto. Ich sehe die Aufhebung (Uranus)  bisheriger Bestimmungsmacht (Saturn) auf dem Gebiet von Markt, Kommunikation und Verkehr (Merkur) und große Vermögensinvestition(Sonne/Pluto) auf diesem Gebiet.

Historische Anmerkung: das Sonne/Pluto/Quadrat im Äquinoctium von 1914 zeigte ja nicht nur das Opfer des Lebendigen an, sondern, ökonomisch betrachtet, gewaltige Vermögens-„Investitionen“(= Vernichtungen) auf allen beteiligten Seiten.



Äquinoctium, 21.3.1914, Berlin

Und nun die USA als Ganzes, im 34. Jahrsiebt seit ihrer Gründung.






USA 4.7.1776, 34. Septar
Ab 4.11.2009 Baustellen: Sonne im 8. Haus und Mars im 11. Zwei Jäger. Ich sehe einen (Mars), der nach vorne stürmt, neue Türen öffnet zu neuen räuberischen Investitionen in aller Welt (Pluto in Haus 3). Und ich sehe einen (Sonne), der im Inneren investiert.  (Sonne Haus 8).
An dieser Stelle beschließt mundanomaniac den Rundblick erst einmal, ohne dass ein Fazit 

gezogen wäre. Zum einen könnt ihr Leser Euch den Bestand erst einmal zu Gemüte führen und hören, ob in Euch selbst etwas Resümierendes spricht. Zum anderen geht mundanomaniac diese Woche wohl selbst noch einmal ran. Die Buffet-Sache …

Gespeichert, 4.11.2009, UTC 19:31, gepostet: 19:56.


































Montag, 26. Oktober 2009

Hebel runter - Hebel rauf



26. 10. - 2.11.  2009
unter dem Nördlichen Tierkreis
und unter den Nördlichen Königskonjunktionen
der vier Elemente Feuer, Erde, Luft und Wasser
aus den Jahren 1603, 1802, 1980 und 1305

(Anklicken vergrößert)



27.10.09, nach MEZ 15 Uhr …
Folgendes Bemerkenswertes ist grade abgelaufen:
Um 14:00 Weltzeit,  10:00 Ostküstenzeit, der  DowJones Index an der New Yorker Börse:




Zur gleichen Zeit in Frankfurt, also 14:00 Weltzeit, 15:00 MEZ:




 Man kann die Kurven von 15 Uhr MEZ/ 10:00 Uhr  EST aufeinander legen.
Mit anderen Worten: Identischer Absturz um 80, bzw. 60 Punkte bei 14:00 Weltzeit an zwei Orten.
Jetzt wird’s astrologisch. Schauen wir doch einmal, welche hohen Herren an den Hebeln saßen. Dazu reduziere ich beide Horoskope auf den Punkt der puren Aktualität, den Aszendenten.
Das folgende Bild zeigt im Moment  UTC 14:00,  das Resonanzkreuz der zwei Aszendenten und die Tierkreisorte, die die Kreuze schneiden, und wem da grade alte tiefe Macht entsteigt:



New York geht voran tierkreismäßig, 10:00 OZ – erkennbar an der Sonne: eine Morgensituation; Frankfurt folgt 15:00 OZ  mit der Nachmittagslage.
Ein rascher Blick zur Sonne, hat sie Resonanz? Ja, zu Mars im Löwen ein scharfes Quadrat. Sonne Quadrat Mars - zwei Jäger, eine Aktion.
Die Hebel werden gleichzeitig für NY und FFM (London usw.?) an den Börsen auf „down“ umgelegt, so wie sie oft in diesem Jahr nach oben umgelegt wurden und die Bären wittern Bullenschwäche. Die Hebel wessen? Wer ist der Goldman an der Wallstreet ...?
Bären, die hungrig und unbeherrscht genug sind, kommen aus der Höhle zum shorten (Wetten auf sinkende Kurse) und werden noch am selben Nachmittag von der wie bestellt, aufwärts tobenden Herde der long (Wetten auf steigende Kurse) gehenden Bullen zerdrückt.
Sonne/Mars, zwei Jäger, in: Löwe = Familien-Vermögen und Skorpion = „Priester“– Macht, vereint auf Bärenjagd. Lebensgefahr!

Und hier nun die Betrachtung der Standorte

New Yorks Aszendent: 4,7° Schütze, der Pfeil der Verkündigung.
Das passt, die „Hebel“ sind bekanntlich in NY.
Soweit das planvolle Vorgehen der Akteure.
Nun kann aber theoretisch jeden Moment eine Resonanz sich einmischen, mit der kein Akteur gerechnet hat, weil sie zu den unknown unknowns gehört, welche die Archetypen als Matrix und Dynamis des ständigen astrologischen Wetters verknüpfen, das sich tief unterhalb unserer  sinnlichen Wahrnehmung abspielt.

Der aktuelle und kurzfristige Typ dieser Resonanzen, die sich da einmischen, kommt von den Transiten der laufenden Lichter, Planeten und Eckpunkte (ASC, MC, IC, DC) über die 40 Standorte der vier Königskonjunktionen in den vier Elementen (s. oben,  Wochenchart).

Für NY, bedeutet das, es wird grade in den  archetypischen Dienst genommen, nämlich
·        Merkurs der Königskonjunktion im Feuerelement (1603) auf 4,9° Schütze
·       Saturn/Jupiters der Königskonjunktion im Erdelement (1802), auf 5,1° Jungfrau.

Was heißt nun „Feuerelement“? In meiner Betrachtung bedeutet „Feuer“ auf jeden Fall ein nach-außen-Treten, ein sichtbar - Werden und wenn es um Merkur = der Weg, geht, dann bedeutet „Feuer“: ein Weg wird sichtbar im Kontrast zum „Wasser“ –Merkur mit seinem, inneren, unsichtbaren, geheimen Weg.
Was heißt „Erdelement“? In meiner Sicht bedeutet „Erde“ Bestandsmehrung, Unnachgiebigkeit, Dauer. Saturn/Jupiter = König und Sohn als Hüter und Schützer des Rechts.
Diese Verbindung, roter Merkur und erdfarbener  Saturn/Jupiter, mit dem 5. ° Grad des Schützen fest verschraubt, fügt dem Aszendenten also hinzu, dass seine „Verkündigung“ auf Wegen erfolgt, die in Kenntlichkeit  erscheinen und diese Kenntlichkeit will, so die Archetypen, oberstes Gesetz sein – auch gegen den Willen etwelcher Akteure.

Nun zu Frankfurt. Der Ort ist um 15:00 Ortszeit  Schauplatz des Aufstiegs von 27,2° Wassermann, dem Aszendenten des  Ursprungs.



Vergleicht man die Herrscher des Aszendenten, so schießt der Jupiter vom dritten Haus von NY aus, hinaus in die Welt.
Der Uranus aber, der stets einen neuen Sinn zum Ursprung bringt, nämlich als Idee, mit der bisher niemand gerechnet hat, dieser Uranus schwimmt als „Idee, die noch keiner gehabt hat“ unsichtbar wie der Geist Gottes über den Wassern vor dem Anfang, über dem ersten Haus von FFM. Woher weiss ich das? Das sagen mir die Fische, über die und in denen Uranus, der  Geistvogel fliegt und schwimmt: das Meer des Unbewußten und seine Tiefen.

Nun stellen sich für  Frankfurt,  an diesem seinem Aszendentengrad zusätzlich  folgende archetypische Dienstbarkeiten aus den 40 Standorten der vier Elemente ein:
·       der wassergrüne Pluto (1305), auf 26,6° Wassermann,
·       die Venus des Erdelements(1802) auf 26,1° Löwe
·       und Uranus des Luftelements (1980) auf 28,4° Skorpion.
Keiner dieser Planeten ist weiter als 1,1° vom Aszendenten und seinem Resonanzkreuz entfernt.
Nachdem „Feuer“, „Wasser“ und „Erde“ oben in allgemeinster Weise voneinander unterschieden wurden, sind in diesem (noch) unbewussten, Ursprungsmoment Frankfurts, mithin auch seiner Börse,
·       ein innerer, „gefühlter“  Wasserpluto im Wassermann,  eine gefühlte  Opfer-Idee, 

·       Erdvenus im Löwen, die verschuldete Sammlerin,
·       ein Lufturanus im Skorpion, eine gedachte Opfer-Idee.
Fragt sich zu Letzterer, was bedeutet denn „Luft“? In meiner Betrachtung sagt „Luft“:  hier ist Platz, Weg, Licht, Raum für die mit Lichtgeschwindigkeit reisenden Gedanken mit den Abbilder des Schönen, Interessanten und Befreienden.

Also, zusammengefasst: New York ist in Aktion, Frankfurt hat verschwommene (Fische)  Gedanken, hat "keinen Plan“, vielmehr, es hat schon einen in Natur und Sinn der Archetypen begründeten Plan, aber der ist ihn noch nicht eingefallen.
Das kann sich ändern, und schneller als man denkt:
Im nächsten Jahr wandert Uranus in den Widder und die neuen Ideen beginnen konkret, zu werden,  sie werden sichtbar, fassbar und kommen auf den Punkt.

Im übrigen, wenn einer an zwei Orten dasselbe tut, ist das Resultat nie dasselbe. Hier zeigt sich, dass die Bärenjagd des Schützen in NY tendenziell erfolgreich war, für Jupiter ist  eben der Wassermann ein weites Revier; für den Wassermann von Frankfurt allerdings, und seinem Uranus in den Fischen, ging es dumm aus, er hat keine Luft unter die Federn bekommen.


Gespeichert: 28.10.2009, UTC 13:52, gepostet: 14:38.