Freitag, 12. Juli 2024

Das magische Feld -der Index

 



seit 2007


MONTAG, 30. APRIL 2007

Aufs Auge ...

„Was man mit Hilfe der Astrologie feststellen kann, ist die Analogie der [irdischen] Ereignisse [und der Gestirnskonstellationen], aber nicht die Ursache oder Wirkung der einen Ereignisserie in Bezug auf die andere (die gleiche Konstellation bedeutet z.B. bei derselben Person einmal eine Katastrophe und ein andermal einen Schnupfen…).“(Hervorhebung von mir).
(C.G.JUNG, Brief an André Barbault, Briefe II, S. 401.)
Das ist es, was die Antwort an alle Nur-Zweifler auf die Frage: „Kann man ein Ereignis voraussehen?“ nahezu aussichtslos macht. Nur die Erfahrung in eigener astrologischer Recherche, nur das selbst erlebte Staunen über die Präzision gewisser Zufälle, mit welcher der Auch-Zweifler in der eigenen Brust (Hirn?)des Recherchierenden verblüfft wird, nährt die Unverdrossenheit der Astromanie.
So ist eine Katastrophe von Jahresformat im Bereich des Geflügelten (s. Blog vom 24.4.) bis zur Stunde ausgeblieben. Ein dort ebenfalls in Aussicht gesehenes ‚Glück im Unglück’ hat sich nun am Samstagmorgen ereignet – Ereignis im Schnupfen-Format vergleichsweise: einem Aufklärer – Tornado der Bundeswehr brach bei der Landung in Mazar i Sharif das Bug-Rad weg und die sich nach vorn neigende Maschine wurde von der, wie es heißt, torpedoförmigen, Kameravorrichtung aufgefangen.
In der Projektion der Ereignis-Konstellation auf das Äquinoctium zeigt sich die Analogie klar. Die Reuter-Meldung von 9:11 Uhr gab als Ereignis-Zeit „am Morgen“ an. Um 9:37 Ortszeit (5:07 UTC) liegt der Himmelsmittelpunkt = MC über Mazar i Sharif genau auf der Äquinoctiums-Sonne von 0° Widder, ergo = ein Neuanfang tritt in die Zeit. Der Aszendent liegt auf 16,1° Krebs. Herr des Moments ist mithin Mond. Mond ist in Resonanz mit Jupiter = Glück gehabt Mond.





Äquinoctium
21.3.2007, 0:07 UTC
auf Mazar i Sharif
36°24’N, 67°12’ E.
Transit 28.4.2007 Stand 9:30 Ortszeit

Das Äquinoctium zeigt den „Jahresplan“ der Archetypen. Die rot eingetragenen Transite zeigen die Arbeit des Tages darin; genauso die Arbeit des Jahres im Tag.

"Tag" meint Transit an diesem Tag: Mond = Familie + Venus = Bestände und Beziehungen + Jupiter = Versöhnung.

 "Tag" meint auch,  und sogar vor allem:  Wassermann-Aszendent  mit Uranus im ersten Haus , das heißt Uranus physisch real= ein Energiezustand, bewegte Materie, am Himmel.  Das Wort Himmel, beschreibt real das Luftreich dann, wenn  Uranus (gr. Himmel") im 1., 2., oder 3. Haus (=1. Quadrant) steht. Dann ist Himmel, kein Gefühl (2. Quadrant), kein Bild (3. Quadrant) und keine lebendige Gottheit (4. Quadrant). Und Transit an diesem Tag, 28.4. : Uranus der Vogel hat Besuch von Mars, dem blinden Impuls.

Die ganze Ereignisserie, die in diesem Moment ihr glückliches Ende fand, und deren himmlische Parallele den Besuch des dreifachen  Transits beim „Glücksplaneten“ zeigt,  sie ist  als Erscheinung von Hitze durch Reibung , welch ein Bild für Mars,  ungesteuert (= 1. Haus) man sagt in solchen Fällen: „wie im Traum“, abgelaufen, also im Unbewussten =Fischewelt,  in  welcher baut, was da ist: Gottes lichte und Gottes dunkle Seite
zwischen welchen beiden Seiten die Flüsse der Schöpfung sich hin und her-wälzen.

Also, die die Welt als Bild des Bewussten und des Unbewussten zugleich - ist ein Horoskop nun das, was man imAltertum ein Symbol nannte: das war eine in zwei Hälften zerbrochene Münze, deren Hälften von Personen als Erkennungszeichen für Zusammengehörigkeit benutzt wurde. 

Die untere Hälfte des Symbols „Horoskop“ zeigt, das sei für Laien gesagt,  die physische Erscheinung und ihre VermögenDie obere Hälfte zeigt die Heimat der Götter,  die Heimat des immateriellen Sinns. Diese Zweiteilung teilt vor jeder Besonderung den Tierkreis in die oberen Zeichen/Planeten und die unteren.

Logischerweise sind analog dem "Tag",  alle natürlichen Kreise, analog Tier- oder Urkreis ebenfalls geteilt durch den  natürlichen und zugleich symbolischen "Horizont".
Die Trennungslinie in der Mitte - der Horizont des Horoskops - ist als Spiegelachse der sechs Archetypen aufzufassen:
„Das Charakteristische, das den Archetypen eigentümlich ist, besteht darin, daß es sich nicht nur psychisch-subjektiv sondern auch physisch-objektiv manifestiert; mit anderen Worten, es kann in beiden, in psychischen inneren und ebenso in äußeren physischen Vorgängen nachgewiesen werden. Ich betrachte dieses Phänomen als einen Hinweis auf die Tatsache, daß die physische und die psychische Matrix identisch sind.“ (C.G.JUNG am 24.10.1953 an WOLFGANG PAULI, (Atom and Archetype, Princeton, 2001, S. 126)
Was erzählt uns das kleine Wunder von Mazar i Scharif , was sagt dem Symbolisten Mensch –– was sagt dem Astrologen die in die obere Hälfte und die untere Hälfte gespaltene Ganzheit des runden Äquinoctiums 2007 an einem Ort in Asien ?

Der regierende, am östlichen Horizont des Äquinoctiums aufsteigende Himmelsabschnitt/Archetypus des Jahres 2007 ist in Mazar i Sharif (und Umgebung) Wassermann, was nun auch erklärt, warum für den Bundeswehrabschnitt des Jahres 2007/08 in Afganistan die Fliegerei so konstelliert ist, denn des Wassermanns „untere“ reale Verkörperung ist Vogel, Ballon, Flugzeug usw., ist Geflügeltes mit seinem Überblick aus der Distanz , von oben. Wassermann -Symbol für  "Uranus"="Himmel"  ist ein Pfeil nach oben, der sich vom Kreis  entfernt. 
Der Verkörperer des Uranus im obigen Moment im ersten Haus ist also als Oberer im Jahr 2007 unten, das heißt unten bei "uns" in Ost-Afganistan.
Wassermanns obere Bedeutung ist die mythische Gestalt des „Sehenden“ - Engel, Adler des Zeus, als menschliche Gestalt der Prophet Elia –
„… Elia in Gestalt des Adlers stellt das Auge Jahwes dar, das alles sieht “ (JUNG) „Das sind die sieben Augen des Herrn, die über die ganze Erde schweifen“ (Sach. 4,10)

Wassermann, das möchte ich in Erinnerung rufen,  ist in der Astrologie die Gestalt des Wasserausgießers. Wasser aber hat die Bedeutung = "unbewusst (gewordener) Geist"(C.G.JUNG).
Unbewusster Geist aber,  „am Himmel ausgegossen“, bedeutet = Unbewusstes ans Licht aufgestiegen. Licht = Bewußtsein. Wassermann = Aufstieg vom meerestiefen Unbewußten an Licht und helle Taghälfte oder: als Idee aufgegangen am inneren  Himmel des Bewußtseins. Also Wassermann/Uranus: das Bild des Schöpfers (und Ausgiessers) von (heilem =heiligen) Geist.
Das Wasser-Schöpfrad ist SymbolElia aber ist Gestalt des Sehens, des an- den –Tag- kommend erblickt- Werdens von etwas.
Die Verbindung von Mensch und Gottesauge, ging in der Gestalt des Elias in vielen Zügen Christus vorweg,  hat sie bei den Muslimen in der Gestalt des Ilyas, der von Gott die Verfügung über den Regen erhalten hat, und eine große Dürre veranlasst und er steigt zum Himmel auf einem Feuerross empor.
Diese Gestalt also ist es, die in Afganistan in diesem Jahr im 1., dem  „Haus der Geburt“ zur Tür hereinkommt und durch unsere virtuelle Anwesenheit dort kommen auch wir unters Gottesauge.
Im 10. zehnten Haus (des Richters) herrscht in diesem Jahr über Mazar i Sharif, der Jupiter (Anwalt). Dort "plädiert" Jupiter an diesem 28. April für ein Werk der Versöhnung. 

Versöhnung? Im Sohn erblicke ich  denjenigen  Gott in uns, der uns versöhnen kann. Versöhnen mit was oder wem?  Ich sehe nur eins, das uns frommen kann: die Versöhnung mit dem Vater, mit dem Maß des Vaters der uns zum Gericht ruft alle Tage auf dass wir gerecht werden mögen in den  Wundern seines Sohnes, die die Wunder seiner Tochter spiegeln.

Mit Jupiter ist die Zahl DREI konstelliert, -„aller guten Dinge sind DREI" heißt es" drei Religionen, der dritte Weg= Versöhnung, Sohn= der Dritte  und die Dreiheit = Körper, Seele, Geist, oder Dunkelheit, Schatten, und Licht.
So waren nicht nur Piloten, Angehörige und Kameraden versöhnt an diesem Tag – auch Taliban waren versönlich konstelliert:
„Taliban lassen französische Geisel frei.
Die radikalislamischen Taliban haben nach eigenen Angaben am Samstag eine in ihrer Gewalt befindliche Französin freigelassen. Sie war vor drei Wochen gemeinsam mit einem weiteren Franzosen und drei Afghanen entführt worden. Bei einem Zusammenstoß wurden unterdessen 13 Taliban getötet.
Die Mitarbeiterin der Hilfsorganisation Terre d'enfance sei am Samstag gegen neun Uhr deutscher Zeit im Distrikt Maiwand in der südlichen Provinz Kandahar auf freien Fuß gekommen, sagte der Talibansprecher Jussuf Ahmadi. Die Französin befand sich zusammen mit einem weiteren Mitarbeiter der französischen Hilfsorganisation und drei afghanischen Helfern seit drei Wochen in der Hand der Taliban. Ihre Freilassung erfolgte etwa zeitgleich mit dem Ablauf eines von den Taliban gesetzten Ultimatums.
Die Taliban hatten die eigentlich bis Freitag gesetzte Frist noch einmal verlängert und damit gedroht, ihre Geiseln zu töten, sollte Frankreich seine Truppen nicht aus Afghanistan abziehen. Am Samstag sagte ein anderer Taliban-Sprecher, für Verhandlungen zur Freilassung der übrigen vier Geiseln habe die Regierung in Paris eine weitere Woche Zeit.
Außenminister Philippe Douste-Blazy hatte am Freitag einen Abzug der französischen Soldaten aus Afghanistan angedeutet. Die Soldaten sollten Afghanistan nicht "langfristig besetzen", sagte er im Radiosender Europe 1.
Am Donnerstagabend hatte bereits der konservative Präsidentschaftskandidat Nicolas Sarkozy die fortgesetzte Anwesenheit der Truppen in Frage gestellt. Ihre Entsendung im Rahmen des Anti-Terror-Kampfes nach dem 11. September 2001 sei "sicher nützlich" gewesen. Die "langfristige Präsenz" französischer Soldaten in Afghanistan scheine ihm jedoch "nicht entscheidend" zu sein.
Unterdessen haben einheimische Sicherheitskräfte und ausländische Truppen mindestens 13 Taliban-Kämpfer getötet. Amtlichen Angaben zufolge stürmten die Aufständischen das Hauptquartier im Distrikt Alishar in der Provinz Chost an der Grenze zu Pakistan. Inmitten heftiger Kämpfe habe die afghanische Polizei Luftunterstützung der Nato angefordert. Ein Sprecher der Provinzpolizei sagte, Nato-Hubschrauber hätten den Aufständischen die größten Verluste zugefügt.
Bei Anschlägen der Taliban und Gefechten starben allein in diesem Jahr mehrere hundert Menschen. Die radikalislamischen Kämpfer waren in Afghanistan von 1996 bis 2001 an der Macht, bis sie durch den US-geführten Truppeneinmarsch gestürzt wurden. Ihre stärksten Stellungen haben sie im Süden des Landes.
cis/AFP
14:26/gepostet 15:32 , wiedergepostet a. 29.8.2010,

FREITAG, 27. APRIL 2007

Kommentar zu einem Kommentar

27.4.2007


Lieber Hans,

nun habe ich (mit Deiner Zustimmung) Deine mail als Kommentar gepostet, und Dich als Anonymus verfremdet, dafür aber diesen Kommentar ungewollt verdoppelt. Aller Anfang ist mal wieder schwer…

Du fragst, wieso ich gerade von einem Massaker im Jahre 1755 schreibe? Offenbar hast Du nicht die Zeit gehabt, in meinen ersten Post reinzuschauen, in dem es im ersten Zitat am Ende heißt:

„The settlement was situated somewhere near the present day campus of Virginia Tech.”

Im zweiten heißt es:

“Blacksburg's town limits were slightly northeast of an earlier frontier settlement dating from 1748 called Draper's Meadow, the site of the infamous "Draper's Meadow Massacre" of 1755 [...], which is near the Duck Pond on the Virginia Tech campus.”

Du schreibst weiter: „Einen Zusammenhang mit dem Blacksburg-Morden vom 17.4.2007 kann ich daher auch nicht erkennen. Viele Orte haben viele Massaker erlebt…“

Nun, der Zusammenhang den ich darstelle, hat zunächst nichts mit „astrologischen Schlussfolgerungen“ zu tun. Ich habe mich lediglich gefragt, was ist dieses Blacksburg für ein Ort, wo Menschen jetzt die Katastrophe aushalten müssen, alles weitere hat mir Wiki besorgt. Das nennt man Recherche und ich finde, der Anstand gebietet es, sich für die Menschen, über die man schreibt, auch zu informieren.

Es ist also das „Virginia Tech“ an einem Ort errichtet worden, wo dieses kleine Massaker stattgefunden hat, bei dem vielleicht nicht mehr als vier Siedler den Tod gefunden haben und hältst das grässliche Massaker von Gnadenhütten mit 97 getöteten Indianern ein bisschen dagegen. Es hat nun aber nicht in Gnadenhütten ein Amoklauf stattgefunden sondern auf dem ehemaligen Gelände von Draper’s Meadow im heutigen Blacksburg, und viele oder wenige Opfer – ein gemordeter Mensch ist nun mal ein gemordetes Universum.

Diese Technische Universität mit ihrem vermutlich geschäftigen Treiben, teilt in meinen Augen, das ist meine Schlussfolgerung, den Platz mit den Seelen der damals Ermordeten. Viele solche Orte, sagst Du, gibt es dort. Und viele Orte, an denen, wie in Blacksburg, die Seelen gemordeter Indianer und gemordeter Weißer unerlöst unserem täglichen Treiben und unseren Katastrophen zuschauen.

Ich habe nämlich in Thornton Wilders „Unsere kleine Stadt“ mitgespielt, damals in der zehnten Klasse. Der Blick mit den Augen der Gestorbenen auf das Treiben der Lebenden in der „kleinen Stadt“ ist in der Dichtung nichts ganz Ungewöhnliches. Aber das ist ja nur Literatur, meinst nun wieder Du vielleicht. Wie auch immer, für mich gilt Thornton Wilder immer noch. Und der Eintritt dieser irgendwie „lebenden“ Menschenseelen aus dem achtzehnten Jahrhundert in mein Gemüt bei besagter Recherche, hat mir den Um- und Hintergrund, hat die Tiefen eröffnet – Hans, dafür haben wir ja Seelen.

Ein paar Tage Medienraserei an allen Oberflächen und heute, nach zehn Tagen ist Blacksburg wieder allein mit sich.

Ich denke, an allen Technischen Universitäten der Welt sollten Gedenksteine errichtet werden mit warnenden Worten von Dichtern wie Elias Canetti:


"Das gefährlichste an der Technik ist, daß sie ablenkt, von dem, was den Menschen wirklich ausmacht, von dem, was er wirklich braucht.“

Und in allen Ländern des Planeten - natürlich nicht nur in Blacksburg - sehen uns die Gestorbenen zu, glaube ich, ob wir es denn endlich kapieren und das zerrissene Menschenwesen zusammenfügen, das da so lange schon geteilt ist in Indianer und Zivilisierte, Neger und Weisse, Christen und Juden, Schiiten und Sunniten… auf das sie eine ersehnte Ruhe finden können, auf dass sie endlich ein wenig mehr loskommen von dieser Erde um sich endlich der Ewigkeit widmen zu können. (Wir Fische haben es im Innersten doch so mit der Erlösung, wenn wir nach unseren Herzen hören.) Dass sie nicht loskommen von der Erde und den Orten ihres „normalen“ Menschenmartyriums, liegt es nicht daran, dass ihnen ihr Menschenbruder abhanden gekommen ist - eine alte Geschichte? In den Indianerkriegen war dem Siedler der „Indianer“ in sich abhanden gekommen, den nenne ich astrologisch der „Widder“ - das Wilde, Freie, Noch-Nicht-Assoziierte; dem Indianer aber war der „Siedler“ in sich abhanden gekommen, astrologisch „Stier“ - die Wahrheit des Sich-Setzens, Verwurzelns und die Wildnis-zum-Park- Umwandelns.

Und ich sehe das Unerlöst-Sein der Toten darin begründet, dass, so wie wir ins Leben gekommen sind, als vollständige, runde Wesen, wir so an der Ausgangspforte auch wieder erwartet werden. Krüppel werden an der Pforte nicht durchgelassen, dessen bin ich sicher, und - - das ist nicht körperlich gemeint. Für Körper, ahne ich, interessiert sich das Jenseits nicht.

Also – Schlussfolgerung: Amok-Lauf eines koreanischen Studenten hat – vordergründig– nichts mit dem Ort zu tun, an dem er stattfand. Da der Student aber ein menschliches Wesen ist, das Funktionen hat, die sich des Vordergründigen annehmen und solche, die in die Weiten und Tiefen der Psyche reichen, darum hat er teil an der kollektiven Psyche, am gemeinsamen psychischen Klima, und ist, vielleicht aus einer Million Gründen, einem darin enthaltenen Blutgeist erlegen. Mehr kann ich nicht schlussfolgern.

Das Gefährliche aber an der Technik, von dem Canetti sprach, wenn es nun ihr Geist ist, welcher ausschließt, was nicht Technik, was nicht rational ist – der bestimmende Geist der letzten 400 Jahre – wenn doch vielleicht der Koreaner und seine Opfer letztlich, wie schon so viele, diesem Geist zum Opfer gefallen sind, weil dieser Geist, zumindest in seiner reinen Willenshaltung, ausschließt die Heilung der Seele – sich führen und rühren lassen von den Dingen, wie sie geschehen in ihrer geheimen „Absicht“ uns dorthin zu bringen, – den fehlenden Bruder zum Mindesten in der eigenen Person wieder hinzuzufügen. Das ist mein Glaube und dass war Motiv und leitende Idee meines Beitrags.

Was die astrologischen Bemerkungen angeht: ich sehe meine Aufgabe darin, das Material in Form von Horoskopen zugänglich zu machen, damit jeder astrologisch Gebildete seine eigenen Schlüsse ziehen kann. Weise ich auf Zusammenhänge hin, ist das natürlich für den astrologischen Analphabeten unverständlich. Daran kann ich nichts ändern. Paradoxerweise werde ich es dennoch immer wieder versuchen. Das einzige, was ich anstrebe: der kommenden Astrologischen Zivilisation, ihrer leisen Annäherung, zu dienen und mich dieser ungeheuerlichen Fracht, die ein astrologischer Esel zu befördern hat, gewachsen zu erweisen.

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Murnau 12. 7. 2024, UTC: 16:56

Dokumentation:




Montag, 8. Juli 2024

Zeitpfeile am himmlischen Ziffernblatt



 8. 7.  2024
0:00 UTC
Unter dem Tierkreis über der Nördlichen
Hemisphäre
(klicken) 

Himmel und Erde

 Mose 2
4. Also ist ist Himmel und Erde geworden,  da sie geschaffen
 sind zu der Zeit, da Gott der Herr Erde und Himmel machte.

5. Und allerlei Bäume auf dem Felde waren noch nicht auf Erden,
und allerlei Kraut auf dem Felde war noch nicht gewachsen; 
denn Gott der Herr hatte noch nicht regnen lassen auf Erden, und
es war kein Mensch, der das Land baute.
6. Aber ein Nebel ging auf von der Erde und feuchtete alles Land.
7. Und Gott der Herr machte den Menschen aus einem Erdenkloß,
und Er blies ihm ein den lebendigen Odem in seine Nase. Und also 
ward der Mensch eine lebendige Seele.

8. Und Gott der Herr pflanzte einen Garten in Eden gegen Morgen
und setzte den Menschen darein, den er gemacht hatte.

9. Und Gott der Herr ließ aufwachsen au der Erde allerlei Bäume
lustig anzusehen und gut zu essen, und den Baum des Lebens
mitten im Garten und den Baum der Erkenntnis des Guten
und des Bösen.


Sprüche Salomos ... die Weisheit - Sophia

8.22 Der Herr hat mich geschaffen im Anfang seiner Wege,/
vor seinen Werken in der Urzeit;

8.23 in frühester Zeit wurde ich gebildet,/ am Anfang, 
beim Ursprung der Erde.

8.24. Als die Urmeere noch nicht waren,/ wurde ich geboren,
 als es  die Quellen  noch nicht gab, die wasserreichen.

8.25. Ehe die Berge eingesenkt wurden,/ vor den Hügeln wurde
 ich geboren.

8. 26 Noch hatte er die Erde nicht gemacht und die Fluren/ und 
alle Schollen des Festlandes.
8. 27  Als er den Himmel baute, war ich dabei,/ als er den Erdball 
abmaß über den Wassern,
28.  als er droben die Wolken befestigte/ und die Quellen
 strömen ließ aus den Urmeer, 
28.   als er dem Meer seine Satzung gab/ und die Wasser nicht
 Seinen Befehl übertreten durften,
 30. als er die Fundamente der Erde abmaß,, / da war ich als
geliebtes Kind bei ihm. Ich war seine Freude Tag für Tag/ und
 spielte vor ihm allzeit.
22. 31 Ich spielte auf seinem Erdenrund/ und meine Freude war 
es,  bei den Menschen zu sein."

28. Woche
2024

Es ist diese Schöpfungswelt, in die wir geworfen, gefallen sind - mit der Weisheit, die uns liebt.

Und die Menschen fallen nach wie vor der Schlange Klugheit zum Opfer.

Lao Tse
 18

Wenn das große TAO in Vergessenheit gerät

erheben sich Wohlwollen und Sittenlehre

wenn Klugheit und Scharfsinn entstehen

nimmt die große Heuchelei ihren Anfang


Wie Christus seinen Atem, unserer Welt  dem Menschen hinterlassen hat, auf dass wir Werke der Gotteskindschaft vollbringen" ... 

so  vertrauensvoll
 mit geatmet im
dritten Element Gottes
 im Heiligen Geist
Mercurius

Was ist nun 
Gottes Kreis - der Tierkreis
in uns 
und im Universum

nicht beweisbarer
 unsterblicher
Allgeist
den wir Gott nennen
dem die Zeichen gehorchen

"allein mir fehlt der Glaube"


dazu ein Ausschnitt aus einem Brief eines lieben Freundes:

Briefe

Gedanken von DieterF. an mundanomaniac:

"Du hast Dich mit Deinen astrologischen Betrachtungen, denen ich geistig intellektuell immer sehr gut folgen kann, ohne dabei die astrologischen Tierkreiszeichnungen lesen zu können, erneut in meine geistesphilosophische Denke begeben, die Bezüge auf den Heiligen Geist, die Beziehungen zwischen Kant und Jung, dessen Texte Du immer zu meinem produktiven philosophischen guten Verständnis für Dich einsetzt, sind ein Beispiel dafür, wenn ich hin und wieder in Deinem Blog lese.


Es erscheint dann in mir dann die innere Anschauung, als sei DIE EINE WELT UND ALLES IN IHR ERHALTENE MATERIELLE, tatsächlich in den Bildern des Tierkreises auf ewige Zeiten hin dargestellt. Darüber hinaus erscheint mir dann auch meine Vorstellung, das Tierkreiszeichen sei DIE WAHRHEIT DER EINEN WELT FÜR UNSERE WAHRHEIT VON UNSERER EINEN WELT tatsächlich eine für unseren begrenzten Geist logische und im Tierkreiszeichen sich systematisch als richtig zeigende Wahrheit. Allein, MIR FEHLT DER GLAUBE an dieserart logisch-systematischen astrologischen Verstand. Aber, weil MEIN VERSTAND mich geistesphilosophisch Denkenden so anspricht, verstehe ich ihn sehr gut. Und weil Verstehen ja Verständnis weckt, und Verständnis damit das Verstehen in und für menschliche Beziehungen und dann VOR ALLEM IN MENSCHLICHE GEFÜHLE FÜREINANDER BEWEGT, liegt hier wohl unser EINVERNEHMEN MITEINANDER begründet."


 in dieser Zeit auf der Nordhalbkugel 
wenn am Krebs-Himmel 
des Jahres
in der psycho/physischen Welt
in und um uns
Venus und Sonne
durch Tiefe und Sanftheit
des Schoßes führen

dann ist in uns: Kraft und Stärke
denn Venus ist Stärke
ist Zucker, klebt
hält 'die Herde' zusammen
Sonne aber ist Herr
 Löwe
des souveränen Herzen

diese also

Stier, Löwe Waage
in der passiven Empfänglichkeit
des Fühlens im
Krebs
dem vierten und 
 Wasserelement
entsprechenden Sinn
 Quelle

die Unerschöpflichkeit
des Fühlens ersehnt
im Zeichen des Daheimseins
vom mütterlichen Schoß des Lebens

das nirgendwo in dieser Breite und Kraft gelebt wird wie in der
 'Rodina' 
der russischen Zivilisation
des Menschen

diese also auf der einen Waagschale 
der ewigen Schicksalswaage
der unablässigen Gegenwart

das lebende Herz Russlands

unsterbliches Ägypten
die Schicksalswaage

auf der anderen Waagschale 
der amerikanischen Zivilisation
das kollektive Herz von
 Edward Bernais
 CIA 
Wallstreet

Wir alle sind Zeugen, wie das Urteil  ausfällt - jeden Tag.

Mitte der Woche verlässt Venus das
Reich der Krebs-Reich der Impression und
brüllt im Expressionismus des
Löwe ein wenig in die Welt


Ferner, der flinke Merkur  seit letzter Woche
in Löwe steht als Intellekt und   neutraler Anwalt 
den Souveränen Sonne auf der Waagschale
zur Verfügung daher durch Merkur
weiterhin eine Zeit um Austausch
von Verträgen und Kenntnisnamen

Aktiviertes 'Medium'  : Viktor Orban


click


Vom Mars noch nichts Neues
Er beißt sich in Stier weiter
durchs Gewebe im Einvernehmen
mit Venus und Sonne


erst nächste Woche
Mars-Besuch bei Uranus.

Soweit die Bestandsaufnahme. Dieses zu wissen, bringt Weisheit
über den  Sinn von Jupiter
dessen Zeit-Pfeile ständig
über das himmlische Ziffernblatt 
des Tages und des Jahres gleiten.

Entwurf, Murnau 7. 7. 2024, UTC: 14:28.

Murnau, 8.7.2024, UTC: 12:02




Dokumentation:







 




Montag, 1. Juli 2024

Die Auflösung des 'Vaters' und das Opfer des Intellekts

 

1. - 8. 7.  2024
0:00 UTC
Unter dem Tierkreis über der Nördlichen
Hemisphäre
(klicken) 



Moses 2. 18

"Und Gott der Herr sprach: Es ist nicht gut, dass der
Mensch allein sei; ich will ihm eine Gehilfin machen,
die um ihn sei."

Religion, lat. religere

eine 'sorgfältige und gewissenhafte Beachtung dessen, was
Rudolf Otto treffend das 'numinosum'  genannt hat, nämlich
 eine dynamische Existenz oder Wirkung, die nicht von einem
Willkürakt verursacht werden ...

C.G.JUNG, Psychologie und Religion

"Das Wesen des Bewusstseins ist die Konzentration
auf relativ wenige Inhalte, die möglichst zu völliger 
Klarheitshöhe gesteigert werden. Das Bewusstsein
hat als  notwendige Folge und Voraussetzung die 
Ausschließung  anderer momentan ebenso 
bewusstseinsfähiger Inhalte. Diese Ausschließung
verursacht unvermeidlicherweise eine gewisse 
Einseitigkeit des Bewusstseinsinhaltes."

"Da nun dem differenzierten Bewusstsein des
zivilisierten Menschen mit den Dynamik des
 Willens (Löwe) ein wirksames Instrument zur
praktischen Ausführung seiner Inhalte in die
 Hand gegeben ist, so besteht mit zunehmender
 Ausbildung des Willens eine um so größere Gefahr
ins  Einseitige und der Abschweifung ins 
Gesetz- und Wurzellose.

JUNG, Zur Psychologie des Kindarchetypus, Ges. W.9/1 3176f.

Dieses Kapitel in diesem Buch,  sollt die Pflichtlektüre der Zeitgenossen und  Zeitgenossinnen  sein. Besonders solange Saturn noch durch die Zeit der  Fische wandert, der ersten und letzten in jedem Leben, die in einem Dritten - dem Selbst -  Geist  zusammenkommen wollen. JUNG sagt, dass die Bilder des Selbst und die Gottes nicht mehr zu unterscheiden sind.

Und im Symbol des Atmens haben wir den vereinten Gegensatz der als Drittes den Gegensatz 'heiligt', die Geistpumpe Atmen.

So allein kann die Reflektion im Tierkreis das Leben wiederfinden. die sechs Gegensätze die einander brauchen.
Die vier Elemente je dreimal: als Stoff=Energie, Seele = Leben,  Geist = Atem

Im Indischen der Atman.

Der Innen und Außen im Universum Verbindende also auch in uns.




27. Woche 
2024


Der Saturn in Fische
ist ein harter Knochen
im Fische- Reich 
des Allauflösende

Als Ordnungsprinzip ist 
daher der 'neptunische Vater'
konstelliert
der 'kindlich - väterliche  Ernst
eines reifen erwachsenen 
Kindes.


Für mich ergreifend verkörpert durch





Saturn in Fische: 
3.2023 - 6. 2025
9.2025 - 2. 2026

 Neptun in Widder
4. 2025

Die negative Version der 
 Auflösung des Vaters wurde zur passenden Zeit
in Washington ausgewählt

das Trump/Biden-Duell
mit der Auflösung, Fische, des Vaters, Saturn
bei Neptun

Steinbock-Stunde








Weiteres diese Woche


am Dienstag wird Mars wieder
die 16,9° Stier
passieren
wo er den
Mars der
antrifft

Positionen aus den vier Königskonjunktionen sollte man immer in Reichweite des Bewusstseins haben. Das macht das Leben interessant und gibt ihm Würze.

Am Dienstag schon verlässt
Merkur
die Reisegesellschaft im 
Krebs
um sich in
Löwe
lustvoll zu entäußern
und als Intellekt
hat er sich
so JUNG
auf den Thron gesetzt der ihm
nicht zusteht
sondern allein
der Sonne

in der Ansammlung der Gefühle
Krebs
im 'Tal des Universums'
bleiben noch
Venus 10  Tage
Sonne 3 Wochen
beide in der Leidenschaft der Heimat
in der Welt und der Familie



Für die Geschöpfe des 
Merkur 
ist der Wochenbeginn von 
Pluto
herausgefordert
der den skorpionischen Anteil
sehen möchte
den Verzicht auf den Anteil
über den Du verfügen kannst der dir aber
nicht zusteht
das Opfer
das dem Souverän 
auferlegt ist

vom Geist des Kommenden
Wassermann

Entwurf 30. 6. 2024, UTC: 15:27.


Murnau, 1. 7. 2024, UTC: 12:23.