Montag, 26. November 2012

Pistis springt in die Zeit





26. 11. - 3. 12. 2012
unter dem Nördlichen Tierkreis
und unter den Nördlichen Königskonjunktionen
der vier Elemente Feuer, Erde, Luft und Wasser
aus den Jahren 1603, 1802, 1980 und 1305
( Anklicken vergrößert)




26.11.2012

Himmlische Wasserstände über der Murnauer Boje
(die wichtigsten)

Meditation von Zeichen und Zeiten
Neueste Meldung über himmlisch - irdische Spiegelbilder
am Montag


 
Große Pluto Woche
Im Skorpion treffen sich Saturn und Venus Herrscher und Teilherrscherin des Erdelements in Stier + Steinbock -. als Zeichen Milieu, als Planetengötter Herrscher -

als Zeichen weiblich ruhend, als Herrscher männlich eingreifend.

Was „tun“ wohl zwei Erdherrscher, wenn sie ihr Licht vereinigen und einen gemeinsamen Zeitpfeil reiten?
Mein Plädoyer: Sie gründen.

"Unwandelbares"

Und wer gründen will, wenn’s denn sein muss, der kann‘s ja wahrlich ausprobieren, ob die Gründung – zusammen mit den Göttern – vielleicht eine gute Idee ist.
Und wo gründen Venus - und - Saturn - im - Skorpion?


Und wo findet Skorpions Herrschaft "aktiv" „Statt?“ Dort, wo Pluto „steht“? Schmarrn, sich bewegt. Also im Steinbock 
Pluto auf 8,…° = Grad und Mars ist auch dabei als "Dampfstrahler"

 Also Mars= Impuls,  Stoß, Anfang, reinigender Frühlingssturm … im Geist, welcher im äußeren wie im  inneren Menschen statt" finden kann.
 Gründung = Steinbock, Gründung und Erhaltung des
Wunders; wohnend   im Gewissen, in der Psyche.
Zündende Gründungen


 In pistis*) gemeinsam in der Seele
 anima
in die sich gemeinsam mit der Physis 
die Psyche je eine Schnittmenge
teilet

im Frühlingsgewitter der Menschengötter
… auf dem Weg zum Wochenende …
wenn mit der Pistis des Skorpions der Strahl von Pluto im Wirbel
mit Wirbelgott Mars als Zündung
des verborgene Licht aus Herzen und Hirnen
- der Elemente - 

 Luft  hier und  Wasser
in uns 

zerteilt

Und alles dies wird geschehen sein
wenn am nächsten Montag die nächste Seite im mundanen Tagebuch
aufgeschlagen sein wird

Mit der ganzen paradoxen Göttin Venus zu gründen 

vermählt mit beiden Elementen: 
Erde und Luft
Stein und Bild

in Skorpion
mit pistis
getragen von Menschen
für Menschen
das heißt Ewige

Zur gleichen Zeit am Wochenende wird der Wind
Zwischen den Häusern zusammen
Mit Merkur rückwärts in die
Pistis des erddunklen Kinder Gottes wehn

Sonne aber wird weiter das pathetische Spiel der Versöhnung
mit den Zeitpfeilen

göttlicher Fügungen 
auf dem Bögen des  verdienten Zufalls spielen
wird die Herzen der Zeit dabei um die zwei Tempel des Feuerelements versammeln …
als da sind – heute – der Feuer -Tempel des Merkur von 1603
und am Freitag das hohe Feuer-Lager der lavaheißen
Versöhnung im Feuertempel des Vaters
Vater und Sohn – Saturn und Jupiter …


und in den Tempeln und hohen Lagerstätten der Elemente 

im inneren Menschen 
werden dort nicht die Äonenbücher aufbewahrt, die am Wochenende wieder Einträge erhalten ?
und gesellen sich am Wochenende nicht auch die  Resonanzen des
erkennenden Jupiter von den Weltbahnen der Zwillinge her hinzu zu den Spielen der herzverschwendenden Sonne in den göttlichen Fügungen der Zeitpfeile verdienter Zufälle?
 
All dieses will manifest Sein in ladenden Bildern


Neptuns aber mildfeuchter Traum des Universums pocht weiter unter den uralten Schläfen des Weltenkindes am Rande der Tiefe




* )Pistis im Sinne von Skorpion:  (Vertrauen und Loyalität) gegenüber den kollektiven Ahnen und   Ungeborenen.


"Pistis"

„Religiöse Erfahrung ist absolut. Man kann darüber nicht disputieren. Man kann nur sagen, dass man niemals eine solche Erfahrung gehabt habe, und der Gegner wird sagen: „Ich bedaure, aber ich hatte sie.“ Und damit wird die Diskussion zu Ende sein. Es ist gleichgültig , was die Welt über die religiöse Erfahrung denkt; derjenige der sie hat,  besitzt den großen ‚Schatz einer Sache, die ihm zu einer Quelle von Leben, Sinn und Schönheit geworden ist,  und die der Welt und der Menschheit einen neuen Glanz gegeben hat. Er hat Pistis und Frieden.“

„Wo ist das Kriterium, das zu sagen erlaubte, dass ein solches Leben nicht legitim und solch eine Pistis bloße Illusion sein? Gibt es tatsächlich irgendeine bessere Wahrheit über  letzte Dinge als diejenige, die einem hilft zu leben? Das ist der Grund, weshalb ich die vom unbewussten geschaffenen Symbole sorgfältig berücksichtige. Sie sind das einzige, was imstande ist, den kritischen Geist des modernen Menschen zu überzeugen. Sie sind subjektiv überzeugend aus sehr altmodischen Gründen: Sie sind überwältigend, was eine deutsche Wiedergabe des lateinischen Wortes „convincere“ ist, das „besiegen‘“ und „überzeugen“ heißt …“
C.G.Jung, Psychologie und Religion, Ges. W. 11,(1988) , S. 124.



Geschrieben gegründet und gespeichert
26.11.2012
UTC: 12:43
Gepostet:

UTC 13:13

Kommentare:

  1. Lieber M.M...

    Musste Deine bildhaft - sinnigen Einträge ins Tagebuch wieder einmal mehrfach lesen, studieren und verinnerlichen. Um zumindest einen "Hauch" eines "Bruchteils" davon erahnend zu verstehen....

    Und ja, der diesmalige Vollmond ist für mich unglaublich stark spürbar. Auch im Zusammenhang mit "Mars - Pluto/ Saturn- Venus" und den dazugehörigen Transiten bzw. Themen.

    Wobei es Dich - in Kenntnis meines Radix - nicht verwundern dürfte, dass alte und schmerzhafte "Skorpionthemen" noch einmal vertieft auftauchen. Um final (?) bearbeitet zu werden....

    Liebe Grüße
    Astrophil

    PS:

    Besonders gut haben mir diese Woche Deine "fragestellenden" Erörterungen gefallen...

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  2. "Hauch" und "Bruchteil" bezeichnen exakt, was möglich ist. Wenn das Bruchteil sehr, sehr glücklich getroffen ist (erinnernd an Teilchen-Beschuß der Physiker), dann kann der numinose Effekt eintreten.
    Schließlich ist dem Mundanastrologen aufgegeben, in 12 Bildern und 10 Lichtern/Planeten - die "zehntausend Dinge" der äußeren und der inneren Welt zu fassen.
    Daher, ich wiederhole es, geht es jeden Montag - im Rahmen des Könnens - um diese Glücksschüsse "deo concedente" ins Schwarze,
    um Treffer, deren Zutreffen nicht ursächlich in meiner "Hand" liegt.

    Allgemein gesagt:sehe ich die "Tugend" des Schützen darin, dass er, mit einem guten Vorrat an Pfeilen im Köcher, besser als alle anderen zielt und schießt ... die Treffer aber gibt - ich sage ersatzweise: Gott, bzw. "stellvertretend" Saturn.

    Dazu ein Zitat:

    "Er dachte auch daran, wie Mopami ihm das Schießen beigebracht und ihm gesagt hatte, Schießen sei keine Willenssache, sondern eine Art Gegenverkehr zwischen Ziel und Schütze. Wenn man genau schießen wolle, ohne das Tier lediglich zu verletzen und unnötig zu quälen, so durfte der Schuss nie erzwungen werden, indem man mit dem Finger am Drücker zog. Statt dessen musste man das Gewehr wirklich so lange auf das Ziel richten, bis man das Ziel nicht nur ganz im Auge, sondern auch ganz in der Vorstellung hatte und sich der Finger allmählich um den Drücker schloss, so dass sich der Schuss erst löste, wenn Ziel und Schütze eins wurden. "Denk daran, kleiner Neffe", hatte er öfter gesagt, "ein guter Jäger erzwingt seine Schüsse nicht, er lässt sie wachsen."
    Laurens v.d. Post, "Wenn Stern auf Stern aus der Milchstraße fällt".

    Lieben Fisch-Gruß nach Wien
    MM

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  3. "Allgemein gesagt:sehe ich die "Tugend" des Schützen darin, dass er, mit einem guten Vorrat an Pfeilen im Köcher, besser als alle anderen zielt und schießt ... die Treffer aber gibt - ich sage ersatzweise: Gott, bzw. "stellvertretend" Saturn...."
    _______________________________________________

    Habe während meines Lebens viele idealistische Pfeile (ohne Gift !) in die hellblauen Lüfte geschossen. Manchmal sogar mit bunten Blumen bekränzt...

    Sie kamen natürlich alle - mal schneller und mal langsamer - zum Boden zurück. Und sehr viele davon gruben sich tief in die Erde und in die unergründlichen Abgründe ihrer dunklen Höhlungen hinein. Und wurden von Pluto dem Rost, der Verwesung und dem sukzessiven Verfall preisgegeben....

    LG
    Astrophil

    PS:

    Heinrich Heine
    ______________

    Jede Zeit ist eine Sphynx, die sich in den Abgrund stürzt, sobald man ihr Rätsel gelöst hat...

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  4. Lieber Phil,

    Du sprachst von Deinem Horoskop, das hier außer mir keiner kennt. Schütze-Asc-Jupiter in Schütze. Jupiter in Schütze, wie die Königskonjunktion im Feuer von 1603.

    Und Du sprichst von den idealistischen Pfeilen nach oben ins Blaue.
    Da kommt mir: wohin anders als nach oben zur Himmelsluke - die der Schütze innehat, zusammen mit Steinbock - können die Pfeile gehen des Jupiters im Schützen. "Ganz oben"
    ist der Ort des Schützen. Also Pfeile ... nach ganz oben zum "Vater" wenn man so will.

    Nun will die Welt in aller Unendlichkeit - gemäß Schöpfung - dass jedes Über- ein Unter- bedingt. So Jung: die Archetypen bedingen uns nicht nur übermenschlich sondern auch untermenschlich ...

    Und Du redest von Rost und und Verwesung ...

    So können und sollen idealistische "Über"-Pfeile auch nur als rostende, schimmelnde "Unter-Pfeile" enden, weil: Wie sollte, wer in den Himmel zielt, nicht auch den Hades bedienen?

    "Der Hades der homerischen Gesänge ist nicht nur ein statischer Ort, er stockt auch, er stagniert. Er ist ein bloßer Rücklaufsort des Lebens, ein auswegloser Behälter, der durchaus steril ist. Daher der 'Schimmel, der sich auf den Pfaden zu ihm ansetzt, das Schimmelige und verschimmelte, das den ganzen Bereich durchzieht, ... in der dunklen Verschlossenheit der Hades- und Erebostiefen verrottet alles auf gespenstische Weise ..."

    Nun ist der Hades-Mythos fruchtbar gewesen über Homer hinaus erzählt er nicht nur von zahllosen Besuchen durch lebende Sterbliche sondern im homerischen Hymnos auch von den blühenden Asphodelos- Wiesen der Persephone ... von denen sie, die Kore, vom Totengott, mit Wissen des Zeus, in die Unterwelt entführt wird, von wo sie später - als Gemahlin des Hades - jedes Jahr acht Monate - zusammen mit den Blumen - die Zeit oben über der Erde verbringen darf, die unsterbliche Kore, die also jetzt einmal wieder unten bei Hades weilt.

    Über alles dieses berichtet, treulich und inspiriert wie ein erwachsenes Kind: Friedrich Georg Jünger, Griechische Mythen, 1994, aus dem ich S. 260 zitierte …
    … also der 9 Hades-Seiten wegen allein schon lege ich Dir dieses Werk ans Herz.

    Zum Schluß noch verdanke ich Dir den Heine mit der Sphinx.
    Seltsamerweise fiel mir in der Verinnerlichung die Frage ein, ob ich, wir Astrologen, denn wollen, dass das Rätsel der Zeit, die (gottgewollte) Sphinx, – einmal erkannt – sich in den Abgrund stürzt?
    Und ich entschied mich für: „nein“. Ich bin bereit, mit ihr das Leben zu teilen. Dazu muss, wer so entscheidet, Schweigen üben.Kann ich das ausreichend?

    Phil, als Schütze nach oben, mit Neptun-Venus hast Du zwar keinen Boden im Diesseits, aber im Vorbereiten von Zukunft, gerade was Wurzelboden betrifft, sind Deinesgleichen einsame Klasse. Deine Nähe zu Fische und 12. Haus bestätigt dich in dieser brotlosen Menschenehre ... die wir mit Dir teilen.

    Vielleicht … wir einmal … wider Erwarten … beim Kierlinger - im langsamen Rausch

    MM

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  5. Tröstlich, Deine Replik, lieber M.M...

    Die homerischen Mythen sind mir wohl bekannt. Während meiner "Jugend - Intensivreisezeit" erzählte ich sie vielen Menschen. Besonders auf dem Wege nach Sizilien...

    Und selbst befand ich mich recht oft auch ganz genau inmitten zwischen Scylla und Charybdis...
    Sowie an einen Mast gebunden und den bezaubernden Sirenen lauschend...

    Die Dunkelheit des Hades ist mir auch nicht fremd. Bei mir selbst nicht und auch nicht bei anderen. Doch Stagnation und Düsternis ist - trotz Erfahrung - manchmal schwer zu tragen...

    Und ja, das stimmt wohl auch: "keinen Boden im Diesseits"...vielleicht auch noch ergänzt durch ..."abseits aller Herden"....

    Astrophil

    PS:

    "Dazu muss, wer so entscheidet, Schweigen üben. Kann ich das ausreichend ?..."

    Ich meine: JA...;-))

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  6. Nach einer "Pluto - Neptun - Nacht" noch eine Ergänzung zu einem Deiner Sätze:

    "Also im Steinbock Pluto auf 8,…° = Grad und Mars ist auch dabei als ..."Dampfstrahler"......

    Der Dampfstrahler räumt (noch immer - wie schon oft) vieles weg, von dem ich glaubte, dass es zu mir gehörte....

    Um einen verstehbaren Zusammenhang herzustellen ein Kommentar aus Sati's Blog:
    ____________________________________________

    Sati:

    "Meine Erfahrung hier - es macht nur Sinn, überhaupt etwas zu sagen, wenn die Leute von sich aus bereits zum selbstständigen Denken bereit sind..."
    ____________________________________________

    Antwort:

    Meine Erfahrung ist da etwas anders. Selbst bei Menschen, von denen man lange Zeit glaubte, dass sie "echtes Interesse" an vielen "kritischen Themen" haben. Und von denen man gutgläubig annahm, dass sie eine gemeinsame "Erkenntnis - Weiterentwicklung" anstreben....

    Bis sich oftmals herausstellte, dass sie einem das - aus welchen Gründen/ Motiven heraus auch immer - nur "vorgespielt" haben...

    Und lieber in ihrer eigenen "Dumpfheit" und in ihren eitlen "Egowelten" verharren. Sodass es auch manchmal so erscheint, als ob man - wieder einmal - Perlen vor die....usw..usf..
    ______________________________________________

    Einen besinnlichen Sonntag wünscht Dir
    Astrophil

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