Samstag, 2. November 2013

An Allerseelen - Nachruf auf André Helms



André Helms, Hamburger Astrologe und Heilpraktiker,  ist Mitte letzter Woche im Alter von 48 Jahren gestorben. Ich kannte ihn aus meiner Zeit im Forum "Astrologix" an dem ich bis Weihnachten 2009 unter dem Nic "Oberlandler" (weil ich in selbigen lebe) teilnahm.
Bei dieser Gelegenheit seines Abschieds "nach  schwerer Krankheit" möchte ich an die Nord-Süd-Debatte erinnern, die uns, "Schulter an Schulter" im Jahr 2009 vereinte. André erwies dabei die seltene Gabe, auf ungebahnten Wegen denken zu können und, wie ich von mir weiß, - zu müssen. Dieses Muss wußte er zu verbinden mit strenger Sachlichkeit und argumentativer Aufgeschlossenheit, die er gegen den "selbstsuggestiven" (André) Meinungsstil der in der damaligen Debatte zutage trat, setzte.
Für mich war diese "zu zweit gegen den Rest" durchgefochtene Debatte ein Streit-Stück lebendiger Aufklärung und in meiner Erinnerung ein bleibendes Erlebnis von hohem Wert.
Zur Erinnerung an André's Stil hier ein Post, in dem er den mittleren des dreiteiligen Threds abschloß:

Andre (1397 Beiträge)
19-Aug-09, 17:28 Uhr (MESZ) 151. "Bedeutung für die Pole"

Hallo Oerlandler.
ich habe Deinen Blog-Beitrage gelesen, dort hast Du etwas sehr wichtiges bezügl. der Pole geschrieben:
Bei Eintritt der Sonne in den Widder beginnt am Pol der Tag, der dort ein halbes Jahr dauert und bei Eintritt in 0° Waage die Pol-Nacht.
(...)Ergo kann zu Beginn des Süd-Frühlings die Sonne nur auf 0° Widder notiert werden. Wenn man sie für die Süd-Hälfte des Planeten auch auf Waage notiert, dann ist das so, wie wenn man meinte, die Südler würden mit dem Kopf laufen und mit den Füßen denken.
Daraus läßt sich der Hinweis ableiten, daß es nicht nur "um Jahreszeiten" im Sinne von klimatischen Bedingungen (tropisch, subtrop, gemäßigt...etc.) geht, sondern um die prägenden Proportionen des diametralen Verhältnisses von Zeit in Form von "Tag und Nachlängen", die auf den jeweiligen Halbkugeln zur gleichen Zeit genau entgegensetzt verlaufen.
Fast unzählige chronobiologische Studien beweisen, daß das Leben, a l l l e Lebensformen sich exakt nach diesen Jahreszeitlichen-Tag-Nachtlängen synchronisieren, bzw. sich richten. Ausgerechnet der Tierkreis, der seit der Antike auf den Jahreszeiten aufgebaut wurde, soll vom Leben abgekoppelt, eine globale für alle Wesen geltende Bedeutung aufweisen... Wenn Astrologie überhaupt irgend etwas mit "Leben" zu tun haben soll (was ja Astrologen glauben), dann wäre eine derartige "Globalstruktur" aus heutiger Sicht und Berücksichtigung des biologischen Wissens nicht mehr als plausibel, bzw. als wahrscheinlich einzustufen.
Beste Grüße
André


Zur Dokumentation:

Der Thread entstand im Juni 2009 nach dem Absturz einer Air France Maschine über dem Atlantik, die von Brasilien aus gestartet war.
Seine Fortsetzung fand er im August 2009 nach einem tiefgehenden inneren und äußeren Zustandbild der Teilnehmerin Kati.
Im Dezember 2009 schließlich eröffnete der dann 2010 ausgeschlossene Teilnehmer "Willi" noch einmal die Debatte, in die "Oberlandler" am 19.12 nochmals eingriff, nachdem Alois Treindel in einem quasipäpstliches Statement versucht hatte, die Argumentation von André und mir der Lächerlichkeit preiszugeben.


Geschrieben 2.11.2013, UTC 12:14, gepostet UTC 14:26.




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