Montag, 27. Juli 2026

Gelenk oder Verhinderung - am Jupiter- Apollo-Tag



27. 7. - 3. 8. 2026

0:00 UTC
Unter dem Tierkreis über der
Nördlichen Hemisphäre

(click)


"Apollo lehnt alles allzu Nahe ab, die Befangenheit
in den Dingen, den verschwimmenden Blick, und
ebenso das seelische Ineinsfließen, die mystische
Trunkenheit und ihren ekstatischen Traum. Er will
nicht Seele sondern Geist. Das bedeutet: Freiheit 
von der Nähe mit ihrer Schwere, Dumpfheit und
Gebundenheit, vornehmen Abstand, ausgeweiteten
Blick.
Sinn seiner Offenbarung ist,  dass sie den Menschen 
nicht auf die Würde seines Eigenwesens und die
Tiefinnerlichkeit seiner Seele, sondern auf das, was
 über der Person ist, auf das Unwandelbare, auf die
ewigen Formen hinweist."

"Aber ewig bleibt und göttlich unter Göttern die Gestalt."

Walter F. Otto, Die Götter Griechenlands, 1961 FFM, S. 79


31. Woche 
2026

Diese Woche zeigt im Zeichen der Sonne zwei bedeutende Konstellationen: es sind am Montag die Opposition Pluto/Sonne, und am Mittwoch die Konjunktion Jupiter/Sonne. Dabei wandert Sonne durch ihr eigenes Zeichen: Löwe. Beide, Sonne und Löwe zeigen jene Majestät und Souveränität an, die ihr Symbol-Tier als 'König' der beutemachenden Raubtiere auszeichnet. Es ist mithin eine Woche der Kombination der Erscheinung von Kraft und Souveränität gepaart mit dem Geist des Opfers, Pluto, welcher in Wassermann noch ungeborener Wahrheit und Wirklichkeit zum Ursprung verhilft. Unter Wahrheit und Wirklichkeit ist die göttliche Ordnung zu verstehen, die den lebenden Geschöpfen ihr Recht und ihren Raum zumisst, welcher von den Herrschern des Chaos und der Lüge mit Macht beansprucht wird.

Die Konstellation Sonne/ Jupiter verbindet mit der Souveränität des Lebensausdrucks im Zeichen der Sonne  die Klarheit von Maß und und Ordnung, welche in der griechischen Mythologie dem himmlischen Schützen Apollo zugeschrieben wurde. Sein silberner Bogen tötete aus der Ferne die Verletzer der göttlichen Ordnung. Wo heute Fernraketen mit äußerster Präzision Fakten schaffen, wo Gewalt und Unterdrückung getroffen werden, da kann man von Gleichnissen des Apollo sprechen. Von daher ist diese Woche als eine 'apollinische' anzusprechen.

In der griechischen Mythologie aber ist Zeus der Vater der Götter, Jupiter sein strahlendster  Sohn.

"... eigentümliche Gottesidee, die den Namen Apollon trägt und eine so bedeutende geistige Macht in Griechenland gewesen ist" 
"strenge Klarheit, sein überlegener Geist, sein gebieterischer Wille zur Einsicht, zum Maß, zur Ordnung "

                                                                                                                                                                                         Otto, S. 66

"Er, der in Delphi die Gedanken des höchsten Himmelsgottes verkündete, steht diesem auch bei Homer näher als irgendeine andere Gottheit"

"... dieser Geistigkeit die apollinische Musik zugehört, das Wissen um das Rechte und das Künftige, die Stiftung höherer Ordnungen."

"Der Reinigende ist der Heilende,  der Heilende ist der Reinigende ... der bedeutendste Heilgott"

                                                                                                                                                                    ebd. S. 68  " Bogen ... Symbol für die Ferne"

           "...die äußere Form, durch die Bogen und Leier für Heraklit zum Sinnbild für die Einheit                                                des Auseinanderstrebenden geworden sind ..."

                                                                                                                                                                     ebd. S. 77


"der wachste aller Götter" 

"Aus Apollos Musik tönt eine göttliche Erkenntnis. In allem schaut und trifft sie die Gestalt. Das Chaotische muss sich formen, das Ungestüme im Ebenmaße des Taktes einhergehen., das Widerstrebende sich vermählen in der Harmonie. So ist die Musik die große Erzieherin, der Ursprung und das Symbol aller Ordnung in der Welt und im Menschenleben. Apollon der Musiker ist derselbe wie der Stifter der Ordnungen."

                                                                                                                                                                                    ebd. S. 78

        

  " ... nicht die Fürsorge einer unendlichen Liebe, sondern in dem sieghaften Glanz der Klarheit, im sinnvollen Walten der Ordnung und des Ebenmaßes. Klarheit und Gestalt sind das Objektive, dem auf Seiten des Subjekts Distanz und Freiheit entsprechen."

                                                                                                                                                                                     ebd. S. 80

Mit keinem Zeichen hatte ich mehr Mangel an bewusster Wahrnehmung als mit Schütze/Jupiter. Stück für Stück wurde mir klar: es ist der Schütze der strahlende Archetypus, Sohn des Höchsten, des Vaters Saturn. 

 Bei den Römern fand die Verschmelzung statt: Zeus Jupiter, bei den Römern ist der Sohn der Vater.

Jupiter also Gott und Sohn.

Damit himmlischer Herrscher als Sohn Gottes - im Archetypen-Theater - neben Jesus von Nazareth und anderen - Sohn -Symbol und Fleisch- Prägungen - wie aktuell Ibrahim Traoré.

mein Schütze ist - eingeschlossen, also Untermieter, von Skorpion und Steinbock - dazu noch, fern vom Ich -  im Urvertrauen des neugierigen Kindes



12. Haus - Geschehen- und Gewährenlassen - Döbereiner hat die Worte dafür - 

in den Bildern des Apollo ist mir Gott-Menschenheimat - wie es die kretische Erde immer war -

als Orientierung  hilfreich. 

Mein Kommentar: nicht leicht für die ein-same Seele in Europa und eben auch ganz leicht -

getragen, wenn man trägt, von wechselnden Winden

Und man wird gefragt als Astrologe: der Schütze? Wie ist der? 

Jupiter ist der göttliche Schütze in uns und wird als Helle gespiegelt

in jeder F - ütze.





 Die andere Konstellation dieser Woche ist das Quadrat von Mars in Zwillinge zu Venus in der Jungfrau,

vom Streit und Schmerz in täglicher  Reizbarkeit

von Wort zum Ohr des Menschenkollektivs

dem der Ungeist Panik eingeflößt hat

im totalitären

System


stets zwei Geschlechter des Merkur

 männlicher und weiblicher Gott

 in uns

Reden und Nutzen


- und die Venus in Jungfrau  ist die, die vorher als  'Venus in Löwe',  alles verspielt hat.

Also in Jungfrau stark die Vernünftige, Vorsichtige, gegenüber sich selbst und dem Merkurischen Leichtsinn der Zwillinge.

Ferner stellt sich die Konstellation so  dar, wie Merkur steht: - derzeit in Krebs - nach innen blickend -

Mars und Venus - Angriff und Verteidigung. Schwert und Schild, so gesehen, Lanze und Panzer ...beide,  Zwillinge-Jungfrau-  extravertiert im Raum - Zwillinge im physischen, Jungfrau im psychischen Bereich des Lebenden.

Mars und Venus

Entweder sie verbünden sich zum Gelenk 

oder sie verhindern einander

Grad so wie Ost und West in diesen Tagen und Jahren. 

Heute aber die Opposition von Pluto und Sonne -  Löwe bis  Skorpion 

- beide Herrscher der Seele -Feuer und Wasser (im Falle des Skorpions kann man von Eis sprechen)


Bedeutung:  Verzicht und  Erleben - als Quadrat gleichzeitig konstelliert - die ganze zweite Wochenhälfte- 

Entweder sie verbünden sich zum Gelenk -

oder sie verhindern einander.

Murnau, 27. 7. 2026, UTC: 12:00, 









 

 
















Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen