Dienstag, 21. März 2017

Meinem dritten Lehrer aus gegebenem Anlass






Heute wäre Wolfgang Döbereiner – begnadeter Astrologie-Lehrer – 89 geworden. Er starb vorletzten April.

Dreimal habe ich in meinem Leben große Lehrer vom Schicksal geschenkt bekommen. Mit 12, mit 15 und mit 39. Der letzte war der am 28. Februar 1928 geborene.





28. 2. 1928, UTC 12:07

Wolfgang Döbereiner


Was manche im Kurs bei ihm bei aller Faszination „beklagten“: man musste „schwimmen“ um ihm zu folgen. Bei allen drei Lehrern war es für mich das gleiche – endlich jemand mit dem man mit - schwimmen  konnte und meine „Noten“ wurden gut. Und dieses Schwimmen war immer das Tor zu einem Reich und seiner Ordnung, in der Reihenfolge: Saurie, Dichter, Astrologie.

Unsere Geburtstage haben 2° Abstand und als sich in meinem Leben in der Lebenswende mit 39 aus Traum, Reiselust und begnadetem  Zufall alles fügte da ich - unterwegs mit vierjährigem Sohn einen neuen Freund besuchen - in dessen Wohnung einer Woche ich meine Frau und meinen Lehrer (Döbereiners „Fische“-TB auf dem Bett eines WG – Freundes liegend) fand, da war Döbereiners Laimer Haus grade drei Ecken entfernt in der Parallelstraße von ihr.

Mit Sohn zog ich ein halbes Jahr später zur Jungfrau nach Laim und im Herbst meldete ich mich in der Bernauer Str. an.

Dazwischen lag mein sommerliches „Astrologie und Homöpathie“ "beim" Meister.

Ich blieb drei Semester im Kurs und verschlang parallel die sechs Bände Lehr- und Übungsbuch inclusive Begeisterung über Sachlichkeit und Packpapier … durch die Seminare der „Aphrodite“ bis hin  zum „Zorn des Poseidon“.

Inzwischen hatte unser Septar meinem/unserem Leben Gemeinschaftsform gegeben indem wir am seinerzeitigen Arbeitsplatz meiner Frau eine Wohnung angeboten bekamen,  Murnau dem unbekannten Sehnsuchts-Ort meiner  60ger - Studien-Jahre, als ich den Regisseur als Filmreferent an der Hochschule "begegnete". Murnau war für mich Hamburger immer unvorstellbar weit in -Süden, feuchte Stein-Mauer, expressionistische Fensterrahmen....





Hier "niedergelassen"  als "Gemeinde-Astrologe" öffnete mir eine Klientin die Tür zu C.G.Jung.

Und wenn ich im Studium bei „Dö“ Hefte mit Auszügen vollschrieb so wurden es bei Jung Heft-Serien …

Vorgestern fiel mir ein: wenn , wie Dö lehrt, am MC der Anfang ist - für mich im Sinne von Johannes 1., und am ASC die Erscheinung ist, die stoffliche, dann ist der DC natürlich der Untergang- der Erscheinung als Einzelner = ein Eingang nach innen in die Bedingungen und der IC ist dann wirklich das „Ende“ nämlich des Zeitlichen, was ich öfter las, aber  mir nie einen Reim drauf machen könnte.

Nun vorgestern fiel mir zum Ende mit 63 ein dass ich mit 62 mein Buch, die Skizze (308 Seiten): „Astrologie und Welthoroskop“ fertig geschrieben hatte. Reinhols Stiehle schrieb mir später dazu: „Mundanstrologie wird sehr wenig nachgefragt“.

2006 hatte ich eine Serie von Träumen an deren Ende nach einer Luftreise im Hubschrauber des Präsidenten, von meiner bisherigen Stadt übers Meer gen Norden bis  meine Landzunge sichtbar wurde, in meinem Haus,  mein Orakel: zwei Männer im Durchgang  die hellen feuchten Ton kneteten bereit für jeden der vorbei kam und einen credit investierte am Automaten ... heraus kam ein in weißem Ton gebrannter Tanzschuh, (in der nächsten Nacht in Distanz ein schwarzer Spitzentänzer mit Pluderhosen tanzend auf dem Fuß eines am Boden Liegenden),  danach der quadratische Turm aus mächtigen in Geviert übereinander gefügten Stämmen an dessen ständiger Erhaltung alle Generationen ehrbaren Schweiß vergossen haben und -  Arm in Arm mit meiner Frau - unser dämmeriger Aufstieg auf breiter Trepp in diesem Turm ...  und dass sich im Danach im Kopf summend ein Name, „Al Mansur“ oder so,  einstellte. Um es kurz zu machen: über Google und Fernleihe wurden der Weg gefunden zu Abu Ma’shar,  und zu seinem mundanastrologischen Hauptwerk : Kitāb al‐milal wa‐ʾl‐duwal ("Book on religions and dynasties"). ( probably his most important work) in Englischer Übersetzung  das ich über Fernleihe für drei Euro bezog ...

Ich habe damals nur erst einmal ausgiebig daran geleckt, aber dann im Umfeld die kostbarste mundanastrologische Arbeit im Netz Königskonjunktion im Erdelement von 1802 bei Rüdiger Plantiko gefunden. Damit begann meine eigene Astrologie. denn: meine Horoskope, bis auf eine Ausnahme stimmten, mein "Buch" war zu halten - bis auf das Horoskop der Königskonjunktion im Erdelement von 1842 das - von Plantiko kompetent erwiesen - aus den Angeln gehoben war, meinetwegen ein Stockwerk tiefer, ... aber voller Wunder speziell auch für mich war Plantikos
17.7.1802 mit dem Pluto -Standort auf meinem Geburtstag.

Ein Jahr später, auf Anregung von Rüdiger Plantiko, eröffnete ich mein „Mundanes Tagebuch“ im April 2007.

Zum Anlass seines Geburtstages bekenne ich, dass ich bei erfolgreich gewonnenem persönlichem Abstand zu meinem großen Lehrer bei ihm,  Wolfgang Döbereiner, alles gelernt zu haben, was ich werkzeugmäßig in meiner Astrologie anwende. Ich habe mir aus seinem Werkzeugkasten das herausgesucht, was mir passt. Mein Ansatz ist der unmögliche: Brückenbau mit drei Bögen zwischen C. G. Jung, Wolfgang Döbereiner und meiner Wenigkeit zu Ernst Jünger etwa

Gepostet 28. 2. 2016, überarbeitet 21.3.2017, UTC: 20:12. 22. 3.2017 UTC 16:02.






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