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Montag, 28. Juli 2008

Flut 2008 und Feuersturm 1943




28. 7. – 4. 8. 2008 in der Matrix des Tierkreises
und der Königskonjunktionen der vier Elemente
Feuer, Erde, Luft und Wasser
aus den Jahren 1603, 1802, 1980 und 1305


Zur Chronik der vergangenen Woche gehört eine Jahrhundertflut in der westlichen Ukraine. Von zahlreichen Toten und Vermissten ist die Rede, zu den weltweiten Ernteverlusten dieses Jahres kommt nun die Getreide-Ernte der West-Ukraine; hunderte Brücken seien zerstört, sowie das unersetzliche Gut, das den Menschen lieb war in den mehr als 20.000 Häusern, die unter Wasser stehen.

Äquinoctium 20.3.2008, UTC 5:48, Ivano-Frankiv, 48.58°N, 24.24 E
Das Äquinoctium zeigt Saturn und den Jungfrauen- Merkur als Herrscher seit dem Monatswechsel am 20. Juli und ab dem Gebiet westlich von Ivano-Frankiv ist Pluto im achten Haus mit seiner Sonnen- und Mars-Resonanz aktiv.


Und wieder erweist sich, dass Merkur/Saturn keine trockene Lage ist, wenn, zu einen, Merkur sich in den Graden der Fische aufhält. Zum anderen stellt Saturn immer den höchsten Punkt im Gelände dar und jede Erhebung melkt nun einmal die Wolken. Es muss nicht immer eine direkte Uranus- oder Neptun-Verbindung vorliegen, damit die Bäche und Ströme schwellen.
Bleibt anzumerken, dass die Ukraine-Flut sich ereignete in einer Woche intensiver „grüner“ Resonanz. ein Blick auf den Beitrag vom letzten Montag zeigt, dass Sonne und Merkur (Strahlung und Wind) in der vergangenen Woche durch die (Quadrat-) Resonanz zu Saturn/Jupiter (Berge) und Mond (Fluß) der Königskonjunktion im Wasser-Element gewandert sind.

Vom Wasser letzter Woche zum Feuer vor 65 Jahren und damit zur Fortsetzung des Berichts über die „Operation Gomorrha“ ab 25. Juli 1943, die das Ziel hatte, Hamburg in vier nächtlichen Großangriffen aus der Luft dem Erdboden gleich zu machen.

Im Feuersturm

Der zweite Angriff brachte das Inferno. Der damalige Leiter der Abteilung Technischer Dienst der Hamburger Feuerwehr, Hans Brunswig schreibt:
„Als in der warmen Sommernacht vom 27. auf den 28. Juli 1943 um 23.40 Uhr die Sirenen zum „Fliegeralarm“ aufheulten, konnte kein Hamburger ahnen, welche Katastrophe der Stadt in den folgenden Stunden bevorstand.“[1]

Der Angriff, zu dem in den Abendstunden 739 Bomber gestartet waren, hat unseligerweise alle anderen übertroffen in punkto Zielgenauigkeit und Konzentriertheit. Der „Hamburg-Bericht“ sagt über die Lage in den Feuersturmgebieten:
„ … In solchen Gebieten entstanden in kürzester Frist durch … dichteste Brandbombenabwürfe eine ungeheure Anzahl von Bränden. Dabei ist besonders zu beachten, dass es nicht ausschließlich Dachstuhlbrände waren, sondern dass durch Phosphor- und Flüssigkeitsbrandbomben an vielen Stellen große Wohnhäuser von untersten Geschoß her schlagartig in Brand gesetzt wurden. Die Brände konnten sich mit rasender Geschwindigkeit entwickeln, da durch dichteste Spreng- und Minenbombenabwürfe Dächer abgedeckt, wände eingedrückt, Fenster und Türen aus Füllungen gerissen oder zertrümmert waren und damit das Feuer ungehindert reiche Nahrung fand. das Zwischenstadium der Entstehungsbrände, deren Bekämpfung bei früheren Angriffen möglich war, und zu den größten Erfolgen des Selbstschutzes in Hamburg geführt hatte, fiel aus diesen Gründen gänzlich aus. An viele Stellen entstanden so in kürzester Zeit Flächenbrände…“ [2]

Dazu herrschten meteorologische Bedingungen, die eine außergewöhnliche Schlotströmung der erhitzten Luft bis in große Höhen begünstigten, so dass am Erdboden aus allen Himmelsrichtungen ein wirbelnder Orkan von weit über Windstärke 12 durchs Brandgebiet tobte.
„Ein Zugwachtmeister des FE Dienstes:
… Beim Hammer Weg liegen Menschen auf der Straße. Wir steigen aus, um zu retten. Da gibt es plötzlich längs der Landstraße eine gewaltige Stichflammenbildung, der ich durch Vorlaufen zu entrinnen suche. Der Fahrer konnte durch Wendung des Fahrzeugs nach der Horst-Wessel-Straße entkommen. Der Feuersturm ist Orkan. Kein Rauch auf der Straße, nur Flammen und Funkenflug wie dichtes Schneegestöber. Im Laufen sehe ich kaum erkennbar einzelne Menschen und Gruppen jammern umherirren … Die Hitze auf der Hammer Landstraße ist unerträglich. Ein Glas meiner Schutzbrille springt und fällt heraus. Die Luft wird sehr knapp. Ich laufe bis zur Erschöpfung, gegenüber von Rumpfsweg sehe ich noch Menschen sitzen. Instinktiv werfe ich mich dorthin. Einige Menschen liegen … schon regungslos. Die Sitzenden wimmern apathisch vor sich hin. Auf meine Anrufe reagieren sie gar nicht.
Ich liege mit dem Stahlhelm gegen den Wind am Kantstein. Gesicht und Hände muss ich mit meiner Mütze verbergen. Abwechselnd muss ich mit einer Hand die sengende Kleidung löschen…
Krise, die ca. 1 ½ Stunden dauerte (03.00-4.30 Uhr). Ich sog den Sauerstoff direkt vom Pflaster ab. Dieses wurde mit der Zeit so heiß, dass ich Brandverletzungen an der Nase, den Atmungswegen und den Knien bekam alle umliegenden Menschen starben. Bei den weiblichen Personen fing die Kleidung teils Feuer, so dass sie im Nu wie entkleidet dalagen … Die Austrocknung der Körper war enorm …“[3]
An den astrologischen Chronisten ergeht die Frage, kann das absolut und schrecklich Außergewöhnliche dieser Nacht dem Horoskop dieser Nacht angesehen werden, zur Lehre – nicht zur Unterhaltung ?



27.7.1943, 0:55 MESZ,  22.55 Uhr UTC, Hamburg
 („Um 00.55 Uhr (MESZ) wurden 15 „Salven“ gelbe Zielmarkierungen nach H2S-Anzeige abgeworfen“)

Der erste Grad der Zwillinge steigt am östlichen Horizont auf: Stunde des Luftelements. Merkur empfängt Quadratresonanz von Mars, der mitten im Brennbaren des Stiers weilt. Merkur im vierten Haus - Heim und Herd - mit Sonne, Pluto und Jupiter. Sonne und Jupiter, die zwei anderen Herren des Feuers, zusammen mit Mars/Merkur, alle Gewalten des Feuers, unter Zufuhr der nötigen Luft, im so verletzlichen vierten Haus der Wohnungen der Lebenden. Und das vierte Haus beherrscht von einem Mond/Saturn, der dem Zwillingsmerkur Untertan ist und der die Venus - allgemein: alles Brennbare – durch (Quadrat-)Resonanz mit hineinzieht ins Geschehen. Das ist in dürren Worten das astrologische Szenario der Katastrophe.
Die Verbindung Sonne/Pluto/Jupiter bedarf noch einer Bemerkung hinsichtlich Plutos. Dieser Herr des Skorpions ist ja, wie schon oft bemerkt, für unsägliche Leiden „verantwortlich“. In Wirklichkeit sind es natürlich immer wieder wir selber, die die Räderwerke des Unbeschreiblichen in Gang gesetzt haben. Pluto bezieht seine Brisanz als Herr des Skorpions aus der Lage dieses Zeichens. Von den vier Funktionen des Bewusstseins, wie sie C.G.JUNG unterscheidet, untersteht ihm die Intuition, jenes Auftauchen von fertigen Vorstellungskomplexen im Bewusstsein aus dem scheinbaren Nichts. In dieser Funktion, die Skorpion mit Waage und Schütze teilt (jetzt verkürzt auf den „männlichen“ Tierkreis), untersteht ihm die „Fixierung“, das um so fanatischere Festhalten am Vorstellungsbild, als die gleichzeitig vorhandene Stimme des Zweifels letztere in Frage stellt.
Im gesellschaftlichen Leben untersteht dem Skorpion eine unglaubliche Macht: es die Macht des Verzichts auf Leben. Skorpion verneint den Genuss der Materie (=Stier), die Lust am Leben(=Löwe), und die Freiheit der Erfahrung (=Wassermann). Damit ist die ideale Verkörperung von Skorpion/Pluto der sog. „Arbeitgeber“ ( der ja in Wahrheit ein Arbeitnehmer ist), der Lebenszeit kauft von seinen Beschäftigten, Lebenszeit, in welcher sie auf Stier/Löwe/Wassermann verzichten müssen. Die ungeheuerliche Produktionsmaschinerie aller Länder aus der Flugzeuge, Bomben, Treibstoffe usw. entstehen, um in unserem Zusammenhang zu bleiben, inklusiver der exakten Planungen (Vorstellungen!) ihrer Einsätze, das ist Pluto/Skorpion. Und der Jupiter am 28.Juli 1943 in Konjunktion zum Pluto/Sonne, das ist die Fügung all der einzelnen Komponenten zu einem runden Ganzen, denn Jupiter ist der Füger, der Monteur des Schicksals, wie Wolfgang Döbereiner Ende der achtziger Jahre gelehrt hat (Flumserberger Seminare).
In der vergangenen Woche zeigte im ersten „Gomorrha“ –Artikel das Äquinoctium 1943 für Hamburg, dass Pluto am Aszendenten diesen Ort zum Zentrum der politisch/wirtschaftlich/ideologischen Katastrophe bestimmt hatte.

Hier soll nun ein Blick auf das Septar der Königskonjunktion jenes Elements folgen, welches im Hamburg dieser Monate des Jahres 1943 die Hölle geöffnet hat: es ist das 49. Solar/Septar der Königskonjunktion im Feuerelement von 1603 aus dem Jahre 1651, welches für die Angelegenheiten des Feuers in Hamburg in der Zeit von 1939 1946 zuständig ist.


Nach dem Ebengesagten, betreffend viertes Haus und Pluto erübrigt es sich hier, Deutung über Gebühr anzuhäufen. Seit Juni 1943 gebot Neptun: Auflösung und Neubeginn.
Und das Erdelement, die Welt der Körper, wie sah in ihr, Hamburg betreffend, das Drehbuch aus?
21. Septar der Königskonjunktion im Erdelement von 1802, vom 17.7.1822, für Hamburg gültig von 1942 bis 1949

Man sieht, ab Februar 1943 war in der oberen Reihe Jupiter zuständig, der im vierten Haus eigentlich manierlich steht – aber in der unteren Reihe, im Spiegel des Realen des zweiten Hauses herrscht Neptun und Pluto ist hier nach fünf von sieben Monaten, also im Juli, erreicht an seinem Standort auf 0,8° Widder, dem Ort Entzündung.
Schließlich aber haben wir ja noch jenen Filter, der die Planeten und Lichter des Tages in der Resonanz zu den Konstellationen der Menschheit zeigen, wie sie seit Jahrhunderten im Guten wie im Schlimmen die Verkettungen der realen und symbolischen Mächte zeigen. Diese Verkettungen, zeigen das Massenschicksal und sein Grauen und sie zeigen die Lebensformeln der vier Elemente oder, wenn man so will, die Drehbücher für Monate und Jahre.


27.7.1943, UTC 22.55, Hamburg, in den Resonanzen der Königskonjunktionen der vier Elemente.

Unmissverständlich zeigt hier der Moment /Aszendent im ersten Grad Zwillinge – die volle Mars Resonanz auf 0,3° Fische. Grünes Feuer also, „Seelenfeuer“ zeigt diese seltsame



25.12.1305, jüngste Königskonjunktion im Wasserelement

Resonanz im Moment des äußeren Infernos. Die Deutschen, die so vielen Nachbarn schon das Inferno gebracht hatten, erhielten es nun als äußeres, technisches Feuer zurück. Aber in Wahrheit geht es im Wasserelement immer um Gefühle, im Falle von Mars um inneres Feuer. Das Geschehen beginnt, aus dem Moment der Resonanz auf 0,3° Fische, als Neuanfang, als Neugeburt, als Türöffner im Zeichen des Schwachen, im Zeichen des Kindes, als elementare Wut. Ein Zeitalter der Güte (Fische) begehrt Einlass, das ist die paradoxe Wahrheit des Moments/Aszendenten der Hamburger Feuersturmnacht. Und das furchtbare Verhängnis des Massenschicksals zeigt sich: dass Massen sich immer an Orten der Stärke sammeln, Stier = die Burg, die Stadt, und nie an den Orten der Schwäche die daher harmlos, köstlich und einsam sind.
Im Stier aber zündet am Juli - Ende 1943 Mars in unmittelbarer Resonanz mit dem, dem das Luftelement dient: dem "roten" Uranus des Feuerelements auf 14,1° Stier, dem Uranus des Zorns. Und für alle Zeiten gilt: Uranus "haßt" Massen und schützt den Einzelnen, denn Uranus ist der Gott des Menschen. Und Mensch wird und ist man nur als Einzelner.
„Wir haben das Schwerste hinter uns, das Schwerere zählt dagegen nicht. Es ist nicht so schlimm. Ich habe dieses Wort von einem gehört, der nicht wusste, dass er es sagte. Er war einer der Unzähligen, jeder andere hätte es auch sagen können. Er erzählte mir von seiner Nacht, die ihn vernichten wollte. Er tat es in der Art, die wir alle haben, wenn wir davon sprechen. Es genügen fünf Töne. Der Verstand sagt, wie klingt das traurig. Aber es ist nicht traurig, es ist nur einfach so. Traurig ist nur der Verstand, weil er Flügel zu haben glaubt, und stürzt doch immer wieder ab.
Und der es mir erzählte, wusste nicht, dass er in seiner bilderlosen Sprache ein Bild schuf, wie es kein Dichter schaffen kann. Er sagte:
Dann kam einer zu uns in den Keller und sprach: Ihr müsst jetzt herauskommen, das ganze Haus brennt und wird gleich einstürzen. Die meisten wollten nicht, sie meinten, sie wären dort sicher. Aber sie sind alle umgekommen. einige von uns hörten auf ihn. Doch es gehörte viel dazu. Wir mussten durch ein Loch hinaus, und vor dem Loch schlugen immer die Flammen hin und her. Es ist gar nicht so schlimm, sagte er, ich bin doch auch zu euch hereingekommen. Da wickelte ich mir eine nasse Decke um den Kopf und kroch hinaus. Dann waren wir hindurch. Einige sind dann auf der Straße noch umgefallen Wir konnten uns nicht um sie kümmern.
Geschrieben November 1943“[4]
Gespeichert: UTC 17.00, gepostet: 17.52.

[1] Hans Brunswig, Feuersturm über Hamburg, Stuttgart 1983, S. 211.
[2] ebd.S. 225.
[3] ebd. S. 226f.
[4] Hans Erich Nossack, Der Untergang, Hamburg 1981, S. 139f.

Donnerstag, 20. März 2008

Ein Karfrühling


20.3.2008,UTC 5:48
Äquinoctium 2008 Tagundnachtgleiche
in der Matrix des Tierkreises
und der Königskonjunktionen der vier Elemente
Feuer, Erde, Luft und Wasser
aus den Jahren
1603, 1802, 1980 und 1305

Heute ist Frühlingsanfang und damit (Tierkreis -)Jahresanfang und morgen Karfreitag.
Frühlingsanfang, Beginn des Tierkreisjahrs an Gründonnerstag, an dem Tag, wo Christus Abschied nahm von der Welt. Für mich bedeutet das, dass ein Karjahr anfängt, ein Jahr des Kreuzes und der Bitternis. Das ist zunächst keine astrologische Aussage sondern eine symbolische, und? War das Menschenleben nicht von Anbeginn aufgehoben in Märchen und Dichtungen, die seiner Seele Heimat gaben?
Hierzu Wiki:
Karwoche (althochdeutsch kara: Klage, Kummer, Trauer), auch Stille Woche) ist die Trauerwoche vor Ostern, also die letzten Woche der Fasten- oder Passionszeit. Die Bezeichnung „Karwoche“ ist ein traditioneller Begriff aus dem deutschsprachigen Raum. In anderen Sprachen und in der katholischen Liturgie spricht man von der „Großen“ oder „Heiligen Woche“ (lat. hebdomada sancta), die (anders als die Karwoche im deutschen Verständnis) das Osterfest selbst (also den mit der Osternacht beginnenden Ostersonntag) einschließt.
Die Karwoche umfasst die stillen Tage Montag bis Mittwoch und die eigentlichen Kartage Gründonnerstag, Karfreitag und Karsamstag. Sie beginnt am Palmsonntag mit dem Gedächtnis des Einzugs Jesu in Jerusalem und erreicht über den Gründonnerstagabend, an dem die Einsetzung der Eucharistie bzw. des Abendmahls gefeiert wird, ihren Höhepunkt im Gedächtnis des Kreuzestodes Jesu am Karfreitag. Sie mündet am Ende des Karsamstags in die Feier der Osternacht.
Die Karwoche war noch bis in die fünfziger Jahre des 20. Jahrhunderts in weiten Teilen Deutschlands eine „geschlossene“ Zeit, in der öffentliche Festlichkeiten und Vergnügungen nicht stattfanden. Heute ist allein in Deutschland der Karfreitag ein gesetzlich geschützter „stiller Tag“. Neuheidnische Feiern können mit Rücksicht auf den gesetzlich besonders geregelten Schutz des Karfreitags nicht stattfinden.
Ein Kar – Jahr, ein Kreuz - Jahr vom Symbol her.
Astrologisch müssen das Kreuz erleiden: Venus, Merkur und Mond, durch den Kreuzplaneten Saturn. So ist 2008/9 auch astrologisch ein Kreuz – Jahr.
Aber nicht nur, wenn sie in Resonanz zu im stehen, legt Saturn Planeten oder Lichtern das Kreuz auf. Er herrscht darüber hinaus über die, welche sich in seiner himmlischen (und irdischen) Herrschaft befinden: im Steinbock.
Und das sind Jupiter und Pluto.
Das ist so etwas, wie eine gute und eine schlechte Nachricht. Für Jupiter bedeutet das, besser gesagt für uns, dass das Beschnitten - Werden durch das Schicksal mit Einsicht, mit Geist und daher versöhnlich geschieht; mit Pluto aber ist über 16 Jahre ein Aspekt von Zwang und Verblendung am Wandern durch die Grade des Steinbocks, der in diesem bitteren Jahr mit der Sonne am Frühlingspunkt und Mars im Anfang Krebs zur Resonanzgemeinschaft verbunden ist.
Das ist eine schlimme Konstellation, denn Mars ist der Zorn, das Rasen, der Ausbruch und Durchbruch. Pluto aber ist das Opfer und die Zwangsvorstellung vom Opfer, Sonne aber symbolisiert das Leben und die Kraft. Sie also - diese Resonanzgemeinschaft erhält durch den Pluto - weil er im Steinbock steht - das Kreuz aufgelegt.
Da sind also 2008/9 im Zeichen des Kreuzes:
Widder durch Mars, Stier durch Venus, Zwillinge durch Merkur, Krebs durch Mond, Löwe durch Sonne, Jungfrau durch Merkur, Waage durch Venus, Skorpion durch Pluto, Schütze durch Jupiter, und natürlich Golgatha selbst, sprich Steinbock.
Lediglich Wassermann und Fische haben Freilauf. Uranus und Neptun unterliegen keiner Hauptresonanz.
Nach einigen Wochen in 2007 wird 2008 das erste (minus einige Wochen Rückläufigkeit) der sechzehn schweren Jahre Pluto im Steinbock. 2024 beginnt er dann , sich von der leichten, der Wassermann - Seite zu zeigen.
Diese sechzehn nun angebrochenen Jahre des Opfergottes im Steinbock zeigen seine Macht nach den zwölf Jahren der Ausdehnung im Schützen, nun im Steinbock in Jahren der Einschränkung, die sich nun anschicken, die mageren Jahre zu werden. Der Zusammenbruch namens „Globalisierung“, wütet das letzte Jahrzehnt im unteren und im Bereich der Mittelschichten , hat nun infolge der Hypothekenkrise auch die obere Etage erfasst. Ungeheure Summen werden im Moment verloren, die Rute des Fortschritts, der Konkurs, ist auf Bankenebene so gut wie außer Betrieb gesetzt – der Patient ist als Schlafwandler erkannt worden, der um Himmelswillen (!) nicht erschreckt werden darf, the Show must go on ..., nur, unendliche Summen von Privatkapital von Aktionären sind dahin, und unendliche Summen an Steuergeldern aber auch.
Der nationale Staat, Steinbock/Saturn, wird von Moneymakern jetzt um Rettung angefleht. Ihnen graust vor den Bankern.
Und die Habenden = Venus, und Managenden =Merkur, ein ganzes Jahr sind ihre Götter in den Fischen – völlig am Schwimmen - da winkt nur Land gegenüber bei Vater Saturn in der vorsorglichen Jungfrau. Das Volk im Zeichen Lunas, der Bauch, die Familie, ist mit anwesend in dieser Konfrontation und hat eine richtige Stinkwut – Mars, der Hunger, im Krebs – weil es die Zeche zu zahlen haben wird …
Unser aller Ich aber, der Sonnenball, morgen am Karfreitag wandert er also durch die innerste Resonanz die von Opfergott Pluto im väterlichen Zeichen Steinbock ausgeht und zugleich noch in Resonanz zu Mars, dem Zorn des hungrigen Elements im Voks-, Heim- und Magenzeichen Krebs.
Aber eben nicht nur morgen gilt dies, sondern alle Tage dieses Jahres gleichsam als Welle den Planeten umreisend. Mit anderen Worten: das ‚Äquinoctium 2008’ trägt diese Resonanz als wanderndes Kennzeichen seiner Sonne 365 Tage um die ganze Nordhalbkugel. Und indem dieses so gut wie uns allen unbewusst ist, zeigt sich ein eklatanter Mangel in unserer psychischen Einstellung. Sonne als Symbol des Ich zeigt einen hellen, beleuchtenden Zustand, der, psychologisch gesprochen, bewusst zu sein h ä t t e, unsere Unbewusstheit in dieser Hinsicht aber erfüllt eben genau den angesprochenen Tatbestand der rein dem Instinkt ausgelieferten Schlafwandelei.
Aber unseren Toten und unseren noch Ungeborenen und denen, die mit einiger Bewusstheit ihre Dinge so zu ordnen suchen in dieser Welt, dass sie ihnen nicht den Weg in die Seligkeit verstellen, oder in die Ewigkeit, oder wie man das nennen mag, das ‚danach’ anfängt indem es im Jenseits weitergeht, diesen wird dieses Jahr 2008 ein tröstliches sein, in dem Einhalt geboten wurde der Raserei der planenden Automaten.
Gespeichert 20.3.2009, UTC 20:42, gepostet 21:03, 14.5.2008, UTC 10:51.