Freitag, 19. September 2008

1929 oder 2008 ?

Eine optimistische Frage, soweit so schön – nur, ist sie berechtigt? Wird 2008 ganz anders als 1929?
Dabei kann kein Zweifel daran bestehen, dass in den USA Millionen Angehörige der sog. gehobenen Unterschicht, die Geldmaschine namens „Eigenheim Bauen“ mit dem Wenigen, was sie ersparen konnten, gefüttert haben. Das sei jetzt möglich, sagte man ihnen nach 2001, nämlich mit den neuen billigen Hypotheken zu veränderlichen Zinsen. Zinsen, dieses Quecksilber der Wirtschaft, der Zinssatz stieg dann, um die Inflation zu begrenzen und die glücklichen Armen wurden zu verzweifelten - weg war das Eigenheim und dazu noch das Ersparte. Das waren die ersten, die seit ein, zwei Jahren, wie man so schön sagt, auf dem Grill landen.
Und– was sollte nun mit all den leerstehenden Häusern geschehen?
Folge: keiner brauchte mehr ein neues einfaches Haus – vielmehr: brauchte schon, aber keiner konnte es sich mehr leisten. Folge: Bauindustrie auf dem Grill, Zulieferer usw, schließlich - jetzt, die schlauen Finanzierer.
Und alle Lieferanten und Versorger quer durch die Gesellschaft, Frauen, Kinder, Hoffnungen, Geborgenheiten – eine Menge Menschen erleben schon , und eine noch ungewisse weitere Menge wird sie noch erleben, die Qualen dieser Generationen.
Aber so, wie nach jenem Horror - Datum: 24.10.1929 , als eine Welt unter ging? Damals folgte Arbeitslosigkeit bis zwischen 20 und 30 % je nach Land, jeder wurde erpressbar. Es folgte „New Deal“ und das tausendjährige Reich, also - beten wir für Dich … Amerika!
Nun nämlich am 16. September spricht die öffentliche Wahrnehmung erneut: „Die Welt wie wir sie kennen …“ und dieses gequälte Amerika im Griff der Verarmung, … mögen die psychischen Schätze individuierter Menschen in diesem Multi -Volk reich genug sein, dass ihm und uns ihr Sturz in ein Massenschicksal erspart bleibe. Amerika, beten wir für Dich … und uns.

DIE SEPTARE


1929 im Erdseptar für 1928 - 1935 New York

Es geht im 1929er Septar um den Abschnitt zwischen September 1929 und dem April 1930.
1929 beginnt im September die Fischewelt ihre sieben Monate. Es ist die Zeit der Reinigung. In der Welt, in der die Ordnung auf der Kontrolle von Gegensätzen aufgebaut ist: arm : reich, Recht : Unrecht, usw. sind die Gegensätze nicht mehr zu kontrollieren, das Ungewisse des normalerweise Unbewußten wird zum Milieu: alles ist möglich, nichts ist unmöglich, oder:

„Die Identität der Gegensätze ist nun das Charakteristikum jeder psychischen Gegebenheit im unbewußten Zustand.“ (JUNG)
Und mit dem auflösenden Chaos der bereinigenden Fische im Zeichen Neptuns sind durch Resonanz gleichzeitig noch einige andere Welten bzw. Programme aktiviert worden:
• Im Zeichen des Uranus die Wassermannwelt des Schöpfens von künftigem Sinn aus dem Meer des Unbewußten,
• im Zeichen Plutos die Skorpionwelt der Treue,
• im Zeichen des Jupiter die Schützenwelt der Versöhnung,
• im Zeichen des Mars die Widderwelt der Ausbrüche.

Von Mars abgesehen sind die beteiligten Mächte/Archetypen als „Physio-/Psychomagneten“ Jupiter, Uranus, Neptun und Pluto langsame Wanderer auf sujektfernen kollektiven Kreisen.
Das heißt der "Schwarze Donnerstag" 1929 hatte einen längeren Vorlauf. Neptun, Uranus und Pluto funkten an ihren momentanen Orten schon seit Jahren zusammen. Ihre, das heißt: nicht ihre, sondern unsere – erste - Mischung aus Chaos, Treue und Schöpfung war der erste Weltkrieg.

17.Septar Erde für 1914 – 1921 Berlin

Nicht zu übersehen, dem Stil der Zeit entspricht die Resonanz Seele/Sonne im Krebs zu Seele/Mond im Steinbock: Uniformen, Ergriffenheit und das Bild der Heimat.
Aber schicksalhaft übergeordnet geschieht Reinigung und Ursprung (Uranus) eines neuen Weltbildes aus dem Chaos von Neptun/Fische (=Kindwerdung) im Bild des Schützen – das im günstigen Fall das Bild der Versöhnung aller gegebenen Interessen ist.
Durchgestrichen wird das von Saturn/Pluto – dem historischen Opfer- und Staatsbild - das sich in fanatischen Opferungen gegen seinen Untergang in den Fischen wehrt und seine blutige Neugeburt im Widder in den Jahren

1818 für 1914 – 1921
1819 für 1921 – 1928
1820 für 1928 – 1935
1821 für 1935 - 1942
1822 für 1942 – 1949

erlebt. So sorgten die Konstellationen von fünf Jahren in der Vergrößerung x 7 seit 1914 für eine permanente Katastrophe von 35 Jahren.
Und dieses fortwährend, ausschließlich und natürlich katastropalerweise als Psyche, gespiegelt in Physis. Und ein Pluto geht nicht freiwillig unter und auch nicht schnell. Sein Gleichnis, wenn er in den Fischen „schwimmt“, scheint mir jener gekalbte Eisberg, der unaufhörlich schmilzt bis er vom Golfstrom aufgeleckt ist, jeder Topfen Gletschereis ist befreite gefrorene Zeit, ewig wiederkehrender Regen aus fernen Äonen.


21. Septar Erde von 1822 Für 1942 - 1949, Hiroshima

Diese Septare übrigens und technisch gesprochen, sind als sog. Solare, die Horoskope auf die jährliche Wiederkehr von Geburtstag und Geburtsminute der Königskonjunktion, in denen der Himmel in Momentaufnahme festgehalten wird.
Die Idee, die ihnen zugrunde liegt, geht hervor aus von der Beobachtung, dass, wenn ein Stein ins Wasser fällt, die Wellen sich entfernen und dabei ihre Abstände immer mehr vergrößern.
Zu Septaren werden Solare somit, indem man sie sich statt in einem Jahr, in sieben Jahren ausschwingen läßt. Dann nämlich, siebenfach vergrößert, so ihr Entdecker Döbereiner, sagt ein Solar/Geburtstag der Erdkonjunktion, z.B. für 1914 – 21 viel mehr aus, als was es für sein eigenes Jahr, 1818/19, aussagt. Anders gesagt: im Äquinoctium haben wir zwölf Häuser zu je einem Monat, im Septar zwölf Häuser zu je sieben Monaten. (12 x 7 = 84 Monate, 84 geteilt durch 12 = Sieben Jahre.)

ZURÜCK ZU 2008/9/15


30. Septar, 1831 für 2005 – 2012 für New York

In der Zeit seit dem 17. Juni 2008 regiert „von oben“ der Löwe/Sonne , „von unten“ Zwillinge/Merkur. Wenn Sonne mundan das zentrale Vermögen anzeigt, dessen Symbol das Gold verkörpert und, weil „Löwe“, als Folgezeichen von Krebs her bedeutet: „in der Hand von Familien“, so ist klar, wer jetzt, zusammen mit Merkur, dem „Verwerter günstiger Gelegenheiten“, seinen öffentlichen Auftritt auf der Bühne der Welt hat. Und nun gleichzeitig , jeder kann es sehen, aktiviert im ersten Haus (von New York) Neptun seine Resonanz, Folge:die Auflösung, der Abfall vom Glauben, wie man so schön sagt. Dazu passt, dass die konservativ-republikanische Busch-Administration innerhalb einer Woche Hugo Chavez in punkto Sozialismus und Verstaatlichung überholt hat.
Da das erste Haus von New York, oder, stellvertretend, der Wallstreet – siehe oben - dem Schützen gehört, ist angezeigt, was aufgelöst wird: die Eitelkeit, die immer verführerische luziferische Gefahr welcher die glänzenden Rhetoriker und Macher, die Schütze/Jupiter zu aller Zeit ausgesetzt sind, weswegen der weise Chinese Laotse warnte:

Wer weiß, redet nicht.
Wer redet, weiß nicht.

Halte deinen Mund verschlossen.
Wache über deine Sinne.
Mäßige deine Schärfe.
Vereinfache deine Probleme.
Verhülle dein Glänzen.
Sei eins mit dem Staub der Erde.
Dies ist ursprüngliche Einheit.

Wer diesen Zustand erlangt hat,
Sorgt sich nicht um Freund und Feind,
Um Nutzen und Schaden, um Ehre und Schande.
Darum ist dies der höchste Stand des Menschen.

Auch diese auflösende Sonne/Neptun/Opposition von 1831 für 2005 -2012 ist schon älter: mindestens seit 1998 – 2005, wenn nicht sogar im Jahrsiebt davor schon, begann die Konfusion ganz unmerklich…

Sodann kommt aus der Tatsache, dass Krebs als ganzes Zeichen im 7. Haus eingeschlossen ist, die Mitherrschaft und Baustelle /Krebs/Mond hinzu zur Gegenwart bis Januar 2009. Mond aber hat Resonanz mit Mars, Jupiter und Uranus. Was an Hoffnung auf glücklichen Ausgang begründet ist, das erscheint im Zeichen von Jupiter/Uranus in Wassermann. Uranus schöpft, für neue Generationen neuen Sinn aus der Tiefe der „Meere“ des Neptuns wie der Himmel aus dem Meer schöpft. Deshalb ist Uranus am Markt nicht populär, weil seiner Zeit voraus. Jupiter im Wassermann, in Konjunktion mit Uranus dem Menschenfreien, zeigt für diejenigen der glänzenden „Söhne bei Hof“ bei denen die Achse ...
Wassermann : Löwe = freies Denken : Herz
... gesund geblieben ist, die Möglichkeit seltenen Gelingens.

Ein seltenes und unerwartetes Glück im Unglück ist also in die Krise von 2008 eingebaut, möge es zum Gelingen führen. Denn es sind sind Mond und Mars, Aufbruch und Geborgenheit, Männer und Mütter von diesem Gelingen abhängig.

Gespeichert 18.9.UTC 18:35, gepostet: 18.9. und 19.9.,16:57.

Montag, 15. September 2008

Mit Hingabe in die Krise




15.9. – 22. 9. 2008 in der Matrix des Tierkreises und der Königskonjunktionen der vier Elemente Feuer, Erde, Luft und Wasser aus den Jahren 1603, 1802, 1980 und 1305 mit den Resonanzen vom Wochenanfang

15.09.2008 13:12
Apocalypse now an der Börse“ so die ARD.de heute Mittag.

„Angst vor dem globalen Crash: Anleger und Politiker bangen vor dem Börsenstart in New York - nach dem dramatischen Beben in der Finanzbranche weiß keiner, wie der wichtigste Handelsplatz der Welt reagieren wird. Zumal weitere Hiobsbotschaften anstehen.“
So macht SPIEGEL ONLINE zur gleichen Zeit seinen Bericht aus New York auf.
Allerorten, wo Kapital und seine Sorgen daheim sind, erscheint das Schreckenswort „Schwarzer Montag“ mit bangem Fragezeichen am Horizont. Der „Schwarze Freitag“ von 1929 der eigentlich ein schwarzer Donnerstag war, sitzt als Gespenst im Nacken der internationalen Finanzwelt.
So bietet sich an, den heutigen Montag mit dem schwarzen Donnerstag , den 24.10.1929 zu vergleichen:
Allerdings befindet sich Sonne auf 23° Jungfrau heute und noch bis vielleicht Freitag in Opposition zum aktuellen Uranus, der aus Fische überraschend aufhebt, was einer Erneuerung von Sinn entgegensteht. Was hebt Uranus auf? Im Sinne des Wassermanns hebt er dasjenige Vermögen (=Sonne) auf, das dem Einzelnen (= Löwe) erlaubt, nach eigenen Gutdünken anzuschaffen.
Nun kennt jedes Jahr zwei Wochen Sonne/Opposition/Uranus und dazu noch je zwei Wochen für beide Quadrate und die Konjunktion. Kein Grund also, hieraus eine historische Katastrophe zu folgern.
Etwas weniger alljährlich ist die Vereinigung Mars/Venus/Merkur: zusammen stellen sie die elementaren Tatbestände: Feuer, Erde und Luft dar, wobei „Erde“ als Synonym alles Brennbare umfasst. Indem sie zusammen stehen, ergibt sich das Bild einer außergewöhnlichen Konjunktion: Feuer des Mars, das Brennbare der Venus und die Luft des Merkur, die für eine gute Verbrennung immer nötig ist. Zusammen stehen sie in der Waage, bei der mir immer „die Bilanz“ als Leitsymbol passend erscheint. In der Mitte der vergangenen Woche hatten wir die Supermaschine, die, auch ein Phänomen an Kapitalvernichtung, das heißeste Feuer erzeugen soll, die je auf Erden ausgelöst worden ist.
Soviel zur Tageskonstellation ohne dass bislang Resonanzen zu den Leitkonjunktionen der vier Elemente in Betracht gezogen wären.
Vergleichen wir also die Resonanzlage von 1929 mit der von heute:
Auf einen Blick ist zu sehen, dass der heutige Montag mit bemerkenswert geringen Resonanzen zu den Schicksalskonstellationen der Elemente aufwartet, ganz im Gegensatz zum 24.10.1929. Das Horoskop des 24. Oktober ist mit Resonanzen aus Königskonjunktionen förmlich übersät. Zählen wir:
- Zwei rote Feuerresonanzen, auf Saturn und Venus, wobei es eigentlich vier sind, denn es treffen sich im selben Grad 26. -27.° die Sonne, die Venus und Mond;
- eine erdfarbene Erdresonanz auf Neptun von Erduranus auf 3,2° Waage;
- eine blaue Luftresonanz auf Merkur von Saturn/Jupiter auf 12,1° Waage;
- zwei grüne Wasserresonanzen auf Sonne und Merkur nämlich von und von Sonne/Merkur in Steinbock und von Saturn/Jupiter Anfang Skorpion.
Ganz summarisch, im Sinne einer Katastrophe erscheint mir hinweisend:
Für Saturn (= bislang gültige Maßstäbe) und Venus (= Bestände) ist die rote Resonanz Anzeichen von Durch-, oder Auf-, oder Ausbruch einer fälligen Erneuerung. Die Venus auf dem Feuermars kann ein Zeichen sein Zeichen für eine schicksalhafte Bestandsverbrennung.
Nahe dem erdfarbenen Uranus, der später, 1974, in Portugal die Zeit der Befreiung signalisierte, wanderte, seit 1928 in Konjunktion, Neptun. Für die realen Dinge der Erde schöpft Uranus auf 3,2° Waage neuen Sinn aus den Tiefen der Fische (=das Unbewußte). Es ist neuer Sinn, neuer Anfang, welchen Uranus auf den Weg zu bringen hat, jenen Weg Richtung Bewusstsein, der der Weg der Wandlungen ist. Bevor sich Uranus/Wassermann nicht zu Saturn/Steinbock gewandelt hat, ist der neue Sinn im Stadium des Auftauchens aus dem Chaos des Unvermuteten

24.10.1929

erschreckend für den Bürger Investor, der in Panik jedes Vertrauen auf einen guten Fortgang einbüßt.
Wie ich vermute, sind für die Börse schreckenerregend die grünen Resonanzen überhaupt. Mir scheint das Wasserelement - generell Hingabe, also Verlust – zumindest im materiellen Sinne – anzuzeigen: notwendigen Verlust. Einfach gesagt: im Zeichen Neptuns: Verlust aus Hingabe (an Gott = die Unsterblichkeit), im Zeichen Plutos: aus Hingabe an die (Nach-)Kommenden, und im Zeichen des Mondes: Hingabe an die Geliebte – mit der - „die Liebe hört nie auf“ - gewissermaßen ein Drittel der Unsterblichkeit zu gewinnen ist – also, mit allen grünen Verlusten scheint mir der Gewinn an Ewigkeit zu er“kaufen“ zu sein, jedenfalls redete der Stifter des Christentums vom „Schatz im Himmel“.
1929 sind Sonne und Merkur, Vermögen und Wirtschaft aufgefordert von grüner Resonanz im Sinne der Ewigkeit. Das Fehlen lebendiger Religion ist immer gleichbedeutend mit dem Fehlen jeder Möglichkeit einer freiwilligen Hingabe und damit ursächlich für das Verhängnis des unfreiwilligen Absturzes. Einzelne private Stiftungen gab es zwar, aber erst der große Visionär Roosevelt kam nach drei Jahren weltwirtschaftlicher Agonie zum Zug mit seinem großen Projekt gesellschaftlicher Umverteilung namens „New Deal“.
Die blaue Resonanz schließlich, im Sinne von Wassermann, Waage und Zwillinge erscheint mir als ausschlaggebend für die Möglichkeiten, einen dritten Weg, eine Kooperation, einen übergeordneten Standpunkt zu finden. Der Merkur in der blauen Resonanz von Saturn/Jupiter in der Waage verweist zumindest auf Keime eines Geistes von „good will“ und
Gegenseitigkeit im Bereich der Ökonomie.

Und heute?
Die bemerkenswert wenigen Resonanzen am heutigen Tag sind beschränkt auf eine grüne und eine blaue.
Die grüne Resonanz verbindet den aktuellen Jupiter mit Sonne/Merkur der Wasserkonjunktion im Steinbock.
Das korrespondiert mit einem bemerkenswerten Akt von relativer Hingabe. Es wurden nämlich Sonne und Merkur, Vermögen und Verfügung darüber, in beträchtlicher Höhe, von zehn internationalen Banken einem gemeinsamen Not-Fond zur Verfügung gestellt :
„Zehn Banken haben einen Nothilfefonds gebildet und jeweils sieben Milliarden Dollar eingezahlt. Zu dem Verbund gehören J. P. Morgan , Goldman Sachs , die Bank of America , die britische Barclays , die Citigroup , Merrill Lynch , Morgan Stanley , die Schweizer Credit Suisse und UBS . Auch die Deutsche Bank macht als bislang einziges deutsches Institut mit.
(...)
Die beteiligten Banken versichern sich gegenseitig Hilfe, "damit keine weiteren Institute über die Klinge springen", wie Analyst Stefan Schilbe von HSBC Trinkaus nüchtern sagt. Ob das Erfolg haben wird, ob der Kapitaleinsatz genügt, sei offen. "Die Aktion zeigt, wie turbulent sich das Finanzsystem präsentiert." Aus manager-magazin.de vom 15.9.
Hier sind Umrisse der Jupitergestalt erkennbar: Typ “Runder Tisch“ ohne Hierarchien, ein Topf aus dem notleidende Institute in Höhe von bis zu einem Drittel der Gesamtsumme schöpfen können.

Mit der blauen Resonanz der Luftkonjunktion erfasst der Luft-Neptun aus 23° Schütze die Sonne dieses Krisentages. Also Auflösung des alten und Schwangerschaft mit neuem Sinn. Die archetypische Gestalt Neptuns als Gott der Tiefe ist heute im Unbewussten aller Zeitgenossen konstelliert, sodass die Assoziationen Beteiligter nicht umhin können, die Vorgänge in Begriffen der Tiefengeographie zu umreißen:
„Das US-Finanzsystem entdeckt, dass die tektonischen Platten unter seinem Fundament sich so verschieben, wie sie sich noch nie verschoben haben", bewertete Peter Kenny von Knight Equity Markets in der Nacht die Vorgänge. "Es ist eine neue Finanzwelt an der Schwelle zu einer kompletten Neuorganisation."
www.spiegel.de
Zur Mitte der Woche wandert dann die Sonne durch die Resonanzen der roten Sonne/Venus-Konjunktion in Schütze. Abermals das Bild von Vermögen und Beständen im Rahmen des Prinzips „Runder Tisch“, die den aktuellen Zentren des Handelns (=laufende Sonne) einen neuen Anfang (= rote Resonanz) gebieten.
Und Venus geht in der zweiten Wochenhälfte gleichzeitig dem blauen Pluto entgegen, wo entscheidende Grundlinien und Umrisse für ein kommendes Besitzrecht gedanklich ins Auge gefasst werden können. Dieses scheint mir die Voraussetzung zu sein für den „großen Verzicht“, der um der Auswege aus der Vielzahl von lebensbedrohenden Krisen willen, unumgänglich ist.

Gespeichert UTC 16:13, gepostet:16:39.

Mittwoch, 10. September 2008

Geburt einer Supermaschine


Nun ist es in Betrieb, das teuerste Spielzeug, das die Menschheit sich bisher geleistet hat. Da muss man natürlich eine ganz ernste Mine machen.

Nun ist die „Tür offen für eine neue Physik“. „Kein Mensch zuvor ... „usw.

Für manchen Dummkopf unter den Physikern dürfte es peinlich sein, was die Astrologen gratis zum großen Ereignis beisteuern können:

10.9.2008,UTC 7:30, Genf

Es ist der Superbeschleuniger zwar 2 Milliarden Euro teuer gewesen und über viele Jahre haben wahre Heerscharen von Wissenschaftlern und Technikern an ihn hin gebaut, aber bevor die erste Messung stattgefunden hat, ist schon einmal eines bewiesen: Symbol und Natur sind identisch:

"Das Charakteristische, das den Archetypen eigentümlich ist, besteht darin, dass es sich nicht nur psychisch-subjektiv sondern auch physisch-objektiv manifestiert; mit anderen Worten, es kann in beiden, in psychischen inneren und ebenso in äußeren physischen Vorgängen nachgewiesen werden. Ich betrachte dieses Phänomen als einen Hinweis auf die Tatsache, dass die physische und die psychische Matrix identisch sind."

(Wolfgang Pauli und C.G.Jung – Ein Briefwechsel, 1932 – 1958, Berlin, Heidelberg, 1992.)

Wenn dieser Satz stimmt, dann musste der Beschleuniger, bei dem es um Energie + Masse + Messung geht, also astrologisch formuliert um Mars + Venus + Merkur, dann musste die „Geburt“ = die Inbetriebnahme diese Inhalte an allerelementarster, an allererster Stelle im Horoskop erkennen lassen: am Aszendenten. Und das ist in Tat und Wahrheit der Fall.

Der Aszendent, der Schnittpunkt des kreisenden Himmels mit dem östlichen Horizont, ist der Ort, an dem der psychische Inhalt als Symbol und der physische Inhalt als Phänomen noch ungeteilt identisch sind.

An diesem Schnittpunkt erscheinen um 9:30 MESZ im Osten des Himmels über Genf die drei Planeten, ungerufen aber pünktlich.


10.9.2008, UTC 7:30 in der Matrix des Tierkreises

und der Königskonjunktionen der vier Elemente

Feuer, Erde, Luft und Wasser

aus den Jahren 1603, 1802, 1980 und 1305

Viel Licht! Jupiter in der Mittagshöhe des Tierkreises zwischen Sonne und Merkur der Königskonjunktion des Wasserelements. Wo nun der Wasserstoff „am Anfang“ war, eine wahrlich anfängliche Konstellation, die in Resonanz mit dem Aszendenten der „Geburt“ des Superbeschleunigers „schwingt“.

Apropos Jupiter, er trägt bekanntlich die Post des Schützen aus. Sein Weg ist der Kreis, wie sein Pfeil zugleich Zeiger ist, beides Pfeil und Zeiger verweisen auf das Runde, auf Ziel und Zeit. In der Politik ist die Zeit des Jupiters die Zeit des „Runden Tisches“, ich hab’s schon oft angesprochen. Und der Superbeschleuniger ist natürlich ein Kind des Schützen, indem der Herr der Opfer und Pläne, Skorpionherrscher Pluto, dessen Entstehung und Inbetriebnahme seit 1995 im Schützen begleitet hat, dessen Planung aber in der Zeit des Pluto im Skorpion, 1984, begann.

Das Wunder also, das zu vermelden ist: ein Projekt strikter Naturwissenschaft, mit immensen Mitteln aus nahezu unvorstellbar vielen Einzelelementen zusammengefügt, geht in Betrieb in dem Moment, wo die Planeten als Repräsentanten der zuständigen psychoiden Archetypen sekundengenau im Fenster des Aszendenten stehen.

Zugleich ist die mundane Astrologie die dieses Wunder vermeldet, einsam und eine bettelarme Waise, von der niemand Notiz nimmt, weil einfach nicht sein kann, was (heute immer noch) nicht sein darf, dass nämlich eine unbekannte, überlegene Macht letztlich den Taktstock führt, auch über unsere hochwissenschaftlichen “Konzerte“.

Und so starren Abermillionen gemäß der milliardenschweren Medienmacht aller Kontinente auf das rasende Elektron und die geile Maschine – aber – der Mensch, und das Rätsel, das er sich ist – solcherlei bleibt im Dunkel.

C. G. Jung, selber letztlich ein weitgehend Ignorierter, schrieb 1960 am Ende seines langen Lebens in einem Brief von der

„… Notwendigkeit einer neuen religiösen Einstellung, einer neuen Erkenntnis unserer Abhängigkeit von überlegenen Mächten. Ich wüsste nicht, wie sich diese Einstellung anders verwirklichen ließe als auf Grund eines erneuerten menschlichen Selbstverständnisses, das nur beim Individuum einsetzen kann. Wir haben die Möglichkeit, den Menschen mit anderen psychischen animalia [den Archetypen] zu vergleichen und ihn neu zu erklären. Wir können ihm im Rahmen einer neuen Ordnung sehen, wodurch seine Existenz in einem objektiven Licht erscheint: er ist ein Geschöpf, das von archetypischen Kräften beherrscht und gelenkt wird, aber nicht von seinem „freien Willen“, d.h. nicht von der Willkür seines Egoismus und seines beschränkten Bewusstseins. Er sollte erkennen, dass er nicht Herr im eigenen Hause ist, und sollte die andere Seite seiner psychischen Welt sorgfältig erforschen, denn anscheinend lebt dort der wahre Herr seines Schicksals. Ich weiß, das alles ist nur ein „frommer Wunsch“, dessen Erfüllung Jahrhunderte brauchen wird. Aber in jedem Äon gibt es ein paar wenige einzelne, die die wahre Aufgabe des Menschen erkennen, die die Überlieferung kommenden Generationen weiterreichen und sie in eine Zeit hinüberretten, da die Einsicht in breitere Schichten gedrungen sein wird. Zuerst werden nur wenige den neuen Weg gehen, ein paar Generationen später werden es mehr sein. Dass die allgemeine Einstellung sich in dieser oder sogar in der nächsten Generation merklich ändert, ist sehr unwahrscheinlich, da der Mensch heute offenbar noch nicht erkennt, dass er gewissermaßen sich selbst ein Fremder ist. Wer zu dieser Einsicht fähig und [infolgedessen] isoliert ist, sollte sich an das Gesetz der Synchronizität erinnern. Ein altes chinesisches Sprichwort sagt:“Der rechte Mann in seinem Hause, der die rechten Gedanken denkt, wird im Umkreis von über tausend Meilen gehört.“

Gespeichert: UTC 19:10, gepostet:19:26.

Montag, 8. September 2008

Post vom Schwiegervater

8. 9. – 15.9. 2008 in der Matrix des Tierkreises
und der Königskonjunktionen der vier Elemente
Feuer, Erde, Luft und Wasser
aus den Jahren 1603, 1802, 1980 und 1305
mit den Resonanzen der Woche








Heiliger Tag heute. Mars, Merkur und Venus in der erschütternden Resonanz von Wasser- und Luftarchetypen.
Und dieses im Rahmen der Resonanz von Waage und Steinbock.
Und weil wir alle so dick gepuffert sind, bekommt natürlich niemand etwas davon – sinnlich – mit.
Daher gebrauche ich für Resonanzen der Königskonjunktionen die Metapher „Radioaktivität“, ausdrückend, dass es relative Ewigkeiten von Wirkungen gibt, die von Orten, bleibend, ausgehen, lange nach dem ursprünglichen Eintrag. „Kontaminationen“ nennt die Physik und auch die Jung‘sche Psychologie solche Einträge. Große Konjunktionen und, alle überragend, Königskonjunktionen sind Ereignisse großer Kontaminationen, großer Einträge.
Venus ist nun die in uns treibende Gottheit der Sorge um Sättigung (mit Herden und Äckern), die zum anderen die uns ins Leben lockende Gottheit, die uns Entgegentretende in Varianten von Antlitz und Gestalt der für ewig bestimmten Geliebten. Venus, die jetzt durch den Raum geht, und der eine Teilmenge von uns zuströmt, nämlich von uns, soweit wir ausgestattet sind mit Lichtern/Planeten im Umkreis von etwa 7° um den 10. Grad° Widder/Krebs/Waage/Steinbock , das sind mit 14° von 30° fast die Hälfte eines Tierkreiszeichens.
Gedacht ein Raum, gleichmäßig gefüllt mit gut durchgemischten Temperamenten, dann wären es im Zeichen der Sonne von Hundert 15 Leute, die im Herzen die Resonanz empfangen. Ebenso verhält es sich mit allen anderen Planeten/Teilpersönlichkeiten des Individuums.
Ich z.B. empfange mit dem Aszendenten bei 8° Krebs diese Resonanz. Ein ASC, gleich welcher, zeigt immer das Milieu des tiefsten zugleich speziellen wie universellen Unbewussten. Das Unbewusste unter dem Horizont (Haus 1-3) erscheint im/als Trieb, während das Unbewusste über den Horizont als Sinn aufsteigt.
Also, für mich, zumal bei Mond in „Eins“, keine Chance, diese Venusresonanz bewusstseinsnah zu erfahren. Aber dennoch innerlich tief angewühlt aus der Waage in einem Dialog von Alltag/Mond und Bilanz/Waage, oder mythisch ausgedrückt: von Maria und Magdalena oder von Braut und Hure.
Und in dieses streitende Duett stimmt die Stimme aus dem Steinbock, die Stimme des Vaters ein, die im Geist der Sonne und des Merkurs, des Wagnisses und der Klugheit, die Braut um den Bräutigam ergänzt.
Und in der Waage ist es der blaue Eintrag von 1980, Saturn und Jupiter, Vater und Sohn, der neuen Königskonjunktion der Luft/des Geistes, die, besucht von der Venus, die tausendjährige Ewigkeit der Liebe besingen, oder, in einfachen Worten, das Gesetz der Liebe, die an der Leichtigkeit des Herzens zu messen ist, welche dem Mann als Hilfe beim Leichtwerden, wider Erwarten, als Gottes Hilfe, von der geliebten Gattin zuwächst. Hiervon singt, als „neuer“ Mythos des Abendlandes, seit bald 3000 Jahren die Odyssee.
Das ungewöhnlich Seltene dieses Tages aber ist, dass auch Merkur und Mars im selben Thema, im Bilanz-Thema der Waage heute durch die Resonanz einer ganz alten „grünen“ Schwingung wandern: der Resonanz der, der obigen benachbarten, Sonne/Merkur-Konjunktion im Steinbock von 1305 auf 12 und 12,7° Steinbock. Diese 700 Jahre alte Resonanz spricht ebenfalls, als Wahrheit des Wassers, zur Bilanz des Lebens im Zeichen der Waage. „Wasser“ als Gefühl und damit Boden der Leidenschaft verstanden, hat im (Luft-) Zeichen der Waage einen Kontrapunkt, den man sich vorstellen kann wie den Kontrapunkt zwischen einer Sammlung von Gefühl (das Wasser sammelt sich am tiefsten Punkt) und einer Zerstreuung im Geist der Schönheit, denn das Luftelement (Waage) sammelt nicht sondern es erlaubt dem Feuerelement (Leidenschaft!) die Zerstreuung.
Also sind die empfangenden, die „grünen“ Archetypen von uns allen auf der Nordhalbkugel heute – gebündelt im 7°-Kreis um die 13° Waage/Steinbock/Widder/Krebs – konfrontiert mit dem Widerspruch zwischen der verlockenden Hurenschönheit (Waage) der Sphinx Anima (Seele) und der väterlichen Liebe des frauengebenden Vaters. In dessen göttlicher Gestalt, in der des „Schwiegervaters“ ruht, diese weidend, die Seele der ewigen Geliebten. Astrologisch ausgedrückt: in den vierten Häusern unserer Frauen, das ist, in unseren zehnten Häusern, allgemein: im Steinbock, ist ihre Seele geborgen, die unsere, der Gatten Weide ist – auch, wenn es so manches Mal nicht so erscheint.
Das überaus Besondere dieses Tages aber ist, dass der Archetypus oder Gott der „Einsicht und Versöhnung“, Jupiter, in dieser Woche auf dem Lager von Sonne/Mond der grünen Königskonjunktion, auf 12,6° Steinbock weilt und die Resonanzen der Einsicht in die Rätsel der Liebe und des Fühlens, schenkt.
Dazu passt, dass mir gestern in den Sinn kam, dass das Böse, jenes Rätsel dem mein Meister, C.G.JUNG in der zweiten Lebenshälfte so rettungslos hingegeben nachspüren mußte, nirgendwo anders zu suchen ist als im Zeichen des Schützen/Jupiter, in der Eitelkeit des „Sohnes“ (geistige Eitelkeit) und der „Tochter“ (Familieneitelkeit), denen das Vermächtnis des Vaters qua Geburt ohne eigenes Verdienst in den königlichen Schoß gefallen ist.

Gespeichert UTC 15:20, gepostet:15:46.

Samstag, 6. September 2008

Mitteleuropäisches Oberland und das Jahr 2008

Äquinoctium, 20.3.2008, UTC 5:48, Bayerisches Oberland


Wir zum Beispiel im Oberland mit dieser Partitur: ein Jahr des Frühlings, Neuaufbruchs, der Neugeburt – Mars in der Tür zum Marienkircher’l. Daheim im Intimen, im vierten Haus des Himmels und des Tierkreises gibt’s Einbruch, frisches Strömen, kurz, die Wildnis des Neubeginns.

Davon haben nun alle die nichts, die par tout nicht zu Hause sein können. Nur – auch das ist normal. Können sie dieses Mal ausruhen vom Erneuern, die Extravertierten, nie sind alle zugleich aufgerufen. Fakt ist: Energie ist dieses Jahr introvertiert orientiert: 7 – 8 ° Umkreis um 6° Krebs herum, sowie, als Resonanz um 6° Steinbock und Widder und Waage.

Heißt auch, den Extravertierten ist unternormal Energie zugeteilt, dieses Jahr.

Diejenigen aber, die dieses Jahr können, die dominant zu Hause und introvertiert sind, die erfreuen sich nicht nur ungewohnter Energie und Helligkeit, die bekommen auch grade jetzt im Moment Resonanz aus dem verstehenden Haus Neun vom 1. Grad Steinbock. Hier sendet und empfängt Pluto, der gefürchtete Planet der geistigen Macht in der Seele, die wir Skorpion nennen. Pluto regiert, indem er als „Geist, in dem einer lebt“ den Leidenschaften der Seele, und ihrem leicht zu allem bereiten Feuer des Abenteuers entgegentritt. Skorpion spiegelt Löwe, Löwe spiegelt Skorpion und gegenseitig lassen sie einander an einander wachsen.

Also Mars, lonesome woolf, feeling blue, meets mastermind, und: ein neues Spiel - Sonne im Osten - samt seinen Regeln, steigt auf aus der Tiefe der Nacht des Unbewussten, einen ersten Schritt dem Bewusstsein entgegengehend, den Erkenntnisschritt, der, im Zeichen Uranus/Wassermanns im zwölften Haus – ja, im Traum, muss man sagen, sich kundgibt.

Dieses Jahr, mit anderen Worten, ist voller ungeahnter Zukunft, das will besagen: "Herbst", zu ernten, gibt es wenig. Über Ernte belehrt der sechste Spiegel des Tier- und Häuserkreises: Herrscher vom sechsten Haus sind Sonne/Löwe und Merkur/Jungfrau, beide in zwölf, mithin im Stadium „Saat“ und nicht „Ernte“. Und von oben liefert Skorpion Licht und Sinn ins siebte Haus, Pluto in Neun in Einsicht + Versöhnung. Das heißt: Verzicht auf alles, was über den individuellen Anteil hinausgeht, zugunsten der Gesamtheit.

Dazu kommt, wie erwähnt, Sonne im zwölften Haus, wo nichts greifbar ist außer im Gottvertrauen. Ist selbiges gegeben, so ist – auch im Zeichen der vier anderen Planeten im zwölften Haus, die umfassendste Erneuerung von Sinn erhältlich in diesem Jahr, soweit man/frau mitmachen kann.

Nur im Meer der Fische und im zwölften Haus sind die Wasser der Wahrheit, unauflöslicher Sinn, zu schöpfen, Schöpfer ist Uranus, Himmel oder elftes Haus, und Ankunftsort oder Bestimmungsort ist Saturn, der der hochragende Vater aller Güsse oder das zehnte Haus.

Bestimmungsort für die Zukunft der West- und Mitteleuropäer ist mithin dort, wo Saturn ,der Vater der Güsse ,von drei Grad Jungfrau aus im sechsten Haus die künftigen Lebensumstände und –Bedingungen einschränkt. Das ist nicht schön, aber es ist so. Und für uns ist es Sinn und Zukunft, für Ostindien bis Westchina und hinunter bis zum Äquator ist es Realität und Gegenwart. Damit ist auch gesagt: die Vorbereitung auf die uns bevorstehende Zukunft kann an niemand anders geübt werden, als an denen, für die sie schon jetzt Gegenwart ist.

Uns im bayerischen Oberland kann natürlicherweise eine Zukunft im Zeichen eines Saturn, der Venus, Merkur und Mond, mit anderen Worten die Zivilisation mit Wasser versorgt, nicht gleichgültig sein. Aus dem Grund sind die Ahnungslosigkeit und der Solidaritätsmangel gegenüber den Biharis und Nepalesen durch deren Küchen und Wohnzimmern heute ein Fluss fließt, der sein Bett verlassen hat, um sich in alten, heute dichtbesiedelten Flusstälern Flusstälern von vor 200, 300 Jahren zu wälzen, schon gespenstisch.

Gespeichert UTC 15:47, gepostet: 16:00.

Donnerstag, 4. September 2008

Himalaja - "Tsunami"

Langsam erwacht im öffentlichen Bewusstsein, dass sich in Nord-Ost-Indien eine Tragödie abspielt, die zumindest im Ausmaß ihrer materiellen Verluste mit dem Tsunami verglichen wird. Ein Fluss aus dem regenreichsten Gebiet der Welt (15 Mal soviel wie in Mitteleuropa) hat sein Bett verlassen und strömt durch dichtbesiedeltes Gebiet.
Der u.a. auch das Gebiet des Mount Everest entwässernde Kosi, einer der „gefährlichsten Flüsse der Welt“ trägt mit sich ungeheure Massen von Sedimenten, wodurch seine Sohle die Tendenz hat, auf die Höhe der umfassenden Dämme anzusteigen. Am Nachmittag des 18. August brach nördlich der indischen Grenze in Nepal, der östliche Damm zunächst für einige Meter und ergoss sich in drei alte Flussbetten, die nicht im Mindesten den Wassermassen gewachsen waren. Näheres: www.rediff.com/news/2008/sep/01guest.htm
18. August, 15:14 Ortszeit (UTC 9:44) Grenzgebiet Indien/Nepal im Bereich des Kosi

Am Nachmittag des 18. August um 15:14 Ortszeit (siehe oben) erreicht der Aszendent über dem östlichen Grenzgebiet Indiens zu Nepal 6° Steinbock und damit die (tägliche) Konstellation, wo der Mars des Äquinoctiums auf 5,7° Krebs am Deszendenten zur Begegnung wird. Es gibt keine genauen Angaben, wann am Nachmittag der Damm brach, aber sicher ist: zwischen 14:47 und 16:50 Ortszeit ging am Aszendenten der Region der Steinbock auf, dessen Herrscher Saturn im Äquinoctium 2008 die überragende Bedeutung inne hat.
Steinbock, ich widerhole mich, stellt als Ort der Erscheinung die Höhen der Gebirge dar, an denen sich die Wolken bei Anströmung abregnen. Es lohnt sich zu vergleichen: das besonders Bezeichnende ist, dass zum Zeitpunkt der Katastrophe, genauso wie im Äquinoctium, Saturn die Venus, den Merkur und den Mond im „Griff“ seiner Resonanz hat. Dazu kommt am 18.8. am Rande der Konstellation noch die im Zeichen des Uranus aufsteigenden Luftmassen.

„Und wieder erweist sich, dass Merkur/Saturn keine trockene Lage ist, wenn, zu einen, Merkur sich in den Graden der Fische aufhält. Zum anderen stellt Saturn immer den höchsten Punkt im Gelände dar und jede Erhebung melkt nun einmal die Wolken. Es muss nicht immer eine direkte Uranus- oder Neptun-Verbindung vorliegen, damit die Bäche und Ströme schwellen.“ Mundanes Tagebuch 28.7.2008
Äquinoctium 20.3.2008, UTC 5:48, 27,5° N., 86,5°E.

Es ist also die Drohung des Saturn, die seit der Frühlings-Tagnundnachtgleichen über der
ganzen Nordhalbkugel des Planeten liegt, an der extremsten Steinbockregion des Planeten, dem Himalaja, zur Steinbockstunde, in der zweiten Woche der Saturnresonanz-Herrschaft über Venus, Merkur und Mond - Orte, Wege und Heimstätten, zur traurigen Wirklichkeit geworden.
Zu den Heerscharen der Hungernden in diesem Jahr treten weitere Hunderttausende hinzu, weitere immense Ernteverluste verschärfen die Lage und lassen die Preise für Grundnahrungsmittel in katastrophale Höhen steigen. Mond/Saturn, die alte Hunger-Konstellation quält die Menschheit.
Das Potential des Bösen im Menschen, soweit es auf Sorglosigkeit, und Leichtfertigkeit, beruht, fordert unzählige Opfer. Noch im Frühjahr hat eine Indisch/Nepalesische Kommission den Fluss in Augenschein genommen und nichts veranlasst. Selbst vorgeschriebene Ausbesserungsarbeiten wurden nicht veranlasst Das ist die Stunde des Saturns, der die Vergehen gegen das Maß der Dinge so ungerührt bestraft, wie das Hochgebirge die Bergsteiger in Sandalen.

Gespeichert UTC 14:52, gepostet:15:13.