Montag, 10. Dezember 2007

Im Tikkun am Dienstag



10. – 17. 12. 2007 in der Matrix des Tierkreises und der Königskonjunktionen in den vier Elementen


Und Dienstag ist es mal wieder soweit. Zuletzt zweiter Dezember 1994. Jupiter vereint mit Pluto. Götterfest. Zuletzt im Skorpion. 2007 im Schützen.

Das nächste wird im Steinbock sein, 2020 im November.

Was soll ich da viel sagen?

Wen juckt das hier unten, wenn da oben Jupiter den Pluto einholt, der Sohn den Jünger, wenn sich ihre Dynamis addiert. Und ist es doch so, dass durch unsere Unbewusstheit ihnen gegenüber ihre Herrschaft über uns sicher garantiert ist , aber so auch am gefährlichsten, denn – ich wiederhole von letzter Woche:

„Ich muss aber daran erinnern, dass, wie wir bereits festgestellt haben, alles unbewusste Funktionieren den automatischen Instinktcharakter hat und dass Triebe mehr oder weniger kollidieren oder infolge ihrer Zwanghaftigkeit unbeeinflussbar ablaufen, auch unter Bedingungen, welche für das Individuum unter Umständen lebensgefährlich sind. Demgegenüber ermöglicht das Bewusstsein geordnete Anpassungsleistungen, das heißt Triebhemmungen, und kann darum nicht vermisst werden. Dass der Mensch Bewusstseinsfähigkeit besitzt, macht ihn überhaupt erst zu Menschen.“ (JUNG)

Zwei Archetypen vereinen ihre Bahnen, und es sind die des Opfers (oder Verzichts) und der Versöhnung. Und sie treffen sich – einmal in dreizehn Jahren – diesmal im Zeichen des Jupiters, Schütze, dem sohnhaft hellen Licht der Versöhnung.

Wenn wir eine Chance haben, aus der Klima-Klemme mit vergleichsweise heiler Haut herauszukommen – und, wenn wir die „Fremden“ draußen lassen, außerhalb der Arche, dann verdirbt unsere Seele – wenn also eine Chance für alle besteht, dann im Zeichen eines lebendigen "Glücks"-Gottes, im Zeichen des lichthellen Jupiters, im Zeichen der Drei, die vom Vater, von der Vier, kommt. Der Vater selbst im Zeichen Saturns ist nicht unmittelbar anwesend, dafür aber - anderer anwesender Gott – Pluto, im Zeichen der Acht, der Doppelvier. Drei und Acht treffen sich am Dienstag, „reden“ aber miteinander schon seit Tagen und tragen ihre intime Nähe auch in die kommenden Tage und Wochen.

In der Acht aber schlafen die Toten, die Ungeborenen und die Gestorbenen.

Weiter. Wolfgang Pauli sagt, die Archetypen ändern sich, wenn sie beobachtet werden.

PAULI an JUNG:

PAULI an JUNG:

„Es soll hier versucht werden, den Standpunkt konsequent festzuhalten, dass sich psychische Inhalte, also auch Archetypen, nur dadurch ändern, dass sie beobachtet werden, d.h. durch einen Eingriff des menschlichen Bewusstseins … darüber hinaus noch eine spontane Veränderung des Archetypen anzunehmen, scheint mir wenig befriedigend und daher entbehrlich.“ [1]



Pauli war Physiker. Er gehörte zu den Mikrokosmikern der zwanziger bis fünfziger Jahre. Seine Zunft warf Steine in den Brunnen des atomaren und subatomaren Seins und maß die Reaktionszeiten, -orte und –mengen. Die heiligsten von ihnen wurden sich bewusst: von dem Brunnen als solchem wissen wir nichts.

Wir nun beobachten jede Woche die mächtigen psychoiden Wesen, gespiegelt im zentralen Licht, in den planetarischen Umwanderern und in unserem unwahrscheinlichen Trabanten, wir beobachten sie alle auf ihren Wegen am Himmel und wir mehren die Zahl derer, die den Himmel solcherart vermenschlichen im herzlichen „Tikkun“, wie die jüdischen Kabbalisten das uns Menschen aufgegebenen Werk der Beseitigung kosmischer Trümmer nennen.

[1] Wolfgang Pauli und C. G. Jung – Ein Briefwechsel, 1932-1958, Berlin, Heidelberg, 1992, S. 191.

Diese Seite widme ich der Zwiebel, ihrer wunderbaren Seite

http://diezwiebel.blogspot.com/ ,

ihrer vielen, der Zwiebel eigenen, Bahnen wegen und ihrer katzenpfotenaufmerksamen Poesie.


Gespeichert UTC 16:07, gepostet:16:44 in Murnau.




Kommentare:

  1. Vielen Dank für diese Widmung!
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