Mittwoch, 29. Juli 2009

Hamburg - Stadtbrand und Schicksal



27. 7. – 3. 8. 2009
in der Matrix des Tierkreises
und der Königskonjunktionen
der vier Elemente
Feuer, Erde, Luft und Wasser
aus den Jahren 1603, 1802, 1980 und 1305
(anklicken vergrößert)

Diese Woche bringt das unangenehme Quadrat Uranus/Venus. Hier treffen aufeinander die Instabilität der Lage, die Uranus kennzeichnet ("Sturz aus der Symmetrie", Döbereiner) und das Gewicht das von Venus, der Sammlerin angezeigt wird. Also, erhöhte Sturzgefahren!
Und die Opposition Neptun/Jupiter zum Merkur verwickelt die Präzision des steuernden Bewußtseins in Nebel, Dunst, Wolken, kurz, Nullsicht am Himmel in der zweiten Wochenhälfte.

Die Hundstage sind da. Die heißen Tage nach überkommener Ansicht.
Für mich, herkunftsmäßig Hamburger, erneuert die letzte Juli-Woche in jedem Jahr das Gedenken an das apokalyptische Geschehen während der „Operation Gomorrha“ durch die britische Royal Air Force, die den Untergang großer Teile der Stadt in den nächtlichen Flächenbränden der fünf aufeinanderfolgenden Angriffe vom 25. 7. – 3. 8. 1943 brachten. In Hamburg konnte man den Weltuntergang dann jahrelang von der S-Bahn aus besichtigen: Trümmerflächen nach Süden hin, soweit das Auge reichte, rauchgeschwärzte Beton-Mauern vom S-Bahnhof „Berliner Tor“…
Hier soll heute in diesem Zusammenhang eines anderen gewaltigen Stadtbrandes in dieser Stadt gedacht werden und dazu ein Septar der Königskonjunktionen im Feuerelement von 1603 eingestellt und betrachtet werden, daraufhin, wie es dem Walten des Elements eventuell Zeitplan und Stichwort gegeben haben mag.
Es war das Jahr 1842. In der lebendigen Erinnerung der Hamburger gibt es ja nicht nur den „Feuersturm“ von 1943, sondern jedes Schulkind in Hamburg kennt auch „den Hamburger Brand“ vom 5. Mai 1842, der vier Tage und Nächte wütete und einen Großteil der Hamburger Altstadt vernichtete.


Königskonjunktion im Feuerelement von 1603
35. Septar vom 17.12.1637, UTC 12:47
für 1841 – 1848 auf Hamburg

Das 35. Jahrsiebt (Septar) der Königskonjunktion Feuer hat einen Stier-Aszendenten.
Mit jedem Aszendenten Stier ist, diese Hypothese darf man aufstellen, ein Zeitbild angezeigt, das größtmögliche Brandgefahr enthält, denn mit Stier sind alle stofflich realen Ansammlungen, Bauwerke, Lager angesprochen, alles, was brennbar ist. Auch Krebs = Wohnungen und Jungfrau= Märkte kommen in meinen Augen noch in näheren Betracht.
Wenn jetzt die Herrscherin des ASC, Venus, allein stünde, ohne Hauptresonanz (Konjunktion, Quadrat, Opposition) zu Mars und auch nicht im Widder=Entzündung, dann wäre Entwarnung vertretbar.
Im vorliegenden Fall aber, die blau-orange (Saturn/Uranus) Markierung macht es deutlich, ist Venus eingebunden in ein weiträumiges Quadrat, das sich von Uranus auf 22,7° Waage über Mars, Saturn, Jupiter bis zur Venus auf 4,9° Wassermann erstreckt. Der weiteste Abstand von 5,4° zwischen Jupiter und Saturn liegt innerhalb des 7°- Orbis, über den in der astrologischen Öffentlichkeit Konsens herrscht.
So ist also gleich mit Beginn des ersten Siebenmonats-Abschnitts Venus durch Stier ausgelöst und Mars durch Widder. Im „roten“ Rhythmus gegen den Uhrzeiger, der die Wandlung der realen Erscheinung zeigt, ist die Mars/Uranus-Auslösung im sechsten Haus nach knapp fünf Monaten erreicht.


An anderer Stelle habe ich ausgeführt, dass der fortgesetzte „normale Gang“ der Ereignisse auch bei Risiko-Konstellationen mit mehreren Riegeln gesichert zu sein scheint. Folgende Riegel sind mir bislang geläufig:

• Die Septare der Königskonjunktionen
• die Tageskonstellation und die Resonanzen der Königskonjunktionen auf die Tageskonstellation und
• die Äquinoctien


Nachdem wir, dem Feuerereignis entsprechend, nach den Septar der Feuerkonjunktion geschaut haben, ist ebenso geboten, das Septar der Erdkonjunktion anzuschauen, ob denn eine erhöhte Brandgefahr von ihm signalisiert wird.

Königskonjunktion im Erdelement von 1802
6. Septar vom 18.7.1807, UTC 3:20 auf Hamburg, gültig für 1837 - 1845

Ungeheuer markant die Sonne direkt auf dem Aszendenten im Moment des Aufgangs. Diese Stellung markiert den Ort als Zentrum eines Geschehens, das durch das Quadrat Sonne/Uranus bestimmt wird. Sonne/Uranus. Aufhebung von Vermögen im vierten Haus. Man wohnt im vierten Haus, es ist, analog zum vierten Zeichen Krebs, die Schale, die das weiche Innere, das Leben birgt und schützt. Dort hebt Uranus auf.
Und Mars im vierten Haus, die Entzündung, nun zu allem Übel noch mit Quadrat zum Mond, dem Herrscher des Krebs und Aszendenten. In der Zeit zwischen Januar und August, vier Monate nach dem Häuserwechsel ist der Mond vom Rhythmus erreicht und ausgelöst.

So schrecklich die Konstellation ist, wobei die Zahl der Menschenopfer vergleichsweise gering war, so erhaben ist zugleich die uhrwerksgenaue Synchronizität zwischen den Lichtern und Planeten unseres Heimatkosmos und den Geschehnissen bei uns auf der Erde.




Nach den Riegeln der Septare der Königskonjunktionen, folgt jetzt die zweite Sorte, nämlich die Tageskonstellation des Ereignistages mit eventuellen Resonanzen der Königskonjunktion:

Tageskonstellation 5.5.1842, UTC 22:00
Mit Resonanzen zur Königskonjunktion Feuer- und Erdelement

Hier ist auffällig die klassische Entzündung Mars Konjunktion Venus im brennbaren Stier.
Von den Königsresonanzen aber fällt auf: Zwei Mal Sonne/Uranus!
Wenn man Sonne unspezifisch analog zu strahlender Hitze ansetzt, dann haben wir diese plus den mächtigen Auftrieb der Luft =Uranus/Wassermann über solchen Flächenbränden. Nimmt man Sonne/Löwe spezifischer, nämlich im Sinne des zweiten Tierkreisviertels,dann ist Löwe/Sonne die Folge von Krebs/Familie, dann ist damit die Uranus = „Aufhebung“ als Aufhebung von Familien-Vermögen gekennzeichnet.
Äquinoctium
21.3.1842, UTC 0:01, auf Hamburg

Von diesem Äquinoctium würde ich normalerweise nur mit schlechtem Gewissen eine Mars betreffende Folgerung ableiten. Gewiss, Mars und Pluto stehen im Abstand von 6° Grad im Orbis einer Konjunktion, aber zwingend ist das allein auf keinen Fall. Es würde sehr viel mehr geschehen auf der Welt, wenn solche
„grade noch eben“ - Konjunktionen immer Geschehen auslösen würden.
Hier aber, als dritten Riegel betrachtet, scheinen die sechs Grad genügt zu haben, z u m a l zwischen dem 21. April und dem 21. Mai auch Wassermann/Uranus ausgelöst sind, weil Wassermann vollständig im 2. Haus eingeschlossen ist und nun haben wir ein drittes Mal Uranus/Sonne und, einbezogen in die Konjunktion, Venus, die Herrin der brennbaren Bestände.
Es gibt eine weitere Konstellation welche Orts-Zustände kennzeichnet, die Wolfgang Döbereiner beachtet, nämlich das Verhältnis der Tageskonstellation zu den Ortskoordinaten die er in seinen Astrologisch-Geographischen Karten darstellt. Danach hat Hamburg eine Ortskoordinate von 23,9° Löwe. Ich habe jedoch im vorliegenden Zusammenhang nichts Signifikantes gefunden.
Meine Annahme, wie sehr es darauf ankommt, dass wirklich alle Riegel e n t r i e g e l t sind, damit das Schicksal seinen Lauf nehmen kann, hat sich insofern bestätigt, als für gesamten Zeitraum des Septars von 1841 – 1848 sein Katastrophen-Quadrat an keinem anderen Ort auf der Nordhalbkugel ein Feuerereignis hervorgerufen hat das auch nur entfernt zu vergleichen ist mit dem großen Hamburger Brand von 1842.


Gespeichert 28.7.2009, 14:26, gepostet: 29.7.UTC 15:41.

Kommentare:

  1. Danke, das ist das höchste Lob.

    (Wenn die Zeit dafür reif ist auch gerne: wobei?)

    Lieben Gruß
    Mundanomaniac

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