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Montag, 11. November 2013

Tacloban - der Untergang einer Stadt

Die Nachrichten sind erschütternd und wie die Opferzahlen sich entwickeln, das erinnert an den Weihnachtstsunami von 2004. Die Menschenbrüder und -schwestern auf den Philippinen haben den schrecklichen Zoll gezahlt, den die Klima-Veränderungen von uns allen erheben.
Hätte eine astrologisch aufgeklärte Zivilisation in der Vorwoche der Katastrophe den schlimmsten Fall, die vollkommene Überraschung, abwenden können? Diese Frage zu beantworten ist nicht Aufgabe der Astrologie. Die Mundanomaniacs aber können die Konstellationen auf Extreme hin einschätzen, wenn eine Prüfung der Natur unterwegs ist und sich auf die verletzlichen Lebensstrukturen der Menschen zubewegt.
Die Philippinen, Insel Leyte, z.B. die Stadt Tacloban, 200.000 Einwohner, was hatte das Äquinoctium vom Frühlingsbeginn für diese Region als Konstellation bereitgehalten?




Äquinoctium 2013, 20.3.2012, UTC 11:01, Tacloban Philippinen

Der Aszendent für die Philippinen in diesem Jahr zeigt mit Waage den Zustand der harmonischen Verteilung der Potenzen. Mit dem Standort der Venus in den Fischen allerdings ist die Auflösung der harmonischen Verteilung angezeigt. Venus in Konjunktion mit Sonne im Widder, sowie Mars und Uranus im Widder wird als einbezogen in eine extrem energiereiche Situation gezeigt. Uranus, in der banalen Deutung als "unerwartete Überraschung " klassifiziert zeigt in seiner engen Konjunktion mit Mars, wieso hier ein Energie-Phänomen heranrückte, das zu den mächtigsten "Ausreißern" gehörte, die je als tropisches Tief gemessen und erlitten wurden. Der rote Pfel zeigt, wieso das schlafende Monster sich jetzt auf den Weg gemacht hat: vom 20. Oktober bis zum 20. November werden die Philippinen vom Stier "regiert" und, eben so, wie die Venus es anzeigt, also in ihrer ganzen Uranus-orange markierten Konstellation, wozu noch in Quadrat-Resonanz Pluto, der Opfer-Planet, und Mond als das Leben in seinen Behausungen, einbezogen sind.
Der grüne Pfeil zeigt den Gegenrhythmus ab 20. Oktober und hier ist, beherrscht von den Fischen, Merkur konstelliert in seiner Konjunktion mit Neptun im 5. Haus, wo das Leben betroffen ist. Merkur, in seinem Zeichen sind die Wege und Einrichtungen der Versorgung angesprochen, ist der Urgewalt des Wassers - es ist die Rede von einer Fluthöhe von bis zu 8 Metern - ausgeliefert gewesen.

Dieses Wenige mag genügen um das Verhängnis ermessen zu können, welches dieses Jahr für einen Venus-Ort bereit hält bzw. gehalten hat.

Wir wollen ein weiteres in Betracht ziehen,  ein Elementar-Septar, nämlich jenes,  welches zeigt, was die himmlischen Rhythmen für das Element Erde in diesem Jahrsiebt für die Philippinen bereit hält bzw. hielt.


Königskonjunktion im Erdelement
31. Septar vom 17.7.1832 UTC 4:38 Tacloban, Philippinen

Hier ist es der Aszendent Skorpion, der auf eine Verzichtsituation hinweist, die, Pluto im Widder, sich auf dem Boden eines Widder=Energie-Geschehens realisiert.
Die rhythmische Situation seit dem 17. September 2013 ist im Sinne der energetischen Erscheinung gekennzeichnet durch Steinbock mit Saturn im 11. Haus. Saturn hat in diesem Jahrsiebt die Opposition zu Mond, was an Einschränkungen auf dem Gebiet der Nahrungsmittel denken läßt (Mond = Magenschleimhäute).
Im  oberen Rhythmus, der die Entfaltung von Sinn anzeigt, ist es die Jungfrau, deren Merkur im 10. Haus steht ohne Konstellation mit anderen Lichtern. Die beiden Hausherrscher dieses Zeitabschnittes zeigen so, wie sie stehen, nicht zwingend ein Geschehen im Sinne einer Sturmkatastrophe an. Anders wird das Bild, wenn man den Neptun im 3. Haus in Betracht zieht, der in diesem Siebenmonatsabschnitt angetroffen = ausgelöst wird.. Er hat nämlich eine Quadrat-Resonanz zum Stürmer Mars und eine Opposition zu Sonne/Venus im 9. Haus, durch welche das Zeichen für Auflösung mit den Zeichen für Vermögen und Bestand in Vereinigung gezeigt wird.

So also, durch ein Jahreshoroskop und ein Elemente-Septar  noch ohne dass die Elemente Luft, Feuer und Wasser gesondert untersucht wurden, wird die Tragödie auf den Philippinen astrologisch fassbar, wie sie sich in der Kumulierung von Konstellationen darstellt, die das Außergewöhnliche in den normalen Alltag unser asiatischen Mitmenschen haben einbrechen lassen.

Geschrieben und gepostet: 10.11.2013, UTC 23:21.

Freitag, 23. September 2011

Frühling in Kapstadt


 Äquinoctium 23.9.2011,  UTC 9:06,
 Kapstadt SA

Die Sonne geht über der Südhalbkugel auch im Osten auf, aber der östliche Horizont liegt auf der Südhalbkugel rechter Hand und somit auch der Aszendent.
Für die Südhalbkugel ist die Sonne/Uranus-Verbindung keine Konjunktion, wie bei uns, sondern eine Opposition und sie ist nicht ganz so scharf wie im März – damals im Orbis von 0,5°, jetzt   2,7 °- aber spürbar genug. Dafür ist die Verzichtposition des Pluto mit ins zentrale Programm genommen und – überhaupt: durch den Zwillingsaszendenten mit dem Herrscher Merkur in Konjunktion mit Sonne fällt Süd-Afrika die Rolle des verzichtbereiten, personifizierten, autoritativen (Sonne Haus 10) Kritikers auf der Süd-Halbkugel zu.
Der Uranus im vierten Haus sorgt auch in SA um den Jahreswechsel für geistigen Aufbruch und Überraschungen im Inneren.
Soviel hier nur in Kürze.

Das kontroverse und gedanklich etwas anspruchsvolle Thema der Horoskope der Südhalbkugel hat in diesem Blog schon eine Tradition:

http://mundanestagebuch.blogspot.com/2007/09/kopffler.html
http://mundanestagebuch.blogspot.com/2011/01/1.html
http://mundanestagebuch.blogspot.com/2009/02/die-holle-in-down-under.html
http://mundanestagebuch.blogspot.com/2010/01/humane-astrologie-oder-galaktische.html

…ebenso  in vergangenen, besseren Tagen, auf dem Forum der astrologixe:

http://mundanomaniac.blogspot.com/2010/10/astrologix-debatte-vermisstes-flugzeug.html
http://mundanomaniac.blogspot.com/2010/10/astrologix-debatte-tropischer-tierkreis.html
http://mundanestagebuch.blogspot.com/2010/01/4.html

Gespeichert: 23.9.2011, UTC 13:36, gepostet: 13:48

Sonntag, 21. August 2011

Von "Odyssee Dawn" bis "Mermaid Dawn"


Das ist sie, die Woche der Entscheidung

Unter der "Dämmerung des Odysseus"  begann der Einsatz
  der um die UN-Resolution 1973 gruppierten Allianz 
am 19. März zur Rettung von Bengaziund der Installation einer Flugverbots - Zone

unter der "Dämmerung der Seejungfrau" sieht die Welt die Erhebung
der Bewohner von Tripolis gemeinsam mit zwei Voraus-Brigaden
der Freiheitskämpfer.

Die Seejungfrau ist ein  mythisches weibliches Wesen, welches unvermutet aus den Dämmerungen der Tiefe an der Oberfläche auftaucht, so, wie Neptun, der,
"rückläufig", noch einmal aus der Tiefe der Fische an die Oberfläche
des Wassermanns aufgetaucht ist,zum Untergang
eines Oberbösen,
an den immer eine andere Seejungfrau
erinnern wird.







Die Lage am Sonntagnachmittag:

Tripolis erhebt sich … tausende Gefangene befreit … der Stützpunkt  der gefürchteten Khamis-Brigade ist erobert … Misurata - Kämpfer sind in Booten in der Hauptstadt gelandet … Tripolis kämpft und feiert … Stadteile unter voller Kontrolle der  FF (Freedom Fighter): Tajoura Soug al Juma, Zawiat Dahmani, Ben Ashoor und Nofleen ...

http://twitter.com/#!/search/TRIPOLIS
                                             http://twitter.com/#!/ShababLibya
                                               http://twitter.com/#!/feb17libya


Äquinoctium, 20.3.2011, UTC 23:21, Tripolis


Das Äquinoctium seit Samstag den 20. August bis zum 20. September

Die Stadt – Venus -  im Wassermann, dem Zeichen von Umsturz und Neuschöpfung.
Der Kopf – Saturn – in der Verfügung der Waage-Venus und in der Resonanz von Jupiter/Merkur im Widder, dem Aufstand, und Pluto, dem richtenden (= Steinbock) Opfer-Geist der Väter.
Ebenfalls - mit Saturn -: Mond, das Volk, in der Resonanz von Jupiter/Merkur (=Verstand + Vernunft) im Aufstand (=Widder)  und dem Gericht der Seelen (=Pluto)


Königskonjunktion im Erdelement, 30. Septar
17.7.1831, UTC 22:37 auf Tripolis
Gültig für 2005 – 2012

Das Erd-Septar seit dem 17. Mai – bis 17. Dezember:

In den Zeichen von Wassermann und Zwillinge:


•    die Aufhebung = Uranus, von bisher gültigem „Königtum (=Sonne) im Volk (= Krebs/4. Haus) durch Sturm (=Mars) der souveränen (= Löwe + 5. Haus) Volkes.
und die
•    Auflösung = Neptun, von „Königtum“= Sonne, samt „Berater“  = Merkur.

Soweit die Zeichen und Zeiten des Schöpfers, gelobt sei er, der allmächtige Verknüpfer.

 21.8.2011, Tripolis, 22:40:

LibyanYouthMovement

Die Einheit, die Gadafi schützen soll, die Leibgarde, kapituliert

Zur Stunde  des Stiers, (der Stadt) welch ein  grünes Gottes-Wunder, angezeigt von Neptun, dessen Resonanz die  Auflösung bedeutet der "Mauer" (Venus), die den "Führer" (Sonne), und sein Reich (Venus) schützt.


Und hier - in der Weltsprache - die süße Stimme der arabischen Güte und Weisheit:

 und 


... ich weiß, wenn man das liest, wie ich  Konstellationen und  Links beschreibe, fühlt sich das affig an, aber ich muss das so schreiben, weil ich es so empfinde.


Gespeichert: 21.8.2011, UTC 18:21, gepostet: 20:32 und 22.8.2011, UTC 22:28.

Donnerstag, 11. August 2011

Explosion unter dem englischen Schlafzimmer



Es gibt in diesem „Jahr der Revolutionen“ so viele Facetten des allgemeinen Aufstands,  Tunesien, Ägypten, Wisconsin, Bengasi, Madrid, Athen – nun London, Manchester Birmingham usw.
Die Variante in England unterscheidet sich von allen anderen. Kinder, die Häuser anzünden. Blinde Zerstörung.
Es gibt kein Horoskop, das eigens die Kinder und Jugendlichen eines Landes erfasst und darstellbar macht. Dennoch gibt es in jedem Horoskop das Zeichen der kindlichen Güte – Fische/Neptun – und der kindlichen Wut – Widder/Mars – jener Wut, die kocht, wenn dem neuen Leben Wärme, Nahrung und Liebe verweigert wird.
Das Äquinoctium für 2011 errichtet auf London, zeigt, in welchem Monat in England diese Wut hochkocht:

Äquinoction, 20.3.2011, UTC 23:31, London

Im Zeitring der zwölf Monate,  erkennbar an den roten Zahlen, steht die Zeit vom 20.Juli bis 20. August im Zeichen des Widders. Mars, Widders impuls-blinder Herrscher aber ist als  Ausbruch ausgelöst im vierten Haus, im Inneren,  den Wohnstätten des Landes.

Der „rote“ Monatsablauf gegen den Uhrzeigersinn folgt dem Aufbau des Tierkreises und zeigt damit den stufenweisen Aufbau aller Dinge bis hin zum sechsten Haus, um dann, ab dem siebten Haus durch die sechs Häuser der „Vorverwandschaft“ des Gegebenen zu führen.
Also, im fünften Monat: Ausbruch der blinden Empörung im eigenen Nest.
Gegenläufig dazu, entsprechend dem grünen Monatsring, zeigt sich der fünfte Monat im Zeichen des Löwen. Damit ist gleichzeitig das „Karma“ dieses Jahres der Revolution ausgelöst: die Konjunktion Sonne/Uranus, die Verbindung von Eigenwille und Aufhebung des Übergeordneten. Gleichzeitig ist dazu noch Krebs ausgelöst und damit Mond in seiner Konjunktion mit Saturn: das Zeichen der Ungeborgenheit.

Die englische Gesellschaft steht nun vor einer Frage, die in ihrer Deutlichkeit nur sichtbar wird, wenn der astrologische Vergleich herbeigezogen wird, die Frage nämlich: Warum dieser blinde Ausbruch bei uns in England und nicht  in Spanien oder Frankreich, die ein fast gleiches Horoskop haben?


Äquinoctium, 20.3.2011, UTC 23:21, Madrid


Äquinoctium 20.3.2011, UTC 23:21, Paris

Die drei Horoskope zeigen alle den selben „roten“ Ablauf: 20. Juli: Widder ausgelöst, Mars im vierten Haus, und (fast) den selben  „grünen“ Ablauf: Sonne/Uranus ausgelöst im vierten Haus.
Dass im Falle Frankreichs und Spaniens im fünften Monat die Beteiligung des Krebs, und mithin die seelische Ungeborgenheit fehlt, kann das den Unterschied ausmachen, kann das erklären, warum in Frankreich auf den Straßen und Plätzen noch relative Ruhe herrscht und in Spanien die Antwort der Jugend so kultiviert und politisch ausfällt wie in Kairo auf dem Tahrir?
Wie auch immer, wenn mit dem 20. August die Herrschaft des Widders endet, dann bleibt das Elend der Jugend, der psychische Zündstoff, der in England explodiert ist, weiter bestehen und wartet auf  eine Antwort der ganzen Gesellschaft anstatt nur auf Strategien des Zeit Gewinnens der konservativen oder sozialdemokratischen Sozialtechnokraten.

Soviel ist sicher: wie in jedem Jahr ist auch 2011 jedes Zeichen zweimal „dran“: einmal als Gegebenheit (roter Ablauf) und einmal als Sinn (grüner Ablauf). Es wird also am 20. November Mars noch einmal die Herrschaft antreten – und unter seiner Herrschaft wird das ganze revolutionäre Potential im vierten Haus noch einmal als Versuch eines neuen Sinns, eines Frühlings im Denken die dreißigtägige Runde machen.

Gespeichert: 11.8.2011, UTC 11:39, gepostet: UTC 11:52.

Hier der empfehlenswerte Link zu Brick's Kommentar auf naked capitalism:

Und hier der Artikel auf den Brick sich bezieht:



Mittwoch, 16. März 2011

Alptraum ohne Erwachen

Es war am neuntletzten Tag im alten Äquinoctium 130 Km östlich der nordjapanischen Millionenstadt Sendai im Pazifik als das Unheimliche sich ereignete: eine katastrophale Entspannung erfasste ein Stück der eurasischen Kontinentalplatte, die, aufs äußerste niedergebogen vom unter sie abtauchenden pazifischen Meeresboden, plötzlich nach oben schnellte.




Die Öffentlichkeit, soweit sie ihr überhaupt etwas zutraut,  stellt an die Astrologie die Erwartung, sie hätte mit Prognosen die Sicherheit vor den Zugriffen des Schicksals zu erhöhen, wenn sie denn etwas taugte.
Nun, es gab, wie immer, keine Prognose vor der Katastrophe des 11. März 2011. Wenn man aber zur Kenntnis nimmt, was sich im Nachhinein beim Vergleichen der zuständigen Horoskope zeigt, dann wird man vielleicht doch nachdenklich.
Hier noch einmal das Horoskop des Bebens vor Sumatra, das den letzten Jahrhundert-Tsunami von Weihnachten 2004 auslöste:


26.12.2004, UTC 0:59, 3°18’ N, 95° 51’ E
Vor Sumatra

Und hier zum Vergleich das Äquinoctium für das Jahr 2010/11 bezogen auf das Gebiet des Pazifik 130 KM östlich der ostjapanischen Stadt Sendai:


Äquinoctium  20.3.2010, UTC 17:33, 38° 19’ N, 142°21’ E.
130 KM östlich von Sendai


Wohlgemerkt, es war kein Zufall, dass die Sonne zum Äquinoctium am 20. März 2010 um 17:33 Weltzeit auf die Nordhalbkugel überwechselte, sondern eine Folge strengster Kausalität, hervorgehend aus der Beziehung der Massen von Sonne und Erde, der Bahngeschwindigkeit letzterer und den gegenseitigen Anziehungen mit den Schwesterplaneten, sowie dem Mond.
Dass aber das Beben vom 11. März um 14:46 Ortszeit sich genau im Steinbock- Monat ereignete und genau an dem Ort auf dem Planeten, dessen Äquinoctiums-Aszendent 2010/11 auf denselben 23° Steinbock liegt, wie der Aszendent des  Weihnachtsbebens von 2004 - das ist zuviel für einen „Zufall“, das gibt unendlich zu denken auf.
Nicht, dass ich derlei „Seltsamkeiten“ zum ersten Mal beobachte. Zu den Seltsamkeiten gehört aber auch, dass weltweit solche „Seltsamkeiten“ ignoriert werden, nicht nur vom Publikum, sondern auch von der „astrologischen“ Gemeinde. Das drückt sich auch darin aus, dass das Mundane Tagebuch, welches bald seinen 5. Geburtstag feiert, nach wie vor durch eine Zone des Schweigens segelt, keine Kommentare, keine Diskussionen der Ergebnisse und Fragestellungen, nichts. Es wird gelesen, aufgerufen, 55.000 Aufrufe – aber Schweigen.
Es war, als hätte die Erde sich für ihr Programm 2010/11 daran erinnert, dass ihr vor gut sechs Jahren schon einmal eine plötzliche Befreiung gelungen war von der qualvollen, Gott weiß wie lange angestauten Spannung, die das Abtauchen der pazifischen unter die eurasische Platte erzeugt. Natürlich ist Steinbock, als Gleichnis härtester und dauerhaftester Materie, zutreffend, wenn sich ein Geschehen am Rand eines Kontinentalsockels abspielt.
Das Alltags-Gedächtnis der Menschen reicht nicht weit zurück. Die Astrologie kann hier für alle Zukunft helfen.
Schauen wir uns das Äquinoctium, jetzt,  in der letzten Woche seiner Gültigkeit,  näher an, später wird eine Analyse des laufenden Septars der Königskonjunktion im Erdelement, also die Betrachtung der zuständigen Elementar-Konstellation folgen.
Der Blick auf das Äquinoctium lässt erkennen, dass der letzte Monat des Jahres an diesem Ort alle höheren Gewalten versammelt:


Äquinoctium 20.3.2010, UTC 17:33, Fukushima Daiichi
(Der Ort der KKW-Katastrophe hat zum Zeitpunkt des Äquinoctiums die gleichen astrologischen Koordinaten, wie das Epizentrum des Bebens)


Letzter Monat des rhythmischen Ablaufs im Uhrzeigersinn, erstes Motiv:


Von den Fischen her ausgelöst im 1. Haus der Erscheinung: das an- die – Oberfläche - Kommen des Meeresgottes Neptun. Neptun ist der „Erderschütterer Poseidon“ bei Homer. Und wir sehen Neptuns Resonanz zu Mond, das „Quadrat“ (= 90° -Winkel) des Meergottes zu den Heimstätten der Menschen, das Anschwellen des Meeres, das Ertrinken der Heimstätten des Lebendigen.
Warum „Anschwellen“? Ich glaube, wir können, homerisch mythisch quasi,  von einem Anschwellen des Meeres sprechen, wenn der Meeresgott an der Oberfläche, wenn Neptun - plötzlich und unerwartet = a la Wassermann - im ersten Haus auftaucht und seinen Zorn über das zweite Haus, die  Siedlungen, ergießt.

Zweites, sehr  komplexes, Motiv im Uhrzeigersinn:


Seit dem 20. Februar durch  Wassermann ausgelöst: Umwerfer Uranus als Herr im ersten Haus, wirksam im Bauch des 2. Hauses, in der Tiefe des Landes, mit ihm Sonne und Merkur.
Der Uranus wirkt sich also aus im zweiten Haus, beherrscht aber, über Wassermann,  das erste Haus. Er beherrscht es als Mitherrscher, Hauptherrscher ist hier Steinbock.
Deuten wir das Gleichnis des Steinbock als Kopf oder Thron oder als Obervorstellung so bezeichnet hier Uranus den Flug eines Geflügelten, sprich eines Gedankens im Kopf des Zeitalters.
Wenn Mythen beschreiben, was als ewig wahr erkannt worden ist im Ablauf der Erscheinungen, dann bietet sich hier der griechische Mythos an, denn er kennt die Gestalt des Prometheus, wörtlich des Vordenkenden, und die Gestalt seines Bruders des Epimetheus, des zu spät Denkenden. Die Mythe beschreibt den Weltuntergang in der Sintflut, nachdem Epimetheus die Warnung seines Bruders in den Wind geschlagen hatte, kein Geschenk von den Göttern anzunehmen. Er ließ sich von Hermes/Merkur die erste Frau, Pandora mit ihrer Büchse voll von Übeln schenken, er heiratete und sie öffnete die Büchse. Damit begannen die Schwierigkeiten die mit dem Untergang der Welt in einer Sintflut endeten.
Und das atomerfahrene und erdbebenerfahrene Japan erlebt einen katastrophalen Sturz aller  Voraussicht im Offiziellen der Zeit. Damit verbunden ist in gemeinsamer Resonanz, dass das Geflügelte im Sturz mit sich trägt: Sonne und Merkur, die da die Lebenswagnisse und Lebenseinrichtungen regieren.Und in seinem Schwung echot das stürzende Geflügelte sein Potential hinüber zu seinem Gegenüber, was wir als Opposition ansprechen: Uranus - Opposition – Saturn: der Fall des Kopfes, der Sturz des Throns vom Gipfel der Zeit.
Anders gesagt: die Resonanz der Katastrophe des Gedankens erfasst Vater Saturn, Häuptling im Tierkreis,  Kopf und Vater der Zeit, wie er in diesem Äquinoctium im achten Haus lagert, dort dem Bild der ewigen  Seelen genüge tuend.
Dem göttlichen Anwalt der Toten und Ungeborenen,  Pluto und Muttererde Skorpion ist das 8. Haus des Tierkreises schuldig, das Bild des Endlichen im unfreiwilligen Opfer binden, solange bis das Endliche beginnt,  freiwillig den unsterblichen Seelen den ihnen zukommenden Anteil zu opfern, anstatt immer unfreiwillig rücklings in die Ewigkeit zu stolpern.
Die Toten und Ungeborenen verschlingen die Endlichen um der entgangenen Opfer willen, die sich über Jahrzehnte ansammeln. Dem können wir nur entgehen, indem wir aktiv (als Pluto)  oder passiv als Skorpion oder in der Seele unserer einmaligen Person (8. Haus)   die Kette der Ahnen mit der Kette der Nachgeborenen verbinden, was nur wir Lebenden können.
In dem Haus also,  das dem von den Fischen verschlungenen Haus 2 gegenüberliegt, in der Rationalität der Märkte sprich Jungfrau, versagt der väterliche Orientierer – erschüttert vom Sturz seines Adlers. 
Und schließlich:
Im Resonanzquadrat zu Uranus/Sonne/Merkur und im Resonanzquadrat zu Saturn,  teilhabend und teilgebend: Pluto, in dessen Licht wir zu den Seelen der Toten und Ungeborenen gehören, diesen Sinn, noch im Unbewussten des zwölften Haus verborgen einer kommenden Zukunft kündend.

Und gegen den Uhrzeiger?

Hier herrscht im letzten Monat Steinbock, der den Saturn auslöst und damit seinerseits die ganze oben beschriebene Konstellation.






Wie vor der Natur des Menschen
so auch vor der Natur der Natur

graut dem  Menschen, der sie und sich
zu optimistisch beurteilt hat

sowohl hinsichtlich seiner Gier
wie auch hinsichtlich seiner Blindheit

voll Entsetzen vor den meltdowns
an Märkten und Küsten

Gespeichert 13.3.2011: UTC 19:47, gepostet: 16.3.2011, UTC 14:06.

Montag, 3. Januar 2011

Fluten auf dem Südkontinent


3. - 10. 1. 2011
unter dem Nördlichen Tierkreis
und unter den Nördlichen Königskonjunktionen
der vier Elemente Feuer, Erde, Luft und Wasser
aus den Jahren 1603, 1802, 1980 und 1305

( Anklicken vergrößert)



Ich kann den Eintrag kurz halten, vielleicht.
Es geht um Australien.
Nun ist es  ein halbes Jahr her, dass sich die komplizierte und unheilschwangere Konstellation zusammenschob, unter welcher die drei Sommerkatastrophen des Jahres  sich ereigneten, Stichworte: Duisburg, brennendes Russland und die Pakistan-Flut. Zur Erinnerung:
Hier noch einmal die Konstellation zum damaligen Monatsende:





Jetzt schlägt fast dieselbe Konstellation zu als Äquinoctium:


Äquinoctium 23.9.2010, UTC 3:09
Bundaberg, Queensland, AUS

Sicher fällt Euch auf, wenn Ihr's bedenkt, dass im Süden der Himmel und die Sonne sich linksrum drehen. Dem trägt das Mundane Tagebuch Rechnung, indem sich in ihm der Tierkreis gegenläufig zur uns gewohnten Folge, entsprechend der Himmelsdrehung im Süden,  entwickelt.

Nicht gegenläufig, sondern genauso verletzlich wie auf der Nordhalbkugel wandern die Südseelen derzeit durch den Sommer. Und es ist die Zeit der Sonderlage Jupiter (= weiteste Ausdehnung) plus Uranus (= himmlischer Schöpfer und Ausgiesser),  die mit Mond und Sonne,   Saturn und Pluto  Seelen, Lebenswelten, Staat und die Toten und Ungeborenen der betroffenen Erdflecken miteinander verrühren in einem Mars/Venus- elementaren Geschehen also in ein Geschehen wo  Mars, das Treibende auf Venus, das Gesammelte, trifft.

Als Astrologe so etwas zu sehen heißt zu wissen:Hunderttausende,  Millionen, stoßen in den kommenden Tagen oder Monaten mit dem Schicksal zusammen, mit den kollektiven Dramaturgen, Feuer, Erde, Luft,  Wasser … da wird so viel Schmerz durch die empfindsamen Menschenseelen bewegt, vor allem -  wenn in solchen Verwicklungen der Mond einbezogen ist, die weiche Unterseite des Gemüts - dann tut es besonders weh in der Seele.  Was eine Flut an Erinnerungen im Wasser auflöst … Generationen von Vorfahren müssen erleben, was nun der Test des Wassers erbringt, die Bilder der Verwandten und Freunden schwinden dahin und, oder,  - - -  es erweist sich, was im Unzerstörbaren weiter hält.
Damit will ich sagen, dass für mich die biblische Flut in Pakistan 2010  und die „epische‘“ Flut von Quensland 2011,  (bislang), gleichtief die Betroffenen traumatisieren, wenn auch der Menschenverlust in Australien nochmal geringer ist, gemessen an der Bevölkerungsdichte, als in Pakistan, eben auch dort war die dortige Flut keine Menschenfresserin … Katastrophen im Zeichen des Jupiter ...

Zentral- und Süd-Afrika wie auch Latein-Amerika erwartet die gleiche Konstellation mit ihren  jeweiligen Zeitplänen ...

 Die Australier jedenfalls haben  jetzt Gelegenheit,   inne zu werden, wer sie eigentlich sind, miteinander,  – unendliche Kostbarkeiten des Daheimseins im Leben vieler müssen gerade preisgegeben werden … von  Menschen - Brüdern und Schwestern in Queensland, von Tieren und Pflanzen.
Wir auf der Nordhalbkugel, unsere Eltern und Großeltern kennen das verschärft. Die Königskonjunktionen der dreißiger bis fünfziger Jahre, wenn man sie sich zu Gemüte führt – kann einem nur schlecht werden,  zum Beispiel das 49.  Septar der Königskonjunktion im Feuerelement:



Königskonjunktion im Feuerelement von 1603
49. Septar von 1939 – 1946 auf Hiroshima

oder auf Hamburg:



Königskonjunktion im Feuerelement von 1603
49. Septar, 1939 – 1946
auf Hamburg

… auch die für die Zeit  fraglichen Septare der drei anderen Elemente, alle schon im Mundanen Tagebuch aufgetaucht, zeigen  nichts besseres als die große Schicksalsprüfung der vierziger Jahre, ab dem Elend des letzten dreißiger Jahres - - - dem ist gar nichts an die Seite zu stellen … aber, ein Abschied vom Leben bisher … ein Abschied in einer Flut des  21. Jahrhundert - - - ist immer noch ein unerwartetes Hereinbrechen und Verschlingen, so in Queensland, von dem, was einem traut war.

Anmerkung:

Auf der Südhalbkugel mit der Tagundnachtgleichen vom 23. September hatte der Frühling vor drei Monaten begonnen und das Horoskop des Äquinoctiums der Südhalbkugel, wie oben gezeigt,  enthält unheilverkündend die sehr ähnliche Konstellation wie der Transit zum Juli-Ende auf der Nordhalbkugel, aber im Süden ist es nicht nur ein  Transit für drei Wochen, wie im Sommer auf der Nordhalbkugel,  sondern, nach und nach um die Südhalbkugel wandernd, Siebenmonatsabschnitte besetzend, für das ganze Südjahr,  ein Kummer- und Sorgenjahr.

Und, ganz allgemein gesagt:
Das Allgemeine, die Umkehrung der Jahreszeiten und des Himmelslaufs auf der Südhalbkugel, gemessen an der Nordhalbkugel,  sind seit Jahren Thema des Mundanen Tagebuchs. Zur Auswahl: hier  und hier Mundanes Tagebuch.

Gepostet: UTC 3.1.2011, UTC 1: 03 .

Sonntag, 29. August 2010

"Summer Rerun" im Mundanen Tagebuch

Es wird ab und zu vorkommen, dass ich einen "rerun" von solchen Artikeln veranstalte, die ich für bekömmlich halte. Bekömmlich, vorausgesetzt,  Leser oder Leserin haben Muße und Lust, sich kurz, lehrreich und unterhaltsam mitnehmen zu lassen auf einen kleinen Rundgang unter Zeichen und Zeiten.

Seit bald einem Vierteljahrhundert hat Mundanomaniac an seinem Heimatort seine durch Gefühl und Intuition erweiterten Rundgänge veranstaltet. Diese lehrreichen und unterhaltsamen Rundgänge haben ihren Teilnehmern wöchentlich, quasi eine AUSZEIT,  einen außerhalb des Gewohnten liegenden Blick auf die Welt und ihre unsichtbaren Zusammenhänge, ermöglicht - eine Erholung für den regelmäßig nur-rational überanstrengten Verstand.

Eine Ein - Übung ins Begreifen von Wundern und Katastrophen, das ist es, was der Mensch von der Astrologie füglich erwarten darf. Auf den einen oder anderen seit dem 19. 4. 2007  gegangenen Weg - um der Ein-Übung willen - seien Leserinnen und Leser eingeladen, im Zeichen der derzeitigen weltwichtigen Resonanzen,  unter dem bei Ives Smith geklauten Motto:

"Summer Rerun" 

Aufs Auge ... das Wunder von  Mazar i Sharif (30.4.2007)

„Was man mit Hilfe der Astrologie feststellen kann, ist die Analogie der [irdischen] Ereignisse [und der Gestirnskonstellationen], aber nicht die Ursache oder Wirkung der einen Ereignisserie in Bezug auf die andere (die gleiche Konstellation bedeutet z.B. bei derselben Person einmal eine Katastrophe und ein andermal einen Schnupfen…).“(Hervorhebung von mir).
(C.G.JUNG, Brief an André Barbault, Briefe II, S. 401.)
Das ist es, was die Antwort an alle Nur-Zweifler auf die Frage: „Kann man ein Ereignis voraussehen?“ nahezu aussichtslos macht. Nur die Erfahrung in eigener astrologischer Recherche, nur das selbst erlebte Staunen über die Präzision gewisser Zufälle, mit welcher der Auch-Zweifler in der eigenen Brust (Hirn?)des Recherchierenden verblüfft wird, nährt die Unverdrossenheit der Astromanie.
So ist eine Katastrophe von Jahresformat im Bereich des Geflügelten (s. Blog vom 24.4.) bis zur Stunde ausgeblieben. Ein dort ebenfalls in Aussicht gesehenes ‚Glück im Unglück’ hat sich nun am Samstagmorgen ereignet – Ereignis im Schnupfen-Format vergleichsweise: einem Aufklärer – Tornado der Bundeswehr brach bei der Landung in Mazar i Sharif das Bug-Rad weg und die sich nach vorn neigende Maschine wurde von der, wie es heißt, torpedoförmigen, Kameravorrichtung aufgefangen.


In der Projektion der Ereignis-Konstellation auf das Äquinoctium zeigt sich die Analogie klar. Die Reuter-Meldung von 9:11 Uhr gab als Ereignis-Zeit „am Morgen“ an. Um 9:37 Ortszeit (5:07 UTC) liegt der Himmelsmittelpunkt = MC über Mazar i Sharif genau auf der Äquinoctiums-Sonne von 0° Widder, ergo = ein Neuanfang tritt in die Zeit. Der Aszendent liegt auf 16,1° Krebs. Herr des Moments ist mithin Mond. Mond ist in Resonanz mit Jupiter = Glück gehabt Mond.






Äquinoctium
21.3.2007, 0:07 UTC
auf Mazar i Sharif
36°24’N, 67°12’ E.
Transit 28.4.2007 Stand 9:30 Ortszeit

Das Äquinoctium zeigt den „Jahresplan“ der Archetypen. Die rot eingetragenen Transite zeigen die Arbeit des Tages darin; genauso die Arbeit des Jahres im Tag.

"Tag" meint Transit an diesem Tag: Mond = Familie + Venus = Bestände und Beziehungen + Jupiter = Versöhnung.

 "Tag" meint auch,  und sogar vor allem:  Wassermann-Aszendent  mit Uranus im ersten Haus , das heißt Uranus physisch real= ein Energiezustand, bewegte Materie, am Himmel.  Das Wort Himmel, beschreibt real das Luftreich dann, wenn  Uranus (gr. Himmel") im 1., 2., oder 3. Haus (=1. Quadrant) steht. Dann ist Himmel, kein Gefühl (2. Quadrant), kein Bild (3. Quadrant) und keine lebendige Gottheit (4. Quadrant). Und Transit an diesem Tag, 28.4. : Uranus der Vogel hat Besuch von Mars, dem blinden Impuls.

Die ganze Ereignisserie, die in diesem Moment ihr glückliches Ende fand, und deren himmlische Parallele den Besuch des dreifachen  Transits beim „Glücksplaneten“ zeigt,  sie ist  als Erscheinung von Hitze durch Reibung , welch ein Bild für Mars,  ungesteuert (= 1. Haus) man sagt in solchen Fällen: „wie im Traum“, abgelaufen, also im Unbewussten =Fischewelt,  in  welcher baut, was da ist: Gottes lichte und Gottes dunkle Seite
zwischen welchen beiden Seiten die Flüsse der Schöpfung sich hin und her-wälzen.

Als als Schema der ganzen Welt,  des Bewussten und des Unbewussten zugleich - ist ein Horoskop nun das, was man im Altertum ein Symbol nannte: das war eine in zwei Hälften zerbrochene Münze, deren Hälften von Personen als Erkennungszeichen für Zusammengehörigkeit benutzt wurde. 

Die untere  dunkle Hälfte des Symbols „Horoskop“ zeigt also, das sei für Laien der astrologischen Betrachtung  unterstrichen,  die physische Erscheinung und ihre Vermögen. Die obere Hälfte zeigt, metaphysisch gesprochen, die Heimat der Götter,  psychologisch gesagt: die Heimat des immateriellen Sinns. Diese Zweiteilung teilt vor jeder Besonderung den Tierkreis in die oberen Zeichen/Planeten und die unteren. Und sie lässt vorstellbar werden, dass der Leib ebenso im "Exil" sein kann, nämlich oben im Geist, wie die Götter unten in der Materie. 


Eine der großen psychischen Wahrheiten, welche die Gnostiker im 2. Jahrhundert n. Chr. gelehrt haben, ist ihr Mythos von der  in die Dunkelheit der Materie hinabgestiegenen Gottheit, und ihr Versunkensein und ihr Glimmen in der Dunkelheit des Unbewussten und ihre Sehnsucht nach Wiederaufstieg.

Logischerweise sind analog, dem "Tag"   entsprechend,  Tier- oder Urkreis  geteilt durch den  natürlichen und zugleich symbolischen "Horizont".
Die Trennungslinie in der Mitte - der Horizont des Horoskops - ist als Spiegelachse der sechs Archetypen aufzufassen:
„Das Charakteristische, das den Archetypen eigentümlich ist, besteht darin, daß es sich nicht nur psychisch-subjektiv sondern auch physisch-objektiv manifestiert; mit anderen Worten, es kann in beiden, in psychischen inneren und ebenso in äußeren physischen Vorgängen nachgewiesen werden. Ich betrachte dieses Phänomen als einen Hinweis auf die Tatsache, daß die physische und die psychische Matrix identisch sind.“ (C.G.JUNG am 24.10.1953 an Wolfgang Pauli, (Atom and Archetype, Princeton, 2001, S. 126)
Was erzählt uns das kleine Wunder von Mazar i Scharif , was sagt dem Symbolisten Mensch –– was sagt dem Astrologen die in die obere Hälfte und die untere Hälfte gespaltene Ganzheit des runden Äquinoctiums 2007 an einem Ort in Asien ?

Der regierende, am östlichen Horizont des Äquinoctiums aufsteigende Himmelsabschnitt/Archetypus des Jahres 2007 ist in Mazar i Sharif (und Umgebung) Wassermann, was nun auch erklärt, warum für den Bundeswehrabschnitt des Jahres 2007/08 in Afganistan die Fliegerei so konstelliert ist, denn des Wassermanns „untere“ reale Verkörperung ist Vogel, Ballon, Flugzeug usw., ist Geflügeltes mit seinem Überblick aus der Distanz , von oben. Wassermann -Symbol für  "Uranus"="Himmel"  ist ein Pfeil nach oben, der sich vom Kreis  entfernt. 
Der Verkörperer des Uranus im obigen Moment im ersten Haus ist also als Oberer im Jahr 2007 unten, das heißt unten bei "uns" in Ost-Afganistan.
Wassermanns obere Bedeutung ist die mythische Gestalt des „Sehenden“ - Engel, Adler des Zeus, als menschliche Gestalt der Prophet Elia –
„… Elia in Gestalt des Adlers stellt das Auge Jahwes dar, das alles sieht “ (JUNG) „Das sind die sieben Augen des Herrn, die über die ganze Erde schweifen“ (Sach. 4,10)

Wassermann, das möchte ich in Erinnerung rufen,  ist in der Astrologie die Gestalt des Wasserausgießers. Wasser aber hat die Bedeutung = "unbewusst (gewordener) Geist"(C.G.JUNG).
Unbewusster Geist aber,  „am Himmel ausgegossen“, bedeutet = Unbewusstes ans Licht aufgestiegen. Licht = Bewußtsein. Wassermann = Aufstieg vom meerestiefen Unbewußten an Licht und helle Taghälfte oder: als Idee aufgegangen am inneren  Himmel des Bewußtseins. Also Wassermann/Uranus: das Bild des Schöpfers (und Ausgiessers) von (heilem =heiligen) Geist.
Das Wasser-Schöpfrad ist Symbol, Elia aber ist Gestalt des Sehens, des an- den –Tag- kommend erblickt- Werdens von etwas.
Die Verbindung von Mensch und Gottesauge, ging in der Gestalt des Elias in vielen Zügen Christus vorweg,  hat sie bei den Muslimen in der Gestalt des Ilyas, der von Gott die Verfügung über den Regen erhalten hat, und eine große Dürre veranlasst und er steigt zum Himmel auf einem Feuerross empor.
Diese Gestalt also ist es, die in Afganistan in diesem Jahr im 1., dem  „Haus der Geburt“ zur Tür hereinkommt und durch unsere virtuelle Anwesenheit dort kommen auch wir unters Gottesauge.
Im 10. zehnten Haus (des Richters) herrscht in diesem Jahr über Mazar i Sharif, der Jupiter (Anwalt). Dort "plädiert" Jupiter an diesem 28. April für ein Werk der Versöhnung. 

Versöhnung? Im Sohn erblicke ich  denjenigen  Gott in uns, der uns versöhnen kann. Versöhnen mit was oder wem?  Ich sehe nur eins, das uns frommen kann: die Versöhnung mit dem Vater, mit dem Maß des Vaters der uns zum Gericht ruft alle Tage auf dass wir gerecht werden mögen in den  Wundern seines Sohnes, die die Wunder seiner Tochter spiegeln.

Mit Jupiter ist die Zahl DREI konstelliert, -„aller guten Dinge sind DREI" heißt es" dreidritte Weg= Versöhnung, Sohn= der Dritte  und die Dreiheit = Körper, Seele, Geist, oder Dunkelheit, Schatten, und Licht. Religionen, der
So waren nicht nur Piloten, Angehörige und Kameraden versöhnt an diesem Tag – auch Taliban waren versönlich konstelliert:
„Taliban lassen französische Geisel frei.
Die radikalislamischen Taliban haben nach eigenen Angaben am Samstag eine in ihrer Gewalt befindliche Französin freigelassen. Sie war vor drei Wochen gemeinsam mit einem weiteren Franzosen und drei Afghanen entführt worden. Bei einem Zusammenstoß wurden unterdessen 13 Taliban getötet.
Die Mitarbeiterin der Hilfsorganisation Terre d'enfance sei am Samstag gegen neun Uhr deutscher Zeit im Distrikt Maiwand in der südlichen Provinz Kandahar auf freien Fuß gekommen, sagte der Talibansprecher Jussuf Ahmadi. Die Französin befand sich zusammen mit einem weiteren Mitarbeiter der französischen Hilfsorganisation und drei afghanischen Helfern seit drei Wochen in der Hand der Taliban. Ihre Freilassung erfolgte etwa zeitgleich mit dem Ablauf eines von den Taliban gesetzten Ultimatums.
Die Taliban hatten die eigentlich bis Freitag gesetzte Frist noch einmal verlängert und damit gedroht, ihre Geiseln zu töten, sollte Frankreich seine Truppen nicht aus Afghanistan abziehen. Am Samstag sagte ein anderer Taliban-Sprecher, für Verhandlungen zur Freilassung der übrigen vier Geiseln habe die Regierung in Paris eine weitere Woche Zeit.
Außenminister Philippe Douste-Blazy hatte am Freitag einen Abzug der französischen Soldaten aus Afghanistan angedeutet. Die Soldaten sollten Afghanistan nicht "langfristig besetzen", sagte er im Radiosender Europe 1.
Am Donnerstagabend hatte bereits der konservative Präsidentschaftskandidat Nicolas Sarkozy die fortgesetzte Anwesenheit der Truppen in Frage gestellt. Ihre Entsendung im Rahmen des Anti-Terror-Kampfes nach dem 11. September 2001 sei "sicher nützlich" gewesen. Die "langfristige Präsenz" französischer Soldaten in Afghanistan scheine ihm jedoch "nicht entscheidend" zu sein.
Unterdessen haben einheimische Sicherheitskräfte und ausländische Truppen mindestens 13 Taliban-Kämpfer getötet. Amtlichen Angaben zufolge stürmten die Aufständischen das Hauptquartier im Distrikt Alishar in der Provinz Chost an der Grenze zu Pakistan. Inmitten heftiger Kämpfe habe die afghanische Polizei Luftunterstützung der Nato angefordert. Ein Sprecher der Provinzpolizei sagte, Nato-Hubschrauber hätten den Aufständischen die größten Verluste zugefügt.
Bei Anschlägen der Taliban und Gefechten starben allein in diesem Jahr mehrere hundert Menschen. Die radikalislamischen Kämpfer waren in Afghanistan von 1996 bis 2001 an der Macht, bis sie durch den US-geführten Truppeneinmarsch gestürzt wurden. Ihre stärksten Stellungen haben sie im Süden des Landes.
cis/AFP
14:26/gepostet 15:32 , wiedergepostet a. 29.8.2010,UTC 13:30

Freitag, 20. August 2010

Kind oben - Herz unten

 Äquinoctium 2010/11, 20.3.2010, 17:33
Bayerisches Oberland


20. August, fünfter Monatswechsel im 2010/11er Jahr. Überall schnacklt’s heut,rund um den Erdball,  gibt ein Gott ab und ein anderer nimmt auf. Das Szepter sozusagen. Jungisch gesprochen: ein (mächtiges) Wortbild, metaphysisch: eine Gottheit eine gottgeschaffene.

Bei uns in Mitteleuropa geht jetzt  Wassermännins Uranus in  Ruhe grasen und Neptun, Bruder der universellen  Undine,  nimmt jetzt, gegen seine Natur, im weiblichen Geist Umriß und Gestalt an.

Das ist in beiderlei Sinn gemeint, als Bild und als Gott.

Wir sind gewohnt, dass "es" geschieht, dass Bild oder Gott ergreift,  seit Anbeginn. Aber  wir "wissen" es aber nie.

SINN, Bild und Schöpfung, heiliger Geist, ist den Sinnen nicht erschlossen.

Allein das ewige „Pfingstwunder“ – das Verstehen der Sprache des Fremden – öffnet den geistigen Weg zum Geist, zum heilenden.

Allein das Herz, die  Trommel Gottes im Kind,  kann das fremde Kind verstehen.

In den physischen Körpern der Sonne – Planeten – Familie
gespiegelt auf den Ort der Wunder, der Erde, spiegeln sich
Bild und Geist in Natur, das ist die ewige Anwesenheit der Göttlichen Fügung
im Spiegel in der liebenden Berührung Gottes mit seinem irdischen Kind …

... Geheimnis des Neptun und seiner Schwester,  der Fließenden ...

Nun also strömt, Ihr Tiefen, im Lob der Lösung.
In den Weiten von Himmel, Schwester, und  Geist  und unserem Herzen heute  auf 27° Löwe, erfreue Dich heute an deiner  ewigen Kindschaft im unendlichen Himmel.

Auf Erden aufscheinend des Jahres 2010 n. Chr. am heutigen 20. August,  gelobt sei an diesem Tag das Gleiche in Ewigkeit in Bild und Gott und Leben.
Amen.
Gepostet: 20.8.2020, UTC:
16:18

Donnerstag, 5. August 2010

In den Flammen der Ignoranz und den Fluten der Kurzsicht gefangen

 Es sind quälende Bilder, mit denen dieses Jahr uns beschert, aller Pflege, die Big Money und seine PR-Ketten der Bilderflut angedeihen lassen möchten, zum Trotz. Die totale Bildkontrolle die BP über die grausige Golf-Wahrheit sich kaufte und die die Exekutive durchsetzte … mir kam seit dem 20. April lange Zeit dieser Gedanke : und wenn das nicht das sich ausbreitende permanente Unglück für Mensch und Tier, sondern der Weltkrieg wäre, und es wäre nicht 2010, sondern 1939 wäre mit diesem Anwachsen der unzugänglichen Sonderzonen auf dem Planeten … was ab 1939 militärische und Verwaltungs-Sonderzonen der physischen Vernichtung waren, das sind jetzt die Vernichtungszonen der Rendite, die sich über den Erdball ausbreiten.

In der aktuellen Situation ist es der Dämon Rendite, der flammend in die russischen Wälder fährt, denn die Waldfeuerwehr war abgeschafft worden , eingespart.
Es gibt  zwei  kontinentale Nationen der großen sommertrocknen borealen Wälder: Russland und Kanada. Man bedenke, welch eine heroisch-mythische Größe in der kanadischen Zivilisation die "Firefighter" in den Wäldern darstellen („canadian firefighter“ bei Google bringt 516. 000 Ergebnisse ohne aktuelle Katastrophe, was hätte wohl „russische Feuerwehr“ vor einem halben Jahr gebracht? Nun natürlich, als Weltnachricht: 617.000).
Es ist der Dämon „Rendite“, der die Dummheit des Menschengeschlechts stets und immer blendet und da er chronisch kurzsichtig ist, kennt er nur eine Politik: die blinde Vorbereitung der Katastrophe durch mangelnden Weitblick, anders gesagt, er ist immer vor der Kurve. Der väterliche Geist hingegen pflanzt Bäume für die Enkel.

Hier ist im Katastrophengebiet, eines seiner Zentren, der Oblast Nishni-Nowgorod, in seinem Zentrum die gleichnamige Stadt im  Dreieck  zweier Flüsse, die Millionenstadt Nishni-Nowgorod.
Äquinoctium 2010/11, Nishni Nowgorod
20.3.2010, UTC 17:33

Das wird plötzlich klar: drei Herrscher dieses Jahr im Widder: 1. Sonne, wie immer im Äquinoctium,  o° Widder, aber 2.  Venus und 3. Merkur: die brennbare Welt, Steppen, Wälder, Dörfer, Städte, Lager, Märkte - kurz Venus und Merkur in Widder = Entzündung – gemäß Mars im feurigen Löwen.
Und zwar dort, wo Stier, Waage, Zwillinge oder Jungfrau über die ersten drei Häuser der Natur herrschen: dort ist  die reale Brandgefahr angezeigt.


Also, Jahresschicksal für Waage-Aszendenten: Herrschaft der Venus in der Entzündung des Widders in diesem Jahr.
Waageaufstieg am  Aszendenten 2010/11: beginnend östlich des Rheins bis weit hinausreichend vor den Ural.
Darin, bei 24° Waage Nishni – Nowgorod.
Und für uns alle östlich des Rheins, bis hin nahe an die östliche Grenze Europas wandert die Waage-Erscheinung mit Venus im Widder -  das könnte man  "Ausgleich durch Entzündung" nennen - durch die Monatshäuser vom Osten nach Westen – oder im Horoskop von links, dem Osten ausgehend,  wie sich ausbreitende Wellen nach rechts, nach Westen hin.
Und nun, nach einem Monat des Löwen (und Krebs) mit dem Zünder Mars am ersten Grad Löwe, der schon heiß und trocken war,  hat am 20. Juli die Gestalt-Zeit der Jungfrau begonnen, die im Zeichen Merkurs im Widder die Wandlung = durch Entzündung bringt. Das ist die Gegenwart des Feuersturms östlich von Moskau.

Es ist aber auch nicht zu übersehen, dass dort dem Monat der Entzündung  ein weiterer brandgefährdeter folgen wird: durch Stier, ausgelöst: Venus  auf 16,4 ° im Widder.

Nun ein Filter: es ist nämlich Moskau die Grenze, wo, östlich davon, das sechste Haus, stets die Bedingungen anzeigend, beginnt in den Widder zu fallen. Westlich von Moskau scheint hingegen vom Äquinoctium Entwarnung signalisiert,  da dort die Bedingungen im sechsten Haus von den Fischen und von Neptuns Resonanz zu  Mond beherrscht sind. Das ist, wenn ich das richtig verstehe, eine vor Entzündung geschützte Lage: das Pulver ist nass.






Äquinoctium Moskau 2010/11
20.3.2010, UTC 17:33

Wenn es also westlich von Moskau nennenswert brennen sollte, dann hätte sich das Schicksal nicht an den Himmel, oder, was dasselbe ist, hätte sich die Natur nicht an die Psyche gehalten. Ob das möglich ist?

Oder hätte sich das Schicksal  nur nicht an meine Deutung gehalten? Anm: Diesen Satz habe ich einen Tag nach Veröffentlichung des Blogs nachträglich eingefügt, die Redlichkeit gebietet, dieses einzugestehen. Nicht, dass die Folgerung aus dem Äquinoctium deshalb falsch gewesen wäre, aber, im Moment der Darstellung hatte ich meinen eigenen Grundsatz vergessen, dass ein mundanes Schicksal sich,  nach derzeitigem Stand meiner Einsicht, zusammen setzt aus den Vier Riegeln:
  1. Tageskonstellation,
  2. Äquinoctium,
  3. Königskonjunktion im Erdelement, laufendes Septar,
  4. Königskonjunktion im jeweiligen Element,  also hier Feuer, in Pakistan Wasser, laufendes Septar.
 Folgerungen aus 3. und 4. stelle ich im folgenden Blog dar.


 Ob es möglich ist, dass die Natur dem Geist entkommt? Und beide einander, wie ein vom Bild getrennter Spiegel, nicht mehr anschauen? Und ist es möglich, dass Geist, verstanden als Sinn, der die titanischen Kreisläufe kennend ihre Kombinationen erforscht, so, wie der das I-Ging Erfragende,   das Gelingen erforscht im göttlichen Experiment.

Und, brennt es östlich vom Ural? Wo das Reich des aufsteigenden Skorpions beginnt?

Hier nun, wo in den Erscheinungen des Skorpions  die Werke der Menschen geprüft werden, hier sieht es anders aus:
 Äquinoctium,  Islamabad, 2010/11
20.3.2010, UTC 17:33

Es sind die Ansiedlungen selber, die sich im zweiten Haus ausbreiten, welche Erscheinungsort des Opferers Pluto sind.
Hier nun haben  zum zwanzigsten Juli die Zeit-Wellen des Jahres den Krebs erreicht, der damit die Wandlung durch Mond/Neptun-Resonanz einleitet.
In jedem Jahr gibt es Monsun, aber nicht jedes Jahr weist eine so scharfe Resonanz zwischen den unendlichen Wassern des Planeten und den menschlichen Ansiedlungen auf, wie 2010/11 im Quadrat von Neptun und Mond. Die Wasser,  gemäß Neptun im Wassermann befindet sich ihr Momentum, wenn man so sagen darf, oder ihre Dynamis= Planet, am Himmel.
Und so ist die Konstellation die das Jahr 2010/11 in Bezug auf die Natur (untere Hälfte) oder in Bezug auf den Sinn (obere Hälfte), anordnet:

Wasserreicher Himmel = Uranus
 + Berge = Saturn
 + Wärmepotential = Sonne
 + Wege und Märkte = Merkur

Was von dem, was oben  in Nordwest Pakistan im Tal des Indus geschieht, was davon Strafe der Natur ist  für mangelnde Vorsorge, Prämie für mangelnden Respekt vor den titanischen Kreisläufen in der Natur, das müssen die Bewohner des Landes, von dem ich zu wenig verstehe, vor allen anderen erkennen.
Die untere, die rote Monatsreihe jedenfalls zeigt den Ort in der Zeit- Gewalt des Widders, welchem die Wege = Merkur und die Ansiedlungen ausgeliefert sind.

Und wieder zeigt sich, dass der Widder nicht nur die Entzündung anzeigt. Entzündung ist eine Erscheinungweise der Energie, Energie aber ist immer ein Transport von Ladung ein Gefälle hinab. Ob diese hinab- (oder hinauf-)stürzende Ladung nun Wasser ist oder, gasförmig, der gespeicherte Brennwert eines Körpers, das ist im Prinzip dasselbe. Mars drückt die Entladung von Ladung aus und mithin ihren Schub. Damit sind Merkur und Venus im Industal seit dem 20. Juli im schiebenden, im Katastrophenmodus.
Von Verwaltern der öffentlichen Dinge, seien es Christen, Muslime, oder Gnostiker, ist zu erwarten, dass sie, im Bereich des Dämons Rendite waltend,  absehbaren Nutzen fördern. Von Königen aber und Häuptlingen ist zu hoffen, dass sie dem Geist der Toten offen sind und den Geistern des Wassers, des Feuers, der Luft und der Erde,  und dass sie in Ruhe und rechtzeitig Träume und Betrachtungen entgegennehmen, wenn  Prüfungen des Menschen durch die Elemente näher rücken.

Gespeichert, 5.8.2010, UTC: 14:13, gepostet: UTC 14:37.

Dienstag, 25. Mai 2010

Fluten beim Nachbarn (plus Nachtrag)

24.5. - 31.5. 2010
unter dem Nördlichen Tierkreis
und unter den Nördlichen Königskonjunktionen
der vier Elemente Feuer, Erde, Luft und Wasser
aus den Jahren 1603, 1802, 1980 und 1305

( Anklicken vergrößert)


Unsere Nachbarn, die Polen, erleiden in diesem schweren Jahr 2010/11 ihre zweite Katastrophe.
Nach dem Verlust von Menschen, der „konservativen Elite“ und einem Großteil der militärischen Führung, jetzt der Verlust von materiellen und seelischen Werten und Menschenleben in einer neuen „Jahrhundertflut“.
1997 im Sommer begann in Polen, Tschechien und Brandenburg die Serie von europäischen Großfluten, deren Auftakt bei uns als „Oderflut“ im Gedächtnis geblieben ist.
Dieses Mal hatte ein großes Tief am Wochenende zum 16.Mai und am Beginn der neuen Woche die feuchtwarmen Wolkenmassen des Mittelmeers über dem Balkan, Ungarn und dann Polen ausgewrungen.
Bildquelle: WetterOnline - Starker Dauerregen hat auf der Balkanhalbinsel zu Überschwemmungen geführt. Innerhalb von nur 24 Stunden fielen gebietsweise bis zu 100 Liter Regen pro Quadratmeter.
Für das Mundane Tagebuch stellt sich die Frage, welche Konstellation herrschte, dass Polen so hart getroffen worden ist und wie sich die polnische von der deutschen Konstellation unterscheidet.
10.-17.5.: Zwei Quadratresonanzen zum Wochenende: Sonne/Neptun = von der Mittelmeersonne erzeugter Wasserdampf und Uranus/Jupiter Quadrat Venus. Da Uranus die aufsteigende Bewegung, hier Luft (in Fische = über dem Meer) und Jupiter die Ausdehnung im Raum anzeigt, ist (Stier-)Venus = Wiesen, Äcker, aber vor allem Städte, von diesem himmlischen „Segen“ aus der Quadratresonanz betroffen.
Diese Konstellation betrifft aber die gesamte Nordhalbkugel und in der komplementären Verkehrung auch die Südhalbkugel.
Woraus ergibt sich die Zuordnung zu Polen?
Hier das Horoskop, welches das physische Schicksal in diesem Jahr zuteilt, das Äquinoctium oder der Frühlingsbeginn:
Äquinoctium 20.3.2010, UTC 17:33, Krakau
Ein Blick aufs Datum zeigt: Südpolen (Regenmaximum bei Krakau), befand sich im Herrschaftsbereich des Skorpions mit dem Pluto im dritten Haus = dem Umkreis  um den Ort. Dieses dritte Haus befindet sich im Schützen und wird von Jupiter in den Fischen regiert. Dagegen war Deutschland im zweiten Frühlingsmonat  noch nicht im Skorpions- sondern noch einmal im Waage-Modus.
Es ist des Weiteren nicht zu übersehen, dass diese komplexe Konstellation des 2010ner Frühlings mit Saturn, Uranus (aufsteigende Luft über dem Meer), Sonne und Merkur vom Pluto ausgelöst ist und in der „oberen Bewegung“ (grüne Monatszahlen) durch (Jungfrauen-) Merkur.
Soweit, so verhängnisvoll. Aber,  wenn die Frage so steht: warum Polen, warum nicht Russland? Was dann? Das Äquinoctium für Moskau ist gegenüber dem von Krakau zwar verschoben, aber  in den Auslösungen übereinstimmend mit dem von Krakau.

Sicher können Astrologen der Zukunft, vielleicht die unserer Enkel, der mal einst Fragen dieser Art beantworten und, wie erklärt sich dieser Mai-Kontrast astrologisch?
Höchsttemperatur-Abweichung (°C) Mai 2010
 Nachtrag: Wir brauchen doch nicht bis zu den Enkeln zu warten: wie schon an anderer Stelle vermerkt, setzt sich ein mundanes Schicksal nach meiner Einsicht immer aus drei Hauptkonstellationen zusammen, und hier ist die dritte, das aktuelle (30.) Septar der Königskonjunktion im Erdelement von 1802:
 
Königskonjunktion im Erdelement von 1802, 
30. Septar vom 17.7.1831, 22:37 auf Warschau
Hier zeigt sich wieder: wenn das treffende Horoskop vorliegt, ist kaum etwas zu deuten, es spricht für sich selbst. Sonne = die Mitte (Hauptstadt) des Landes und  Merkur = der Umkreis,  im Griff der Neptun-Oppositions--Resonanz. Sonne Merkur am IC (immun coeli = Tiefe des Himmels) bedeutet soviel, wie Sonne und Merkur in der Haustür, denn das vierte Haus bezeichnet Nest und Wohnung. Und diese Anordnung der Mächte (grüne Rhythmen) vollzieht sich - in Bezug auf die Sonne -  nur zwischen dem 3. und dem 10. Monat, also zwischen März und Oktober 2010. Was die Frage war.
Nun noch etwas anderes: im Wochen-Bild, ganz oben, sind zwei Resonanzen auf Königskonjunktionen eingezeichnet: eine rote ausgehend von 14,1° Stier auf der Uranus  der Königskonjunktion Feuerelement von 1603 und eine olive ausgehend von 26,1° Löwe auf die Venus der Königskonjunktion Erde von 1802. Erstere erfasst zum Wochenende den Merkur, damit Wege und Märkte im Sinne einer unliebsamen Überraschung für die Banken/Reserven, weil im Stier. Zum anderen erreicht Mars die Erdvenus im Löwen, das sind die verzockten Reserven (der deutschen Landesbanken ? aber nicht nur), und der Mars tut das, was er immer tut: er bringt bislang verborgene Tatbestände an die Oberfläche.
Eine unruhige letzte Mai- und erste Juni-Woche kündigt sich an für die Märkte.
Gespeichert: 25.5.2010, UTC 10:51, gepostet:11:39, Nachtrag