Dienstag, 7. August 2012

Europa in seiner neuen Siebenjahresbarke



Es ist, das ist mir bekannt, nicht nur für den astrologischen Laien sondern auch für den oder die zeitgenössischen  „Astrologen“ völlig unüblich, die Astrologie eines Elements zu erforschen und zu betrachten.
Bei den persisch/arabischen Astrologen im 8. und 9. Jahrhunderts war das anders.
Wenn man bedenkt dass die ganze abendländische Kultur aus den Händen der Araber und Juden  in Spanien empfangen wurde ...
Astrologie des Erdelements ... dabei ist die Projektion sofort behilflich: Astrologie des Erdelements – sind das nicht Berge, Städte, Herden, Märkte, Minen, Korn und Fleisch, Ehen und Dynastien?
Sollte man diese etwa in einem vierfach feineren Spiegel betrachten können?

Der Blog von Mundanomaniac ist seit April 2007 voll davon.

Aber noch nie in der Geschichte des Mundanen Tagebuchs ist der Wechsel von einem Element- Septar (Jahrsiebt)  zum nächsten beobachtet worden.


Hier und hier meine Feststellungen und Beobachtungenen  bisher:

Im  kurzen Blog von gestern  kam es zu einer Abgrenzung gegen das Erdelement während das Feuerelement eine deutliche Sprache sprach.

Ja, wie kann das kommen? Es sei denn, der Fokus Mensch habe es zu Fluch und  Segen in sich, die Elemente so in der Einheit zu vereinen, wie Gott sie in der Allheit vereint.
Es wäre dann zu jeder unsichtbar wirklich vorhandenen Insel der Einheit erforderlich, dass  der Abschied von allen eingebildeten Inseln der Einheit möglich wäre
und sei es als Wunder Gottes … auf dem gelebten Erdweg e nach Innen.

Die folgenden Rundgänge im Namen des Menschenschicksals führen auf nie bewusst begangenen Pfaden vorbei an jenen Abgründen und ausgesetzten Stellen, möglichen und manifesten  größten Katastrophen und kollektiven  Schmerzen  – bei der himmlischen Komödie der inneren Besteigung des Selbst-Berges – ohne welche   eine solche Insel der Einheit zu zweit nimmermehr gefunden werden mag.

In Mittel -Europa

Beginnen wir mit Athen. Die Prognosen in der Wirtschaftspresse und auf den Wirtschaftsseiten neigen hin und her zwischen der  Gewissheit eines Staatsbankrotts, und der  Versicherung aller Offiziellen, allen voran EZB-Präsident Draghi, der ihn ihn gestern erneut unisono mit dem offiziellen Euro - Europa  ausgeschlossen hat. Nun sind Euro-Akteuere und - Exponenten immer Resultate des Spiels jeweils bestehender Kräfte.


Nachdem die Erd-Septare des 20. Jahrhunderts Unerhörtes  dramatisch als „extrem selten“  angezeigt hatten, was sagt dieses Septar?

 Athen 2012 – 2019
Königskonjunktion Erdelement von 1802
31. Septar  vom 17.7.1832 UTC 4:38






Wie alle mitteleuropäischen Septare östlich von Paris und westlich von Moskau, zeigt es einen Aszendenten im Löwen, z.B. hier Berlin - mit fast identischen ASC aber anderem MC

 Berlin 2012 – 2019
Königskonjunktion Erdelement von 1802
31. Septar  vom 17.7.1832 UTC 4:38




Damit stehen die neu angebrochenen 7 Jahre im Zeichen des Schicksals  von "Lebenskraft" und „Gold“ oder, ganz allgemein, den privaten Vermögen der Nordhalbkugel in Familienbesitz. Denn Löwe gehört dem zweiten Tierkreisviertel an, in welches Krebs den „Eingang in die Gefühlswelt“, aus der das Leben entspringt, darstellt – mithin den Eingang in die Familie.
(Übrigens:  Krebs selber ist eine Angelegenheit des „Innen-Elementes“ Wasser.)

Sonne also, Herrscherin des Löwen, zeigt das Vermögen der Familienwelten. Sie steht  nun virtuell über Europa für sieben Jahre im 12. Haus. Das bedeutet: nicht in der Welt und nicht in der Zeit. Man kann sagen das „Gold“ im Zustand des Schwanger-Seins mit neuer künftiger Zeit und neuer künftiger Form und daher nicht zuständig und greifbar für das Gegenwärtige, für Notwendigkeiten der Gegenwart – außer – dort, wo die kindlichen und die erwachsenen  Kinder, die Keime des Neuen - unsichtbar aber unaufhaltsam im anonymen Leben spielend pflegen  …

Für die anderen aber heißt es gemäß der Erdarchetypen:  für reale Geschäfte kein Zugriff, dieses Vermögen  ist jetzt in Mitteleuropa nicht fassbar.

Eine ungeheure Aussage. Aber ist es nicht ungeheuer wessen wir Zeuge sind?

Der Merkur am Aszendenten – in seinen Zeichen sind Kenntniss, Skepsis und Ironie auf den  Wegen und Märkten der Nord-Welt unterwegs - dieser Merkur ist als Herr von Zwillinge und Jungfrau und Berater  des Zentralherren Löwe (Ich) auf Gedeih und Verderb  dessen  Schicksal mitunterworfen und Merkur ist daher auch mit ihm kindlich schwach, 12. - Häusler, noch nicht in der Welt,  aber morgen unaufhaltsam …

So -  und Venus in Konjunktion mit Sonne... da  teilt nun auch noch Venus mit Sonne das Schicksal der Nicht - Greifbarkeit in Europa. Wenn Sonne das private Vermögen anzeigt, so Venus das gesellschaftliche Vermögen, die gesellschaftlichen Reserven, Renten, Versicherungen usw.  Und , auch sie nicht greifbar im vorgesehenen Sinne.
Nur greifbar wo neu besinnt …, dort, wo in einem neuen Sinne gelebt und investiert wird ...  so kann man sagen.

Die Zukunfts-Prallheit und  gegenwärtige Nicht- Greifbarkeit der Potentiale von Sonne und Venus wird nun zum Überfluss noch extrem unterstrichen durch die Konstellation, die Sonne/Venus in  Resonanz mit Neptun in der Opposition in Jungfrau zeigt. Neptun der seine Markt - auflösende Resonanz aus dem sechsten Haus schickt wo er die Auflösung von Gegenwarts-Rationalität und aktueller Folgerichtigkeit bewirkt.
Im sechsten Haus ist  immer das steuernde Vermögen des Lebens und hier, gemäß Steinbock, dem kollektiven Übergeordneten, dem "Vater"  anvertraut:  Staat, Zentralbanken usw.
Neptun nun aber,  als Gast im Steinbock, zeigt an: „alles Übergeordnete in Auflösung“, sowohl wieder in Auflösung, also am Ende, aber auch „noch“ in Auflösung, also voll Zukunft und in noch unsichtbarer Gestalt.

Das gilt, wie gesagt, für ganz Mitteleuropa.



Und was, wann?

Wann die kommende erste kritische Zeit?

Sie ist erkennbar im unsichtbaren rhythmischen Durchgang  der gedachten Zeitwelle ab 16. Juli für sieben Monate durch das erste und das  12. Haus. Sie ist erkennbar nach dem Beginn am Aszendenten sowohl für Athen, wie auch für Berlin und beträgt im Durchgang durchs 12. Haus   bei einer Hausgröße von 30 Grad, geteilt durch sieben, 4, 3° pro Monate.

Somit ist nach nach vier Monaten = 17° Grad die Mitte zwischen Sonne und Venus erreicht.
Ereigniszeit also für Sonne/Venus - Opposition Neptun  Mitte November.

Alle weiteren Krisenwochen sind bei Bedarf an den  Siebenmonats-Rhythmen, oben und unten herum durch die Zeichen abzulesen: Stier, Widder, Fische, Waage lösen, wenn sie von der "roten" und "grünen" Zeitwelle erreicht sind, ihre Akteure aus in dem Haus, dessen Eingang  (Häusergrenze)  sie beherrschen, so z.B. Löwe gleich am 16.7. das erste und zweite Haus oder:  Person (=Land) und ihre (seine) Vorräte.

Also für Mittel-Europa  die erste Ereignis- oder  Resonanzdichte: Mitte November.

Wie es ausgehen wird? Ich sehe bei bisher gezeigtem Wohlwollen und kultiviertem Umgang miteinander kein Problem, bei dem es anders, wie bisher gehen sollte.

Schon im letzen Jahrsiebt war ja das Äußerste geboten. Die Konstellation Sonne/Neptun war noch dichter – das letzte Septar war der Höhepunkt - der Serie.

Es gibt noch eine zweite kritische Konstellation:

In all den vergangen und kommenden Erd-Septaren war und wird die Konstellation des Mondes über Gebühr ausschlaggebend sein, denn in seiner, also  der Herrschaft der Luna, alias Selene, befindet sich seit 1802 die Sonne der Königkonjunktion im Erdelement und kann nicht anders und das bis 2577.
Somit ist die Opposition Mond /Saturn ein weiteres Anzeichen dafür, dass die Europäischen Vermögen im Familienbesitz = Sonne im Krebs sich im  Kommenden  die Einschränkung durch Saturn gefallen werden lassen  müssen,  zumal, da Saturn im zweiten Haus steht, wo die Fundamente von Besitz und Reserven „wurzeln“.

Damit ist gemeint, das das Venus-Vermögen normalerweise nicht in die Verfügung von Privaten gehört, Venus-Vermögen ist gesellschaftliches, oder Herden-Vermögen und gehört als solches in die vom Steinbock kontrollierte Obhut des Kollektivs.

In der Nordhalbkugel-Welt ist Nordamerika die Heimat dieser Anomalie: Gesellschaftliches Vermögen bis zum Exzess in der Hand privat verfügenden „Investoren“.

In China ist das gesellschaftliche Vermögen in der Hand einer politischen Religion namens Partei, in Europa ehemals in der Konkurrenz von Dynastien … nun in einer noch nie dagewesenen heilsam paradoxen Konkurrenz und Kooperation von anonymen wirtschaftlichen und politischen Eliten, die , wie zu hoffen ist, allem Chaos gewachsen, über den Horizont der Gegenwart aufsteigen werden,   voller Zukunft und für Merkende schon lebbar …

WEST-EUROPA


Madrid 2012 – 2019
Königskonjunktion Erdelement von 1802
31. Septar  vom 17.7.1832 UTC 4:38


Madrid, London, Paris … - mit anderen Worten Westeuropa - ist Erscheinung von Silber, wo Mittel und Ost-Europa Erscheinung von Gold ist, oder von Nacht, wo die Goldländer den Tag versinnbildlichen.

Sie, die Westländer,  erscheinen als die Mütter, wo die Goldländer als die Väter erscheinen. Madrid hat den Aszendenten voll auf dem mütterlichen Erbe, dem gesellschaftlichen Vermögen der Venus. Und ist deshalb Zielscheibe des schärfsten Angriffs der Konkurrenz, der im Ausnutzen der Schwäche des US-Staates aus der Wallstreet geführt wird, wobei London als Quasi-Vorort der Wallstreet mit Krebsaszendent eine paradoxe Sonderrolle in Europa einnimmt ...

So, liebe Leser, das soll an dieser Stelle genügen. Mundanomaniac hat ein bisschen die Decke gelüftet.
Wenn keine Fragen gestellt oder Vermutungen angestellt werden von Euch, dann war’s das erst einmal von ihm aus.

Zu Amerika und Fernost und manchem anderen Land wäre  noch manches zu sagen ... und ist einiges in Vorbereitung.

Gespeichert 7.8.2012, UTC 16:16, gepostet: UTC 17:35







Kommentare:

  1. Bitte lieber Gott,
    gib der Astrologie
    und dem hier unermüdlich arbeitenden mundanomaniac
    eine angemessene Bühne, sprich Beachtung
    und starke helle Scheinwerfer.

    ulla

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    1. Selbst scheinbar unbeleuchtete Bühnen ohne sichtbare Scheinwerfer und ohne frenetisch - tosenden Publikumsapplaus haben ihre Wirkung.

      Und man sollte diese keinesfalls unterschätzen. Auch im Sinne der "morphogenetischen Felder". Es findet wohl ein jeder hierher, der hierher finden soll. Und das kann auch ganz leise geschehen...

      Liebe Grüße
      Astrophil

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  2. @ Ulla - Danke für die Fürbitte, ich teile diese.

    @ Astrophil - Auch dem geschätzten und hier allzu oft im Stillen verweilenden MM tut ein wenig Rückmeldung von Gleichgesinnten sicher sehr gut. Es muß ja nicht gleich die große Bühne sein, einfach nur mal ein wertschätzendes Wort wie das Deine ab und an ist doch schon Balsam für soviel unermüdlichen Einsatz.

    @ MM - Konnte nicht anderes, lieber Bruder ... als Letzteres nochmal in aller Deutlichkeit anzumerken. Bitte um Verzeihung für "unbotmäßiges" Gebaren. Die Schwester des Boten ...

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  3. @ Ulla
    danke Ulla für die Fürbitte - eine mächtige Handlung, wie ich glaube, ich füge in aller Bescheidenheit hinzu: möglichst noch zu rüstigen Lebzeiten.

    @ Astrophil, als alter Freund der Philimokratie freue ich besonders, wenn ich Deine weisen Worte lese. Ja es braucht Geduld und die habe ich ...
    wie habe ich mir die morphogenesis zu denken?

    @ Danke für "unbotmäßiges" und gerne mehr davon

    Euch allen ein sonniges Wochenende

    Mundanomaniac

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  4. Ja, lieber mundanomaniac, Geduld (und Akribie) hast du in der Tat. Viel mehr, als ich sie je mein Eigen nennen könnte...;-)

    Die "morphogenetischen Felder" interpretiere ich als "universelle Gedächtnis/ Erlebnisfelder". In dem (auch) Gedanken, Empfindungen, Wissensfragmente und Personen zu gewissen Zeiten "zusammenkommen". Um sich auszutauschen und/ oder sich weiter zu entwickeln. Auf individuelle Art und Weise. Machmal lauter und manchmal leiser.

    Auch so, wie Du es mit einer Deiner "Lieben" in einem Gastbeitrag bei Sati beschrieben hast.

    Vielleicht auch so, wie ich es in meinem letzten Beitrag angedeutet habe.
    ________________________________________

    http://mundanestagebuch.blogspot.co.at/2011/05/30.html

    Mir hat einmal vor vielen Jahren jemand zu diesem Thema gesagt:

    "Neptun muss frei fliessen".
    ____________________________

    Und dem kann ich mich nach wie vor nur anschliessen.
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    Wie wir alle wissen, kann(sollte) ja Neptun (nach seinem Zeichenwechsel in die Fische), sehr frei fließen. Materiell, in der Außenwelt, werden - vor allen sichtbar - willkürliche Begrenzungen weggespült. In der Innenwelt der Menschen ist das jedoch oft nicht so leicht erkennbar...

    Ganz liebe Grüße
    Astrophil

    PS @ Sati

    Auch Deine Seite finde ich - neben vielen anderen - sehr interessant. Als kleinen Einblick in eine andere "Lebenswelt". Für mich persönlich wäre es allerdings zu viel des Aufwandes, alles Interessante immer zu kommentieren. Vor allem aus dem Grund, da auch ich ein eher ausgeprägter "merkurialer Typ" bin. Ungeachtet meines "Fischemondes"...;-)

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  5. @ astophil: Fischemond ... ist anders gelagert als Sati´s Mond - und Sonne
    Ich muß einfach - manchmal und an wenigen raren Orten - ehrlich gesagt, ist dies der einzige bisher - meine Begeisterung äußern, auch, wenn ich keine Ahnung habe von der eigentlichen Materie.
    Hab´ mich über Deinen Besuch gefreut, Sati




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