Das letzte schwere Beben liegt auch schon 150 Jahre zurück, www.sueddeutsche.de/wissen/919/500189/text/ der Großteil der zerstörten Häuser dürfte viel jüngeren Datums sein.
Wie menschliche Erfahrung und Respekt vor den Riesengewalten der Natur zu einer Kultur des Bauens geführt haben, die selbst schweren Beben standhält, zeigen die traditionellen Gebäude in Nias, einer Insel vor Sumatra, die im Jahr nach dem Weihnachts-Tsunami im Mai und im Juli von drei Folge-Beben heimgesucht wurde, das am 19.Mai hatte die Stärke von 6,9, die anderen waren wenig schwächer.
Nias, Indonesien, Erdbebengerechte traditionelle Bauten
Das Bauen von Häusern, die standhalten, ist das eine. Das Gewarnt-Sein, wenn es denn möglich werden sollte, am Schnittpunkt zwischen Geologie und Astrologie ist das andere.
Vor zweieinhalb Jahren hat Mundanomaniac einen Versuch unternommen, einige Istanbulern über die Risiken einer Erdbebenkatastrophe in naher Zukunft zu unterrichten. Er sprach von „Schicksalsrastern“ die sich als
unterscheiden ließen.1. Siebenjahreswelle
2. Jahreswelle
3. Tageswelle
Über die Tageskonstellation des 12. Januar berichtete der letzte Blog. Hier nun als erstes zur Jahreswelle:
Äquinoctium, 20.3.2009, UTC 11:50 Port au Prince
Dieses gilt nun für die gesamte Ostküste der USA bis hinunter in die Karibik, ist also ein grober Raster, der aber immerhin für die Gebiete, die plattentektonisch in Frage kommen, also die Karibik eine Warnung gerechtfertigt hätte?
Was sind Häuser astrologisch? Antwort: Stier/Venus, im Sinne von Gebäuden, allgemeiner, Siedlungen und Krebs/Mond im engeren Sinne von Behausungen, Wohnungen.
Dadurch rechtfertigt sich die allgemeine Hypothese: Krebsmonate in Äquinoctien: Achtung!
Weiter, die Stellung des Mondes ist auf 19° im Steinbock, im festen, beharrenden „unwandelbaren“ Steinbock. Sicher wie in Abrahams Schoß, außer in Jahren, wo Saturn in Uranus-Resonanz steht. Leider ist dieses Jahr ein solches. Und Mond steht auf der „falschen“ Seite des Steinbocks: stünde er im 9. Haus, wäre er sicherer, hier aber im 10. wird er erreicht vom Uranus, der, ausgelöst durch die Resonanz des Saturns in Opposition, Wassermann, sein Zeichen aktiviert, was einer Wandlung im Sinne des Uranus, nämlich einer Aufhebung des "Unwandelbaren" im 10. Haus entspricht.
Frage: Wann ist der Mond erreicht vom ins 10. Haus „transportierenden“ Uranus? Er steht 20 Grad hinter der Grenze des 10. zum 11. Haus.
Das 10. Haus umfasst 26°. Geteilt durch 31 Tage vom 20. Dezember bis zum 20. Januar ergibt ein Schrittmaß von 0,84° pro Tag. 20° geteilt durch 0,84 heißt: knapp 24 Tage nach dem 20. Dezember mithin am13. Januar ist der Mond, die Wohnungen der Menschen, erreicht.
Erreicht von wem? Antwort: von den Potenzen, die im 11. Haus stehen und aus dem 11. Haus durch den aktivierten Wassermann ins 10 Haus „transportiert werden: Mars, Neptun Jupiter. Und wer ist seit dem Altertum bekannt als der „Erderschütterer“? Neptun, alias griechisch Poseidon, der auflösende Herr der Wellen.
Wieso messe ich von links nach rechts im Uhrzeigersinn? Antwort: der Mond ist betroffen im Sinne seines Herrschers Krebs. Dieser aber ist im Uhrzeigersinn ausgelöst als Herrscher, also ist Mond zwar unter der Herrschaft des Saturns gegen den Uhrzeigersinn angetroffen, die Gefahr aber kommt im Uhrzeigersinn aus dem Wassermann und dem darin wartenden Neptun.
Und das Jahrsiebt, der dritte Raster?
Es sind in meiner Betrachtung drei Raster, die uns Hinweise geben. Hier nun der dritte weitmaschigste, der ein Jahrsiebt umfasst.
Königskonjunktion im Erdelement von 1802
30. Septar vom 17.7.1831 für 2005 – 2012
auf Port au Prince
Der laufende ist der siebte Siebenmonatsabschnitt, gültig vom 17.8.2009 bis zum 17.3.2010. Mithin beherrschen die „Baustelle“ der Zeit: Sonne durch Löwe und Merkur durch die Zwillinge. Da beide in Konjunktion stehen und in Opposition zu Neptun, ist auch der Erderschütterer wieder ausgelöst, derselbe, der in der ersten Auslösung zwischen Juni/08 und Januar/09 das Weltbeben der Finanzmärkte, ausgehend von der amerikanischen Ostküste, angezeigt hat.
Nun sind Sonne und Merkur, wie oben zu sehen, im Krebs, es sind mithin von der Erschütterung welche die auflösende Kraft des Neptun mit sich führt, wieder Krebs = die Behausungen, betroffen. Das sind zum einen die Behausungen von Millionen US-Bürgern, also Lebens-Zusammenbrüche finanzieller Natur, und zum anderen, jetzt eben die Behausungen, unter denen die Haitianer liegen.
Es sind nämlich durch Mars, der im Löwen rhythmisch überlaufen und damit ausgelöst wurde, die orange markierten im Quadrat stehenden Mond(!), Uranus und Jupiter aktiviert. Dadurch, dass Uranus (zusätzlich noch zu Neptun) im von Saturn beherrschten ersten Haus (physikalischer Energiezustand) wirksam wird, dadurch ist nicht nur die Erdbeben-Konstellation Saturn/ Neptun = Beharrung + Auflösung, sondern auch die Erdbebenkonstellation Saturn/Uranus = Beharrung + Aufhebung gegeben.
Nachdem im Falle der Erdbeben-Risiko-Zone Karibik, wie hier dargestellt, nicht nur die weiteren Raster, sondern auch, wie im letzten Beitrag dargestellt werden konnte, das enge Tagesraster einen Alarm gerechtfertigt hätten, bleibt nur anzumerken, dass natürlich die Analyse nach dem Unglück die vergleichsweise leichteste Übung ist.
Dennoch sollte, wie immer, der Weg vom leichteren zum Schwereren nicht ausgeschlagen werden, damit das Unglück aus Unbewusstheit einen Stein beitragen kann zu dem Gebäude, das schließlich aus begriffenen Katastrophen zu bauen möglich wird.
Gespeichert: 17.1.2010, UTC 16:56, Gepostet: UTC 17:24.





