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Montag, 17. Mai 2010

Von der Skepsis zur Paranoia?

17.5. - 24.5. 2010
unter dem Nördlichen Tierkreis
und unter den Nördlichen Königskonjunktionen
der vier Elemente Feuer, Erde, Luft und Wasser
aus den Jahren 1603, 1802, 1980 und 1305

( Anklicken vergrößert)




„Es gibt keine Bewusstheit ohne Unterscheidung von Gegensätzen.“ JUNG IX, S. 110


Bei Ambrose Evans-Pritchard, dem Starkommentator und härtesten EU-Skeptiker des britischen „Telegraf“ ein gefährlicher Einbruch des Archetypus ins Bewußtsein:

Es gibt Menschen, die sind Sprachbetont. Ihnen ist folglich das zuhöchst Menschliche anvertraut.
Alle Betonung kommt aus dem zweiten Quadranten des Ichs.
Zwischen zweien genügt einer der betont und einer der betont wird.
Aller Stoff ist Wechsel.

Soweit in den vier Wänden.
Und in der Welt?
Den vier Welten?

In den Überschneidungen des Marktes,
der Betonungen,
des  Schönen
und des Tao

Und als Schnittmenge im vereinigenden Kern das Ich.
Das gottesblinde allwissende Ich

Das um  Gotteswillen trennende und vereinigende Ich.

Gespeichert: 2010 5 18, UTC 10:19, gepostet: 10:32.










Montag, 29. März 2010

„Griechendämmerung" oder die Erlösung des kranken Euro

29. 3. - 5.4. 2010
unter dem Nördlichen Tierkreis
und unter den Nördlichen Königskonjunktionen
der vier Elemente Feuer, Erde, Luft und Wasser
aus den Jahren 1603, 1802, 1980 und 1305
( anklicken vergrößert)



Wenn ich mich, so, wie ich mich selbst empfinde, mit dem Bild einer Gestalt aus dem neuen Testament beschreiben sollte, dann würde ich sagen: der zwölfjährige Jesus im Tempel.
Dabei geht es mir gar nicht um den Moment, wo Jesus die Gelehrten verwirrte indem er sie  belehrte … „und das Licht hat geleuchtet in der Finsternis“ …
Mir geht es vielmehr um die vielen nicht berichteten Tage und Stunden, nachdem es begonnen hatte, ihn  in die Nähe der Rabbis und ihrer  Erörterungen zu ziehen, jener Erörterungen über das Gesetz und die  Fragen von Himmel und Erde, von Vater und Mutter – ursprünglich die Fragen vor dem Forum der noch nicht "vernünftig" fragenden Kinder –
Und welches sind die Schriftgelehrten denen ich zu“höre“?
Es sind offenkundig diejenigen, die das Wort über den „Markt“ führen, täglich, und die in der Küche der Worte ihr tägliches oder wöchentliches politökonomisches Gericht zusammen kochen.
Ich schreibe gleich warum diese es sind.
Heute Morgen jedenfalls hat einer dieser, Martin Wolf,  in der Financial Times den neuesten Marsch geblasen über die Eurogruppe, und  Germany im zentralen „Schloss“ Europas:

"Why Germany cannot be a model for the eurozone"
Speziell Südgermany
Ich erinnere daran
Süddeutschland

Neujahr 1.1.2010, 0:00 MEZ

Und
 Süddeutschland
Äquinoctium, 20.3.2010, UTC 17:33
um München

Süddeutschland im Fadenkreuz der Krise

Am Aszendenten Saturn, das lateinische, das väterliche Erbe
Gegenüber im Westen Uranus, das griechische, das Menschenerbe
Und die Verschwenderin Sonne
Im Untergang
Somit auf der - Weltwaage des Osiris –
Sonne,  Verschwenderin
Unsterbliche
Am väterlichen Gerichtsmorgen sehen wir sie
Die Freundin des
Menschen -
Sonne -  in der Nachbarschaft des Anthropos Uranus
Des Gottmenschen und Menschengottes
Am Tor
In die Dämmerung

ums zentrale europäische Gebirge herum
zweimal väterlicher Gerichtsmorgen
Geschäftlich und elementar
Und zum Frühling
der göttliche
Untergang
des unsterblichen Narren Mensch in den
Fluten der Ägäis

… um am morgen
Neu gerichtet
Wieder aufzuleuchten



So jedenfalls sieht mein mythenreicher Esel die Europa – in diesem  neuen Jahr und jungem Frühling in seinem Archetypischen Kino.
Und was habe ich damit zu tun? Fragt es immer wieder  im Chronisten.
Und anstatt selbst zu „sprechen“ lässt er sein  Horoskop antworten:

Also, antworte, was gehen mich die  Märkte an? Was die Jungfrauen?
Ach, ich wohne in ihnen. 

Was Krebsmond
mannweiblich im Tierkreis
den Göttern und Menschen gibt
Heim und Herkunft
in den Elementen

 das gibt Jungfraumerkur
ebenfalls zweigeschlechtlich
den Göttern und ihren Ebenbildern
Seelenwege zum Wandern
und Märkte zum Tausch

Im Falle Mundanomaniacs, so verrät obiges Horoskop,  bekleiden die Märkte hier  das geheimnisvolle vierte Haus. Geheimnisvoll warum?
In ihm wohnt das geheimnisvolle -  weil vierte - Element

Wasser -
Element – und – Innenwelt
selbst wo Außen da immer auch Innen
Ist da,  aber – sinnlich –
nur am Rand
wahrnehmbar,
aber immer erfüllt mit Ladung …
ist also für die Klotzköpfe fast
gar nicht da
und Inbegriff
von Wanderung und Wandlung
Seine Mathematik
die Wassemathematik der Flüsse
lautet:
1+1= 1
Während es die Erdmathematik ist
die da lautet:
1+1=2

Darum ist elementares Wasser:  Krebs, seelisches Substrat; ist Mond: Gefühl, welches Substrat im vierten Haus tönend zur Empfindung der Sinne hinzu tritt.

So ist das vierte Haus des Universums das Daheimsein im Fühlen
Das Daheimsein der Götter und das vierte Haus der Menschen
Der göttliche Schoß Mariens

Und das vierte Haus des Individuums
Ist der Schoß seiner Mütter
Und für den Chronisten ist in diesem Jungfrauen Schoß zugleich die Nähe der
jungfräulich rationalen Betrachtungen, welche die Schriftgelehrten der Märkte über die Ordnung der Märkte anstellen.

Und, seinem Standort entsprechend,   nimmt das Fühlen in Gestalt des Merkur im Wassermann immer einen Narren- oder Menschen-Standort ein in der Unendlichkeit. Deshalb ist ihm auch Max Beckmanns „Theater der Unendlichkeit“ vertraut und – natürlich, möglichst, jedes väterliche Wort des Wassermannes C. G. JUNG, der da schrieb:
Alles in allem  ist der Mensch ein Narr und bleibt ein Narr“
(Briefe II, S. 34)


Soviel zum Chronisten und seiner Leidenschaft für Jungfrauen und für die Ökonomie.
Was gibt es also für die Chronik zu vermelden?
Hier der Auftakt zum heutigen Akt von

„Griechendämmerung" oder
Die Erlösung des kranken  Euro
Im August 2007 geschah das, womit „keiner“ gerechnet hatte: in billigen Geld schwimmend wurden von Banken und Hedge-Funds seit Jahr und Tag in allen Ländern dringend Verschuldungswillige gesucht, dass sie  ihnen zu kräftigen Zinsen das Geld abnahmen. Von einem Tag auf den anderen aber war es  seit dem 9. August umgekehrt: wo waren plötzlich Geldgeber, die den Schuldnern der Welt erlaubten, wie gelernt,  ihre Schulden mit neuen Anleihen „weiterzuwälzen“?
Seit dem ist auf der Welt das Geld knapp, außer für Banken, die es sich zu fast 0% von der Zentralbank holen können um es gleich wieder beim Staat zu 4% anzulegen, oder damit an den Aktien-, Bond- und Rohstoffmärkten die Investoren mit „garantierten“ Gewinnen abzuzocken nach dem Casino-Prinzip: die Bank gewinnt immer.
Länder, wie Griechenland, Portugal, Italien, Spanien, Irland, (die „P.I.I.G.S“)  haben aus der Zeit der Geldschwemme Kreditschulden, die sie in dieser neuen Zeit des knappen, teuren Geldes nicht mehr umschulden,  sprich weiterwälzen,  können, was sie in die Gefahr des Staatsbankrotts bringt. Wenn Griechenland derzeit 6% Zinsen auf Anleihen zahlen muss, dann ist das eine Last, die bei 300 Milliarden Euro Schulden 18 Milliarden pro Jahr ausmacht, das sind 5,6% des Brutto-Inlands-Produkts – allein für Zinsen - damit ist noch kein Euro der Schuld getilgt.
Staatsbankrott, Argentinische Verhältnisse in der Euro-Zone, das wäre das Ende des Euro als einer harten Währung. Extremerer Stress für die DM- soliden Deutschen ist nicht vorstellbar.
Die Astrologie hat eine Formel dafür, wenn das Harte weich wird: Saturn/Neptun. Dazu weiter unten.
Gestern las ich noch einmal bekannte Euro-kritische Stimmen im Vorfeld der Konferenz der europäischen Regierungschefs von letzter Woche, darunter vom englischen „Telegraf“-Kolumnisten Ambrose Evans-Pritchard. Er sprach von einem  „Stalingrad“ für die Föderalisten.
There will be no inevitable move to fiscal federalism; no EU treasury or economic government; no debt union. It is Stalingrad for the federalist camp and the institutions of the permanent EU government.

Es wird keine unvermeidliche Bewegung hin zu einem steuerlichen Föderalismus geben; kein EU Finanzministerium oder eine EU Wirtschaftsregierung; keine Schulden Union. Es ist Stalingrad für das Lager der Föderalisten und die Einrichtungen der permanenten EU Regierung.

 „Stalingrad“ ist die stärkste Metapher für einen Zustand, wo  man unentrinnbar umstellt ist, weil man den Gegner absurd unterschätzt hat. Und wer ist umstellt, wer sind das, die “Föderalisten“?  In der amerikanischen Tradition wird so die Denkschule bezeichnet die zur amerikanischen Bundesverfassung von 1787 geführt hat.
Gedanklich übertragen auf Europa verstehe ich darunter die in einem gleichsam optimistischen  Prozess ständig sich selbst neu erfindende – Fraktion der europäischen Eliten – die sich auf dem Weg sieht,  hin zu einem Europäischen Bundesstaat mit einheitlicher Wirtschaftspolitik nach innen und außen. Diesem Bundesstaat allein sei es gegeben, a „ fully fledged“, eine „vollständig befiederte“ (G. Soros) Währung zu unterhalten, wenn er nämlich über ein Europäisches Finanzministerium verfüge und eine Europäische Zentralbank, wie die amerikanische FED.
 Der Euro aber sei nicht eine Währungsunion sondern ein
„souped-up fixed exchange rate system“ (aufgemotztes System fester Wechselkurse)

so Wolfgang Münchau, Kommentator der Financial Times der am 21.3. vor  der EU-Rats Konferenz die Frage erwog, ob Kanzlerin Merkels Hinweis, das deutsche Verfassungsgericht verbiete ein bail-out  Griechenlands, ernst zu nehmen oder vorgeschoben sei, weil deutsche Arbeiter, die bis 67 arbeiten müssten, keinen Griechen, die mit 50 in Rente gingen, mit deutschen Steuergeldern beispringen wollten.
But either outcome will mark the beginning of the end of Europe’s economic and monetary union as we know it. This is the true historical significance of Ms Merkel’s decision.
In a column several weeks ago I put forward three conditions necessary for the eurozone to survive in the long run: a crisis resolution mechanism, a procedure to deal with internal imbalances, and a common banking supervisor. Since then, things have been moving in the wrong direction on all three counts.

Aber beide Ergebnisse werden den Anfang vom Ende der europäischen Wirtschafts- und Währungsunion, wie wir sie kennen, markieren. Dies ist die wahre geschichtliche Bedeutung der Entscheidung von Frau Merkel.
In einer Kolumne vor einigen Wochen entwickelte ich drei notwendige Bedingungen für die Eurozone um langfristig zu überleben: ein Mechanismus für die Lösung von Krisen, ein Verfahren um mit internen Ungleichgewichten fertig zu werden und eine gemeinsame Bankenaufsicht. Seitdem haben sich die Dinge in allen drei Bereichen in die verkehrte Richtung entwickelt.

Unerbittlich nehmen die FT - Autoren die Worte in den Mund. Martin Wolf gestern Morgen am 30.3.: 
“The effort to bind states together may lead, instead, to a huge increase in frictions among them. If so, the event would meet the classical definition of tragedy: hubris (arrogance); Ate (folly); nemesis (destruction).” Thus, in December 1991, did I conclude an article on the rush to monetary union.”

„Der Versuch, Staaten zusammen zu binden, mag stattdessen zu einem  großen Zuwachs an Spannungen unter ihnen führen. In diesem Falle würde das Ereignis die klassische Definition der Tragödie erfüllen: Hybris (Arroganz); Ate (Torheit); Nemesis (Zerstörung).“ In dieser Weise schloss ich im Dezember 1991 einen Artikel zur übereilten Währungsunion.“

Bloßgelegt von Autoren wie Wolf, Münchau und Ambrose E.-P. , gleichsam in der Rolle von Anklägern der „englischen ‚Schule“ vor dem Gericht der wirtschaftlichen Vernunft  in einer Verhandlung die unser aller Sache verhandelt, erörtert vor den kritisch richterlichen Beobachtern in aller Welt, liegt diese Anklage des Letzteren auf dem Tisch:
I blame the EU elites that charged ahead with this project for the wrong reasons – some cynically, mostly out of Hegelian absolutism – ignoring the economic anthropology of Europe and the rules of basic common sense. They must answer for a depression.

Ich werfe den EU-Eliten vor, dass sie mit diesem Projekt vorangestürmt sind aus falschen Beweggründen – einige davon zynisch, die meisten aus heglianischem Absolutismus – die europäische Anthropologie ignorierend und die Regeln des grundlegenden gesunden Menschenverstands. Sie müssen sich für eine Depression verantworten.

Mangel an anthropologischer Einsicht und gesundem Menschenverstand, zu einem Resultat führend, das sich so ausdrücken ließe: der Euro eine Schönwetterwährung, die im  Sturm erschreckende Fragen aufwirft …
In einer Zeit, wo das amerikanische Wirtschaftssystem ums Überleben kämpft in einer einmal - pro – Generation - Krise, die in keiner Erwartung der amerikanischen Eliten enthalten war, (ein „schwarzer Schwan“ wie Nicholas Taleb solche „undenkbaren“, statistisch ausgeschlossenen Ereignisse nennt), in solch einer Zeit also, wo das amerikanische „Wirtschafts-Schiff - seit den 80ger Jahren durch Abbau von „Gesetzesplanken“, namentlich durch Abschaffung gesetzlicher Vorkehrungen für „schlechtes Wirtschafts-Wetter“ schnittiger gemacht – schwer Schlagseite hat, in solch einer Zeit ist  Europa offenbar von der Unregierbarkeit und strukturellen Unvernunft seiner halbgeflügelten Währung eingeholt worden,   umflattert von den globalen Geiern, der Spekulation, den Fresszellen des noch unbegriffenen Wirtschaftskreislaufs, des Kreislaufs im noch unbegriffenen ökonomischen Menschenhaushalt. Der Wähler und Wirtschafts-Laie, aber selbst seine deutsche Kanzlerin, haben noch nicht begriffen, so die Euro-Kritiker, dass  Spekulanten der internationalen Finanzmärkte sich auf das stürzen, was krank ist … und,  dass die Spekulation, die den überschuldeten Schuldnern und Staaten die Kredit-Zinsen in tödliche Höhen treibt,  Symptom sei,  nicht Ursache der Erkrankung …
Gibt es Rettung? Kann der Euro von den reichen Überschuß-Ländern Germany/Holland/Finnland ...  aus gerettet werden, ohne Zerstörung der Union, und ohne staatliches  Mandat, sich abschaffender, zu Kantonen in einem Bundesstaat mutierender europäischer Staaten?

Mundanomaniac stellt Antworten des EURO-Horoskopes dar.
Es ist errichtet auf Brüssel zum 1.1.1999, 0:00 MEZ,  als die Vereinigung der Währungen der Euro - Gruppe zur Tatsache wurde und ihren Ausdruck fand im Start des bargeldlosen Zahlungsverkehrs in Eurowährung nach innen und außen.

1.1.1999, 0:00 MEZ, Brüssel
Start des Euro - Handels

Da haben wir auf einen Blick die ganze Krise. Der Markt selber, Jungfrau,  erscheint  in Brüssel und westlich davon,  mit seinem himmlischen Standort im versöhnlichen Schützen: eine hoffnungsvolle, also eine „Schönwetterkonstruktion“, Marke „alles wird gut“, alles wird sich versöhnen -  zu Recht?
Das ist die Frage, die wir beantwortet bekommen werden unter Einsatz unserer eigenen Haut.
Nun der Blick auf das zweite Haus der neuen Währung: es zeigt zeitlich die Periode von 2006 - 2013 und inhaltlich die Reserven, die Assets oder das Tauschvermögen im Zeichen der Waage und Venus, und wo finden wir sie?  In der  grimmigen Stunde der Wahrheit, herbstliches Vermögen, Waage, ihre Venus aber in der Stunde des frostigen  Steinbocks,  beherrscht von einem Saturn, einer Satzung, die sich im Laufe des zweiten Jahrsiebts zu Ende 2011 – auflöst – denn Neptun zieht Saturn (und Venus) in seiner Resonanz in die Tiefe einer unwiderruflichen Auflösung  -  dieses als  Voraussetzung einer Heilung aus dem unverlierbar natürlich/göttlichen Neuanfang.  Also, wie immer erkenne ich in Neptun sowohl Auflösung,  Abbau und Untergang und gleichzeitig die jederzeit aufbauende kosmische Güte zwischen Himmel und Erde, die sich in jeder Geburt als natürlich/Göttliches Paradox schreiend offenbart.
2010, 2011 und 2012, das verrät das Horoskop des Euro, haben wir noch Krisenzeit. und Schwangerschaft.
Was die Rabbis der Ökonomie immer ausblenden,  neulich habe ich es ein wenig betrachtet. Das Äquivalent der Währung. Es ist die Währung nämlich Äquivalent für alle bezahlbaren Qualitäten. Deshalb bedeutet die Lösung der europäischen Währungsfrage, dass gleichzeitig etwas anderes, etwas ergänzendes  mit gelöst wird: die Entstehung einer neuen anthropologischen Spezies: des nationaleuropäischen Menschen, mit seiner neuen, noch nie in größerer Zahl dagewesenen   psychischen Qualität.
Erst ab Jahresbeginn 2013 beginnt die Zeit der neuen Form im Zeichen des Ringes, in welcher uns in der Euro-EU von den Planeten am Himmel der Pluto bewegt. Gegenüber einem Ganzen stellt  ein Ring immer ein Opfer nach innen und ein Opfer nach außen dar – immer ist es, so glaube ich, unser Opfer an Zeit, Weltzeit und Innenzeit,  welches den  Gestorbenen und Ungeborenen den ihnen zugehörigen Anteil am Jetzt zumißt. Diese Zeit, das „wussten“ die in den Ritualen des Lebens und des Todes versammelten Primitiven, diese Zeit gehört nicht dem Hunger der lebenden Menschen noch ihrer Lust, gehört nicht einmal ihrer freien Zukunft in den  Zeichen der Götter, sondern: die „Zeit der Ringe“ gehört dem zukünftigen „Leben“ unter den Gestorbenen und gehört der Anwesenheit der Gestorbenen und Ungeborenen unter den Lebenden.
Der Ring, die neue/alt-ewige Form, symbolisiert das Beziehen neuen seelischen Vermögens aus dem Vermögen der Gestorbenen und Ungeborenen, um es, in Gelebtes verwandelt, zurück zu geben und Gott so die Möglichkeit einzuräumen, sich selbst in uns, seinem Gegenbild, in der unendlichen Verbindung von Ring zu Ring, Generation zu Generation,  zu erkennen,  anzuschauen und zu begreifen.
1.1.2000, 4:48 UTC, Brüssel,  
Euro 2. Septar
Gültig von 2006 - 2013

Dieses zweite Septar des Euro eröffnet eine Zeitschicht, 7 Jahre, die unsere offenen Fragen detailreicher begleitet als das Radix von 1999.
Dieser Eintrag ist aber schon viel zu lang.
In einem  folgenden wird also obiges Septar betrachtet werden.




Seinen Lesern aber ein tiefsinniges Osterfest wünscht
Mundanomaniac.
Gespeichert 1.4.2020, UTC: 16:17, Gepostet: 17:13.

Montag, 8. Februar 2010

Brüssel 11. Februar 2010 - ein Schritt im Werden des europäischen Menschen?

8. 2. - 15. 2.  2010
unter dem Nördlichen Tierkreis
und unter den Nördlichen Königskonjunktionen
der vier Elemente Feuer, Erde, Luft und Wasser
aus den Jahren 1603, 1802, 1980 und 1305





Es ist alles eine Frage der Größenordnung. Wetter ist das, was uns nächste Woche erwartet. Klima dagegen trifft die nächsten zehn, Hundert, Tausend Jahre.

Angewandt auf die Wirtschaft erleben wir auch den ständigen „Change of sentiment“, den ewigen Wechsel von schön zu unfreundlich und wieder schön.
Aber unsere Eltern/Großeltern kennen auch den Klima-Sturz in der Wirtschaft, den "Change of chracter" ins Bodenlose.
In unserem letzten Blog folgten wir den Klima-Wechseln der letzten 80 Jahre, die die Masse der Weltbevölkerung zwischen Not und Überfluss, zwischen Einsicht und Verblendung hin- und hergeworfen haben. 
Und permanent wandern wir durch Tage und Wochen, wer weiß, wie lange , wo die Einschläge näher kommen ...
Aber wenn wir Glück haben, dann  haben wir einen Musikanten dabei, der in uns das Kind ein bissl kitzelt, das, wie wir ja wissen, das gewusste Unvermeidliche in der Freude am Spielen, Singen,  Tanzen, vorübergehend vergisst.
Das bedeutet sich zehn mal,   zwölfmal im Jahr,   freuen können auf etwas was es  so nur hier gibt,  aber universale Freude ist: rhythm and roots , Nachbarn treffen, Bier oder Wein trinken, hinhören  was die Götter den Musikanten und Dichtern, ihren lokalen  Dienern, verraten wollen und, ich kann nicht anders, wie das Negekind auf der Negermamma sich vom Groove der Combo rocken und schaukeln lassen auf der Tenne ...
Im März in Eschenlohe im Wedenfelsischen ist die nächste Soul- Soiré, weswegen mir  der Karneval sowas von gestohlen bleiben kann und seine Massen. Ich freue mich auf Nachbarn  von der selteneren  Sorte und Freunde zum Mitfreuen.

Wenn Du das hast, gute Nachbarn und Mitreisende in der Zeit - Musikanten, Maler  Geschichtenerzähler - nicht in der Glotze sondern unter lebenden Nachbarn und Freunden, was geht einem dann die Weltkrise an ... ein paar Stunden nichts.
Man  ist ihr dann noch immer ausgeliefert wie ein Kind in Haiti … alles wird durchgerüttelt, die Twin-Towers,  Lehman und Millionen Mittelklasse- und untere Existenzen hat‘s zerbröselt und es rüttelt seit Wochen an Dubai und Griechenland und die Resonanzwelle wandert und wandert. Und  das Undenkbare ist wieder Alltag geworden,  „alles“ ist wieder mal möglich, wieder ist die Zeit der Rettungspakete - Wort des Jahrzehnts oder des Jahrhunderts? – gekommen. Weiter bangen wir vor multiplen Klimaschocks die alle treffen.
Das Irre ist, wenn du nicht Freunde, Künstler, gute Nachbarn hast, dann bist du diesen Schocks ungepuffert ausgeliefert.
Jetzt ist Griechenland der Widder, der Kopf der Schlange, an den sich anschließt: der Schlangenleib Italien, Spanien, Portugal, Irland ... – kurz die griechisch/lateinisch/keltischen Kulturnachbarn in der Gewalt ihrer Wirtschaftseliten und dem Stil ihrer Identitäten.
Und Europa hat dem Süden ein protestantisches Währungshemd angezogen und erlebt die Auflösung des Ge – Währenden ...
Der Esel des Mundanomaniac hat es als größtes Blatt im Stall hängen:
Das zweite der drei Sonne-Neptun Jahrsiebte in diesen 7-800 Jahren, wo wir nord-Welt-weit die Resonanzen des Neptun im Steinbock erleben, die Auflösung  in Staat und Währung in Gestalt heimkehrender Schulden und deren Resonanzen auf unser aller Vermögen.
Der Euro ist der Gemeinschaftsschlüssel zum gemeinsamen Haus, und den Einliegerwohnungen. Und die Normannischen die Prostestantischen haben sich angewöhnt, dieses als ein großes Haus zu führen, die mediterranen Nachbarn aber, die bescheidene Wohnungen gewohnt waren und brauchten, sind durch ihre Wirtschaftseliten, denen, wie gewöhnlich,  nichts besseres einfällt, als den „Weltstil“ des Nordens nachzuäffen, ihn „billig“ zu übertreffen, wenigsten in der eignen Einbildung, … die Südlichen können nicht mehr und konnten nie den Nord-Stil erwirtschaften, sie haben sich schon am Tourismus ruiniert, Spanien hat sich gar zu einer Weltgroteske leerstehender Reihenhaussiedlungen erniedrigt. Wir leben in einem ungeheuren all- gemeinenen Sturz der Werte …
Der Euro ist zu teuer für die Seele. Die "Seele" des Euro wohnt um das kalvinistische Holland herum, die wirtschaftsnüchtene Boom -Seele von Europa, selbst in Amerika ist es das alte holländische Neu-Amsterdam, das unter dem Namen New York zum Zentrum des  hellen Wahns wurde. Es war jenes Licht der Vereinigten (Nieder-)Lande  welches das katholische Halbdunkel um die ihren dunklen Wahn gebärenden Dynastien im sechzehnten Jahrhundert als zweites durchdrungen hat nach dem ersten Zentrum des hellen Wahns unter den Bergen der Schweiz.
Aber die Menschwerdung ist kein europäisches Projekt, sondern ein Projekt des Menschen und der hat , siehe oben, Nachbarn Freunde, Musiker, Erzähler, Maler, Astrologen …
Am Fuße der inneren Berge, in den Landschaften der Seele, da wartet der Menschwerdung in den vier Elementen das dunkle und schwere Erd-Element  von uns mit einer Sonne im Krebs in den Landschaften der Seele .
Diese Sonne findet letztlich nur bei den Armen – das traut sich mein Esel zu sagen – wirklich statt. Nur die Armen haben Zeit, nur  die Armen bleiben in der Zeit. Den Reichen aber und den reich sein Wollenden bleibt die Hast allein,  der helle Wahnsinn: "time is money". Und nun die Auflösung der Währungen, denn: Auflösung ist Neptun, Neptun aber  ist im Steinbock, und Steinbock ist alles, was Hoheitswappen trägt, also auch und vor allem das Geld.
Königkonjunktion Erdelement 29. Septar 1998 - 2005 auf NY

Königkonjunktion Erdelement 30. Septar 2005 - 2012 auf NY

Alles Hoheitliche  (auf der Nordhalbkugel auf der Südhalbkugel ist es exakt umgekehrt)hat den Neptun 1998 bis 2019: es sind also 21 Jahre in welchen sich alles irdisch Hoheitliche krisenhaft verpuppt und auflöst, um mit neuem Schicksal,  schmetterlingsgleich von der Psyche neugeboren zu werden. 
Das Programm der völligen Erneuerung des Hoheitlichen erfasst zwischen 1998 und 2019 die Krebssonne unseres Erdendaseins, das ist unser aller Lebens-, Ausdrucks- und Wagnisvermögen, als "Krebse", heißt: Beseelte Wesen.
Und dieses unausweichliche Programm , dass die Archetypen/Götter  als Lichter&Planeten für die verbleibenden neun Jahre anzeigen, dieses kann im Rahmen der Menschwerdung  als bewusst beobachtete Klimawechsel in seinen Wirkungen beeinflusst werden. Darin nämlich, ob Wirtschaft, ob Wetter, ob Liebesalltag: allein im Beobachten liegt das Rettende, allein so kann der Mensch Einfluß auf das nehmen, was unbeobachtet massenhaftes Verhängnis werden muß.
Das leitet sich aus der  „Pauli Hypothese" ab:
WOLFGANG PAULI  an C.G.JUNG.
Es soll hier versucht werden, den Standpunkt konsequent festzuhalten, dass sich psychische Inhalte, also auch Archetypen, nur dadurch ändern, dass sie beobachtet werden, d.h. durch einen Eingriff des menschlichen Bewußtseins ... darüberhinaus noch eine spontane Änderung des Archetypus anzunehmen scheint mir wenig befriedigend und entbehrlich." (Wolfgang Pauli und C. G. Jung, Ein Briefwechsel 1932-1958, Heidelberg, New York. 1992, S. 190)

Nur beobachtete Archetypen ändern sich ... also ein  Klimawechsel mit gleichzeitig astrologisch oder psychologisch   beobachteten Archetypen ist etwas anderes als ein hineingestürzter oder hineingestolperter Klimawechsel.

Darum nun also zur wöchentlichen oder täglichen  Stunde bewusstem Beiwohnen der Woche im Mundanen Tagebuch :
Nun also die heutige "Stunde" Europas im wahnweißen Spiel der Staats- und Wirtschaftseliten …
Heute also Europa und seine Transite beim Sondergipfel der EU-Staatschefs. 

1.12.2009, Brüssel, Europäische Union, Transit 11.2.2010 (12:00 MEZ)

Das gewähren heute die Götter:

1.     Arbeit, ein Quadrat.
Auf Europas Mond = Heimat der Seelen: trifft die Resonanz von Jupiter, die Anschauung von allen Seiten ("runder Tisch") in den frühen Graden der Fische. 
Anders gesagt: Unsere Gefühlswelt empfängt  Jupiter, das Jahreschicksal:, Anschauung in der Auflösung …

 Europas Seele, Mond im Zwilling,  am Rande
Jupiter des Tages in den Fischen,  in der Tiefe

2.     Arbeit, noch ein Quadrat.
 Auf Europas Venus = Reserven und  Stil: trifft die Resonanz der Venus des Tages = die Welt - Reserven, im Eingang der Fische = Untergang, Auflösung von Reserven  und Stils, 
Europas Sammlung, Venus im Schützen
Venus des Tages in den Fischen
3.     Konjunktion/Einklang von Einsicht und Auflösung und Seelenwärme.

Europas Kindwerdung
Neptun die Auflösung  der Steuerung
im 6. Haus 
der Anpassung des Willens an die Gegebenheiten
mit Jupiter
dem Licht der Intuition.

Diese Konjunktion die in Horoskop und Verfassung Europas eingespeist ist zwischen 21 und 23,9° Wassermann = die, das heißt Wassermann,  eine Wahrheit ist, die darauf wartet, dass sie uns einfällt.  Diese hat heute Sonne zu Besuch, das heißt, sie empfängt heute das theoretisch mögliche Maximum an Herzwärme in Europa.
Der  Kreis der heute tagenden Chefs, wie viel sie wohl verstolpern werden, oder sind sie – das hieße aber:  sind wir? – reif für etwas unerwartetes, für eine Portion Demut am Ende, ein bisschen „Rührung, ein bisschen heimliches „werden wie die Kinder …“ Wie sollten wir sonst unsere (notwendigen) Fehler bereinigen können?
Auf dass das heute Mögliche möglich wird, dass die Öffnung zu einer Ge-Wandung möglich wird, die uns euroKulturen, so wie wir sind, egal ob hoch- oder quergestreift, egal ob Kreuz oder Adler, jeder ihr Licht und ihren Schatten, ihr Heil, lässt, eine Gewandung und Gewährung die uns unsere Wirtschaft als ein erträgliches Joch auf die Schulter legt. Das ist mein Gebet zur heutigen Konstellation …

USA 1776  China 1949  EUropa 2009,
vertraue Mensch
 die jüngste Verfassungsgemeinschaft des Planeten  
trägt an Lösungen
die nur in Europa geboren werden
können

Gespeichert: 11.2.2010, UTC 13:29, gepostet: UTC 16:21 und 18:15.

Donnerstag, 10. Dezember 2009

Suchspiel Europa, 2.Teil: Europas Aszendent.


1.12.2009, 0:00 MEZ, Brüssel, EU-Verfassung in Kraft



„Wir haben aber (ich wiederhole mich) noch eine andere Art von Transiten seitens der Lichter und Planeten auf ihren Wanderungen durch den Tierkreis."

Wir haben zum einen die  Einholung der langsamen durch schnellere Wanderer. Diese sind auf Ebene der Götter, immer Mitgötter,  immer einander die Gestalt lassend,  das ist = Stern-Planeten-System: "Familie" = Einheit in der Verschiedenheit.
Wenn, mit Jung gedacht, Planeten die männlichen, dynamischen Spiegler und die Zeichen die ruhenden weiblichen matrices sind, so sind die Einholungen der langsameren Verwandten durch die schnelleren das männliche Spiel im Universum.
Und der Charakter eines jeden bemisst sich nach der Zeit. Je schneller desto aktueller – je langsamer, desto tiefgreifender, desto bewusstseinsferner, desto einflußferner die Wirkung
Zugleich aber ereignen sich am Himmel und in uns eine zweite Art von Transiten:
Hier besuchen Wanderer Orte. Das ist das weibliche Spiel im Universum, das Sich- besuchen-Lassen.
Jeder Einzelne erlebt das Ort-Sein gemäß seinem Horoskop als ein vom Schicksal des Tages Besuchter. Und wenn  einem von uns diese Besucherei astrologisch bewusst ist, dann erlebt er das Schicksal des Tages nicht nur als Welt in der Welt, sondern er erblickt es zusätzlich im kollektiven Spiegel seiner Psyche. Das heißt, über das Erleben hinaus, das er mit Tier usw. gemein hat, wird ihm/ihr  strukturelle Erfahrung zu teil über sich selbst und die Welt.
Also, Lichter und Planeten, die himmlischen Spiegler, besuchen in der zweiten Art von Transiten nicht die  „Angehörigen“ der göttlichen Familie sondern die Erinnerungsstätten der großen Familienfeste, die ich Königkonjunktionen in den Zeichen der vier Elemente nenne, an denen die "Abdrücke" der damaligen "Sitzordnung" über Jahrhunderte als Strukturelemente von Äonen erhalten bleiben.

Die „vier Elemente“  klassifizieren die  Beschaffenheiten in der Welt nach vier tempi in der Zeit: von ruhender Erde über träge Flüsse zu eilenden Winden bis hin zum Blitz des Lichts.
Wenn im Folgenden von der Königskonjunktion im Feuerelement die Rede ist, dann sagen die 2 Lichter und 8 Planeten dieser Konstellation vom 17.12. 1603 etwas darüber aus, so die Hypothese, wann,  wie und wo die großen feurigen,  wärmenden und strahlenden Vorgänge auf einer jeweiligen Halbkugel unseres Planeten sich abspielen. Und weil die Feuer-Konjunktion von 1603 erst am 2. 12. 2338 abgelöst wird, darum sind ihre Konstellationsorte, als wären sie radioaktiv kontaminiert, zumindest für diese 735 Jahre aktiv.
Die Transite über diese Orte zeigen:
Daran arbeiten die Jahrhunderte:

Wenn wir nun die Wirkungen des „Feuerelements“ gemäß seiner Königskonjunktion unterscheiden wollen, so unterteilen die drei „Etagen“ des Tierkreises diese Wirkungen:

Die Königskonjunktion ist bekanntlich ein Sonderfall jener Großen Konjunktionen von Saturn und Jupiter, die sich alle zwanzig Jahre ereignen und in Serien den drei Zeichen des gleichen Elements rückwärtslaufend folgend, einander abfolgen. Den Sonderfall stellen ca. alle 800 Jahre diejenigen Großen Konjunktionen dar, die eine neue Serie in einem neuen Element beginnen.
1603 war das im Feuerzeichen Schütze der Fall,  als die vorangehende Feuerkonjunktion vom 27.7.769 nach 834 Jahren abgelöst wurde, welche für die Ausbreitung des Islam in der alten Welt hinweisend war. Diese Konjunktion im 8. Jahrhundert hatte sich im Löwen ereignet, ein Hinweis auf Jahrhunderte von Willen, von Kraft, kurz: von Seelenfeuer.
1603 hingegen trafen sich Saturn und Jupiter im Schützen, also in Jupiters Zeichen. Das ist der Hinweis auf Geistfeuer, auf das Licht des Verstehens, zu  dem mit Saturn der Herr des Erdgeistes hinzutritt.

2. Teil, Neuzeit.
Wenn wir also von den Königskonjunktionen im Bilde des Festes reden, in der altgriechischen Mythologie ein bekanntes Motiv, so erinnert die Saturn/Jupiter Konjunktion im Schützen an das höchste Fest des Feuers. Es hat seinen Ort auf 8,3° Schütze als rote Königskonjunktion. Zusammen mit dem roten Merkur stellen die beiden den zweitältesten Teil unseres Verfassungsgefüges dar. Dieser 8,3° Schütze-Ort ist  seit 1603 der Leuchtturm in die Welt (Nordhalbkugel). Sein Schütze-Feuer ist Geistfeuer, ist Sohn-Licht, ist Geist der Versöhnung.



Auf 8,3° im Zeichen des "Schützen mit dem silbernen Bogen" Apollo, im Zeichen des „senkrechten Lichts“ (Walter F. Otto) also, steht seit Dezember 1603 der starke Sender, leuchtender, strahlender  Thron und Richtplatz der göttlichen Familie,  von dem seit 406 Jahren das geistige Feuer erhellend wirkt, indem seine Resonanzen sich knoten bei 8,3° Fische, 8,3° Zwillinge und 8,3° Jungfrau.


Und bei letzteren 8,3° Jungfrau schürzt der Knoten der Zeit die Geburt der neuen Souveränen:



Europa

1.12. 2009
0:00 Uhr MEZ, Brüssel

Aszendent: 8°21‘Jungfrau

8,3° Erdseele 

So also ist unser altzivilisiertes Brüssel erneuert zum Festplatz der praktischen Vernunft in feinster Abstimmung auf den richtenden Geist der sich erneuernden „göttlich“ familiären kollektiven Daseinsweise geworden.
Was so feierlich klingt, ist das Pathos der Archetypen, die immer das Alltagsferne, das Schicksalhafte, das numen mit sich führen.
Ein Kontinent in dem Ströme von Blut versickert sind in den Jahrhunderten, wie sollte man anders, als feierlich von dieser unermesslichen Neugeburt in dieser Herbstnacht sprechen, die mit einem so unsichtbaren Gefüge von Zivilisation und Kultur in Zeit und Raum schwanger war. Ein Leuchtturm in die Stadt, ein Enkelkind der Katastrophe.
Und hier wieder mein Zufallsarchiv (Abstände <1°):

4.7.1776, Philadelphia Unabhängigkeit der USA


15.8.1769. Napoleon Bonaparte

 14.7.1789 Paris, Erstürmung der Bastille

1.    4. 1803 Säkularisierung der kirchlichen Liegenschaften

 13.1.1898, Frankreich,  Dreyfus Affaire, Zola veröffentlicht "J’accuse!" (mit Königsresonanzen)

31.5.1911, Belfast, Stapellauf  der Titanic (ohne Taufe!)

25.4.1974 Lissabon, Aufstand der Hauptleute („Nelkenrevolution“)


26.4.1986, Tschernobyl

1.1.1999 Beginn des Euro-Handels

1.    5. 2004, EU-Osterweiterung

25.1.2006, Wahl der Hamas


19.4.2007, Mundanes Tagebuch

Soweit wieder der kleine Griff ins Handarchiv. 8,3° Jungfrau als Aszendent des neuen Europas im Zeichen der Erdseele; wie jeder Aszendent unbewusstester und ("widerhallend" aus mit 8,3 Zwillinge,  Fische und Schütze) am hellsten angestrahlter Ort unseres endlich versöhnten Kontinents.
Gespeichert 8.12.2009, UTC 19:01, gepostet: 10.12.2009, UTC 17:16. und 20:05