Dienstag, 13. Mai 2008

Neue Qualen in Südostasien






12.5.2008, UTC 6:28, 14:28 Ortszeit
31.021° N, 103.367° E
Erdbeben in der Stärke 7,9 der Richter-Skala



Die (ehemals) christliche Welt genoss den freien Pfingstmontag, in China war Schul – und Arbeitstag als die Erde sich häutete. Das Erdbeben in der Provinz Sichuan dauerte länger als drei Minuten…
Im Horoskop des Ereignisses (s. oben) erscheint der Moment (13,6° Jungfrau) beliebig. Der Aszendenten-Herrscher Merkur steht lediglich hart an der Grenze des Außerzeitlichen (=4. Quadrant) am Tor in die Zeit (MC), ist aber in seiner Beschaffenheit unauffällig, d.h. er hat keine spannungsreiche Hauptkonstellation (Konjunktion/Quadrat/ Oppposition)
Auffällig ist hingegen das Quadrat des ("Erderschütterers", wie die Griechen sagten) Neptun zur Sonne und die Opposition zum Mond. Damit ergibt sich die Aussage: Auflösungschaos und Neubeginn für Zentren des Lebens und Heimstätten. Aber diese Aussage gilt am Pfingstsonntag weltweit, einen Hinweis auf den Ort der Katastrophe gibt allein die Lage der Fische im Horoskop: als Herrscher des siebten Hauses wird das Auflösende der Fische zur Begegnung.
Schauen wir die Resonanzen zu den Welthoroskopen der Königskonjunktionen an:









12.5.2008, UTC 6:28 in den Resonanzen (<1,5°)

Auch hier ergibt sich, dass der Ereignismoment im Zeichen von ASC und Aszendenten-Herrscher in einer LR (low resonance) - Zone liegt.
Darüber hinaus aber zeigt die Ereigniskonstellation eine Fülle von Resonanzen:
Venus – in ihr ist als Herrscherin des Stiers die Macht des Beharrenden, Ruhenden angesprochen. Sie hat am Ereignistag Maximalresonanz zum roten Uranus. Mit ihm ist die energiereiche Bewegung nach oben, weg vom Zentrum, vom Kern angezeigt.
Mars – in ihm ist die Energie angezeigt, die durch den Abbau von hohem Druck in Richtung eines Gefälles frei wird. Mars hat am Ereignistag mit 1,3° Löwe fast noch Maximalresonanz im Quadrat zu Saturn/Jupiter der Königskonjunktion „Wasser“ auf 0,8°. Wie mir immer sinnfällig erscheint, deutet „Wasser“ auf Vorgänge im Inneren, in der Tiefe hin. Die Energie des Mars verbunden mit Saturn (=das Lastende) und Jupiter (=die Ausdehnung) in der Tiefe gibt ein sinnvolle Aussage. Die Opposition zum blauen Mars, (des Luftelements), kann ich nicht sinnvoll zuordnen. Oder weist sie einfach auf einen Raum geringen Drucks hin, der das zum Ereignis führende Gefälle aussagt? Aber im Wassermann, dessen Ort das Luftreich ist?
Saturn – Herrscher des Erdelements, das Lastende, das (relativ)Unveränderbare (soweit Saturn Reales formiert). Er steht auf 1,3° Jungfrau in Opposition zum grünen Mars auf 0,3° Fische, also zur Energie in der Tiefe – ein zerstörerisches Bild – und exakt zum Mond, auf 1,4° Fische – ein schreckliches Bild, weil im Mond das Weiche, Lebende in seinen verletzlichen Schalen angesprochen ist, das in die brutale Konfrontation von Saturn und Mars hineinverwickelt wird.
Neptun – Herrscher der Gewässer und der Tiefe, der Weichmacher und Erneuerer auf 24,2° Wassermann hat das Quadrat zur grünen Venus im Skorpion auf 25,3° und damit auch die Resonanz zum grünen Pluto auf 26,6° erreicht. Beide Venus und Pluto, sind Feinde der Veränderung, wo bei Pluto immer das Kristalline des Skorpions dem Weichmacher Neptun ausgesetzt ist.
Uranus – hat mit seiner Position auf 21,9° Fische die Resonanz (Quadrat) zum Neptun des Luftelements auf 23° Schütze erreicht. Hier ergibt sich zu einem Erdbeben für mich keine sinnvolle Analogie.
Zusammenfassend legt dieser kurze Überblick dar, dass der Ereignistag eine Menge Resonanzen für ein chaotisches Geschehen in der Erdtiefe aufweist.







Äquinoctium, 20.3.2008, UTC 5:48, 31,02°N, 103,37°E.
Hier und beim folgenden Horoskop kann ich mich kurz fassen, denn die Nähe zu Birma lässt in beiden Fällen ähnliche Bilder entstehen. Natürlich ist der Mars am Aszendenten die Besonderheit des Loses, das dieses Jahr über das Irawadi -Delta verhängt ist. Sonst aber, in der Abfolge der Häuser und der aktuellen Betroffenheit des Mondes, der Venus und des Merkur vom lastenden Saturn gilt für den geographischen Raum von Birma, Westchina usw. das Gleiche.




Nicht anders ist es mit dem 30. Septar der Königskonjunktion Erde vom 17.7.1831 für das betroffene Gebiet von Sichuan:

Wieder, wie im Falle Birmas, die Herrschaft Neptuns und des Pluto in diesem Siebenmonatsabschnitt und damit die chaotisch auflösende Wirkung des Neptun, welche sich Sonne und Merkur gefallen lassen müssen.
Bezogen auf Erdbeben wird vielleicht die Aussage "Fische" des oberen Rhythmus, die immer eine Art der Anordnung zeigt, verständlich. Wenn nämlich eine Anordnung im Sinne der Fische den Zeitabschnitt regiert, dann heißt das: Lösung, Suspension.
Wenn als Aussage des unteren Rhythmus nun zeitgleich "Skorpion" als reale Lage, als Betroffenheit angezeigt ist, dann ist, wie schon gesagt, das Kristalline, das seine – Form – erhalten –Wollende von der Anordnung des Lösenden der Fische betroffen. Bildlich gesprochen: Kristall verschwindet wieder in der Mutterlauge.
Soweit einige Stichworte zu der neuen Apokalypse, welche über die Menschen in dieser asiatischen Ereigniszone weitere schwere Qualen verhängt hat.
Gespeichert UTC 11:56, gepostet:12:32.

Montag, 12. Mai 2008

Leiden für eine amphibische Zivilisation



12. 5 . – 19.5. 2008 in der Matrix des Tierkreises

und der Königskonjunktionen der vier Elemente

Feuer, Erde, Luft und Wasser

aus den Jahren

1603, 1802, 1980 und 1305


Jetzt sind besser unterscheidbar:

Die Zonen geringer (LR) Resonanz von Zonen hoher Resonanz (HR) zu den Konstellationen der Königskonjunktionen der vier Elemente.



Für erstere ein Beispiel dieser Woche:

Beide, Jupiter und Pluto im Steinbock sind derzeit völlig ohne Bezug zu Königsresonanzen. Das mag sich in bizarrem Verhalten von hierarchisch hochrangigen Personen äußern, derzeit Leuten wie Mugabe in Zimbabwe, den Birma-Generälen usw.


Ein Beispiel für HR wäre die Venus von heute, Montag:

Sie empfängt den roten Uranus von 1603 einmal im Jahr: heute.

Schon gestern hat ein Freund mir eine schöpferische Lagerarbeit - in völliger Entscheidungsfreiheit - angeschafft. Und meinem Geburts-Merkur auf 12° Wassermann hat offenbar der Quadrat-Abstand von 2,1° zum roten Uranus ausgereicht, dass er ohne groß zu Murren ins Geschirr ging und dann erst merkte, welch einen Genuss ihm dieser Job verschaffte.

Eine Variante von HR zeigte Mars gestern und, na ja, wohl auch noch heute:



Mars heute noch in der unmittelbaren Resonanz zur Saturn/Jupiter – Königskonjunktion Element Wasser, nämlich dem grünen Saturn/Jupiter also von 1305, und zum blauen Mars der Luftkonjunktion von 1980 ( s. oben)

Wenn einem auch nicht unbedingt sofort etwas dazu einfallen muss, so schadet es aber auch nicht, zu wissen, das heute (gestern) im Sinne der seelischen, der inneren, der „grünen“ Königskonjunktion sich eine Welt-Frucht entbindet, die so – löwemäßig, herzmäßig – nur einmal in 1, 6 Jahren den Mars zur Verfügung hat um auf die Welt zu kommen. Diese Frucht steht im Zeichen der streitbaren Verbindung von königlichem Gefühl und entbindendem Denken.

Hohe Resonanz also des Mars über Quadrat und Opposition zu zweimal 0,8°, nämlich Skorpion und Wassermann.

Mars heute also durch Resonanz blau + grün von Luft und Wasser, äußerer und innerer Weite.

(Gespeichert 11.5. UTC 18:53)

Die unbeschreiblichen Leiden der Küstenbewohner zwischen dem Delta des Irawadi und dem Golf von Martaban nisten sich in unseren Alltag ein. Wohlgenährt wohnen wir einer Apokalypse bei.

Und die bizarren Herren des Landes lassen sich, wie man hört, Schritt und Tritt von ihren Astrologen terminieren. Schlimmste, allerschlimmste Version des Missbrauchs von Geist für Macht. Aber alle Astrologie, die der Macht dient ist verflucht.

Astrologen haben arm zu sein und frei, sie haben „Philosophen des Waldes“ zu sein, nur so kann die Medizin die in der Versenkung in die täglichen kosmischen Details besteht – statt nachempfundenem indischen Yogas (meine Sicht) – unsere europäischen Seelen leer machen, damit Ewigkeit und Einfachheit sie erfülle, wie die des Kindes.

Eine demütiger, bürgerlicher Dienstadel an der Spitze eines Staates hätte in einer astrologischen Zivilisation wohl Zugang zu Betrachtungen inspirierter Astrologen. In einem Land wie gegenwärtig Birma wäre das ungelöste politische Problem dieses, wie Staat, Gesellschaft und Kultur auf ein Verhängnis zugehen, dessen Wahrscheinlichkeit und Terminierung der Himmel seit langem verkündet hat:



Königskonjunktion Erde vom 17.7.1802

30. Septar vom 17.7.1831, UTC 17:22:37 auf 16°N, 95°E, Delta des Irawadi

Hier zeigt sich, dass in diesem Jahrsiebt der rhythmischen Wiederkehr der Erdkonjunktion das Zentrum des Lebens – Sonne – sowie die Wege von Verkehr und Versorgung – Merkur – massiv in der Resonanz des Neptun – Auflösung, Chaos und Neubeginn - stehen und Neptun herrscht, ausgelöst durch die Fische im siebten Haus – der Begegnung – seit 17.November 2007, wie oben ablesbar.

Die Astrologen hätten klarzustellen, dass dort, wo Sonne und Merkur im ersten Haus des Horoskopes stehen - das gilt für den ganzen Golf von Bengalen und die Andamanen – See - dass dort in diesem Jahrsiebt, von 2005 – 2012, der Schauplatz des Chaos und der Erneuerung sein wird.

Das Delta des Irawadi im Besonderen, etwa 16° Nord/95°Ost (s. oben) weist die Besonderheit auf, dass Pluto, der Opferplanet exakt an der Himmelsmitte (medium coeli =MC ) steht, d.h. das Opfer, das die Gewalten fordern, wird an diesem Ort zu erbringen sein stellvertretend und gültig für uns alle. Fällig wird das Opfer in der Zeit, wo Skorpion herrscht, das ist – fünftes Haus im Spiegel des achten – zwischen dem 17. November 2007 und dem 17. Juni 2008. (Bei der Betrachtung der Siebenmonatszahlen ist strikt davon auszugehen, dass jede Zahl eine Spiegelzahl ist. Sie zeigt immer je eine aktuelle „Baustelle“/Haus als Spiegelbild von oberem und unterem Rhythmus, also im obigen Horoskop für 11’07 oben Fische und unten Skorpion.

Nach dem Zyklon vom letzten 16. November, der aus dem Golf von Bengalen über dem Ganges - Delta an Land raste, ohne die großen Opferzahlen der Vergangenheit zu erzielen, nach also der ersten bestandenen Prüfung groß angelegter Vorkehrungen weiß man, worin das Opfer in diesem Teil der Welt besteht: Organisation, Evakuierungstraining, Bau von Schutzräumen, kurz eine amphibische Zivilisation aus den Mitteln des Nationaleinkommens und der Hilfe der Weltgemeinschaft, die den steigenden Meeren um der kommenden Generationen Willen mit Phantasie, Kunst und einem wahren amphibischen Geist entgegen zu gehen hat.

Der Geist, der eine solche Begegnung mit Neptun, dem Gott der Wahrheit und der Reinigung, möglich macht, scheint den bizarren Generälen unfassbar, die sich, wie man liest, in ihrer Stadt im Wald verschanzt halten, und dabei allen dämonischen Schmutz auf ihrem Kerbholz versammeln.

Wehe den Verfluchten kommender Generationen, die heute um guter Geschäfte Willen die zum Untergang verurteilte herrschende Clique hofiert und stützt. Den Schmutz auf ihrem Andenken wäscht keiner ab.

Gespeichert UTC 12:20, gepostet: 12:47.

Dienstag, 6. Mai 2008

Die erste Großtragödie das Jahres am Irawadi




5. 5. – 12. 5 . 2008 in der Matrix des Tierkreises

und der Königskonjunktionen der vier Elemente

Feuer, Erde, Luft und Wasser

aus den Jahren

1603, 1802, 1980 und 1305





Eine Viertelstunde vor Mitternacht/Ortszeit (17:15 UTC) ging über dem Delta des Irawadi der Mars unter, das heißt, er erreichte mit dem Deszendenten den Begegnungspunkt von Himmel und Erde.




2.5.2008, UTC 17:15, Mündungsgebiet des Irawadi

Zur gleichen Zeit raste der Zyklon „Nargis“ über dem flachen Schwemmland des mächtigsten Stroms von Birma und ertränkte mit seiner Flutwelle Hütten, Mensch und Vieh.

Selten hat ein Äquinoctium ein Sturm-Unheil deutlicher angekündigt, selten wird so deutlich, dass eine astrologische



Äquinoctium, 20.3.2008, UTC 5:48 Mündungsgebiet des Irawadi 16°N, 95° O.

Zivilisation der Äquinoctien ihrer Risikozonen stets bewusst sein wird als Teil ihrer Lebenssicherung. Das gilt für Wirbelsturm-, Erdbeben-, Vulkan- und andere Risiken. Natürlich kann man sagen, die Wetterprognosen leisten bei Wirbelstürmen das Nötige, zwei, drei Tage vorher kann man evakuieren, wie der letzte Zyklon Mitte November gezeigt hat. Auch Vulkanausbrüche lassen in der Regel genügend Zeit zur Flucht. Wenn allerdings eine Vulkanaktivität mit einem Äquinoctium, wie dem folgenden zusammenfallen sollte, dann wäre das ein Hinweis auf ein bevorstehendes ernsteres Ereignis.



Äquinoctium 22.3.79 Pompeji

Ab 22. August 79 n.Chr.

Oberer Weg: Stier, die Stadt (=Venus) in Auflösung (=Neptun) von Grund auf (=Saturn) ...

… gespiegelt in:

Unterer Weg: Die Heimstätten des Lebens (=Mond) sowohl beherrscht vom Feuer des Ausbruchs (=Widder) als auch in Resonanz zum Herrn des elementaren Feuers (=Mars).

Nur einen Monat, zwischen August und September gab es dieses Zeitfenster: „Baustelle“ Stier/Venus und „Baustelle“ Widder/Mars gleichzeitig geöffnet und der Zeitstrom wandert zugleich über Venus und Mond.

Schaut man zurück auf die jüngste Katastrophe am Irawadi und in ganz Birma, so fällt folgendes Spiegelpaar im Zeitfenster ins Blickfeld:

Oberer Weg (symbolische Anordnung):

Baustelle Zwillinge/Merkur = Straßen und Plätze im Raum.

Unterer Weg (reale Betroffenheit) Löwe/Sonne = das Leben, das Zentrum.

Und beide Baustellen haben gleichzeitig die Schicksalsresonanzen des 2008er Jahres zu ertragen:

Merkur die Konjunktion mit Venus und die Opposition mit Mond und Saturn. Letzterer in seiner Eigenschaft als Tor, nämlich „Tor in die Zeit“ (Döbereiner) und Tor aus der Zeit, wo, wie unsere Vorfahren „wussten“, Petrus wacht.

Sonne aber empfängt das Quadrat von Mars und das Quadrat von Pluto. Und in Birma, wo Mars am Aszendenten steht, ist letzterer elementar und real, also weder marsisches Gefühl oder marsische Idee sondern marsischer Energie-Ausbruch.

Der Zwang des Pluto aber, der Zwang zum Opfer, wirkt in Quadrat-Resonanz auf die Sonne, das himmlische Zentrum des Lebens und zugleich ordnet sich Pluto über sein Zeichen Skorpion mit dem fünften auch das Haus des Lebens, unter.

Und, obwohl Neptun keine Resonanz in dieser himmlischen Affäre hat, überhaupt isoliert wie selten steht, scheint doch die Tatsache, dass Venus und Merkur in den Fischen stehen, auch diesem Jahr seinen Anteil an den Wassersnöten zu sichern.

Gespeichert UTC 18:22, gepostet:18:55.


Dienstag, 29. April 2008

Heute gebären Angela !




28. 4. – 5. 5. 2008 in der Matrix des Tierkreises
und der Königskonjunktionen der vier Elemente
Feuer, Erde, Luft und Wasser
aus den Jahren
1603, 1802, 1980 und 1305

Samstag hat es zugeschlagen, das Glück für Reisende und Unglück für Schafe.


Das Schafsopfer 26.4.2008 UTC 19:05 zwischen Fulda und Würzburg

Spektakulär deutlich: Skorpion Aszendent, das Opfer, auf 1° Steinbock, am Eingang in den Berg.
Diese Woche entfernt sich Venus - die Herde - aus dem gefährlichen Widder und dem blutroten Quadrat zum Mars.

Dafür sind heute und morgen für die Merkurischen Tage, wörtlich und bildlich „ein Bad“ zu nehmen, sozusagen als freiwillige Option, damit die Überholung und Reinigung nicht an unpassender Stelle zustosse. Wie immer geht es nicht abgrenzbar ebenso um das reale, wie das symbolische Bad, um die Auflösung und Erneuerung der Abgenutztheiten.
Solche Passagen des Merkur über die Neptun-Hauptresonanz, diese vier wassergrünen Halb-Wochen (manchmal auch mehr) im Jahr sind auf jeden Fall schlecht gewählt für Vorhaben, die Konzentration, Präzision, Bewusstheit erfordern, dafür sind sie unbedingt geeignet für Träume, Wanderungen, na ja, Meditationen jedweder Art, Unbestimmtes, Unversuchtes … oder einen gescheiten Schnupfen mit Bettruhe.
Mars aber … "gratuliert" heute der Sonne der Königskonjunktion Erde von 1802 auf 24,6° Krebs. Das ergibt immerhin das Bild einer Geburt, denn allein Mars ist es, der als Herr des Widders die Frucht austreibt in die Welt, die in der Verborgenheit der "Fische" genannten inneren Meere heranwuchs.
Und grade der ebenerwähnte Merkur und seine in Wort und Zahl gespiegelten Welten sind es, auf die derzeit das „grüne“ Fische - Licht der Schwangerschaft fällt.

Und unsere Kanzlerin und mit ihr alle, die (auf der Nordhalbkugel) am 17/18. Juli zur Welt kamen, empfangen jetzt diesen Marsbesuch, diesen zornigen Witz, diese Ungeduld in ihren Herzen stellvertretend für uns Erdlinge alle.

Gespeichert: UTC 11:23, gepostet:11:38

Dienstag, 22. April 2008

Grün für Istanbul - Rot für östlich von Teheran

21. - 28. 4. 2008 in der Matrix des Tierkreises

und der Königskonjunktionen der vier Elemente

Feuer, Erde, Luft und Wasser

aus den Jahren

1603, 1802, 1980 und 1305


Meine Frau: „Kartoffelbrei hab’ ich jetzt selbst gemacht“

Ich: „gestampft“?

Sie: „Ne, zertreten“.

Merkur und Sonne sind jetzt im Stier beim Sichern dessen, was sie in den vergangenen Wochen im Widder auf ihre Seite gebracht haben. Man spricht ja vom jemand „um die Ecke“, oder, etwas „auf’d Seitn“ bringen. Oder sind Löwe, Zwillinge und Jungfrauen selber, dem Mars unterworfen, aufgezehrt worden? Fressen oder gefressen werden? Biosprit? Getreide und Ölsaaten auf Autobahnen verfeuern, Lebensmittel verderben zur Energiegewinnung, welch ein Merkur – im – Widder –Bild.

Oder, was kann die kornreiche Venus, noch im blutroten Widder, mit dem Quadrat zu Jupiter/Mars anfangen? Was der ehrliche, zornige Mars/Schmerz in Krebs/Magen- und anderen Schleimhäuten mit den zwar einsichtigen aber auch privilegierten Schützen im herrschenden Steinbock, dessen Saturn - stets das Ende der Fülle - in diesem Jahr in der nährenden Jungfrau anzeigt?

Mir, Krebsmond jedenfalls, geht heute der psychische Druck unerledigter Geschäfte auf den Wecker. In Arbeit abgelenkt, merkt man das nicht so, es sei denn der Zwang kommt personifiziert auf einen zu: wie am Sonntagabend zum Beispiel, Mond im frühen Skorpion auf meiner Venusfrequenz, aggressive Opposition: Gebell in der Küche, Schläge auf die Seele, Watschen auf die Backen.

Die Aussicht: Mond ab heute Nacht im Schützen, Druck lässt nach … o Wohltat der Astrologie für Rentner und Selbstbetrachtende, der Moment erscheint weniger drückend, wo sein Ende absehbar ist. Im Übrigen, nicht vergessen, dem Druck Tribut zu entrichten, besser, mit ihm zur Erledigung der Geschäfte zu segeln.

Zum Beispiel das Äquinoctium für den Bosporus:

Äquinoctium 20.3.2008 – UTC 5:48 – Istanbul

Erstes Halbjahr

Dieser Ort erscheint stierstabil und wurzelreich. Ende Mai wird auf dem Boden des Krebs (=Heimstätten) Mars (=Schmerz) ausgelöst und mit ihm Sonne (=Leben) und Pluto (=Zwang).

Das eigene Revier, zweites Haus, ist verschont, Mars löst sich im dritten Haus =Revierumgebung aus.



Äquinoctium 20.3.2008, UTC 5:48, Teheran

Erstes Halbjahr

Welche wirklich Grund zu haben scheinen, sich Gedanken zur Vorsorge zu machen, das sind die Bewohner des Irans östlich von Teheran. Hier ist als Fügung (grüner Weg) Widder, ein Neuanfang , zugleich als reale Betroffenheit (roter Weg) Mars auf dem Boden des Krebses um den 28. April ausgelöst und leider ist Mond im vierten, dem himmlischen Haus der Heimstätten, Ort des Geschehens, in dem auch Saturn ein Ende der Fülle und einen Anfang des Mangels anzeigt. Mögen die Orte dort gesegnet sein mit Menschen, die das symbolische Leben zu leben wissen, damit der Kelch des Zorns, über die Abweichung vom Menschen-Weg, an ihnen vorbeigehen mag.

Gespeichert: UTC 11:23, gepostet:11:51..

Dienstag, 15. April 2008

Hunger



14. 4 – 21.4. 2008 in der Matrix des Tierkreises

und der Königskonjunktionen der vier Elemente

Feuer, Erde, Luft und Wasser

aus den Jahren

1603, 1802, 1980 und 1305

Merkurianer haben noch eine halbe, Venusianer noch zwei Wochen, in denen sie - Zwillinge und Jungfrauen / Stiere und Waagen - neue Türen öffnen, Auswege probieren, Ausbrüche wagen können mit den entsprechenden Folgen, oder - selbiges auf nächsten Frühling zu verschieben mit den sich damit einstellenden Folgen.

Als Merkurianer in diesem Sinne, oder Venusianer sind Aszendenten und Sonne - Instinkt und Bewußtsein - in Stier/Zwillinge/Jungfrau/Waage angesprochen.

Wir übrigen haben natürlich alle irgendwo die vier Venus- und Merkur - Zeichen /Häuser/Persönlichkeitsteile, dort gilt das mit dem Tür - Öffnen entsprechend. Z.B. bei Krebsaszendenten wie mundanomaniac für das vierte, fünfte und zwölfte Haus.

In der vergangenen Woche wurden wir Zeugen, wie die Merkur- und Venus-Angelegenheiten: Ressourcen, Ernährung, Austausch, Preise in erschreckender Weise das Knappheits- und Mangel-Bild der Saturn/Mond-Konjunktion (Mangel und Magen) und der Saturn/Merkur/Venus-Opposition des Äquinoctiums 2008 offenbaren.





Äquinoctium 20.3.2008, UTC 5:48, Port-Au-Prince, Haiti



Mars, der Schmerz und der Zorn wird zur Begegnung, gleich im ersten Monat ausgelöst durch die Pluto/Mars-Opposition.
Wenn der Weltmarkt auf den Nahrungsmittel-Mangel im Zeichen der Venus/Merkur/Mond/Saturn-Konstellation mit steigenden Preisen reagiert, so wird das für die Ärmsten zur Katastrophe.



20. 3. 2008,UTC 5:48, Pnom Penh

Wenn die Kinder der Armen im Landes des „Raubtierkapitalismus“ (die „Zeit“) in ihrer täglichen Schüssel Reis, die sie als Schulspeisung erhielten, oft die einzige Mahlzeit am Tag hatten, und wenn diese nun eingestellt wird, dann ist das für die Betroffenen eine körperliche Katastrophe, für uns eine psychische.

Die Vernichtung der Ernten in den vielen Ländern, die im Neptunjahr 2007 Hochwasserkatastrophen erleiden mussten, dürfte mit dazu beitragen, dass dem Saturnjahr 2008 am Himmel ein Mangeljahr auf der Erde entspricht.

Was solange zwangsläufig ist, solange Vor-Träume („die sieben fetten und die sieben mageren Jahre“) und Astrologische Vorausschau im Menschheitsbewusstsein fehlen, weil sie, nicht kultiviert, einsamen Sonderlingen überlassen bleiben.

Gespeichert UTC 12:23, gepostet 14:01.

Mittwoch, 9. April 2008

Nomadenkonstellation




7.4.-14.4. 2008 in der Matrix des Tierkreises

und der Königskonjunktionen der vier Elemente

Feuer, Erde, Luft und Wasser

aus den Jahren

1603, 1802, 1980 und 1305

Weiter geht die Rally der Stiere, Zwillinge, Löwen, Jungfrauen und Waagen durch die Wildbahnen von Instinkt und Impuls: Venus, Merkur und Sonne im Widder. Türen gehen auf, Tassen fliegen, Gleichgewichte werden umgestoßen, Beziehungsfäden durchgeschnitten.
Mars läßt all seine Impulse im Krebs heraus, in mancher Küche ist Geschrei zu hören.

In der Mitte der Woche wird ein neuer Schwung „Nomaden“ geboren: Merkur + Mars. Sie durchkreuzen einander, wie der Ausbruch den Einbruch durchkreuzt. Aber wieso eigentlich – „-bruch“? Die Rede ist von Milieus, die in Resonanz miteinander verbunden sind: Widder und Krebs, Feuer und Wasser, Extraversion und Introversion, verbunden durch Planeten die in ihnen derzeit in gemeinsamer Resonanz wandern.

Widder ist das Bild der im Raum schweifenden Schafherde und der sie seit zehntausend Jahren begleitenden, zaubermächtigen und gefährlichen Zweibeiner und Herren der Hunde, die die Kindeskinder der größten, aus Jahrhunderttausenden erfahrenen, Jäger (und Sammler) waren, die es auf den prähistorischen Kontinenten gegeben hat. In der nicht abgesteckten und vermessenen Welt der grasenden Widder und ihrer melkenden und schlachtenden Herren wandern sie seit der Jungsteinzeit, die Familienverbände der Schaf- und Ziegenhirten, vgl.: Von Erd- und anderen Schafen.

Ihnen ist Merkur, himmlischer Herr und Herrin der Zahlen und Worte jetzt beigesellt mit all seinen pfadfinderischen Kenntnissen, mit seiner Raumintelligenz. Und in „Konstellation“, auf deutsch: „Mitgestirntheit“ - ich spreche von „Resonanz“ - Mars im Krebs. Mars im Krebs, heißt das: „Zorn“ im Inneren? Mars in uns, in der Weise des Lichts, geht er immer nach außen, immer nach vorn, öffnet Türen, beginnt „Händel“, was tut er im Krebs, im „Inneren“ am Ort des Wassers, welches auf und in der Erde sich sammelt und seinen Gefällen hinab, den Schleimwegen am Leib der Erde folgt? Vgl.: Versuch zum roten Mond.

Ich fühle mich bei diesen Fragen nach wie vor als Anfänger obwohl ich nun fast dreißig Jahren ihnen nachgehe. Aber was sind dreißig Jahre gegen die Jahrtausende der chinesischen Betrachtung des I – Ging?

Die letzte Nomadenkonstellation hatten wir Ende Dezember mit Merkur anfangs Steinbock als Opposition. Die nächste kommt im September anfangs Waage als Konjunktion. Also grade zwei bis dreimal im Jahr jeweils eine Woche lang werden diese Spezialisten des Unterwegsseins geboren, die so gut aus dem Koffer leben können.

Also Nomadenkonstellation diese Woche.

In einer welthistorischen Zusammenkunft versammelten sich 1206 die Stammesfürsten und Schamanen der Mongolen um ihren Einiger Temudschin und erhoben ihn zum Dschingis Khan, dem Großkhan aller Mongolen und zeichneten ihn mit dem Titel: „ozeangleicher Herrscher“ aus. Bleibt die Frage, woher wusste der Himmel, dass solches geschehen würde?



Äquinoctium 13.3.1206 (jul.) im Orchon - Tal

Gespeichert UTC 11:23, gepostet 11:40.