Der Blog vom 20.Oktober enthielt eine Prognose, die aus dem Äquinoctium 2008-2009 für New York abgeleitet war:
Äquinoctium, 20.3.2008 – 20.3.2009, UTC 5:48
für New York
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Es soll nicht versäumt werden, den tatsächlichen Verlauf des DOW nachzutragen.
Den Tiefpunkt markierte der Zusammenbruch des Kurses der City Group.Die Aktie dieser vormals größten Bank der Welt, deren Kurs noch 2007 bei 40 $ lag, war am Freitag den 21. 11. zeitweise für 2,27 $ zu haben. Ohne die staatlichen Einlagen und Garantien vom darauf folgenden Wochenende wäre sie nicht mehr. Sie ist nun einer dieser Zombies die vom Blut/den Steuern der Enkel der jetzt Lebenden weiterexistieren.
Inzwischen wandert der Saturn des Äquinoctiums weiter von der Ostküste der USA Richtung Westen und ist nun seit dem 20. November aktiv im Bereich des Mittleren Westens im neunten Haus. Folglich ist nun das Ende von General Motors, Chrysler und (?) Ford an der Reihe. GM braucht, so heißt es, 4 Milliarden $ im Dezember sonst seien sie bankrott.
Das gesamte Geschäftsmodell der US-Autobauer ist nicht mehr tragfähig, es findet eine Insolvenzverschleppung im großen Stil statt. GM erwirtschaftete seit 2005 Verluste in unfassbarer Höhe von 72,391 Mrd. Dollar! Nur in 2008 türmten GM und Chrysler Verluste in Höhe von 31,62 Mrd. Dollar auf!
http://wirtschaftquerschuss.blogspot.com/
Äquinoctium, 20.3.2008 - 20.3.2009, UTC 5:48, Detroit
Der Rhythmus hat inzwischen den Mond in seiner Konjunktion mit Saturn erreicht. Mond regiert die Schleimhäute, darunter die des Magens. Somit ist Mond/Saturn als Hungerkonstellation erreicht und - anders als bei den Bankenrettungen - stehen die Haushaltseinkommen von Millionen Menswchen aus dem Volk (=Mond), von Millionen blue collar workers, ihre Gesundheitsversorgung und ihre Pensionen auf der Kippe.
Angesichts der Präzision der monatlichen Konstellationen dieser Äquinoctien ist es ein Jammer, dass dieses astrologische Werkzeug von der astrologischen Gemeinde so wenig genutzt wird.
Vor zwei Tagen nun erklärte der Gouverneur von Kalifornien den finanziellen Notstand, schon am 3. Oktober war von der Notwendigkeit eines bail out in Höhe von 7 Milliarden $ die Rede gewesen.
Jetzt ist das steuerliche Defizit auf 11,3 Milliarden angewachsen. Es heißt:
"Without quick action, the state is likely to run out of cash in February."
Saturn ist zwar schon Anfang Januar mit seiner Sense zur Stelle. Aber in der Tat ist ab dem 20. Januar (grüne Zahlen im Fügungsrhythmus) der Steinbock erreicht (und durch diesen sein Planet ausgelöst), in dessen Regime nach 14 Tagen der Opferer Pluto erreicht und ausgelöst ist.
Was auch immer die Herren der Kabel und Schläuche in Washington in dieser Situation am Bett des Patienten tun werden – auf jeden Fall gibt es keinen Planeten, der es so hasst, wiePluto, wenn sein Reichtum, der den Toten und den noch Ungeborenen gehört, von den Heutigen verballert wird. Er wird sich zu wehren wissen, das sollte keiner außer acht lassen, dessen Aufgabe ist, unter des schlimmen Varianten die am wenigsten schlechte zu finden.
1.12. – 8.12. 2008 in der Matrix des Tierkreises und der Königskonjunktionen der vier Elemente
Feuer, Erde, Luft und Wasser aus den Jahren 1603, 1802, 1980 und 1305 (zur Vergrößerung anklicken)
Morgen in einer Woche ist Sonne wieder voll im Anstrom der Resonanzen von Uranus durch das Quadrat Sonne /Uranus in Schütze/Fische. Sonne also im Wind von Uranus aus den Fischen.
Das ist der Wind der „Kindwerdung“.
Aus Fische - Ende und neuer Anfang - bläst Uranus, der Wind des skeptischen Umstürzers Geist. Uranus, Wind in dem die Vögel der Gedanken fliegen, bläst beständig gegen Berge und Türme und - shortseller der er ist - die hohlen wirft er um. Uranus, Schöpfer, schöpft die Wahrheit aus dem Kindermund der Fische: des Kaisers neue Kleider ...
15.9. 2008: Lehman Bros. bankrott und beantragen Gläubigerschutz nach Chapter 11.
Sonne/Uranus/Opposition
Sonne – Uranus: ein Stern implodiert.
Saturn – Uranus: ein Turm fällt.
Diese und die kommende Woche nun:
Sonne, Mars und Merkur treffen vereint,
Uranus/Saturn.
Sonne, Mars und Merkur - Stern, Power, und Wege im Schützen, dem Zeichen des
Verkünders, des Sohns und des Kaufmannes,
angeblasen vom Umwerfer Uranus
gemessen und gerichtet vom Allvater Saturn.
24. 11. – 1.12. 2008 in der Matrix des Tierkreises und der Königskonjunktionen der vier Elemente Feuer, Erde, Luft und Wasser aus den Jahren 1603, 1802, 1980 und 1305
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Sonne im Schützen, Adventszeit. Adventus heißt angekommen, ventus heißt Wind. Venio heißt kommen, entstehen, eintreten. 1. Ankunft: Sonntag 30. November. Der Pfeil des Schützen ist unterwegs.
Schütze ist ein Feuerzeichen, das dritte in der Kette nach Widder und Löwe. Nach dem Leibfeuer Widder und dem Seelenfeuer Löwe nun das Geistfeuer Schütze.
Was für ein Element ist dieses Feuer? Hitze und Licht im Sprung. In angemessener Entfernung kann man damit Kochen. Vor der Einführung des Kochens hat man lange damit gewärmt, gejagt und gebraten.
Durch Feuer entsteht Wind,erhitzte Luft. Geist ist Wind aus dem Licht der Anschauung.
Paulinischer Standpunkt:
„daß durch das Denken uns der Weg zur Gottheit aufgetan sei. „Denn der Geist“, wie Paulus sagt, „erkennt auch die Tiefen der Gottheit“ C.G. JUNG, Briefe I, S. 259
Schütze, die Ankunft, wird vom Tierkreis gezeichnet durch den Pfeil – daher ist für mich Skorpion das Zeichen des Bogens. Schütze ist die Ankunft des Pfeils, der auf dem Skorpion „zitternd die Sehne bestanden hat“, Rilke, und dadurch „mehr geworden ist als es selbst“ ebenfalls Rilke.
Ein Pfeil sind wir
Zugleich Bogen
Spannen wir kühn
Im Spiel der Wogen
Das ist der Sinn des Opferns in oder unter Skorpion – weggeben um anzukommen - wehe, wer mit dem Pfeil geizt. Pluto, der Bogen, ist nun noch heute und morgen im Schützen bereit für die Pfeile der Versöhnung, dann 248 Jahre nicht mehr. Der Bogen wandert zum Vater. Hier geht es um die Pfeile von Bestimmung und Gericht.
Mit Pluto wandert unser aller Gott und Archetyp der Gestorbenen und Ungeborenen heim in die strengere Welt des Vaters.
Merkur, Sonne, und Mars, aber bleiben noch drei, vier und fünf Wochen im versöhnenden Licht des Schützen, bevor auch sie sich zu Pluto und Jupiter in den Steinbock gesellen und zu jenem denkwürdigen Neujahr 2009 versammeln, das dem kommenden Geschäftsjahr den Stempel der Not in sechs Belangen aufprägt. Aber schon diese Schützenzeit ist für Merkur =Märkte, Sonne = Vermögen und Mars = Austrieb nur allzu winterlich, denn Jupiter läuft im Steinbock, also weitere weitere Verwicklung ins Abspecken des exessiv überausgedehnten Pumps.
Die Aktienverluste auf den Weltmärkten betrugen 2008 bisher 34 Billionen (amerikanisch Trillionen) Dollar. Das sind 34 Tausend Milliarden oder 34 Millionen Millionen.
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Wir aber, Astrologen, wissen, oder können wissen, dass dem ein genauso unvorstellbarer Gewinn entspricht, der „gegenüber“, nämlich „oben“, abzuholen ist. Jedes Ding in der Zeit hat seine untere und seine obere Hälfte, seinen Himmel und seine Erde (manche sagen Hölle).
Verlust unten ist Gewinn oben, Gewinn unten ist Verlust oben. Der entscheidende Unterschied ist natürlich, ob der Gewinn ein Gewinn aus einer Katastrophe oder einem gewollten Verzicht ist.
Die Banken in den USA mit der Citigroup als Beispiel haben nur zu ungewollt alle Gewinne aus der Zeit zwischen 2004 und 2007 wieder verloren. Zu befürchten ist, dass die Citi’s daher auch nicht daran denken (dürfen), ihren „Gewinn auf der anderen Seite“ abzuholen. Zu höllisch priesterlich total ist der Druck, der auf jedem der Diener des Heils am Altar des Dollars lastet:
Yves Smith in und über über "naked capitalism"
As for pressure. I actually do have to beg to differ, I know residents put in brutal hours, but one of the distinguishing features of the Wall Street sweat shop is the extraordinary time pressure, as in multiple intra-day deadlines that change as the day goes on. You are expected to get a ton done, for multiple masters, in response to changing market conditions and clients priorities. I don't know what it is like today, but I had 30+ clients. On each client, there were at least 2 people who could ask me to do stuff, plus clients would sometimes call directly if they couldn't reach the senior guy right away. That meant I had 100 people who could give me work, and they didn't care what the other 99 wanted me to do.
Waitressing, particularly short order waitressing, is consistently found to be one of the highest stress jobs because of the constant demands and lack of control. Now add that the job is error-intolerant. Errors, even seemingly trivial mistakes in client communictions are career limiting events.
I am not saying that these guys deserve sympathy, they are hugely well paid, but I am trying to get you to appreciate why they think they deserve it. The work is actually quite miserable until you get to be very senior.
Wir aber, soweit wir keine aktiven Betreiber im Geschehen sind aber dennoch Betroffene sein werden, wir sollten nicht versäumen, die stattfindende und die kommende kollektive Verarmung ihrem Zusammenhang mit Beruhigung, Verlangsamung und Vereinfachung zu sehen, auf dass wir die Gewinne, die unseren Verlusten entsprechen, beim Geist abholen können. Das Fahrzeug Zeit ist es, das uns dieses ermöglicht. Zum Geist braucht man Zeit. Das Lohnende daran ist, dass beim Geist nicht nur Gedanken abzuholen sind, sondern auch Energie, Triebenergie, nämlich. Es sind jene Energiebeträge, die blockiert sind von alter, habituell gewordener Angst, die da ausgeht von überlagernden aussaugenden Vorstellungen – dem zombisch gewordenen Pluto - unserer natürlichen Eltern und unserer Quasi – Eltern: Lehrern, Chefs, Professoren ...
Gegen deren Vorstellungen, die uns einsperren und gefügig machen zum Verbraucht-Werden hilft nur der Geist jener anderen Bilder, innerer wie äußerer, die das Gemüt des Menschen schon seit Anbeginn beschäftigen, für die aber wir in der kommenden Verarmung Gelegenheit haben werden, uns Zeit zu nehmen.
„Der philosophische Begriff von Geist hat noch nicht einmal vermocht, seien eigenen sprachlichen Terminus von der überwältigenden Fessel der Identität mit dem anderen Begriff von Geist, nämlich „Gespenst“, zu befreien. Es ist hingegen der religiösen Anschauung gelungen, über die sprachliche Verhaftung an die Geister dadurch hinauszugelangen, daß sie jene geistige Autorität als Gott bezeichnet. Im Laufe der Jahrtausende hat sich diese Anschauung als eine Formulierung jenes geistigen Prinzips, das der bloßen Triebhaftigkeit hemmend entgegensteht, entwickelt. Das ungemein Bedeutsame an diesem Begriff ist der Umstand, daß Gott auch zugleich als Naturschöpfer gedacht ist. Er wird als der Macher jener unvollkommenen Geschöpfe, die irren und sündigen, angesehen, und zugleich ist er ihr Richter und Zuchtmeister. Eine einfache Logik würde wohl sagen: wenn ich ein Geschöpf herstelle, das in Irrtum und Sünde fällt und infolge einer blinder Triebhaftigkeit so gut wie wertlos ist, so bin ich offenbar ein schlechter Schöpfer und habe nicht einmal die Gesellenprobe bestanden. (Dieses Argument spielte bekanntlich im Gnostizismus eine bedeutende Rolle.) Die religiöse Auffassung läßt sich aber durch diese Kritik nicht beirren, sondern behauptet, daß die Wege und Absichten der Gottheit unerforschlich seien. Tatsächlich hat auch das gnostische Argument in der Geschichte wenig Anklang gefunden, indem offenbar die Unantastbarkeit der Gottesvorstellung einem vitalen Bedürfnis entspricht, dem gegenüber jede Logik verblasst. (Wir haben es hier, wohlverstanden, nicht mit Gott als einem Ding an sich zu tun, sondern bloß mit einer menschlichen Anschauung, welche als solche ein legitimes Objekt der Wissenschaft ist.)
Obschon also der Gottesbegriff ein geistiges Prinzip par excellence ist, so will es das kollektive Bedürfnis doch haben, daß er zugleich auch eine Anschauung der ersten schöpferische Ursache sei, aus der alle jene dem geistigen widerstrebende Triebhaftigkeit hervorgeht. Damit wäre Gott der Inbegriff nicht nur des geistigen Lichtes, das als späteste Blüte am Baum der Entwicklung erscheint, nicht nur das geistige Erlösungsziel, in welchem alle Schöpfung gipfelt, nicht nur das Ende und der Zweck, sondern auch dunkelste, unterste Ursache aller naturhaften Finsternisse. Dies ist ein ungeheures Paradoxon, das offenbar einer tiefen, psychologischen Wahrheit entspricht. Es stellt nämlich nichts anderes als die Gegensätzlichkeit eines und desselben Wesens dar, eines Wesens, dessen innerste Natur eine Gegensatzspannung ist. Dieses Wesen nennt die Wissenschaft Energie , denn sie ist jenes Etwas, das lebendiger Ausgleich zwischen den Gegensätzen ist. Aus diesem Grunde dürfte die, an sich unmöglich paradoxe, Gottesanschauung für das menschliche Bedürfnis so befriedigend sein, daß keine noch so berechtigt erscheinende Logik dagegen standhalten kann. Tatsächlich könnte es auch der feinsten Ergrübelung wohl kaum gelingen, eine passendere Formel für diese Grundtatsache der inneren Anschauung finden.“(C.G. JUNG, Über die Energetik der Seele, VIII, S. 65-66)
Und wir hier im Haus der Astrologie haben wir es mit den Bildern von uns selbst zu tun, wie sie vor zwei-, drei-, fünf-, zehntausend Jahren in der Trance und den Träumen unserer Vorfahren in der Ruhe und der Stille der ausgehenden Steinzeit am Himmel erblickt worden sind. Sie sind die geistige Arche. Arche - Typen sind die Stempel der lebendigen Gottheit in unserer Psyche. Sie rufen jeden zur Herrschaft im eigenen Königreich. Allein das ist gesund. Gesundheit kann allein aus der Kindwerdung kommen, gefasst in den zwei Zeichen der größtmöglichen Gottesnähe,den zwei zwei Zeichen des Anfang und des Endes, den Fischen – als Gottes Erbarmen und Widder - als Gottes Zorn, zwölftes und das erste Haus des Tierkreises. - - So also wohnt die Gesundheit im ersten und zwölften Haus eines jeden Horoskops als unbewußter Sinn (oder TAO) und als Instinkt.
"Wie der Archetypus einesteils ein geistiger Faktor, andernteils wie ein dem Triebe innewohnender, verborgener Sinn ist, so ist auch der Geist, wie ich gezeigt habe, zwiespältig und paradox: eine große Hilfe und eine ebenso große Gefahr. Es scheint, als ob es dem Menschen beschieden wäre, bei der Lösung dieses Zweifels eine entscheidende Rolle zu spielen, und zwar vermöge seines Bewusstseins, das wie ein Licht im finsteren Abgrund der Urwelt aufgegangen ist.“ “.(C.G.Jung, Theoretische Überlegungen… G.W. IIX, S. 248)
Die New York Times brachte in einem Blog heute einen Beitrag unter dem Titel:
In meiner Übersetzung: „Eile verschmäht: Bloggen im Scheckentempo“ Vorgestellt wird Mrs. Ganley, 51, die einer kleinen „merkwürdigen“ Bewegung angehöre, die sich im Slow-Bloggen übt. In ihr und Ihresgleichen ist sie angekommen, die stille Nachricht dieses Krisen-Herbstes: Zeit für Gewinne.
17. – 24. 11. 2008 in der Matrix des Tierkreises und der Königskonjunktionen der vier ElementeFeuer, Erde, Luft und Wasseraus den Jahren 1603, 1802, 1980 und 1305
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… ja und was kann ich jetzt für diese Woche damit anfangen? Hat nicht nur einer mich gefragt angesichts meiner Wochenmatrix. Im jüngsten Fall antwortete ich der Nachbarin neben der ich saß: „Du hast doch irgendwo das Horoskop, das ich Dir neulich gemacht hatte … ( ein einfaches übersichtliches, nachdem sie lange nur eines der üblichen bunten Prachtwerke besaß aus denen man nicht schlau werden kann) Als sie es gefunden hatte, sprach ich zu ihr etwa so:
„Schau, da bist Du derzeit im fünften Haus in den Fischen (sie ist 55), Neptun im ersten Haus; und in der Gegenrichtung auf Widder im achten Haus, Mars ebenfalls 1. Haus. Jetzt schaust du auf’s mundane Wochenbild, da siehst Du, dass Anfang des neuen Jahrs Jupiter auf das Quadrat mit deinem Neptun zugeht, Herrscher im sechsten Hause. Bekommst du im sechsten Haus also Jupiter, eine Erweiterung in den Bedingungen. Und als Quadrat bezieht es sich auf Arbeit.“
„Da kann ich also jetzt meine Arbeit kündigen“, sagt sie sie vergnügt…
Dieses als Beispiel der Woche. Ohne dass man seinen eigenen Terminkalender kennt, ist es natürlich sinnlos, Fahrpläne zu studieren, ist es sinnlos nach Ableitungen von Mundanhoroskopen ins Konkrete zu fragen.
Es sei denn man interessiert sich für die Reisen des kollektiven Subjekts von dem ein jeder von uns ein Quasi-Atom darstellt.
Woche und Tendenzen
Seit Uranus/Saturn in Opposition verbunden sind, muss man sich auf der Ebene der staatlichen und offiziösen Hierarchien auf außergewöhnliche Entwicklungen gefasst machen, deren bisher augenfälligste die Wahl eines schwarzen US-Präsidenten war.
Die Symbolik Saturn/Uranus hat etwas von einem alten Turm, der zusammenstürzt. Da Saturn sich derzeit in der Jungfrau aufhält, vollzieht sich die reale Entsprechung – alter Turm stürzt ein – in den Märkten weltweit.
Nun ist Jupiter in diesem Jahr Gast in besagtem Turm, sprich Steinbock. Jupiter aber war, das sollte man wissen, Gastgeber des bisher spektakulärsten Turmeinsturzes an der Wallstreet seit dem 2. Weltkrieg: dem Wallstreet-Crash vom 19.10.1987.
19.10.1987 UTC 15:30 Wallstreet, Eröffnung der Börse
Die Saturn/Uranus-Konjunktion im Schützen ist am 19.10. eigentlich erst peripher, von sieben Grad-Schritten durch den Wirkungsraum (Orbis) zur maximalen Konjunktion hat Saturn erst 0,7 getan. Aber das Quadrat zum Mond, dem „psychologischen Faktor“, dem Gefühl … Mond ist genau in der Mitte zwischen Saturn und Uranus. Das ist die starke Resonanz.
Mond ist in der Jungfrau, das heißt die Grundlage der „Psychologie“ des Tages ist durch Schreiber und Rechner Merkur bestimmt, der beim Durchgang durch Skorpion Verluste zu zählen hat, insoweit Skorpion stets den Stier, die Ego-Einnahmen, kompensiert zugunsten der Gewesenen und der noch nicht Geborenen.
Aber damit nicht genug. Merkur steht und wirkt ganz eng zusammen mit Venus die für alle Sicherheitsfragen zuständig ist und Pluto - der in seinem eigenen Zeichen die „Anti-Venus“ schlechthin ist.
Nun wird dem armen Mond angst und bange. Sein Jungfrauen-Fahrzeug fest im Griff des doppelten (Zeichen und Planet) Feindes des Privat (Wörtlich = Beraubungs-)eigentums zu dem ja immer Haus und Hof gehören.
Da kommt an diesem Tag die exakte Opposition Jupiter/Sonne, Privileg und Vermögen, in Schicksalsgemeinschaft. Da denkt die Alltagsweisheit: die zwei bügeln das doch aus, Einsicht vom Schützen und Kraft von der Sonne, die finden in gemeinsamer Ergänzung doch eine Lösung.
Und an dieser Stelle muss nun auf die virtuellen Planeten der Königskonjunktionen der vier Elemente aufmerksam gemacht werden: Achtung!!! Siehe oben: Sonne Konjunktion Pluto! Jupiter Konjunktion Pluto! Venus Konjunktion Neptun!
So viel dazu. Dem Zusammenbruch von Markvertrauen im steilsten Absturz in der Geschichte des DOW-Indexes , folgte dann die rasche Erholung, worin sich dann doch die aufhellende Sonne/Jupiter-Komponente wiederspiegelte.
Den tiefsten und umfassendsten Sturz hatte die damalige Saturn/Uranus-Konjunktion aber noch aufgespart für ihren Durchgang durch die Staats-entscheidenden Bereiche des Steinbocks ab November 1988, wo sie sich dann in historisch extrem seltener Konstellation dem dort schon weilenden Neptun zugesellte. Eine neue Welt entstand.
Kommen wir von diesem Ausflug ins Jahr 1987 zurück zur Gegenwart 2008. Jupiter ist also Gast im sturzbedrohten Steinbock. Mars ist derzeit im Schützen und ab nächster Woche sind es auch Sonne und Merkur. Sie alle sind dann davon abhängig, wie es dem Jupiter im Steinbock ergeht.
Jupiter aber, ich erwähnte es schon mehrfach, steht für Ausdehnung, Steinbock aber für Einschränkung. Und das Wort im Börsenjargon für " himmlische" Einschränkung heißt „deleveraging“, auf deutsch: Entschuldung, und meint, dass ein aufgeblähtes Risiko durch den anonymen Markt zurückgeführt wird, was mit einer Schrumpfung der Wirtschaft einher gehen muss. Wenn einem Eigenkapital von 1 Euro Kreditaufnahmen von fast 60 Euro (leverage von fast 60) gegenüberstehen, dann hat man es nicht nur mit Hedge Fonds zu tun, sondern auch mit Häusern wie der Deutschen Bank. Die deutschen Banken sind zwar insgesamt eher etwas schwach in Punkto Eigenkapital aber das Prinzip ist überall gleich: unvorstellbare Verschuldung. Und inzwischen, nachdem die Federal Reserve Bank (Fed) die Schulden der US-Banken in erheblichem Maße übernommen hat (bail out), besitzt sie nun selber ein leverage (Kredit-Hebel) von 50.
Die Schulden der USA an die übrige Welt, welche ihre Schuldverschreibungen als „Sicherheiten“ kauft, betragen, so haben Analysten herausgefunden, ca. 350% des Bruttoinlandsproduktes (GDP) eines Jahres, entsprechen also dreieinhalb GDPs.
Die Planeten, die ab nächster Woche durch Schütze wandern, sind also von dieser aufgezwungenen Not des Schütze-Herrschers im Steinbock, Schulden abzubauen, betroffen, gerade in dem Moment, wo sie, um den Absturz der schrumpfenden Wirtschaft in die Depression zu verhindern, in großem Maße - nach der Lehre - Staatsausgaben, neue Schulden, beschließen wollen.
Jetzt wandert seit einer Woche auch Venus durch Steinbock. Und jetzt beginnen sich Dinge zu zeigen, die in der Wirtschaft als „undenkbar“ galten. Es beginnt eine etwas distanzierte Haltung gegen Staatsbonds zu keimen, gegenüber Staats- Schuldverschreibungen in Washington, London und sogar in Berlin.
Schon am 28. Oktober, 2008, schrieb der Wirtschafts -Nachrichtendienst Bloomberg:
„Die “Credit-default swaps” (Versicherung gegen Nicht-Zurückzahlung eines Kredits) auf US Schatzbriefe haben sich nahezu um 40% erhöht seit dem 3. Oktober […] und sind jetzt genauso hoch wie es die von Schulden der Regierungen von Mexiko und Thailand waren, bevor der Kreditmarkt im Juni 2007 begann sich zusammen zu ziehen.“
Jetzt bin ich atemlos – das kenne ich aus Träumen: nun kann nur noch der Himmel helfen, Blick an den Himmel …
schließlich … ein kurzer Rückblick:
Die Versammlung der G 20 Staatshäupter und – obermanager/Innen in Washington fiel in Konstellationen der aktuellen Planeten und Resonanzen der Elemente, die, mit einer Ausnahme, derzeit (fast) nur eine Farbe kennen: Grün. Damit regierten die Archetypen des Wasserelements, die Archetypen der inneren Welt, der unbewussten strukturierenden Psyche und dirigierten die Zufälle.
Erwartungen, die reale Lage betreffende Beschlüsse sehen zu bekommen, waren somit nicht gerechtfertigt.
Unschätzbar dagegen die Varianten im Bereich zwischen psychischer Konfluktion und Konfusion. Die Zufälligkeiten persönlicher Begegnungen während der zwei Tage, die zu Anfängen vertraulicher Tunnelverhältnisse führen können – zu Freundschaften im Sinne des Menschenseins, im Negativen, des Eigennutzes, das machte die archetypische Witterung dieses Alphagipfels der Wirtschaftsnationen aus.
Es war erkennbar kein Gipfel der Analyse - dazu braucht es einen „trockenen“ Merkur, keinen grünen - es war eher ein Gipfel des Fühlens. Es war kein Gipfel der Prophetie sondern deutlich ein Gipfel des sorgsam vorbereiteten Nachvollzugs, nämlich dessen, was es gebraucht hätte diese zerstörerische (vielleicht auch heilsame?) Kettenreaktion, die wir jetzt erleben, zu verhindern. Wasser ist immer das letzte Element in der Reihe. Es hat seinen Auftritt definitiv an letzter Stelle nach dem die drei Elemente Feuer, Erde und Luft vorangegangen sind, egal ob als Krebs, Skorpion oder Fische. Feuer ist früh, Wasser ist spät, so fügen sich, scheint’s, die Dinge.
D
Die Bewältigung der Katastrophen, die vor uns liegen, verlangt mit Sicherheit, dass die Wände die den kritischen und den visionären Geist normalerweise von den Ausübenden der Macht trennen – nun, warum nicht mit Gottes Hilfe ? – durchlässig werden.
16.11.2008 UTC 12:00, Washington 7:00, Peking 20:00
Im Einzelnen zählen wir folgende „grüne“ (=Wasser-) Konstellationen/Resonanzen:
1. die doppelte Merkur – Vergrünung
2. Vergrünt auch Mars
3. die Sonnenvergrünung:
4. allein Venus Rot/Oliv
Quadrat Neptun
Konjunktion Erdneptun
Quadrat Wassermars
Quadrat Neptun
Konjunktion Wasservenus
Quadrat Erduranus
Quadrat Feuermars
Neptun bedeutet „Zukunft“, Kindwerdung.
Neptun/Merkur: die Märkte unter Wasser, völliges Chaos, höchste Volativität (rauf und runter der Kurse) bei fortgesetztem Absinken, dem unbekannten „Meeresboden“ entgegen. Die Konjunktion mit dem Erdneptun auf 19° Skorpion zeigt auf ein Tao: die Märkte der Zukunft sind die, die alles das verteilen, was hergestellt wird, um die Schäden für unsere Kindeskinder, so weit als irgend geht, abzumildern.
Mars bedeutet Ausbruch, Anfang. Die Anfangenden sind immer Einzelne. Das Quadrat vom grünen Mars in den Fischen zum aktuellen Mars im Schützen verweist auf die informellen Arbeitskontakte von Einzelnen, die auf der Höhe der Fragestellung sind und die in keinem Protokoll oder Kommuniqué zu lesen sind, von denen aber letztlich alles abhängt.
Sonne bedeutet „Gold“, das heißt Vermögen und Mitte des Lebens. Die grüne Venus aber zeigt den Bestand an „inneren Reserven“ an, was immer das bedeutet. Venus hat das himmlische Ministerium für Sicherheit und Schönheit seit 1503 inne. Auf 25,5° Skorpion hütet sie die Seelenherden und hält sie Gericht über die Paarungen. Die Sonne auf ihrem Grad erhält eine virtuelle Sammlung und ein virtuelles Gericht, beides unter den Sternen und Strängen, die zu Toten und noch Ungeborenen führen.
Venus auf 4,6° Steinbock empfängt im Quadrat zu Erduranus und Feuermars in der Waage, die Portugal-Konjunktion von 1974. An sich signalisiert der Standort im Steinbock für Venus die Sicherheit des Staates für Recht und Eigentum, was, nebenbei bemerkt, etwas anderes ist, als die Gerechtigkeit.
Der Sonderfall im Moment ist, wie bemerkt, dass der Staat gerade im freien Fall am Purzeln ist, im gleichen Maße nämlich, in dem er durch Verschuldung handlungsunfähig wurde.
Unter diesen Fittichen nun Schutz suchend sieht sich die Stier/Venus der Banken der Resonanz des roten Mars und des oliven Uranus aus Waage ausgesetzt. Das sind Aufstand/Mars und Schöpfung/Uranus im Versuch der Menschenkultur.
Die Rede über die G 20 Versammlung in Washington endet nicht mit den Kommentaren der Medien. Der Himmel der Sonne enthält eigenen Fahrpläne. Ein sorgsamer Erdbewohner kennt und bedenkt sie.