Montag, 23. November 2009

KOMMENTAR ZU KOMMENTAREN



23. - 30. 11.  2009
unter dem Nördlichen Tierkreis
und unter den Nördlichen Königskonjunktionen
der vier Elemente Feuer, Erde, Luft und Wasser
aus den Jahren 1603, 1802, 1980 und 1305

(Anklicken vergrößert)



Anonym hat gesagt, u.s.w. …

Mundanomaniac ist ja auch Privatmensch. Dieser freut sich, natürlich, sein Schreiben geehrt findend, ganz neues Gefühl. Nach zweieinhalb Jahre chronischer Betrachtungen, wöchentlichem Anklopfen ohne Reaktion, kontinuierlich steigender Aufrufe, dennoch ohne Reaktion, auch am Forum nicht. (Ausnahmen.)
Aber Gott liest mit - das war immer schon Sinn genug - der Sinnstifter…

Du bist nun wirklich, dachte ich über mich, – hermetisch isoliert – wirklich - dicht … abgeschlossen - als mir die Herbstfragen durch den Kopf gingen, die menschlichen, Brennholz, KFZ-Steuern, …

Jetzt etwas völlig Neues, Ungewohntes: Menschen co(m)–mentieren, geisten-mit.
Es begann vor einem Monat als der erste von den 3 Saturn-Besuchen am Meeresgrund beim Neptun der Spät-Herbst-Winterkinder von 1941/42 sich ereignete und ich hatte wiederholt gedacht: Was es wohl diesmal sein wird? Die letzte Passage nämlich, Saturn über diesen Neptun,1980/81, eröffnete mir vor 29 Jahren die dauerhaftesten Ausblicke: die Astrologie und meine Frau.
Die neuen Pflänzchen mögen nun ebenso gedeihen, ganze Wälder brauch es von dieser Art Bäumen: „mit der gebotenen Scheu und Empfindsamkeit“.

Die volle Ehre aber reiche ich zum überwiegenden Teil weiter. Was, wenn der göttliche Esel in uns nicht reden würde? Und wenn wir ohne diesen Wanderstab wären mit seinen Einkerbungen?



 (Zum Beispiel: Nächste Königskonjunktion im Erdelement, 12.1.2577).


Zum Anlass der neuen und all der reifenden, kommenden Kommentare, und zu Ehren dessen, der da in uns leise spricht, stifte ich dieses Zitat aus einem Brief von C.G.Jung an eine (spätere) Mitarbeiterin (Aniela Jaffé)

„ Die coniunctio von männlicher und weiblicher Hälfte des Selbst möchte das Individuum überwältigen und es zur physischen d.h. weltlichen Darstellung zwingen. Sie möchten als luna die Welt erleuchten (und ich als sol). Jeder Archetyp aber, bevor er bewusst integriert wird, will sich physisch darstellen, indem er das Subjekt in seine Form zwingt. Das Selbst in seiner Göttlichkeit (d.h. der Archetypus) ist seiner selbst unbewusst. Es kann nur innerhalb unserer Bewusstheit bewusst werden. Und das kann es nur, wenn das Ich standhält. Es (das Selbst) muß so klein und noch kleiner werden als das Ich, obwohl es das Meer der Gottheit ist: „Gott ist als Ich so klein“ sagt Angelus Silesius. Er muß zum Däumling im Herzen werden. Im Gefäße drin findet der Hierosgamos statt. Sie sind die Göttin, und ich bin nicht der Gott, aus Prinzip nicht, sonst wäre der Mensch nicht mehr, und Gott wäre nicht geboren worden. Wir können uns nur die Hand reichen und um den inneren Menschen wissen. Das Übermenschenmögliche gehört nicht uns. […]

P.S
… Gott, das Größte, wird im Menschen zum Kleinsten und Unsichtbarsten, sonst kann der Mensch ihn nicht ertragen. Nur in dieser Form des Selbst wohnt Gott im Makrokosmos (welcher er doch selber ist – aber in unbewusstester Form). Im Menschen sieht sich Gott von „Außen“ und wird sich so seiner bewusst.“

Gespeichert: 24.11.2009, UTC 18:01, gepostet:18:14.



Kommentare:

  1. Liebe Mundomaniac
    regelmaessig habe ich mitgelesen,Mythopoet oeffnete diesen Schmuckkasten mit seinem ersten Kommentar,wie immer in seiner zauber- schaffenden Art.
    Nun habe ich neben Mythopoet nun auch einen Astropoet,der es in wundersamer Weise schafft ,dieser irr-sinnigen Welt(irren nach dem sinn)noch eine Poesie zu verleihen.
    Es ist wunder-sam ,in dieser Welt noch Wert-Menschen zu finden ,verborgen in einem sichtbaren Schmuckkasten.
    Deine öffentliche Liebeserklaerung an deine Frau finde ich toll.
    Manchmal findet man sie doch die Liebe .
    Liebe grüsse
    Helga sternenstaub

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  2. Wohlan, mundaner Wandersmann,

    Briefe erröten nicht...

    ...mit lebendigem Wangenrot aber
    hat nicht nur Dein Jung´scher Brief
    -ganz eingedenk Christian Rosenkreutzens
    chymischer Hochzeit- mich durchpulst...

    ...wo befreundete Wege
    zusammen laufen,
    da sieht die ganze Welt
    für eine Stunde
    wie Heimat aus...

    ...das Jahr ist kurz-
    und lang die Stunde...


    ...nicht unrasiert
    und nicht fern der Heimat
    grüßt Dich herzlich

    Mythopoet

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