Diese Ausgabe des mundanen Tagebuchs hat die Besonderheit, dass sie die Woche behandelt in der der Mundanomaniac an der carotis/Halsschlagader operiert wird, knapp 10 Jahre nach einem Schlaganfall hervorgerufen durch eine
Basilaris Thrombose mit Kleinhirninfarkt. Das ist nichts Besonderes zu Beginn des 84. Lebensjahres, aber dennoch ein gewaltiges Geschehen, das die Frage von Leben und Tod nahe rückt. Dass die Operation exakt auf meinen 83 Geburtstag fällt, verdankt sich dem Umstand, dass meine pflegebedürftige Frau in gute Hände gehört und eine sehr liebe kompetente Freundin nicht früher frei war. Ich gehe nun dem Eingriff am Mittwoch vertrauensvoll entgegen und fasse ihn als ein ganz außergewöhnlich besonderes Geschenk auf, das auf den Tag fällt, an dem die Sonne meine Sonne passiert und der Jupiter meinen Jupiter, die beide in einem lebenslangen, nicht allzu scharfen Quadrat verbunden sind. Diese Konstellation hängt auf klarste mit der exakten Astro-Magie zusammen, die ich als Mundanomaniac offenbar in die Welt zu tragen berufen bin
.

26. 2. 2025
3. 4. 2025
Das mundane Tagebuch muss 3-4 Wochen ruhen. Die Materialien dafür stehen hier nicht zur Verfügung.
1. Dafür hier nun ein Bericht, und einige astrologische Schlussfolgerungen, wie das Abenteuer nach obigen Eingriff bisher verlaufen ist. Normalerweise ist meine Befindlichkeit kein Thema im mundanen Tagebuch. Aber meine Erfahrung der letzten 5 Wochen gab mit einiges zu denken hinsichtlich der astrologischen Parallelen. Grundsätzlich: Ich verstehe mich unter den astrologischen Konstellationen als das, was Physiker einen PRÜFKÖRPER nennen, einen hochkomplexen allerdings.
Die Vorbesprechung mit dem Sekretariat der Gefäßchirurgie ergab, dass mit einer Verweildauer in der Klinik von 5 - 7Tagen zu rechnen sei. Tatsächlich wurden es 23 Tage.
2. Die OP war begleitet von einem hohen Blutdruck bis 180mmHg, und die Ärzte versuchten alles, um
ihn "runterzuprügeln" mit mäßigem Erfolg. Sonst war die OP planmäßig. Sie war erfolgt am 26. 2. um Mittag, als die Sonne auf meiner Sonne stand. Nachmittags, auf der Intensivstation stellten die Ärzte eine Einblutung aus der Wunde fest, die, weil sie vom hohen Blutdruck aus der vernähten Wunde gepresst wurde, schnell zunahm und ohne Eingriff lebensbedrohlich ist, weil sie den Atemweg blockiert. Also zurück ins OP komplett neue Anästhesie, Aufschnitt, Patch auf die Austrittstelle und erneutes Vernähen. Zurück auf die Intensiv. Blutdruck rauf bis 140 und runter bis 50mmHg. Künstliche Beatmung.
Aufwachen am nächsten Nachmittag. Die Schwester allerdings meinte, ich sei morgens schon mal wach gewesen und wir hätten einen Smalltalk gehabt, aber davon weiß ich nichts. Unvorstellbare Schwäche. Griffe nach einer Schnabeltasse gingen ins Leere, die Tasse war viel weiter weg.
Das Weitere in Stichworten: nach 2 Tagen Intensivstation Verlegung in die Normalstation. Stuhlgang: 0.
Blasenkatheder-Entfernung: Wasserlassen: 0. Am 9. Tag Abends Puls 144. Zurück auf die Intensivstation. Hier ein alarmierender Befund: der
Troponin-Wert im Blut. Er misst die Wahrscheinlichkeit eines kommenden Herzinfarktes. Normalwert = 0,1, bei mir 0,9 -1,06 ng/ml. Tags drauf: Herzkatheder: es wird eine Stenose an einem Herzkranzgefäß entdeckt, die so gelagert ist, dass sie nicht aufgelöst werden kann. Empfehlung: Herzzentrum München nach 4-6 Wochen. Nach den Katheder extreme Atemnot, dann Sauerstoffmaske. Am 11 Tag, noch Intensivstation, erster Stuhlgang mittels Abführmittel.
Wieder Normalstation. Leichter Husten seit der OP wird immer stärker unter zunehmender Schleimförderung. Bekomme Antibiotica, Husten geht langsam zurück. Dafür, nach Tagen, der im Krankenhaus allbekannte Darmkeim
Clostridium difficile. Er sei auch oft ausgelöst durch ein anderes Antibio. heißt es. Diese Antibiotika-Tage ziehen sich hin bis zur Entlassung am 23. Tag.
Es ist eine Reha angeordnet, die nach weiteren 10 Tagen begann und auch dringend benötigt ist, denn ich bin ein Wrack mit wackeligen Beinen. Immerhin, ich brauche keine künstliche Sauerstoff-Zufuhr mehr von außen.
3. Nun die astrologische Parallele. Beginnen wir mit dem Herzen = Sonne. Sie steht im 10. Haus, hat also eine Haus-Charakteristik entsprechend Steinbock = zusammenziehend. Sie hat ein aktiviertes Quadrat zu Jupiter im 12. Haus. Jupiter = ausdehnend. Hier haben wir die Parallele zu den extrem schwankenden Blutdruck, engstellend / weitdehnend. Auch beim Puls 144 war zugleich der Blutdruck sehr niedrig. Der Kardiologe erklärte es so: das Herz macht ganz enge schnelle Schläge, 'Herzflattern' genannt, die wenig Blut transportieren.
Kommen wir zu Saturn, Mars, Uranus 'Spitze' 12. Haus. Meine Geburt 1942 hat genau den Tag erwischt, zu dem Wolfgang Döbereiner gesagt hat: "Saturn/Uranus, das ist die Basismischung für Sprengstoff und Mars ist definitely der Zünder." Dazu ist mir auffällig, dass seit Sommer 2023 nach 81 Jahren Uranus den Uranus 'meiner' Kriegskonstellation erreicht hat.
In diesem September, eines Sonntags war mir plötzlich flau und ich hatte - völlig unbekannt - keinen Appetit aufs Sonntagsfrühstück mit wachsweichem Ei. Ich legte mich schließlich auf die Couch und rief den Notarzt. Der nahm mich gleich mit ins Krankenhaus, wo ich geröntgt und an Dauer-EGK angeschlossen wurde. Das Röntgen ergab eine 'Infiltration' in der Lunge: ein Emphysem. Wochen darauf Taubheit an 3 Fingerspitzen und plötzlich völliger Blackout, welche Buchstaben auf der Tastatur, Saturn, Merkur usw. entsprechen - nach 44 Jahren täglicher Übung! Dauer etwa 1 Stunde. Schattenbilder und Grafiken vor Texten und Bildern die ich lesen will. Die Augenärztin schickte mich sofort zum CT in die Klinik. Die Neurologin dort diagnostizierte einen kleinen Schlaganfall und schickte mich umgehend zu den Gefäßchirurgen. An meinem Geburtstag war es dann soweit, den Blutstau in der linken Halsschlagader zu beheben.
Im Moment ist Uranus, rückläufig, auf dem Mars meiner Dreierkonstellation (s. oben). Uranus ist allgemein bekannt als der unerwartete Unterbrecher, Aufheber, zuständig für Kurzschlüsse und dergleichen.
Inhalte im 12. Haus sind definitionsgemäß im Vorraum der Zeit, anders gesagt: 4. Quadrant ist rein geistig. Dazu passt, dass ich mit der Konstellation die letzten 45 Jahre in uneingeschränkter Gesundheit verbracht habe. Warum jetzt alles auf einmal? In der Klinik scherzten die Ärzte schon bei der 2. Intensiv-Verlegung in einer Woche: "der Herr Pietzsch, der alles mitnimmt".
Um die Funktion des Saturn/Mars/Uranus Dreiers auf der körperlichen Ebene zu begreifen, brauchen wir diese Art Darstellung:
Beispiel:
Hier haben wir die Sechs Spiegel die der Tierkreis darstellt: Unten von Widder bis Jungfrau die vier physischen und die zwei körperlichen der vier seelischen Zustände, oben von Waage bis Fische die 2 psychischen der vier seelischen und die vier geistigen Zustände.
Das obige Beispiel zeigt die Lage für die Nordhalbkugel in einer Woche von 2023, hat also keinen individuellen Aszendenten.
Für meine Lage zuständig sind die sechs Spiegel, deren Horizont sich von links von meinem Aszendenten ~8° Krebs bis nach rechts zum Deszendenten ~8° Steinbock erstreckt.
zum Eintragen meiner Werte gemäß Horoskop
Wolfgang Döbereiner hat die Auffassung gelehrt, dass gemäß der alten Regel: -Wie oben - so unten -
ein aktualisierter oberer Spiegel im unteren Spiegel seine Entsprechung aktualisiert. Wenn man das auf mein Beispiel anwendet, so ergibt sich, dass Saturn/Mars/Uranus, also Verengung, Schmerz und Unterbrechung vom Mond im Krebs darzustellen sind. Mond/Krebs, aber, Wasserelement ist nun genau das Geschehen, in dem ich seit der OP mit Blasenkathedern 'gesegnet' bin und zwei Katheder-Entfernungen in totalem Harnstau resultierten. Vor der OP war mit leichten Einschränkungen noch alles gut.
In der Reha hat Uranus des weiteren zugeschlagen. Katheder-Entfernung am 2. Tag. Die angesetzte Einführung eines neuen Katheders unterblieb aus unbekannten Gründen. Um 4:40 nachts erwachen mit schlimmen Schmerzen der gestauten Blase, 4 Stunden Blasen-Folter bis die Stationsärztin eintraf und sich sofort an die Arbeit machte: 16ner Schlauch: Misserfolg (immer verbunden mit stechenden Schmerzen), 14ner Katheder, wieder Misserfolg, der Schlauch ringelte sich auf vor der Prostata. Anruf in der Uro-Klinik der Asklepios Klinik Bad Tölz. Rotes Kreuz Transport auf der Super-Bahre. In der Urologie der Urologe zog gleich auf der Rot Kreuz Bahre den Katheder ein. 1,2 Liter drängten ins Freie.
Die Ärztin in der Reha: " Ich mache das seit Jahrzehnten, das hat es noch nie gegeben" Uranus!
Soweit mein Stand. Zu Pluto und Neptun ist mir noch nichts Greifbares eingefallen. Sollte noch etwas kommen, wird dieser Bericht fortgesetzt.
Anzumerken ist dass das Krankenhaus Garmisch-Partenkirchen mich mit sehr schönen Menschen erfreut hat und dass für die Reha-Klinik Bad Tölz dasselbe gilt, zuzüglich einer feinen Küche.
FORTSETZUNG
Zu Neptun ist mir folgendes gekommen: zunächst; ich habe mir selbst ein Beingestellt:
Die beiden Pfeilspitzen
sind so mager und mickrig, dass sie glatt übersehen werden können. Dabei zeigen sie exakte OPPOSITIONEN an. Zunächst des Neptun Ende Fische zu meinem Neptun Ende Jungfrau. Da nun in der astrologischen Zunft übereinstimmend Neptun für die Sedierung, Betäubung, Anästhesie steht, ist meine doppelte Anästhesie am 26. Februar, schon ein recht deutlicher Hinweis auf die parallele Verdoppelung des Neptun durch Neptun Opposition Neptun.
Dasselbe gilt auch für die durch die schwachen Pfeilspitzen angezeigte Verdoppelung des
Pluto von Anfang
Wassermann zu Anfang
Löwe. Hier ist im Sinne der Deutung festzuhalten, dass ich seit Anbeginn meiner astrologischen Laufbahn den
Pluto als Herrscher des
Skorpions, als den Gott der Astrologie und ihres Formzwanges angesehen habe. Nach 2006 und der Entdeckung der
jüngsten Königskonjunktion im Erdelement war es für mich ein Klarheits-Schock zu erkennen, dass meine Geburts-
Sonne auf 7,2°
Fische sich
in sehr exakter Konjunktion mit dem Erd-
Pluto von 1802 für knapp 800 Jahre auf 6,8°
Fische befindet. Dieser Welt-
Pluto also hat mich vor 44 Jahren in die Astrologie gerufen, wo ich doch seit meinem Studium, vor 62 Jahren, dialektischer Materialist war. Also
Neptun/Pluto.
Dazu nun folgendes Erleben am 27. Februar nach dem Erwachen aus der doppelten Narkose: sofort und die folgenden Tage fragte ich meine wechselnden Schwestern in der Intensiv-Pflege nach ihrem Namen und setzte hinzu: dies sei nämlich eine besondere und seltene Situation in der Klinik, weil ich Astrologe sei und ohne eigenes Zutun an meinem Geburtstag operiert worden sei. Wie immer, wenn ich mich als Astrologe kenntlich mache: großes Interesse und die Schwestern am folgenden Morgen nannten auch ihre Daten, Geburtstag und Aszendent die eine, die andere Geburtstag und genaue Geburtszeit/Ort. Den Aszendenten kann ich normalerweise im Kopf ausrechen. Damit verbrachte ich den ganzen Tag ohne Ergebnis, ich hätte ein Blatt Papier gebraucht, so wälzte ich den Tierkreis Stunde um Stunde um und um und konnte doch den Zusammenhang nicht festhalten = Pluto/Neptun. Dabei liest man, dass die normale Reaktion nach einer Vollnarkose eine Einschränkung der Gehirntätigkeit sei. Bei mir aber nach zwei Vollnarkosen sauste während der Grübelei der Blutdruck weiter rauf und runter, bis die eine Schwester (ASC Steinbock, Sonne Löwe) mir schließlich riet, das Grübeln sein zu lassen, denn auch die Gehirntätigkeit stresst den Kreislauf ungemein.
Damit wäre ich an den Schluss meiner Darstellung des 'Testkörpers' 'Ich' und seiner Erfahrungen der ersten drei Wochen seit der OP am Geburtstag gekommen. Möge es Interessierten einige Einsichten eröffnen.
Bad Tölz, 4. 4. 2025, UTC: 19:32.
Dokumentation: