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Montag, 16. Juli 2012

Nun 7 Jahre heimliche Versöhnung - ab heute eine neue Erd-Zeit


Am Montag den 16. Juli, heute also, um Weltzeit 16:08 (18:08  mitteleuropäische Sommerzeit) bescheint die Sonne einen sehr besonderen Geburtsmoment: es ist kein Mensch, kein Tier und auch kein Ding, das da beim Sonnenstand von 24°31‘ Krebs neu auf oder über die Welt kommt. Sondern? Es ist ein Jahrsiebt in einem Äon.

"Äon" ist der aus dem Altgriechischen kommende Name, der einen langen, übergreifenden Zeitabschnitt, mit anderen Worten: ein Zeitalter,  bezeichnet.


Es ist heute aber nicht nur ein normaler, alljährlicher, sondern ein besonderer Geburtstag der Königskonjunktion (KK) von Saturn und Jupiter, die einander vor genau 210 Jahren am 17.7.1802 auf 5,1° Jungfrau trafen, bei genau dem Sonnenstand von 24°31‘.



17.7.1802, UTC: 22:48, Königskonjunktion im Erdelement


Welche Bedeutungen diese Konstellation auch immer im Einzelnen haben mag, sicher ist, dass sich ihre Gültigkeit mehr als 700Jahre, aber etwas weniger als 800 Jahre, genau bis zur nächsten KK im Erdelement im Jahr 2577 erstreckt.
Wie ein persönliches Geburtshoroskop oder –„Radix“, so ist auch dieses Radix von 1802 auf die Zeichen des Elements Erde, eines der antiken  Ganzheit der 4  Elemente, quasi eine virtuelle Konstellation am Himmel, die mit den aktuell kreisenden, physischen Lichtern und Planeten -  unerklärtes Wunder -  zeitweise „Resonanzbeziehungen“ unterhält, welche sich als inhaltliche Parallelen im psychischen wie physischen Geschehen beobachten lassen.

(Als ein solches virtuelles Erdradix ist die KK von 1802 auch in die Tierkreismatrix, wie ich sie wöchentlich verwende, mit ihren 10 Lichtern und Planeten eingezeichnet und sie hat - gerade am vergangenen Montag -  die Transit-Resonanz des Mars über den Erd-Uranus angezeigt.)

Der heutige Geburtstag der KK im Erdelement ist nun nicht irgendeiner in der langen Reihe von 209 Geburtstagen innerhalb von 210 Jahren. Er ist vielmehr innerhalb der gesamten 210 Jahre einer von 30 besonderen Geburtstagen. Der letzte dieser besonderen Geburtstage war der am 16. Juli 2005 und der letzte davor der von 1998. Alle sieben Jahre nämlich beginnt in der rhythmischen Betrachtung der Zeit, wie Wolfgang Döbereiner sie eingeführt hat, ein neues „Septar“, oder Schwingungsjahrsiebt. Und das  heute neu beginnende Schwingungsjahrsiebt des Erdelements, ist das 31.

Diese Septare, eingeführt in der Münchner Rhythmenlehre von Wolfgang Döbereiner, beschreiben die Konstellationen in der Zeit in einem Zeit-Modell, das eine rhythmische Vergrößerung der Zeit in verschiedenen Rhythmen kennt , und, allerdings und wohlgemerkt,  darin den  privilegierten Rhythmus von 1 : 7 . In meinem Einverständnis mit dieser Betrachtung nenne ich den 1:7-Rhythmus den (universellen oder kosmischen) Knoten-Rhythmus.

Mit diesem Modell, unter anderem,  analysiere ich als  Mundanomaniac seit meinem ersten Blog im Frühling 2007 die mundanen Großvorgänge.

Beginnend mit dem Radix, und wiederholt zu jedem Geburtstag,  wird der exakte Sonnenstand der KK  von 24°31' Krebs ermittelt und auf diesen Moment wird zu jedem "Geburtstag"  das Horoskop errichtet.
 Seine 12 Häuser umfassen im Septar je 7 Monate. Nimmt man 7x 12 = 84 Monate, dann hat man die Anzeigen für 7 Jahre.
Da das Radix von 1802 als 1. Septar zu nehmen ist, das von 1802 – 1809 zuständig war,  gibt das 31. Septar Auskunft über die Zeit vom 16.7.2012 bis zum 17.7.2019.

Und hier ist es, das himmlisch/irdische Jahrsiebt des Erdelements, das heute um 18:08 beginnt und, was mich persönlich als Mond/Krebs ganz dumm und am meisten freut, das es den Mond aus der Gefangenschaft des etwas humorlosen Wächters Skorpions befreit in die Heimlichkeit und der anonymen Anwesenheit der Fische…


 




31. Septar, Königskonjunktion im Erdelement von 1802, 
17.7.1832, UTC 4:48, gültig für 2012 - 2019


...  befreit aus der Gefangenschaft, die ihm das Wächteramt im letzten Jahrsiebt auferlegt hat:

30. Septar, Königskonjunktion  im Erdelement von 1802




































17.7.1831,    UTC 22:37,  gültig für 2005 - 2012 



Weitere Bemerkungen zur Deutung des Jahrsiebts folgen - aber heute schon mal "Herzlichen Glückwunsch" und ein dankbares gewagtes "Halleluja" an die Adresse unserer, wie ich meine, gesegneten,  Chefin Angela mit ihren lichten, und, natürlich auch, schattigen Seiten.

Gespeichert: 16.7.2012 MESZ 00:13, oder 15.7.2012, UTC 22:13. Gepostet UTC: UTC 22:46.





Donnerstag, 12. März 2009

Vorfrühling - die Bilanz I.


12.3.2009
Wir nähern uns dem natürlichen Jahresende. Morgen in einer Woche ist das Kar-Jahr zu Ende und es gibt einen neuen Frühling.
Gelegenheit für einen Rückblick.
Zum Beispiel: 20.März 2008 Frühlingsanfang:

20.3.2008, UTC 5:48, Äquinoctium Nordhalbkugel Erde


Zitate aus dem Blog zum Äquinoctium:

…für mich bedeutet das, dass ein Karjahr anfängt, ein Jahr des Kreuzes und der Bitternis.
Astrologisch müssen das Kreuz erleiden: Venus, Merkur und Mond, durch den Kreuzplaneten Saturn. So ist 2008/9 auch astrologisch ein Kreuz – Jahr.
eine gute und eine schlechte Nachricht. Für Jupiter bedeutet das, besser gesagt für uns, dass das Beschnitten - Werden durch das Schicksal mit Einsicht, mit Geist und daher versöhnlich geschieht; mit Pluto aber ist über 16 Jahre ein Aspekt von Zwang und Verblendung am Wandern durch die Grade des Steinbocks, der in diesem bitteren Jahr mit der Sonne am Frühlingspunkt und Mars im Anfang Krebs zur Resonanzgemeinschaft verbunden ist.
eine schlimme Konstellation, denn Mars ist der Zorn, das Rasen, der Ausbruch und Durchbruch
Jahren der Einschränkung, die sich nun anschicken, die mageren Jahre zu werden.
Zusammenbruch namens „Globalisierung“, wütet das letzte Jahrzehnt im unteren und im Bereich der Mittelschichten , hat nun infolge der Hypothekenkrise auch die obere Etage erfasst.
der Patient ist als Schlafwandler erkannt worden, der um Himmelswillen (!) nicht erschreckt werden darf, the Show must go on ..., nur, unendliche Summen von Privatkapital von Aktionären sind dahin, und unendliche Summen an Steuergeldern aber auch.
Der nationale Staat, Steinbock/Saturn, wird von Moneymakern jetzt um Rettung angefleht. Ihnen graust vor den Bankern.
Und die Habenden = Venus, und Managenden =Merkur, ein ganzes Jahr sind ihre Götter in den Fischen – völlig am Schwimmen
Volk im Zeichen Lunas, der Bauch, die Familie, ist mit anwesend in dieser Konfrontation und hat eine richtige Stinkwut – Mars, der Hunger, im Krebs – weil es die Zeche zu zahlen haben wird …
denen, die mit einiger Bewusstheit ihre Dinge so zu ordnen suchen in dieser Welt, dass sie ihnen nicht den Weg in die Seligkeit verstellen, oder in die Ewigkeit, oder wie man das nennen mag, das ‚danach’ anfängt indem es im Jenseits weitergeht, diesen wird dieses Jahr 2008 ein tröstliches sein, in dem Einhalt geboten wurde der Raserei der planenden Automaten.

Dass der Patient und Schlafwandler Mitte September aufwachen und so abstürzen würde, habe ich allerdings nicht vorausgesehen, obwohl der ausgelöste Mars, das hätte man auch vorher erkennen können, immer dafür gut ist, einen latenten Tatbestand ans Licht zu bringen.


Äquinoctium, 20.3.2008, UTC 5:48, New York

Die es aus gegebenem Anlass besonders interessiert, können die archetypische Wetterlage dieses letzten Monats in Süddeutschland 2008/9 hier ablesen:

Äquinoctium 20.3.2008, Bayer. Oberland
20.3.2008, UTC 5:48, Bayerisches Oberland

Und nun zu dem, was sich im neuen Jahr nicht ändert:

I. Jeder ist aufgrund seines Menschseins Inhaber nicht nur eines Charakters sondern - genauso unentrinnbar - von vier Charaktern. Jeder ist charakterlich vorgeprägt Feuer, Erde, Luft und Wasser – ist Wut – ist Geduld – ist Licht und ist Dunkelheit.
Als Geburtstage der Elemente beschrieben die alten Perser die Königskonjunktuionen des himmlischen Dirigenten Saturn und seines Sohns Jupiter in den Triplizitäten der Elemente. Die VIER IN DER DREI, die alte Werkstatt der frommen Alchemisten.
Persisch betrachtet hatten unsere drei Archetypen des Elements/Charakters Erde am 17.7.1802 Geburtstag.
Gemäß dieser Geburtstage ist in uns und außer uns der Erdcharakter (Feuer-/Luft-/Wassercharakter) für Intervalle von rund 800 Jahren vorgeformt. Und nun, gültig für die frommen Tiere, kommt Menschenbewußtsein hinzu: das göttliche Kind redet mit den Steinen …



17.7.1802


Der Erdcharakter in diesem Erdintervall ist mit davon bestimmt, dass Venus, die Göttin der Sammlung und Sicherung, auf 26,1° Löwe weilt.

Das bedeutet:
Das Unbewusste der menschliche Art auf der Nordhalbkugel ist säkular das heißt – schon - seit 1802 und – noch fünfhundert Jahre länger - täglich Tropfen für Tropfend er dem Urstrom des unbewusst  Werdenden ausgesetzt, der sich die Urstromtäler des Schicksals hinabwälzt unter den Himmeln des Nordens bis in die Blüten und Geschmacksknospen des fühlenden, gesunden Wundertieres Mensch, das denken kann.
Erdvenus im Löwen … Venus, also die Sammlerin, in der Herrschaft des Löwen Sonne – eine von drei universalen Erdgottheiten in und außer uns
nach Sonnen-/Löwenart, in der Verschleuderung - - - auf 26, 1° Löwe, eine Venus, die in Spiel und Risiko schon fünf Sechstel verschleudert hat …
Unbewusste Menschen, den Willensstrom der Archetypen sklavisch erfüllend das Gefälle des Schicksals hinabtreibend wie halbtote Lachse – ein schönes Bild für Bären.
Lebendige Fische schwimmen gegen den Strom ...




Erdvenus von 1802 bis 2577
Und was bleibt für die verbleibenden 568 Jahre der Venus im Löwen, der Sammlerin in der Überschuldung, die wir noch vor uns haben?
Kann uns ein Wunder erretten? Haben wir eines verdient?
Meine Empfehlung:
Noch heute beginnen, … den Fischen folgen … „ so ihr nicht werdet, wie die Kinder …“


Gespeichert 12.3.2009, UTC 15:00, gepostet: 15:20.

Donnerstag, 2. Oktober 2008

Titanic ausschöpfen?

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Endlich, zweieinhalb Wochen nach dem Montag, dem schwarzen, der für alle Zeit mit dem schönen deutschen Namen Lehmann – einer der ein Lehen strapaziert? – verbunden bleibt, endlich kommt mir der Hebel in den Sinn, mit dem diese Krise gemessen werden kann:

Königskonjunktion im Erdelement, neunundzwanzigste Geburtstagswelle

30. Septar, 17.7.1831, 22:37, auf New York
gültig für 2005 - 2012
(anklicken vergrößert)
Das ist der neunundzwanzigste Geburtstag der Königskonjunktion/Mutationskonjunktion im Erdelement, als Septar (=vergrößert X 7) gültig für 2005 – 2012. Die Erdkonjunktion zeigt, davon gehe ich aus, verglichen mit den Konjunktionen der drei anderen Elemente, die größte Schnittmenge an harter und äußerer Faktizität, so, wie sie im Tierkreis von den Zeichen Stier, Jungfrau, Steinbock repräsentiert wird.
Dieses Werkzeug „Septare der Königskonjunktion“ erfaßt die Zeitqualitäten („Zeit“ als Äquivalent für „Ereignisstrom“) welche in der Wirkung „bis ins siebente Glied“ bestehen.
Beispiel: ein Stein fällt ins Wasser.
„es entsteht eine Wellenbewegung, die sich nach allen Seiten gleichmäßig ausbreitet.
Der innerste Wellenkreis (Grundrotation) entspricht der ersten Imprägnation, die in rhythmischen Abständen der Vergrößerung weitergetragen wird in der Zeit. Mit fortlaufender Bewegung wird Zeit und Raum erweitert – die Kreisbewegung vergrößert.
Die in der bewegten Welle imprägnierten Anlagen werden so in unterschiedlicher „Zeitdichte“ bzw. „Ablaufdichte“ ausgelöst. Durch die „veränderte Frequenz“ schwingen „andere Töne“ auf – die verschiedenen Durchlaufgrößen des Grundmusters zeigen eine unterschiedliche Charakteristik.
Die einzelnen Wellengrößen mit ihrer Charakteristik entsprechen sich in ihrem Vielfachen (Potenz).
So schwingt etwa sie Charakteristik der siebenfach vergrößerten Wellenbewegung wieder in der neunundvierzigfachen Vergrößerung auf. Das heißt, die Imprägnation des ersten Tages bzw. ersten Jahres (Grundrotation) entspricht dem Ablauf der ersten sieben Jahre wie der ersten neunundvierzig Jahre (das zweite Jahr entspricht dem Ablauf der zweiten sieben Jahre wie der zweiten neunundvierzig Jahre). (Wolfgang Döbereiner, Astrologisch-homöopathische Erfahrungsbilder … München, 1985, S. 56f.)
Dieses gegeben, schwingt also derzeit die siebenfache Vergrößerung des 17.7. des Jahres 1831 ( 29. Geburtstag der Königsko0njunktion Erde) auf und entlädt sich im Zeitraum von 2005 – 2012.
Das nun präsentiert uns, wie obige Graphik zeigt, die grün markierte Opposition Sonne /Neptun. Sonne steht immer für all das Vermögen, nach eigenem Gutdünken anschaffen zu können. Neptun aber zeigt das, was in der religiösen Sprache „das (göttliche) Kind“ symbolisiert, nämlich eine Zeitenwende, eine Reinigung, die Ankunft des Erlösers. Mit den Worten der Psychologie:
Das Kindmotiv stellt nicht nur etwas Gewesenes und längst Vergangenes dar, sondern ein gegenwärtig funktionierendes System, welches bestimmt ist, in sinnvoller Weise die unvermeidlichen Einseitigkeiten und Extravaganzen des Bewußtseins zu kompensieren respektive zu korrigieren. C.G. JUNG, Ges. Werke IX/1, S. 176.

Die Natur des erlösenden Symbols ist die eines Kindes, d.h. die Kindlichkeit oder Voraussetzungslosigkeit der Einstellung gehört zum Symbol und dessen Funktion. Diese „kindliche“ Einstellung bringt es eo ipso mit sich, dass an Stelle der Eigenwilligkeit und rationalen Absichtlichkeit ein anderes Führungsprinzip tritt, dessen „Göttlichkeit“ gleichbedeutend ist mit „Übermacht“. Dieses Führungsprinzip ist irrationaler Natur, weshalb es in der Hülle des Wunderbaren erscheint…Jesaia (9,5) „Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben, und die Herrschaft ist auf seiner Schulter; und er heißt Wunderbar, Rat, Kraft, Held, Ewig-Vater, Friedefürst.“ C.G. JUNG, G.W. 6, S. 280 f.

Das Kind ist daher auch [...]nicht nur ein Anfangs-, sondern auch ein Endwesen. Das Anfangswesen war vor dem Menschen, und das Endwesen ist nach dem Menschen. Psychologisch bedeutet diese Aussage, daß das <<Kind>> das vorbewußte und das nachbewußte Wesen des Menschen symbolisiert. Sein vorbewußtes Wesen ist der unbewußte Zustand der frühesten Kindheit, das nachbewußte Wesen ist eine Antizipation per analogiam über den Tod hinaus. In dieser Vorstellung drückt sich das umfassende Wesen der seelische Ganzheit aus. Die Ganzheit besteht ja niemals im Umfang des Bewußtseins, sondern schließt die unbestimmte und unbestimmbare Ausdehnung des Unbewußten mit ein. Die Ganzheit ist daher empirisch von unabsehbarer Erstreckung, älter und jünger als das Bewußtsein und dieses in Zeit und Raum umschließend. C.G. JUNG, Ges. Werke 9/I, S. 192.
1998 – 2019
Diese psychologischen Betrachtungen zum Kind-Symbol korrespondieren mit dem Stellenwert des astrologischen Zeichens Fische als dem ersten und letzten im Tierkreis und, entsprechend seinem Zeichen, dem Planeten Neptun. Seine Macht bewirkt mithin Chaos, Auflösung, Reinigung, Löschung, Neuanfang.
Folglich hasst der Fürst dieser Welt (beziehungsweise sein Stellvertreter hienieden), heiße er nun Herodes oder anders, den neugeborenen König in Kindsgestalt
Weil nun der Übergang des Neptun über eine Stelle im Tierkreis sich im Tempo von ca. 2° pro Jahr vollzieht, darum ist seit der Königskonjunktion 1802, wo Neptun auf 19° Skorpion stand, letzterer noch nie der Sonne in einer Hauptkonstellation (Konjunktion, Opposition Quadrat) begegnet. Und deshalb entwickelt sich die Opposition auf die Sonne der Königskonjunktion, die in jedem Erd-Septar als Geburtstagssonne die gleiche Position hat, nämlich 24,5° Krebs, wie folgt:
1998 – 2005 Neptun 21,3° Steinbock
2005 – 2012 Neptun 23,6° Steinbock
2012 – 2019 Neptun 25,9° Steinbock
Rein technisch käme auch das vorlaufende und das folgende Jahrsiebt in Betracht, weil die Astrologen von etwa 7° Orbis (Wirkungsraum) ausgehen. Aber ich denke, die obigen 21 Jahre genügen dem Neptun für ein gründliches Aufräumen.
Was die Sache so entscheidend macht, ist dieses:
  • Es ist die erste Neptun - Bereinigung in der 775 Jahre dauernden Epoche dieser Erdkonjunktion, und es gibt
  • bis zum Zeitpunkt 2278, also bis in 266 Jahren, keine neue Hauptkonstellation mit Neptun, sondern, da die dann Folgende
  • mit der folgenden neuen Königskonjunktion 2577 fast zusammenfällt, darum ist praktisch die einzige Bereinigungsmöglichkeit, bezogen auf die Erdangelegenheit, für fast 500 Jahre ( 1802 – 2278) die die wir jetzt erleben.
Dass Neptun aus dem Steinbock heraus wirkt, erklärt, warum Verknappung das zentrale Motiv der gegebenen Verwerfungen darstellt und es klärt darüber auf, dass wir uns darauf einstellen können, dass kein Bereich verschont bleiben wird, denn Steinbock ist nun mal der „Wintertest“ für alle Arten von Lebensvorgängen und unsere gesamte Ökonomie lief mit Sandalen ins Hochgebirge.
Gott steh uns bei!
Gepostet UTC 15:16.

Samstag, 1. September 2007

1802-2577 - EIN NEUER GOTTESTAG – IM WELTELEMENT ERDE - EIN MANIFEST DES MUNDANASTROLOGISCHEN VERSTANDES.


17.7.1802 UTC 22:48 Königskonjunktion Erdelement.


Über die – relativ – neue Königskonjunktion von 1802 muss ganz anders gesprochen werden, als über die vergangenen drei Königskonjunktionen des Weltelements Erde, die da waren 642 v. Chr., anno Domini 154, und anno Domini 1007.
Gewiß, das Kind jener zweieinhalb Jahrtausende ist zum Großvater geworden. Weg alles dessen, das über Fügung, Form und Gegenwart zur Gestalt von Zeit wird. – 642 v. Chr.: ein wahrer „König“ war erschienen - Solon - und er war in Gestalt des Kaufmannes König geworden und hatte die Welt, hatte die Stadt von dem Drachen Adelsborniertheit befreit, als welche die alte, abgelebte Adelsverfasste Gesellschaft Gegenwart frass, weil sie sich weigern mußte von einer schiffbaren , nachbarschaftlichen Welt Notiz zu nehmen, denn ihre stammesschaftliche Weltgestalt hatte zu fernerer Zeit seine Wurzeln in Landschaft gefunden und nicht in WELT.
Im späten Mittag dieser zweieinhalbtausend Jahre zeigt sich die Gestalt des Vaters vereint mit der des Sohns – Konstantius Chlorus und Konstantin – die der bürgerlichen Welt römischer Provinzen die Tore zum himmlischen Vater und seinem Sohn – kaiserlich aufschlossen. Diese Konstellation hätte Ausgangspunkt einer „chinesischen“ Entwicklung im Abendland sein können, wäre diesem Zeitalter gegeben gewesen, Wurzeln eines sich behauptenden Beharrens – Weltstunde des Stiers - zur Weisheit reifen zu lassen. Aber nicht Beharren sondern Kritik ist der Wind, welcher in den Weltstunden der Königskonjunktionen in der Jungfrau weht.
Herangereift in einer Mutterkirche erschließt dieser Geist durch Addition von Luft zu Feuer die energetische Potenz , jene Begeisterung der denkenden Seele, die diese Seele zur Erschaffung jenes köstlichen Instruments inspirierte, als welches, „Scholastik“ genannt, das feine und detaillierte Unterscheiden – egal auf welchem Gebiet - , zunächst als permanente Übung des theologischen Intellekts, den Intellekt – den Instrumenten der entfalteten menschlichen Vermögen als ein weiteres hinzugefügt hat.
Die Scholastik des Himmels findet sich begleitet von ihrer dunklen, vielleicht älteren Schwester, jener laborierenden Naturphilosophie griechischen Erbes, die nicht schlecht eine „Scholastik der Erde“ genannt werden mag.
Nachmittag und Abend dieses Welttages sieht, wie das Haus für die Ewigkeit – die Christliche Welt – in lauter „zehntausend“ Endlichkeiten ausgeilt und der einstige seelische Zuwachs – die vereinigende, die Einheitsgestalt, die Seeligkeit im Bilde des in „nomadischer“ Armut wandelnden Stifters eines erlösenden Wegs - „symbolisches Leben“ – in der Abenddämmerung weltlichen Gelingens verlorengeht. In den Raum der Wahrnehmung drängte damit neuwildes Heidentum ein, welches mit dem geistigen Vermögen, das die Universitäten der Scholastik über einige Jahrhunderte geschärft hatten, der Weltmutter zuleibe rückte. Aus dem verschlingenden Schoß von Mutter Kirche entflohen, wendete die dritte Königs-Generation seit Solons Tagen sich nun rückhaltlos dem ebenfalls verschlingenden Schoß der Mutter Erde zu, begierig nach Schönheit und Nutzen.
Diese „ketzerische“ Dreifaltigkeit: Gnosis (freies religiöses Denken) Leiblichkeit und Weiblichkeit, von der Mutterkirche zweitausend Jahre verschlossen, findet sich aber nun als endlich aufgeschlosse terra incognita, jener unbekannte physio/psychische Erdteil, nach welchem alle die Helden unserer Zeit die sicheren Häfen der „Braven“ verließen.
Krebs nun, die Nacht dieses Jungfrauen-Welttages zeigt, was einmal Karl Marx bemerkt hat, daß alle Haupt-Geschichten dieser Welt zweimal vorkommen: einmal am Tag als historische Aktion und ein zweites Mal , abends, als Theater.
So soll die Substanz einer jeden Zeit nicht nur im Historischen eines neuen Aufbruchs aufgehen, auch nicht allein in Jagd oder Saat und Ernte friedlicher Tage, sondern auch im abendlichen Theater des Universums (Max Beckmann) haben Bewohner des Menschensterns sich einzufinden.
Im astrologischen Theater wird ab jetzt der Vorüberzug der stiftenden Gestalten jener fünfundzwanzig Jahrhunderte Welttag gegeben werden können, die wir seit der Zeit der sieben Weisen des Altertums überblicken. Noch immer wohnen sie in uns und unter uns, sind uns irgendwo begegnet, wir erkennen sie nicht aber wir „kennen“ sie - als Popanze - als Rollenspieler in bürgerlichen Rollen. Diese sind zuletzt nur noch diese: Käufer und Verkäufer. Egal, ob Adel oder Bauer oder Bürger, vor dem Bankrott sind alle gleich.
Jenes Abenteuer der Abenteurer - das Märchen von Mann und Frau - wird uns erzählt im Märchen vom Fischer und seiner Frau. Napoleon spielt es auf der europäischen Bühne noch einmal, nur, dass er die Rolle der Frau, die Gier in der Seele, selbst miterledigt, auf dass die seelische Inflation hier ihnselbst, den Fischer, ergreift, und nicht, wie im Märchen, „seine“ Frau, wo dortselbst dem Fischer als Medizin der Geist der Genügsamkeit ins Gnadensackerl gelegt war.

Über den neuen Welttag muß ganz anders geredet werden.
Ich denke, es wird einmal einer Welt/Menschheit, welche sich in dem Gedanken der ständigen, himmlisch geführten und gefügten Entwicklung und Wandlung, die das astrologische Anschauen wahrnimmt und gefügt und gefunden vorstellt, so unvorstellbar sein , auf die Befreiung des Denkens durch die Hochzeit des Logos mit der Gnosis in der Astrologie, verzichtet zu haben, wie uns heute der Verzicht auf das Schreiben –und – Lesen – Können anmutet.
So, wie im Anbeginn die Beherrschung der Schrift magisches Wissen von Ausnahmemenschen war, so hatte ihr kulturbildendes Blühen in der ganzen Breite und Tiefe der Völker seine Zeit noch vor sich. Ihr ursprünglicher Gebrauch, über den uns die Archäologen belehren, folgte bestimmten praktischen Zwecken, wie der Notierung von Ernteerträgen und anderen Beständen. Ebenso wird heute die Astrologie in der Regel zu vordergründigen Zwecken vernutzt, wie es die „Vorhersage“ dieser und jener günstiger oder ungünstiger Konstellationen für Liebe, Reise, Kauf und Verkauf und Ähnlichem sind.
Wir aber wollen dem Horoskopeigner WELTKIND, im Morgen seiner Kindheit, der Reife seines Mittags und der Frucht seines Nachmittags noch uneingedenk, geschweige der Weisheit seines Abends, so leer und morgendlich wollen wir Astrologen dem WELTKIND entgegen gehen.

1.9.2007 gespeichert:UTC 16:48, gepostet: 17:33.

Dienstag, 15. Mai 2007

Vorschule Astrologie

14. – 21.5.2007

Die Lösung eines Problems liegt nicht selten ganz woanders, als dort, wo das Problem auftritt.

Unser Klima-Problem, das ein Heiz-Problem ist, habe ich letzte Woche (7.5.) aus gegebenen Anlass angesprochen. Dass bei einem Mars im Stier die „Heizung“ auf „Vollgas“ steht ist jedem klar, der begriffen hat, dass „Stier“ das Sammeln und Bauen regiert, kurz gesagt: Zellbildung – alles, was brennbar ist, wird vom „Stier“ aufgebaut.. Unser planetarisches Wärme-Problem zeigt, dass wir den „Mars im Stier“ brav vollziehen und heizen wie blöd, Kraftwerke, Fabriken, Autos, Flugzeuge … Räder, Turbinen, Kochkessel. Nun ist aber die Menschenkultur in der Beherrschung des Feuers entstanden. Allerälteste Gewohnheiten stehen zum ersten Mal in Frage. Was uns zugemutet ist, das ist dem uns zur Natur gewordenen, im Unbewussten tief verankerten archetypischen Erfolg durch Kochen, Schmelzen, Heizen, Zünden, der von dem seit 200 Jahren in uns drängenden Archetypus „Königsmars“ im Stierabschnitt unserer Physis/Psyche mächtig erregt wird, ein Ziel zu setzen. Uns ist zugemutet, diese Tat, Verzicht, wider unsere eigenen natürlichen Instinkte „contra naturam“ zu leisten. Unmöglich? Wer das sagt, kennt den Menschen schlecht. Die Entstehung der Christlichen Kirche, um ein Beispiel zu nennen, die Gemeinde-Bildungen zu Zeiten der Kirchenväter, oft genug unter der Lebensgefahr römisch kaiserlicher Verfolgungen, dieses ganze machvolle Werk der Ohnmächtigen war ein „opus contra naturam“. Jeder „Märtyrer“ des fanatischen Islam verweist uns heute auf die Macht dessen, das uns als „stärkste Medizin Psyche“ in Reichweite liegt.

„Die Aufgabe des Menschen nämlich wäre ganz im Gegenteil, sich dessen, was vom Unbewußten her andrängt, bewußt zu werden, anstatt darüber unbewußt oder damit identisch zu bleiben. In beiden Fällen würde er seiner Bestimmung, Bewußtsein zu schaffen, untreu. Soweit wir zu erkennen vermögen, ist es der einzige Sinn der menschlichen Existenz, ein Licht anzuzünden in der Finsternis des bloßen Seins. Es ist sogar anzunehmen, daß, wie das Unbewußte auf uns wirkt, so auch die Vermehrung unseres Bewußtseins auf das Unbewußte.

(C.G.JUNG, Erinnerungen, Träume, Gedanken, 1988, S. 329)

Verlust macht bewusst. Aber „erlitt er’s, merkt’s auch der Dumme“ – das ist die Schule der Katastrophen.

Die Vorschule Astrologie hat auch etwas anzubieten, den Blick auf das möglicherweise Rettende. Den „Blick“ auf etwas Unsichtbares, gleichwohl – ich bin vorsichtig – hypothetisch Wirksames: zentrales Licht in uns - für 775 Jahre - die Sonne der Königskonjunktion im infinitesimalen Einzelnen.



17.7.1802 Königskonjunktion im Erdelement


Ja was haben denn wir alle auf den Autobahnen und Flughäfen

zu schaffen

wir sollten doch zu Hause sein

wo es hell ist in uns





gespeichert 15.5.2007 13:51 MESZ


gepostet 14:04