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Sonntag, 23. Februar 2014

Aufbruch in der Ukraine



Ein Vierteljahr haben die Proteste in der Zentralukraine gebraucht, um die Staatsmacht unter W. Janukowytsch aufzulösen.
Seit der Verkündung durch die Regierung, das Assoziierungsabkommen mit der EU "auf Eis" zu legen, begannen westlich orientierte, vorwiegend studentische Ukrainer mit Protesten auf dem  "Maidan" in Kiew".

Der Beginn der Proteste war astrologisch bemerkenswert:
Das Quadrat, das seit 2010 den Pluto im Steinbock und den Uranus in Widder in Resonanz verbindet, erhielt durch Venus im Steinbock das Moment des Massenzusammenschlusses. Und am Beginn der Proteste am 21. November waren die Gefühle "des Volkes" im Zeichen des Mondes in Krebs mit in die Resonanz eingeschlossen.


18. - 25. 11.2013

Drei Monate und einen Tag später nun,  am 22. Februar, erfolgte die plötzliche Revolution.


17. - 24. 2. 2014


Wieder waren mit Mond an diesem entscheidenden Tag die Gefühle der Bevölkerung erschüttert, diesmal aber nicht in Resonanz mit Uranus-Pluto, sondern in Resonanz mit  Sonne, die im Begriff ist, ihr Licht auf 4° - 5° Fische mit dem von Neptun zu vereinen.
Die Vereinigung von Sonne und Neptun bedeutet die Vereinigung  eines aktiven Zentrums mit dem Prinzip der Auflösung, welche erfolgt zugunsten eines neuen aktiven Zentrums  mit das alte "schwanger" ist.
An  Stelle des Mondes vom November nimmt jetzt Jupiter aus Krebs an der Resonanz von Uranus und Pluto teil und fügt das Moment der Erweiterung der Bewegungsfreiheit im Sinne einer Versöhnung der widerstreitenden Potenzen hinzu, wie sie sich in den Beschlüssen des Parlaments und dem Übergang der Polizei auf die Seite der Protestparteien darstellt.

Diese Tageskonstellationen sind  nun eingebettet in  Hintergrundkonstellationen. Da ist zum einen das Horoskop des Äquinoctiums, des kalendarischen Jahresbeginns im Zeichen der Sonne auf 0° Widder:


Äquinoctium 20.3.2013 UTC 11:03 Kiew


Wie im Zeitring mit den roten und grünen die Monatswechsel anzeigenden Ziffern ersichtlich, hat am 20.  Februar der letzte Monat des Äquinoctiums begonnen. Damit ist Mond als Herrscher des Krebs mit seinen komplexen Resonanzen, sowie Sonne als Herrscherin des Löwen mit ebendenselben komplexen Resonanzen konstelliert. Das Bild ist so eindrucksvoll, dass es kaum des Kommentars bedarf.

Damit ist der Sinn des Aszendenten erfüllt: Löwe wieder das aktive Zentrum, welches in seiner Sonne/Uranus-Verbindung die unerwartete Aufhebung erfährt.


Königskonjunktion im Erdelement von 1802
31. Septar vom 17.7.1831 UTC 4:38, Kiew

Im gegenwärtigen 7-Monatsabschnitt (17. September 2013 - 17. April 2014) herrschen über Zwillinge Merkur und über Waage Venus. Merkur ist ohne Konstellation, aber im 12. Haus = Auflösung. Venus hingegen, zwar ebenfalls ("Spitze") 12. Haus, aber konstelliert, zusammen mit Sonne durch die Opposition des Neptun: folglich doppelte Auflösung nämlich durch Konstellation und Hausposition.
Diese Konstellation teilt die Ukraine mit ganz Mittel- und Osteuropa, ist dadurch zentraler Schauplatz des Auflösungsdrucks, den dieser Teilkontinent teilt. Dass ein Schauplatz hinsichtlich der Erfüllung oder des Erleidens die Konstellation eines mehr oder weniger umfangreichen Gesamtkomplexes zur Erscheinung bringt, ist eine alte astrologische Erfahrung.

Schließlich lässt der Fortschritt in 7-Monatsschritten erkennen, dass bis zum Januar 2016 immer wieder , über Venus, Mars und Neptun als 7-Monatsherrscher der Hintergrund dieses Jahrsiebts die Bereinigung (Neptun) und Neugeburt (Mars) dieses Nachbarn zwischen Russland und Mitteleuropa auf die Tagesordnung setzt, dem eine Modernisierung von Grund auf zu wünschen ist, damit sein natürlicher und kultureller Reichtum zu einer gedeihlichen Entwicklung des Kontinents beitragen kann, wie er es verdient.

Geschrieben und gepostet: 23.2.2014, UTC 16:29.

Eine Ukrainische Autorin:

Krise in der Ukraine

Eine kritische Masse an Toten

„Wir haben uns für immer verändert. Eine Zivilgesellschaft ist geboren!“ – eine ukrainische Künstlerin zur Lage in Kiew.von Irena Karpa



und ... langsam lichten sich die Nebel um den 20. Februar und seine dunklen Ecken.

Freitag, 3. Februar 2012

Gastfreunde gemordet ...



In aller Öffentlichkeit, auf der Bühne der Welt, in der ägyptischen Hafenstadt Port Said, ist am Mittwoch ein heiliges Gesetz gebrochen worden. Gästen aus Kairo wurde die Gastfreundschaft gebrochen, sie wurden erstochen, zertrampelt, erstickt. Mehr als Siebzig können nicht mehr lebend in ihre Heimat nach Kairo zurückkehren, hunderte nur verletzt, körperlich und seelisch tief versehrt.
Die Szenerie war ein Fußball-Stadion. Die Gäste waren die Spieler und Fans der Mannschaft von Al-Ahly aus Kairo, die gerade gegen die Mannschaft von Port Said, El-Masry, 3:1 verloren hatte, als mit dem Abpfiff eine Menschenjagt auf die Spieler und Fans aus Kairo einsetzte, der keine Sicherheitskräfte entgegentraten.
Dieser letztere Umstand ist das deutlichste einer Vielzahl von Indizien dafür, dass  den „Ultras“, wie sich die Fans von Al-Ahly nennen, eine Falle gestellt worden war zur Vernichtung einer möglichst großen Anzahl von ihnen.
Diese erschreckend absurde Vermutung speist sich daraus, dass die Ultras nach breit übereinstimmender Einschätzung von Beobachtern, so etwas wie die handfeste 1. Linie der Revolution in Kairo darstellen. Nur ein Beispiel: die Ultras waren es, die vor einem Jahr und immer wieder die Protestierenden auf dem Tahrir und in den angrenzenden  Straßen schützten, indem sie tagelang mit Steinwürfen die bewaffneten offiziellen und inoffiziellen Schlägertrupps auf Distanz hielten.
Da nichts existiert, das nicht seinen Gegensatz in der Welt hat, tritt jeder Revolution, die um Freiheit und Würde des Menschen aufsteht die Gegenrevolution  entgegen, welcher Knechtschaft und Erniedrigung des Menschenbruders gleichgültig ist, wenn nur der eigne Vorteil nicht - angetastet bleibt.
 Und weil die Revolution immer das Joch abschütteln will, das der größtmögliche Zahl aller auflastet, darum ist diese, die moralische Überlegenheit der Revolution, das zentrale Problem und folglich Angriffsziel der Contras. Sie, die alte Verteilung von Macht und Beute wieder herzustellen, muss der Keil zwischen die Masse der Unterdrückten und ihre Vorkämpfer getrieben werden, alte Lehre: divide et impera (spalte und herrsche). Die Unterdrücker müssen den Ur- Hass der Unterdrückten, nämlich den gegen die, die „anders“ sind, Christen, Aufrührer, Gottlose, Ungewaschene, nicht nur schüren, mehr noch,  sie müssen die Gleichgültigkeit angesichts ihrer Ermordung bis hin zur Progrombesessenheit steigern, wir berühren die totalitären Abgründe des Menschen und seines Schattens.

Und damit stellt sich mir die Frage für die ägyptische Gesellschaft: wird sie sich von den Nutznießern der alten Ordnung, die wie ein Gift überall noch - bis in Hirn und Faust -  im  ägyptischen Organismus hausen, in die Selbstvernichtung treiben lassen?

(Dieselbe Frage stellt sich in Tunesien und – mit umgekehrten Vorzeichen – in Libyen. In Libyen hat, anders als in Ägypten, in meiner Sicht, das „ursprüngliche“ Böse die seltene Gelegenheit, sich in neuen Revieren auszubreiten – in Konkurrenz mit der gesunden Immunabwehr der freien Vielzahl der libyschen Nation.)
Gibt es in der äußeren politischen Realität, so scheint mir die Frage,  eine Entsprechung einer Auto-Immun-Reaktion? Ein blindes Vernichten nicht nur des Reizes sondern auch des Gereizten, ein Ausschütten des ganzen Bades wegen des schrecklichen Kindes?
Damit meine ich: sollte es statt nur  einer Vernichtung nach außen – etwa wie nach 1933 – auch ebenso eine Vernichtung nach innen geben? Etwa in Form einer Fremdbesetzung ohne äußere Zeichen, derzufolge alle Weichen in der Gesellschaft gestellt werden im Sinne einer Genervtheit gegenüber allem, was dem großen kranken Bruder oder seinen Erben widerspricht, von denen allein man  überleben  zu können meint?
Daher für mich die Frage an das Horoskop: War Port Said ein geplantes Progrom?
Und in Betracht auf das, was ein Horoskop verhängt und ermöglicht, sage ich ja!
Und ich definiere, und grenze damit ein: eine geplante Menschenjagd?

Das Spiel wurde um 16:00 angepfiffen, folglich war es um 17: 45 beendet.

1.2.2012, Port Said, UTC 15:45, (OZ 17:45)
Beginn des Massakers.


 Die Zeichen und Zeiten deuten heißt, zunächst den Moment erfassen. Dieser im Zeichen des Aszendenten gehört dem Löwen; damit dem Herz und zwar des Alten wie des Neuen.
Sonne, sodann,  ist im Wassermann im sechsten Haus. Damit kümmert sie sich zum einen (6. Haus) um Vorteile und Absichten von Privat-Interessen und sie findet sich zum anderen in einer dem Leben (Löwe) entgegengesetzten Lage (Wassermann). Astrologen alter Schule nennen das: Die Sonne ist im Wassermann im „Fall“, also in der Schwäche.

Das verstehe ich als  Schwäche der seelischen Kraft, der  „Leidenschaft“ – hinsichtlich der Denkkraft aber ist diese Schwächung des Seelischen eventuell ein Vorteil: unabgelenkt von subjektiven Erlebenswünschen ist man in der Imagination frei für himmlische wie höllische Höhenflüge aller möglichen Einfälle.
Eben diese Art „Idee“ in der Version eines dämonisches Wassermann-Programmes war auch am 30.1.1933 am Werk, als bei ähnlichem Sonnenstand das Lebendige der Sonne in den Schrecken einer verbrecherischen Staatsidee gejagt wurde.

Also Port Said 17:45 Ortszeit: Eine Aktion, in der der lebendige  Wille (Sonne) dem Wassermann unterworfen ist: der Idee der Aufhebung von Leben.  Im 6. Haus im Dienst privater Interessen.
Und dort das 6. Haus gehört dem Steinbock, damit dem Saturn, der im 3. Haus von der Waage, d.h. von Venus beherrscht ist. Das 3. Haus ist mit Saturn  das Haus der Staatsmacht und das deutet gar nicht auf das  Militär, sondern auf die Macht-Geflechte der Medien hin. Das wissen auch die Revolutionäre, die sich immer wieder gezwungen sehen, zum MASPERO , dem Sitz des staatlichen Fernsehens zu demonstrieren  und dort Gesundheit und Leben auf's Spiel zu setzen.

Das Progrom-Horoskop, wenn wir (mein Esel  und ich) recht sehen, macht ja mit einem Schlag die ganze Bühne der Revolution in Ägypten sichtbar. Im zweiten Haus haben wir die gekauften Wilden im Zeichen des Mars in den Absichten und Zwecken der Jungfrau und  in Extremresonanz (Opposition) Venus : also ein stecken gebliebener Strom und ein Gedränge im Hintergrund.
Mars – Quadrat/ Opposition - Venus: das ist natürlich sowieso die latente Panik im Stadion als häufigen mehrfach-im Jahr- Fall: wilde Energie, Adrenalin  und Herdengedränge …
Daher gibt es eine Wissenschaft, die dieses Risiko studiert und ein Management das die Risiken eindämmt.
Aber in Port Said, so liest man, wurden Fluchttore versperrt, Sicherheitskräfte abgezogen, die normalen Personenkontrollen eingeschränkt auf Alibi,  „Stichproben“…

Das ist das Bild, dass das übergeordnet Väterliche, der „Staat“, und seine Organe direkt in den Dienst der Venus (= der Habenden) getreten sind und die Habenden – Venus - im Hintergrund - in Fische –  ihre Fäden ziehen, indem sie den Staat nach Bedarf nicht -herrschen statt herrschen  lassen, vorzeitig abziehen,  bei Überfällen wegschauen, Bedrängte erschlagen oder verhaften …

Man könnte  in obigen Horoskop noch manch übriges deuten: Neptun Quadrat Mond: das Volk in kindlicher Wehrlosigkeit:  Saturn Opposition Jupiter,  der Vater gegen den Sohn, man kann das kommende Uranus-Pluto- Quadrat schon wirken lassen  ...

Aber das Wesentliche erscheint im Bild des Aszendenten, seines Herrschers und der Sonne, und  für Menschen, die morgens früh aufstehen müssen, ist das  vielleicht des Gesagten fast schon zu viel.
Für‘s Mundane Tagebuch der ewigen Weltrevolution notiere ich jedenfalls zum 1.2.2012:

Neue Inszenierung der Dämonen von Eitelkeit, Neid  und Gier im Welt-Bürgerkrieg: Ägypten: zum ersten Mal eine Fußball-Fan-Gemeinde aufgestachelt zum Massen-Mord an einer konkurrierenden Fan-Gemeinde und Mannschaft  im  heimlichen Bürgerkrieg.

Darüber hinaus - zwei Fliegen mit einer Klappe - die Revolutionäre abermals provoziert zu heroischen Demonstrationen - weitere Unruhen ewiger Aufrührer laut Staatsmedien.

Gepostet: 3.2.2012, UTC 21:35 und 22:03.

Traurig, die atemlosen tweeps von Sandmonkey heute Abend.

Die neuesten Zeugenaussagen aus Port Said: 

Sandmonkey zur Tragik dieser Generation

Analyse der  "Ultras"











Sonntag, 23. Oktober 2011

Befreiungsfest 2011

Heute Nachmittag um 17:00 Ortszeit eröffnet in Bengasi der Premierminister der provisorischen Übergangsregierung (NTC) von Libyen die offizielle Feier zur Beendigung des Befreiungskrieges gegen den Tyrannen Muamar Gaddafi.

Das Fest findet nicht in der Hauptstadt statt, sondern in der zweitgrößten Stadt des Landes, in welcher die Revolution begann und die sich als erste befreit hatte.

Hier noch einmal das Transit-Horoskop des Beginn der „Bewegung vom 17. Februar“ welche de facto am 15. Februar begann, als nämlich Angehörige der im Massaker vom Juni 1996 ermordeten Insassen des Gefängnisses von Abu Salim  sich zum Protest gegen die Inhaftierung ihres Anwaltes versammelt hatten.

Zuerst  also der Beginn und dann das Endes der libyschen Aufstandes der in der Geschichte der Welt einzigartig dasteht und ein so noch nicht dagewesenes Beispiel gab, dass Unmögliches geschehen kann – wenn ein Volk in diesem Vertrauen -  „Allahu Akbar!“,  „Gott ist größer“ (als der Tyrann) –  aufsteht.

Der Transit wird dargestellt auf das Radix (Horoskop) des libyschen Staates, der zum 24.12.1951, 0:00 Ortszeit aus der Verwaltung des Hohen Kommissars der UN in die Unabhängigkeit entlassen wurde.




24.12.1951 0:00 OZ, Transit 15.2.2011, 16:00 OZ, Bengasi



Es folgt das Transit-Horoskop des heutigen Tages zum Zeitpunkt des Beginns der offiziellen Feier der Beendigung des Befreiungskrieges in Bengasi.




24.12.1051, 0:00 Ortszeit, Transit 23.10.2011
17:00 Ortszeit, Bengasi


Die beiden vorstehenden Transit-Horoskope sind, in aller Bescheidenheit, eine glänzende Bestätigung des astrologischen Codes, wenn er, befreit von allen Überlagerungen, sich in der einfachen Exaktheit seiner Parallelen, nämlich denen der psychischen und physischen, der symbolischen und natürlichen Bestimmungen, dem Bewusstsein zum Staunen darbietet.

Als I-Tüpfelchen zusätzlich zur Eroberung von Sirte   in  dieser Woche, erscheint heute die Sonne (= das individuelle wie kollektive Ich = mythisch der "Held") auf dem Mond in der Bedeutung: der Held kommt nach Hause,  und Sonne noch im letzten Grad  des Zeichens der Offenheit, der Waage.

Möge das demokratische „danach“ in Libyen, diesem Land der Löwen, uns Bewohnern des Planeten weiterhin Anlass zu Bewunderung und Menschen - Selbst - Achtung geben, ist doch das, was die Libyer jetzt zu leisten haben, das Schwierigste, was es im politischen Raum zu vollbringen  gibt: die Gründung eines demokratischen Gemeinwesens.

Befreiungstweeps

Gespeichert: 23.10.2011 UTC 15:30, gepostet:  UTC 16:08.

Donnerstag, 20. Oktober 2011

Gefallen ist die Stadt am Meer

... und als die Zeit erfüllt war

24.12.1951, UTC 23:00, Libyen
Transit 20.10.2011, 
Fall von Sirte


  • eroberte Mars die Stadt
  • beendete Neptun den Krieg
  • "enthauptete"  Uranus den Souverän
  • opferte Pluto  den "Sohn"


gepostet: 20.10.2011, UTC 12:40 

Freitag, 7. Oktober 2011

"AMERICAN AUTUM" sagt "FUCK OFF ... WE'RE FREE"



„Ausbruch aus der roten Placenta“
Motto der Woche 12. – 19.9.2011





 OccupyWallStreet

The resistance continues at Liberty Square and Nationwide!
Posted Sept. 13, 2011, 9:53 a.m. EST by OccupyWallSt
Music, arts, and orientation guides will greet you at 12pm in Bowling Green Park on Saturday. Bowling Green Park is in the financial district of Manhattan.
More details soon.
Question about OccupyWallStreet? Wondering about the plan for Sept. 17th? Out-of-town and want to be in-the-loop? Email organizers from NYC at 9.17occupywallstreet@gmail.com




17.9.2011, UTC 16:00, 12:00 Local Time, New York


... und es ist im Osten aufsteigend: Skorpion, die Stunde der  Gestorbenen und noch Ungeborenen in uns, meint Mundanomaniac, der davon ausgeht, dass diese Seelen, beständig in uns wohnend, einen „legitimen“ Platz beanspruchen, auf unsere Pflege angewiesen sind, und uns mit Gütern der Gnade ausstatten.

Mundanes Tagebuch zum Skorpion in der Woche 12-19.9.2011 gemäß Herrscher Pluto:

"R 4,9° Pluto
im Steinbock
das Urteil der Gestorbenen
aufrufend
über die Opfer für die Ungeborenen
am diesjährigen Wendepunkt des
Revisionsverfahrens"

 Und hier ist es, das aufgerufene Urteil der Gestorbenen:

Der 17. September ist in den USA der Tag der Verfassung: Constitution Day.

Hier das Horoskop der US-Verfassung von 1787 und – rot markiert – die Transite des 224.Verfassungsgeburtstages 2011  sowie der Beginns von OCCUPY WALLSTREET: 

zwei Konjunktionen und ein Quadrat




17.9.1787, UTC 20:00, Local Time 16:00, Philadelphia
(Quelle: Penfield 1984, p. 25 „Signing was completed about 4 p.m.“
via Tagebuch von J. Madison, n. Taeger, Horoskope Lexikon)

Sind es nicht Transite  voller Gnade, die am Himmel über   Lower Manhattan über die jungen Beginner wandern und über alle, die ihnen folgen?

Welch ein Tag, in den USA den Beginn = Mars, der Menschenbefreiung = Uranus zu begehen, sowie die Reinigung = Neptun des Staates  = Saturn !






Al Jazeera bringt ein lesenswertes Interview:

22.10. Und hier ein nächtliches Gespräch:



Gespeichert: 7 .10.2011, UTC 17:18, gepostet: UTC 17:48.

Sonntag, 2. Oktober 2011

"What pie? Occupy !" - Anfang der Wende in den USA ? 2.0





... in diesem ursprünglichsten  und allgemeinsten Sinne
ist Handeln  und etwas Neues Anfangen 
dasselbe; jede Aktion setzt vorerst
etwas in Bewegung, sie  agiert im Sinne von agere,
und sie beginnt und führt etwas an im Sinne des
griechischen archein. Weil jeder Mensch auf 
Grund seines Geborenseins ein initium,
ein Anfang und Neuankömmling in der Welt ist, 
können Menschen Initiative ergreifen,
Anfänger werden und Neues 
in Bewegung setzen.

Hannah Arendt


In einer Bemerkung in der sich C.G.JUNG in den frühen 50er Jahren über die Bedrohung der Welt durch menschengemachte Vernichtung äußerte, schrieb er, dass in seinem Augen nur  eine Rückkehr die Welt retten könne, die vergleichbar wäre mit  der Bekehrung von Marignano, welche die Schweiz 1515 erfahren hat, indem sie seit der verlorenen Schlacht gegen Frankreich um den Besitz von Mailand nie wieder  einen Krieg um Ziele außerhalb der Schweiz geführt hat.  Diese heute notwendige  „Bekehrung von Marignano“ sah er in einer irgendwie gearteten Rückkehr zur Religion, bei klarer Erkenntnis, dass es eine Rückkehr in die Christlichkeit zurückliegender Jahrhunderte nicht geben könne.

Ich glaube, dass das Jahr 2011 in die Geschichte als ein entscheidendes Jahr der Bekehrung   eingehen wird.

Als ein Jahr der Wunder erscheint dieses Jahr allemal,  betrachtet man die Folge von Revolutionen der furchtlos gewordenen Bevölkerungen von Island (als Vorläufer 2010),  Tunesien, Ägypten, den Sieg der libyschen Amateurarmee gegen das hochgerüstete Gaddafi-Heer, die Unbeugsamkeit der Menschen im Jemen,  und als das größte der Wunder erscheint die standfeste Opferbereitschaft der unbewaffneten syrischen Demonstranten angesichts des gnadenlosen   Militärs.                            

Der Verlust  der Angst ist die Essenz des „Arabischen Frühlings“. Die muslimische Kultur vollbringt plötzlich in der Verteidigung der Freiheit Wunder, die in unserer Tradition so nicht zu finden sind. Und sie hat damit ein Leuchtfeuer für die ganze Menschheit entzündet.
Es scheint, dass die seelische Erfahrung, unter freiem Himmel jenseits von Parteien, Bekenntnissen, Geschlecht und Rasse mit hunderten und tausenden von „Menschen-Nachbarn“ zu atmen und zu demonstrieren, dass dieses von einem Tag auf den anderen von- Menschennachbarschaft-ergriffen-werden und zu erfahren, was Menschenehre ist, im Geben und im Empfangen, dass diese Erfahrung besonders in Libyen zum Gottesrausch geführt hat.
„Gott ist größer!!!“,“Allahu Akbar“!!  im März hörte ich diese Rufe zuerst bei einer Schießerei nachts in einer libyschen Stadt bei der Verteidigung einer Straßenecke gegen „Sicherheitskräfte“.
Die „Rebellen“ in Libyen schossen nicht nur physische Salven sondern zugleich symbolische. Das Symbol ist eine Leistung der Psyche. Es entstammt den  Träumen, welche unsere Seelen in der Nacht des Unbewussten träumen und tritt zu Tage in der Überwältigung durch Sinn, wie sie auf jeden Einzelnen unerkannt wartet.
Die Psyche kennt auch das untere animalische Stockwerk der Seele. Diesem entfährt schon mal ein ein „verreckt ihr Hunde!“ Das aber ist eine Regung der Psyche. Die Leistung der Psyche ist, ein von ihrem oberen Stockwerk aus dem Unbewussten produziertes, vom Bewusstsein adoptiertes und in ihm  lebendes Symbol, welches erlaubt das einmalige Leben ihm anzuvertrauen, ihm, dem Symbol der Symbole, "GOTT", zu vertrauen, so, wie es die libyschen Kämpfer seit sieben Monaten tun, im Dank für die Überwältigung durch GOTT, im Bewusstsein, dabei zu sein, entweder eines sinnerfüllten Lebens, oder eines sinnerfüllten Todes teilhaftig zu werden. 
Menschenerwachen wird  im gemeinsamen Handeln erfahren, im öffentlichen Glücksrausch, dass man kein Atom mehr, keine Nummer mehr ist, dass man, so ahne ich das libysche Erwachen, als ein mutiger Mensch, wie ein mutiges Kind, wie ein Kind unter Kindern, von Allah geliebt, auferstanden ist, weil ALLAH es will.
Der arabische Frühling, darin die libysche Revolution und die syrische Revolution legen revolutionäres Zeugnis ab, dass der allmächtige unbekannte Mitspieler, aus Gründen die wir vermuten können, der Menschwerdung des  Menschen wunderbarerweise  näher getreten ist und dass sich IHM zum Lob in der Kultur der Muslime hingebungvolle  Bekenner von Menschenwürde und Menschenkühheit beistellen.
Die Gottergriffenheit der Libyer ist so besonders bemerkenswert, weil ihr jeder sektiererische Fanatismus fehlt. Es gibt unter den Kämpfern nicht die Forderung nach einem muslimischen Staat. Es geht es den Aufständischen um eine moderne Zivilgesellschaft, die auf Kultur und Gesetz gegründet ist, es geht, so zum ersten Mal auf der Welt um die Brücke zwischen OST und WEST, das eint die Revolutionen von Tunis bis Damaskus, es geht um westliche Freiheit und östliche Frömmigkeit in einem Rechtsstaat.

Und darum ist in den Bewegungen des Jahres 2011 in Europa und Amerika,  den Besetzungen der zentralen Plätze in Spanien und Griechenland, des Capitols in Wisconsin, der großen und kleinen Städte in Israel (!) darum ist die ausgesprochene und unausgesprochene Ergriffenheit von arabischer Menschenfreundlichkeit  so spürbar.  

Nun hat seit zwei Wochen in New York die Bewegung „Occupy Wall Street“   mit der Besetzung eines Parks am 16. September in Lower Manhattan gleich in der Nähe der NY FED begonnen. Wo wieder, wie auf dem Tahrir in Cairo, der Plaza del Sol in Madrid, und all den anderen besetzten Plätzen junge (und alte) Aktivisten open end campieren,  das freie Wort und Bild führen, sich in Arbeitsgruppen beraten und am Ende des Tagen in der Generalversammlung zusammenkommen, wo jeder Rederecht hat, Camper, wie Besucher.



 Von   Matt Stoller, dem vormaligen Chef  - Berater des Kongress-Abgeordneten Alan Grayson (D. Florida), politischer Aktivist und Blogger, hat  naked capitalism   vom Freitag, 30.9. diese Darstellung veröffentlicht, deren ersten Teil hier auf deutsch wiedergegeben wird.
  (Übersetzung von mir)
Matt Stoller:  OccupyWallStreet ist nicht ein Protest, sondern eine Kirche des Andersdenkens
Letztes Wochenende verbrachte ich ein paar Tage mit den Demonstranten  in der Unterstadt nahe Wall Street und es war eine augenöffnende Erfahrung.  Die Leute dort wollen etwas, aber es ist keine Liste von Forderungen und es wird vollständig übersehen von den Medien und den meisten Kommentatoren …[…] sie haben keine formelle Liste mit Forderungen.
Und es ist offenbar, dass es hier nicht nur um Wall Street geht noch um irgendeinen Kampf. Hier sind                                                                                                                           Transparente, die Fox News angreifen Zorn äußern über Troy Davis (vor kurzem in Texas hingerichtet), die die iranische Revolution unterstützen, die Regulierung der FED fordern, und dass Reiche ihre Steuern bezahlen. Es gibt persönliche Transparente über Schulden, Krieg und medizinische Probleme. Und die Leute sind verkleidet, tragen Lichtschwerter, und ein paar Typen fahren einen Lieferwagen herum mit einem „Streng vertraulich Wikileaks“- Schild an den Seiten. Ich fragte sie ob sie mit der Seite zu tun hätten und einer von ihnen antwortete: „Das ist es, was der Geheimdienst gefragt hat“. Mehr als alles andere aber haben die Leute eine gescheite Gaudi (Spaß).
Was diese Leute tun ist, dass sie eine, in Ermangelung  eines besseren Wortes – Kirche -  des Widerspruchs bauen. Es ist kein Marsch wiewohl sich Märsche vom Lager aus bilden. Es ist nicht einmal ein Protest, wenn man’s genau nimmt. Es ist eine Gruppe von Leuten, die sich versammelt haben, um einen öffentlichen Raum zu schaffen auf der Suche nach Sinn in ihrer Kultur. Sie behaupten, sie hätten, für einander und für sich selbst,  Bedeutung. (Hervorhebungen von mir M.)
Sinn ist ein grundlegendes menschliches Erfordernis. Der Akt der Politisierung, des Aufbaus einer Bewegung, beruht auf individuellem, und dann kollektivem, Selbstvertrauen. Wie Daniel Ellsberg sagte, ist „Mut … ansteckend“. Ich bin erinnert , wie Howard Dean, Bewegungsaktivist und derzeitiger Jura-Professorin Zephyr Teachout  die die frühe Anti-Kriegs-Blogosphäre und späte  radikale Bewegung für Dean (demokratischer Kandidat 2004) als eine kirchenartig in ihren gemeinschaftsbildenden Elementen. Das ist es, an was mich #OccupyWallStreet  erinnert. Gerade die Vollversammlungen, wo die einen Leute reden und andere antworten, hatten eine rhythmische Ähnlichkeit mit denen in Kirchen und Synagogen, die ich besucht habe.
Du kannst erzählen, dies ist irgendwie ein anderes Tier wie andere politische Versammlungen. Niemand weiß, was man erwarten kann. Es gibt keine ausdrücklichen Forderungen. Es ist nicht sehr groß. Und dennoch, Berühmtheiten kommen in den Zuccotti Park. Wall Street Händler höhnen und ärgern sich. Die Leute bekommen die Aufmerksamkeit der Presse werden aber nicht von ihr beherrscht. Leute sind da, nur um da zu sein, weil es sich sinnvoll anfühlt. Das Lager ist sauber und gut organisiert und es fühlt sich bedeutungsvoll und aktuell an und nicht als eine Therapie für frustrierte Radikale. Gerade ein Block  entfernt ist die New Yorker FED, ein riesiges,  unheimliches und achtunggebietendes Gebäude mit schweren Eisentüren, Video Kameras,  und einer Polizei-Präsenz die „Weitergehen!“ brüllt.





17.9.2011 New York 12:00 OZ
Beginn der Besetzung des  Zuccotti -Parks in Lower Manhattan durch die Initiative „Occupy WallStreet"


Die Konstellation des Tages

Die Aktion vom 17. September, war sie anberaumt im Hinblick auf eine andere erfolgreiche Revolution, den "17. Februar" 2011, das "Markenzeichen" der libyschen Revolution? Kaum freilich war sie terminiert, weil am 17. September die Venus des gemeinsamen Handelns in die revolutionäre "Grandola-Konstellation" eintrat, denn außerhalb des Mundanen Tagebuchs wird die Königkonjunktion im Erdelement von 1802 und mit ihr der Standort des virtuellen Erd-Uranus nicht in Betracht gezogen.
Wenn, was wahrscheinlich ist,  in den Kreisen der Aktivisten astrologische Betrachtungen einen Platz haben, dann ist es am ehesten die Quadrat/Oppositions-Resonanz von Uranus und Pluto zur Venus vom 26. - 28. September, die dem Beginn der Besetzung das astrologische Siegel gab. Diese Konstellation  bedeutet "Aufhebung eines Zwangs in gemeinsamer Aktion"

Die Konstellation des Monats

Am 17. September 2011 fehlten noch 5 Tage bis zum Herbstanfang und  bis zum  Einzug des Nordhalbkugel-Jahres in die zweite Hälfte des Äquinoctiums der jeweiligen Orte. Wenn man sich das Äquinoctium der USA, errichtet auf Washington, anschaut, kommt man ins Staunen. Hier spricht ein Horoskop so deutlich, wie man es sich nur wünschen kann, von der Begegnung (Deszendent) mit dem revolutionären Aufstand der Beherzten, der in einer völlig unerwarteten(= Uranus)Weise in Erscheinung tritt.


Äquinoctium 20.3.2011, UTC 23:21, Washington

Nun zeigt obiges  Horoskop die Bedeutung des Moments für die USA insgesamt, lokal gesehen ist die Bewegung noch gar nicht in Washington angekommen, aber zum 6. Oktober haben sich auch die washingtoner Aktivisten zum Neu-Beginnen verabredet.
Das Äquinoctium von New York hingegen zeigt annähernd genau den Zeitpunkt der Besetzung in der Woche vor Herbstbeginn. Und es zeigt deutlich, dass die „Baustelle“ mit welcher die USA es jetzt zu tun haben,  gekennzeichnet ist von einem Mars (= die Erhebung), der, im sechsten Haus in den Fischen, sich im Verborgenen etabliert (was eine Tatsache ist, denn die ganze  offizielle Mainstream- Medienlandschaft schweigt) und dass, entsprechend dem 6. Haus, die Aktivisten der gegebenen Bedingungen bewusst und organisiert zu Werke gehen.

Äquinoctium, 20.3.2011, UTC 23:21, New York



Die Konstellation des Jahrsiebts

Stellt sich die Frage nach der Tiefe dessen, was da begonnen wurde. Auf diese Frage antworten die Horoskope der vier Elemente, genauer, der laufenden Septare (Jahrsiebte) der Königskonjunktionen der vier Elemente.

Beginnen wir mit dem Feuer, dem Element der Initiative und des Anfangens:

59. Septar der Königskonjunktion im Element Feuer von 1603 
vom 17.12.1661, UTC 8:45 auf New York

Hier ist erkennbar, dass der Rhythmus der Zeit zum 17. September in den Wassermann eingetreten ist (im Sinne der Erscheinung, rote Datumszahlen) und gleichzeitig in den Löwen im Sinne der Begegnung mit Sinn, grüne Datumszahlen.)
Wie zu erkennen ist, zeigt Uranus in seinem eigenen Zeichen Wassermann nicht nur die unerwartete Aufhebung im 3. Haus, das in diesem Septar die Angelegenheiten des Steinbocks (Staat, Autorität) regiert, sondern die Venus in Konjunktion zeigt den Zusammenschluss von Personen und Aufgeschlossenheit für Begegnung an.
Dazu kommen, orange markiert: die Oppositions-Resonanz des Mars im Krebs (= Wut im Volk) und das Quadrat Mond/Jupiter im Skorpion (=Hingabe  an überpersönliche Notwendigkeiten), also mit  Gefühl und Einsicht (= Jupiter)  unter Anknüpfung an die Vermächtnisse vergangener Generationen und unter Wahrung der Interessen der noch Ungeborenen = Skorpion mit neuen Sinn erfüllt werden (=12. Haus).

Gehen wir weiter zum Element Erde,  auf welcher sich die vier Elemente zum Leben in greifbaren Formen einigen müssen:



30. Septar der Königskonjunktion im Element Erde von 1802 
vom 17.7. 1831, UTC 22:37 auf New York

Hier zeigt sich für New York und die USA überhaupt (Washingtons Septar ist nahezu gleich) mit dem 17. Mai 2011 der Eintritt zum einen, im Sinne der Erscheinung, in die Verzicht- und Opferkonstellation des Skorpions mit einem Pluto im Widder = amerikanischer „Frühling“; zum anderen, im Rhythmus des Sinns sind die USA im Mai in die letzten 14 Monate dieses Septars eingetreten, in welchen die Fische die Auflösung alles dessen konstellieren, was dem Archetypus der Reinigung und Erneuerung widerstrebt und wo Neptun diese Auf- und Erlösung auf dem Boden des Steinbocks = des Staates anzeigt. Dabei zeigt die Opposition von Sonne = Gold und Merkur = Märkte wem diese Bereinigung überhaupt nicht in die Interessenslage passt.
Bemerkenswert: der Jupiter der Konjunktion Uranus/Jupiter ist rhythmisch zu Beginn Oktober, also jetzt erreicht. Wenn Uranus stets die Aufhebung bisher gültiger Autorität (=Saturn) anzeigt, dann zeigt der Jupiter die Ausdehnung dieser Aufhebung an. Mars und Mond in Opposition und Quadrat-Resonanz verweisen wieder auf Zorn – hier derer, die etwas zu verlieren haben (= Löwe) – und Mond im Skorpion = Gefühle des Volkes, das, im Zwang zum Verzicht  nun in eigner Autorität sein Opfer bestimmt.

Kommen wir zum Luftelement, dem Gleichnis der Leere in welcher Sinn, Anordnungen, Formen - kurz: Geist -  ihre gegenstandslose Existenz haben:


5. Septar der Königskonjunktion im Element Luft von 1980 
vom 31.12.1984 UTC 20:36 auf New York
                              
Auch hier zeigt sich wieder Wassermann und sein Herrscher Uranus, der Aufheber, am Werk und zwar im Rhythmus des Sinns. Seit Ende April zeigt das Gespann Uranus/Merkur im sechsten Haus, wo im Sinne des Luftelements das Denken die Bedingungen des Lebens untersucht, dass der gewohnte ökonomische Kanon nicht die Wirklichkeit der Märkte beschreibt.
Gleichzeitig zeigt, ausgelöst von der Waage,  die Venus im Wassermann an, dass die Reserven (= Venus des Stiers) aufgehoben sind und der Saturn in Quadratresonanz im 6. Haus in der Abhängigkeit von Bedingungen stehend, die sich in einer Pluto/ Mond /Opposition, zu erkennen geben,   die, wie eben schon, das Volk (=Mond) im Zwang (=Skorpion)  des Verzichts zeigt.

Und das Wasserelement, was hat das Medium des Fühlens, des Ahnens, der Einkehr ins Eigene den USA im Moment mitzuteilen?




101. Septar der Königskonjunktion im Element Wasser vom 1305
Vom 24.12.1404 UTC 19:03 auf New York


Hier herrscht im Sinne der Erscheinung noch bis zum 24. Oktober der Wassermann mit seiner Uranus/Sonne Konjunktion im Steinbock  im 8. Haus. Und im Rhythmus des Sinns, durch Löwe ausgelöst, ergibt sich dieselbe Konstellation: Sonne/Uranus. Sie besagt, dass das Leben (=Sonne) einen neuen Sinn erhält, denn der Uranus hebt ja immer aus den Wassern des Unbewussten der Fische neuen Sinn ans Licht des Bewusstseins unter gleichzeitiger Aufhebung bisher gültiger Sinndeutungen.
Dem Wechsel am 24. Oktober kann man schon entnehmen, dass Mond wieder einmal im Wassermann zu finden sein wird - das Volk erfüllt mit neuem Sinn – und dass die Impulse von  Neptun  (=Reinigung), Jupiter Versöhnung und Merkur (=Analyse und Darstellung) die Gemüter bewegen werden.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass, wie im Spätwinter, bei der Analyse der Septare von Tunesien und Ägypten gezeigt, die augenblickliche Dominanz des Wassermanns/Uranus unübersehbar und zwingend ist bis in die Äquinoctien dieses Sonne/Uranus-Revolutionsjahres  hinein. Noch im Tageshoroskop des Geschehens vom 16.9. zeigt sich die Verbindung Venus/Uranus/Pluto und ihre Resonanzen  liegen voll auf der revolutionären "Grandola-Konstellation".

Für Leser, die sich im englischen/amerikanischen leicht tun, hier der ganze Artikel von Matt Stoller aus naked capitalism vom 30.9. und die faszinierendsten Ausschnitte aus den Kommentaren.

Zum Schluß: 

Zum Jupiter, der oben immer wieder in seiner Eigenschaft als Anzeiger der Ausdehnung angesprochen wurde ein irres Schmankerl:

Fortsetzungen:
Stoller am 6. Oktober: 



NY, 6.10.?


7.10.


19.10. In naked capitalism:

David Graeber: On Playing By The Rules – The Strange Success Of #OccupyWallStreet

Yves here. I have to note that David DeGraw of Amped Status is widely credited as the originator of “We are the 99%.”
By David Graeber, who is currently a Reader in Social Anthropology at Goldsmiths University London. Prior to that he was an associate professor of anthropology at Yale University. He is the author of ‘Debt: The First 5,000 Years’ which is available from Amazon.


Gepostet: 2. Oktober 2011, UTC 0:16.

Sonntag, 21. August 2011

Von "Odyssee Dawn" bis "Mermaid Dawn"


Das ist sie, die Woche der Entscheidung

Unter der "Dämmerung des Odysseus"  begann der Einsatz
  der um die UN-Resolution 1973 gruppierten Allianz 
am 19. März zur Rettung von Bengaziund der Installation einer Flugverbots - Zone

unter der "Dämmerung der Seejungfrau" sieht die Welt die Erhebung
der Bewohner von Tripolis gemeinsam mit zwei Voraus-Brigaden
der Freiheitskämpfer.

Die Seejungfrau ist ein  mythisches weibliches Wesen, welches unvermutet aus den Dämmerungen der Tiefe an der Oberfläche auftaucht, so, wie Neptun, der,
"rückläufig", noch einmal aus der Tiefe der Fische an die Oberfläche
des Wassermanns aufgetaucht ist,zum Untergang
eines Oberbösen,
an den immer eine andere Seejungfrau
erinnern wird.







Die Lage am Sonntagnachmittag:

Tripolis erhebt sich … tausende Gefangene befreit … der Stützpunkt  der gefürchteten Khamis-Brigade ist erobert … Misurata - Kämpfer sind in Booten in der Hauptstadt gelandet … Tripolis kämpft und feiert … Stadteile unter voller Kontrolle der  FF (Freedom Fighter): Tajoura Soug al Juma, Zawiat Dahmani, Ben Ashoor und Nofleen ...

http://twitter.com/#!/search/TRIPOLIS
                                             http://twitter.com/#!/ShababLibya
                                               http://twitter.com/#!/feb17libya


Äquinoctium, 20.3.2011, UTC 23:21, Tripolis


Das Äquinoctium seit Samstag den 20. August bis zum 20. September

Die Stadt – Venus -  im Wassermann, dem Zeichen von Umsturz und Neuschöpfung.
Der Kopf – Saturn – in der Verfügung der Waage-Venus und in der Resonanz von Jupiter/Merkur im Widder, dem Aufstand, und Pluto, dem richtenden (= Steinbock) Opfer-Geist der Väter.
Ebenfalls - mit Saturn -: Mond, das Volk, in der Resonanz von Jupiter/Merkur (=Verstand + Vernunft) im Aufstand (=Widder)  und dem Gericht der Seelen (=Pluto)


Königskonjunktion im Erdelement, 30. Septar
17.7.1831, UTC 22:37 auf Tripolis
Gültig für 2005 – 2012

Das Erd-Septar seit dem 17. Mai – bis 17. Dezember:

In den Zeichen von Wassermann und Zwillinge:


•    die Aufhebung = Uranus, von bisher gültigem „Königtum (=Sonne) im Volk (= Krebs/4. Haus) durch Sturm (=Mars) der souveränen (= Löwe + 5. Haus) Volkes.
und die
•    Auflösung = Neptun, von „Königtum“= Sonne, samt „Berater“  = Merkur.

Soweit die Zeichen und Zeiten des Schöpfers, gelobt sei er, der allmächtige Verknüpfer.

 21.8.2011, Tripolis, 22:40:

LibyanYouthMovement

Die Einheit, die Gadafi schützen soll, die Leibgarde, kapituliert

Zur Stunde  des Stiers, (der Stadt) welch ein  grünes Gottes-Wunder, angezeigt von Neptun, dessen Resonanz die  Auflösung bedeutet der "Mauer" (Venus), die den "Führer" (Sonne), und sein Reich (Venus) schützt.


Und hier - in der Weltsprache - die süße Stimme der arabischen Güte und Weisheit:

 und 


... ich weiß, wenn man das liest, wie ich  Konstellationen und  Links beschreibe, fühlt sich das affig an, aber ich muss das so schreiben, weil ich es so empfinde.


Gespeichert: 21.8.2011, UTC 18:21, gepostet: 20:32 und 22.8.2011, UTC 22:28.

Sonntag, 17. Juli 2011

Sandmonkeys Erzählung



17. Juli – heute wandert die Sonne über die virtuelle Erdsonne.
Virtuelle Sonne?
Erdsonne?

Für die unmittelbare Wahrnehmung gibt es nur eine Sonne: die sinnlich Wahrnehmbare.
Die Astrologie kennt aber unzählige virtuelle Sonnen. Jede hat ihre Fliessringe schräg zu den Breitengraden um den Globus,  ihre Tagesbahnen und schneidet ständig irgendwelche Meridiane und bescheint damit damit Ort in  Zeit.
Beispiel: ein Geburtstag.
Ein Tag und seine Konstellation,  längst vergangen, aber jetzt und alle kommende Zeit „radioaktiv“ präsenter Aufgangspunkt für wirkende Wellen und ihre Resonanzen. Aber - da nicht physisch -  nicht -  im Bewusstsein.
Nicht physisch aber psychisch,  Bild das wirkt, das geladen ist mit lebender Wahrheit. So reden Astrologen

Sie reden auch über  noch weniger anschaulicheres als die eigene ferne Geburt. Sie reden über Geburtstage von Elementen. Vier Geburtstage für je ein Element einen. Jedes Element eine Viertelmacht die ein eigenes "Wollen" hat, eigene Unverträglichkeiten usw. Und an deren "Leben" wir teilnehmen, unbewusst.

Will sagen: virtuell sind wir Lebewesen, die noch über die Menschenzeit hinaus leben.
Die wir vier mal irgendwas,  jenen 7 – 800 Jahren angehören, die ein einmal "geborenes" Elemente - Äon lebt.
Der Mensch also, der irgendwas  um die 80 Jahre herum lebt, der, das will dies besagen, lebt gleichzeitig auch irgendwas, das um die 700 – 800 Jahre lebt. Auch Element - Äon zu sein, heißt das,   vier virtuellen Mächten anzugehören, sie in sich und sich in ihnen zu bewegen, die wir Geborene sind und allerlei Geburtstage haben.
So ist  unser Feuercharakter in einer Königskonjunktion vor 407 Jahren in der Königskonjunktion von „Vater“ und „Sohn“ = von Saturn und Jupiter im feurigen Schützen zur Welt gekommen.

Unseren Erdcharakter aber verdanken wir jener Königskonjunktion im Erdelement auf 5° Jungfrau die vor 209 Jahren an einem   Sommertag auf der Nordhalbkugel sich ereignet hat.

Während unser besonders virtueller, unser Luftcharakter, seit weniger als 32 Jahren erst unseren Geist belädt mit neuem Geist, der vor diesem Sylvester 1980 noch nicht auf der Welt (angekommen) war.
Bis zuletzt, im Guten wie im schlimmen, war diese Zeit vom  Geist von 1186 erfüllt, noch wir 68’ger gehörten diesem Geist an, der  794  Jahre alt  wurde   und zur Neujahrsnacht das Zeitliche segnete. Also neuer Geist in seiner Kindheit und Jugend seitdem.

Schließlich, Seelenviertel des Wasser-Elements im Universum hier auf der Erde.  An welcher Seelenzeit haben wir alle, alle teil: ist es dieser alte Seelengeburtstag im Dezember 1305 den wir alle teilen, dass unsere Seelen so frieren? Dass wir in der „Entfremdung“ leben, bezeugt von Pionieren wie Marx und Kafka  … ?
Ins Kollektive verwickelt, lange, lange bevor wir’s merken.

Langer Rede kurzer Sinn heute: Erdgeburtstag 17. Juli, 25° Krebs.
zusammen mit Angela Merkel
unser  aller Äonen – Erd – Geburtstag. Freuen wir uns des Echten, das allein ret


Zurück zum Echten.


Re-Volution,  wörtlich „Zurück-Wälzung“. Der Strom wälzt sich zurück in sein altes Bett. Was aber ist das alte Bett in das wir uns  zurückwälzen  in der Revolution?
Der ägyptische Blogger „Sandmonkey“ hat gerade eine Antwort gegeben, die ergreifend ist. Verstehen kann sie jeder (soweit mittlere Englischkenntnisse vorhanden sind).

Sandmonkey lagert seit dem 8. Juli zusammen mit hunderten von Freunden und  tausenden von Ägyptern wieder in einer kleinen Zeltstadt  auf dem Tahrir-Platz im Lager der Aktivisten im  Sit-In im Zentrum Kairos.

Sandmonkey über die zweite Besetzung des  Platzes der Befreiung (Tahrir)


8.7.2011 Kairo UTC 9:00, Wiederbesetzung des Tahrir-Platzes



Ein Blick auf das Horoskop  dieses 8. Juli (12:00 Uhr Ortszeit), zeigt er die Wirksamkeit der Archetypen?
Zeigt sich das Gleichnis der solaren und planetarischen Existenz?
Zeigt sich die kollektive Psyche, unsere kollektive Psyche aus den Konstellationen des  Unbewussten Himmels   ‚aktiv‘ gesteuert?
Natürlich sind wir vordergründig von bewussten Motiven gesteuert, wenn wir als   Kollektive in Bewegung geraten … eine große Summe von individuellen Entscheidungen … vereinigen sich zu einem Strom der dahin fließt,  zeigt sich am Himmel ein Sinn, der diesem realen Strom entspricht?
Kairo 8 Juli
versammelt unter freiem Himmel
Freitagsgebet unter  zwei mächtigen „Quadraten“
Sonne und Mond
Venus
Uranus
Pluto
Saturn

sowie, als eigenes Quadrat
Jupiter
Merkur

Diese Verbindungen wirken natürlich  nicht nur in Ägypten, sondern ordnen wenn dann überall unser „psychisches Material“ – und, im Spiegel dazu, das physische Material – auf der ganzen Nordhalbkugel an.   Aber überall ist der Bühnenausschnitt, ja sogar der Akt ein anderer.
 Sodann ist die Resonanz   zwischen den Planeten und Lichtern unterschiedlich stark. Im Maximum ist am 8. Juli die Resonanz zwischen Venus,  Uranus und Pluto
 Maximaler  Moment der Resonanz von:

Venus = Gemeinschaft von Stämmen und Sippen
Uranus = Revolution zurück ins  Natürliche
Pluto = Opferbereitschaft für das Echte
 Davon nahe mitberührt:
Sonne = die Herzensangelegenheiten der Welt
Mond = die Seelensachen des Daseins
Saturn = die Tafeln des Lebens

Das eigentliche revolutionäre Motiv bewegt sich im Zeichen des Uranus. Warum Uranus,? Herrscht er nicht im Zeichen Wassermanns und ist nicht Wassermann der Schöpfer der die Wolken aus den Meeren und Flüssen hebt, der den Geist des Ungeteilten  aus den  Tiefen der Fische ans Licht der neuen Anfänge hebt, der neue Polaritäten = neuen Erfahrungen, der neuen Sinn und damit neues Bewusstsein schöpft.
Wie genau solches konkret aussieht macht Pfadfinder und Zwilling Sandmonkey in seinem jüngsten Blog erkennbar und in den Bildern von arabawy wird Uranus = der Mensch in den Augen der Menschen sichtbar.

In welchen Häusern des Jahres? …

Auf welchem himmlischen Acker  an diesem 8. Juli welche  Saat dieses Jahres  aufgeht, das zeigt dieser Auftakt zum 2. Satz der ägyptischen Revolution durch sein Ereignisdatum, das zeigt das Äquinoctium 2011/12 wo das Jahr in Kairo jetzt, im Gleichtakt, seines vierten Monats seinen 4. Spiegel durchwandert. Als  Sinn ergibt sich das Urteil der Waage das am Standort der Venus als Versammlung  sichtbar wird  und wo  die Ungeduld des Widder (= Frühlings) am Standort des Mars physisch greifbare Dinge bewegt in, wie Sandmonkey beschreibt,  in erwünschte als auch unerwünschter Weise. Und wo, indem Kairo jetzt  bei sich daheim (= 4. Haus) ist, es zugleich für alle Nicht-Kairoer (= drittes Haus)  mit daheim ist, weil Kairos Mars  im 3. Haus steht,  in unser aller Welt.
 Und wo Mond und Saturn jetzt im neunten Haus das Urteil zur  Frage von Volk und Verfassung auf die Tagesordnung setzen? Das Bild Mond+Saturn fasst, was Sandmonkey in der Substanz beschreibt: aus Not erfindet Volk in seinem eigenen Schoß den Staat neu.


Äquinoctium 20.3.2011, UTC 23:21, Kairo

17.7.2011 gespeichert UTC 19:13, gepostet: UTC 20:07.

Dienstag, 8. März 2011

Skrupel in Kairo

Im letzten Blog schrieb ich vom "gespaltenen Spalter Mensch" und dass am Samstag der Lichtmacher und Spalter des Archetypus, der  Umwerfer Uranus seinen erneuten Umlauf im Tierkreis beginnt bei  0° Widder. Uranusfrühling.

Wir Gespaltenen, wir in Männer und Weiber Gespaltenen, ir in Kopten und Muslime Gespaltenen ..., wir in Teufel und Engel Gespaltenen ... wir in Romantiker und Pragmatiker Gespaltenen ...

zum Welttag der Frau soll hier der Text einer Bloggerin aus Kairo in der Weltsprache der "Engel" erscheinen, der den gespaltenen weiblichen Menschen in den  Skrupeln seiner Selbstbetrachtung zeichnet.



In case you have been stranded on a deserted island on the last two weeks I would like to inform you that we are having a revolution in Egypt. A revolution that even those who called for it never believed it will work. It worked, the revolution managed to outcast the Egyptian president. And Egypt, the country I have always known will never be the same.
Let’s first agree on one thing. I was never high on revolutions the same way wars never thrill me. The idea of people dying is terrifying for me and I believe should be avoided at any cost. I don’t mind if I died, I mind if someone else had to die for me to live. I can’t live with the guilt. It is that simple, I am a person who takes risks but never put others at risk.
If you recall my La Revolution en Rouge I voiced my worries of where my beloved country is heading. I was worried of the level of tension I was feeling everywhere and how it could explode for the silliest reasons, even just a football match.
The revolution happened. And I am still not high on revolutions. I know that right now I will instantly be labeled as a traitor by many. My friends are already looking at me suspiciously because, honestly, it is even too hard for me to grasp right now how I can be pro reform yet not high and excited about the revolution.
It really puzzles me. And for the 1st time I am here facing my own complexities 1st hand. For the 1st time I get to handle my pragmatism against my romanticism. The concept of revolution is in core a romantic concept. Knocking down the walls of the possible to get to the promising unknown is such an overwhelming inspirational idea.

Challenging all what’s known for the good of the unknown. To fight for the right you believe in till you either die or win. This is what revolutions are all about and this is what my life was really all about or at least so I believed. I don’t give in to things that I don’t believe in. I do what I believe is right regardless how wrong others think it is. I have a long record of risk. I didn’t change, I agreed on the goal. I never denied how bad things are, I was even mocked by many for still believing in the country. I wrote this in the time no one really saw me standing on a solid ground.

Then it was Tunisia and I started getting really worried because for the 1st time I knew that exploding is near. I smelled it and I wasn’t excited, on the contrary and for my personal surprise for the 1st time in my whole life I wish I had a microphone to go in the streets of Egypt and beg people not to go in these demos. I wanted to go in the streets of Egypt and tell the Egyptian government to step down and start seeing how the levels of tension really are.

One more time I was helpless. It is ok to be helpless on the personal level. But I felt personally responsible for everything that will happen to this country.
I felt responsible and I still feel responsible and I am frozen by the responsibility.
I know it is crazy to feel responsible for a whole country in the time I am just an insignificant individual with a very faint voice. But this is how I feel; this is how I have been feeling since I said my very 1st prayer for Tunisians. I feel responsible for everyone and everything in Egypt and I feel helpless because I can’t do anything about it.
A day before the jan25 protests started I commented on something a friend shared on facebook that I am a control freak. I can’t be excited about these protests for they are not under my control and no one can tell the results. And as the days went on I was proven right about lots of things. And I keep saying that we are just getting started. Right now, we have a military junta ruling the country, no constitution, the people say they gained their dignity back but they have done this on the expense of the state. Right now, the biggest threat on the Egyptian national security is the Egyptian streets and the army is everywhere.

Sure people will laugh if I said that this is chaotic and will say that it is ok and things are going smooth but then I will have to differ and say that right now there is no state in Egypt which makes all scenarios possible. No one could tell if things are going to stabilize or just set on fire again. No one could ever tell, because right now a 7000 yrs old country is on her knees. And I feel personally responsible for this.

And I can't solve this. I can't undo those people who died. I can't undo the lots of things that happened and added up to lead to the overwhelming surprise of people taking over Tahrir (liberation) square. I can't guarantee that all the bad scenarios running in my head won't end up true. And this is torturing me.

My 7000 years old love is on her knees and somehow this is all my fault.


Gespeichert 8.3.2011, UTC 19:33, gepostet: UTC 19:36.

Dienstag, 22. Februar 2011

Erwachen - von der Wüste bis zum Mittleren Westen 2.0

22.2. vor zwei Tagen ist der  Rhythmus des Jahres in den letzten Monat des nördlichen Äquinoctiums eingezogen.
Bei der Gelegenheit noch einmal nachlesend, was er vor elf Monaten geschrieben hat, wundert Mundanomaniac sich, wie viel da vom Saturn geschrieben steht, vom Pluto auch und wie Uranus in diesem Äquinoctium der Revolution – wie wir jetzt wissen -  grade nur einmal erwähnt, aber nicht einmal gedeutet wird.
Wieder einmal die Blindheit jedes Propheten, der, ergriffen von seiner Vision, an auf der Hand Liegendem sicher vorbei schaut.
Natürlich beschämt erkennt er rückblickend, dass in einem Jahr in welchem Saturn und Pluto sich die Resonanz der in Konjunktion vereinigten Sonne/Uranus/Merkur gefallen zu lassen haben, „Königen“ und „Priestern“ wirklich nichts anderes übrig bleibt, als die Uranus-Revolution gewähren zu lassen. Soweit sie das nicht können, ist ihre Zeit gekommen.
Dabei hätten die Jahre 1949, 1968 und 1989  - also jene, welche im Äquinoctium Uranus-Resonanz zur Sonne aufweisen, Analogie-Schlüsse mehr als nahegelegt.
Wenn es hier um Mundanomaniac ginge, dann hätte seine Selbsterkenntnis einmal mehr Gelegenheit, Notiz zu nehmen von seiner Beschränkung die dem Krebsaszendenten nicht neu ist. Es ist die Beschränkung, dass das Wasserelement das Element der Tiefe ist. Das „sich-Versenken – in“ ist sein Modus.
Der Blick in die Breite oder in den gesamten Umkreis – das ist einem anderen Element anheimgegeben, Weite schließt Tiefe aus, Weite erfasst allein Oberflächen, Weite ist Weise der Luft.
Allein, wenn der Abstieg den Chronisten in die Seele des Jahres hin zu Steinbock führt, zu Vater, Beständigkeit, Gelingen -  dann ist das der „eingebaute“ Schicksalsweg eines jeden Krebs-Aszendenten – dann wird für besagten Krebsaszendenten der Spur des Saturn weiter zu folgen sein, andere mögen anderes künden.
Und der Schatten des Unbewussten wird auch auf  weiteren Prognosen liegen.
Welches Feld bei ihm vom Unbewussten beschattet ist, wird deutlich aus der Folge: Ausschließung des Uranus, aus dem bewusst vorgesehenem Jahr,  Ausschluss des Uranus, der aus der Zukunft her stets für die jungen Köpfe für den Steinbock  sorgt.
Und das ist es denn auch  allein, was entsteht in der Zeitkapsel  Revolution 2011, in der Raumkapsel Madison Wisconsin  und der Raumkapsel Kairo oder Tripolis: nicht zu verhindern von irgendjemand entstehen neue Köpfe über neuen Herzen bei allen Teilnehmern.
Es sind die „Autoritäten der Revolution“, die in der Revolution entstehen: normale Menschen die plötzlich den  großen …  Gott im Zeichen des „Menschen“ – durch die Wunder der Zeit begleiten,
das ist der Gott aus den Fischen, der aus dem „so du nicht wirst, wie die Kinder …“ schöpfende  Christus Uranus –
der die Glücksgefühle und die vor Gott demütige Schönheit der Revolution begleitet sehen möchte von so vielen schöngewordenen Menschen wie die Welle nur immer erfassen kann,
auf dass die Rose des Universums in der Zeit erblühe
die blutige Rose der lybischen Revolution und die weiße Rose des Februar-Aufstands in Madison Wisconsin
und darüber brütet der Weltgeist: wie die NEUEN FRAGEN aussehen werden, die „neuen“ Fragen, die zu Lösungen führen, Lösungen, die  dem unbekannten Wunder erlauben, in die Welt zu kommen, „Kairoer Fragen“ sozusagen … Menschenfragen

denn es will ja
auch die Rose von Madison von Schönheit und Glück aus der Alltagsdepression erwachter Bürger in amerikanischen Gesichtern künden





















Äquinoctium, 20.3.2010, UTC 17:37
Madison / Ws

Noch ein heißer Monat …



Äquinoctium, 20.3.2010, 17:37 UTC
Tripolis


Montag 21.2.,  gegen 21:00 MEZ aus twitter.com/SultanAlQassemi

"Al Qaradawi: O lord save the Libyans from this pharaoh." Al Jazeera anchor said 'Amen' when he finished. vor ungefähr 18 Stunden via web

und hier der Rundblick.

Die sich aufdrängende Parallele zwischen  Kairo und Madison Wisconsin beschäftigt kleine und größere Geister im Netz. Hier zwei Beispiele:

1. Aus dem Gelben Forum:

Schwachsinn

verfasst von Francisco d'Anconia E-Mail, München, 22.02.2011, 17:23

Also einen größeren Schwachsin in dem verlinkten Artikel habe ich wohl kaum gelesen:

ZITATANFANG:
". . . ziehen sowohl die Demonstranten in Madison, wie auch prominente Aktivisten und Medien immer öfter Parallelen zwischen den Protesten in Wisconsin und dem erfolgreichen Aufstand in Ägypten. Protestteilnehmer tragen Plakate mit sich, die Gouverneur Walker mit dem gestürzten ägyptischen Staatschef Mubarak gleichsetzen, oder die alle US-Bürger auffordern, aufrecht "wie die Ägypter zu gehen"." ZITATENDE

Da wird also ein Diktator mit einem frei und vermutlich ohne Wahlfälschungen gewählten Gouverneur verglichen.

Sparpakete sind das Gebot unserer Zeit. Wenn man vorher über seine Verhältnisse gelebt, hat kommt eben irgendwann die schmerzliche Abrechnung. Den Protestierenden ist wohl nicht bewußt, dass ihre Forderungen von den anderen Mitbürgern/Steuerzahlern erfüllt werden müßten. Oder woher soll es der Fiskus denn nehmen, wenn die Kasse leer ist und Kredit kaum noch zu bekommen ist und für die bisherigen weitestgehend sinnlos verbratenen Kredite horrende Zinsen bezahlt werden müssen."

2. Richars Kline aus naked capitalism vom 21.2.

"Ich sagte schon früher und will es wiederholen, Gewerkschaften sind die See-Deiche, welche die Bürger-Rechte gegen die Tyrannei der Oligarchen schützen. Ohne Gewerkschaften finden die korrupten Reichen jederzeit einen Scott Walker, einen Hosni Mubarak, einen Benito Mussolini, sie  über euch einzusetzen und den Wohlstand (für ein paar) zu fördern.
Denn Gewerkschaften bestehen aus Menschen und Menschen sind unvollkommen, Gewerkschaften sind oft unvollkommen. Ihre strukturelle Rolle ist für ihre Gesellschaften wichtiger als ihre unmittelbaren Aktionen. Jeder mit ein bißchen politischer Bildung weiß das, aber offenbar hat dieses bis vor kurzem eine große Zahl von Amerikanern nicht eingeschlossen. Aber sie lernen gerade.

Ich zögere Voraussagen über irgendwas abzugeben, aber ich will hier eine Feststellung über amerikanische Innenpolitik äußern: Ich denke, wir hatten gerade das gegenwärtige Äquivalent der Hearings Armee gegen Mc. Carthy. Wir haben Gewerkschaftler und Demokraten mit kleinem "d", die im Nahen Osten und im Mittlern Westen handeln. 80% der Bevölkerung unterstützen die ersteren und 65% und mehr in Wisconsin unterstützen die letzteren. Auf der anderen Seite haben wir die Tee-Kessel Ausverkäufer, plärrend, dass ihre Mitbürger zu viele Rechte haben und brutale Folterer und Spezl-Milliardäre, die behaupten, ihre Bevölkerung sein nicht reif oder fähig für die Demokratie. Auf welcher Seite stehst du? Wir haben die Lieblinge von Vox (News) mit ihrem Geschrei, wie man Mubarak entschiedener hätte unterstützen sollen, während wir lesen und sehen wie ihre Streikbrecher und ihre Geheimpolizei schießen, Leute zu Krüppeln hauen und entführen. Die Bürger hier sind in großer Mehrzahl auf der einen Seite und das korrupte, heuchlerische Geld ist auf der anderen. Wir haben es im lebendigen farbigen Nachrichtenstrom live."
(Übersetzung Mundanomaniac)





Gespeichert 22.2.2011, UTC 14:31, gepostet: UTC 15:00.