Posts mit dem Label Ägypten werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Ägypten werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 16. Juli 2013

Kairo belehrt den Astrokurs ... Fortsetzung von unterwegs

11.2.2011, UTC 16:00
Kairo



Es ist der 7er -Rhythmus der uns die interessantesten Geschichten erzählt. Ausschlag webend allein ist ein exakter Zeitpunkt, an dem die Rhythmen einer  Zeit in die Zeit entlassen werden, Ausgangspunkt: ein Moment, ein exakter Moment erleichtert die Prophetie ungeheuer.

Ein Schmankerl in dieser Hinsicht ist der obige 11. Februar um 16:00 bezogen auf Kairo.

Zu dieser Zeit fand der Rücktritt des alten ägyptischen Paten und Präsidenten und mit ihm der seiner Söhne und seiner Weichensteller statt, verkündet durch seinen Vize.

 Eine Zeitenwende.

 Und -  die wonnigste Konstellation, astrologenmäßig gesehen - sicher nicht für seine Familie - erscheint im Neptun auf dem DC ... : die Begegnung mit der Lösung - Auflösung - Bereinigung - ...

Nun zeigt jedes Horoskop die Konstellation der Zeit nach dem Ereignis und das rythmisch.

Und das heißt: wie sich nie alles zugleich ereignet, sondern schön sortiert, in die oder in der Zeit ...

 Oben ist mit grünen und rotem Ring gekennzeichnet, welche himmlische Potenz seit dem 11 . Juni 2013 als grünes himmlisches Gleichnis , ... und als rote irdische Entsprechung für Kairo konstelliert sind.

 Auf der obigen Zeichnung ist erkennbar die Verbindung des türkisen Pluto mit dem orangenen Uranus - einschließlich Jupiter und Venus, wie sie in den 7 Monaten zwischen dem 11. 5. und dem 11. 12.  2013 rhythmisch aktuell sind als Resonanz von Schütze/Steinbock zu Fische/Widder und als Erwachen des Mars im Wassermann

Wie wir wissen, war es  nun diese Woche, wo die Sonne die Resonanzpunkte von Pluto und Uranus im Krebs anrührte, in welcher die "2. Revolution" in Ägypten stattfand.

Und die weitere rhythmische Verfolgung des obigen Horoskops erlaubt dem Menschen, sich, dem 25%igen Anteil des "großen Menschen" am Menschen,  zuzuschauen, wie er ab dem 11. Januar die Lösung und Bereinigung mithilfe der Fische ...  und den neuen Ursprung mithilfe des Wassermanns,  gemäß der himmlischen Mächte, zuwege bringt.

Geschrieben und gespeichert UTC 20:17, gepostet:20:28.

PS.: 
In den hiesigen Medien groteske Ignoranz. Ist es denn zu viel verlangt von den geschäftigen Herren der Berichterstattung mit festem Einkommen,  einen Prozess über Jahre mit Sympathie und zeitweiser Verzweiflung zu begleiten , wie es
Sandmonky in Kairo tut?


Dienstag, 9. Juli 2013

Kairo - Versöhnung nicht vor Spätsommer

Die vergangene Woche, die die Entmachtung des ägyptischen Präsidenten und seiner über 80 Jahre alten Organisation, der "Muslim Brüder",  sah, reiht sich ein in die Serie, die in diesem Jahr mit dem Erwachen des Zorns in Istanbul und Sao Paulo zwar nicht begann, aber bisher kulminierte.
Auch für Kairo zeigte das Äquinoctium, dass seit dem 20. Juni die Zeit reif war für den großen Ausbruch der Resonanzen einer Volkssouveränität (Sonne/Mond), die die religiösen Eiferer an der Staatsspitze (Pluto) mit dem Ruf nach einer Menschenfreiheit über den Konfessionen (Uranus) konfrontierte und die den Zorn losband, der sich ein Jahr lang unter der neuen Regierung mit ihrem  engherzigen theokratischen Eifer angesammelt hatte.

Äquinoctium 2013/14
20.3.2013, UTC 11:03
Kairo

Wenn am 20. Juli der sinngebende "grüne" Rhythmus des Jahres sich aus Widder in Fische wandelt und Neptun/Merkur auslöst, dann ist durch Quadratresonanz auch Jupiter entbunden und Letzterer zeigt den "Ursprung" (11. Haus) an zu einer Lösung (Neptun) unter Kompromissen (Merkur).
Diese Lösung wird sich nicht vor dem 20. August einstellen können, denn ab 20. Juli entbindet, gleichzeitig zum "grünen", der "rote" Rhythmus der konkreten Erscheinungen im Zeichen des Skorpion die Resonanzen des gereizten Pluto mit seinem Staatsanspruch im Zeichen des Steinbocks. Erst nach dem 20. August muss Pluto sich den Kompromissen der versöhnenden Lösung von Jupiter/Neptun/Merkur fügen.

Ein Blick auf die Elemente und die Septare ihrer Königskonjunktionen zeigt für Feuer, Luft und Wasser weiterhin Uranus am Werk.

Geschrieben und gespeichert: UTC 12:14, gepostet: UTC 12:16.

Freitag, 3. Februar 2012

Gastfreunde gemordet ...



In aller Öffentlichkeit, auf der Bühne der Welt, in der ägyptischen Hafenstadt Port Said, ist am Mittwoch ein heiliges Gesetz gebrochen worden. Gästen aus Kairo wurde die Gastfreundschaft gebrochen, sie wurden erstochen, zertrampelt, erstickt. Mehr als Siebzig können nicht mehr lebend in ihre Heimat nach Kairo zurückkehren, hunderte nur verletzt, körperlich und seelisch tief versehrt.
Die Szenerie war ein Fußball-Stadion. Die Gäste waren die Spieler und Fans der Mannschaft von Al-Ahly aus Kairo, die gerade gegen die Mannschaft von Port Said, El-Masry, 3:1 verloren hatte, als mit dem Abpfiff eine Menschenjagt auf die Spieler und Fans aus Kairo einsetzte, der keine Sicherheitskräfte entgegentraten.
Dieser letztere Umstand ist das deutlichste einer Vielzahl von Indizien dafür, dass  den „Ultras“, wie sich die Fans von Al-Ahly nennen, eine Falle gestellt worden war zur Vernichtung einer möglichst großen Anzahl von ihnen.
Diese erschreckend absurde Vermutung speist sich daraus, dass die Ultras nach breit übereinstimmender Einschätzung von Beobachtern, so etwas wie die handfeste 1. Linie der Revolution in Kairo darstellen. Nur ein Beispiel: die Ultras waren es, die vor einem Jahr und immer wieder die Protestierenden auf dem Tahrir und in den angrenzenden  Straßen schützten, indem sie tagelang mit Steinwürfen die bewaffneten offiziellen und inoffiziellen Schlägertrupps auf Distanz hielten.
Da nichts existiert, das nicht seinen Gegensatz in der Welt hat, tritt jeder Revolution, die um Freiheit und Würde des Menschen aufsteht die Gegenrevolution  entgegen, welcher Knechtschaft und Erniedrigung des Menschenbruders gleichgültig ist, wenn nur der eigne Vorteil nicht - angetastet bleibt.
 Und weil die Revolution immer das Joch abschütteln will, das der größtmögliche Zahl aller auflastet, darum ist diese, die moralische Überlegenheit der Revolution, das zentrale Problem und folglich Angriffsziel der Contras. Sie, die alte Verteilung von Macht und Beute wieder herzustellen, muss der Keil zwischen die Masse der Unterdrückten und ihre Vorkämpfer getrieben werden, alte Lehre: divide et impera (spalte und herrsche). Die Unterdrücker müssen den Ur- Hass der Unterdrückten, nämlich den gegen die, die „anders“ sind, Christen, Aufrührer, Gottlose, Ungewaschene, nicht nur schüren, mehr noch,  sie müssen die Gleichgültigkeit angesichts ihrer Ermordung bis hin zur Progrombesessenheit steigern, wir berühren die totalitären Abgründe des Menschen und seines Schattens.

Und damit stellt sich mir die Frage für die ägyptische Gesellschaft: wird sie sich von den Nutznießern der alten Ordnung, die wie ein Gift überall noch - bis in Hirn und Faust -  im  ägyptischen Organismus hausen, in die Selbstvernichtung treiben lassen?

(Dieselbe Frage stellt sich in Tunesien und – mit umgekehrten Vorzeichen – in Libyen. In Libyen hat, anders als in Ägypten, in meiner Sicht, das „ursprüngliche“ Böse die seltene Gelegenheit, sich in neuen Revieren auszubreiten – in Konkurrenz mit der gesunden Immunabwehr der freien Vielzahl der libyschen Nation.)
Gibt es in der äußeren politischen Realität, so scheint mir die Frage,  eine Entsprechung einer Auto-Immun-Reaktion? Ein blindes Vernichten nicht nur des Reizes sondern auch des Gereizten, ein Ausschütten des ganzen Bades wegen des schrecklichen Kindes?
Damit meine ich: sollte es statt nur  einer Vernichtung nach außen – etwa wie nach 1933 – auch ebenso eine Vernichtung nach innen geben? Etwa in Form einer Fremdbesetzung ohne äußere Zeichen, derzufolge alle Weichen in der Gesellschaft gestellt werden im Sinne einer Genervtheit gegenüber allem, was dem großen kranken Bruder oder seinen Erben widerspricht, von denen allein man  überleben  zu können meint?
Daher für mich die Frage an das Horoskop: War Port Said ein geplantes Progrom?
Und in Betracht auf das, was ein Horoskop verhängt und ermöglicht, sage ich ja!
Und ich definiere, und grenze damit ein: eine geplante Menschenjagd?

Das Spiel wurde um 16:00 angepfiffen, folglich war es um 17: 45 beendet.

1.2.2012, Port Said, UTC 15:45, (OZ 17:45)
Beginn des Massakers.


 Die Zeichen und Zeiten deuten heißt, zunächst den Moment erfassen. Dieser im Zeichen des Aszendenten gehört dem Löwen; damit dem Herz und zwar des Alten wie des Neuen.
Sonne, sodann,  ist im Wassermann im sechsten Haus. Damit kümmert sie sich zum einen (6. Haus) um Vorteile und Absichten von Privat-Interessen und sie findet sich zum anderen in einer dem Leben (Löwe) entgegengesetzten Lage (Wassermann). Astrologen alter Schule nennen das: Die Sonne ist im Wassermann im „Fall“, also in der Schwäche.

Das verstehe ich als  Schwäche der seelischen Kraft, der  „Leidenschaft“ – hinsichtlich der Denkkraft aber ist diese Schwächung des Seelischen eventuell ein Vorteil: unabgelenkt von subjektiven Erlebenswünschen ist man in der Imagination frei für himmlische wie höllische Höhenflüge aller möglichen Einfälle.
Eben diese Art „Idee“ in der Version eines dämonisches Wassermann-Programmes war auch am 30.1.1933 am Werk, als bei ähnlichem Sonnenstand das Lebendige der Sonne in den Schrecken einer verbrecherischen Staatsidee gejagt wurde.

Also Port Said 17:45 Ortszeit: Eine Aktion, in der der lebendige  Wille (Sonne) dem Wassermann unterworfen ist: der Idee der Aufhebung von Leben.  Im 6. Haus im Dienst privater Interessen.
Und dort das 6. Haus gehört dem Steinbock, damit dem Saturn, der im 3. Haus von der Waage, d.h. von Venus beherrscht ist. Das 3. Haus ist mit Saturn  das Haus der Staatsmacht und das deutet gar nicht auf das  Militär, sondern auf die Macht-Geflechte der Medien hin. Das wissen auch die Revolutionäre, die sich immer wieder gezwungen sehen, zum MASPERO , dem Sitz des staatlichen Fernsehens zu demonstrieren  und dort Gesundheit und Leben auf's Spiel zu setzen.

Das Progrom-Horoskop, wenn wir (mein Esel  und ich) recht sehen, macht ja mit einem Schlag die ganze Bühne der Revolution in Ägypten sichtbar. Im zweiten Haus haben wir die gekauften Wilden im Zeichen des Mars in den Absichten und Zwecken der Jungfrau und  in Extremresonanz (Opposition) Venus : also ein stecken gebliebener Strom und ein Gedränge im Hintergrund.
Mars – Quadrat/ Opposition - Venus: das ist natürlich sowieso die latente Panik im Stadion als häufigen mehrfach-im Jahr- Fall: wilde Energie, Adrenalin  und Herdengedränge …
Daher gibt es eine Wissenschaft, die dieses Risiko studiert und ein Management das die Risiken eindämmt.
Aber in Port Said, so liest man, wurden Fluchttore versperrt, Sicherheitskräfte abgezogen, die normalen Personenkontrollen eingeschränkt auf Alibi,  „Stichproben“…

Das ist das Bild, dass das übergeordnet Väterliche, der „Staat“, und seine Organe direkt in den Dienst der Venus (= der Habenden) getreten sind und die Habenden – Venus - im Hintergrund - in Fische –  ihre Fäden ziehen, indem sie den Staat nach Bedarf nicht -herrschen statt herrschen  lassen, vorzeitig abziehen,  bei Überfällen wegschauen, Bedrängte erschlagen oder verhaften …

Man könnte  in obigen Horoskop noch manch übriges deuten: Neptun Quadrat Mond: das Volk in kindlicher Wehrlosigkeit:  Saturn Opposition Jupiter,  der Vater gegen den Sohn, man kann das kommende Uranus-Pluto- Quadrat schon wirken lassen  ...

Aber das Wesentliche erscheint im Bild des Aszendenten, seines Herrschers und der Sonne, und  für Menschen, die morgens früh aufstehen müssen, ist das  vielleicht des Gesagten fast schon zu viel.
Für‘s Mundane Tagebuch der ewigen Weltrevolution notiere ich jedenfalls zum 1.2.2012:

Neue Inszenierung der Dämonen von Eitelkeit, Neid  und Gier im Welt-Bürgerkrieg: Ägypten: zum ersten Mal eine Fußball-Fan-Gemeinde aufgestachelt zum Massen-Mord an einer konkurrierenden Fan-Gemeinde und Mannschaft  im  heimlichen Bürgerkrieg.

Darüber hinaus - zwei Fliegen mit einer Klappe - die Revolutionäre abermals provoziert zu heroischen Demonstrationen - weitere Unruhen ewiger Aufrührer laut Staatsmedien.

Gepostet: 3.2.2012, UTC 21:35 und 22:03.

Traurig, die atemlosen tweeps von Sandmonkey heute Abend.

Die neuesten Zeugenaussagen aus Port Said: 

Sandmonkey zur Tragik dieser Generation

Analyse der  "Ultras"











Dienstag, 8. März 2011

Skrupel in Kairo

Im letzten Blog schrieb ich vom "gespaltenen Spalter Mensch" und dass am Samstag der Lichtmacher und Spalter des Archetypus, der  Umwerfer Uranus seinen erneuten Umlauf im Tierkreis beginnt bei  0° Widder. Uranusfrühling.

Wir Gespaltenen, wir in Männer und Weiber Gespaltenen, ir in Kopten und Muslime Gespaltenen ..., wir in Teufel und Engel Gespaltenen ... wir in Romantiker und Pragmatiker Gespaltenen ...

zum Welttag der Frau soll hier der Text einer Bloggerin aus Kairo in der Weltsprache der "Engel" erscheinen, der den gespaltenen weiblichen Menschen in den  Skrupeln seiner Selbstbetrachtung zeichnet.



In case you have been stranded on a deserted island on the last two weeks I would like to inform you that we are having a revolution in Egypt. A revolution that even those who called for it never believed it will work. It worked, the revolution managed to outcast the Egyptian president. And Egypt, the country I have always known will never be the same.
Let’s first agree on one thing. I was never high on revolutions the same way wars never thrill me. The idea of people dying is terrifying for me and I believe should be avoided at any cost. I don’t mind if I died, I mind if someone else had to die for me to live. I can’t live with the guilt. It is that simple, I am a person who takes risks but never put others at risk.
If you recall my La Revolution en Rouge I voiced my worries of where my beloved country is heading. I was worried of the level of tension I was feeling everywhere and how it could explode for the silliest reasons, even just a football match.
The revolution happened. And I am still not high on revolutions. I know that right now I will instantly be labeled as a traitor by many. My friends are already looking at me suspiciously because, honestly, it is even too hard for me to grasp right now how I can be pro reform yet not high and excited about the revolution.
It really puzzles me. And for the 1st time I am here facing my own complexities 1st hand. For the 1st time I get to handle my pragmatism against my romanticism. The concept of revolution is in core a romantic concept. Knocking down the walls of the possible to get to the promising unknown is such an overwhelming inspirational idea.

Challenging all what’s known for the good of the unknown. To fight for the right you believe in till you either die or win. This is what revolutions are all about and this is what my life was really all about or at least so I believed. I don’t give in to things that I don’t believe in. I do what I believe is right regardless how wrong others think it is. I have a long record of risk. I didn’t change, I agreed on the goal. I never denied how bad things are, I was even mocked by many for still believing in the country. I wrote this in the time no one really saw me standing on a solid ground.

Then it was Tunisia and I started getting really worried because for the 1st time I knew that exploding is near. I smelled it and I wasn’t excited, on the contrary and for my personal surprise for the 1st time in my whole life I wish I had a microphone to go in the streets of Egypt and beg people not to go in these demos. I wanted to go in the streets of Egypt and tell the Egyptian government to step down and start seeing how the levels of tension really are.

One more time I was helpless. It is ok to be helpless on the personal level. But I felt personally responsible for everything that will happen to this country.
I felt responsible and I still feel responsible and I am frozen by the responsibility.
I know it is crazy to feel responsible for a whole country in the time I am just an insignificant individual with a very faint voice. But this is how I feel; this is how I have been feeling since I said my very 1st prayer for Tunisians. I feel responsible for everyone and everything in Egypt and I feel helpless because I can’t do anything about it.
A day before the jan25 protests started I commented on something a friend shared on facebook that I am a control freak. I can’t be excited about these protests for they are not under my control and no one can tell the results. And as the days went on I was proven right about lots of things. And I keep saying that we are just getting started. Right now, we have a military junta ruling the country, no constitution, the people say they gained their dignity back but they have done this on the expense of the state. Right now, the biggest threat on the Egyptian national security is the Egyptian streets and the army is everywhere.

Sure people will laugh if I said that this is chaotic and will say that it is ok and things are going smooth but then I will have to differ and say that right now there is no state in Egypt which makes all scenarios possible. No one could tell if things are going to stabilize or just set on fire again. No one could ever tell, because right now a 7000 yrs old country is on her knees. And I feel personally responsible for this.

And I can't solve this. I can't undo those people who died. I can't undo the lots of things that happened and added up to lead to the overwhelming surprise of people taking over Tahrir (liberation) square. I can't guarantee that all the bad scenarios running in my head won't end up true. And this is torturing me.

My 7000 years old love is on her knees and somehow this is all my fault.


Gespeichert 8.3.2011, UTC 19:33, gepostet: UTC 19:36.

Donnerstag, 10. Februar 2011

Armee und Revolution

Wie es aussieht, tritt die ägyptische Revolution heute in eine neue Phase ein. Das Kapitel Mubarak neigt sich seinem Ende zu und es fragt sich, ob die Revolution  in Richtung einer 'Portugisischen Lösung' treibt.
Diese besteht in der besonderen Rolle des Militärs beim Sturz eines alten Regimes. In Portugal herrschte Antonio de Salazar als Diktator  von 1932 bis 1968,  also noch sechs Jahre länger, als Mubarak, nach seiner Erkrankung folgte ihm bis 1974 ein passender Stellvertreter.

Bezeichnend ist, dass Jupiter heute in die Resonanz ("Opposition") zum oliven Uranus der Königskonjunktion im Erdelement von 1802 und des roten Mars der Königskonjunktion im Feuerelement von 1603 tritt.
 10.2.2011


Im Folgenden die  Konstellation der  "Grandola - Revolte" des portugisischen Militärs von 1974, mit dem die dortige Volksrevolution begann.


25.4.1974, Lissabon, Aufstand großer Teile der Armee

Die Konstellation in Portugal verband Saturn = der Kopf (Staatsspitze), und Mars = Streitkräfte (im Aggressionkrieg gegen die Kolonial-Aufstände) und  Pluto = der Plan,  mit dem virtuellen Uranus der Königskonjunktion im Erdelement und dem virtuellen Mars der Feuerkonjunktion.
Diese 3-4° Waage des virtuelle Mars + Uranus ist sicherlich der freiheitlich explosivste Ort im Tierkreis, nur zu vergleichen mit den 14,2° und 16,8° Stier, wo der  virtuelle rote Uranus vereint mit dem virtuellen erdfarbenen Mars lagert. Der 15,5° Stier, die Mitte zwischen beiden ist daher immer für Überraschungen gut ebenso wie 3,7, oder 3,8° Waage, eben die Mitte zwischen den beiden Konjunktionen.

Auf den  3,8° Widder, wo am 10. Februar Jupiter exakt die Opposition zu 3,8° Waage markiert, erscheint dieser allerdings nicht so kompromisslos hart, wie Saturn/Mars/Pluto am 25.4.1974. Jupiter ist immer der Anzeiger für ein versöhnliches Licht und alle möglichen Formen des "runden Tisches",  sei es gar,  dass um das runde Fernsehgebäude  ein Ring von Panzern geparkt wird. 
Die Enttäuschung der  Bevölkerung erscheint daher programmiert, denn die ist im Aufstand, und Aufstand ist Mars und Mars hat keine Zeit und keine Geduld, sondern muss vorwärts schreiten, bzw -stürmen, um um sich greifen zu können.

Es hat allerdings  das ständige Ausweichen und Manövrieren der Staatsspitze zur Folge, dass, anders als in der schnellen Revolution in Tunesien, nicht nur die quantitative Mobilisierung immer weiter um sich greift, sondern, dass sie in die Tiefe wächst, dass die Elemente direkter Demokratie die auf der Straße, in den Betrieben in den  Stadtteilen und Dörfern  in der "Schule der Revolution" gelernt werden, ein kostbarer Schatz sind, welcher im kommenden formaldemokratischen Prozess der Wahlen usw. , diesem Tummelplatz der  politischen Demagogen und Schmeichler, hilft einen klaren Blick zu bewahren.


 Die Forderungen am Platz der Befreiung

Zum Vergleich: die portugiesische Revolution.

Und noch einmal der kluge Paul Amar am 6. Februar:

Gepostet: 11.2.2011, UTC : 13:48.