Dienstag, 7. Juli 2009

Am Himmel spazieren gehen ...


6. 7. – 13. 7. 2009
in der Matrix des Tierkreises
und der Königskonjunktionen
der vier Elemente
Feuer, Erde, Luft und Wasser
aus den Jahren 1603, 1802, 1980 und 1305
(anklicken vergrößert)




Einem ehrlichen und unerschrockenen Astrologen ist nicht mehr zugemutet, als einem Ingenieur: auf gedachten Bahnen über den Himmel zu spazieren.
Zu der Zeit als die Meister begannen, die Wege zu erkunden, gab es noch keine Tabellen und keine prüfenden Bürokratien, der Schneider von Ulm konnte sich noch zu Tode fallen lassen.
Den kommenden Tabellen für die Weltwetter der Archetypen müssen unablässige Beobachtungen zugrundeliegen, zusammen getragen von Schülern, gedeutet von Meistern. Ehe der Schlußstein der Pyramide der Ehre der Astrologie gesetzt werden kann, nach Jahrhunderten …, müssen ihre Fundamente gelegt werden Tag für Tag in den ewig gleichen Bausteinen.
So sei denn heute fortgefahren damit.
Die persische Frage beschäftigt uns weiterhin. Neue Nachrichten bringen die Medien über den Iran.
Die Mundan-Astrologische Tabelle wäre seit oder vor den Wahlen gefragt: In welcher Verfassung befindet sich die kollektive Seele im Iran derzeit?
Inzwischen kennen wir, soweit der Augenschein reicht, die Antwort auf diese Frage. Zu Hunderttausenden hat die Bevölkerung sich zur „grünen“ Hoffnung bekannt.

Das Blau des Himmels, das Grün des Wassers, das Rot des Zorns, die dunkle Erde – mittelalterliche Anschauung, Vierheit der Elemente, die mit den Mitteln der Astrologie so leicht greifbar ist. In den verschiedenen „Aggregatzuständen“ der neuzeitlichen physikalischen Betrachtung, taucht diese „primitive“ Vierheit wieder auf.
Wir haben schon einmal das von der Königskonjunktion abgeleitete aktuelle Jahrsiebt-Horoskop („Septar“) des Erdelements für Teheran betrachtet:
Dabei wurden die derzeitigen Aspekte der drei Erdzeichen, also Stier/Jungfrau/Steinbock sichtbar, also die Aspekte hinsichtlich der Bereiche Sättigung/Verwertung/Verfassung sichtbar.
Im Folgenden sollen die Aspekte der drei Wasserzeichen, also Krebs/Skorpion/Fische, sichtbar machen, was hinsichtlich der Bereiche Volksstimmung/Opferbereitschaft/Gottvertrauen derzeit veranlagt ist.
Mir ist bewusst, dass solche Schlagworte immer den etwas gewaltsamen Versuch darstellen, die wolkige Beschaffenheit der im Tierkreis angeordneten zwölf Archetypen in den Griff zu nehmen, um zu Urteilen kommen zu können.

Königskonjunktion im Wasserelement von 1305 101. Jahrsiebt vom 24.12.1405, UTC 19:03 auf Teheran
für 2005 - 2012

Hier haben wir das umfassendste Wandlungsbild, das überhaupt denkbar ist: Neptun, Herrscher der Fische, Archetypus/Gott von Auflösung und Neubeginn, erfasst mit seiner Resonanz Merkur und Jupiter. Dadurch sind mit den Herrschern über die Zeichen Jungfrau/Schütze/Fische/Zwillinge die vier Eckhäuser in der „grünen“, auflösenden und bereinigenden Resonanz des Neptuns.
Gesteigert in größtmöglicher Grundsätzlichkeit ist das Neptun-Motiv von Auflösung und Neubeginn dadurch, dass Neptun die Himmelsmitte, den MC (medium coeli) besetzt. Er ist dadurch der Bestimmer des Sinns dieses Jahrsiebts, indem der MC als das „Tor in die Zeit“ (Döbereiner) anzusehen ist. Neptun, die Bereinigung kommt in die Zeit.
Dazu kommt, als würde das nicht schon reichen, die Konjunktion von Sonne/Uranus. Das bedeutet, dass das kollektive Ich im Zeichen der Sonne darauf eingestellt ist, den Staat/die Verfassung aus dem Noch-Nicht-Dagewesenen, Unbewussten, der Fische zu schöpfen, denn Uranus stellt die Dynamis des Wassermannes dar, der, als Himmels-/Luftzeichen, aus den Meeren der Fische alle Wolken als Spender kommenden Lebens schöpft. Ein ewiger Vorgang in der äußeren Natur und Gleichnis des entsprechenden Geschehens in der inneren Natur bzw. der Psyche.
Aufgrund des bislang unbewussten Charakters der von Uranus ans Licht gehobenen Inhalte, treten diese immer unerwartet und überraschend ins Bewusstsein.

Spannend ist die zeitliche Zuordnung: Die Wahlen im Iran erfolgten am 12. Juni und damit in der Siebenmonatsspanne vom 24. November bis zum 24. Juni. Damit fiel die Wahl im „roten“ Rhythmus der realen Erscheinung in die Herrschaft des Wassermanns/Uranus; und im „grünen“ Rhythmus der Entwicklung des Sinns herrschte mit Widder/Mars der Sinn von Frühling, Ausbruch und Neuanfang.
Seit dem 24. Juni nun herrschen die Fische, herrscht in beiden Richtungen Neptun. Das legt den Akzent auf die jetzt völlige Undurchschaubarkeit der jetzt sich neu formierenden Konstellationen in den Hintergründen der iranischen Gesellschaft. Ab dem 24. Januar 2010 wird dann der grüne Rhythmus in die Phase Wassermann eintreten und erneut für Überraschungen sorgen. Der rote Rhythmus wird im Widder mit Mars im achten Haus die kollektive Stimmung mit Zorn und Opferbereitschaft erfüllen.

Das himmlische Szenario dieses laufenden Jahrsiebts vom Dezember 2005 bis 2012 stellt sicherlich für unsere Generation den extremsten und unerwartetsten Aufbruch dar, der denkbar und als solcher nur vergleichbar ist mit dem Aufbruch in der Sowjetunion vor 20 und mehr Jahren. Daher bietet sich hier an, die damalige „grüne“, also Wasserkonstellation, zum Vergleich heranzuziehen. Und hier gleich die, wie man sagt faustdicke, Überraschung:

Königskonjunktion im Wasserelement von 1305 97. Jahrsiebt vom 24. 12. 1401, UTC 19:16 auf Moskau für 1984 - 1991

Tatsächlich stand damals Moskaus Neptun gerade so am MC, wie jetzt für Teheran. Wie schon an anderer Stelle gesagt: die Mächtigen dieser Welt hätten, wenn es möglich wäre, diesen Planeten schon längst gesprengt, denn in seiner physisch wie psychisch unterspülenden und auflösenden Resonanz - „Erderschütterer“ nannten die Griechen der Antike ihren Meergott Poseidon - kann keine Macht und kein Fanatismus bestehen bleiben.
Die Verbindung Neptuns mit Pluto wies daraufhin, dass im damaligen Jahrsiebt ein Denkstil, ein Dogma untergehen würde. Das Fehlen dieser Komponente im Iran verweist darauf, dass die geistliche Orientierung dort zwar durch den Herrscher der Zwillinge Merkur, dem Pluto sich „fügen“ muss und der eben neptunisch gestimmt ist, einer Reinigung unterzogen, aber nicht grundsätzlich aufgelöst wird.
Und das Deutschland in den Jahren 1984 – 1991, dem letzten Jahrsiebt der DDR? Womit keiner gerechnet hat?
Königskonjunktion im Wasserelement von 1305
97. Jahrsiebt vom 24. 12. 1401, UTC 19:16 auf Berlin für 1984 - 1991

Der Mond am ASC, im Löwen. Löwe = die Lebenskraft. ASC = Erscheinung. Mond seit alters her: das Volk …

Gespeichert: 7.7.2009, UTC: 17:12, gepostet:17:39.












Mittwoch, 1. Juli 2009

Von Orten an denen man nichts zu suchen hat und von Orten der Erfüllung - Neubearbeitung


Mittwoch, 1. Juli 2009
Freitag, 17. Januar 2014
 29. 6. – 5. 7. 2009
in der Matrix des Tierkreises
und der Königskonjunktionen
der vier Elemente
Feuer, Erde, Luft und Wasser
aus den Jahren 1603, 1802, 1980 und 1305
(anklicken vergrößert)


Diese Woche hat eine grüne und eine orange Resonanz: zwei Quadrate. Astrologische Quadrate zeigen immer Tatsächlichkeiten, die in der Natur schwer zu vereinbaren sind. Sie verweisen auf den Kampf der Elemente: Feuer/Wasser, oder Erde/Luft, Feuer/Erde oder Luft/Wasser.
Wenn es um Planeten/Lichter einer der Königskonjunktionen der vier Elemente geht, notiere ich das Element Wasser in grün.
Bei einer Hauptkonstellation (Konjunktion/Opposition/Quadrat) der laufenden Planeten zeigt die grüne Markierung den  Neptun und seine Resonanzen. Orange zeigt die Resonanzen von Uranus.
In dieser Woche nun zeigen sich Mars und Venus im dritten Drittel  Stier „grün“ und Merkur gegen Ende Zwillinge „orange“.

Dort wo jetzt Neptun und Jupiter "stehen" auf 26,...° Wassermann ... und Mars, Venus dazu in Resonanz ... wirkt zusätzlich, aus einem Hintergrund von siebenhundert Jahren, der „grüne“ Pluto der kurz „Wasserkonjunktion“ genannten Königskonjunktion im Zeichen des Wasserelementes von 1305.
Dieser grüne Pluto weist auf die rund achthundert Jahre gültige „revolutionäre“ Struktur unseres psychisch/seelischen Geschehens hin, auf den Pluto im Wassermann, die Struktur im Himmel, die unserem "Wasser", unserem Fühlen seit der Königskonjunktion im Wasserelement von 1305 vorgegeben ist, zeigt unsere Seelen, in ihrem 4. Stadium: der Beziehung  zu den vorangegangenen und folgenden Generationen.  Man spricht bei dieser Beziehung im Bild der Kette. Selber zum Ring werden, heißt dieses Bild uns. Unsere Seele, die uns im Skorpion/Pluto - Bild vom „Ring“ in die Lebensform der Unsterblichkeit ruft, aufruft zur entsprechenden Einstellung.

Der grüne Wasserpluto im Wassermann also sendet im täglichen Tierkreis aus 25,… Wassermann Gefühlsmöglichkeiten für Seelen, die nach der Freiheit des Gedankens dürsten … seit 1305.
Kurz: die gottgewollte ewige Kette, die die Toten mit den Lebenden verbindet und diese mit den noch nicht Geborenen, gehütet im Gottesbild des (Wasser-)Pluto, ist derzeit besucht von Neptun dem Gottesbild des Kindes aller Anfänge und Enden (daher: so ihr nicht werdet wie die Kinder …) sowie Jupiter, der den „Zufall“ der Fügung bringt, welche dann mit der Ordnung der Dinge versöhnt.
Also 26,6° Wassermann Pluto + Neptun + Jupiter …

Und gleichzeitig …

… dort, wo gerade Uranus steht, auf 26,...° Fische ... in Resonanz zum Merkur dieser Woche in den Zwillingen, dort, an beiden Orten  wird stets rote Resonanz empfangen aus den entsprechenden Graden in  Schütze. Sie kommt aus dem Feuer des Mittagslichts das in die Welt fällt, aus Schütze Licht im Bild des göttlichen Sohns. Es ist Licht vom ewigen Herz und Hirn im Zeichen von Sonne und Venus der Königskonjunktion vom 1603 im Feuerelement auf 26°/27° Schütze.
Kurz: aus Fische = aus dem Hintergrund wirkt eine geflügelte Idee = Uranus, ein unerwarteter Ursprung synchron mit einem Unterwegssein = Merkur auf den Wegen der Aussenwelt = Zwillinge.
Dieses also die zwei besonderen  Konstellationen der Woche …

Und wieder scheint die Resonanzverbindung von Neptun/Jupiter aus dem Luftreich Wassermanns mit dem Reich der Schwere, sprich Stier, darin Mars und Venus, eine ungelöste Unvereinbarkeit anzuzeigen.

Auf der Südhalbkugel allerdings, auf der vor gut einer Woche der Winter begonnen hat, verbindet die Neptun/Jupiter-Resonanz, dort aus Löwe kommend, das Element Feuer mit dem Element Wasser, denn dort erreicht die Resonanz Mars/Venus im Skorpion. Südhalbkugel?

Um 22:50 Weltzeit stürzte Montagnacht 110 Km. vor dem Landeort auf den Komoren erneut ein Airbus ins Meer. Bis auf eine 14 Jährige und den Piloten, so erfährt man, konnte niemand gerettet werden. Brennender Schmerz bei hunderten von Angehörigen.

Zum Horoskop des Geschehens zunächst eine technische Anmerkung :
Wie wiederholt, nämlich hier und hier ausgeführt, beginnt im wahren Kalender auf der Süd-Halbkugel der Frühling (= Sonne im Frühlingspunkt = 0° Widder) am 23./(22.) September jeden Jahres. Und die Sonne sieht der Südler, für uns ungewohnt, rechts aufgehen und nach links über den Himmel wandern. Daraus ergibt sich das ungewohnte Horoskopbild:



 29.6.2009, UTC 22:50/ 1:50 Ortszeit
 Absturz 110 Km. nördlich der Komoren


Vor einem Monat, als die Air France Maschine abstürzte, befand sich Merkur an der Stelle, wo nun Mars/Venus die Resonanz von Neptun/Jupiter empfangen. Wieder der Mythos vom Himmelssturz des Künstlichen ins Nachtmeer, aufzeigend, was den Beteiligten im Leben fehlte: die Nachtmeerfahrt. Wer es fassen kann, fasse es.



1.6.2009, UTC 2:14, Atlantik 4° Nord, 30° West
Absturz der Air France Maschine




Ob Süd- oder Nordhalbkugel, es bleibt das Planeten-Quadrat am Himmel, anzeigend im Norden den Kampf von Luft und Erde, im Süden von Feuer und Wasser.
Anstatt mich in Spekulationen zu verwickeln über das Warum und Wieso so vieler Katastrophen, ist mir in den fast drei Jahrzehnten, seit mich die Astrologie ergriffen hat, immer ein Gedanke fest und firm geblieben, der da lautet: nichts ist sinnloser und gefährlicher, als an einem Ort zu sein an dem man nichts zu suchen hat. Und umgekehrt, nichts ist segensreicher, als ...
Gedanke, der sich daraus ergibt: Wie weiß man denn, wo man nicht hingehört? Gedanke: dafür hat man seine psychischen Werkzeuge: Gespür, Ahnung, „Bauch“. Plausibilitäten, die einen an den falschen Ort führen oder binden: Hoffnung, Plan, Berechnung, Gier, Angst.
Von den vier Orientierungsfunktionen, die C. G. Jung unterschieden hat, helfen nach meiner Erfahrung: Intuition, Gefühl und Denken.



siehe: C.G.Jung, Psychologische Typen, Ges. W. 6.

Am indirektesten, am abstraktesten ist dabei das Denken unterwegs. Die Intuition dagegen stellt dem Ich Bilder vor, die direkt aus einem Ahnungsvermögen zu kommen scheinen, das Fühlen wiederum meldet dem Herzen oder dem „Bauch“, so man/frau ihm Beachtung schenkt, was Wert hat und was nicht. Das Denken aber, mit dem Mittel des Unterscheidens erlaubt Urteile. Erlaubt auszuscheiden nach Grundsätzen.
Kein geistiges Werkzeug hat sich bei diesem Geschäft des Unterscheidens für mich als wertvoller erwiesen, als die zwölf Tierkreiszeichen .
Das paradoxen Geschäft der täglichen Anpassung, und die Schwierigkeit, dass es für nichts eine Antwort ein für alle Mal gibt.
„Die Anpassung ist, wie bekannt, nie ein für allemal geleistet, obschon man geneigt ist, dergleichen zu glauben, dank einer Verwechslung der erreichten Einstellung mit einer wirklichen Anpassung“.
C.G.Jung, Grundbegriffe der Libidotheorie, Ges. W. 8, S. 43.

Dieses Dort sein, wo die Fügung auf einen wartet, für dieses gibt es kein Rezept, aber es gibt bei Astrologen ein Verlaufszeugnis, eine astrologische
ANATOMIE EINES WUNDERS
Auch genannt „Fügung“

Im neunten Jahr nach seinem Einzug in die Hauptstadt, nicht „um sein Glück zu machen“, sondern, um herauszufinden „was eigentlich mein Wert ist“, trifft ein oberbayerischer Bedienungsengel nach drei erneuter Monaten Stellungssuche in einem Gartenrestaurant eine Frau, die ihr nach einer Reihe von Vorschlägen, die, alle schon erprobt, alle entfallen, schließlich sagt: Ach so, wenn sie sowas … (eine liebevolle Atmosphäre und eine anständige Bezahlung) suchen, da wüsst‘ ich was für Sie, ist aber schwer zu beschreiben …

Hier der Moment, wo sie das sagt … in seiner Anatomie:

Das Gerippe – die zwölf Hauser des Tages:



 Wenn in diesem Moment ein Wunder passiert dann erscheint, wie ich es nennen möchte,  das „pleroma“ der Struktur. Pleroma ist ein altgriechisches Wort, es bezeichnet den Moment der Fülle. Ich kenne keine Erscheinung größerer Fülle als den Moment der Geburt der menschlichen Leibesfrucht den die Astrologen „Aszendent“ nennen.
Es ist die paradoxe Qual Gottes, die Qual eines jedes Heils, im Zeichen seines Aszendenten das alles zur Geburt Vervollkommnete tief unbewusst ist.
Die Bewusstseins-Qual der vollkommenen aber unbewussten Struktur des Skorpion-Aszendenten: „Ach, wenn ich doch in der Welt eine Struktur finden könnte ...“ (die ich ja selber bin).

Im Häuserbild wird also sichtbar: Wunderstunde/Geburtsstunde = Skorpion = der Struktur = der Kreis. Für „Struktur“ könnte man figürlich manchen Ähnliches andeutenden Begriff einsetzen. Der Zwölfercode des Tierkreises beruht ja auf dem weiten Netz der Logik; darauf dass von der Gesamtheit aller Begriffe je ein Zwölftel in je einem Zeichen daheim ist.
Mit dem Begriff „Struktur“ ist ein Geordnet- oder Angeordnet-Sein des Lebenden bezeichnet, das über das Einzelexemplar hinaus in allen Vorkommenden wiederkehrt. Sie erscheint in letzter Einfachheit in der Paarung der Geschlechter, symbolisiert durch 2 Ringe, angeschlossen ist dadurch (= „Skorpion“) - die Kette der Geburten - der "unsichtbare Anteil" der Gestorbenen und noch nicht Geborenen an der Gegenwart, wie ihn der Skorpion -Anteil "Pluto" in uns mit seinem langsamen Tick - Tack von 248 Erd-Jahren = 1 Pluto-Jahr sinnfällig macht.

Also Aszendentenstellung = Wunderstellung, wegen der Fülle.
Nun zum Tag des Wunders, die Stellung der Gestirne und ihrer Resonanzen:

Ort des Wunders:


 Das Bild zeigt den Herrscher des Skorpions, Pluto, und damit den Ort des Wunders, wo die Strukturfülle in Erscheinung tritt: inmitten von Geselligkeiten (= im zweiten Haus), und, im Steinbock, erscheint es als „Kopf“, „Vater“, Haupt  von irgendwas, als Ort, („Pol“), um den sich eine Gesamtheit in ihrer Ordnung dreht.
Kurzformel: Pluto im zweiten Haus beherrscht vom fügendem Schütze mit-beherrscht von Steinbock.
Licht ist Lust …

Sonne, das lust- und lebensvolles Tagesgestirn, ist nun am 19. Juni nicht nur im vorletzten Grad Zwillinge sondern nahe der Opposition zu Pluto (= Struktur), die jedes Jahr für zwei Wochen heranreift zur Blüte dessen, was später als gemeinsame Frucht aus Verzicht und Lust in die Welt kommen wird.

Kraft des Wunders:






Sonne nun im achten Haus im vorletzten Grad Zwillinge – so die Kurzform.
Das Wunder also getragen von Sonne/Zwillinge = Leben unterwegs, auf den Wegen der Welt, in der "Bereitschaft zur Bindung" (achtes Haus) an die begegnende Gestalt.

Und nun die Reife der Stunde: die Resonanz auf den Moment des Geschehens im Zeichen des Aszendenten:

Wunder-Konstellation des Moments



Jupiter und Neptun, Einsicht und Unschuld, oder Versöhnung und Hingabe – in quadratscharfer Resonanz auf den Moment, den Aszendenten, das Wunder.
Diese Resonanz verbindet den Aszendenten, 26° = Erscheinung, mit einer Funktion im Raum (3. Haus) = auf den Wegen der Welt. Und sie verbindet Wasser, Seele, Skorpion mit Luft, Geist, Wassermann .
Und hier nun der nächste Tag, Vorstellung und Zusage am Ziel der Hoffnungen.

Wir haben nun auch das Horoskop der Person, die nach neun Jahren des Unterwegsseins auf den Wegen der Erfahrung nun im stummen  „Gespräch mit dem Herrgott“ nur eine Frage hatte, die, in meinen Worten gesprochen, etwa so gelautet hätte:

Die Empfängerin



„Ist diese Stadt, die mein Lebensmittelpunkt gewesen ist in all diesen neun Jahren, die ich wiederholt für Monate verlassen habe, weil sie mir manches vorenthielt, was sich an anderen Orten erfüllt hat und zu der ich dennoch immer zurückgekehrt bin, ist dieser also der Ort wo ich jetzt endlich meine Struktur finde oder muss ich ihn, dann endgültig, dafür verlassen?“

 Als die Antwort kam … eine Fische-Person am Tag der Fügung


Die Planeten im Transit sind hier in rot so gezeichnet, dass ihre Resonanzen erkennbar sind, nämlich nicht dort, wo ihre Resonanz herkommt, wo sie gerade „stehen“ (außer in Konjunktion), sondern dort, wo ihre Resonanz wirkt.

Die Transite / Besuche

zeigen die Lichter/Planeten jenes Tages, an dem die Person zur Probe gearbeitet hat und, bildlich gesprochen, mit offenen Armen empfangen wurde. Nämlich …
Welche unwahrscheinliche Verkettung von exakten Zufällen die Person an „ihrem“ Tag erreicht hat, wird allein schon an diesem etwas unglaublich anmutenden Zug sichtbar:
 Bei der Einführung durch die Geschäftsführerin ist ihr die Struktur der Arbeitsaufteilung nicht logisch fassbar und sie sagt: „Wäre es nicht leichter, ihr würdet einfach von hinten mit 1 anfangen und dann nach vorne durchnummerieren?“ Und sie erhält von der Chefin die Antwort: „Ja, dann machen wir das doch so.“



Probearbeiten ...

Um es zusammenzufassen, die Erfüllung hing von drei Faktoren ab:

• Nichts akzeptieren, was zu einem nicht passt;
• Mit Liebe zur Sache arbeiten;
• Keinen Versuch scheuen, aber vom Zufall alles erhoffen.

Das größte Wunder ist für mich immer wieder die liebevoll treffende Anwesenheit des Unbegreiflichen, ohne welche die Titanen des Mikrouniversums die Unbegreiflichkeit Mensch unmöglich zusammenbasteln können. Von den Wundern, den Zufällen der Fügungen oder den Fügungen der Zufälle alles zu erwarten im obigen Sinne, das scheint mir der Weg des Gelingens.
Amen sag ich.
Als die Belegschaft  jetzt abends zum gemeinsamen Essen zusammen saß und das Gespräch auf Astrologie kam, da wusste jede Person ihren Aszendenten. Für mich auch ein Wunder.

Gespeichert: 1.7.2009, UTC 10:47, gepostet:12:44, 13:0
Neubearbeitung: 17.1.2014, UTC 13:28.

Dienstag, 23. Juni 2009

Gemischter Salat

22. 6. – 29. 6. 2009
in der Matrix des Tierkreises
und der Königskonjunktionen
der vier Elemente
Feuer, Erde, Luft und Wasser
aus den Jahren 1603, 1802, 1980 und 1305
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22. 6. – 29. 6. 2009
in der Matrix des Tierkreises
und der Königskonjunktionen
der vier Elemente
Feuer, Erde, Luft und Wasser
aus den Jahren 1603, 1802, 1980 und 1305
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Die Neugeborenen seit Sonntag Krebse.

Heute (Montag) vor 68 Jahren Feldzug in den Untergang.

Heute (Montag) vor 197 Jahren: Feldzug in den Untergang.


Was soll die Menschheit davon halten:

·Kommunismus, ruiniert durch die Partei,

·Christentum, ruiniert durch die Kirche,

·Islam, ruiniert durch die Wächter,

·Kapitalismus, ruiniert durch die Banker?

Was bleibt einem übrig als sich im Inneren als Kommunist, Christ, Muslim, Kapitalist zu erweisen, es aber um Himmelswillen nicht zu plakatieren.

Und wie ist es mit der Astrologie? Genauso.

Und ist das leicht? Ja und Nein. Denn es ist etwas in uns, das möchte dazugehören. Ich nenne es Venus und denke an den Herdentrieb.

Und es ist etwas in uns, das möchte bewundert sein. Ich denke an Jupiter und nenne es Eitelkeit.

Aber es ist auch etwas in uns, das ist unschuldig und "nicht verflucht ans eigene Werk": das Sich -Wundern des in uns lebendigen Kindes, das ich Neptun nenne.


Vor einigen Tagen hatte das mundane tagebuch den zehntausendsten Besucher – nicht seit es besteht, sondern seit StatCounter die Besuche zählt. Das begann am 19. November 2007 während das mundane tagebuch am 20.4.2007 das Licht der Welt erblickt hat. Zehntausend ist ein kleines Licht, "Naked Capitalism" hat mit 10 Millionen. tausendmal mehr. Zehntausend für den Himmel, zehn Millionen für die economy. Vor neunhundert Jahren war es umgekehrt, aber nicht besser. Wann hätte der lebendige Gott vor dem 20. Jahrhundert mehr unter dem Menschen gelitten, als zur Zeit der Kreuzzüge welche begannen mit der Ausrottung der rheinischen Juden.


Seit Beginn ist das mundane tagebuch ein Monolog. 295 Beiträge umfasst das Archiv. Aber nicht einmal ein Dutzend Kommentare. Liegt das an mir? Aszendent/Herrscher von 1 in 1? Man ist sich selbst genug? Wohl, aber nicht nur. Ein mir verborgener Sinn.


Der große Willem Buiter schrieb Sonntag:

Furchtsame bärtige alte Männer werden verlieren, doch mag es eine Weile dauern.

"Wann immer die Gesamtwirkung dessen, was ich täglich sehe, wenn ich aus dem Fenster oder in den Spiegel schaue, die menschliche Ungerechtigkeit und Erbärmlichkeit, mich an den Punkt der Überzeugung bringen, dass die menschliche Rasse eine Sackgasse der Evolution ist, dann geschieht etwas Unglaubliches, das meinen Glauben erneuert, dass ein Hunger nach Freiheit und ein unstillbarer Durst nach Gerechtigkeit und Fairness Teil unseres genetischen Codes sind. Massen werden oft zum Mob und der Mob ist zumeist widerlich und zerstörerisch. Der Anblick unbewaffneter Leute in großer Zahl, die meisten von ihnen jung, angesichts schwer bewaffneter Polizei, regulärer Armee, Miliz oder anderer bewaffneter Strolche ist Ehrfurcht gebietend." (Weiter im Original: )


Und die Götter der Wall Street?

Seit Freitag den 12. Juni sind DAX und DOW auf Talfahrt. Goldman hat die grüne Fahne eingerollt, die „Erholung“ ist Geschichte, nun auch an den Aktien- und Rohstoffbörsen. Die Großbanken haben ihre Kapitalerhöhungen durchgezogen. Die Aktien müssen fallen, das ist der Fluch der Wirklichkeit, denn wenn die Kurse weiter von den Banken künstlich hochgetrieben werden, verkaufen zu viele Anleger ihre Langzeit-Bonds, deren Preis dadurch sinkt, was – selbstmörderisch für die USA – die Zinsen für „Langläufer“ hinauftreibt und den Schuldendienst unbezahlbar für den Staat und die Hauseigentümern mit ihren Hypotheken macht.

Am 8.6.schrieb ich:

Nun aber endlich
Venus wieder daheim im
Zeichen der eigenen Stiere
was nun wohl dem
ungeliebten hungrigen Gast
für ein Mal auf den Teller
serviert wird?


Mars, der hungrige Gast im Stier, erfuhr, seit Herrscherin Venus im eigenen Zeichen auf drei Grad an ihn herangerückt war, wie ungemütlich sie ihm im Nacken sitzt. Venus‘ Devise heißt zwar „Vereinnahmen“, wer immer an den grünen Wiesen dieses Frühsommers vorbeiradelt oder –geht, kann den Wiederkäuern dabei zusehen. An der Börse sagen die Bullen zwar: „Buy“ und die Bären: „Sell“, aber die astrologischen Stiere und Kühe sind auch groß darin, den Geldbeutel zuzuhalten, anders gesagt: das Vereinnahmte zu sichern durch Vermeidung von Ausgaben.

Und schließlich heute, 23.6. bei der Auktion der zweijährigen US-Schatzverschreibungen, dem „safe heaven“ der Anleger:

„Kaum rückt die reale Lage wieder stärker ins Bewusstsein, reißt man sich um Staatsanleihen.“ (weiter, 19:30)


Gespeichert: 23.6.2009, UTC 18:17, gepostet: UTC 18:46.

Samstag, 20. Juni 2009

Prügelnde "Schiiten" - geprügelte Demokraten



Pluto naht … genauer gesagt: Sonne entfernt sich aus der Resonanz zu Uranus und nähert sich der von Pluto.
Folgen viele „grünen“ Iraner heute ihrem religiös/nationalen Mythos und erleiden das Opfer?
Die Straßen sind voller Polizei und Miliz –Prügler.
Zum verabredeten Termin der Demonstration 16:00 Ortszeit/UTC 11:30, gehört die Stunde dem aufsteigenden Skorpion dessen Pluto anfangs Steinbock die Geistlichkeit in der Hülle des Staats repräsentiert und im zweiten Haus die Gesellschaft dominiert. Beherrscher des zweiten Hauses und damit Plutos allerdings ist Jupiter der Versöhnende in kindlicher Reinheit und Schwäche.
20.6.2009, UTC 11:30 Teheran


Die Sonne einen letzten Tag noch „auf den Straßen“ (Zwillinge), noch in Resonanz zu Uranus aber schon in Resonanz zu Pluto – unterwegs zum Wettersturz? Von der Komödie zur Tragödie?

Die religiöse Seele der Nation ist nach wie vor erfüllt, erfahre ich, von der Trauer um den Erlöser, seit der Enkel des Propheten in der Schlacht bei Kerbela am 10.10.680 jul. inmitten einer kleinen Schar Getreuer von der Armee des Umayyaden - Kalifen aus Damaskus erschlagen worden ist. Trauernder Islam, seither die Gestalt der iranisch/schiitischen Seele.
10.10.680 jul. Schlacht bei Kerbela
In der grünen Farbe der Juni – Revolution ist der psychische Verweis auf das Wasser, Kinderstube das Lebens, enthalten, das in der Astrologie, wie in der Natur, beim "Neptun" in den grünen Tiefen der Fische beginnt, so, wie die Flüsse des Lebens in den grünen Tiefen des Neptun enden.
Die Schlacht bei Kerbela erinnert daran und zeigt Mars mit Sonne und Merkur im großen Bogen vereint und im Besitz des Staates (Saturn im Löwen = Sonne), wie sie Neptun/Jupiter, "Kind" und "Sohn" (Versöhner) angreifen.
Der grüne Aufstand gegen Knüppel - Ayatollas, Seelen - Schnüffelei, und Wächterdiktatur mutet den Chronisten wie eine Wiedergeburt aus der Trauer an: es gibt einen Trost am Rande der Ewigkeit: die ewige Neugeburt.
Das steigt den Verwaltern Gottes so sauer hoch, dass sie ihre Eiferer mit Knüppeln auf die Straßen schicken.


Gespeichert 20.6.09, UTC 16:04, gepostet UTC 16:32.