10. 8. – 17. 8.2009 in der Matrix des Tierkreises und der Königskonjunktionen
der vier Elemente Feuer,Erde,Luft und Wasser aus den Jahren 1603, 1802, 1980 und 1305
(anklicken vergrößert)
Mit obiger Überschrift hängt sich Mundanomaniac scheinbar weit aus dem Fenster. Aber, wenn man sich bewusst ist, dass "Apokalypse" im Alt-Griechischen nicht mehr wie "Enthüllung, Aufdeckung" bedeutet, dann mag das Motto durchgehen, weil , nicht weniger erwarte ich.
Zum Wochenende hin schieben sich zwei Hauptkonstellationen zusammen:
1. Quadrat Uranus zu Mars von den Fischen zu den Zwillingen;
2. Opposition Neptun/Jupiter zu Sonne von Wassermann zum Löwen.
Zu 1.:
Zum Mars, der als Aufdecker, als Ans-Licht-Bringer, so oder so, auf den Zwillinge-Wegen der Erkundung und Information unterwegs ist, kommt Resonanz von Uranus aus dem „Geheimen“, dem Unbewussten der Fischen also, wo die Dinge noch nicht in ihre Gegensätze gespalten sind - wo Uranus das Sichtbar -Werden einer möglichen Polarität anzeigt mit der nicht gerechnet wird.
Zu 2.
Sonne im Löwen, die sich in den Einsätzen der Investoren, in den Vermögen (=Sonne) der Familien (=Mond) wiederspiegelt, kommt Resonanz aus der Zukunftsküche des Menschen: Jupiter und Neptun: Auflösung aller Polaritäten, Nullpunkt, Schwangerschaft, und neue Fügung, neue Verbindung unter dem Himmel.
Die Opposition (2.) befindet sich quasi im „Rucksack“ des Uranus (1.), denn Uranus kann keinen anderen Charakter haben, als jeweils sein Zeichen Wassermann, welches nun einmal im Moment diese ominöse Verbindung von, sagen wir, Auflösung und Privileg beherbergt.
Seit dem 15. September 2008
So scheint es
steuert Gott wieder selbst
15.9. 2008.6:45 New YorkLehman beantragt Gläubigerschutz
Wasser und Erde reagieren
der Tsunami erreicht die Strände
Welch ein gewaltiges Gericht
Von den Habenden dieser Welt
50 Billionen dem Gott der Krise unfreiwillig entrichtet
Kein weltliches Gericht könnte der Welt diese Sühne
Auferlegen
Saturn und Sonne im Element „Erde“, in Jungfrau, zeigen sich, gemäß Merkur, verwickelt. Und zwar, mit Venus/Mars, verwickelt in ein Wagnis des Luftelements.
Ob dieses Wagnis nun „Großer Beschleuniger“ oder „Selbstregulierende Märkte“ heißt, oder „immer steigende Häuserpreise“ – gemeinsam ist ihnen, dass es - typisch Waage – schöngeredete Reaktoren sind mit unüberschaubaren Risiken.
Die Annäherung der Sonne an die Uranus-Resonanz zeigt sich in den typischen „multiplen“ Erscheinungsformen konstellierter Archetypen:
8 Tage vor Lehman: die Hypothekenbanken „Fannie Mae und Freddie Mac“, die über 50% der amerikanischen Hypotheken (5.3 Billionen $) ausgereicht haben, kollabieren und werden an den Staatstropf gelegt.
5 Tage vor Lehman: Kurzschluss beim Großen Beschleuniger in Genf.
Und dann schließlich am 15. September der große Kurzschluß an – Jungfrau - den Märkten.
15.9.2008, UTC 6 45 im Tierkreis mit Königsresonanzen
Sonne /Jungfrau = das an den Märkten investierte Vermögen
Opposition Uranus /Mond /Fische = Seelische Erfahrung der beschleunigten Bodenlosigkeit
Resonanzen:
Sonne = das Vermögen
Neptun = die Auflösung
Blau = das Denken
Jupiter im Steinbock = das Privileg wird beschnitten
Resonanzen:
Grün = das Fühlen
Jupiter = der Kreis (der Privilegierten)
Sonne und Merkur = Vermögen und Investitionen
12.9.2008, New York, UTC 23:00
Die Sitzung, die in New York am 12.September um 19:00 EST begann und mit dem Lehman-Konkurs endete, kennzeichnet den exakten Übergang Sonne/Opposition/Uranus. Der endgültige Ausbruch der Krise markiert im Zusammensturz den Moment höchster Beschleunigung: die Kaskade.
Zur Frage der Beschleunigung:
„ 29.5.1975
… seit etwa 200 Jahren muss eine stärkere Beschleunigung stattgefunden haben: Akzeleration in Potenz. Sollten die Astronomen sie nicht nachweisen können, so dürfte man es den Astrologen zutrauen. Die simple Erfahrung lehrt es täglich: mit jeder neuen Steigerung der Mittel nimmt die Freudlosigkeit zu. Zugleich wächst, als ob man Salzwasser tränke, ein unstillbarer Durst.“
(Ernst Jünger, Siebzig verweht II, 1981, S. 230)
Was der Astrologe anmerken könnte, ist dies:
Uranus wurde am 13.3.1781 entdeckt in den Zwillingen.
Mit diesem Angehörigen der kosmischen Familie „Sonnensystem“
wurden im gemeinsamen Umkreis weniger Jahre entdeckt:
1. Der große Beschleuniger Elektrizität.
Im selben Jahrzehnt wurden die ersten große Geheimnisse der Elektrizität von Alessandro Volta erforscht und verstanden und in Erfindungen realisiert.
2. Die Musterung des Himmels.
Der Entdecker des Uranus, Wilhelm Herschel, der französische Astronom Charles Messier, und andere haben ihre bahnbrechenden Musterungen des Himmels, beginnend Mitte der sechziger Jahre des 18. Jahrhunderts unternommen.
Die „Geburt“ des Uranus im menschlichen Bewusstsein und damit dessen Zuständig-Werden als ein Stück kosmischer „Heimat“ für unser Denken erfolgte also zeitgleich mit der „Geburt“ der Elektrizität (meinetwegen auch „Wiedergeburt“) und des Himmels als unendlicher „ Fremde“ vermittelt mit Lichtgeschwindigkeit, in unserem Bewusstsein.
Die Entdeckung des Uranus (auch eigentlich eine Wiederentdeckung, die erste Sichtung 1690 verkannte ihn als Stern) als eines Planeten war die größtmögliche Überraschung für die Zeitgenossen; das unerwartete Ereignis (heute nennt man das einen „Schwarzen Schwan“) beendete die natürliche Illusion von Jahrtausenden Himmelsbeobachtung, nach der die Sonnenfamilie aus einem Zentralstern und sechs Planeten bestehe.
Als Bezeuger des Unerwarteten führt Uranus diese Qualität auch passend zu seinem Heimat-Zeichen Wassermann. Denn Wassermann zeigt das aus den Meeren des Unbewussten an den Himmel Aufsteigende, das wir, wenn es kondensiert, als „Idee“ bezeichnen, oder, meteorologisch, als Wolke. Das aus dem Unbewußten Aufsteigende, das ist ja eben das Wesen der Unbewußten, ist vom Bewußtsein nie erwartet. Wer allerdings seine Träume beachtet ...
Wenn Uranus nun, wie es derzeit der Fall ist, die „Idee“ aus den Fischen heraus hebt, dann heißt das, dass das Unbewusste und seine Inhalte, der Hintergrund selber, zum Inhalt der Idee wird.
Und wo werden wir diese Ideen finden:
"Alles, was aus dem Unbewußten wirkt erscheint projiziert am anderen."
C.G.JUNG, Ges. Werke 8, S. 99.
Anders gesagt: Anfang und Ende sind in den Fischen Eins, oder, metaphysisch gesprochen: „in Gottes Hand“. Wobei die jüdische Spekulation bemerkt, dass Gottes Rechte von Gottes Linker zu unterscheiden sei, wobei die eine für Gerechtigkeit sorge und die andere für Barmherzigkeit und die zu dem Ergebnis kommt:
„So sprach der Heilige, gelobt sei er: Schaffe ich die Welt mit Erbarmen, so werden die Sünden überhand nehmen; wenn mit Recht, wie wird die Welt bestehen? So schaffe ich sie denn mit Recht und Barmherzigkeit. O möge sie bestehen können.“ (Bereschit Rabba XII, 14)
Gespeichert: 13.8.2009, UTC 13:33, gepostet:14:33.
3. 8. – 10. 8.2009 in der Matrix des Tierkreises und der Königskonjunktionen
der vier Elemente Feuer,Erde,Luft und Wasser aus den Jahren 1603, 1802, 1980 und 1305
(anklicken vergrößert)
Feuer und Erde
In dieser Woche der Übergang des Merkur über die 4,9°/5,1° Jungfrau, wo sich der rote Merkur der Königskonjunktion im Feuerelement und die erdfarbenen Saturn/Jupiter der Erdkonjunktion in den Tierkreis „eingebrannt“ haben.
Am 28. August wird Sonne dort sein und am 24/25. September Venus. Kann man schon mal vormerken, vorher, in der dritten Septemberwoche sehen wir den spannenden Gegenpol zur zweiten Märzwoche. Damals hat parallel zum Übergang der Sonne über Uranus der Beginn der neuen Blase angefangen, beginnend mit dem unerwartete Auftrieb der Bankaktien aus dem tiefen Tal des Zweifels. Demnächst also in sechs Wochen wieder die "Lehman-Konstellation" Sonne/Opposition/ Uranus.
Und nun zurück zu dieser Woche.
An der New Yorker Börse schoß plötzlich der Kurs von Zombi-Papieren in die Höhe, nämlich des Versicherers AIG, der Hypotheken-Finanzierer Fannie Mae und Freddy Mac und sie stiegen gegen jede Erwartung, steil und plötzlich an.
Nun ist die AIG, nach der Infusion von über 180 Milliarden Dollar, zu 80 % in Staatsbesitz, sozusagen ein Weltkonzern auf der Intensivstion und auch bei den Hypotheken-Finanzierern die, über die Hälfte der amerikanischen Hypotheken verliehen haben, sind seit der Notoperation eine Woche vor dem regulatorischen Sündenfall namens „Lehman Brothers“ vier von fünf Aktien im Staatsbesitz. Und alle Börsen-Welt erwartete (und wettete auf) die weitere Agonie der Kurse …
Aber diese Gesellschaften sind am Staatstropf weiter auf der Welt, weil ökonomische List und politischer Wille sie haben will. Anders gesagt, der aktuelle politische Wille, der in der „Firma“ USA das Sagen hat, möchte auf jeden Fall das Gesamtpuzzle unverändert erhalten – was jedem nahelegt, der – unzufrieden mit „Change“ – Solution sucht - im Inneren, im Bauch des Leviathan, die grünen Sprossen des Menschentums zu ernten und zu pflegen, die er selber gemeinsam mit der „Family“, einer jeden gewachsenen Freundschaftsintimität, anbaut.
Also: Wie schon im März in Übung: getimten Verzahnung von News auf Führungsebene und geballtem Einsatz von Bankkanonen im Eigenhandel, die im massiven Einstieg die Bären zusammenschießen, schaurig schön erkennbar in den Charts: jeder Gewinn der einen ist der Verlust der anderen, Finanzmärkte sind zweifellos reptilisch.
Mittwoch 13:00 im 15-Minuten Chart
Donnerstag, 9:30 EST, Eröffnung der New Yorker Börse. (Danke Avira-Bären Thread) Jeder Strich = eine Viertelstunde:
Verdoppelung in zwei Tagen.
Hier nun das Horoskop auf Donnerstag 9:30 EST für New York:
5.8.2009, 9:30 EST, New York
Jungfrau = die Märkte eröffnen und in der Begegnung: Uranus = der Auftrieb. Der Moment selber zeigt sich :
ASC
Jungfrau 26°
Merkur
5,8° Jungfrau
5,1 Jungfrau
Ist Königskonjunktion
im Erdelement seit 1802
Königsgeburtstag des Merkurs im Jahr
(des bekanntlich charakterlosen)
des Herrn, Gottes, Archetyps
über den Wegen und Märkten
der Erde
Ansonsten nichts Besonderes, zum dritten Mal Mond = die kollektive Stimmung, in den späten Graden des Wassermanns bei Jupiter und Neptun.
Erweiterung + Auflösung und Neubeginn
= Fügung im Schlaf
Traum von der geschenkten Lösung.
das gab es in Mai, Juni und Juli schon
Wenn wir aber die Königsresonanzen betrachten, kommt Licht in die Sache:
5.8.2009, 9:30 EST, New York, Resonanzen der Königskonjunktionen
• Der Tag eröffnet mit dem ASC-DC = Horizont auf Uranus Quadrat roteSonne/Venus, Quadrat roter Mond.
• Die Sonne ist auf Quadrat rotem Uranus.
• Merkur ist auf (0,9° Abstand) dem roten Merkur und
• Merkur ist auf der Königskonjunktion Saturn/Jupiter des Erdelements.
In der Summe macht das 2 X Sonne/Uranus = Vermögen + Auftrieb, Merkur bei rotem Merkur = Ausdehnung auf den Märkten („Feuer“ bedeutet immer Ausdehnung/Extraversion) und Merkur auf Königskonjunktion Erdelement = auf den Märkten Ausdehnung + Maßgabe.
Diese Doppelbewegung gemäß Erde+Feuer, die sich in der Königskonjunktion des einschränkenden Saturns mit dem ausdehnenden Jupiter kundtut, dieses Diktat der maßgebenden „Väterlichen“ Autorität gemeinsam mit dem
Eintritt des maßgebenden Worts, der Fügung
in die Zeit
das ist die Macht des Jupiters
hat sich in einem „Short-Squeeze“, in einem Bärenmassaker erfüllt. Eine Vielzahl von Händlern hatten in Erwartung weiter verfallender Kurse, Aktien der drei Gesellschaften geliehen und „leer“ verkauft, um sie später zu niedrigeren Kursen zurückzukaufen und auf diese Weise optimisten zu schlachten. Nun wurden sie selber geschlachtet.
Eine gut getimte Nachricht und ein gezielter Einstieg eines mächtigen „Players“ kann dann zu einer Kaufpanik führen, weil die Short-Seller, um ihre Glattstellung zu erreichen, die Aktie auf jeden Fall kaufen müssen. Am 27.10 letzten Jahres hat dieser Vorgang bei der VW-Aktie dem Milliardär Ludwig Merkle Vermögen und Lebensmut gekostet.
Antilemming nennt die Charts, auf denen sich solche Bewegungen wiederspiegeln "Kirchturmcharts". Und wenn es den Top-Alchemisten gelänge, im "Hexeneinmaleins"statt einen Kirchturm ein ausgedehntes Gebäude zu errichten?
Der "Kirchturmschart", der Ludwig Merkles Verhängnis zeigt.
Wenn es also so ist, dass zwischen Wall Street und Capitol Hill auch weiterhin gut orchestrierte „Behavioural Economic“ getrieben wird, so stellt sich die natürliche Frage nach dem oder den großen Dirigenten, die ich schon in diesem Blog betrachtet habe.
Und dazu eine Stimme, schon von 2007:
„Vorstandsvorsitzender Lloyd Blankfein darf sich nun als alleiniger König der Wall Street fühlen.“
Regelmäßige Leser hier wissen, von wem die Rede ist. Es ist, CEO genannt, der Pharao der Bankholding Goldman Sachs. Goldman, die Gesellschaft heißt nicht nur so, alles deutet darauf hin dass wir im wörtlichen Sinne in diesem organisierten kollektiven Superhirn den zentralen kollektiven Alchemisten dieser Epoche haben, in welcher denn sonst? Es ist die Epoche in welcher aus den Ministern of Treasury, der Staatsschätze, nun endgültig die Minister der Schwarzen Löcher wurden, jene Ministers of „debts“, welche im Schuldendienst, in der Bedienung und Weiterwälzung der Schuld das Mysterium neuzeitlicher Alchemie ausüben, das alte Mysterium der Goldmacherei, das die Seele des Menschen über die Jahrhunderte beschäftigt. Das Schulden-Ministerium - gelöstes Rätsel der Erschaffung und Zuteilung eines ständigen Stroms von Dollar-Reichtum "aus der dünnen Luft“ - Schöpfungsakt im Zeichen des Merkurs dessen Produkt immer eine Drei aus zweien ist, die sich nicht einigen können.
Das beste Züchterergebnis, wenn man so den Geist der Merkur ausprechen darf, hat der, der es versteht, mit List und Augenmaß „die Guten ins Töpfchen und die Schlechten ins Kröpfchen“ zu sortieren. Und die List des maßgebenden Neuerfinders des Kapitalismus sinnt auf Wegen außerhalb der politischen Schreibtische.
Auf dem Weg distinkter Intelligenzen, die die Zeit uns, nicht gegen alle, aber doch gegen größte Wahrscheinlichkeiten, letztlich immer wieder schickt.
Von Lloyd C. Blankfein ist kein Geburtsdatum bekannt. Nur das Jahr: 1954. Das ist ein Zug, in dem sich das Mysterium verrät. Nicht nur die Astrologen haben dadurch den erweiterten Freiraum, ihr unbewußtes/ungelebtes eigenes Heldenpotential auf diese Person zu projizieren und im Anderen das Eigene als Fremdes zu bewundern.
Also heute: in einfachsten Verhältnissen jüdisch geborener Vorturner der weltweiten Finanzolympiade, die jüngste reale Blüte aus der reifsten, tiefsten, jahrhundertealten und Finanztradition unter den Kulturen auf der Erde, wird identifizierbar als Führer der Entfremdeten. Seltsame Ironie und Umkehrung unserer so traumatischen wie tragischen Geschichte.
Und was wäre die Alternative? Wer könnte dem Leithammel helfen die Welt zu retten, oder daran hindern, sie zu verderben, wenn nicht nicht der Einzelne, der in seinem einzelnen eigenen Königreich den Weinberg bestellt?
Die mundomane Neugier fragt nun: Was ist an 1954 so besonders, dass dieser Jahrgang etwas kann, dem offenbar zwei Jahrzehnte im Umkreis sich beugen.
Notwendige Vorüberlegung des Astro - Sortierers: Auf welche Daten kann ich verzichten, damit ich zu einem jahrgangstypischen Bild komme?
Antwort: Auf alle sich schnell über den Himmel bewegenden Lichter und Planeten zwischen Sonne und Mars, die für die rasch wechselnden Dinge zuständig sind. Also bleiben:
Jupiter, Saturn, Uranus, Neptun, Pluto.
Als nächstes wird von diesen fünf abgeschieden, was isoliert wandert. Bleiben:
Jupiter, Uranus, Neptun.
Die drei schieben sich ab September in eine Konstellation von Jupiter /Uranus/Quadrat Neptun.
Zum Beispiel 10.9.1954
Diese Konstellation bleibt für den Rest des Jahres 1954 erhalten und ist für alle Kombinationen mit Sonne, Mond, Merkur, Venus und Mars „anzapfbar“.
Zum Beispiel 28.12.1954
Es konstelliert Neptun im Symbolbereich „B i l a n z“ die Auflösung des Alten, die Nullpunktsituation, und die Fülle des Neuen noch Unerprobten.
Und im Symbolbereich „F a m l i e“ verbinden Jupiter/Uranus Familiengeist mit Menschengeist.
1982 gab Wolfgang Döbereiner eine Ansicht dieser Konstellation:
Jupiter-Uranus = hier treffen Wassermann und Schütze zusammen, das Assoziative hat Raum und Bilderreichtum, das Außergewöhnliche begibt sich, das Öffnen und Aufbrechen des Folgerichtigen und Normalen, die Erfahrung des Wirklichen wird möglich. Wenn dies konkret geschieht, ist dies der Einfall, das Erfinderische – im Ereignis die unerwartete (nicht „vor-gestellte“) Lösung. Sozial die Sonderstellung im Herdengefüge (=der Bote der Wirklichkeit) mit der im akuten Falle unerwartet guten Stellenwerterhöhung (ohne integriert zu sein – trotzdem unabhängig von der Herde). Meist hier anschauungsmäßig beeindruckende Begegnungen, die in der Regel zu Bindungen führen.
(Döbereiner, Astrologisch-homöopathische Erfahrungsbilder …, München 1982)
Es bleibt die Überlegung, dass bei all den Tricksereien und taktischen Zügen seitens der „Big Player“ an den Märkten, dem Genie des Oberfuchses, Jahrgang 1954, vorbehalten sein könnte, mehr Züge vorauszusehen, als jeder Mitspieler. Das würde in der Sache nahe legen, dass geschah, was dann auch geschah: Intensivster Kontakt mit dem regierungsseitigen Mann an der Schnittstelle von Wirtschaft und Regierung. Finanzminister und Ex-Goldman-CEO Hank Paulson.
Dazu aber kommt, dass sein Institut, eine privatwirtschaftende Bank, zunehmend deutlich die Grenze der Selbstverständlichkeit überschritten hat, mit der in aller Öffentlichkeit eine quasi hoheitliche Stellung eingenommen wird.
Nachdem ein ehemaliger Programmierer dieser Firma den Code eines internen Handelssystems entwendet hatte, erklärte sie:
“The bank has raised the possibility that there is a danger that somebody who knew how to use this program could use it to manipulate markets in unfair ways,”
Diese Erklärung sagt uns, dass die private Aktiengesellschaft Goldman Sachs öffentlich und selbstverständlich bekennt, dass sie über Möglichkeiten der Manipulation des Marktes verfügt. Bei einem privatwirtschaftlichen Unternehmen muss davon ausgegangen werden, dass diese Möglichkeiten genutzt werden, denn das Gesetz am Markt ist „catch as catch can“, wenn dem anders wäre, bräuchte es keine regelnden Gesetze und Regulatoren. Eine Erklärung wie die obige, verrät daher , dass das Haus Goldman Sachs seine Position über dem Gesetz des Marktes in der quasistaatlichen Stellung des Dirigenten des Markt- und Staatsorchesters sieht, der mit den Solisten des Marktes und des Staates einübt, wie das Lied zu spielen sein wird auf der Bühne der „Politischen Ökonomie“.
Der Autor von "Liars Poker" Michael Lewis, schrieb vor zwei Wochen in einem kurzen satirischen fake eines offiziellen Statements von Goldman Sachs:
"Zu lange haben wir es anderen erlaubt uns nachzuahmen. Nun arbeiten wir aufs produktivste mit Finanzminister Geithner und dem Kongress zusammen, um sicherzustellen, dass wir allein dazu befugt sind, solche Risiken einzugehen, die geeignet sind das Finanzsystem zu zerstören."
Seit dem Upspike von Lehman Anfang September hat sich der Kurs der Pleite-Aktie (LEHMQ) wieder halbiert. Sie ist wertlos und wird langfristig auf Null fallen.
Die Höhenflüge solchen Schrotts bestätigen, dass wir uns in einer Phase spekulativen Überschwangs befinden, der gravierende Fundamentals (Lehman ist pleite) ignoriert.
Ähnliche Ignoranz zeigt sich heute in Japan (# 48905).
Auch die anderen hochgepushten US-"Zombie"-Aktien haben seit Anfang September wieder deutlich nachgegeben:
Er hatte Anfang März sein Zeugnis mit den drei Einsern zum Studienabschluß, Lehramt Haupt- und Realschulen, ausgehändigt bekommen. Und war nun in die Leere gefallen.
Nach der Trennung von der Verlobten, ein Jahr vorher, war der nagende Verlust aufs Angenehmste von geistiger Arbeit überlagert gewesen. Er war daher in diesem Jahr nicht auf Brautschau gegangen sondern hatte, zusammen mit seinem klugen Freund, die monatelange gemeinsame gedankliche Vertiefung genossen, mit der sie seine Abschluß-Arbeit in Philosophie, „Entfremdung und Freizeit“, vorangebracht und vollendet hatten.
Aber nun mit dem Märzanfang war das vorbei gewesen.
Also Öde seitdem und Leere in Herz und Hirn und bald darauf zufällig eine Nacht mit einer Rosemarie, einer nach 15 Jahren wieder getroffenen, braven Bürgerstochter, damals ein paar Häuser weiter wohnend, ohne dass er in den Kindertagen je mit ihr zu tun gehabt hatte …
Ach ja, der nächtliche Beischlaf und dann der Morgen nach dieser Nacht und dann das gemeinsame Frühstück an diesem Morgen – worüber mit ihr reden? Sie kam langweilig daher und brav und lauwarm und sie ging ihn nichts an.…
… und noch am selben Nachmittag war er an der Autobahn nach Frankfurt gestanden, auf dem Weg zu einem künftigen Freund … und schon einen Abend später tanzte eine unbekannte Frau mit dunklen Haaren in ihn hinein.
Was da in dieser Ami-Kneipe in Hanau irgendwann beim Soul geschah, ein dunkler Blitz, unvermutet einschlagend in ihnen, die auf einige Armlängen entfernt, einander nicht berührend, tanzten, der zugleich und urplötzlich - und offenbar in ihr auch – einen Abgrund von Rausch und Liebe aufriss ... und der Schüchterne tanzte ohne Aufhebens auf sie zu und küsste sie ohne dass sie zu tanzen aufhörten ...
Die Woche die dieser Nacht folgte, verbrachten sie im Kokon, in dem Seide für Teppiche in der Ewigkeit gesponnen wird.
Aber die Tage, Wochen, Jahre die dieser Woche folgten, sie konnten dieser schweigenden Raserei diesem unsagbar stillen Wahn niemals wieder nahe kommen.
Eine Liebe, die sich in einer Woche erfüllt hat.
Später, als er schon 23 Jahre hingegeben verheiratet war, hat er einmal eine Frau getroffen auf einer Bahnfahrt, mit der das Segeln durchs Pleroma wieder einmal zwei unendliche Stunden dauerte, bis sie aussteigen musste auf dem Weg zu ihrer Familie. Zugleich ein erstes und letztes Mal umarmten sie sich beim Abschied einen endlosen Moment und atmeten für Sekunden den nun vergessenen Duft des unbekannten Nackens ein.
Beide Frauen waren unter einer Sonne im Zeichen des Krebses geboren.
Von dem Moment an aber, als er der Frau begegnete war, die nicht wie ein Blitz, sondern wie ein langsames Erwachen in ihn eingewandert war, und er in sie, von da an war in ihnen dieses befreite Ahnen von unendlichen Tagen, die für sie vorgesehen waren.
Wie Du weißt, mische ich mich normalerweise nicht in Dein Leben ein, außer einmal, als ich, per Zufall darauf gekommen, Dich auf ein Risiko aufmerksam machte. Ich hatte mir damals gedacht, wenn z.B. ein Freund eine Bergtour unternehmen will und er nicht aber ich einen heraufziehenden Wetterumschwung sehe, dann sage ich schon mal etwas. Nun, nachdem Du „in den Brunnen“ gefallen bist, und da Du jetzt, Deine Rippen schonend, viel Zeit hast, will ich Dir zumindest die Möglichkeit geben, nach zu verfolgen, was mir an Deinem Malheur, bei näherer Betrachtung, auffällig war. Um das mich Verblüffende, in den nachfolgenden Grafiken Dir als Laien verstehbar werden zu lassen, hier ein kurzer Hinweis, warum Astrologen von Quadraten, Oppositionen und Konjunktionen reden. Aus der Physik ist Dir bekannt, dass Gegensätze in der Natur komplementär angeordnet sind. Bevor es aber zur Trennung in Gegensätze kommen konnte, "gab" es den „Anfang“:
„Es hat sich wie zufällig und beiläufig einmal ereignet, dass …“ dieser Satz dürfte den Schöpfungsprozess überhaupt charakterisieren. Der Archetypus macht davon keine Ausnahme. Das Anfangsereignis war, dass sich indistinkte [verschwommene, ungeschiedene] Massen in Kreisform anordneten. So erscheint der ursprüngliche Typus als die erste Form gestaltloser Gase, denn alles Gestaltlose kann nur erscheinen in bestimmter Gestalt oder Ordnung. C.G.JUNG, Brief an E. Neumann, 10.3.1959
Im folgenden Bild siehst Du, wie Sand, der „indistinkt“ auf einer Stahlplatte liegt, sich anordnet, wenn diese in Schwingung versetzt wird.
Dieses Bild lässt vorstellbar erscheinen, dass neben der Kreisform weitere Urformen als Schwingungsphänomene universal vorhanden sind. Zum Beispiel hier das Kreuz, welches die Kreisform in vier Quadranten aufteilt. Entsprechend diesem Archetypus der Natur beobachtet der Astrologe seit 4-5 Tausend Jahren, was passiert, wenn Lichter (Sonne/Mond) und Planeten am Himmelskreis um uns und - auf uns bezogen - in diese Kreuzstellung eintreten. (Zur Vereinfachung rede ich im Folgenden nur von „Planeten“).
Die drei Hauptaspekte, = Hauptwinkel, verbinden Planeten in gemeinsamer Haupt-Resonanz, wenn sie im Abstand von 0°, 90° und 180° zu einander stehen, zu einem gemeinsamen „Produkt“, genannt „Konstellation“.
Solche Konstellationen erscheinen auf zwei Ebenen:
1. Im sogenannten „Radix“, das ist das Geburtshoroskop einer Person oder, in Analogie, einer Sache. 2. Als „Transit“, das ist der Resonanz-Winkel, den ein aktuell „reisender“ Planet mit einem Geburtsplanet/Licht zusammen bildet.
Nun zeige ich drei Horoskope. Zunächst das vom 28. Juli, 15:58 auf M.:
28.7.2009, 15:58, M. mit Uranus/Venus-Resonanzkreuz
Das Bild zeigt an diesem Tag die exakte Resonanz von Uranus und Venus. Uranus ist in der intuitiven Sortierung der Astrologie ein Luftplanet, den A u f t r i e b, der das Leichte, den Leichtsinn, die Aufhebung, das Schöpfen usw, anzeigt. Daher auch seine Hieroglyphe:
Venus im Gegenteil zeigt das Schwere an, gemäß dem Prinzip des Stiers: Sammeln, Sichern, Anreichern.
Resultat: ein Tag, an dem das Leichte und das Schwere zu einem gemeinsamen Resultat drängen.
Zur Reisegeschwindigkeit der beiden Planeten: Uranus ca. 4,5° pro Jahr, aber wenn die Erde ihn überholt wird er scheinbar rückläufig. Fazit: er ist von April – September nie weiter als 1,5° vom exakten Quadrat zu Deiner Venus auf 25° Zwillinge entfernt. (Resonanz-Wirkung gilt ab dem Abstand von 7°.) Die Uranus - „Leichtigkeit“ etc. hat dich mithin schon vier Monate am Wickel Venus und ihre Schwere reist normalerweise 8° in der Woche, also gut 1° pro Tag.
Jetzt zu Dir, mein Lieber:
18.7.1958, 0:08 MEZ B., mit Uranus-Resonanz aus 26° Fische
Nach der vorangeschickten Einführung dürfte das Bild für sich selbst sprechen. Dich hat es hingehauen, als die reisende uranushaltige Venus auf Deiner Geburtsvenus war. Man kann höchstens fragen, warum es nicht schon am Vortag passiert ist … soviel zum Unfall-Tag. Man kann natürlich fragen: Hat es für Venus, in Deiner Bedeutung, eventuell etwas zu sagen, dass sie ein bisschen, aber dauerhaft mit Saturn zusammen unterwegs ist ... auf jeden Fall würde das erklären, wieso die Frage der Symmetrie mit hineinspielt in die Resonanzen Deiner Venus, am 28. wie auch sonst ...
Jetzt zur Unfall – Stunde:
28.7.2009, 15:58, M. mit Resonanzkreuz von Neptun/Jupiter
Und, zum Vergleich das gleiche grüne Neptun – Resonanzkreuz in Deinem Horoskop:
18.7.1958, 0:08 MEZ, B., mit Neptun-Resonanz-Kreuz
Du bist auffällig exakt auf deinem Horizont erwischt worden. Stell Dir vor, das unsichtbare Rad, das der Tag ist, die unsichtbare Kuppel die sich beständig um unseren Horizont dreht, war im Sturz-Moment in Deiner Geburtsstellung - nur auf den Kopf gestellt.
Neptun verbindet dabei Deinen Aszendenten/Deszendenten, also die Horizont-Linie in Deinem Horoskop, in diesem Jahr seit März mit seiner Resonanz, seit Mai zusammen mit Jupiter, weil sie genau 90° im Winkel zu Deinem Horozont stehen, quasi stehen, sie bewegen sich weniger als 1° im Monat. Als Konjunktion zeigen sie an: Erweiterung, Auflösung und Neuanfang.
Der Sturz erfolgte, als der Tag relativ zum Tierkreis Deiner Geburt , exakt „auf dem Kopf“ stand; erfolgte in dem Moment, als Dein Aszendent = Unbewusstes (26° Stier) Dir zur Begegnung (= Deszendent) wurde und als Dein Deszendent = Bewusstsein (26° Skorpion) am Aszendenten (= Unbewussten) des 28.7.2009, 15:58 in Murnau auftauchte. Wie heißt es im Neuen Testament? " Wer es fassen kann, der fasse es." Der Vergleich der grünen Kreuze macht es leichter fassbar.
Ich möchte dem hier im Wesentlichen „technisch“ Ausgeführten nicht viel hinzufügen. Wie viele an Deiner Stelle wirst Du dich selbst wohl so oder ähnlich fragen: „War das jetzt ein saublöder Zufall, oder was will mir das sagen …?“ Dabei möchte ich nicht stören.
Allein eins will ich zum Schluss noch erwähnen und damit wieder zum Anfang zurückkehren: der Archetypus des Kreises, der Archetypus der Vier … und jetzt der Archetypus der Zwei: Man kann eine untere Hälfte, die stofflich ist, von der oberen Hälfte, die nichtstofflich ist, unterscheiden. „Oben“ wären dann, als Äquivalente des Unteren: Zahlen, Worte, Formen, Gestalten. Wassermann/Uranus gehört nach „oben“, Stier/Venus gehört nach „unten“. Wie wir beide Hälften ins Leben bringen, ohne der einen oder der anderen ungehörige Vorteile oder Abstriche zuzumuten, und uns dadurch Ohrfeigen des Schicksals einzufangen, das ist das Geheimnis der Weisheit, meine ich.
Die Unterscheidung in die zwei Hälften des Kreises bringt die Idee des Spiegelbildes. So kennt auch die Astrologie die Anschauung der 360° Kreisgrade als 180 Spiegelpunkte in denen die Grade von oben und von unten einander spiegeln. Hierzu, als Anregung: aus dem Briefwechsel von C.G.JUNG und WOLFGANG PAULI über die von Pauli geträumte Gestalt des „Spieglers“:
JUNG: „Spiegler“ ist ein dominierender Archetypus, der Erzeuger der Spiegelung, der Punkt, in dem sich zwei Seiten spiegeln, eine kleinste Größe. Hier kommt im Traum der Psycholog hinein als (symmetrischer) Vertreter der psychischen Seite, d.h. hier weist das Unbewusste auf einen psychischen Aspekt des Kleinsten hin, vermutlich auf das Selbst, das im psychischen Bereich das Größte darstellt.
IN DER WELT DER µ MESONEN, d.h. des Allerkleinsten, scheint die Spiegelung zu Ende zu kommen, denn man hat es diesmal mit dem „Spiegler“ selbst zu tun, nämlich mit dem psychoiden Archetypus, wo „psychisch“ und „stofflich“ als Attribute nicht mehr verwendbar sind, oder wo die Gegensatzkategorie obsolet wird und jedes Ereignis nur noch asymmetrisch sein kann, denn ein Ereignis kann jeweils nur dieses oder jenes sein, wenn es aus einem ununterscheidbar Einen hervorgeht. Das µ Meson ist natürlich eine Approximation an das kleinste Eine.
Die Ufolegende kommt zu dem Schluss, dass das „Selbst“ der „Spiegler“ ist. Die Symbolik charakterisiert es als mathematischen Punkt und Einheit einerseits, anderseits durch den Kreis als Allheit, d.h. unendliche Vielheit, personifiziert als Anthropos, Gott, und Menschheit, (Hieranyagarbha= a conglomerate soul). Ewig und zeitlich, seiend und nichtseiend, verschwindend und auferstehend usw.
PAULI: Nun ist die Verdoppelung eines psychischen Inhaltes bei einem Bewusstwerden desselben ein Motiv, das in der Psychologie wohlbekannt ist. Es wird dadurch erklärt, dass der neue Bewusstseinsinhalt ein von ihm verschiedenes Spiegelbild im Unbewussten aufweist. Im Mythos findet sich dieses Motiv ebenfalls sehr typisch wieder als Sage von zwei Brüdern, von denen der eine unsterblich (geistig) ist, während der andere nur sterblich (materiell) und an das Erdenleben verhaftet ist.