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Freitag, 20. Januar 2012

Wie schön, eine Nacktschnecke



Und wieder eine kleine Meldung, die Mundanomaniac auch persönlich (oder?) betrifft, aber allgemeine Bedeutung hat.

Freunde der Mundanastrologie wissen, dass seit 2003  ein Eckstein der mundanstrologischen Anschauungen, die  Wolfgang Döbereiner seit den siebziger Jahren lehrt, gefallen ist. Das geschah, als am 4. Okt. 2003 der Schweizer Astrologe und Mathematiker Rüdiger Plantiko einen Vortrag hielt .Titel:

Die letzten 1200 Jahre im Lichte der Grossen Konjunktionen

Der „Eckstein“, den Plantiko umstürzte, war die Meinung   Döbereiners, dass die letzte, "unsere", Königskonjunktion im Erdelement, folgend der vorangehenden vom 7.11.1007  die  vom 26.1.1842 gewesen sei.
 In seinem Vortrag weist Plantiko nach, dass die"Mutationskonjunktion" (wie er sie nennt)  im Erdelement,  sich schon vierzig Jahre früher, nämlich am 17.7.1802 ereignet hatte.
Soweit, so gut, abgesehen davon, dass Döbereiner es meines Wissens bis heute nicht über sich gebracht hat, seinen Irrtum, also seine Menschlichkeit, einzugestehen,  er sich statt dessen genötigt sah, eine neue Theorie zu erfinden, nach der die 1842ger weiterhin gültig sei, weil diese KK sich im Steinbock ereignet habe und sie damit „bestimmend“ sei.

Die gegensätzlichen Auffassungen bestehen nun also. Solange jeder sich jeder selbst ein Urteil bildet kein Problem:  Jedem heutigen wie  kommenden Mundanastrologen ist aufgegeben, allen Vorgaben mit Mißtrauen zu begegnen, Astrologen bleiben  Menschen
und m ü s s e n  sich irren. Daher das Gebet des Astrologen:  Möge die Zahl und Summe meiner Irrtümer endlich sein.

Als ich im Februar 2006 Plantikos Beitrag las, angelockt von Abu Ma'shar, dem Meister aus Bagdad,  hat mir der Pluto von 1802 ein großes „Aha“ beschert.
Seit ich mit 39 Jahren,  gottergriffen aber ohne Weg,   durch Lektüre von Döbereiner der Astrologie verfallen war, habe ich mich manchmal gefragt, wieso gerade dieser?

Es ist  als Mann ja wirklich nicht leicht, auf eine ausgefallenere Berufung  zu kommen.

Im Speziellen meiner eignen Gedanken war mir 2006 schon lange gewiss, dass die Astrologie in ihrer geistigen Eigenart von bildhaftem Strukturzwang nirgendwo anders „daheim“ sein konnte, als im Skorpion und dass folglich Pluto ihr „Gott“ sei.

 Und da kam es:  Pluto ERDE am 17.7.1802 auf 6,8° Fische daneben meine Sonne bei 7,2° Fische , da kam dann eben dieses wirklich große „Ahh ...aaa“.


Nun die Tatsache:

Venus, die Vielbeinige und bilderreiche  ist gestern über 6,8° Fische, mithin über den Erdpluto gewandert in nächster Resonanz zu meiner Sonne. Und was passiert?

Die pageloads des  Mundanen Tagebuchs, die bisher am 16. August 2011 ihren Rekord mit 381 Aufrufen hatten, schnellten gestern zum Übergang von Venus über Erdpluto/Sonne-Mundanomanic auf 755 hoch. Wie das genau zugegangen ist entzieht sich allerdings meiner Einsicht. Der Anstieg von Besuchen (blau) und Wiederholten Besuchen (orange) hielt sich nämlich, wie erkennbar, in Grenzen.






         mundanes tagebuch            Today⇓  Yesterday⇓  This Month⇓  Total⇓
                                    
                                                              159             755             3,583            83,697 


                       
                       

(Anklicken vergrößert)

                    

In meiner Art, die Konstellationen der jeweils folgenden Woche darzustellen, zeige ich  in den Farben der vier Elemente gesprenkelten Balkenkreuze durchs Zentrum der Zeichnung.  Folgt man ihnen ausgehend vom Zentrum so landet man an einem der vier Balkenenden bei einem Transit über ein Königslicht oder einen Königsplaneten.  Dann rede ich von „Einträgen“ in die Äonen-Bücher  der Elemente, die an  Tagen, wie diesem von Gott eingeplant sind.
Für solch einen  Eintrag ins Äonen-Buch des Erdelements wollte ich  obiges Ereignis melden.

Soweit die Quantität.
Und die Qualität?
Darüber gestern direkt

Gespeichert 20.1.2012, UTC 16:13, (ASC 4° Löwe, = Mundanomaniacs Pluto!)
gepostet: UTC 16:33

Mittwoch, 3. März 2010

Eine Woche der Selbstgestaltung?









Was mag diese sehr seltene Woche mit 4 Planeten und der Sonne in den Fischen bedeuten, wie da ihr Herrscher, der Erderschütterer Neptun/ Poseidon so von 26, …° am Himmel des Wassermans herniederschaut.

Ist jemanden klar, dass in dieser Woche für die Wanderer aus

Stier
Zwillinge
Löwe
Jungfrau
Waage
Schütze
Wassermann
der Nullpunkt überschritten wird?

Die Bedeutung der Fische (gespiegelt auch des Widders) ist immer die (Auf-)lösung der Erscheinung und in umgekehrter Richtung der Beginn eines neuen Sinns. Insofern enthält der Neptun (so wie Mars) immer den Null-Punkt.

Auflösung und neuen Sinn für die Welt der Parzellen und Reviere,
Auflösung und neuen Sinn für die Welt der Empfänger und Sender
Auflösung und neuen Sinn für die Welt der Wagnisse und Erfolge
Auflösung und neuen Sinn für die Welt der Wege und Märkte
Auflösung und neuen Sinn für die Welt der Verlockungen und Bilanzen
Auflösung und neuen Sinn für die Welt der glücklichen Verbindungen
Auflösung und neuen Sinn für die hohe Narrenwelt des Menschengottes

Alles das vollzieht sich im Moment in der Tiefe des Unbewußten in unseren Seelen – es ist   d i e Reinigungswoche des Jahres – aber, habt ihr ein Symbol?

C. G. JUNG
„Symbol“ ist für mich der sinnlich wahrnehmbare Ausdruck für ein innerliches Erlebnis“ Briefe I., S. 85.

„Das Symbol entsteht nie im Unbewussten (Pleroma) sondern […] „in der Selbstgestaltung“. Es entsteht aus unbewusstem Rohstoff und wird bewusst gestaltet und ausgedrückt.
Das Symbol braucht den Menschen zu seinem Werden. Es überwächst ihn aber, daher „Gott“ genannt, weil es einen seelischen Tatbestand oder Faktor ausdrückt, der stärker ist, als das Ich. (Ich nenne ihn das Selbst). Dieser Faktor ist präexistent im kollektiven Unbewussten, jedoch machtlos, bis ihn das Ich bewusst erlebt, dann reißt er die Führung an sich. Er ersetzt das Ich in wesentlichen Hinsichten. Daher Erlösung vom Gefühl des Unvermögens etc. („Dein Wille geschehe“).
Dieser Faktor, so kann hier hinzugefügt werden, ist ein dynamischer, denn seine Träger wandern in den Kreisen der Zeit.
„Gott ist eine offenkundige psychische und nichtphysische Tatsache, das heißt, sie ist nur psychisch, nicht aber physisch feststellbar.“
Und
„Das Selbst ist der  Teleios anthropos,  der vollständige Mensch, dessen Symbolik das göttliche Kind oder dessen Synonyme sind.“
(JUNG, Antwort auf Hiob, G.W. 11, S. 469).


Venus, Merkur, Sonne, Jupiter und Uranus sind in den Fischen beim göttlichen Ende/Anfang = Greis/Kind in dieser Woche. Es ist aller Flüsse Gang ins Meer, das münden in sich selber, in den Zustand der Auflösung um aus dem Inneren immer wieder mit neuem Sinn hervorzugehen.
Wenn auch Uranus für dieses Münden sieben Sonnenjahre Zeit zur Verfügung stehen, dem Jupiter ein Jahr und der Sonne dreißíg Tage jedes Jahr, so bringt es Merkur in zwei Wochen hinter sich und Venus ist in der letzten von drei Wochen.


Wohl uns Menschen, wenn wir den „Göttern“ auf ihrem Weg durch ihre und unsere Bilder folgen können, zum Lebensoptimum des symbolischen Lebens hin.

Merke:
Habentibus symbolum facilis est transitus.

(Für die, die das Symbol haben, ist der Übergang leicht)
Alchemistischer Meisterspruch

So ließe sich  Neptun  im Wassermann in dieser Woche deuten: die Reinigung der Welt der Begierden und Leidenschaften, des Glücks und der Ideen möchte selbst als Idee erkannt werden, als Idee der ewigen Notwendigkeit der Götter und Menschen,wieder und wieder Kind zu werden im Herzen.

Gespeichert 3.3.2010, UTC 16:46. Gepostet: UTC 17:11.


Ps:

Freitag, 5.3.2010, Eschenlohe Obb., Alter Wirt, 21:00

Sonntag, 7. Februar 2010

Historische Charaktertage der Wallstreet

'Change of Charakter' berührt das Weltthema, was mit den persönlichen Reserven zu geschehen hat. Dieses Thema ist jung. Gemessen am Dasein des homo sapiens sapiens, des modernen Menschen, das heute auf 160.000 Jahre datiert wird, ist der züchtende und anbauende Mensch grade 10 -12.000 Jahre alt. Erst seit dieser Zeit beginnt der Mensch mit Überschüssen und Reserven ein neues Experiment der Evolution.

Reserven werden in der anglo-globalisierten Welt „assets“ genannt. Das Wort kommt aus dem altfranzösischen „assez“ und bedeutet: „genug“. Genug hat der, welcher solcherlei besitzt: bebaute und unbebaute Grundstücke, Ackerland, Rohstoffe, Mineralien, Kunstwerke, Aktien, Schuldverschreibungen gegen Zinsen … Lebensmittelernten, Bargeld, mit anderen Worte - der eine Hinterlassenschaft, astrologisch Pluto ..., geerbt hat, um zu besitzen.
In den Genen von 160.000 Jahren Mensch – Seins und 12.000 Jahren Züchter- und Bauer-Seins und 500 Jahren Bürger- Seins, speichert sich der kollektive und individuelle Erfolgsweg der Überlebenden.
Die jüngste Erwerbung, das Bewusstsein, setzt an im unterscheidenden Wahrnehmen, dem Erbe der züchterischen Experimente der Nomaden und Grübler.

Die Erwerbungen dieser Epoche sind Erwerbungen des Merkur in der Epoche des Widders. Menschengeist und Tier gehen nach den hunderttausenden Jahren der Jagd ein neues Experiment ein: der Mensch experimentiert mit der Seele der Tiere. Es ist instinktive Psychologie, die Mensch und Tier gemeinsam erforschen bei der Verwandlung des Wolfs in den Hund und von freien Grasfressern zu gehüteten Herden.
Seit nun 500 Jahren, sind es die assets, die Reserven, der moderne Reichtum, mit welchem das menschliche Bewusstsein experimentiert.
Dabei stellt sich eine eigenartige Parallele heraus: die Reserven sind immer bedroht: abgesehen vom schlichten Raub, von den Mäusen der schleichenden und den Ratten der galoppierenden Inflation verzehrt zu werden. Gleichzeitig gilt: nie verlieren alle Assetklassen ihren Wert gleichzeitig, sondern, einfaches Beispiel: Geldwert sinkt, Grundstückswert steigt, oder Aktien sinken, Schuldverschreibungen steigen usw. es muss zum Erhalt des Werts der Reserve oder seiner spekulativen Steigerung, günstig – oder sagen wir „züchterisch“- getauscht werden. Der Supertauscher ist der, der mit seinen oder fremder Leute Reserven mit der sich aufsteilenden Welle sich durch die Anlagenklassen tauscht . Dieses ständige Wechselexperiment ist naturphilosophisch symbolisiert in der Gestalt des Quecksilbers,welches auch fortwährend die Form wechselnd nach allen Seiten abfließt. Astrologisch, d.h. am Himmel der Symbole, ist es Merkur der den das Quecksilber  regierenden Unterscheidungs- und Züchtergeist symbolisiert, welcher dieses dem ständigen Wechsel der Werte bewusst Vorgreifen in seinem himmlischen Lauf verkörpert. Die Wechsler im Tempel sind das frühe Bild dieser Assetwechsler.

Die Reserven selber aber erscheinen mundan stets im Zeichen der Venus: Herrin der Sammlungen und Herden, (und Beziehungen).

Die nachfolgende Untersuchung greift den Aufstieg und Fall in einer Assetklasse, der Aktie heraus. Die Aktie, als  Kapitalanteil, wird angeboten von jeder Art von „Tausch- und Sammelstelle“ für Reserven. Daher ist in der Aktie selber das abstrakte Quecksilber des wandelnden Wertes quasi „personifiziert“.  „Tausch- und Sammelstelle“  ist die Bank, der Hedgefond, die Versicherung ... der Tauschort aber ist die Börse.
Die Aktie, Merkur also, ist ein Fahrzeug, auf dem Venus, der Wert der Reserve, ohne einen Kilometer zurückzulegen, abstrakt um die ganze Erde fährt.
Der weltgrößte „Hafen“ für die Aus- und Einreise, für das Be - und Entladen  der Aktienfahrzeuge mit dem Wert des Tages auf unserem Planeten ist die Börse von New York an der Wall Street.
Interessanterweise haben wir das Gründungshoroskop dieser Börse, die am 17.5.1792 um 8:52 Ortszeit gegründet worden sein soll. Es gibt insgesamt drei Zeitangaben. Die Positionen sind was die Planetenstellungen betrifft korrekt, stehen aber, was die Achsen/Häusergrenzen betrifft, unter Vorbehalt.
17.5.1792, 8:52 LMT, 13:52 UTC, New York
 Gründung der New Yorker Börse (Es gibt auch eine Version von 10:00 und eine von 12:00 LMT Gründungszeit, aber ich bin allergisch gegen diese glatte Zahlen.)

Hier haben wir gleich alles beieinander: Venus, die Reserve, ist Herrin des Wechsels = des 11. Hauses. Sie steht im 10., dem Haus der Namen und Maße.
Und dem Wechsel unterworfen, weil in Haus 11, sind Sonne, das Vermögen und Merkur, das abstrakte „Fahrzeug“ Aktie.
Über allen Wechsel herrscht mundan, also überall, Uranus, der, in Löwe stehend, Wechsel im Bereich des Vermögens anzeigt.
Sein Herrschafts-Zeichen, Wassermann, bringt als Herrscher im Übergang von Haus 8 nach Haus 7 das Epos des Menschen auf die Bühne des öffentlichen Bewusstseins, welche Haus 7 eröffnet.

Und welches Stück wird allzeit gegeben an der Wallstreet?

Das Stück heißt (Inhalt des 8. Hauses): Pluto = das Erbe, unterworfen dem Wechsel = Wassermann, in seiner Quadrat-Resonanz zu Merkur, der Aktie, selber im Wechsel = Haus 11 und des Vermögens = Sonne, ebenfalls im Wechsel = ebenfalls Haus 11.
Wall Street, schicksalshafter Ort auf der Erde, d e r abstrakt schicksalshafteste Ort auf der Erde schlechthin, wenn man bedenkt, dass z.B. eine Goldmann-Aktie den Anteil am Handel mit a l l e n Assetklassen bedeutet.

Nun zur Untersuchung:

Ich werde nicht groß herum deuten, sondern es dem Leser überlassen, nach oberstehender Einleitung seine eigenen Schlüsse zu ziehen. Für abschließende Schlüsse ist die Zeit ohnehin noch lange nicht gekommen, sondern für erste Kenntnisnahme und, bestenfalls, Hypothesen.
Es werden drei tops oder peaks in Augenschein genommen, und zwar im Sinne des 'change of charakter' am Tag danach, und zwei lows oder bottoms.






Alle fünf dargestellten Konstellationen beziehen sich auf Index-Stände des Dow-Jones- Index.
Beginnen wir mit den tops, d.h. 'change of character' nach unten, beginnen wir mit dem 'change of character' vom 3.9.1929, 50 Tage vor dem historischen „Schwarzen Donnerstag“, der wegen der Zeitverschiebung in Europa der „Schwarze Freitag“ war.
Die Transitlage ist mit den roten Pfeilen markiert. Sie bezieht die Planeten des Moments, wo die Börse den Handelstag um 16:00 EST beschließt, auf die Konstellation der New Yorker Börse von 1792.
New Yorker Börse, Transit 3.9.1929 16:00 EST

Hier heben wir gleich den Vorbehaltsfall: der Uranus trifft den MC der Börse nur bei der von mir gewählten Gründungszeit. Der MC, das medium coeli = „Himmelsmitte“, zeigt, was gerade im Begriff ist, in die Zeit einzutreten. Mit Uranus ist es der Wechsel, die Aufhebung eines bislang gültigen Charakters. Das ist astrologisch fast zu „schön“, um wahr zu sein.
Das Quadrat der Venus vom Löwen her auf die Venus der Börse zeigt die Resonanz von Venus = Bestand, Ansammlung, die dem Löwen = dem Risikospieler, zur Verfügung steht. Die Venus der Börse aber ist, wie gesagt Herrscherin des 11. Hauses = dem Haus des Wechsels, der Aufhebung.

Der nächste Fall: wieder ein Top, diesmal an der Technologiebörse Nasdaq, die nicht an der Wall Street residiert. Es handelt sich um das Ende der Internet-Blase der neunziger Jahre.
Nasdaq Börse, 11.3.2000, Transit 11.3. 2000, 16:00 EST

Dieses Bild zeige ich sozusagen „außer Konkurrenz“ weil die Essenz des 2000 endenden Booms im Zusammenbruch der Bewertung der Chancen der neuen Technologien lag.
Um aber nicht Äpfel mit Birnen zu vergleichen zurück zum Dow Jones:
Börse New York, Transit 17.1.2000, UTC 21:00

Der Tag nach dem Höchststand des DOW am 15. Januar 2000. Eine Aussage in anderer Art: natürlich zeigt der Uranus in seiner Resonanz auf den Wall Street-Uranus aus der Opposition aus Wassermann, seinem Zeichen, auf grundsätzlichste Art den Wechsel, der dem Pluto im Wassermann geschieht. Aber das ist eine Lage, ein Gipfel, der sich über den ganzen Januar auf- und wieder abbaut.
Das Gleiche gilt für den Neptun in seiner auflösenden Resonanz auf Venus.
Der wirklich taggenaue Transit aber ist Sonne/Merkur/Jupiter auf den Deszendenten = die Begegnung und auf Saturn = Gipfel, Ende des Aufstiegs.
Diese Konstellation: Ende des Aufstiegs im Aktienspiel, Ende der Erweiterung, am ersten Tag des Abstiegs, kann als eine Bestätigung der Gründungszeit der Börse genommen werden.
Nach diesem Volltreffer nun das Gegenteil, der Fehlschuss:
Börse New York, Transite 11.10.2007, kein Transit

Am 11. 10. 2007 drehte der DOW nach einem upmove von 5 Jahren und ohne eine einzige Transit-Spur im Horoskop der NY-Börse zu hinterlassen.
War da kein ‚change of charakter‘? Was war das für ein top, dieser 11.10.2007? Hat die Abwesenheit jeglicher Resonanz etwas zu tun damit, dass hier ein künstlicher, ein herbeigelogener, ein betrügerischer Boom sich neigte? Ein Hinweis auf eine Ungeheuerlichkeit, auf eine Chimäre, ein Gespenst im Hause von 200 Jahren mehr oder weniger ehrlicher Kämpfe?

Nur Fragen, die Antwort obliegt kommenden Generationen.

Wenn wir allerdings das 31. Jahrsiebt/‚Septar‘ der Börse selbst nehmen, dann zeigt sich etwas Erstaunliches: dann zeigt sich ab 2002 ein Jahrsiebt, dessen Charakter gemäß des Waage-Aszendenten von Venus bestimmt ist:


Mit der Quadrat-Resonanz von Aufhebung +Auflösung, also Uranus + Neptun, auf Venus, Aszendenten-Herrscherin des Jahrsiebts und mundane Herrin aller Sammlungen und Herden, ist schon die größte anzunehmende Ungunst an der Börse markiert.
Die Verbindung Venus/Uranus/Neptun offenbart etwas über der Wert der Reserven: er ist in heimlicher (Neptun)Weise aufgehoben (Uranus). Und das auf dem Gebiet des Dauerhaftesten überhaupt, Steinbock, der Hypothek.
Das Jahrsiebts des großen Hypotheken-Schwindels in Amerika und Spanien.
Wie Sonne zeigt, nämlich als Herrscherin des 11. Aufhebungs-Hauses , ist Tat, Verwirklichung offenbar Mars Quadrat Sonne/ Merkur, das sprichwörtliche „Verbrennen“= Mars, des Vermögens = Sonne,  am Markt = Merkur.


Und nun zu den lows:

Am 8.7.1932, qualvolle zwei dreiviertel Jahre nach dem Crash im Oktober 1929, war endlich der „Boden“ erreicht. Die Aktien hatten gegenüber dem Höchststand vom 3.9.1929 um 89,19 % im Wert verloren. Sie waren so dreckig am Boden, dass das große Kaufen beginnen konnte.
Börse New York, Transit 8.7.1932

Niedrigster Wasserstand vor dem  Tsunami: dreimal Jupiter = dreimal Ausdehnung, im Moment, wo das Meer Atem holt im niedrigsten Wasserstand.
Zweimal Jupiter-Transit,  auf  Wall Street - Merkur und -Pluto, einmal Transit auf Wall Street-Jupiter. Das ist dreimal = Ausdehnung. Und die vom Jupiter –Transit betroffenen Herrscher stehen im Wassermann bzw. 11. Haus = Ausdehnung durch Wechsel in den ‚Aufstiegsmodus.‘

Das zweite low, das wir hier sehen, ist ein bisschen ein Auch-low, kein ganz dramatisches. In der folgenden Graphik ist es etwas deutlicher, als in jener zu Beginn des Artikels. Das Low von 1982 zeigt das Ende eines Untertrends von 16 Jahren im Rahmen des Großtrends von 1932 bis 2000.


Börse New York, Transit 1.9.1982


Einen Tag nach dem „Boden“, den der 31. August gebracht hatte. Hier ist Astrologie wieder ganz leicht. Venus am Pluto im Aufwärts-Zeichen Wassermann. Jupiter der „Ausdehnungsplanet“ bei Venus. Und Venus-Resonanz auch beim Markt-Planeten Merkur im Aufwärtshaus Nr. 11.
Nur Mond empfängt aus der Waage Saturn. Bedeutet das das Ende (= Saturn) des Ausgleichsvorgangs in der Waage?

Und die Moral von der Geschicht?
Wir werden  den Moment dieser Frage  anschauen,  daraufhin, was er uns zeigt, vorher aber, den Faden vom letzten Blog aufnehmend, hier der Tag im Januar, der derzeit im Rennen ist um den
'change of charakter' - Ort im Geschichtsbuch: der 19. Januar 2010 (?)

 Nun aber der Moment der Frage nach der Moral:
New Yorker Börse, Transit 7.2.2010, UTC: 15:28


Ich sehe, dass in diesem Moment außer Uranus alle Positionen der ‚Wall Street‘  die oben besprochen wurden, sich in Resonanz befinden.
Der IC des Moments aber, das ‚immun coeli‘ = die Himmelstiefe, Eingang in die Seele, dass dieses wandernde Tor durch den Jupiter der Wall Street wandert, sagt mir, dass   'Licht' sich ausdehnt,  Einsicht sich rundet auf das Ganze in  diesem Moment,  Anschauung tatsächlich in die Dunkelheit des Gemüts Einzug gehalten hat.

Gespeichert 7.2.2010 UTC 15:54, Gepostet: UTC: 18:36.

Ps.:  Ausgehend von der  nun in Bezug auf die lows gelernten Lektion, das Tief enthält den größten Auftrieb,  hätte man das low im März 2009 bestimmen können?
Börse New York, Transit 6.3.2009 das low nach dem Crash

Jupiter-Resonanz am Uranus: viermal in 84 Jahren. Mars/Neptun am Pluto in Wassermann und Merkur in 11: der Neubeginn ...

Dienstag, 22. Dezember 2009

Klimaverfassung noch in Windeln





Mit Aszendenten will ich mich gar nicht aufhalten, nicht einmal mit irgendeinem Tag, ich schaue das Baby an, das im 2009ner Jahr am letzten Freitag in Dänemark hinterlassen wurde.



18.12.2009, UTC 24:00

Hier, auf einer Matrix, wo die implizite Element-Eigenschaft der 12 Zeichen farblich hinterlegt ist, sieht man die Konstellation der Archetypen.
Die Archetypen kann man nicht direkt feststellen. Nur, wenn das Jung/Pauli’sche Axiom stimmt, dann spiegeln die physischen Lichter und Planeten am Himmel zugleich  mit der physischen die nichtphysische psychische Anwesenheit der Archetypen, es lautet:

„Deshalb stimme ich Ihnen völlig zu, wenn Sie sagen, dass „die Psyche und die Materie von gemeinsamen, neutralen usw. anordnenden Prinzipien regiert werden.“ (Ich würde einfach hinzufügen auch der „Geist“.
(Jung-Pauli Briefwechsel, engl. NY 2000, S. 113


Schauen wir nun, was am 18. Dezember geboren werden konnte:
Wenn es ums Klima geht, dann geht es um’s Heizen, geht’s um die Gase und Dämpfe. Der Mensch als kollektiver Alchemist.
Also die Frage: bewusster Alchemist, oder unbewusster.
Der bewusste Alchemist  kann dem Trieb folgen und er kann gegen den Trieb regieren, der unbewusste Alchemist muss dem Trieb folgen. Also der Gier, also dem Spieltrieb …
Der bewusster Alchemist aber bleibt eine politische Fiktion, es sei denn er besteht aus uns, aus millionenfach gelebter Selbstregierung. Nur dann kann in den Versammlungen der Alten Übereinkunft erzielt werden.
Also das Heizen des kollektiven Alchemisten auf der Oberfläche der Erde.
Und was zeigen die Zeichen des heißen strahlenden Elements?
Im Widder      -           nichts
Im Löwen       -           Mars
Im Schützen   -           Sonne und Venus

Deutung: Mars, das Naturfeuer im Löwen. „Jung:
Mars bedeutet astrologisch die Triebnatur und Affektivität des Menschen. Die Zähmung und Umwandlung dieser Natur scheint das Thema des alchemistischen Werkes zu sein.“
(Paracelsus als geistige Erscheinung, Ges. W. 13, S. 159 Anm.)

„Im Löwen“ aber bedeutet immer: im Ich-Feuer,  in der Phase leidenschaftlicher Verfallenheit,  ans  Spiel, ans Risiko, allem was Lust bereitet.
„Im Schützen“ bedeutet: in der Phase der Umkreisung des Zentrums, der Anschauung und des runden Tisches.
Hier nun Sonne und Venus, das Gold und das Kupfer, das private Vermögen und die kollektiven Reserven.
Es ist bemerkenswert, dass diese Konstellation dieses Treffen der Vertreter aller Staaten am runden Tisch zusammengeführt hat.
Die Planeten sind genauso konstelliert: Venus im neunten Zeichen = die Gemeinschaft am runden Tisch; und wen Venus da versammelt zeigt sich darin, wen sie in der Waage beherrscht: Saturn, die Staats-Köpfre, bzw - häupter.
Zusammengeführt meint aber nicht, dass Venus die Versammlung verursacht, also im Sinne der Kausalität, (die Planeten „machen“ etwas), sondern im Sinne der Synchronizität, dem unbewusstem sinnentsprechenden Angeordnet- Sein, der Realität und der Psyche.

Zusammengeführt wurde natürlich das Bestehende: der Zustand unseres Alltags, verwaltet von Beamten, gesteuert von  Regierungen, regiert von den „systemrelevanten“ Banken.

Das Europa- Horoskop der neuen Verfassung zeigt, dass der Reife des Bewusstseins, die ein solches Grundgesetz ermöglicht, lange, lange Irrungen und Wirrungen vorausgehen, aber am Ende hat man schließlich einfach einander besucht und kennengelernt, über Jahrzehnte …

Das Grundgesetz des Erdplaneten, das aktuell gefragt ist, wie nichts zweites, dieses Grundgesetz setzt ebenfalls ein gelebtes gegenseitiges Erforschen und Kennenlernen voraus. Die Rettung der Welt ist keine Kleinigkeit, die mal so eben in 14 Tagen abgeholt werden kann. Dieser Anschein ist eine träge Lüge der trägen Medien, die nun von „Enttäuschung“ weiterreden und die sich stets und immer  zwischen die Wahrheit und die Empfänger schieben.
In Wahrheit müssen wir uns neu erfinden, von Grund auf, nur dann kann das Ergebnis auch in Gesetzesform gegossen werden: die Rettung des Planeten vor uns selbst.
Weiter astrologisch: Wir waren im Schützen bei Sonne und Venus. Mit entscheidend ist, wo steht der Gott des Schützen? Jupiter finden wir auf 23,8° im Wassermann in trauter Nähe zu Neptun.
Diese Lage im Wassermann zeugt von der höchsten Betrachtungsebene, der sogenannten „Vogelperspektive“. Noch und gerade die höchste Ebene im Sinne des Erdelements, Steinbock nämlich, markiert, allerdings zentrale,  Einseitigkeit: den Pol, oder symbolisch: Thron. Der Wassermann aber, Luftelement des Geistes verleiht den noch höheren Blick auf die Einheit: Wassermann erkennt die universale Bi-Polarität.
Jupiter also und Neptun im Blick auf das Ganze der vielen Lokalitäten. Mit Neptun aber sind wir immer in der Kinderstube einer Wahrheit. Noch war und ist daher unvoreingenommenes auf einander Zugehen das Arrangement und Gebot der Archetypen,  noch kann nichts fertig sein, noch müssen Eindrücke verdaut werden um Gedanken werden zu können, Uranus aber, Gott des Wassermanns ist in den Fischen selber noch auf der Kinderstation, genauer gesagt in utero.
Ende kommenden Mai beginnen aber dann die sieben Jahre des Uranus im Widder, oder der Austreibung der Wahrheit aus der himmlischen und irdischen Placenta, in die psychische und „irdische“ Realität. Das wird die Aufhebung bisher gültiger Zentren  und polarer Zuordnungen mit sich bringen.
Uranus ist der Geist, der das Fremde begrüßt, aus der Höhe schaut und aus der Tiefe schöpft.
Im Widder will und wird er ein Anbeginner sein, ein Zueigner, ein individueller Ergreifer … der den Neptun im Wassermann = die kindlich reine  neue Wahrheit über den Wärmeinhalt der Meere,  auf den Entbindungstisch der Menschheit legen wird.
Also, der Weg zum regierenden Klima- Mensch -Bewusstsein ist lang und muss, vom Einzelnen gegangen werden im Herzen und im Bewusstsein.
Nur dann wird es wahr, was Angela Merkel sagt, das Selbstverständliche: „Wir machen weiter.“
Aber jedes „muss“ und „sollte“ ist machtlos, denn,
„Unbekümmert um unsere bewusste Überzeugung ist jeder, ohne Ausnahme, insofern er Massenpartikel ist, irgendwo angenagt, gefärbt oder gar unterminiert durch den Geist, der durch die Massen geht. Die Freiheit reicht ja nur so weit, als sich die Grenzen unseres Bewusstseins erstrecken. Darüber hinaus unterliegen wir unbewussten Einflüssen aus der Umgebung. Wenn wir es uns schon nicht logisch klarmachen, was unser Reden und Handeln bis in alle  Tiefen  hinunter bedeutet, so bestehen diese Bedeutungen aber trotzdem und wirken psychologisch auch als solche. Ob man es nun weiß oder nicht, so besteht doch der ungeheuerliche Gegensatz zwischen dem Menschen, der Gott dient und dem, Menschen, der Gott befiehlt.“
Jung, Paracelsus, ebd. S. 134)

Gespeichert 22.12.2009, UTC 13:48, gepostet:

Montag, 5. Oktober 2009

Vom Rausch zum Opfer ...




5.  – 12. 10. 2009
unter dem Nördlichen Tierkreis
und unter den Nördlichen Königskonjunktionen
der vier Elemente Feuer, Erde, Luft und Wasser
aus den Jahren 1603, 1802, 1980 und 1305

(Anklicken vergrößert)


Die Woche focussiert auf eine Dramatik am Ende der Jungfrau, der wir über -
den, über unseren, über den der anderen - Jungfrauenanteil verbunden sind.

Mittendrin  mein, nein - nicht mein, d e r Neptun, der mich hat - der vom Februar 1942 auf 29 ° Jungfrau ... dem meine Fischesonne gerne Untertan ist ...

... also focussiert.

Im Brennpunkt der Woche :

Jungfrau
das irdische Wesen, welches das
himmlische Spiegelbild der Liebe
die Waage
trägt

genauer -
letztes Drittel der Jungfrau:
im resumé tragend:
erstes Drittel Waage,
sechster Spiegel ...




Wege und Worte in Gestalt Merkurs führen durch ein "Wechselbad" : Jetzt durch die Saturn/Uranus - Resonanz in der Rausch und Chronik einander begegnen -  und zum Ende der Woche  in die Überlagerung durch die Resonanz eines weiteren himmlischen Verwandten - nämlich die türkis markierte Resonanz zu den Toten und Ungeborenen und ihrem Zeitanteil an der Gegenwart im Zeichen Plutos, durch die vor 2 Wochen Sonne schon gereist ist.


- in der vereinfachenden Sprache  Merkurs würde man so etwa sagen: Merkur wandert aus der rauschhaft/ernsten  Resonanz  des Uranus/Saturn  in die ideelle Resonanz des Pluto. Zwischen den Polen der "Sender"mischen sich im Mittelgrund zwischen ihnen ihre Tonwerte und Rhythmen. Grundton ist die  Schwingung  Saturns,  kurz vor dem  Ende seiner Revision der Märkte der Jungfrau. Ein schicksalhaftes, langsam wanderndes, blitzartig wandelndes  Göttertrio dessen Urteile der Schreiber Merkur notiert.

Zum Grundton Saturns:
Es sind die Märkte des Gegenseitigen Vorteils, die sich dort, wo  Wege sich kreuzen, bilden.
Die Märkte der Zivilisation. Diese Märkte der Jungfrau durchmißt also nun im zweiten Jahr Saturn mit dem Maßstab der Königsnamen, der wahren Namen der ewigen Gestalten des kosmischen  Gelingens. Also: Rausch, die Namen, die Toten und die Ungeborenen in dieser Wechselbad-Woche ,  Worte und Wege für die Annalen des Schreibers Merkur.

Im Focus dieser Woche tritt aber  in die Zonen dieses Göttertrios am Ende der Jungfrau noch eine ewige Gestalt und Verwandte ein: Venus,  mit ihren Speichern und  Herden und ihrem Spiegel des Gelingens in den Proportionen von Schönheit und Ebenmaß. Venus  auf ihrem Weg durch die Märkte der Jungfrau, angekommen im letzten Drittel ...  Rausch und Chronik erwarten auch sie mit ihren Resonanzen, bevor auch sie dann in der kommenden Woche der Resonanz zu den Gestorbenen und den Ungeborenen im Zeichen  Plutos im Steinbock zu antworten haben wird.

Und immer ist zu bedenken, gleichsam schweigend Summend:

Diese, solche Focussierungen, gibt es, gab es: seit immer. Die Alchimisten Gottes und der seinem Ruf antwortenden Natur kennen schon ewig ihr simile.
Nur wir, Ich-Träger "Mensch", erschrecken an den Randzonen des Bewußtseins  vor den Resonanzen der Ewigkeiten, vor Zeitabgründen und irdischen Plattformen  kosmischer Blumen unter dem Himmel.

Dabei ist alles so, wie jeden Tag, mit Ausnahmen, wie immer ...

Gepostet 5.10.2009, UTC: 14:12.


Dienstag, 15. September 2009

Ein Opfer zum Fest

14.9. - 21.9. 2009
in der Matrix

unter dem Nördlichen Tierkreis

und unter den Nördlichen Königskonjunktionen
der vier Elemente Feuer, Erde, Luft und Wasser
aus den Jahren 1603, 1802, 1980 und 1305



Zu dieser Woche sind dem Gesagten noch zwei Vormerkungen hinzuzufügen:

1. Neptun funkt hinunter aus Wassermann zur Venus im Löwen, die, zufällig zugleich – großer Tag, denkwürdiger Tag – Donnerstag die Venus der Erdkonjunktion passiert. Auflösung und Neubeginn aus dem Geist funkt Neptun, der selber in diesem Jahr die Resonanz des "grünen" Pluto des Wasserelements mitbringt.

Und wer ist da Angefunkt? Venus, die Habende, die Herrin der Herden, Herrscherin des Stiers … in der Erdkonjunktion noch bis 2577 im Löwen wirkend, heißt: die katzernartig verspielte Göttin der Sicherheiten mit den großen, großen Wettschulden.

2. Uranus der Erdkonjunktion funkt Anfang Waage grade dort, wo Merkur seinen Weg um die Sonne in der Gegenkurve fortsetzt. Den Merkur, das Gehen und Unterscheiden der Wege, treibt es noch einmal zurück vor die Waage-Freuden der Hochzeit mit dem „Menschen“- Gott = Uranus …

("ein Gott ist der Mensch, wenn er Mensch ist … „ Hölderlin)

Merkur also noch einmal zurück wandernd in die Jungfrauen - Welt des persönlichen Nutzens, wo er am Samstag vorübergehend wieder eintritt bis in den Oktober hinein, wobei ihm in dieser Woche, Uranus ablösend,
3. Pluto von oben aus dem Steinbock zunehmend anfunkt, Pluto, der die tausend Gestalten der Angemessenheit fördert, funkt Merkur an, um den Anteil der Kommenden und der Gewesenen am Gegenwärtigen sicher zu stellen, als Gott der Gestalt was zuteilend und nehmend? Zeit.

Die Macht des Pluto sollte immer im Sinn behalten werden als die Macht des Herrschers des Skorpions, der dem menschlichen Herzen im Zeichen des Löwen im Himmel - Erde - Spiegel des Tierkreises streng gegenüber tritt. Das hat keiner kürzer und besser gesagt als Hölderlin:

„Denn schmählich / entreißt das Herz uns eine Gewalt. /Denn Opfer will der Himmlischen jedes, / wenn aber eines versäumt ward, / nie hat es Gutes gebracht“ (Hölderlin, Patmos).

Soviel noch zum Übrigen dieser zeichenreichen Woche.

In der Hauptsache möchte ich anläßlich der Vereinigung zur gemeinsamen Resonanz von Saturn, dem Dauerhaften, Uranus, dem Wieder-Schöpfer, und Sonne, dem Spiel des Menschen, meinen Beitrag entrichten.

Das Spiel des Menschen im Zeichen der Sonne ist einem Lagerfeuer vergleichbar, an dem gut Sitzen, gut Schmausen, gut Reden, gut Würfeln und gut Tanzen ist.
Das Spiel zieht sich hin je nach Anzahl und Menge der Scheite, welche der Helle des je vorhandenen Bewusstseins zu vergleichen sind.

Das Spiel läuft ab vor dem Hintergrund des ständig ums Lagerfeuer kreisenden Himmels mit seinen Bildern, die als Jahreszeiten und Klima-Epochen des Schicksals, anders gesagt, als Zeichen des Himmel und Erde anordnenden kollektiven Unbewussten, die Spielenden umwandern seit Anbeginn der Tage.

Von den Klima-Epochen des Schicksals rede ich, wenn ich die Königskonjunktionen die vier Elemente anspreche, von denen ich, die Septare der Elemente ableite, als Kinder der Zeit, bestehend aus Zeit.

Bevor ich die Rede beschließe, und zum Schauen einlade, die nötige Beschränkung:

Ich zeige heute die Königskonjunktionen des Erdelements unter Verzicht auf die gleichzeitig wirksamen Königskonjunktionen der drei anderen Elemente. Erde und Wasser sind uns sicherlich körperlich näher, greifbarer, als Feuer und Luft. Das Wasserelement aber zeigt das zwar physisch nachweisbare aber nur im Grenzbereich sichtbare fließende Innere, so dass das äußerlich sichtbare Greifbare im Zeichen der Erde erscheint und sich daher überproportional in den Geschichtsbüchern niederschlägt. Was man wissen sollte.
Die folgenden Graphiken zeigen also die vier Königskonjunktionen im Erdelement seit 642 v. Chr. und die nächst Kommende von 2577.
Der Stern, die acht Geschwisterplaneten und der Mond sind in jeder Königskonjunktion konstelliert. Beim Erdelement beziehen sie sich auf die Reiche unter den Zeichen des Stiers, der Jungfrau und des Steinbocks.

Um das Charakteristische herauszustellen, besonders die Besetzung der Tierkreisquadranten,
hier in der Analogie

habe ich die Königskonjunktion selber, also Saturn und Jupiter und die Sonne farblich abgesetzt. Den übrigen Planeten teile ich eine gemeinsame Farbe zu.

642 vor Christi Geburt:





154 nach Christi Geburt






1007 nach Christi Geburt







1802 nach Christi Geburt





2577




Heute ist es ja üblich, dass jeder Pfurz vermarktet wird. Euch Leser aber und die Himmlischen sollen die oben stehenden Graphiken erfreuen und uns hat ihre Herstellung die Langeweile des Alltags im siebten Lebensjahrzehnt vertrieben.

Gespeichert, 15.9.2009, UTC: 12:28, gepostet:13:31.