Montag, 10. Mai 2010

"Erschaffung eines Staates"

10.5. - 17.5.  2010
unter dem Nördlichen Tierkreis
und unter den Nördlichen Königskonjunktionen
der vier Elemente Feuer, Erde, Luft und Wasser
aus den Jahren 1603, 1802, 1980 und 1305

( Anklicken vergrößert)


Es ist noch keine zwei Jahre her, da zog der amerikanische Finanzminister zur Rettung der US Großbanken das legendäre „Rettungspaket“ (Wort des Jahrzehnts) von 700 Milliarden  $ aus dem Hut (des Steuerzahlers).
Welch eine Summe, nie hat man solches vorher gesehen.
Gestern nun stand die Rettung der europäischen Banken als Gläubiger und der mediterranen Staaten der Eurozone als Schuldner auf dem Spiel. Vordergründig geht es um die Rettung des Euro vor den Fresszellen des Kapitalmarkts, nachdem die T-Zellen der Ratingagenturen die kranken Staatsschuldner gekennzeichnet hatten.
750 Milliarden Euro, fast eine Billion $, ein mächtiges Paket, gewaltiger „firepower“. Die Amerikaner nenne diese Methode: „shock and awe“, auf deutsch: Schock und Ehrfurcht. Resultat: der Euro stieg ab Öffnung der Märkte in Asien um 2,4% gegen den US-Dollar - ein Riesensprung für Währungsverhältnisse.
Es  ist nun im Euro-Raum eine Instanz geschaffen und ermächtigt worden, die schon heute früh begonnen hat,  Staatsanleihen notleidender Euro-Länder aufzukaufen, wodurch deren Refinanzierungskosten wieder sinken können.
Diese Instanz, aus der Not geboren, ist nun de facto die europäische FED, so in meiner Lesart.
Der gedankenklare Ambrose Evans- Pritchard vom Londoner Telegraf sieht dieses:
But if the early reports are near true, the accord profoundly alters the character of the European Union. The walls of fiscal and economic sovereignty are being breached. The creation of an EU rescue mechanism with powers to issue bonds with Europe's AAA rating to help eurozone states in trouble -- apparently €60bn, with a separate facility that may be able to lever up to €500bn -- is to go far beyond the Lisbon Treaty. This new agency is an EU Treasury in all but name, managing an EU fiscal union where liabilities become shared. A European state is being created before our eyes.
No EMU country will be allowed to default, whatever the moral hazard. Mrs Merkel seems to have bowed to extreme pressure as contagion spread to Portugal, Ireland, and -- the two clinchers -- Spain and Italy. "We have a serious situation, not just in one country but in several," she said.

The euro's founding fathers have for now won their strategic bet that monetary union would one day force EU states to create the machinery needed to make it work, or put another way that Germany would go along rather than squander its half-century investment in Europe's power-war order.

(Meine Übersetzung):
Aber, wenn die frühen Nachrichten der Wahrheit nahe kommen, verändert die Einigung den Charakter der Europäischen Union fundamental. Die Dämme der steuerlichen und wirtschaftlichen Eigenständigkeit sind im Begriff zu brechen. Die Erschaffung eines EU-Rettungsmechanismus mit der Ermächtigung Staatsanleihen mit europäischen AAA-Rating auszugeben um Eurozonen-Mitglieder in Schwierigkeiten zu helfen – offenbar 60 Milliarden Euro, mit einer besonderen Einrichtung, die erlaubt auf 500 Milliarden Euro hochzuhebeln – bedeutet weit über die Verfassung von Lissabon hinauszugehen.
Diese neue Agentur ist  in jeder Hinsicht, außer dem Namen, ein EU-Finanzministerium das eine EU Steuergemeinschaft leitet,  in der die Schulden geteilt werden. Ein europäischer Staat ist vor unseren Augen im Begriff, erschaffen zu werden.
Keinem Land der EU Währungsunion ist erlaubt, in den Konkurs zu gehen, welche "moralischen" Risiken (Schuldner werden gerettet) das auch immer aufwerfen mag. Frau Merkel scheint sich extremem Druck gebeugt zu haben, als die Ansteckung sich auf Portugal, Irland ausbreitete und - auf die beiden Entscheidenden -  Spanien und Italien. „Wir haben eine ernste Situation, nicht nur in einem Land, sondern in mehreren",  erklärte sie.

Die Gründerväter des Euro haben einstweilen  ihre strategische Wette gewonnen, dass Währungseinheit die EU-Staaten eines Tages zwingen würde die Maschinerie  zu erschaffen, die nötig ist, damit sie funktioniert, oder anders gesagt,  damit Deutschland mitmacht um nicht ein halbes Jahrhundert Investition in Europas Nachkriegsordnung zu verspielen.

Und hier nun zur Astrologie und die Lage bei den Archetypen, wie sie das Geschehen in der Tiefe der kollektiven Psyche steuern:
 
Euro, 1.1.1999, 0:00 MEZ Brüssel
Transit 1.10.2010 in der Frühe …

Ein übersichtliches Bild, das die Lage des Euro anzeigt: die Begegnung mit der Revolution.
Und das Volk im Schutz der Resonanz des Jupiter, welcher die lokalen Stimmungen versöhnlich stimmt.
Nun ist diese psychologische Erkenntnis zu bedenken: nur in unserem  Unbewussten sind die Archetypen, wie sie mit  den Lichtern und Planeten der Sonnenfamilie wandern, mit ihren Gegenübern verbunden. Sowie sie im Gesichtskreis des Bewusstseins auftauchen, zerfallen sie in ihre Gegensätze, dafür hat die Sprache ein Wort: Ursprung.
Ursprung ist das Reich des Wassermanns und seines Gottes Uranus, in dem ich den Menschengott erkenne.
Es war, so gesehen,  eine Nacht der Menschwerdung, die die politische Elite unserer Völker mit ihrer traumatischen Vergangenheit, miteinander erlebt hat, in der Bereitschaft, sich über alle bestehenden gesetzlichen Hindernisse und Verbote hinwegzusetzen, was eine saubere Beschreibung der Wirkung des Uranus ist
Einem Soziologen in Amerika, ist vor einigen Monaten eingefallen, dass in der amerikanischen Tradition rein nach dem Wortlaut des Gesetzes geurteilt wird, während Europa „nach dem Geist“ urteilt. Das macht es in Amerika der Justiz so schwer,  den Zauberer Goldmann zu fassen zu kriegen. Selbst ein Al Capone war in der lawyer-Zivilisation der Vereinigten Staaten nur wegen Steuer-Hinterziehung zu belangen.
In Europa dagegen hat der Geist vielleicht die bessere Chance, in der Not über die Menschen  zu kommen, die hier  führen,… „and they finally got religion“.
Nun gibt es kein Gutes, das nicht  immer zugleich auch ein Schlechtes  mit sich führt … daher meint im Bewusstsein trennen: über das Gute nicht die „Nebenwirkung“ zu ignorieren oder über die Lösung das Ungelöste zu übersehen.
Hier in und für Europa ist heute Nacht der Weg frei gemacht worden, für den neuen Weltstil, der Finanzpolitik in der Schuldenkrise,  der 1990 von Japan ausgehend, 2008 von den USA und  England adoptiert worden und der , weiter nach Osten wandernd nun in Europa angekommen ist.
Dieser Stil besteht in dem  Spiel der zentralen Instanzen - Staat, Medien, Banken -  mit dem Markt unter gemeinsamer Sicherung der Welt-Finanz-Märkte gegen den Systemzusammenbruch. Daher beinhaltet dieser Stil notwendig die  schöpferische Offenheit für die Schaffung weiter noch unbekannter Instrumente mit ihren "Nebenwirkungen" über das momentane finanzielle Allheilmittel oder Antibiotikum: „quantitative  easing“ hinaus. Dieses Werkzeug besteht im Aufkauf der eigenen Staatsanleihen durch die Zentralbank, was die EZB nun seit heute morgen begonnen hat.
Der Hochstand von Dollar und Yen zeigen, was der DM-Tugend vergangener Zeiten widerspricht: dieses "Penicilin" verursacht zunächst einmal keine Inflation in der  Real-Wirtschaft allgemein, sondern es verbleibt in seiner Wirkung in den Finanzmärkten (bei schweren Nebenwirkungen).
Die Euro-Zone ist nun aus dem Stande des Unschuld (bewusstseinsmäßig) in den Kreis der ertappten Sünder, sprich überschuldeten Staaten,  eingetreten. Dieses geschah in der Zeit, da weltweites „delevering“ regierte.
Delevering ist, wie, wenn wieder mal  wieder die Titanic untergegangen ist und die Reise in Booten fortgesetzt werden und wo außer Handgepäck alles zurückgelassen werden muss. Das „zurückgelassene Gepäck“ aber sind die Sünden der Vergangenheit, sprich die unbezahlbaren Schulden bei den Banken und damit der Banken, die von den Staaten garantiert bzw. übernommen worden sind.
 „Delevering“ kommt von lever = Hebel und meint: statt für ein Geschäft 100 auszugeben, leihe ich mir Tausend und benutze die 100 als „Sicherheit“ – das ist ein Hebel 10. Die Deutsche Bank hatte 2009 bei einer Bilanzsumme von 2. Billionen Euro ein Eigenkapital von 34. Milliarden und damit  einen Hebel von fast 60, (gab aber im September 2009 an, einen Hebel von 25 zu haben) …  delevering heißt also: diese Hebel müssen an Bord der Titanic zurückgelassen werden, die auf dem Kopf stehenden Pyramiden müssen kleiner werden.
In dieser Entschuldung  müssen sich im Prinzip alle  auf „Notrationen“ einstellen, nicht nur die Griechen – das ist eine Wahrheit – welche enthält, dass auch das Gegenteil wahr ist: es müssen alle tapfer konsumieren, sonst brechen die Zahlungsströme der Realwirtschaft weg, Rettungsboote sind eben Rettungsboote und keine Dauereinrichtungen.
Nun ein weiteres Horoskop. Es zeigt den Siebenjahreszyklus, in den das aktuelle Geschehen eingebettet ist. Es ist das zweite Jahrsiebt des Euro, berechnet auf Brüssel und als zweites Jahrsiebt zeigt es sinngemäß das zweite Haus des Euro und im oberen Spiegelbild zugleich das elfte Haus als Ursprung aus der zwölften.
Was bedeutet diese Spiegelung des 11. im 2. Haus? Antwort: es zeigt im 2. immer die Reserven als reales, "stoffliches" Medium, und im 11.  immer , aufsteigend aus dem Unbewussten, die Idee, die man vorher nicht erkannte. Im vorliegenden Fall zeigt im 2. Steinbock den Mangel, an Reserven und im 11. zeigt Skorpion die Ordnung der Verschuldung.
Das Ur-Horoskop des Euro (s. oben) zeigt das 2. Haus als Waage und über die Venus/Saturn/Neptun Resonanz die tiefgehende Infragestellung des 2. Hauses = der Reserven, und des Euro insgesamt  im zweiten Jahrsiebt.
Hier nun, als quasi Untermotiv des zweiten Hauses, die Dramatik der sieben Jahre des Euro von 2006 – 2013 im Ganzen und mit dem laufenden Akt vom Februar bis September 2010:
1.1.2000, UTC 4:48 Brüssel, Euro, 2. Septar

Entwickeln wir, was wir sehen: 2. Septar = 2. Haus des Urhoroskops („Radix“). 
Wir sehen das Bild der Reserven des Euro. Nun, was sind die Reserven einer Währung? Vielleicht kann man sagen: der Teil, der Währung  der frei disponierbar ist für irgendeine Verwendung, der nicht gebunden ist in „Kreislaufnotwendigkeiten“. Also die Aktions- oder Kaufkraft des Gebiets, das hinter einer Währung steht.
Aszendent Schütze verweist darauf, dass die Euro-Reserven = die Feuerkraft des Währungsgebiets,  weit, weit verbreitet sind außerhalb des eigenen Gebiets. Wir haben die Ausdehnungswirklichkeit des Schützen in der Natur ja grade in Form der verhältnismäßig maßvollen, aber dennoch sich ins Weite ausbreitenden Aschewolken des Eyjafjalla vor Augen. Aszendent Schütze  zeigt Fügungsmacht des Euro, den Schütze (Angela Merkel = ASC Schütze) bewirkt, dass Systeme zusammenfinden.
Des Schützen Jupiter - Standort, verrät uns etwas, dessen wir uns sicher  in Europa nicht bewusst sind: diesen kindlich aggressiven Vormarsch des Euro – im Zeichen des Frühlings oder Widder ...
Und nun zum Inhalt des  ersten Hauses des 2. Septars des Euro: Pluto im ersten Haus, die Schulden. Der Euro wäre mithin ein "Ort" der Schuld.
Warum Pluto = Schulden? Weil Pluto Gott des Skorpions ist,  des 8. Hauses am Himmel.
Das 8. Ist das Gegenhaus des 2.
Wenn mein 2. Haus meine Reserven anzeigt, dann zeigt mein 8. Haus, dem 2.  gegenüber, die Reserven meines Gegners/Partners/ Geliebten/Feindes an, denn mein 8. ist sein 2., wie sein 8. mein 2. ist.
Alles dieses gilt vor dem Hintergrund, dass vor uns allen ein Leben lang unsichtbar die Waage mit den 2 Schalen steht, auf der dermaleinst im Sonnenuntergang eines jeden Lebens  gewogen werden wird, ob das Herz leicht genug ist, dass es zu den Unsterblichen passt.
Wem schulden wir etwas? Diese Pluto-Frage aller Zeiten will bewusst verfolgt werden, damit die catena aurea als Bewußtseinsinhalt entstehen kann, die  goldenen Kette aus den Ringen  der Generationen, die ineinandergreifend die Ungeborenen mit den Gestorbenen verbinden und die  wir den Gestorbenen , wie den Ungeborenen schuldig sind,  zu schmieden.

Pluto-Frage an jeden also: welches Opfer schuldest du deinem Deinem Ehepartner,  was schuldest Du Deinen Toten und was schuldest Du Deinen Enkeln und Urenkeln …?
Was wiederum die Frage nach dem Gegenstück, dem Opfer der Toten an uns beinhaltet … also den Reichtum durch die Toten und – darüber lohnt sich nachzudenken -  den Reichtum, den wir von den Ungeborenen empfangen …
Und immer ist  daran zu denken: Trennen, Trennen, Trennen – gemäß dem Beispiel Gottes am zweiten, dritten und vierten Schöpfungstag damit es zum  Wunders des Gelingens der Verbindung des Verschiedenen zur Einheit kommen kann.
Also der Planet des TAO im Sinne einer Ordnungsgestalt, die den Fluss der Generationen abbildet – ist dem Euro sozusagen in den Sprengkopf, 1. Haus, "gelegt", besser,  am 1.1.2000 vom Himmel offenbart worden - für die Gesamtheit der Zeitgenossen.
Und auch Merkur der göttliche Reisende und Händler ist ganz vorn  mit in der Kapsel mit seiner steuernden Intelligenz.
Nun zum entscheidenden 2. Haus, den Reserven der Reserven in der Schatzkammer des Euro:
Das 2. Haus gehört dem Steinbock, dem Saturn, der väterlichen Mitte, dem Kopf … und, schauen wir nach den Schätzen im 2. Haus:
Da ist Sonne, das Herz,  – haben wir nicht gehört: wer einen Schatz hat, dessen Herz weilt bei dem Schatz - ein Herz also, erfüllt von väterlich sparsamem, gelegentlich wohl auch geizigem Geist.
Ach, und nun, nach Pluto, zwei weitere Götter, die keinen Bezug zur Ökonomie haben: Neptun und Uranus und gemeinsam haben sie Resonanz zu Mond im 11. Haus und Saturn im 5. Haus.
Im Mond im Skorpion,  sehe ich die Schulden des Verbrauchers. Im 11. Haus bedeuten diese noch kein allgemeines, sondern erst kommendes Bewusstsein.
Im Saturn im Stier sehe ich Mangel, wo man gern Fülle hätte:  staatlichen Reserven,  die im 3. Haus = von den Nachbarn,  verbrannt sind  denn Saturn, auch wenn er im Stier steht, muss dem Herrscher, Widder,  annehmen.
Mit diesen also verbunden sind nun Neptun und Uranus, die Herren der Zukunft, als sie aus dem noch Unversuchten, Unverbrauchten - dieses bedeutet Fische/Neptun -  neue Lösungen herausschöpfen – das ist das, was Wassermann/Uranus bewirkt. Uranus und Neptun zeigen auf die Mächte, die im ergänzenden Widerspruch stehen zu beidem: den Gewohnheiten der Zocker = Löwe und den Gewohnheiten der Märkte = Jungfrau.
Daher , Götter der neuen namenlosen Zukunft sind sie, die Götter des Sinns (Tao) und des schöpfenden Gedankens und  wirken aus dem 2. Haus, der Schatzkammer des Euro,  welch eine würdige Währung, so betrachtet,  aber – für das Gehabte wirken sie  beide Aufhebung und Sturz: Uranus) und Auflösung: Neptun, welche dem Ego derer die mit dem Alten so gut gefahren sind,  entsetzlich, zumindest aber fürchterlich ist.
Diese vergangene Nacht zeitigte nun nach dem Sturz der vergangenen Woche die Neuschöpfung. Der Sinn, Neptun, ist hinausgegangen über die Buchstaben des Gesetzes , Saturn, um dem Geist,  nach dem der Euro tastet, gerecht bleiben zu können.
Dieser Geist aber, der aus traumatisierten Menschen der Geschichte belehrte und besonnene Menschen  der Zukunft zu formen sucht, dieser Geist hat noch so manchen dunklen Erdenteig zu durchsäuern, in dessen bewusstseinsferner Dunkelheit der Mensch von lokalen, regionalen und nationalen Dämonen getrieben wird.
Allein die Liebe des Nordens zum Süden und die Liebe der Fleißigen zu den Müßigen ist es, die den  sparsamen Protestanten und nördlichen Katholiken frommt, impft allein sie doch die Kinder der Sonne rings ums Mittelmeer mit der Achtung und dem Respekt für die europäischen Geschwister aus dem oft so feuchten und wolkenverhangenen Gebieten der Hyperboräer. Beide haben einander viel zu geben.
Der Euro, so, wie er bis heute Nacht bestand, war eigentlich die D-Mark, nur mit anderem Namen. Eine wirklich europäische Währung wird nur, wenn der Geist der Wertschätzung bei beiden, den Sündern durch Leihen und den Sündern durch Verleihen,  einzieht, sowohl auf Staatsebene,  wie an den Stammtischen des Nordens, und in den Kafenions und Bars des Südens.

Gespeichert: 10.5.2020, UTC 18:00, gepostet: 20:07.
PS: zwei mir sehr zusagende Kommentare aus naked capitalism für Sprachgewandte:

Richard Kline says:
So Kevin, competive dumping of public debt is the financial equivalent of war, as it’s clear you understand from your post. I see that as the least likely outcome. Given the interventions we have seen to this point, it would be far more likely that, say, the US Treasury would simply guarantee our oligarchical banks against any losses on Euro-public debt and forbid dumping to avoid the systemic fallout.
We are entering new territory with issuance of Euro-public debt by large, centralized financial authorities, though. Whether such debt should be held only in the Euro zone is an interesting question, which we may perhaps return to down the road. Hmm. There is a great deal of politicking between this crisis and eventual institutions—the supposed special purpose crisis funder is being discussed as a three year only facility doubtless because it is being pushed through in extremis at the margins of legality—so it’s hard to say what the eventual structures will look like.
pigeon, I take your tenor or remark that the centralizing function of the Euro-bail facility is public funding of the Eurozone financial oligarchs, yes: this is so to a significant degree. That is the political situation, and it is up to the European public to get out in front of the issue and insure fairness and a better deal for themselves here, rather than remain dragging their feet on the issue, futilely so one might add. The fact is financial union has created and strengthened the Euro financial oligarchs: these outfits already exist, and are a problem to be dealt with. Common institions at least give the public a means to invervene against reckless and overlarge concentrations of capital. The problems of those financial titans won’t go away by turning ones back on them; time to get politically engaged with the issue. We face the same problem in the US: years of complacency, neglect, and frankly petty greed allowed financial institutions at the top of the chain here to metastasize into politically and economically destructive ‘trusts,’ and we have no option but to engage with the problems the present and bring them under control.
·  Richard Kline says:
At one level, I’m sympathetic with those in Germany reluctant to send their money south, as it were. But this only highlights the dysfunctionality of handling crises like this through bilateral lending amongst euro-states, and developing policy by real-time negotiations amongst politically interested and politically constrained state political executives. One needs common institutions with broad mandates to successfully intervene in systemic crises. It isn’t realistic to ask the Danes or the Portugese to pay the losses on Greek publid debt; directly. A common Treasury can intervene for the sake of stability to to disrupt cascade effect disruptions. No such common Treasury exists to this point—by design. Individual, formerly-sovereign-states have been unwilling to surrender the illusion of separate discretion of action, and so resisted the creation of effective common institutions. There was reportedly a proposal over the weekend to invest the European Commission with bond-issuance authority of the scale necessary to act. This stalled, but don’t doubt we will be returning to the issue in the future, likely the _near_ future.
Evans-Pritchard: “The walls of fiscal and economic sovereignty are being breached . . . While each component makes sense in its own narrow terms, the EU policy as a whole is madness for a currency union.” Well yes and yes: and his is necessary if the integrated economy is to become functional and robust when stressed in a crisis. It doesn’t matter if many don’t like this; this is the situation, and it can be faced or the consequences of irresponsible inaction must be accepted, which in this case include catastrophic dumping of state public debt in Europe and the collapse of many large banks in consequnece. This is an either/or choice, and clearly public policy actors see the latter outcome as less desirable.
Why has the ECB been slow to act? It’s charter formally constrains it—a deliberate past decision—from issuing massive quantities of bonds and launching sweeping interventions. But now we see the unwisdom, there. Were the ECB to have acted except under manifest and obvious duress, such as say NOW, carpers over ‘inadmissible violations of [former petty] sovereignties’ would have hamstrung the central bank and negated the market impact of any statement. But now we are at the crisis point, and the frantic state public executives behind there curtains are squeaking, “Act, act!” Well, it’s about time. The ECB may have to ‘print and sterilize,’ but they are the institution presently constituted with the structural ability to intervene with the firepower necessary. I’m none too happy regarding the ECB buying distressed debt on the open secondary market outright: that will be a direct pass-though bailout of the holders of those bonds not dissimilar to the AIG pass-throughs to GS; it reeks. But taking those bonds on swaps for now to keep holders of them from disorderly collapse, there’s the ticket, to me.
Much of our present strum und drang on this could have been avoided if the ECB had been properly charged and chartered to intervene, in which case they could have done so months ago and effectively ringfenced Greece. But the institional wherewithall wasn’t there. Well, now we’re down to it. Watching political sausage being made doesn’t settle the stomach, what?
And I can understand the British saying, “It’s your Euro and you can jolly well plug the bung yourself.” Fair’s fair. Of course, once the euro is stabilized, and I believe that this will be so, though we may have more mayhem before the job gets done, the speculators will move on, rightly, to the pound. Which is stumpling like a steed with a broken cannon bone in the middle of A-1. Fair’s fair. The Euro going wonkin is a systemic threat for global finance. The pound becomeing the ounce rather less so. One hopes David Cameron is up being beachmaster at the New Dunquerque, and bailing boats: he won’t have time for anything else.

Freitag, 7. Mai 2010

Um 14:40 Uhr ins Loch

Gestern am 6. Mai gegen 14:40 New Yorker Sommerzeit stürzte der DOW Jones Index plötzlich senkrecht ab. Er verlor an die tausend Punkte. Eine halbe Stunde später hatte er sich  erholt, schloss aber dennoch mit -3,2%

 
Die Vermutungen über die Ursache des Absturzes reichen vom Tippfehler (Milliarden statt Millionen) bis zur Panik über die Entwicklung in Europa.

6.5.2010, 14:44 EDT, 18:44 UTC, New York

Das Ereignishoroskop zeigt soweit nichts sonderlich Auffälliges, aber: dass es der Stier - das Gesammelte des Ego ist, das aus dem  neunten ins achte Haus hineinragt/transportiert wird, was im Sinne des dritten Quadranten das  Ego als Aufhebung des Egos in der Gemeinschaftsform anzeigt. Und es ist, anzeigt von Merkur, der  Markt, der in diesem Sinne bewegt wird, d.h. wo diese Aufhebung der Egos vollzogen wird.


Und Venus, kollektive Herrscherin der persönlichen Reserven, Herrscherin des 2. Hauses,  die Symbole der verfügbaren Reserven anzeigend, soweit sie an der Börse gehandelt werden wohin  geht sie um 14:08 am Himmel? Der Moment zeigt sie am "Tor in die Zeit“ (Döbereiner). Venus geht genau zu Beginn des Sturzes des Index durch dieses Tor in die Zeit, oder über den MC. Wo war sie vorher? Antwort: Im zehnten Haus, zwar Bestimmung (s. unten), aber noch nicht in der Zeit, noch nicht gefügt.

Nun gab es diese Eintritte der Venus in die Zeit auch alle Tage vor gestern, denn es drehte sich die Konstellation schon seit Wochenfrist  ähnlich um den Himmel. Sie hätte sogar, noch besser begründet, zwei drei Tage früher  stattfinden können,  warum musste sie diesen frühen Nachmittag über die Bühne gehen?


Der Blick auf die Bühne der Zeit, das 7. Haus, zeigt, wer die Heerscharen des Widder sind, die das Gleichnis vom  Verzehr der Sonne,  vom verzehrenden Mars gepacktes Vermögen, bewirken: es sind Uranus, der Flieger und Jupiter, der Füger. Ergebnis: Absturz und - Glück, da gut gefügt.  
Aber, dieses Paar bewegt sich langsam am Himmel und schreit nicht nach dem 6. Mai, um Gegenwart zu werden. 
Das Stück wird also mindestens zwei Wochen gegeben, warum dann am 6.5. das Drama?

Ha, Sonne und Mars  im Quadrat, aber vor zwei Tage war ihr Streit-Maximum. Der Verzehrer lauert noch. Mars Quadrat Sonne = die Verzehrung von Vermögen. Sagt aber nichts zum 6. Mai.

Der Blick auf Mond bringt den Blick auf Krebs. Krebs als der aus dem Haus 11 ins Haus 10 hinein transportierte Sinn.  Bestimmendes in allen Stunden des Jungfrau - Aszendenten.

Und daher Mond, der Schoß des Lebens - Heim und Familie - in der Stunde der Wahrheit , nämlich der Nähe zu Neptun = Auflösung und Neuanfang. 
 Wenn nun gleichzeitig der Häusermarkt des Landes tief "unter Wasser" ist, dann zeigt das Horoskop an diesem und dem folgenden Tag die tatsächliche Lage in den USA an: die Verwässerung der Werte. Der Mond beantwortet also die Frage nach dem Hintergrund, denn das Bestimmende, (10. Haus) ist Hintergrund.


Noch einmal daher, Frage an die Sonne: Was ist so einmalig an diesem Tag, dass seine  Gegenwart Geschichte machen musste?


Nachdem, wie oben gesehen,  die Konstellationen nichts erbracht haben an präziser Antwort, kann diese nur noch der Grad geben, den die Sonne am 6. Mai unsichtbar durchfährt. 
Welches dieser Grad ist, das sei Deiner Neugier anheim gestellt, lieber Leser, klick die folgende Grafik an und schaue selber nach den Besonderheiten der Grade, die von den Königskonjunktionen der 4 Elemente herstammen welche  40 von den  Graden auszeichnen im Tierkreis - samt ihrem Resonanzkreuz. Und schau besonders nach Mars und Sonne: wo waren sie am Donnerstag?
Woche vom 3. – 10. 5. 2010
... die Ereignispositionen von Sonne und Mars siehe oben: Mars 0,8° nach dem roten Uranus, Sonne 0,8° vor dem Erdmars:   genau im möglichen Maximum beider  Resonanzen das Ereignis.


...
Schließlich aber gibt es noch das Horoskop der New Yorker Börse und die Transite des gestrigen Ereignismoments auf dieses:

17.5.1792 New Yorker Börse Transit 6.5.2010

Uranus der Börse als Herrscher vom 8 . Haus = die Reserven (Haus 2 ) der Anderen. Besucht von Sonne /Mars.


Zwar gibt auch diese Ansicht keinen Aufschluss darüber, warum der Sturz gerade um  ca. 14:00 Ortszeit erfolgte, aber, dass der Tag für eine Überraschung gut war, das ist unübersehbar.
Freilich hat Mundanomaniac nun so gar keine Neigung zum Zocken, aber aus dieser Woche hätte die Spekulation auf fallende Kurse schon etwas machen können.
Gespeichert: 7.5.2010, UTC 19:00, gepostet: 19:11. Überarbeitet: 18.5. UTC 12:29.






Donnerstag, 6. Mai 2010

Alle zwei Jahre eine Weltkrise – ist das unsere Zukunft?

In den 90ger Jahren hätte man eine solche Frage nicht einmal verstanden.
Aber im verfluchten 20. Jahrhundert hat kein Land so extrem, wie Deutschland, die Totalkrise im Jahrestakt schon zweimal durchstehen müssen.

Und nun, 2010, New York, Berlin, Peking,
das führende globale Dreigestirn in nervöser Anspannung.

Es ist – so glaube ich – nie so anstrengend gewesen, Herr der Welt und Finanzkapitalist zu sein, wie jetzt, wo die Karre nicht garantiert und rund läuft, sondern Tag und Nacht die Umdrehungzahl an unzähligen Messstellen ständig überwacht werden muss …
Ein Sklaverjob - keiner will ihn mehr machen – darum die astronomischen Boni der Banker,
Milliardär? – dann lieber Knast. Man hat ja noch Nerven.
Heute wählt England – in seiner eigenen Dreieinigkeit.


... unsere Zukunft - oder unsere Gegenwart?

Zumindest bis 2019, ich erinnere immer wieder daran, zeigt das in meinen Augen wichtigste Welthoroskop Krisenmodus an: eine Serie von drei extremen  Septaren.
Septare sind mächtige Serien von Jahrsiebten, mächtig im Sinne ihrer Konstellation. Septare "machen" die Geschichte.
Geburtsort eines Septars ist die Königskonjunktion der zwei zenitalen  Planeten des Himmels: Saturn und Jupiter (= Vater und Sohn), die für jedes der vier Elemente alle 700-800 Jahre einmal eintritt und für diesen Zeitabschnitt die himmlische Bühne dramatisiert. Es ist die Bühne des Königsspiels auf der die Spieler durch die Jahrmillionen, die Archetypen, ihre Rollen im laufenden Akt durch uns Eintagsfliegen Gestalt werden lassen.
Es gibt 4 Königskonjunktionen in rund 800 Jahren; weil es vier Elemente zu je drei Tierkreiszeichen  gibt, in die aus der Überlieferung der Tierkreis aufgeteilt ist.

Kehren wir nun zurück an den Anfang. Die Weltkrise. Mit Griechenland wird gerade gegen alle bislang geltenden Gesetze ein bankrotter Staat aufgefangen, weil man sich nicht traut ihn „zu Lehmann gehen“ zu lassen, wie es die arbeitsame deutsche Volksseele gern erzieherisch sehen möchte. Dieses „man“ sind die Gläubiger (und ihre gläubigen Staats"diener") ,  sind die Inhabersklaven der auf dem Kopf stehenden Kreditpyramiden, denen davor graut, dass noch einmal ein Großschuldner, sei es Bank, Produzent oder Staat,  in Konkurs geht.


Und  weil das ganze europäische Projekt schon immer ein den - Stammtischen –Vorauseilen war und ist, darum verbietet sich die eigentlich gesunde Lösung: zurück zur entschuldeten Nation durch Konkurs und Rückkehr zur eigenen Währung und Binnenwirtschaft, und es wird einstweilen auch in Europa das getan, was Japan, Amerika und England getan haben in Gestalt ihrer Zentralbanken: Geld "gedruckt", der Computer macht es.

Und es  murmeln unter anderem  55 Millionen Seelen, unhörbar im unzugänglichen Unbewussten unserer kollektiven Psyche, Seelen die vor zwei Generationen an Orten verschluckt wurden, die nun in unseren Geschichtsbüchern stehen … und da ist auch noch das Hervorbrechende aus der Kruste unserer eigenen Glut …

Unzugänglich im Unbewussten -  aber vorhanden -  wie dort auch  Stern+ Planeten + Monde,  vorhanden in unserer Psyche ... und Unzugänglich wie der Moment der eigenen Geburt für das Bewusstsein. Sie würden gehört werden, unsere Toten,  wenn wir Zeit für sie hätten ... unsere Dichter hören sie.

Und ebenfalls gehört werden würde die heilige Astrologie des vierten Schöpfungstages …


Und Gott sprach
Es werden Lichter an der Feste des Himmels, die da
Scheiden Tag und Nacht
Und geben Zeichen, Zeiten,
Tage, Jahre.
(Moses 1, 14, Luther)

Es war Priestertradition, den Festkalender vom Himmel zu empfangen, aus diesem Wachstums-Auge am Baum Gottes schaut die Astrologie seines Ebenbildes, des Menschen.
Eins kannten die alten Juden:
Das Jubeljahr
Schuldenvergebung
Sie wussten noch mehr …

Der Gott der Genesis ist schon am zweiten Tag am Trennen.
Am dritten Tag wieder: Trennen.
Am vierten Tag wieder: Trennen
und zwar am vierten Tag: die Lichter.

Vierter Tag:
Das Zweitallerheiligste, das Trennen
bedient sich des
Allerheiligsten
des Lichts.

Die astrologische Trennung
Im Menschen zeigt
Zwölf Gesichter,
Monate und Doppelstunden.

Das Bewusstsein trennt das Ganze in Gegensätze
Mann Frau
Feuer Luft
Erde Wasser
um erkennen  zu können.

So könnte man sagen: "sechs Elemente."
Das wäre richtig und falsch.
Denn,
Mann und Frau sind universell,
Oder sexuell, Elemente.
Mann und Frau sind aber mehr als das.
Sie sind Mischtöpfe der vier Elemente
Und Rührquirle nach viererlei Groove
Mit denen die Elemente und Archetypen
Einander verrühren in den Zeiten seit Anbeginn.

Und weil das so ist, darum erfindet die Astrologie - immer noch zwecks Festkalender – Filter, sie erfindet Zeitfilter. Astrologen machen dasselbe, wie Physiker, wenn sie aus dem weißen Licht eine bestimmte Farbe, eine Schwingungsfrequenz,  heraus filtern. Sie können sich dadurch um die Ladungsschwankung in diesem Lichtband kümmern. Genauso macht es der Astrologe, wenn er z.B. für einen betrachteten Zeitraum von den vier … Elementen eines heraus sondert.

Natürlich sind für, sagen wir, wirtschaftliche, wie für alle realen Zustände, alle vier (+2) … Elemente zuständig. Aber …

Hier soll der Glaube vertreten werden, dass die menschliche Wirtschaft der allerkomplexeste Rührtopf des Universums ist – und, dieser Glaube soll bekannt werden, dass es von Selbst belohnt wird, diese undurchdringliche Ganzheit und verrührte Gegebenheit „Menschenwirtschaft“ zu scheiden und zu trennen; dadurch den himmlischen Festkalender empfangend, und deutend … mit anderen Worten, es lohnt, dem ständigen Versuch beizutreten, den Festkalender des Menschen zu empfangen,  ihn - und sei es als Einziger - auf den Märkten und in den Hallen, auf den Inseln und Stationen, auf den Wegen und an den Märkten, bei der Saat, der Pflege und der Ernte, mit sich zu führen.

Jetzt zum „aber …“ im vorletzten Absatz: der Schlüssel zum Deuten der Himmelskonstellationen ist, ihn als Spiegel des irdischen Ganzheits- Rührtopfes, quasi als dessen „weiße“ Gesamtzeit („das „weiße Licht“) zu nehmen und gewissermaßen das Erdelement heraus zu filtern.
Das Element Erde ist nun selber der Mischtopf aller Vierheit. Einen Eindruck von der ewigen Faszination, die von der tragischen Mischungsgeschwängertheit der Erde ausgeht, gibt – im Geiste seines Lehrers, C.G. JUNGs – Erich Neumann in seinem Text: Die Bedeutung des Erdarchetypus für die Neuzeit.

Das Element Erde heraus zu  filtern bedeutet astrologisch das Werkzeug der „Königskonjunktionen“ anzusetzen.
Mundanomaniac hat sich oft und ausführlich mit diesem edlen Filter befasst und verweist auf Beispiele hier und hier.

Die Königskonjunktionen verdanken sich also einem Rhythmus, den vor dreizehn hundert Jahren die klugen Perser beobachtet haben.
Und also kann nach den übergeordneten (historisch werdenden) Wellen geschaut werden, den „Ladungsschwankungen“ im Bereich des Erdelements und es kann auf der Grundlage  gewagt werden, Überlegungen zum Festkalender anzustellen.
Also „Fest“ nicht mehr nur so verstanden, weil vor -zig Generationen eine Gottheit geboren, gestorben, aufgefahren ist, sondern, weil eine lebendige Gottheit heute Zeichen gibt.

Das bedeutet gleichzeitig einen ständiger Glaubensversuch, Gott zu „verstehen“ über Seine Zeichen und Zeiten“,  diese Geschöpfe Seines vierten Tages,  in dankbarer aber ehrenvoller Demut anzunehmen.
Wenn wir soweit sein werden, zu beobachten, wie Königskonjunktionen und ihre Septare am Taktstock der Gegenwart rühren und im  Orchester gerührt sind, dann wird sich dasin der Beobachtung des  Erdelements  von allen Elementen am greifbarsten und unmittelbarsten zeigen.

Sehr vereinfacht sich zu merken:  „Feuer“ ist Trieb und Treiber, repräsentiert den Hunger, der auf ständiger Verbrennung beruhenden Stoffwechsel der Organismen; wird in der Folge der Elemente im Tierkreis abgelöst von der Erde und ihrer Lust an der Sättigung, diese wiederum von der Luft , die als das Darum und Darüber  beteiligt ist mit den „Landschaften der Nerven und Gedanken“, welche die Wege bahnen, auf welchen die Subjekte ihre Lebensmittel erzeugen und tauschen; und mit „Wasser“ sind die „inneren Welten“ der Gefühle, allgemeiner: der Wertungen, angesprochen, welche die Subjekte trennen und verbinden.

Das Erdelement nun erscheint mit seinen Gleichnissen als Summe der Verkörperungen allen wirtschaftens in den Formen der Reserven, der Reviere, der Märkte und des Königs und seiner Richter, der Richter der Erde.

Was ist nun so krisenhaft in der Zeit der obengenannten Serie von drei Septaren des Erdelements, die von 1998 – 2019 dauert?
Es ist die Wirkung des seit 1998 andauernden, 21 Jahre dauernden Vorbeizugs des Neptuns an der Sonne aus seiner Durchwanderung des Richterzeichens Steinbock. Es ist in der "Opposition" der Vorbeizug des Neptuns an der komplementären Sonne der Erdseptare im gegenüberligenden Schoß- und Quellzeichen Krebs.

Damit ist das (vom Standpunkt der Erde aus) dritte Gegensatzpaar Erde-Wasser (= Steinbock-Krebs) in der Resonanz von Neptun als Richter und Sonne als Volksvermögen und Spieleinsatz in Resonanz verbunden.

Nun zeigen in jedem Septar (= Jahrsiebt) die Lichter und Planeten stets wechselnde Zustände an, sind sie doch die jährlichen Momentaufnahmen des Himmels zum exakten jährlichen Geburtstag der Sonne der Königskonjunktion… Daraus folgt, dass allein die Sonne der Königskonjunktion durch all die 7-800 Jahre ihrer Gültigkeit in jedem Septar an der ursprünglichen Stelle der Königskonjunktion steht.
Relativ zu dieser Sonnen-Stelle wandert Neptun jedes Jahr um 2,3° weiter. 1802, zur Königskonjunktion hatte Neptun eine Position auf 18,9° Skorpion.
17.7.1831, UTC 22:37, Nordhalbkugel
30. Septar der Königskonjunktion im Erdelement


1831, zum 30. Geburtstag der Königskonjunktion ist der Neptun mittlerweile um 54,7° vorgerückt und bildet im jetzt laufenden Jahrsiebt die genaueste seiner drei Oppositionen zur Königs-Sonne: 23,6° Steinbock = weniger als 1° Abstand zu Sonne auf 24,5° Krebs.

Beim weiteren Vorrücken erreicht der Neptun erst in 269 Jahren wieder eine solche Hauptkonstellation mit der Sonne, nämlich das Quadrat aus dem Widder.
Es stellen also für die Natur im Allgemeinen und uns Menschen im Besonderen innerhalb der 476 Jahren ab 1802 die gegenwärtigen 21 Jahre Sonne/Neptun/Opposition die einzige Korrekturmöglichkeit dar, die zur Verfügung steht. Das macht die gegenwärtige Krise so tief, so bedeutungsvoll und so schwer begreiflich für alle Beteiligten.

Es geht bei „Sonne“ ja immer um Verschwendung, Risiko, Spiel, Abenteuer. Die Mittel dazu sind - im Zeichen „Löwe“die Mittel, über die im natürlichen Tierkreis die Frauen, die Familien, die Völker – kurz Krebs - verfügen. Aber Löwe ist Folge von Krebs, ist Sohn der Mutter (wie Jupiter Sohn des Vaters) und geborener Verschwender von Vermögen - und, nach dem mythischen Traum der Mutter, im Wagnis der Held.

Erzeugt werden diese Mittel im ersten Quadranten des Tierkreises, im Stoffwechsel (Widder) der Gesellschaft mit ihrer Ressourcen (Stier) und deren Kommunikation (Zwillinge).
Die Grundlagen und Installationen zur Erzeugung, seien es Grund und Boden, Fabriken, Labore … besitzen aber die Familien, die  gründen, erben und vererben. Also zweiter Quadrant des Tierkreises von Krebs bis Jungfrau.

Mit Beginn des 19. Jahrhunderts, also seit der jüngsten Königskonjunktion im Erdelement (1802), begann der neue Reichtum des Industrie-Kapitalismus zusammen zu strömen. Seitdem hat ein ihm innewohnendes Gesetz immer wieder dazu geführt, dass seine Produktivität größer wurde, als die zahlungsfähige Nachfrage am Markt, das Ergebnis: die Krise.
Nachdem im zwanzigsten Jahrhundert entdeckt wurde, dass mit der Verleihung von Geld noch weit mehr Gewinn zu machen (und zu verlieren) ist, als in der Realwirtschaft, haben die Ritter und Helden der Finanzindustrie diese Welt in Besitz genommen. Die großen Spieler auf diesem Markt erzielen Jahres-Renditen von 25% und scheuen auch die 30% nicht. Solche Renditen sind in der normalen Realwirtschaft unbekannt.
Die Finanzritter brauchen allerdings eine Realwirtschaft, die gute Geschäfte macht und investiert, die von ihnen leihen und zurückzahlen kann.
Da aber  liegt der Hase im Pfeffer. Es hätte keine Subprime-Krise in den USA gegeben, wenn Hypotheken für den Hausbau nur an zahlungsfähige Bauwillige verliehen worden wären. Diese aber waren in viel zu geringer Menge am Markt, als dass sie den Motor für den gesamten Wirtschaftskreislauf der USA (und damit der Welt) hätten in Schwung setzen können. Also wurde die eingebildete Zahlungsfähigkeit zum Motor des Booms nach dem Jahrtausendwechsel.

Amerika wäre ohne den Hypotheken-Schwindel nicht aus der tiefen Krise von 2000 herausgekommen, die wiederum eine Folge des Internet-Gründer-Schwindels der neunziger Jahre war, die wiederum eine Folge … usw.
Und wie in den USA, so auf der ganzen Welt: wenn die Chinesen den Amerikanern nicht 2 Billionen $ geliehen hätten, wären die Chinesen auf ihren Produkten sitzen geblieben, hätten sie den  Deutschen nicht ihre begehrten Produktionsausrüstungen und Autos abkaufen können. Hätten die deutschen, schweizer, französischen Banken nicht den „faulen“ Griechen u.a. ihre überschüssigen Milliarden geliehen, so hätten diese nicht ihre BMWs, Panzer, U-Boote … Produktionsanlagen, kaufen können.

Die Deutschen glauben an das Sparen, weiß man jenseits der deutschen Grenzen. Endet aber die gegenseitige Verschuldung, ist die Weltwirtschaft am Ende, das haben deutsche „Wirtschaftsexperten“ an Stammtischen und in Redaktionen noch lange nicht eingesehen.

Die Wirtschaft des Menschen ist offenbar durch ihren Erfolg im eigenen Mark gefährdet. Sie siegt sich über die Erhöhung der Produktivität (immer mehr Output zu immer weniger Lohnkosten) immer wieder tot, denn der Output muss ja mit Löhnen gekauft werden …
Also muss die Verschuldung unendlich werden, damit unendliche Nachfrage ein unendliches Angebot abnehmen kann.

Womit wir wir wieder am unbegreiflichen Neptun im Steinbock (= das Kind ist der Richter) angelangt sind. Neptun hebt alle Begrenzungen auf und lässt alles geschehen und alle gewähren. Auf der Stufe des Staates („Richters“) entspricht dem ziemlich verblüffend die sogenannte neo-liberale Ideologie, die da sagt: der Markt weiß alles, gleicht alles aus, hat alles eingepreist, ergo  der Staat hat am  Markt nichts zu suchen.
Das ist eine Ideologie des Absoluten, die dem Neptun im Steinbock völlig entspricht und die der Verschwendungslust des Spielers „Sonne“ alle notwendigen Steinbock-Regulative aus dem Weg räumt.

Neptun bewirkt „Fische“,  heißt: Ende und Anfang im Tierkreis. Es geht um die völlige Auflösung bislang gültiger Regeln beim Spiel mit den Ressourcen und um einen völligen, aus dem  Dunkel des Unbewussten hervorgehenden Neubeginn der Art und  Weise, auf der Erde zu wirtschaften. Mit diesem ist die Gegenwart schwanger ist bis 2019. Bis 2012 aber gehen wir über den Scheitel dieser von 1802 bis 2280 dauernden Epoche, in welcher die Verschwendung, sprich Verschuldung, bar aller äußeren Widerstände, bis zur Verzweiflung ins Extrem laufen kann.

Hoffnung kann allein aus dem Mond kommen, dem die Krebssonne Untertan sein muss. Das hieße im Falle Griechenlands: wie immer bei Krebs: der Weg nach innen, Konkurs, zurück zur Drachme, Ausscheiden aus dem Welt-Finanz-Markt, zurück zum „griechischen“ Tempo, zurück zur nationalen Produktion der nationalen Notwendigkeiten und zu den heimischen Märkten usw. die geschützt sind – nicht von Zöllen – sondern vom griechischen Genius und seinen seelischen Werten: Muße, Anspruchslosigkeit, Lebensfreude, mythische Weite, kurz: den Werten einer ländlich musischen Zivilisation.

Königkonjunktion im Erdelement, 30. Septar,
vom 17.7.1831, UTC 22:37, gültig 2005 – 2012 für Griechenland (Athen)

Hier kann man erkennen, wie ab dem 17. März 2010 oben auf dem Gebiet Steinbock, des Staates, sich Neptun = die Auflösung, vollzieht und wie unten  Löwe, das Vermögen des Volkes (Sonne im Krebs und Haus Vier), von der Resonanz dieser Auflösung erfasst ist.
Mond aber, das Volk, muss dieses direkt (durch Jungfrau/Merkur) und indirekt (Venus, beherrscht von Löwe/Sonne) geschehen lassen. Mond hat aber in dieser Scheitelphase die außergewöhnliche Resonanz von Uranus (Überblick), Jupiter (Versöhnung) und Mars (Anfang). Wie auch das Tasten nach dem Neuen im einzelnen vor sich geht, ihm fehlt doch die Bösartigkeit, wie sie von manchen Verbindungen,  z.B. von einem Mars/Mond/Pluto,
ausgeht.

Die Geschichte zeigt, die Ausbrüche aus den Szenarien  des Gewohnten und Erwarteten geschehen unerwartet. Und immer gehen den Ausbrüchen in der Tat die Ausbrüche in den Gefühlen und Gedanken voraus.
Solch eine Zeit ist jetzt. Zeit der Worte, Zeit der Gedanken, während der sich die Taten der überkommenen Mächte ins Extrem verlieren und die in uns angelegten Priester der Menschenreligion  den Himmel nach Festen und Feiern abzusuchen sich befleißigen sollen, damit die kommende Menschenwirtschaft von Kalender kundigen gesichert und begleitet werden wird in ihrem Ausgang aus der globalen, zurück zur planetarischen Wirtschaft mit ihren lokalen Organen, die den Menschen seit Anbeginn der Menschwerdung innen und außen begleiten.

Gespeichert: 6.5.2010, gepostet:  UTC  16:59.

Montag, 3. Mai 2010

Tschernobyl für Tiere, Pflanzen und menschliche Herzen

3.5. - 10.5. 2010
unter dem Nördlichen Tierkreis
und unter den Nördlichen Königskonjunktionen
der vier Elemente Feuer, Erde, Luft und Wasser
aus den Jahren 1603, 1802, 1980 und 1305

( Anklicken vergrößert)



Blow Out, 20.4.2010, 22:00 DST
vor Louisiana 28,5° N, 90° W
Heute erscheint es fast unglaublich, wenn in den Bergen sich Tragödien von der Art ereignen, wie die der Viererseilschaft  vom Olympia-Sommer 1936 am Eiger, denn verlässliche Wettervoraussagen sind heute allgegenwärtig und solche Heldentaten, wie das Zwangsbiwak einer Vierergruppe über Ostern am Grossvenediger, erscheinen als Heldentaten von Ignoranten.
Anders ist es mit den „Wetter“-Voraussagen der Astrologie. Das Mundane Tagebuch z.B. beginnt jede Woche mit der Übersicht über die  Konstellationen der Woche. Wenn sich dann  die Hereinbrüche des Unerwarteten ereignen, genügt ein rascher Blick und die begleitende Himmelskonstellation ist festgestellt.
Der Aszendent, jeweils das Tor in die Erscheinung, zeigt auf den ersten Blick die Lage an.
Im Golf von Mexiko zum Beispiel knallte es unerwartet am 20. April gegen 22:00 Ortszeit. Aszendent: Schütze. Feuer, das Element des Schützen, als Herrscher des Aszendenten besagt, dass es zu einer Ausbreitung in den Raum kommt, denn Feuer = Strahlung entfernt sich von der Strahlungsquelle in alle Richtungen.
Ein anderer „Blow Out“: 26.4.1986, Tschernobyl
Das, was sich am Aszendenten als Feuerzustand ausbreitet ist bei Widder Blitz und Flamme, bei Sonne moderate Hitze und bei Schütze eine (Zusammen-)Fügung, genau genommen: gefügte Brisanz. Das, was dem sich Ausdehnenden, sozusagen als Kapazität, entgegenkommt sind im Zeichen der Zwillinge, Wege und Vorrichtungen.  Der Zwillingsmerkur ist der, dem, nach der astrologischen Anschauung als Luftplanet, in der physikalischen Welt alle Fluide, alle Gase unterstehen, er ist der , der diese konstelliert. Gas-Explosionen, also auch die Blow Outs bei Öl - und Gasborungen, bedürfen also des Merkurs und - sie bedürfen  des zündenden Funkens, der  in der astrologischen Sprache klar und eindeutig von niemand anderem, als von Mars zu beziehen ist .
 Um die Katastrophe vor Louisiana, die das Zeug hat zur Jahrhundertkatastrophe anzuwachsen,  für die Erkenntnis einzugrenzen, nämlich als Katastrophe von hoher astrologischer Wahrscheinlichkeit in einer zweiten explosiven Woche, ist das Quadrat Merkur/Mars genügend und hinreichend deutlich: der Himmel gibt Zeichen und Zeiten: Entzündungen auf dem Weg.
Erschwerend kommt in diesem Fall hinzu, dass Merkur, indem er auch die Jungfrau regiert, den Saturn „im Gefolge“ hat. Saturn wird dadurch auf Merkurs Gefielden  (Wege, Gestelle, Anlagen) seine Herrschaft ausüben, und, als Schließender, Einschränkender, dort, wo Merkur steht – 12,3° Stier = am Wurzelgrund,  diesem dienstbar machen -  im vorliegen Sonder-Fall aber in seiner seltenen Opposition zu Uranus, und dadurch beim Schließen … ja, wie soll man sagen: irritiert ...
Es ist ja ein Saturn immer erforderlich, um etwas zu begrenzen, zu beenden, abzuschließen, ein Saturn – oder: ein Rückgrat. Wenn aber gleichzeitig mit Saturn auch Uranus regiert, dann zeigt das: „Aufhebung der Regel(ung)“ durch „Aufhebung des Bestimmenden“
 an, weil, wie sich immer wieder beobachten lässt, zuletzt am Eyjafjalla,  Uranus als Prinzip der Aufhebung = des Leichten gebietet, wie sein Symbol sinnfällig macht.
In seinem Zeichen  sind also vulkanische Magmaströme, Sturmwirbel, Gase, Revolutionen und – der heilige Orgasmus -  kurz, alle Erleichterungen, unterwegs.
Das Ministerium für astrologische Risiko-Analyse hätte also für
Merkur
Mars
Uranus
Saturn
Warnung zu geben gehabt.
Ebenso für die Häuser, die beherrscht sind von den Zeichen:
Widder
Zwillinge
Jungfrau
Steinbock
Wassermann
und für alle in diesen Häusern weilenden Zeitzeiger.
Für diese alle hätte zu gelten: „Sonderprogramm“ und „genau beobachten“ … wie denn bitte kann sonst das künftig und schließlich  jahrtausendealte Buch zustande kommen, das unsere Glückstage und Katastrophen verzeichnet, beobachtet und betrachtet von den hingegebenen Astrologen solcher Mundanen Tagebücher, wie das,  welches Mundanomaniac 2007 schließlich begonnen hat.
Das Erd- und Bodenamt muß daher unter Umständen alle Bohrungen stoppen, Bohrungen - und was sonst vielleicht noch? Ja, alle, weil man nie vorher genau wissen kann, w e l c h e s Opfer ausersehen ist, man kann höchstens eingrenzen und ausschließen, siehe die Überlegungen zum Flug des polnischen Präsidenten.
Alle Bohrungen auf der Nordhalbkugel aussetzen in einer solchen Lage? Zumindest vielleicht für die Stunden, wo Widder, Zwillinge und Jungfrau am Horizont aufsteigen? " Die Gottesfurcht ist aller Weisheit Anfang" (Sprüche Salomos, 9.10) Auch - wenn es "kindisch ist" – aus Gottesfurcht. Diese,  die im unversehrten Kind eingeboren ist … diese Furcht  Gottes, vor sich selbst letztlich,   die davor warnt Gott zu versuchen oder "Gottes Segen" für garantiert zu nehmen ... ausgerechnet der moderne Mensch, für den "Gott"  kein psychischer Inhalt mehr ist ... er hätte bei seinen riskanten Unternehmungen einen Sinn nötig, der ihm, sagen wir es modern, den Respekt vor "Schwarzen Schwänen" wach hält.
Mangels Gottesfurcht bleibt nur der Herzweg – alles Herzlose ist – monströs, das beweisen gerade die Tschernobyls für Menschen und Tiere:
die Tschernobyls, die Prince Williams Sounds,
die – drill baby drill – Louisiana your Schwemmlands
Zauberlehrlings newest desaster turning into kill baby kill
Die Risk – Taker get religion – this ist all bad news
 healing by hurting message
Religion aus dem allgemeinen Alarm
Produkt aus Naturwissenschaft und kindlicher Weisheit.
(War nicht Laotse von einem Kind und einem Esel begleitet
als er auf die Zöllner traf?)
Allgemeinen Alarm hätte das Ministerium auszugeben gehabt - nicht nur aus Anlass des Eyjafjalla - wenn  Wochen gegenwärtig sind,  wie unsere jetzt,  wo die explosive Merkur – Mars – Konstellation lauert.
 Die Amerikaner haben ein schönes Wort: weigh in
Ein Ministerium  hätte die Risiken so öffentlich und genau zu wiegen, wie es die Boxställe mit ihren Champions vor dem Kampf zu tun pflegen.
Es hätte Regelauftritte mit grundsätzlichen Klima-Wägungen und laufende Überblicke zu produzieren.
Öffentlich, Global,  lokal.
Es hätten die Zentralpersonen („Häuptlinge“) unter Beiziehung  obigen Ministeriums öffentlich abzuwägen, ob nicht ein Bohrstopp übers ganze Jahr zu verhängen wäre, wenn man die "Religion" unseres Himmels ernst nehmen würde,aber das ist schon vorgegriffen auf den nächsten Abschnitt.
Es gibt mit statistischer Sicherheit vertrackte Verbindung am Frühlingshimmel , wo man froh sein kann, wenn man einen "Joker" - das astrologische Risiko-Bewusstsein - hat, weil man, ich sag’s offen, ohne Religion – wie man jetzt merkt – den Dämonen schutzlos ausgeliefert ist, die gewissen echten und „mexikanischen“ Bakterien … besoffenen Tankerkapitänen, Gasblasen im Shelf … und Meistern  im Universum gleichen ...
 Soweit ohne Religion gekommen zu sein, wie wir bis 2010,  in der Herrschaft der Zauberlehrlinge (?) und immer noch vorhanden  zu sein – ist das ein Wunder, ist garantiert?
Aber müssen wir das haben? Diesen tierischen Kummer , der auf allen Kontinenten dem verdrängten einfachen Leben das Dasein so unerträglich macht?
Ich bin seiner seit Kindstagen überdrüssig.
 Scheissen wir auf die Dämonen und ziehen wir soviel Liebe wie möglich aus dem Herzen des gotterschaffenen  täglichen vierten Schöpfungstages in kindlicher Dankbarkeit und nächtlicher Dunkelheit erhellt von der Schrift der Lichter und Planeten hinter den zwölf Tierkreisgesichtern des uns unsichtbar anblickenden Gottes.
So sprechen  Mond und Sonne,  Schoß der Nacht und Herz des Tages, im Menschen.
Solange allerdings das vorzeitliche Prinzip „time is money“ als Reptilienratio über allen cordialen Entscheidungen der öffentlichen und privaten Politik regiert, regieren die Propheten des abgeschafften Untergangs über die Bankhäuser ... den Weg ins Inferno.
Und es muß scheinbar krachen. Was heißt scheinbar? fragt der Geist der Meeresschildkröten? "Scheinbar" heißt - ob Tschernobyl oder Louisiana - ein reales Erstes Haus samt Aszendenten fliegt in die Luft, obwohl das doch "unmöglich" war. Das ist das Vor-Zeitalter, in dem in der Risiko-Analyse gewisse vertrackte Verbindungen am Himmel außer  Betracht geblieben sind.
Aber wie schön es dann gehen kann, mit Forschern, Ministerien und Apparaten - wenn es gehen muss -  hat unser lieber Eyjafjalla freundlich gezeigt.
Hier beendet der Esel die erste seiner Betrachtungen, nämlich die über einen Tag, den 20.April 2010.
Gespeichert:  3.5.2010, UTC 15:44, gepostes als erster Mai-Post in diesem Jahr: 16:17.