Freitag, 20. Januar 2012

Wie schön, eine Nacktschnecke



Und wieder eine kleine Meldung, die Mundanomaniac auch persönlich (oder?) betrifft, aber allgemeine Bedeutung hat.

Freunde der Mundanastrologie wissen, dass seit 2003  ein Eckstein der mundanstrologischen Anschauungen, die  Wolfgang Döbereiner seit den siebziger Jahren lehrt, gefallen ist. Das geschah, als am 4. Okt. 2003 der Schweizer Astrologe und Mathematiker Rüdiger Plantiko einen Vortrag hielt .Titel:

Die letzten 1200 Jahre im Lichte der Grossen Konjunktionen

Der „Eckstein“, den Plantiko umstürzte, war die Meinung   Döbereiners, dass die letzte, "unsere", Königskonjunktion im Erdelement, folgend der vorangehenden vom 7.11.1007  die  vom 26.1.1842 gewesen sei.
 In seinem Vortrag weist Plantiko nach, dass die"Mutationskonjunktion" (wie er sie nennt)  im Erdelement,  sich schon vierzig Jahre früher, nämlich am 17.7.1802 ereignet hatte.
Soweit, so gut, abgesehen davon, dass Döbereiner es meines Wissens bis heute nicht über sich gebracht hat, seinen Irrtum, also seine Menschlichkeit, einzugestehen,  er sich statt dessen genötigt sah, eine neue Theorie zu erfinden, nach der die 1842ger weiterhin gültig sei, weil diese KK sich im Steinbock ereignet habe und sie damit „bestimmend“ sei.

Die gegensätzlichen Auffassungen bestehen nun also. Solange jeder sich jeder selbst ein Urteil bildet kein Problem:  Jedem heutigen wie  kommenden Mundanastrologen ist aufgegeben, allen Vorgaben mit Mißtrauen zu begegnen, Astrologen bleiben  Menschen
und m ü s s e n  sich irren. Daher das Gebet des Astrologen:  Möge die Zahl und Summe meiner Irrtümer endlich sein.

Als ich im Februar 2006 Plantikos Beitrag las, angelockt von Abu Ma'shar, dem Meister aus Bagdad,  hat mir der Pluto von 1802 ein großes „Aha“ beschert.
Seit ich mit 39 Jahren,  gottergriffen aber ohne Weg,   durch Lektüre von Döbereiner der Astrologie verfallen war, habe ich mich manchmal gefragt, wieso gerade dieser?

Es ist  als Mann ja wirklich nicht leicht, auf eine ausgefallenere Berufung  zu kommen.

Im Speziellen meiner eignen Gedanken war mir 2006 schon lange gewiss, dass die Astrologie in ihrer geistigen Eigenart von bildhaftem Strukturzwang nirgendwo anders „daheim“ sein konnte, als im Skorpion und dass folglich Pluto ihr „Gott“ sei.

 Und da kam es:  Pluto ERDE am 17.7.1802 auf 6,8° Fische daneben meine Sonne bei 7,2° Fische , da kam dann eben dieses wirklich große „Ahh ...aaa“.


Nun die Tatsache:

Venus, die Vielbeinige und bilderreiche  ist gestern über 6,8° Fische, mithin über den Erdpluto gewandert in nächster Resonanz zu meiner Sonne. Und was passiert?

Die pageloads des  Mundanen Tagebuchs, die bisher am 16. August 2011 ihren Rekord mit 381 Aufrufen hatten, schnellten gestern zum Übergang von Venus über Erdpluto/Sonne-Mundanomanic auf 755 hoch. Wie das genau zugegangen ist entzieht sich allerdings meiner Einsicht. Der Anstieg von Besuchen (blau) und Wiederholten Besuchen (orange) hielt sich nämlich, wie erkennbar, in Grenzen.






         mundanes tagebuch            Today⇓  Yesterday⇓  This Month⇓  Total⇓
                                    
                                                              159             755             3,583            83,697 


                       
                       

(Anklicken vergrößert)

                    

In meiner Art, die Konstellationen der jeweils folgenden Woche darzustellen, zeige ich  in den Farben der vier Elemente gesprenkelten Balkenkreuze durchs Zentrum der Zeichnung.  Folgt man ihnen ausgehend vom Zentrum so landet man an einem der vier Balkenenden bei einem Transit über ein Königslicht oder einen Königsplaneten.  Dann rede ich von „Einträgen“ in die Äonen-Bücher  der Elemente, die an  Tagen, wie diesem von Gott eingeplant sind.
Für solch einen  Eintrag ins Äonen-Buch des Erdelements wollte ich  obiges Ereignis melden.

Soweit die Quantität.
Und die Qualität?
Darüber gestern direkt

Gespeichert 20.1.2012, UTC 16:13, (ASC 4° Löwe, = Mundanomaniacs Pluto!)
gepostet: UTC 16:33

Dienstag, 17. Januar 2012

Unglaublich

Der Mars sorgt für angekündigte Überraschungen. Vorletzte Woche notierte ich:

Mars
rasender Strahl und Stahl in der
immer dickeren Suppe der Jungfrau
kurz vor dem Steckenbleiben

und gestern in der Wochenschau:

Mars in der Jungfrau der Strom im Stau der Scheiße
in den Gedärmen des Lebens

 und zwei Stunden später klingelt es an der Haustür und die Hauswirtin steht da und erklärt, dass im Moment keiner auf's Klo darf und dass wir im Keller einen Stau in der Abwasserleitung haben und dass in einem Lagerraum - sie mit gedämpfter Stimme - : "die Scheiße rausquillt". Der weitere Nachmittag gehörte dann   der Rohr-Auspump-Firma und dem Installateur der den Rohrbruch rausflexte und ein neues Rohrstück einsetzte.

Und heute, weil der Installateur grade da war, hat die Hauswirtin uns - alles neu macht der Mars -  heute Vormittag gleich noch ein neues Klo samt  Spülkasten spendiert ... und einen neuen Boiler.

Etwas ähnlich Drastisches habe ich schon mal erlebt:

Vor Jahren, genauer vor 2006, als ich noch an Döbereiners Königskonjunktion (KK) im Erdelement von 1842 "glaubte", habe ich an dem Tag, als der Mars über den Mars der KK ging, zu meiner Frau gesagt: Heute ist übrigens sowas, wie der Welttag des Feuers". Ein paar Stunden später hatten wir dann einen Kaminbrand (glimpflich) und die Feuerwehr kam mit Tatü Tata.

Der Mars also ... aber in unserem Fall glimpflich.
Im Übrigen, ich bin Astrologe, ich lass mich überraschen,

sagt Mundanomaniac


Gepostet 17.1.2012, UTC 19:10.


Montag, 16. Januar 2012

Sonne, Held und Vater vormTanz

16. - 23. 1. 2012
unter dem Nördlichen Tierkreis
und unter den Nördlichen Königskonjunktionen
der vier Elemente Feuer, Erde, Luft und Wasser
aus den Jahren 1603, 1802, 1980 und 1305
( Anklicken vergrößert)



 Himmlische Wasserstände über der Murnauer Boje


Saturn und Jupiter im Wechselgesang der Opposition
Vatergott  und Sohngott
noch bis in den Februar hinein

Der Mythos belehrt uns, dass der Sohn - Archetypus oder Gott als Sohn die Neigung hat, sich in Zwei aufzuteilen: Kain und Abel, Jakob und Esau … auch, wenn wir sagen: „das ist nur eine Weise des Erzählens“, so ist es eben doch diese Variante, die im Mythos immer wiederkehrt…
Im Märchen sind es typischerweise Drei Söhne in deren Charakter die Spaltung greifbar wird …
Der griechische Mythos nun kennt die Zwillinge, Bruderpaar, das einander lieb hat, von dem der eine sterblich und der andere unsterblich war. Diese Zwillinge, Götter der Bruderliebe, teilen ihr Los durch zwei.
Jeder reicht dem anderen ein halbes Los herüber
Zwillinge ist ein Luftzeichen daher Geistzeichen


Mundanomaniac versteht diesen Montag:


Saturn in der Waage
ernste Bilanz
Urteil
Liebe
Leichtigkeit

Jupiter im Stier
In der Herde des Vaters bleibender
und
in die Herde des Vaters zurückkommender
verlorener Sohn



Diese Opposition schaut uns bis in den Februar an ... wohl denen, die diesem Zwiegespräch beiwohnen und wohl denen die solche kennen

Held über den Parteien,
Jupiter im Stier

Weiteres dazu unten.




Hier weiter in die Woche hinein

mit Merkur, der in der Außenwelt  die Urteile des höchstväterlichen  Rats des Steinbocks ausmisst  und protokolliert
sowie in selbiger Gestalt  Merkuria mit ihren Steinbock-Protokollen von den Urteilen über die inneren Werte und Waren

Venus
Wurzel und Bilanz in den Tiefen der Psyche
wo sie schwebend über den Tiefen
die Fische das Grasen lehrt

Mars in der Jungfrau der Strom im Stau der Scheiße
in den Gedärmen des Lebens
Uranus im Widder,  daher die aufsteigende Idee im Stau des Mars
der seiner Natur nach
dringend der fälligen Reflexion auf dem Rückzug bedarf

Pluto vielleicht erholen sich die Ahnen mal jetzt von dem herbst-winterlichen Vorbeimarsch der lebendigen Götter. Pluto ist nicht angefunkt.

Bliebe noch zu bemerken, da Venus zum Wochenende bei Neptun zu Gast war: sie winken einander noch einmal zu …

Und Sonne? Sonst die erste, diese Woche am Schluß, vor der Mondin:
Sonne im Steinbock heißt: Urteil des Herzens
so wie
Sonne im Wassermann: Idee des Herzens heißt
und
Sonne in den Fischen: Philosophie des Herzens


Und  zur Fortsetzung von oben:
Saturn und Jupiter:

Sonne wandert auf den Tanzplatz
in der Mitte der Welt zu
wo Saturn und Jupiter in Herzensfreude
die Rückkehr des verlorenen Sohns
feiern …

und, um gleich mit Sonne weiterzumachen bei den
Transiten auf die
Königskonjunktionen der Elemente

Sonne ab Samstag im himmelblauen LUFTelement
Denklust des Wassermanns
und auf den Tag genau am Samstag
beim virtuellen Frühlingsgott des LUFTelements
bei auf der wilden Schar des blauen Mars und ihrer Suche nach freier Wildnis des Geists
Zeit für Einträge ins Äonenbuch der LUFT

Und hier mehr von den Elementen

ERDE
Venus besucht Pluto des Elements ERDE
seit 1802  anzeigend die seelischen Bereitschaften der ERDE ...
im Zeichen von Stier – Jungfrau – Steinbock
- Gesellschaft – Privathaushalt - Gewissenh
... hinsichtlich der Treue zu den Ahnen und den Nachkommen

WASSER

Jetzt  und heute Merkur
himmlischer Bote und Schreiber der Urteile
in der jahrhundertealten Lust an den Höhen in den Tiefen der Zeit
seit 1305,  als Sonne und Merkur der Königskonjunktion im Wasserelement an dieser Stelle lagerten
„väterliche Urteile des Herzens und der Vernunft“
der Königskonjunktion im Wasserelement von 1305
im ewigen Jenseits
des hellen Mittags
genannt Steinbock


Und schließlich die himmlische Schleimspur  der eiligen  Schneckin Mond in dieser Woche

Resonanz im Inneren
aus den Weiten der Anschauung
Waage - Skorpion - Schütze
  und zuletzt
aus den Gefielden der lebendigen Ewigkeit
erste Dimension:
Mitte
Steinbock



Passend zum Tanz in der Mitte

http://blogs.aljazeera.net/africa/2012/01/13/libyan-art-heart

und zu den zwei hohen Tänzern

Natur und Kunst
oder Saturn und Jupiter

Du waltest hoch am Tag' und es blühet dein
Gesetz, du hältst die  Waage, Saturnus Sohn!
Und theilst die Loos' und ruhest froh im
Ruhm der unsterblichen Herrscherkünste

Doch in den Abgrund, sagen die Sänger sich,
Habst du den alten Vater, den eignen, einst
Verwiesen und es jammre drunten,
Da, wo die Wilden vor Dir mit Recht sind,

Schuldlos der Gott der goldenen Zeit schon längst:
Einst mühelos und größer, wie du, wenn schon
Er kein Gebot aussprach und ihn der
Sterblichen keiner mit Namen nannte.

Herab denn oder schäme des Danks dich nicht!
Und willst du bleiben, diene dem Aelteren,
Und gönn' es ihm, dass ihn vor Allen,
Göttern und Menschen, der Sänger nenne!

Und hab' ich erst am Herzen Lebendiges
Gefühlt und dämmert, was du gestaltetest
Und was in ihrer Wiege mir, in
Wonne die wandelnde Zeit entschlafen,

Dann hör' ich dich, Kronion! und kenne dich,
Den weisen Meister, welcher, wie wir, ein Sohn
Der Zeit, Gesetze giebt und, was die
Heilige Dämmerung birgt, verkündet.

Friedrich Hölderlin, 1800



Gespeichert 16.1.2012  UTC 14:21, gepostet: UTC 15:39

Montag, 9. Januar 2012

Nachrichten vom Urteil und Löschung von Ladung, 2.0

9. - 16. 1. 2012
unter dem Nördlichen Tierkreis
und unter den Nördlichen Königskonjunktionen
der vier Elemente Feuer, Erde, Luft und Wasser
aus den Jahren 1603, 1802, 1980 und 1305
( Anklicken vergrößert)







Himmlische Wasserstände über der Murnauer Boje


604.800 Sekunden …

ticken in jeder Woche durchs Geschehen. Ein Ereignis tippt auf eine von ihnen …

Saturn und Jupiter im Wechselgesang der Opposition
Vatergott  und Sohngott
noch bis in den Februar hinein

"Ganz abgesehen von einer möglichen persönlichen Bedeutung des Vaters, ..., hat die Vaterimago auch eine ganz allgemeine Bedeutung als Logos resp. Geist, mit einem  ganz besonderem Charakteristikum des Väterlichen. Der Logos  ist bekanntlich an und für sich nicht notwendig väterlich. Er kann auch, wie wir wissen, sohnhaft sein. In diesem letzteren Fall fehlt ihm die väterliche Qualität. Der sohnhafte Logos ist der erzeugte Logos, der väterliche dagegen ist ein zeugender, väterlich hegender und betreuender. Der sohnhafte Logos hat im allgemeinen den Charakter eines heldenhaft schroffen   Bekenntnisses, das den Empfänger zu gleichermaßen selbständiger Entscheidung herausfordert. Das Erzeugende, Väterliche hingegen ist Einführung, Führ ung, Begleitung, Erziehung. Es explodiert nicht wie eine Bombe oder wie Feuerwerk, sondern es nimmt den Unwissenden oder Unwilligen an der Hand und führt ihn sozusagen auf sicherem Wege durch die unwirtliche Dunkelheit."
C. G. JUNG, Brief an Keyserling, 10.5.1932



 Mundanomaniac versteht diesen Montag:


Saturn in der Waage
das göttliche Maß der Gerechtigkeit rettet allein die Lage

Jupiter im Stier
Heroisch aufrufend zur Rechtschaffenheit nach dem Aufstand

„Heroisch“ bedeutet: den übermächtigen Drachen der Herrscherin ERDE  fest ins Auge fassend … die Gier

Diese Opposition schaut uns bis in den Februar an ... wohl denen, die diesem Zwiegespräch in den Sachen  der Welt bewusst beiwohnen

Der Held über den Parteien, Jupiter im Stier versammelt die Söhne des Landes zwischen sich und den Vater.


Montag:
dieses Quadrat beschäftigt unsere merkurischen  Rezeptoren heute bis übermorgen
 
 
Merkur der Schreiber
in seinem jährlichen Plutoprotokoll
bis weit in die Zwanziger Jahre hinein
im Steinbock
am hohen Mittag
väterlicher Sorge


heute im Anlauf auf Pluto noch
im Zwiegesang des Quadrats mit
Uranus Menschengeist im wilden Licht
des Morgens

und draufzu
 auf das Urteil der  im Pluto anwesenden
Nichtanwesenden

demgemäß auf den Pluto - Merkur - Eintrag ins blaue
Äonenbuch
dieser Jahre

2012:
Merkur und Pluto
darunter Lüge und Wahnsinn
besuchen:



„väterliche Philosophie des Herzens und der Vernunft“
der Königskonjunktion im Luftelement von 1980
im ewigen Jenseits
des hellen Mittags
genannt Steinbock


Jetzt ein Wort zur Venus diese Woche

im Wassermann unter den Himmeln
wurzelnde Flechtende

Vielzahl der Stämme
Netze und Körbe

darinnen die Beute des Windes

gelöst in der Heimlichkeit
des reinen Wassers über der Welt






Und unbehelligt ziehen diese Woche ihre Bahn ...

Sonne den väterlichen Logos des Steinbocks  mit der warmen Philosophie des Herzens belebend
trotz donnernder  Strenge


Mars
rasender Strahl und Stahl in der
immer dickeren Suppe der Jungfrau
kurz vor dem Steckenbleiben

 

War es das diese Woche?

Nein, nun wollen wir auch die Schnecke nicht vergessen, die rhythmisch nach Laune leuchtend, oder, immer auch kurz wieder, ganz  verfinstert über den Nachthimmel kriecht sie Sehnsucht spiegelndes
rätselhaftes
"Erlebnis der Nacht"

sie Mondin

Sehnsucht nach Geborgenheit
der Güte
im eignen Schoß
in Wagnis und Einsatz
in Klugheit und Respekt
und
in Schönheit und Erleichterung


und weitere Eintragungen in die Äonenbücher der Vier Elemente:
Venus bei der Speisung der Unsterblichen des grünen Pluto und der marsisch tobenden Kinder des WASSERS in den grünen Träumen seit 1305

denn,  nicht zu übersehen: Venus und mit ihr die Ladung der Zeit im Übergang und Überflug  über den Zorn des grünen Mars von 2011 . Zur Erinnerung





Nachtrag Sonntag 15.1.

Venus nun in ihren Tauchgängen in den Tiefen der Psyche
hier auf der Erde heute im Hof
der Mondin der ERDE von 1802
bereit zu Entladungvorgängen für neue Eintrage
die hinzu kommen zu denen der Ahnen
in die Annalen des Äons


9.1.2012, gespeichert UTC 13:41, gepostet: UTC 14:19.
















Freitag, 6. Januar 2012

Offene Neujahrsantwort an eine Leserin

Liebe X,

Deine Silvestermail hat mich in Verlegenheit gebracht: Du zählst her, was die nächsten fernsten Himmlischen grade, trabantisch,  planetarisch angezeigt, mit Dir „machen“, erzählst aus Deinem Traum, stellst Betrachtungen über Dich an, usw.,  kurz das ganze Programm.

Zu dem, was Du da unaufgefordert mir eröffnest,  gebührt sich meinerseits normalerweise Schweigen, denn wir haben, weder privat noch beruflich ein intimes Verhältnis. Aber, nun fühlt sich der Oberlehrer in mir herausgefordert …

Ich kenne das von mir, das ist ein Einbruch. Das ist speziell der seelische Einbruch eines Krebsaszendenten. Einbrecher(in) ist immer der Aszendent, ist immer  grad „nur“ der unschuldige Impuls. Im Falle Krebsaszendent Einbruch immer mit Intimem.

Dabei darfst Du nur nicht vergessen, oder sollte Dir bewusst werden, dass der unschuldige Impuls   blind ist. Er „übersieht“ wunderbar,  dass unsere  ersten 3 Häuser/Zeichen/Elemente unser aller Reptilienerbe fassen. Im ersten Quadranten sind wir unschuldige intelligente Kaltblütler ohne Skrupel.

Erst das vierte Haus/Zeichen/Element zeigt die Quelle von Gefühl und Warmblütigkeit.

Das vierte Element zeigt als äußeres, wie inneres „WASSER“,  steten Fluss und darauf und darin wandernde Potenzen. Diese Potenzen kann man messen, soweit die Physik und man kann sie bewerten, das tut die Psycho-Logie.

Seiner eigenen besonderen Natur nach betrachtet bedeutet „Krebs“ Gefühlsinhalt. Also,  folglich, womit denn sollte ein Krebsaszendent sonst einbrechen, wenn nicht mit einem Gefühlsinhalt?

Mond zeigt an, wo  -   Haus/Zeichen -  der Gefühlsinhalt sich sammelt und hervor ins Gemüt quillt.

Ganz wichtig zum Begreifen erscheint mir: VIER ist die Zahl, die Vollzähligkeit bedeutet, Himmelrichtungen, Elemente, Tageszeiten.

Im Krebs als Viertem Zeichen sind wir daher noch bei den  Elementen.

Erst mit Löwe beginnt die Seele, beginnen die Vier der Seele: Löwe, Jungfrau, Waage, Skorpion.

Gefühl, heißt das, ist noch und ist auch wiederum nicht Element. Das spiegelt die alchemistische Naturphilosophie wieder in der Verlegenheit zwischen 3+4. Die Vier erweist sich immer als eine 3+1, wie  himmlische Dreieinigkeit + irdische Maria usw.
Darüber kann man bei C.G.JUNG studieren. 

In der Psyche, dem vierten Element, ist Gefühl der innere Ton- und  Farbenstrom  zu in der Psyche gespiegelten äußeren Bildern.

Bilder lehrt Meister JUNG, tragen Ladungen.

Sie  schwimmen durch die inneren Landschaften, die die äußeren Landschaften der Elemente spiegeln und werden empfunden als „Tönungen“, die, wie das Sprichwort sagt,  die Musik machen.  Diese Empfindung nach Innen, kann man nicht sagen, sie habe das Gefühl als „Sinnesorgan“? Dann hätten wir wieder das Paradox, weil zum einen Element, aber zum anderen aber  Organ und   Organ kann kein Element sein  ...

Danach, als fünftes Haus/Zeichen:   die zweite Bewegung aus der Mitte,  die wir FEUER nennen.

Nach  Widder, als FEUER aus der Materie,  erscheint Löwe als FEUER aus der Psyche.





Und damit hätten wir, sagt mein Esel, gesagt, was zu sagen war, und Mundanimaniac möchte allgemein hinzufügen: bitte, mein „Briefkasten“  ist die Kommentarfunktion.

Euch, kurz- und langhaarig, wie allen  Lesern des mundanen Tagebuchs,  wünschen erfüllte Zeiten und Zeichen in diesem schaurig-schönen 2012


Mundanomaniac und sein mystischer Esel


Gepostet 6.1.2012, UTC 14:35

Montag, 2. Januar 2012

Ahoi, erster Törn im neuen Jahr






Vom Einzeller bis zur Gottheit in der Menschenseele …

vor uns schon kreisten sie um unsere Mitte und werden weiter kreisen




2. - 9. 1. 2012
unter dem Nördlichen Tierkreis
und unter den Nördlichen Königskonjunktionen
der vier Elemente Feuer, Erde, Luft und Wasser
aus den Jahren 1603, 1802, 1980 und 1305
( Anklicken vergrößert)


Und wir können ihr Tagbild und, durch Anklicken, ihr Nachtbild anschauen in Hinblick was geben sie in  Bildern der Welt
als Zeichen und Zeiten
in Gott








als Krebsaszendent ist Mundanomaniac eine astrologische Schnecke und
die wöchentliche Meditation ist vor allem Anderen  eins, sie ist
ihre getrocknete glitzernde Schleimspur, zeugend von  Freude und Wohlbehagen 
unter dem immer offenen Himmel
für unsere vollcontainerisierte Blechbüchsenwelt den wöchentlichen
archetypischen Dosenöffner zu empfangen und
den Empfang  protokollieren
zu dürfen

jeder hat seins, das sei meins
in Gottesnamen





Himmlische Wasserstände über der Murnauer Boje


Saturn und Jupiter im Wechselgesang der Opposition
Vatergott  und Sohngott
noch bis in den Februar hinein

"Ganz abgesehen von einer möglichen persönlichen Bedeutung des Vaters, ..., hat die Vaterimago auch eine ganz allgemeine Bedeutung als Logos resp. Geist, mit einem  ganz besonderem Charakteristikum des Väterlichen. Der Logos  ist bekanntlich an und für sich nicht notwendig väterlich. Er kann auch, wie wir wissen, sohnhaft sein. In diesem letzteren Fall fehlt ihm die väterliche Qualität. Der sohnhafte Logos ist der erzeugte Logos, der väterliche dagegen ist ein zeugender, väterlich hegender und betreuender. Der sohnhafte Logos hat im allgemeinen den Charakter eines heldenhaft schroffen   Bekenntnisses, das den Empfänger zu gleichermaßen selbständiger Entscheidung herausfordert. Das Erzeugende, Väterliche hingegen ist Einführung, Führung, Begleitung, Erziehung. Es explodiert nicht wie eine Bombe oder wie Feuerwerk, sondern es nimmt den Unwissenden oder Unwilligen an der Hand und führt ihn sozusagen auf sicherem Wege durch die unwirtliche Dunkelheit."
C. G. JUNG, Brief an Keyserling, 10.5.1932




Mundanomaniac versteht:



Saturn in der Waage
das göttliche Maß der Gerechtigkeit ruht allein
in der Liege

Jupiter im Stier
Heroisch aufrufend zur Sicherung nach dem Aufstand


Diese Opposition schaut uns bis in den Februar an ... wohl dem, der sie nutzt.

Diese Quadrate beschäftigen unsere merkurischen  Rezeptoren am Anfang und am Ende dieser Woche:

 
Anfang ... 
 
Merkur der Schreiber im Schützen
Mars der Stürmende in der Jungfrau
Quadrat


Sohnhaft helle Weltklugheit
notiert kindlich blinden Zorn der
haushaltenden Jungfrau
am Wochenanfang

Ende
und bis in die nächste Woche ...

Merkur der Schreiber im Schützen
Uranus Menschengeist im Widder
Quadrat

Sohnhaft helle Weltklugheit
notiert Menschenfrühling auf blutigem
Kindbett


Und unbehelligt ziehen diese Woche ihre Bahn ...

Sonne
den väterlichen Logos des Steinbocks  mit der warmen Philosophie des Herzens belebend

der Menschenseele im Universum angehörige
ewig lebendig machende Träume
in den Lebenden, den Toten und den Ungeborenen
als Pluto
hütend und richtend
im väterlichen Logos

Venus im Wassermann
Menschengeist trägt das Schwere
des Realen
auf den Flügeln der Gedanken

Neptun im Wassermann
Geist der Tiefe im ersten Schritt
auf die morgentlichen Höhe der Idee
hin zum abendlichen Bewusstsein
des erwachsenen
Menschenkindes

 

War es das diese Woche?

Nein, nun wollen wir auch die Schnecke nicht vergessen, die rhythmisch nach Laune leuchtend oder immer auch kurz wieder ganz  verfinstert über den Nachthimmel kriecht – sie, 
Sehnsucht spiegelndes 
rätselhaftes 
"Erlebnis der Nacht"

sie

belebt in dieser Woche die Sehnsucht nach Welt und Dasein
 aber ab Samstagnacht die Sehnsucht nach Geborgenheit
 in der Zärtlichkeit des weiblichen Schoßes


Ende der heutigen Durchsage. Allen Lesern allzeit gute Reise. Ahoi!
Mundanomaniac
2.1.2012, gepostet UTC: 13:46.













Sonntag, 1. Januar 2012

Neujahr im Bergwerk ...


Das bürgerliche Jahr ist ein Fahrzeug
durch die Zeit, das auf die römische
Republik zurück geht.


Die folgenden Überlegungen sind dargestellt in einer Form, die sich im vergangenen Jahr entwickelt hat. Recht betrachtet,  stellt diese Form ein Kondensat dar, das Mundanomaniac für wünschenswert hält, angesichts der Sintflut an Informationen, die jeden Lesenden am Bildschirm droht.
Diese Protokoll-Form des Jahreshoroskops eignet sich dazu, ausgedruckt an die Klo-Wand gehängt zu werden oder an sonst heilige Orte und die Sitzenden, Knieenden oder Stehenden durch das Jahr zu begleiten.
Sehr zu empfehlen ist es, die Deutung des letzten Jahres, nun, da wir es kennen, vorher  zu lesen.






... am gewaltigen Gewölbe des Himmels


Das Gottvertrauen meiner Seele rät nach dem Dafürhalten der rationalen Welt der Elemente genau das Falsche. Wie es das Falsche ist, sich auf ein Motorrad zu setzen und sich nach links oder rechts fallen zu lassen.
Das natürliche, „kindliche“ Gottvertrauen der Seele verleiht ihr aber, dass sie „Fahrt“ aufnimmt – und siehe da – in den Kurven ist das Falsche dann das Richtige.

„Wo die Gefahr ist, da ist auch das Rettende …“


 
2012, 0:00 UTC, irgendwo Nordhalkugel,
unter Vernachlässigung von Orten auf den Nordhalbkugel, wo das Jahr mit Jungfrau-Aszendenten beginnt



2012 0:00 UTC,  Südhalbkugel 
  irgendwo Süd-Afrika unter Vernachlässigung von Orten auf der Südhalbkugel, wo das Jahr mit Fische-Aszendent beginnt          








#Für das gnostische Nordprotokoll:

TIERKREIS
Hinterland Gottes
hinter den wandelnden
Lichtern und Planeten

um die Erde




 Mars
aller Anfang 2012
Zorn der Jungfrau  stößt Türen auf in der Vorsorge
um verratenene Kompromisse

Venus
Sicherung durch Sammlung 2012
Wassermann Menschengeist bewacht die Mauern der Reiche der Bilder und Dinge

Merkur
Wege und Märkte 2012 
Schütze, Runde Tische
Heller Geist der Rücksicht auf Eigenart erhellt die Nachrichten


Mond
Geborgenheit im Schoß der Gefühle 2012
unter freiem Himmel
Geborgenheit im Schmerz der Geburt


Sonne
Kraft Mitte und Verschwendung 2012
wie jedes römische Jahr
auf den Äckern des Vaters



Pluto 2012
Stiftungen und Opfer an den Acker der Seelen
in der Ehrung von Maß und Höhe


Jupiter 2012
Einheit in der Vielheit – Versöhnung der Sippen und Verbände


Saturn 2012

Maß und Bestand durch Gerechtigkeit in den Paarungen

 Uranus 2012
Unter freiem Himmel öffnet geflügelter Menschengeist 
blutige Türen in die Geschichte

Neptun 2012
Seit 14 Jahren die geflügelte Auferstehung des Gelöschten
und Vergessenen


2012 und die Äonen der Elemente





Äonen
Auf den 40 Bauplätzender der vier Elemente nach den Mustern der gültigen Königskonjunktionen: Feuer, Erde, Luft, und Wasser:

2012 wie jedes Neujahr seit der jüngsten Königskonjunktion, der im Luftelement vom 31.12.1980 für 795 Jahre:

Sonne
= Herz, Lust und Kühnheit eines Jahres Willen und Klugheit des väterlichen Archetypus (Steinbock) und  der Resonanz von Maß und Einsicht aus dem Archetypus der Paarung (Waage).


Und weitere Besonderheiten

Von Konjunktionen, Oppositionen und Quadraten

Quadrate wirken je, nachdem, auf welches Lebensniveau das Bewusstsein eingestellt ist: das elementare (materielle), das seelische oder auf die geistige Ebene. Denn die Quadrate "gehen" nach Ansicht der Archetypen-Psychologie der arabisch europäischen  Alchemie verschieden miteinander "um":

Quadrat der Elemente       = Streit der Widerstrebenden, jeder gegen Jeden

Quadrat der Seelen            = Einigung der Elemente aber noch    Streit der Geschlechter

Quadrat der Geister           = Einigung der Geschlechter und damit  aller                           
 Parteien  auf  der milden Flamme der Geduld.


Deutlicher als letztes Jahr,  2012: Sonne + Pluto, das nächste Jahr wird noch deutlicher: 2013 Sonne + Pluto und noch zwei, drei Jahre in Abschwächung weiter so.

Das sind sehr seltene Jahre  der Vereinbarkeit von von Kraft + Opfer, Lust + Verzicht, Spiel + Stiftung - wie immer: gewollt oder ungewollt – Drachenkampf; der Heldenarchetypus ist aktiviert im Unbewussten auf der Nordhalbkugel.

Die weitere Zukunft im Traum  der Generationen steht uns nur durch die Nachkommen der Väter (= Steinbock) offen, die vor der Überquerung des großen Flusses zu Pilgern geworden waren. Sie allein haben rechtzeitig abgeworfen, was  hindert.

Sonne + Pluto in diesem Jahr verbunden mit Mond im Quadrat von  Geist und Elementen unter naher Beteiligung von Uranus nahe Mond, beide im Feuezeichen Widder in den Qualen der elementischen  Geburt.

Auch Merkur und Mars  sind 2012 verbunden im Quadrat Seele (Jungfrau) mit Geist Schütze) oder, von Leidenschaft ( Seele) und Ruhe (Geist).

Allen Lesern wünschen Mundanomaniac und sein unsichtbarer Esel erfüllende Plätze und Wege auf und mit dem Fahrzeug des Jahres.

Gespeichert: 1.1.2012, UTC 19:47, gepostet: UTC 20:11