Posts mit dem Label Pluto werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Pluto werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 20. Januar 2012

Wie schön, eine Nacktschnecke



Und wieder eine kleine Meldung, die Mundanomaniac auch persönlich (oder?) betrifft, aber allgemeine Bedeutung hat.

Freunde der Mundanastrologie wissen, dass seit 2003  ein Eckstein der mundanstrologischen Anschauungen, die  Wolfgang Döbereiner seit den siebziger Jahren lehrt, gefallen ist. Das geschah, als am 4. Okt. 2003 der Schweizer Astrologe und Mathematiker Rüdiger Plantiko einen Vortrag hielt .Titel:

Die letzten 1200 Jahre im Lichte der Grossen Konjunktionen

Der „Eckstein“, den Plantiko umstürzte, war die Meinung   Döbereiners, dass die letzte, "unsere", Königskonjunktion im Erdelement, folgend der vorangehenden vom 7.11.1007  die  vom 26.1.1842 gewesen sei.
 In seinem Vortrag weist Plantiko nach, dass die"Mutationskonjunktion" (wie er sie nennt)  im Erdelement,  sich schon vierzig Jahre früher, nämlich am 17.7.1802 ereignet hatte.
Soweit, so gut, abgesehen davon, dass Döbereiner es meines Wissens bis heute nicht über sich gebracht hat, seinen Irrtum, also seine Menschlichkeit, einzugestehen,  er sich statt dessen genötigt sah, eine neue Theorie zu erfinden, nach der die 1842ger weiterhin gültig sei, weil diese KK sich im Steinbock ereignet habe und sie damit „bestimmend“ sei.

Die gegensätzlichen Auffassungen bestehen nun also. Solange jeder sich jeder selbst ein Urteil bildet kein Problem:  Jedem heutigen wie  kommenden Mundanastrologen ist aufgegeben, allen Vorgaben mit Mißtrauen zu begegnen, Astrologen bleiben  Menschen
und m ü s s e n  sich irren. Daher das Gebet des Astrologen:  Möge die Zahl und Summe meiner Irrtümer endlich sein.

Als ich im Februar 2006 Plantikos Beitrag las, angelockt von Abu Ma'shar, dem Meister aus Bagdad,  hat mir der Pluto von 1802 ein großes „Aha“ beschert.
Seit ich mit 39 Jahren,  gottergriffen aber ohne Weg,   durch Lektüre von Döbereiner der Astrologie verfallen war, habe ich mich manchmal gefragt, wieso gerade dieser?

Es ist  als Mann ja wirklich nicht leicht, auf eine ausgefallenere Berufung  zu kommen.

Im Speziellen meiner eignen Gedanken war mir 2006 schon lange gewiss, dass die Astrologie in ihrer geistigen Eigenart von bildhaftem Strukturzwang nirgendwo anders „daheim“ sein konnte, als im Skorpion und dass folglich Pluto ihr „Gott“ sei.

 Und da kam es:  Pluto ERDE am 17.7.1802 auf 6,8° Fische daneben meine Sonne bei 7,2° Fische , da kam dann eben dieses wirklich große „Ahh ...aaa“.


Nun die Tatsache:

Venus, die Vielbeinige und bilderreiche  ist gestern über 6,8° Fische, mithin über den Erdpluto gewandert in nächster Resonanz zu meiner Sonne. Und was passiert?

Die pageloads des  Mundanen Tagebuchs, die bisher am 16. August 2011 ihren Rekord mit 381 Aufrufen hatten, schnellten gestern zum Übergang von Venus über Erdpluto/Sonne-Mundanomanic auf 755 hoch. Wie das genau zugegangen ist entzieht sich allerdings meiner Einsicht. Der Anstieg von Besuchen (blau) und Wiederholten Besuchen (orange) hielt sich nämlich, wie erkennbar, in Grenzen.






         mundanes tagebuch            Today⇓  Yesterday⇓  This Month⇓  Total⇓
                                    
                                                              159             755             3,583            83,697 


                       
                       

(Anklicken vergrößert)

                    

In meiner Art, die Konstellationen der jeweils folgenden Woche darzustellen, zeige ich  in den Farben der vier Elemente gesprenkelten Balkenkreuze durchs Zentrum der Zeichnung.  Folgt man ihnen ausgehend vom Zentrum so landet man an einem der vier Balkenenden bei einem Transit über ein Königslicht oder einen Königsplaneten.  Dann rede ich von „Einträgen“ in die Äonen-Bücher  der Elemente, die an  Tagen, wie diesem von Gott eingeplant sind.
Für solch einen  Eintrag ins Äonen-Buch des Erdelements wollte ich  obiges Ereignis melden.

Soweit die Quantität.
Und die Qualität?
Darüber gestern direkt

Gespeichert 20.1.2012, UTC 16:13, (ASC 4° Löwe, = Mundanomaniacs Pluto!)
gepostet: UTC 16:33

Dienstag, 1. Februar 2011

Das Fenster zur Freiheit ist offen

1.2.2011

15:00, derweil hat sich eine der größten Menschenmengen, die je zusammengeströmt  ist, in Kairo versammelt.
Vor einer Stunde meldete Al – Dschasira:
 [14.04 Uhr] Der arabische Nachrichtensender al-Dschasira korrigiert die Anzahl der Demonstranten nach oben. Inzwischen seien auf dem Tahrir-Platz und in der Umgebung zwei Millionen Menschen unterwegs.

Die Geschichte kennt nur wenige ähnlich gewaltige Massenproteste:

Die sogenannten Muharram-Proteste gipfelten in einer Massendemonstration mit über 2 Millionen Teilnehmern rund um den Teheraner Freiheitsturm am 2. Dezember 1978. Die aufgebrachte Menge forderte den Rückzug des Schahs und die Rückkehr von Ajatollah Chomeini.
Die iranische Revolution geschah in einer völlig verschiedenen himmlischen "Großwetterlage". Das Charakteristische einer Revolution durch eine islamisch ergriffene Bevölkerung lässt sich am besten durch das zuständige Septar der Königskonjunktion im Wasser - Element - verantwortlich für das Fühlen - erfassen , denn die religiöse Dynamik in der Psyche greift auf der Ebene des Fühlens. Wenn es mit Zustimmung des  Volkes zur Gründung einer Theokratie - einer Priesterherrschaft -  kommt, dann muss der Skorpion die Psychen beherrschen durch seinen Herrscher, den fernen, kleinen,  gleichwohl psychisch mächtigen Pluto.
Khomeini rief am 1.4. 1979 die Islamische Republik aus.

 Königskonjunktion im Wasserelement von 1305
97. Septar vom 24.12. 1401, UTC 19:16 auf Teheran
für 1977 - 1984


Also Kairo ist nicht Teheran, es gibt keinen aegyptischen Khomeni, dafür einen Mohammed el - Baradei, einen kultivierten Wissenschaftler, bis vor einem Jahr der Generaldirektor der Internationalen Atomenergieorganisation (IAEO), also mit Uran(us) - Angelegenheiten bestens vertraut. 

    Die aktuelle Konstellation versammelt Sonne, Mars, Neptun und ab Donnerstag Merkur im Zeichen des Umsturzes, welches das Zeichen des Menschen ist: Wassermann.

 Aber das  ist noch das Wenigste. Die aktuelle Septare der Königskonjunktionen versammeln im Moment:

  1. Feuerelement: Venus Konjunktion Uranus;
  2. Erdelement: Mars, Mond Jupiter Konjunktion Uranus im Wassermann;
  3. Luftelement: Merkur Konjunktion Uranus;
  4. Wasserelement: Sonne Konjunktion Uranus.
Und schließlich das aktuelle Äquinoctium auf Kairo, auch es macht keine Ausnahme:Sonne Konjunktion Uranus, Merkur, Quadrat Pluto, Opposition Saturn.

Hier noch einmal zur Dokumentation die oben genannten Horoskope (alle zu vergrößern durch anklicken). Zur besseren Orientierung sind die aktuell herrschenden Zeichen mit der Uranus-Farbe Orange (lt. Döbereiner) markiert. Ihre Herrscher sind entweder Uranus direkt oder solche, welche  durch Konstellation Uranus ausgelöst haben:



 Königskonjunktion im Feuerelement von 1603
59. Septar vom 17.12.1661, UTC 8:45 auf Kairo
Gültig für 2009 – 2016


 Königskonjunktion im Erdelement
30. Septar, 17.7.1831, UTC 22:37
Für Kairo 2005 – 2012


Königskonjunktion im Luftelement von 1980
5. Septar vom 31.12.1984 UTC 20:36 auf Kairo
Gültig für 2008 – 2015


Königskonjunktion im Wasserelement von 1305
101. Septar vom 24.12.1405, UTC 19:03 auf Kairo
Gültig für 2006 – 2013


 Äquinoctium 2010/2011
20.3.2010, UTC 17:33, Kairo


Es hat sich mit dem Zufall dieser  unwahrscheinlichen Gleichzeitigkeit  im vorderen Orient ein allgewaltiges Fenster für die Freiheit, für die Menschwerdung,  aufgetan mit dem kein Politiker je gerechnet hat.  Es ist noch längst nicht ausgemacht, welches arabische Regime in drei Monaten noch besteht. Die Situation ist einzigartig und noch zwanzig Längengrade weiter östlich,  in Teheran,  fehlt allein das Septar der  Königskonjunktion im Luftelement, das aus der Reihe tanzt, an der vollen Zahl, alle anderen drei Septare und das Äquinoctium zeigen noch Teheran  als Standort des ausgelösten Uranus, des aufgewachten Menschen,  an.

Heute meldet Aman, dass der jordanische König die gesamte Regierung entlassen hat …

Übrigens, auch in Europa wirkt der ausgelöste Uranus derzeit – wenn er auch in Gesellschaften mit demokratischen Freiheiten seine politische Hauptstoßkraft historisch schon entfaltet hat und die Individuen ihn in individuellen Ausbrüchen, Ursprüngen und Schöpfungsakten realisieren können.

Gespeichert 1.2.2011, UTC 16:20, gepostet UTC 16:42.

Montag, 22. November 2010

"Dichterisch lebe der Mensch"

22. - 29.  11.  2010
unter dem Nördlichen Tierkreis
und unter den Nördlichen Königskonjunktionen
der vier Elemente Feuer, Erde, Luft und Wasser
aus den Jahren 1603, 1802, 1980 und 1305

( Anklicken vergrößert)




19.11.2010

Neptun – Fische – das Zwölfte – Gottes Schoß
Lautet:
Vor – der – Entbindung



14.10.1906, UTC 20:15, Linden,  Hannah Arendt

Vor – der  - Entbindung auf beiderlei Weg:
Im ersten Haus Schnitt im Wochenbett, im elften Haus in der Trennung der beiden Fische voneinander …
-    Ein Archetypus, wenn er bewusst wird, zerfällt augenblicklich in seine Gegensätze, so JUNG
-    schon bei seinem ersten Schritt aus dem Schoß Gottes, der unbewussten Allverbundenheit aller Gegensätze, heraus ...
-    schon bei diesem Entdeckungsschritt ins 11. Himmelshaus, dem Wassermann, diesem Schritt, wo die Wasser, sich trennend von den Wassern unter dem Himmel, zu den Wassern über dem Himmel aufsteigen …
-    beim ersten Schritt der Bewusstwerdung schon erscheint der Inhalt des Unbewussten  polar, komplementär, kompensatorisch … als Ur-Sprung
-    Selbst wenn diese Erkenntnis Gott trifft, seinen Schoß in den Fischen und (ihren Schoß in der Jungfrau): Himmel und Hölle sind im Heil der Fische, im Schoß Gottes,  noch vereint. Das zeigen die Fische.
Darum Jesus und Satan, die zwei Söhne Gottes ...







Der   Ursprung von Bewusstsein ist ein Einbruch in die Psyche,  ist fließendes Chaos, das im Unbewussten irgendwelche unbekannten - gute wie böse - Ordnungen, die "Fische", enthält.

Die zwei Fische zeigen auf Herkunft und Ziel des Menschen, dass er es lerne, die Gegensätze in der Natur  zu versöhnen ...

In der Natur gibt es nichts Böses, nur Fleischfresser und Pflanzenfressser. Böses gibt es nur in der Welt der Menschen, "radikal Böses", wie Hannah Arendt noch in "Elemente und Ursprünge ..." in Hinblick auf den Holocaust meinte. Nach dem Eichmann-Prozess 1961 wagte sie diese Formulierung: die "Banalität des Bösen".

„Vor - der – Entbindung“,   Inhalt des 12 Hauses, Inhalt für  beiderlei Welten, oben und unten, die psychische und die physische Welt,  ist Hannahs Pluto,  den ich als "die Stimme“ der  Toten und noch – nicht- Geborenen achte.
Diese Stimme bedarf der Stille in uns um gehört werden zu können und unserer geduldigen  Bereitschaft, mit ihnen zusammen eine anonyme Frucht hervorzubringen: Dankbarkeit.
Die Natur-Stämme kennen sie,  erzeugen sie: in der Trance reden sie mit den Geistern der unsichtbaren  Anwesenden und es heißt, sie erbitten ihren Rat ...
Lebende Stille ist bei den Dichtern. Hannah war ständig in der stillen Begleitung von
Dichtern.









Hannah Arendts  Sinn-Herrscher ab 1961 war Pluto .
Vorher schrieb sie  "Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft", engl. 1951, deutsch 1955,   seit 1948    Steinbock unterstehend. Saturn im 10. Haus in den Fischen: Das ist die Schwangerschaft mit dem MUSTER; und durch Schütze/Jupiter im 1. Haus war auch die "physische", die reale Entbindung des Musters in der Zeit angezeigt.

1961 war Hannah im direkten Auftrag Plutos in Jerusalem als Berichterstatterin beim Eichmann-Prozess. Nach ihren Artikeln setzte ein  internationales Kesseltreiben jüdischer Verbände gegen ihren Bericht ein. „Die Banalität des Bösen“, diese Wahrheit wollte keinem schmecken.


... Als säkular eingestellte Jüdin entwickelt sie ... ein Verständnis des Menschen, das sie zwar an Augustinus anschließt, über den sie einst promovierte. Doch indem sie als besonderes Merkmal des Menschen die Gebürtlichkeit bezeichnet und herausstellt, dass mit jedem einzelnen Menschen etwas Neues, ein besonderer Anfang in die Welt kommt, betont sie nicht nur den in allen politischen Lagern verpönten Individualismus und Pluralismus. Sie führt auch dem Christentum vor, dass es sich mit Ostern als höchstem Fest offenbar mehr am Leiden und am Tod orientiert, als an der an Weihnachten gefeierten Gebürtlichkeit. Arendt ist folglich eine intellektuelle Häretikerin, die sich ihrer Wurzeln in der deutschen Geisteskultur bewusst blieb, die aber durch den Holocaust zu einer Amerikanerin wurde.


Aus Häretikern spricht Gott, darum werden sie verbannt, verbrannt, gekreuzigt, denn Gott ist vom Kind, das die Wahrheit spricht,  nicht zu unterscheiden und Häretiker lieben Kinder mehr als deren erwachsene Verwandten.
Hannahs Merkur kommt aus dem 12., aus dem Kinder- Haus und Hannahs Mond kommt direkt vom Herrgott selbst über seinen Anschluss an sein Geschöpf: ihren Aszendenten,  beherbergt im Krebs.
Hannahs Mond empfängt also direkt aus der Quelle Gottes. Jeder Mond eines Krebsaszendenten tut das. Und es ist Mond die Einkehr in die Stille und Innigkeit des innerlichen Empfangens; in Hannahs Fall die Einkehr in die Stille der Toten und Ungeborenen, denn ihr Jungfrauen-Mond empfängt dort, wo ihr Merkur zu Hause ist: im Skorpion.
All die Lebenszeugnisse, die sie in ihrem Lebens-Werk mit ihrem Jungfrauensieb ausgesiebt und als wesentliche Elemente  öffentlichen Geschehens in ihrem Werk hat auskristallisieren lassen , die drängen in die lebenverschwenderischen Kraft des 5. Hauses in Form und Aussage.
Ein Krebsaszendent mit Mond in der Jungfrau und Merkur im fünften Haus ist gesegnet, denn er ist  nicht nur eine sorgsame Empfangs- sondern auch eine  beredsame Sendestation. Gesegnet sind auch wir mit ihr, denn eine Jungfrau siebt sprachlich fein. Und – ebenfalls im 5. Haus des Lebenswagnisses:  Hannahs Sonne, eine Waagesonne, die die Schüchternheit und die fürs Studium so wertvolle Eingezogenheit der Krebse um eine herzhafte Offenheit für den Dialog erweitert.

Als ein großes Horoskop und ein groß gelebtes Horoskop sehe ich diesen 14.10.1906 und diese Hannah Arendt an. Eine Konstellation voller Schwung und Empfänglichkeit, voll seltenem Glücks und aber auch schwerer, schwerer Ladung.

Und um diese Frau ist Stille, weit weg von den modischen Trampelpfaden, wie auch um C.G.JUNG, und so manchen Unbekannten und manche Unbekannte, die, wie HANNAH und C.G.  dem großen Rat Hölderlins entsprachen und entsprechen, der da lautet:

Dichterisch lebe der Mensch

Gespeichert: 22.11.2010, UTC 22:12, gepostet:UTC 22:55

Montag, 28. Juni 2010

Von Wundern und Zeichen

28.6. - 5.7. 2010
unter dem Nördlichen Tierkreis
und unter den Nördlichen Königskonjunktionen
der vier Elemente Feuer, Erde, Luft und Wasser
aus den Jahren 1603, 1802, 1980 und 1305

( Anklicken vergrößert)



itto, Dank für den neuen Editor ...

Das vergangene Wochenende sah nun nicht nur den von "unbegreiflichen Eingriffen"

schicksalsprallen Fußball-Klassiker Deutschland- England. Es hatten sich auch die Sonne und vier Planeten konstelliert "wie nie".

Wenn man in der Vergangenheit nach Vergleichbarem sucht, dann erscheint das bittere Jahr 1931 auf der Bildfläche.
Am 1. Juni sah es am Himmel so aus:
1.6.1931, die laufenden Planeten

Das Jahr 1931 sah, wie allgemein bekannt, den Höhepunkt der Weltwirtschaftskrise mit dem Zusammenbruch der Österreichischen Credit-Anstalt am 11. Mai und der Darmstädter und Nationalbank am 13. Juli.
 
13.Juli 1931, UTC 0:00 Uhr

Die internationalen Zahlungsströme waren versiegt, ungeheueres Elend hatte sich über Arbeiter und Angestellte und den Mittelstand ausgebreitet, am schlimmsten in Deutschland und den USA.
Es gibt in Deutschland 70.000 Konkurse und 6.000.000 Arbneitslose.
Am 1. Oktober wird die Höchstdauer der Arbeitslosenunterstützung von 26 auf 20 Wochen verkürzt.
Adolf Hitler trifft sich im September mit Spitzen - Industriellen und erläutert ihnen sein Programm,    gründet am 11. Oktober die "Harzburger Front" der nationalistischen und nationalsozialistischen Kräfte und lässt eine Woche später  am 17./18. Oktober in Braunschweig eine Massendemonstration mit 100.000 Teilnehmern aufmarschieren.
18.10.1931, 0:00 Uhr UTC

Die blaue Resonanz hier zeigt den Tatbestand der Verbindung von Mars und dem Luft - Merkur der Königskonjunktion von 1186. Die Ergriffenheit durch diese Archetypen beschreibt C.G.JUNG 1936 in dem klassischen Aufsatz "Wotan":

"Daß aber in einem eigentlichen Kulturlande, das schon geraume Zeit jenseits des Mittelalters gewähnt wurde, ein alter Sturm- und Rauschgott, nämlich der längst im historischen Ruhezustand befindliche Wotan wieder, wie ein erloschener Vulkan, zu neuer Tätigkeit erwachen könnte, das ist mehr als kurios; es ist geradezu pikant. Er ist, wie man weiß, in der Jugendbewegung lebendig geworden und wurde gleich zu Beginn seiner Wiedererstehrung mit einigen blutigen Schafopfern gefeiert. Es waren jene blonden Jünglinge (bisweilen auch Jungfrauen), die man als rastlose Wanderer sah auf allen Landstraßen, vom Nordkap bis nach Sizilien, mit Rucksack und Laute bewehrt, treue Diener des schweifenden Wandergottes. Später, gegen Ende der Weimarer Republik, übernahmen das Wandern die abertausende von  Arbeitslosen, die man überall auf zielloser Wanderschaft traf. 1933 wanderte man nicht mehr, sondern man marschierte zu Hunderttausenden, vom fünfjährigen Knirps bis zum Veteranen. Die HITLER-Bewegung brachte wörtlich ganz Deutschland auf die Beine und produzierte das Schauspiel einer Völkerwanderung am Ort. Wotan der Wanderer war erwacht  ...
Der rastlose Wanderer Wotan, der Unruhestifter, der bald hier, bald dort Streit erregt oder zauberische Wirkung übt ... er ist ein Sturm- und Brausegott, ein Entfeßler der Leidenschaften und der Kampfbegier, und zudem ein übermächtiger Zauberer und Illusionskünstler, der in alle Geheimnisse okkulter Natur verwoben ist."
Die Horoskop - Beispiele, von  damals und  von diesem Wochenende nun, zeigen, wie in gutem, so im bösen, die irdische Realität genauso  vielgesichtig miteinander verknüpft,  als ihr natürliches Abbild am Himmel es zeigt:

Damals, 1931, die streng konservative einschränkende Resonanz zwischen Saturn in seinem, dem Steinbock-Zeichen und  Pluto im Krebs und seiner gefühlvollen aber unbewussten, rein "bauchmäßigen" Hingabe an die natio, an die  Nachgeborenen (und die Toten). Diese zwei alten Gesichter lassen  Uranus in Widders jugendlichen Gesicht kaum Spielraum für Frühling. Das gilt umso mehr, umso kollektiver, als  dem Steinbock die Dienste des überpersönlich  Bestimmenden - vom Standesamt bis zum Kriegsministerium -  zur Verfügung stehen.

So kann denn die  für die  Generation 1931  verlogene,  erst für die nachfolgend kommende Generation Früchte tragende Spiegelmagie zwischen  Wahnsinn und  Herz, (Fünfter Tierkreisspiegel), Ergriffenheit und Lebensgefühl, Pluto und Sonne in der ungeheuer ansprechenden, alle Resonanzen miteinander verrührende Idee der "Nationalen Revolution" sich ausbreiten, so unerbittlich und  unermesslich in den Folgen, wie die französische Revolution und die russische Revolution - der Ausbruch gelingt - als Katastrophe.

Zurück zur Gegenwart.

An diesem Wochenende also  war  eine kosmische Paradoxie unterwegs, die - als Chance oder Verhängnis, das liegt an uns -  so nur einmal in der Menschheitsgeschichte ihr Fahrzeug anbietet:

Sonne und Merkur im großen Resonanzkreuz des Frühsommers 2010.
 
27.6.2010, UTC 0:00

Dreimal hat der Himmel als Schoß des Zufalls planetenweit "gewürfelt":
  1. Am Samstag das Herz von Afrika und die Vereinigten Staaten.
  2. Am Sonntag Deutschland und England, das maritime Herz von Europa und das      kontinentale Herz.
  3.  An beiden Tagen: die "die Königin und die Könige" des Planeten in Canada versammelt.

Also ein Wochenende der Herzen und Hirne,  die - im Zeichen von Sonne und Merkur - vor dem Gericht des Pluto - dem Schuldgericht - standen.

 Nur: das zu wissen hieße, dass das Unbewusste nicht das Unbewusste wäre. Allein die "Begriffe" der Zeit aber erlauben ins Unbewusste zu greifen und ein Stück Heil bewusst zu erkennen als lebenden Mythos in der Sprache des Herzens.

Schuld, irdische Schuld, ist  immer diejenige gegenüber der Zukunft - und gegenüber den Gestorbenen.  Skorpion bedeutet mir seit Wolfgang Döbereiner: du bist der Gattung, passender,  der Art Mensch, etwas schuldig. Du bist ihr schuldig, ans immer gewesene Leben anzuknüpfen und  es seiner Zukunft ein Stück entgegen zu führen; schuldig,  die Menschheit fortzusetzen, sei es durch menschlich erzogene Kinder, sei des durch den menschlichen "Geist in dem man lebt", das heißt durch Werke des Herzens, die dem Menschen, diesem himmlischen Affen,  zur Ehre gereichen.

Und der himmlische Affe, er kann gar nicht anders, er lobt die unbegreiflichen Werke Gottes.

Das Gottesurteil Plutos - Gericht  also -  sei dieses Wochenende gewesen?  Nun,  Plutos "Thron" steht  im Steinbock-Winter-Zeichen. Winter, ist nicht er der  Richter des Lebens? Und es sei  erinnert an dieses: es fanden die Herzen im Zeichen der Sonne im heimatlichen Krebs  diese vor:

1. die Schulden des Planeten
2. das "Bäume Pflanzen"
3. das Erkennen
4. und das Versöhnen

denn auf unserer unbewussten Bühne, sowie - sichtbar am Himmel -  in der unbegreiflichen Synchronizität von Ordnung und Erscheinung, traten und treten sie in dieser selben Reihenfolge auf:

1. Pluto
2. Saturn
3. Uranus
4. Jupiter


Und die alle. die es nicht "apperzipieren" können,
die also nicht wissen können, dass Gott immer da ist
in seinen zwölf Gesichtern,
alle, die es nicht mitkriegen ... wie sollten diese persönlich zu Maß und Schönheit kommen
und damit zur Erlösung?
Traurige monströse Gestalten erkannte  die erkenntnisreiche Seele des altgriechischen Erkennens ... in den maßlosen Geschöpfe zwischen Erde und Himmel.
Der griechische Mythos bedachte im Mythos des Hesiod die Maßlosen, die mit der Schuld des Kronos die Urschuld des Urvaters Uranos am Leben fortsetzten und nannte sie Giganten.  Es waren in Hesiods Sicht die Wesen, die nach der heimtückischen Kastration des himmlischen Vaters der nicht Vater sein wollte durch Sohn Kronos, der ebenfalls nicht Vater sein wollte, aus  den Blutstropfen erwuchsen, die auf die Erde fielen.

Es ist für alle Zeiten ein heilender Geist im altgriechischen Erzählen, das für so viele klare Gedanken die mythischen logoi findet.

Zurück zum Treffen der Götter und Archetypen an der Schnittstelle zwischen Himmel und Erde, sowie den Treffen der unbewusst von ihnen Bewegten in der Woche  auf den  26/27. Juni 2010:

Die Tatsache , dass es parallel und aktuell und weltweit zwischen Himmel und Erde um Opfer und Entschuldung geht  und die Erscheinung, dass, die Ersten (im letzten Jahrhundert) mit einem Mal die letzten sind ... die sie begreifen ...  die Wahrheit,  dass vor dem Gericht Plutos über das Wirtschaften (Saturn in Jungfrau) nur Umkehr frommt.

***

Und im Bereich der Foren und Kneipen ereignet sich vielerorts, wie es scheint,  in der Zeit dieser Konstellation,  dass verborgene "Ideosynkrasien" (JUNG), also Überempfindlichkeiten  an die Oberfläche kommen, dass es Wutausbrüche gibt auf "Regelverletzer" und "Vogelfreie" beiderlei Geschlechts, so bizarr und fremdenfeindlich in vielerlei Art,  dass man sich nur an den Kopf fasst, wer war noch der Fremde? Richtig,  Uranus, der Mensch. Der von Menschengeist inspirierte Mensch,   der ein Ethos hat und deshalb keine Regeln braucht.
Und wer hat die Wut auf die Vogelfreien? Antwort: Skorpion/Pluto "natürlicherweise", was soviel heißt wie: schimpansenmäßig.  Zu "pathologischer Wut" neigt  der nur natürliche, "schimpansische" Pluto, insofern er  ohne Menschenbewusstsein, und, was daraus folgt, ohne religiöse Begriffe vom Erleichternden und Erlösenden lebendig anwesender Gottheit abgeschnitten ist. 
Für diese bedeutet die Rede von  lebender Gottheit nur leere Worte. Das ist ein elender Komfort, der sich dann einstellt. Es wütet  plutonischer Frust über die "verantwortungslose"  Freiheit der "Geflügelten",  (Wassermann/Uranus als Menschen - Gesicht Gottes), sich über alles hinwegzusetzen, über alles außer das Neue. Es ist Pluto-Wut, welcher  "Freiheit" überall dort verhasst ist,  wo, vermeintlich,  allein das Opfern von Freiheit das Leben bewahrt.

Wer also sich traut, den Uranus zu leben, den Narren und Kinderfreund, auf den  wird der wütende Bully losgelassen, zum "Glück" heutzutage "nur" psychisch.
Wer sich den derzeit konstellierten, unbewussten Inhalten,  nicht in einem Gipfelereignis (Rausch) verbunden,  in  freier Vielfalt hingeben kann, sondern eingebaut in die neurotischen Zwänge des Zeitgeistes um des Überlebens Willen ein ungeliebtes Dasein führt, bei dem fließt

"aus unbewusste(n) Inhalte(n) ...  deren oft beträchtliche Energie auf normalerweise wenig betonte, bewusste Inhalte ab und erhöht deren Intensität zu pathologischen Graden." C.G.JUNG, (s. letzter Blog)

Es ist ja jede Position zu einer anderen das Gegenstück, und in jeder Wut steckt auch ein Stück legitimer Grenzverletzung. Sie ist aber immer schrecklich.

Wo aber in diesen Tagen "die Konstellation",  unerwartet zur Begegnung wird, für die das spontane Herz "Begriffe" findet, wo die Konstellation, das Zusammengebracht-Sein, begrüßt, und spontan gefeiert wird, als unerwarteten, glücklichen Anbruch und Neubeginn von Freiheit,  als Beginn eines "Bäume"- Pflanzens in einem gemeinsamen seelischen Garten, einem zum - Ganzen -  gefügten - Sein unter Verzicht auf Illegitimität: wo für dieses die Seele offen ist, da geschehen gerade Wunder.


Der göttliche Moment ...
"Dem Menschen, insofern er nicht bloß Subjekt des Erkennens und Handelns ist, sondern lebendige Wesenheit, offenbart sich nicht bloß das Wirkliche als Wirklichkeit überhaupt, sondern noch etwas, das darüber ist, eine höhere Wirklichkeit. Die erhabenen Augenblicke solcher Offenbarung sind es, die Hölderlins ganzes Nachdenken fordern. Das Erstaunen über das, was er erlebt hat, macht ihn zum Philosophen. Das Zentrum, um das all sein Denken kreist, ist der " göttliche Moment", ein Sonnenaufgang des Daseins, eine heilige Stille des Menschen und der Welt in der alles Seiende erhöht, geheiligt, von Seligkeit durchleuchtet dasteht. Und was er durch seine begrifflichen Erörterungen klären will, ist nichts anderes als die Erfahrung von einem natürlichen Einklang zwischen Mensch und Welt, der den "göttlichen Moment" mit Notwendigkeit herbeiführen muss."

Walter F. Otto, Der Ursprung von Mythos und Kultus in: "Die Gestalt und das Sein",   Darmstadt 1955,  S. 236.


Gespeichert: 28.6.2010, UTC, 14:23 und 16:58 , gepostet: UTC 17:56

Donnerstag, 3. Juni 2010

Menschengeist und Treue - im "Widderingress"




















3.6.2010, UTC 13:43 Bayerisches Oberland


Uranus, der Herr des Wassermanns - und daher des Himmels – ist vogelfrei. Sein Besuch bedeutet den Inbegriff von: Besuch durch den Menschengott. Der Mensch aber, weil er „nich Bayer noch Breis is“, nicht Weiblein noch Mannsbild,  darum ist Uranus – der Mensch – „der Fremde.“

Am 1.April 1927 wanderte Uranus zum letzten Mal – vor dem vergangenen Freitag – in den Widder ein.

Damals, 1927,  herrschte für  luftig freie „Fremde“ keine gute Zeit. Pluto massierte den Zeitgeist in den völkisch trauten Höhlen des Krebses, wo der Stallgeruch am seelenvollsten ist.

Uranus – der freie Himmel – gegen Pluto – die dankbaren Toten und Ungeborenen.

Heuer hat Uranus wieder die Pluto-Resonanz. Diesmal aber massiert er den Zeitgeist auf den einsamen Bergen der väterlichen Zeichen.

Diese aber, im Bild des Steinbocks, sind wohlbestallte Nachbarn des Himmels.





                   Sinn durchkreuzt von Nutzen
                          Beide ewig im All

Fronleichnam 2010, UTC: 13:43 gespeichert, gepostet: 13:47


Donnerstag, 20. Mai 2010

Angela lässt schießen


19. 5. 2010, MEZ 0:00 Berlin, Verbot von „naked shorts“ und CDS auf europäische Staatsanleihen und einige Banken

Dieses Horoskop mit Pluto exakt auf dem Aszendenten und das zeitlich parallele Verbot „ungedeckter Leerverkäufe“ und von Kreditausfallversicherungen (CDS) auf Staatsanleihen und ausgewählte Banken  seitens der deutschen Börsenaufsicht Baffin ist ein astrologisches Lehrstück. Wie lautete die Frage zum Dezember 2008 als Pluto zum ersten Mal ins Territorium des Steinbock einwanderte, wessen  noch nie ein Mensch vorher Zeuge war?
Was bedeutet Pluto im Steinbock ???
Am 25.11.2008 notierte Mundanomaniac  in „Zeit für Gewinne“ seine Sicht:
Pluto, der Bogen, ist nun noch heute und morgen im Schützen bereit für die Pfeile der Versöhnung, dann 248 Jahre nicht mehr. Der Bogen wandert zum Vater. Hier geht es um die Pfeile von Bestimmung, Maß  und Gericht.
Die Tiefenebenen des Unbewussten betrachtet,  wandert Pluto, unser aller Gott und Archetyp des Zeitanteils der Gestorbenen und Ungeborenen an der Gegenwart, und mit ihm unser  Opferinstinkt, heim in die strengere Welt des Vaters.

Wenn die Deutung des Pluto/Skorpions als „Bogen“, von dem die treffenden Pfeile des Schützen abgeschossen werden, zutrifft, dann hätte die deutsche Regierung solch einen „väterlichen“ Pfeil losgelassen.
Und wenn man den treffenden Moment, 0:00 MEZ, Berlin, und sein Horoskop nur überfliegt, so fällt doch auf, dass der MC = „das Tor in die Zeit“ (Döbereiner) im Skorpion steht. Heißt also: „das Opfern“ = Skorpion tritt in diesem Moment aggressiv in Erscheinung = ASC.
Anders gesagt: MC = ASC.
Opfer aus Steinbock = in väterlicher Gestalt = Staat =
Saturn im achten Haus = als Opfer = für die Erhaltung der Art.

Und dieser Steinbock, diese Erscheinung staatlicher Setzung von Schranken  zeigt mit ihrer „Potenz“ Pluto dieses: sie zeigt in der Tiefe der Psyche, wo die Archetypen sprechen, die Wahrheit der uns eingeborene Schuld gegenüber den Seelen der Gestorbenen und der Ungeborenen.
Die Seelen des Menschen, ungeschaffen und unsterblich, regieren uns Tag und Nacht als Zeichen und Zeiten in den geordneten Ketten der Archetypen.
Der Tierkreis um die Kugel, das ist in meiner religiösen Wahrnehmung der „Ehering“ Gottes, dem wir im Opfer uns vermählen.
Sein Zeichen trägt Skorpion, seinen Bogen führt Pluto, der Verzicht.
Verzicht heißt die Tat, die aus einem Ganzen = Sonne = Lust = ein  Batzen Gold = einer Ladung Libido - einen Ring macht.
Einen Ring, die Paarungsform.
Pluto also bedeutet durch Verzicht einen Ring erhalten, der strukturell gleich mächtig, Sonne, Venus und Uranus entgegen tritt.
Nun fragt sich, war der deutsche Schritt ein Verzicht oder eine Nötigung zum Verzicht? Die Antwort gibt das Horoskop: der Standort des Dekrets, Saturn auf 28° Jungfrau richtet den Verzicht nicht auf die eigenen Reserven sondern auf die der anderen. Das achte Haus ist das zweite Haus der anderen.
Auf der Höhe des Geistes einigen sich die vier Elemente gern, während sie auf der mittleren Ebene der Seelen hin und hergezogen sind zwischen der Ruhe des Geistes und dem Streit  und Toben, welches die Elemente im unteren stofflichen Drittel der physischen Welt abliefern.
Pluto im Steinbock regt also mit seinem Verzichtsdiktat die Gereiztheit der Venus, der Sonne und des Uranus auf. Das betrifft in dieser Reihenfolge: die Halter der Reserven, mithin die Banken, die Investoren, sprich die Hedgefonds und die Freiheit der uneingeschränkten Erfahrung ganz allgemein. Alle drei Zeichen Stier, Löwe und Adler wehren sich dagegen, dass ihnen der Ring Gottes vom Skorpion durch die Nase gezogen wird und – müssen es doch erleiden – zu ihrer Rettung letztlich.
Das scheint mir der Grund, warum in Zürich, London und New York so entsetzt und empört aufgejault wurde und wird.
Der geistige Oberwolf der City,  der Adler des Liberalismus Ambrose Evans-Pritchard vom Londoner Telegraf hat ja grade die Reinheit seiner Instinkte deutlich markiert, als er am schon Montag, zwei Tage vor Merkels Diktat wütend aaaufschrie.
Was den punktgenauen Schuss der deutschen Regierung aber immer noch nicht erklärt. Haben die etwa einen persischen Astrologen, der erklärt hat: „Mittwoch um Mitternacht“? Oder ist es doch die geniale Instinktsicherheit in  denjenigen Menschen, die  ihrem Instinkt in unverkümmerter und geistvoller Weise folgen? Worin Frauen ja begabter sein sollen.
Das Horoskop der Kanzlerin zeigt sie selbst aufgeregt wie folgt:
17.7.1954, 17:57 MEZ, Hamburg
Angela Merkel
mit Transiten 19.5.2010, 0:00 MEZ, Berlin
  
Mein Lob der Angela Merkel steht ja unauslöschlich fest an verschiedenen Stellen im Mundanen Tagebuch. Und meine Hinweis auf ihren Instinkt wird von diesem Transit glatt bestätigt: erstes Haus: der Instinkt des Revierverletzers. Darin Mars, die Herausforderung ohne Rücksicht. Und dieses als Potenz des Schützen = des Versöhnenden.
Und wenn man von der Person der Physikerin auf dem Kanzlersessel absieht, was ist dann der Ort, EU/ Deutschland/Berlin, dass von  ihm aus „der Bogen“ den HALT – Pfeil abgeschossen hat?
Das ist doch bemerkenswert:
1.1.2010, 0:00 MEZ, Bayer. Oberland:
Das Geschäftsjahr
Äquinoctium, 20.3.2010, UTC 17:33, Bayer. Oberland
Das natürliche Jahr

Deutschland birgt in doppelter Weise – fürs Geschäftsjahr und fürs natürliche Jahr – den Ort des väterlichen Diktats, Saturn,  um Waage,  der harmonischen Proportionen Willen.
Nun zeigen diese beiden Horoskope auf  den Umkreis von München,  in Berlin ist der Saturn jeweils ein-zwei Grad im 12. Haus, oder, anders gesagt, ist der Saturn schon vier bis 8 Minuten vor 0:00 am ASC aufgestiegen. Aber, wie auch immer: der Pluto = Bogen = Ort um 0:00 MEZ vereinigte in einem fast exakten meridionalen  Streifen, der durchs bayerische Oberland geht, alle Breiten, vom Polarkreis bis zum Äquator. Und da wir Grund zur Ansicht haben, dass die Seelen sich kollektiv aggregieren und dass es darum etwas, wie die französische, die deutsche, die polnische;  die berliner, die bayerische, die hanseatische  usw. Seele gibt, dadurch gilt: die deutsche Seele beherbergt im kontinental - europäschen Bereich etwa vom 48. – 54. Breitengrad in diesem Jahr für die ganze Nordhalbkugel das Szepter des Saturn, und damit die Verantwortung für Bestimmung, Maß und Wort.
Der 19.5. 2010 0:00 MEZ, Berlin,  ist für meine Begriffe die Eröffnung eines Finanz-Krieges, der der angloamerikanischen Weltdominanz an den Finanz-Märkten die alleinige Dominanz bei der Bestimmung der Spielregeln  auf dem Weltmarkt streitig macht. Dieser Schritt weist über die unmittelbare technische Wirkung weit hinaus, weil er City und Wall Street die Dominanz des europäischen, des größten Marktes der Erde entgegen setzt. Die europäischen Großbanken alias Hedgefunds mit ihrem „oblatendünnen“ (AEP)  Eigenkapital stellen allerdings in den kommenden Erschütterungen die verletzlichste Flanke dar.
Zum Abschluß einige Stimmen:
Aus naked capitalism, 20.5.
Yves Smith
„Now why do the Germans in particular feel a tad nervous? Well, Germany, like the UK and Switzerland, has a banking system so large relative to its economy that it cannot credibly backstop it if it goes seriously off the rails. The problem is more acute in Germany because it does not control its own currency (as it cannot simply throw whatever it takes at the banks and if need be, “print” later; by contrast, the risk to the UK and Swiss banking system comes from its banks’ foreign currency exposures).”

Kommentarbeispiel aus naked capitalism
Right or wrong (and boy, do they have experience with wrong), the Germans have pretty much decided to no longer play along with Wall Street, the City, Zürich, etc. The results should be fascinating – personally, when the Masters of the Universe start boycotting Mercedes, Porsche, and BMW, we will know that the game is getting serious.

Aus dem USA-Bärenthread:
Anti Lemming: Derivate-Wahnsinn
Die Euro-Krise zeigt den Wahnsinn der Credit-Default-Swaps (CDS) auf zweierlei Weise:

1.
Nordeuropäische Banken sind beim Kauf von PIIGS-Staatsanleihen viel zu hohe Risiken eingegangen. Das konnten sie nur, weil sie sich mit den CDS (scheinbar) gegen den Ausfall dieser Staaten "versichern" konnten.
Daraus lernen wir: CDS sind schädlich, weil sie natürliche Risikoaversion unterlaufen.

2.
Hedgefonds nutzen CDS, um hemmungslos auf den Bankrott der PIIGS zu spekulieren (ohne deren Staatsanleihen überhaupt zu besitzen). Die Wetten sind rein spekulativ und hoch gehebelt. Eine ganze Meute von Geiern sitzt dran. Das vorsätzlich losgetretene Preis-Momentum hat fatale Wirkungen, da es die Staaten in eine Abwärtsspirale aus immer höheren Zinsen und immer geringerer Kreditwürdigkeit stürzt.
Daraus lernen wir: CDS sind weiterhin schädlich, weil sie Hedgefonds ein Machtmittel in die Hand zu geben, "das Haus des Nachbarn anzuzünden" und an dem Brand auch noch dick zu verdienen. CDS sind, wie Buffett richtig anmerkte, "Massenvernichtungswaffen der Finanzindustrie".
19.05.10 18:18 Malko07:
In Frankreich lobt das Volk weit mehr die Angela wie ihre eigene Finanzministerin. Ob Angela in Frankreich kandidieren sollte?
 relaxed:... und die belgischen Reaktionen ...es scheint, dass "unser Angela" die Hoffungsträgerin der europäischen Bevölkerung geworden ist. ;-)) ... die Reaktionen in Frankreich und Belgien zeigen, dass 60 Jahre europäische Aussöhnungs- und Integrationspolitik bei der frankophonen europäischen Bevölkerung mehr positiven Effekt zeigen als bei deren lokalen Politikern. ;-))
Malko07: 
Wenn die deutschen Aktionen
keine Wirkung zeigen würden wäre die Finanzbranche nicht so erbost. Sie würde still in sich hinein lächeln. Sie wird aber immer wütender. Wieso?


Deutschland hat ein politisches Signal gesetzt dass es eine scharfe Regulierung der Finanzmärkte will. Bis dato gehörten sie eher zu den Bremser. Hätten sie in der Vergangenheit nicht gebremst wäre die Initiative des Europaparlaments bezüglich Hedgefonds schon längst gelaufen. Der Finanzbranche gefällt der Entwurf der Kommission wesentlich besser als derjenige des Parlaments. Jetzt wird befürchtet, dass sich die Position des Parlaments stärker durchsetzt. Das europäische Parlament ist radikaler als viele nationale Parlamente (es wäre der Genickschuss für Hedgefonds und andere Schlachter-Firmen). Es ist nicht so fest unter Parteikontrolle. Konnte man sehr gut bei den Datenschutzregulierungen mit den USA, dem Klebefleisch usw. sehen.


Es ist schon lächerlich wie die Finanzpresse die Propagandaschlacht fährt. Alle Zustimmungen von europäischen Regierungen werden unterschlagen und die Aussage von Lagarde so stark ausgeschlachtet dass Lagarde inzwischen in Frankreich unter Druck gerät.


Noch ist die Schlacht nicht geschlagen. Aber sie hat begonnen. Sollte die Politik sich stärker durchsetzen können wird die Endrunde bei der Reise nach Jerusalem eingeläutet - egal was die Charts dazu meinen. Sollte die Politik erst mal scheitern geht das Spiel weiter - egal was die Charts dazu meinen.

"I would that Obama and the Congress had half the courage of Merkel. And that commentators and the middle class would realize the sorry state that their economy is in, held hostage by a bunch of spoiled brats and well heeled thugs, and a government by and for the highest bidder.

"Gentlemen, I have had men watching you for a long time and I am convinced that you have used the funds of the Bank to speculate in the breadstuffs of the country. When you won, you divided the profits amongst yourselves, and when you lost, you charged it to the Bank... Beyond question this great and powerful institution has been actively engaged in attempting to influence the elections of the public officers by means of its money...

You tell me that if I take the deposits from the Bank and annul its charter, I shall ruin ten thousand families. That may be true, gentlemen, but that is your sin. Should I let you go on, you will ruin fifty thousand families, and that would be my sin. You are a den of vipers and thieves. I intend to rout you out, and by the grace of the Eternal God, I will rout you out."

Andrew Jackson on The Second Bank of the United States which was the Central Bank of his day.
A dangerously simplistic view? More like common sense, and the plain spoken truth, at last. You have been given a Republic, indeed, if you can keep it, if only for the honor of your fathers, and the sake of your children."
jessescrossroadscafe.blogspot.com/

Gespeichert 20.5.2010, UTC 17:56, gepostet: 18:33.



Freitag, 19. März 2010

Saturn zur Herbststunde am Frühlingstor

Äquinoctium
Tierkreis Nordhalbkugel, 20.3.2010, UTC 17:33


Es sind unsere Götter, die im Zeichen ihres Lichts am Himmel unsichtbar unter uns treten. Mit ihnen begegnen wir morgen unserem Jahresschicksal . Zweitausend und acht war ich schockiert von ihrem harten Gericht.  Zweitausend und neun erkannte ich die in ihrem Ausmaß außergewöhnlich  unerkannte Anwesenheit von Zukunft in der Welt.

Jetzt vor dem Bild von  2010/11 - wie beginnen?

Beginnen wir mit dem Ende?

Schon länger hat Mundanomaniac den sich im letzten Jahr  annähernden, nun in der Waage anwesenden Saturn begrübelt und bedacht. Saturn richtet also jetzt in der Waage. „Saturn“, was heißt das in der Waage? Das Gericht der Liebe? Die Liebe vor Gericht? Liebe am Ende?

Nein, die Liebe, wenn sie denn, ausgedrückt im Symbol der "Waage", (rauf und runter) Geschlechterliebe ist –  so ist sie es, die  durch Saturn, das väterliche Gericht walten lässt.

Denn Saturn regiert die väterlichen Dinge im Universum. Und Saturn ist von den Alten so überliefert:


Er ist
~

Weg


und er ist

+
Ziel








Fangen wir von hinten an: Saturn in der Waage, im Feld der Liebesgöttin. Eindeutig die Geschlechtsliebe hat die Psyche aus dem Universum der Möglichkeiten heraus gewählt, um dem Brand des Hungers, oder Widder, ein ebenbürtiges Komplement gegenüber zu stellen. Hunger und Geschlechtsbegierde zeigt das Arrangement der Psyche als Antwort auf die Frage: Was treibt die Archetypen der Person zur Paarung?

Der Horizont der Person beginnt am Morgen, steigt auf zum Mittag und ab zum Abend. Dann Nachthälfte, Dunkel.
Die helle Hälfte. Die Dunkle.
Und der Himmel wandert, und mit ihm das Licht, um den Tag.

Und dort oben als Lichter wandern die Richter und Götter und die Dichter und Könige. Und auf Erden sucht ein Menschengeschlecht die „goldenen“ Orte, an denen sich Spiegelscherben der Götter – jetzt und nahe - verkörpern. Lionel Feininger und seine Mitstreiter waren sich dieser seltsamen Scherbenartigkeit des Lichts bewusst oder ahnten ihre Bedeutung, welche, überall im Universum wiederkehrend,  im Kristallartigen von Schuppen,  in Federn und Insektenpanzern gesehen werden kann.

Oh wolle doch noch so mancher, in seiner Weise,  die heiligen Scherben erkennen, wenn auch mit   Demut angesichts der großen Gefahr, in allzu großer Nähe des Himmels – über zu schnappen – in allzu großer Entfernung von ihm aber stecken zu bleiben –
Tragisch beides. Tragisch, weil Bilderlos. Zu hell und zu dunkel, um die Details der weisen Mischung zu erkennen. Was aber, wenn nicht belebte Skizzen,  reisende Bilder, sind die Götter, deren Wärme, Klarheit, Dichte und Schönheit uns aufatmen lassen.
Jedes Jahr wieder.

Das Väterliche, Saturn, also 2010/11 in der Musterung der Welten der Geschlechterliebe. Daher empfiehlt sich etwa Platon's „Gelage“, der  geistvolle Kommentar eines Steinmetz zur Waagewelt des Schönen in und außerhalb von uns.
Waage ist die Landschaft Schönheit welche die besondere Liebe und Freude des plastischen Gottes am Menschen stets im Körper der Venus sichtbar macht. Vor ihrem Gericht erscheinen die Paare.
Von allen Liebenden in diesem neuen Jahr mustert Saturn in Sonderheit die Priester. Das sind jene in uns, und außer uns, die da handeln im Zeichen des Pluto:  das sind die, die im Verzicht sind   auf mehr als einen Ring um die Mitte . Die so verzichten, die schmieden den Ring, der den Kindern der Ewigkeit, den Toten und den Ungeborenen Einlass gewährt in unseren zeitlichen Tag.

Ziel und Gericht sind erreicht, wenn sie  i m L e b e n erreicht sind und nicht mit dem Tode. Womit wir beim gelebten Saturn wären. Saturn der Musterer in Arbeitsgemeinschaft mit Pluto dem Priester, das ist 2010/11. Priestergott Pluto von Skorpion ist der Sammler der Zeit und die Zeit ist eine unendliche Kette, von Tagen, von Jahren, von Generationen.
Sammler der Schwere ist Venus, Sammler der Zeit ist Pluto – Genuss und Verzicht halten einander die Mitte.
In uns führen der Kettenschmied Pluto und das Kettenglied Skorpion seit undenklichen Zeiten. Gemeinsam und in gleichem Recht wie die anderen elf Archetypen.  Und weil das so tief und unbewusst in uns geschieht, bleibt dem Bewusstsein nur die Dummheit des Halbwissens, das immer vermeint, das ganze Spiel zu kennen. So werden aus dem einem Teil notwendig falsche Schlüsse aufs Ganze gezogen. Daran arbeiten der Last-Esel der Weisheit und die Ameise der Wissenschaft. Und wenn ein  NILS BOHR kommt und ein HEISENBERG, dann wird der Ameise eselsmäßig wohl , denn  sie weiß, dass sie an der Paradoxie Gottes, des Geistes arbeitet, der auch Natur ist, wie Eva –  auch Mensch - ist.
Und wen soll das Opfer nähren? Kettenschmieder und Kettenschmiederinnen, die mit Verzicht nähren.

Ihre Kinder sind leiblich, seelisch und geistig: die Dichten, die Frommen, die Unermüdlichen, kurz die Liebenden, sie allein flechten die Ketten der Generationen.

Also, 2010/11 in Arbeitstakt, in Quadratresonanz mit Pluto:
Saturn in uns, das Väterliche, und Pluto der Herr der Ringe. Der eine ist am Mustern – ob wir gute Väter sind – der andere schaut nach der Krone der Liebe.
Ein peinliches Gericht für faule Väter.
.
Und Saturn am Himmel, das sei hier dazwischen geschoben, kommt – wenn die Erde ihn überholt– noch einmal zu einer letzten Musterung (für 29 Jahr) zurück an die Märkte der Welt. Noch einmal, parallel zu Sonne von  Widder bis Krebs: eine letzte Musterung des Zentralsymbols der Jungfrau, Merkurs, der Überparteilichkeit. Saturn spricht ein letztes Urteil über die Richter der Märkte.
Ein letztes Urteil in dieser Große Weltmusterung von 2007 – 2010 auf dem Feld der Ökonomie.
Ab Löwe im Hochsommer sind dann wieder die Väter und Priester der Geschlechterliebe dran, vom göttlichen Vater der Väter gemustert zu werden.

Schluss nun mit Saturn, dem väterlichen, kommen wir zu Jupiter, dem sohnhaften Gott, in uns und außer uns.

Seit Mitte Januar ist Jupiter, der Sohnhafte in die Fische eingewandert, also ins zwölfte (und erste) Haus des Tierkreises. Seitdem fällt das Jupiterlicht, das helle Licht der Anschaulichkeit das alle Konturen sichtbar werden lässt, weltweit auf alle unangenehmen Wahrheiten, die im Unsichtbaren, des zwölften Hauses/Zeichens, ein anderes Wort dafür: „Geheimnis“, versteckt sind. Versteckt vom Bewusstsein, das gelernt hat, die kleinen schmutzigen Geheimnisse, die ins Maßlose wachsen können, nicht wahrzunehmen.
Das gilt an allen Märkten auch am Liebesmarkt.

Ives Smith, die Autorin des blogs naked capitalism
zitiert nichts lieber als Upton Sinclair:
It is difficult to get a man to understand something when his salary depends upon his not understanding it.

Es ist schwierig einen Menschen zur Einsicht von etwas zu bringen, wenn sein Gehalt davon abhängt, dass er es nicht einsieht.

Durch das Äquinoctium ist dieser Jupiter in den Fischen quasi urkundlich: ein Jahr der Wahrheit, ein Jahr, wo die Wahrheit anschaulich wird. Kein Jahr, das den Dämonen der Hinterzimmer-Diplomatie in den großen und kleinen Dingen allzu gut gefallen wird.

Und, nochmal kurz zu Saturn/Pluto: alles, was Pluto ist, alles, was opfert, dem deshalb etwas von uns anvertraut wird, Leben, Rinder, Kinder: alles was Priester ist in welchem Auftrag auch immer, sollte nicht warten, die geheimen Konten im „Ausland“, seien sie pekuniär oder sexuell, um des ewigen Lebens Willen zu bekennen, auf dass ausgemistet werden kann.

"Wahrheit" heißt der Kulturboden.

Soviel nochmal zu Saturn, Jupiter, Pluto 2010/11.

Kommen wir zum Mars:
Mars ist der Kopf des Feldes, wo immer auch das Tour-Ritual auch begangen wird. Mars 2010/11 „steht“ sehr markant: zum einen beherrscht er die Bedingungen, unter denen Sonne, Venus und Merkur die Triebe schießen lassen und ihre Zeichen regieren. Zum anderen ist Mars Treiber – und – Verzehrer. Und, das ist das Markante: er „steht“ ganz am Anfang des Löwen. Das ist ein ganz neues, kräftiges Frühlings - Spiel des privaten Vermögens auf unserer Nordhalbkugel. Kein sorgloses Vergnügen für die venusischen Herden der Grasfresser, es erscheinen hungrige neue Spieler an den  Wasserlöchern …

Und nun ist zu sprechen von der großen, komplexen Baustelle, von der Brücken – Baustelle, in den Vorräumen der Zeit die dieses Jahr kennzeichnet, wo Saturn und Uranus wieder einmal zusammen regieren. Beide sind psychische Mächte, als lebendige Gottheit = Gestalt, und physische Natur als bestimmte Verfassungen in der Natur.

Saturn – Uranus, Väter haben Töchter, Narren haben Söhne, darin wurzeln alle Märchen. Und allein der einfältige Sohn des Narren findet den Weg zurück zur Unschuld der Liebe.
Dasselbe in anderer Betrachtung:
Im Geburtshoroskop dieses natürlichen Jahres (auf der Nordhalbkugel), in diesem Jahr also sind fünf Götter miteinander verbunden in: Fische, Widder, Waage und Steinbock, (somit zufällig in allen vier Elementen: Wasser, Feuer, Luft und Erde) … die vier Elemente in Resonanz, in einer Alchemie, die nicht jedes Jahr wächst.
Um von den „Göttern“ zu sprechen: es sind nämlich, gekennzeichnet orange: Uranus, blau: Saturn und türkis: Pluto sowie Sonne und Merkur, zum „Wunder“ einer Resonanz miteinander verbunden, einem Wunder, das archetypisch geeignet ist, zu lehren, wie man „über Wasser gehen“, wie man durch Wasser getrennten Ufer überbrücken kann.


Das Jahr als Jahr ist stets eine neue, noch unbekannte, erfahrungsgemäß so heilkräftige, wie schädliche, „Pflanze“. Und die Alchemie dieser Pflanze namens 2010 zu studieren, das, glaube ich, ist das Gottgefälligste, was mit diesem gegebenen Erdjahr der Mensch in seiner Mittellage zwischen Himmel und Hölle anfangen kann.
Noch eine Konstellation darf nicht vergessen werden: Mond in Quadrat zu Neptun. Das Wohnen „underwater“.
Die Wohnungsmarktkatastrophen in den USA und Spanien fallen in diesem Zusammenhang ein, auch fällt ein: das vermeintliche Wohnen dort, wo Neptuns zeitweise Besuche Auflösung, Bereinigung, Neuanfang versprechen. Und Neptun rückt natürlich in diesem Jahr mit seinen göttlichen Gastfreunden an: Jupiter und Uranus.
Und da haben wir dann Jupiter-Licht und die ganze „Brückenbau“- Anlage des Uranus/Saturn wie sie Mond im Stier, in der gesättigten Ruhe des Wohnens in der (Burg) Stadt aufstören in der überraschenden höheren Einsicht.
Soviel zum Gewächs Jahrgang 2010/11, wie es Mundanomaniac vorliegt.

Zu den Ereigniszeiten:

Wären wir eine Astrologische Zivilisation, so würde jeder sich auf seinen Ort das Jahreshoroskop, das Äquinoctium, errechnen oder ausdrucken und hätte damit ein ausreichendes Werkzeug, die göttlichen Resonanzen, zwischen Himmel und Hölle, wie sie um den Erdball wandern, wie sie eintreffen, verweilen, sich verabschieden – und, all die Früchte, mit welchen die menschliche Kultur, im Kollektiv und als Individuum darauf antwortet, oder zu antworten versäumt, all das hätte einen Platz im der Musterung beiwohnenden menschlichen Bewusstsein, das in nie vorher erlebter Weise, im Vertrauen auf unbewusst gegebene neue Ansätze, schöpferisch dem zuschauen würde, was sich fügt.
So, wie Mundanomaniac und sein Esel hier im Bayerischen Oberland/Mitteleuropa zum Beispiel, hier beginnt der Frühling gleich mit dem Herbst: Aszendent Waage.


20.3.2010, UTC 17:32 Bayerisches Oberland

Hier ist das extrem Zufällige zu bemerken, dass der Jahresanfang am 1.1.2010 die gleiche Saturnstellung aufweist, wie der am 20. 3 2010.
Das gibt es nur in Europa in diesem Jahr. Anders gesagt: da das Zeichen Waage den Universal- Aszendenten der Neujahrs-Zeit-Welle von der Datumsgrenze bis zur Datumsgrenze beherbergt, darum bildet der Weltteil (auf der jeweiligen Halbkugel), dem im Frühligs-Jahresbeginn zur Tagundnachtgleiche das Zeichen Waage zufällt, gewissermaßen einen Focus des Weltjahres.
So also ruhen die Augen der Welt im besonderen auf Deutschland, als der Mitte dieses Weltteils gerichtet. Meine Heimat, das bayerische Oberland hat zu beiden Jahresbeginnen den Saturn auf dem Aszendenten. Unglaublich fast.
War es deshalb, dass das Kloster Ettal zur Weltnachricht wurde?
Da drängt sich im oben beschriebenen Sinne plötzlich das ganz oben im Tal verborgene Ettal auf, dieses Klosterinternat der aller feinsten Reputation. Griechisch wird dort gelehrt, abendländische Tradition in Essenz, eine Pflanzstätte.
Der Zufall will es - Turnus alle zehn Jahre - dass dieses Jahr wieder ein Passionsjahr in Oberammergau ist. Oberammergau, Nachbarort von Ettal. Sollte, so fragt sich, die Resonanz Christi und seiner Mutter in diesem Passionsort das allzu menschliche menschlicher hat bleiben lassen als die verschämt versteckte Menschlichkeit der Männerveranstaltung weiter oben im Tal in klösterlicher Zucht in der Resonanz des heiligen Benedikt? Wird Oberammergau dieses Jahr frei von Missbräuchen über die Runde kommen. Ich glaube daran, als Matrose am Gebürg.
Meine deutschen Landsleute jedoch werden insgesamt sich dieses Jahr über wundern, dass sie in der Welt - Diskussion der Weltkrise plötzlich hin- und her gelobt und getadelt werden, mit ihrer unfairen Tüchtigkeit und ihrer unglaublichen Harmlosigkeit, gegenüber den Adlern und Geiern über der Wall Street.

Zusatz:
 20.3.2010, UTC 17:33, London
20.3.2010, UTC 17:33 New York


20.3.2010, UTC 17:33, Peking


20.3.2010, UTC 17:33, Tokyo




Gespeichert: 19.3.2010, UTC 14:o6, gepostet: 15:19, und 16:44.