Montag, 20. Oktober 2008

Umzugstag in schwerem Wetter




20.– 27. 10. 2008 in der Matrix des Tierkreises und der Königskonjunktionen der vier Elemente Feuer, Erde, Luft und Wasser aus den Jahren 1603, 1802, 1980 und 1305 mit den Resonanzen der Woche

20.10. , damit wieder ein Wechsel in der Folge der Monatshäuser. Rechtsdrehend vom Aszendenten her verläßt der Rhythmus des Sinns in allen Äquinoctien aller Orte auf der Nordhalbkugel das sechste Haus und wandert ins fünfte. Umgekehrt, oben im Spiegel, verläßt der Rhythmus der Dinge das siebte, das Haus der Bilanz, und wandert ins achte, ins Haus des Opfers.
Äquinoctium 2009/9 New York

In New York, wo der zentrale Tempel des Kapitalismus steht, trifft der wandelnde Wandernde, der Aszendent, Mitte kommenden Monats auf Saturn. Weil es ja der „reisende“ Schütze ist, der auf dem Weg der Wandlungen bei Saturn eintrifft, erwartet ihn eine Maßregelung, die ein deutliches Ereignis zu werden verspricht. EINSCHRÄNKUNG DES AUSGEDEHNTEN.
Man darf sogar sagen, Mitte November wird die QUINTESSENZ DIESES GANZEN JAHRES 2008/9 fällig.
Quintessenz? Was soll das sein? Der Begriff stammt aus der Alchemie und meint wörtlich die „Fünfte“ ja … Essenz, also „Seinsform“; nachdem es das Ziel der Alchemisten war, die Feindschaft der vier Elemente zu wandeln in Freundschaft und Gottesnähe, und das Ergebnis, wenn man so sagen darf, auf Flaschen abzuziehen, eben den „fünften Zustand“, als Essenz.
Jetzt astrologisch: der Ort der Gottesnähe im Häuserkreis ist der Geburtsmoment, der Aszendent. Daher der Aszendent ist heilig. Den berühren im Tierkreis die Zeichen des Anfangs (und Endes) Fische und Widder (im männlichen bzw. Jungfrau und Waage im weiblichen Tierkreis).
Der Aszendent New Yorks im Jahr 2008/9, der Schütze, heiligt diese Stadt in einem Jahr, wo die Planetenmacht des Schützen, das ist Jupiter, nach einem Jahr größtmöglicher Ausdehnung (Jupiters Durchgang durch Schütze 2007) nun im Steinbock in größtmöglicher Weise eingeschränkt wird.

20.10. , damit wieder ein Wechsel in der Folge der Monatshäuser. Rechtsdrehend vom Aszendenten her verläßt der Rhythmus des Sinns in allen Äquinoctien aller Orte auf der Nordhalbkugel das sechste Haus und wandert ins fünfte. Umgekehrt, oben im Spiegel, verläßt der Rhythmus der Dinge das siebte, das Haus der Bilanz, und wandert ins achte, ins Haus des Opfers.



New York Äquinoctium 2008/9

Also, mit Blick auf das Gesamthoroskop oben, wenn jetzt der Schütze im „Rhythmus der Dinge“ („Natur“) durchs achte Haus wandert und am Ende des Hauses auf Saturn trifft, dann erfüllt sich das Heil, das im „Geburtsmoment“ des Jahres angelegt ist. Das verlangt vom Jupiter, dass er all sein Licht, all seine Einsicht mobilisieren muss um, eben gegen seine (etwas eitle) Natur, diesen „Haarschnitt“, wie es in der Börsensprache heißt, annehmen zu können vom Vater des Ganzen, von Saturn.
Ein Wort zu den seit heute aktivierten Zeichen: Im Rhythmus der Dinge sind es Krebs und (eingeschlossen) Löwe. Mit dem Krebs ist Heim und Familie, angesprochen. Mond ist mit Venus und Merkur in der SATURN-SCHRUMPF-KUR, damit sie wieder in die ihnen zugemessenen Schicksalskleider passen. Mit Löwe ist Spiel und Risiko angesprochen, dessen Sonne - Quadrat Pluto, Quadrat Mars – in diesem Jahr der Opfer aufgerufen ist zur EINSCHNEIDENDEN SPENDE.
Im unteren Rhythmus bleibt der Sinn: Zwillinge, der Kaufmann, der zwischen den Stämmen und Völkern vermittelnde, indem er die guten Dinge der Anderen zugänglich macht. Ihr Gott Merkur ist in diesem Jahr auf hoher See in den Fischen, zusammen mit Venus, und – drittes Haus des Schützen - reiiiichlich Fracht.
Und da kommt eben in diesem Jahr aus dem achten Haus Resonanz: Begegnung mit dem strengen Saturn: Ladungskontrolle! Schiff überladen. Beschlagnahme …

Und diese Woche?


Heute ist Merkur ein drittes Mal auf diesen magischen 9-10° Waage, wo er erfüllt ist von Inspiration durch die königliche Konjunktion Saturn/Jupiter des Luftelements und ihrem Quadrat zur luftblauen Sonne/Merkur- Konjunktion im Steinbock. Merkur ist damit nach seiner Rückläufigkeit noch ein drittes Mal in diesem Herbst im genauen Fadenkreuz einer geistigen Neuerfindung des homo oeconomicus.
Aus diesem Grund soll erinnert werden an eine
„Gestalt am Rande der datierbaren Geschichte, die mir bei mittelbescheidener Schul- und fragmentarischer Hochschulbildung vergleichsweise hell im Bewusstsein stand: der griechische Kaufmann, Reisende, Weise und Staatsmann Solon. Zu seiner Zeit, war in Athen die altertümliche, aristokratische Staatsverfassung in eine Dauerkrise geraten. Die Angehörigen der vornehmen Familien waren in unaufhörliche egoistische Kämpfe miteinander und mit der Menge der Armen verstrickt.
Für das Jahr –594/593 hatten die Athener Solon zum Schiedsrichter und Archonten von Athen gewählt. Dort war es nach dem Herkommen üblich gewesen, Pächter, die ihre Schulden beim Grundbesitzer nicht bezahlen konnten, in die Sklaverei zu verkaufen, ein drückendes Schicksal, das über vielen hing und das zu unaufhörlichen Unruhen führte.
Dieses „Leihen auf den Körper“ schaffte Solon mit seinen berühmten, historisch gewordenen Reformen ab, wie er überhaupt sämtliche Schulden aufhob. So hat er ein Ende gemacht damit, dass die menschliche Person des freien Athener Bürgers wie eine Sache behandelt werden konnte: eine erste ‚Erklärung des Menschenrechts‘ in der Geschichte…

Nun ist es […] interessant, dass SOLON […] seine Gesetze für eine begrenzte Zeit, nämlich hundert Jahre, aufgestellt hat. Sofort nach Aufstellung der Gesetze aber, so erfährt man bei dem griechischen Schriftsteller PLUTARCH, begannen die Leute ihm jeden Tag, das Haus einzurennen, er möge dies ändern, das hinzusetzen, wie dies gemeint sei, ob nicht jenes die richtige Auslegung sei –

„es ist eine schwierige Sache,
in großen Angelegenheiten alle Seiten zu befriedigen“.

Er kaufte zum Ende seines Archontats ein Handels-Schiff und brach auf zu einer Reise von zehn Jahren in der Hoffnung dass in dieser Zeit man sich an seine Gesetze gewöhnen würde.“(PLUTARCH , Solon). Vorher hat er noch die Athener, Ratsmitglieder und Beamten schwören lassen, dass sie die Gesetze für zehn Jahre nicht ändern noch verletzen würden, bei Strafe in Gestalt einer goldenen Statue in der Lebensgröße des Gesetzesverletzers, die von ihm für das Heiligtum in Delphi zu stiften wäre.“ (Entdeckung des Welthoroskops, S. 4, 2004, Unveröffentlichtes Manuskript).


Gespeichert: UTC 18:52, gepostet: 19:03.

Dienstag, 14. Oktober 2008

Soziopathologie der Alphatiere


13.- 20. 10. 2008 in der Matrix des Tierkreises und der Königskonjunktionen der vier Elemente Feuer, Erde, Luft und Wasser aus den Jahren 1603, 1802, 1980 und 1305 mit den Resonanzen der Woche

Vor drei Wochen schrieb ich:
„Ausblick: die ganze Truppe der für das Persönliche zuständigen Planeten und die Sonne haben ihren diesjährigen Durchgang durch den Skorpion mit all seinen vorwiegend grünen, sprich psychischen, Resonanzen noch vor sich.“


Und ein einfaches Durchzählen zeigt: es gibt kein Zeichen in dem so viele Weltresonanzen gespeichert sind wie im Skorpion.
So ist in dieser Woche der weitere Weg durch der Skorpion zu verfolgen von: Mars und Venus.
Und, schon einmal daran denken: Sonnenvermögen und Merkurratschläge haben den Skorpion noch nicht einmal betreten.

Marsresonanzen
Mars, Eroberer, Türöffner, Neubeginner, bewegt sich heute (Montag) auf den „Wasser“-Uranus zu, dessen „grüne“ Resonanz er morgen in Konjunktion durchwandert

Wenn man das Zeichen dieses Planeten betrachtet = Entfernung von der Mitte nach oben - dann kann man nur staunen, wie die Gegebenheiten in der realen Welt passend zur Stelle sind. Die grüne Färbung, die diesen Uranus als „Wasser“-Uranus kennzeichnet, deutet auf eine innere oder psychische Aufwärtsbewegung hin: Glaube an den Aufschwung. In der Volkssprache: Leichtsinn, in der Börsensprache: Risikofreude.

Mitte der Woche haben wir dann Mars/blauer Mond.


Blue Moon, was gibt seine Resonanz dem Mars, dem Impuls, der nach vorne marschieren will? Mars /Mond sind von ihren Zeichen her  "Herrscher" von Widder und Krebs, als solche sind sie beheimatet in einem  " Quadrat": der eine streicht den anderen durch, oder aus. Widder marschiert nach außen, springt nach vorn, Mond geht nach Hause, nach Innen. Wenn es schlimm kommt, frisst das Feuer des Widders das Heim. Auch heftig ist, wenn der Mars im Inneren tobt. Immerhin ist Mars der Bereiniger, der, wenn er im Inneren ausbricht, das unter den Teppich Gekehrte zum Vorschein bringt, sehr zum Verdruss aller Intriganten Feiglinge und Verdränger.
Aber blauer Mond? Denken und Fühlen stören sich also bekanntlich. Und im Skorpion?
Ich kann mir diesen Mars beim blauen Mond vorstellen als Beginn neuen Denkens über die Regeln des Daheimseins kommender Generationen. Immerhin sind Ausgangs- und Endpunkt der ganzen gegenwärtigen Bereinigungskrise: die Eigenheimfinanzierung für minderbemittelte US-Bürger.

Schließlich, zum Wochenende sieht Mars wieder grün: er erreicht den grünen Neptun der Wasserkonjunktion.



Mars/Neptun die Herren der beiden Zeichen, die einander im ersten Spiegel des Tierkreises spiegeln, Neptun als Sinn, Mars als Tat.



Vor allem anderen zeigen beide Planeten/Zeichen: Beginn/Ende alles Kreislaufens an.

Sollte mich nicht wundern, wenn der Marsbesuch des grünen = psychische Neptun am kommenden Montag die Tür zur erneuerten Glaubenskrise an den Börsen öffnet, der die derzeit fischenden Schnäppchenjäger wieder zu Gejagten macht.


Denn: Mars ist noch immer unterwegs im Skorpion, der, wie gesagt, die (Nur-) Gegenwärtigen hasst und die Ungeborenen liebt.

Venusresonanzen:




Venus läuft auf Venus zu, Bullenplanet auf Bullenresonanz. Die grüne, eben psychische, Venus sagt: Zeit zum Einnehmen, Kaufen und hinlegen, deponieren.

Es sollte aber bedacht sein, dass diese Venus der Wasserkonjunktion im Skorpion steht. Damit bezieht sich die Aussage auf ein Grasen, welches nicht der eignen, persönlichen, momentanen Sättigung zukommt sondern der Sättigung Kommender und Gewesener.

Wer das im Auge (und im Herzen) hat, der kann nicht schief liegen, den kann vor allem nicht erschüttern, was sich nach der Wochenmitte als Resonanz aufbaut: Plutoquadrat aus Wassermann.


Nach dem eben Gesagten: was wird wohl der Wasser-Pluto aus Wassermann zur aktuellen Venus sagen? Ich glaube, er sagt etwas wie: Es geht nicht nur um deine Kindeskinder, sondern auch um die des afrikanischen, asiatischen, lateinamerikanischen … Menschen, warum? Weil er aus Wassermann funkt.

Und nun zur Sonne dieser Woche

Vierte Woche Sonne in der Waage. Vier Wochen wird gewogen: das Vermögen des Menschenwillens.
Passiert in allen Jahren. Ist nichts Besonderes, für alle die, welche davon, jeweils, unbetroffen sind.
Waage ist das westliche Ende des Kreuzes.

Bilanzzeit: es ist vorbei mit Wachstum, jetzt wird gewogen.

Und Sonne, das Vermögen das uns gegeben ist, um es zu verschwenden, wird dreifach gewogen am Wochenende:

Es wiegt Venus im Skorpion wie oben beschrieben ...

und zwischen Freitagnacht und Samstagnacht wiegt Pluto der Königskonjunktion Luft



Die Farbe Blau, mit der das Luftelement angerufen ist, weist auf Kühle, Abwesenheit von Leidenschaft (das ist: Verwicklung und Reibung) und auf Distanz.
Distanz, auf Physische, Seelische und Geistige Weise, erlaubt Betrachtung, erlaubt Kontemplation.
Die Götter der Betrachtung (be)richt(ig)en Freitag/Samstag die Sonne der Menschen auf der Nordhalbkugel. Es sind die jungsten Götter, erst 28 Jahre im Amt. (Zum Vergleich: Feuer 405, Erde 206 und Wasser 703 Jahre).
Gewogen wird unsere Sonne. Das, womit die Welt gewärmt wird und womit wir die Welt wärmen, das wird gewogen jeweils. Dieses junge, nicht einmal dreißigjährige Denken, richtet den Geist unserer menschenschaffenden Wärmeabgabe, diese Woche, das ist gewiß.

Und das Urteil sprechen unsere noch ungeborenen Kinder, so wahr ein Pluto am Himmel fällt und steigt.
Und noch ein Pluto wägt diese Woche unsere Herzen:



Seit vierhundert und fünf Jahren wägt, aus der Widder – Opposition, jeden 18. Oktober: Feuerpluto.
Mundanonaniac meint: Wenn ich etwas zu fürchten hätte, dann vielleicht das Gericht dieses Plutos, denn das Feuer, wie ich es verstehe, geht aus, ich aber als mega-wasser-Charakter kehre ein. Ob ich denn genug ausgegangen bin? Ich muß es den Kommenden überlassen mich zu richten und wache weiter über mein wasserverborgenes Herz. Aber meine Stimme im Gericht stimmt dafür, dass die Elemente in erster Linie ihre Geschöpfe richten.

So ist mir das Gericht des Feuers daran gebunden: Feuer ist alpha und das Gericht des Feuers offenbart der Welt jetzt die SOZIOPATHOLOGIE DER "ALPHATIERE". Feuer ist alpha und Feuer ist und bringt an die Oberfläche - jetzt kommt all das ans Licht, was die Nachgeborenen anekelt, weil

Pluto ist immer das Kleid aus Zeit, das Haus aus Zeit, etwas unsichtbar Bewohnbares, Ehe, 

das der Sonne/dem Herzen von „oben“ her im Tierkreis das
Gehäuse für ZWEI IN DER ZEIT anbietet
als fünfter Spiegel im Tierkreis:

Also wägt Pluto am Samstag nicht ein Einzelnes, sondern er wägt,  wann immer,  ein
GEMEINSAMES AUS ZWEIEN
Die Wärme, 
die von Paarungen ausgeht.
Und wenn das Herz der (halben) Welt gewogen wird am Wochenende von Feuer und Luft, von Zorn und Betrachtung, gewogen von den Schutzengeln (wenn ich mich mal so ausdrücken darf) der noch Ungeborenen, dann wägen, in der Gestalt der Plutos, introvertierte Gottheiten über unsere extravertierenden Herzen.


Soviel dazu – ein Wochenende des Verlustes und des Gewinnens.


„Und wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt und mir nachfolgt …

…wer das Leben gewinnen will, wird es verlieren; wer aber das Leben um meinetwillen verliert, der wird es gewinnen“ Matth. 10. 38,39.

„Was ein archetypischer Inhalt immer aussagt, ist zunächst sprachliches Gleichnis. Spricht er von Sonne und identifiziert mit ihr den Löwen, den König, den vom Drachen bewachten Goldschatz und die Lebens- oder „Gesundheitskraft“ des Menschen, so ist es weder das eine noch das andere, sondern das unbekannte Dritte, das sich mehr oder weniger treffend durch alle diese Gleichnisse ausdrücken lässt, das aber – was für den Intellekt stets ein Ärgernis bleiben wird – unbekannt und unformulierbar bleibt…“ C.G.JUNG

Und nächste Woche müssen wir anfangen uns mit der kommenden Saturn/Uranus – Opposition zu befassen.

Gespeichert UTC 13:56, gepostet:15:33.

Freitag, 10. Oktober 2008

Endzeit



“What started off as a subprime crisis has morphed into a global crisis of epic proportions that now threatens humanity.”

Ab heute, Freitag, ruhen (ja! “ruhen!!”) alle Blicke auf Washington: G 7 - Gipfel und am Wochenende IWF - Tagung. Es gibt nichts Wichtigeres!

Nachdem die Mainstream-Medien den 700 Milliarden $ Ausschöpf-Plan mit seiner Absicht, den US-Banken ihre mehr oder weniger wertlosen Papiere abzukaufen, eifrig als „Rettungsplan“ getextet hatten, während er bei den kritischen Finanzbloggern längst durchgefallen war,

hat der Verfall der Weltbörsen, die Erosion von Treu und Glauben in jedes finanzielle Versprechen in solchem Tempo zugenommen, dass die Regierungen jeden Tag radikalere Maßnahmen ergreifen müssen.

Der englischen Teilverstaatlichung der großen Banken folgt noch in der selben, nämlich dieser Woche, die Ankündigung der US-Regierung, eine (Teil-)Verstaatlichung !!! USA !!! der Banken nicht mehr auszuschließen, Frau Merkel schließt auch nicht mehr aus ...Wie denn auch, jede Verstaatlichung "ist" Steinbock "ist" Saturn ...

Ich will mich nicht weiter in ökonomischen Details auslassen, das steht anderen zu, mir obliegt die Himmels - Chronik und die sieht folgendermaßen aus:

Wochenende 10 – 13. 10 2008

Hier ist alles weggelassen, was nach meiner Auffassung jetzt nicht zählt. Es ergibt sich:

10. - 13. 10 2008 , Detail

1. Die im letzten Beitrag beschriebene Venus-Krise als aktuelles Quadrat Neptun – Venus. Neptun, der Endzeit- und Bereinigungsplanet überspült die Märkte. Es gibt nur noch Verkäufer aber keine Käufer mehr außer den wenigen, die für ihre Kinder und deren Wohlstand in zwanzig Jahren einkaufen.

2. Der rückläufige Merkur, der Planet der Spielregeln, hat, wie angekündigt (…) eine weitere Welle von Verstaatlichungen erfahren. Jetzt ab diesem Wochenende verbleibt er für gut zehn Tage in der blauen Resonanz.

Was heiß das jetzt?

1. Wir befinden uns in einem "Sturz einer ungeheuren Bewegung“ (Benjamin) Zuletzt genannt : Turbokapitalismus.

Venus ist unter unseren Eigenschaften alles Schwere.

Daher das Hauptwerk der begnadeten deutschjüdischen Philosophin Simone Weil: "Schwerkraft und Gnade"

denn Venus ist die Sammlerin, Göttin der grasenden Tiere.

Venus und Neptun ist immer ein Zusammentreffen, bei dem Venus keine Chance hat. Das Schwere versinkt.

DAS SCHIFF ist eine Kunst, dieses Gesetz auszuhebeln. Interessanterweise regiert unter den Werkzeugen der ökonomischen Alchemie der HEBEL als GOTT. Sein NAME heißt KREDIT.

Der Untergang kommt vom : „leverage“, genauer vom weltweiten Überleverage. Das leverage ist die Ladung, ist der in Anspruch genommene Kredit. Das Schiff ist nun zu schwer geworden seit man als Schattenbank mit 5% Eigenkapital und 95% Kredit Konzerne aufkaufen und abwracken konnte.

Das Goldmachen ist ein altes Laster der Dummen.

Könige der Herden, Bankdirektoren, dürfen daher in verantworlichen Zivilisationen keine Bewerber werden, die nicht ein ernstes Examen in Weltastrologie abgelegt haben. Müssen sie es auch nicht bis zu astrologischer Originalität gebracht haben, so werden sie doch zumindest durchdrungen sein müssen von der elementaren Menschenphilosophie:

What goes up – must come down

Dieses ist die Woche des Untergangs für die größtmögliche Anzahl von uns daran besteht kein Zweifel. Es ist

„Der Durchgang des Menschenplaneten durch das Haus der Verzweiflung“

Es ist die grüne Woche in diesem Jahr, das an Gründonnerstag begann.

Und nun zum Blauen Kreuz auf dem Merkur

Merkur GOTT der Spielregeln

Und mit ihm der Merkur in uns

erlebt seine BILANZ:

Auf der Waage also ist er in diesen kommenden zwei Wochen vor dem Gericht der GÖTTER

SATURN + JUPITER

SONNE + MERKUR

Das sind die Götter: Maß + Kreis + Mitte + Verkehr, die jetzt wiegen.

Gewogen wird worum es allein geht im Universum:

„ein mittleres Maß an Bescheidenheit“ (C:G:JUNG)

Gewogen wird der Geist in dem jeder gelebt hat.

Denn die heiligen Herrschaften entstammen der „blauen“ Luftkonjunktion von 1980. Das „Luftelement“ herrscht über die Zeichen; Zwillinge, Waage; Wassermann. Es ist, gemessen daran, dass es 7-800 Jahre herrschen wird, noch ein kindlicher Geist mit all der Genialität, die in die kindlichen Gottesnähe ausgeschüttet ist.

Also neues junges Denken richtet unseren Merkur in den Gerichtsterminen dieser zwei Wochen.

Möge das Gericht genügend Gerechte finden.

Amen

Gespeichert UTC 13:13, gepostet: 13:46.


Dienstag, 7. Oktober 2008

Bullengrill


Diese Woche …
(Anklicken vergrößert)


Diese Woche …

(Anklicken vergrößert)

Nachdem es gestern um Mars ging und seine grünen Resonanzen, und indem zu Merkur schon vor zehn Tagen die Fälligkeiten angedeutet wurden, soll heute die Vergrünung (Verwässerung) der Venus Thema sein.

Venus ist, um in der Börsensprache zu sprechen, der Bullenplanet: Sammeln, Kaufen, Vereinnahmen. Pluto, als komplementärer Partner, ist der Bär. Venus ist seit dem 24. September in einem Bärenrevier.

Das passiert ihr alle Jahre etwa einen Monat.

Das ist wie Flut und Ebbe: normal.

Entscheidend ist, was zu dieser Bärenlage hinzu kommt an überlagernden Wellen. Es sind:


1. Königskonjunktion Erde

2. Königskonjunktion Erde / Septar

3. Äquinoctium des Jahres

4. Königskonjunktion Erde /Transite (s. oben)

5. Tageskonstellation (s. oben)


Die Königskonjunktion ist ein Planetentreffen in einem bestimmten Tierkreiszeichen/Element. Sie kann beobachtet und gemessen werden, weil die zwölf Tierkreiszeichen/Monate in einer festen Folge in Elemente-Analogien codiert sind nach dem Rhythmus: 12 Zeichen als dreimal vier Zeichen - ausgehend von Widder - in der Folge:   Feuer -  Erde - Luft -  Wasser.


Die „Königskonjunktion“ ist ein Eintrittsereignis im allzwanzigjährlichen Rhythmus. Das Ereignis ist das Treffen von Saturn/Vatergott und Jupiter/Sohngott. Alle zwanzig Jahre holt der schnellere Jupiter Saturn ein.Und die Orte ihres Treffens wechseln in rhythmischer Folge.





    Also Saturn und Jupiter beim Wechsel in ein neues der einander folgenden vier Elemente. Ereignet sich sich in der Größenordnung alle 800 Jahre.

    Hypothese:

    Die Königskonjunktion bestimmt für ihren Zeitraum für ihr Element die archetypische Autorität die unsere Instinkte unbewußt fasziniert und erschreckt.

    Die Erdkonjunktionvon 1802 wird 2577 von einer neuen Königskonjunktion Erde abgelöst.

1.

Die Venus der Königskonjunktion Erde steht auf 27° Löwe. Das ist die Faszination, welche die Bullen (vereinnahmende Stier-Venus) mit Lust zur Verausgabung erfüllt. Sollte es Bullen im Zustand der Überkonsumption geben, dann ist das die Analogie diese Venus im Löwen.

2. Im laufenden Septar der Königskonjunktion für New York steht Venus im achten Haus. Bulle im Bärenhaus. Das achte ist als Haus, was Skorpion als Zeichen ist. Also, zweites Haus = Bullenhaus, achtes Haus = Bärenhaus, einnehmen : einbüßen. Letzteres Wort zeigt auf den springenden Punkt: entweder freiwillig büßen oder unfreiwillig büßen, dem achten Haus oder Skorpion entkommt keiner. Und „alles hat seine Zeit…“

UND Venus in Jungfrau = Merkur/Sonne/Neptun. Bulle erwischt von Zeitenwende. (Geschieht nur einmal in 280 Jahren.) Daher:

    „Es handelt sich um die schlimmste Krisenerfahrung der Finanzmärkte in der Weltgeschichte“, stellt der 85-jährige technische Analyst Joseph Granville fest, der seinen Anlegerbrief namens Granville Market Letter seit rund 45 Jahren in Kansas City im amerikanische Bundesstaat Missouri publiziert. „Wir haben Oktober, und der Markt kollabiert. Was wir gerade beobachten, ist die komplette Auflösung des Marktvertrauens“, sagt er. FAZ.NET

3. Ein besonders „kaltes“ Jahr. Wie Merkur, und Mond ist auch Venus im Griff des Saturns: Bulle im Winter. Der große Wintertest, Frostgefahr, Hunger droht. Dazu kommt, dass Venus in den Fischen ist. Das ist eine Option die nicht zu selten ist, aber sie ist immer eine Chaos- und Endzeitoption für Bullen.

4. Diese Woche Dienstag und Donnerstag Venus-Krise. Dienstag Feuer unterm Dach = Resonanz zum Mars („Bullenhai“) im Stier = Reserven brennen. Eine sehr unwillkommene Tür öffnet sich, Überheizung. Donnerstag ertrunken in der ungewissen Zukunft. Venusübergang über Neptun, totale Konfusion bei Bullen.

5. Ganze Woche Venus/Bullen „durchgestrichen“ von Neptun im Wassermann, Auflösung, Löschung, Untergang des Schweren im Tiefen, damit ein Neuanfang möglich wird. Von 52 Wochen sind vier so im Jahr: Bullen im Nebel.

Fazit

1. Grundtendenz: alles abgegrast.

2. Jahrsiebt: Pech

3. Jahr: Pech

4. Königs-Transit: schlimmste Woche für Bullen im Jahr.

5. Woche: Bullen im Nebel, Land unter.

Nähere Aussicht:

Noch eine weitere Woche Qualen, dann (Herr schmeiß Hirn!) Entspannung am runden Tisch ab Sonntag den 19.10.: Eintritt Venus in den Schützen.

Wenn wir die Frage stellen, wer sind die "Bullen" eigentlich, die grasenden Einsammler? Antwort: Mir scheint, die Banken. Und die weigern sich derzeit, Milch zu geben.

Gespeichert UTC 13:44, gepostet: 14:24.


Montag, 6. Oktober 2008

Haie, Tiger und Geier vor Gericht


6. 10. – 13.10. 2008 in der Matrix des Tierkreises und der Königskonjunktionen der vier Elemente Feuer, Erde, Luft und Wasser aus den Jahren 1603, 1802, 1980 und 1305

In den Resonanzen dieser Woche überwiegt die Farbe Grün.
Nicht nur von den Konstellationen der Wasserkonjunktion her (1305) sondern auch, weil Venus über den Neptun der Erdkonjunktion wandert und, gleichzeitig, durch das Quadrat Venus zum aktuellen Neptun im Wassermann.

Folgerung: diese Woche überwiegen Glaubensfragen.

Dazu mein Beitrag vom 20.9.
Der Glaube ist der feste Aggrgatzustand des an sich fließenden Mediums Fühlen.

Er stellt jenes Vorstellungssystem dar, das die zeitliche Wohnform der Psyche ist und gibt dieser das Gehäuse – bis der „Schwarze Schwan“ kommt: der Zeitenwechsel = Pluto begegnet Neptun. Das ist nach den Jahrtausenden eines Grönland - Eiskerns das rasche Abschmelzen im Golfstrom.

Das ist also die Beziehung






Gestern/heute tritt Mars der Türöffner (als realer Spiegel des Neptun) in den Skorpion ein und öffnet die Tore für den Verlust. Warum Verlust?
Weil Verlust = Skorpion/Pluto ist Gegensatzpartner zu Gewinn = Venus/Stier.

Jedes Zeichen hat seinen komplementären Partner, wie sollte es anders sein als in der Natur.

Plutoverluste sind immer schmerzlich für diese aber ein Segen für die nächste(n) Generation(en).

Speziell Gestern/heute ist nicht nur der erste Tag in diesem Rahmen, es ist auch resonanzmäßig der Tag einer höchsthimmlischen Maßnahme, die im Falle Mars einmal in 1,6 Jahren erfolgt auf 1° Skorpion.
Das Grüne Element richtet heute etwas, nämlich unsere Weise des Umgangs mit Adrenalin – um es mal so zu sagen.





Grüne Götter sind introvertierte Götter die Mars, selber Gott des Gasgebens, und mit ihm alle Tiger, Geier und Haifische, alles was von Kralle und Zahn lebt, gestern/heute besucht.
Ihr mögt es ja gern mythisch, bitte: Vater und sein Sohn, Herrscher der Zeichen des Mittags im Tierkreis, also die hellsten der zehn Götter, Zuständig für Verfassungen und Zufälle, Maßstäbe und Fügungen … Urteile und Versöhnung.
Die grünen Götter richten für die Welt des Fühlens. Ich darf mich zitieren:

Wie ich vermute, sind für die Börse schreckenerregend die grünen Resonanzen überhaupt. Mir scheint das Wasserelement - generell Hingabe, also Verlust – zumindest im materiellen Sinne – anzuzeigen: notwendigen Verlust. Einfach gesagt: im Zeichen Neptuns: Verlust aus Hingabe (an Gott = die Unsterblichkeit), im Zeichen Plutos: aus Hingabe an die (Nach-)Kommenden, und im Zeichen des Mondes: Hingabe an die Geliebte – mit der - „die Liebe hört nie auf“ - gewissermaßen ein Drittel der Unsterblichkeit zu gewinnen ist – also, mit allen grünen Verlusten scheint mir der Gewinn an Ewigkeit zu er“kaufen“ zu sein, jedenfalls redete der Stifter des Christentums vom „Schatz im Himmel“.
Und morgen kommt die Resonanz vom grünen Mond hinzu. Mond, Göttin des Schoßes, des Daheimseins, die für 800 Jahre ein Daheimsein der Seele in Stier, in Erde + Gemeischaft = realen Gemeindebauten anzeigt, das lässt mich eigentlich an die Wiener Gemeindebauten der zwanziger Jahre denken …
Womit wir bei der allerumfassendsten Ursache wieder angekommen wären, der Immobilienkrise.
C.G.JUNG bezeichnet das Fühlen als die “Wertfunktion“, sie entscheidet darüber, was ich an mich heran, was in mich eindringen lasse.
Wiederholter Besuch in den Höfen verschiedener Wiener Gemeindebauten hat mir immer wieder neu ein seltenes Gefühl von Herdengeborgenheit, Zugehörigkeit, Intimität und nachbarschaftlicher Offenheit gegeben.



Karl Marx Hof, Detail

Vielleicht ist die Landung meiner Imagination bei den Wiener Höfen, diesen sehr kühnen und wohlgeratenen Kindern des österreichischen Sozialismus der zwanziger Jahre ein wohlgeratener Zufall, weil der blaue Mars uns noch beschäftigen muss.

Er steht auf denselben 0,8° Wassermann, wie der grüne Saturn/Jupiter auf 0,8° Skorpion, was ein Quadrat bedeutet, eine Durchkreuzung.
Überhaupt, dieser erste (und zweite) Grad Stier/Löwe/Skorpion/Wassermann: z.B.

1929 Schwarzer Donnerstag:Sonne 1° Skorpion

Zum blauen Mars ist wichtig:
• Er fehlte am Schwarzen Donnerstag 1929 da galt noch die alte Luftkonjunktion, die jetzt ausgemustert ist.
• Er öffnet seit 1980 die Tür für frische „Luft“, das ist - Wassermann/Waage/Zwillinge = (cum grano salis) neue Gedanken.
• Er tut dieses als Mars des Wassermann, heißt: als Schöpfer menschheitlicher Gedanken, die aus den Tiefen der Wahrheit geschöpft sind, welche im Zeichen der Fische = des Unbewussten ruht.
Soviel für heute zur Premiere dieses Wochenanfangs mit Nachrichten von Oben: Verluste für Extravertierte, Gewinne für die Introversion, Gewinne für eine klares Denken.
Die untere Ebene der gruseligen Plausibilitäten an den Börsen zwischen Tokio und Vancouver, soll uns nicht den Blick aufs Ganze verstellen.
Gespeichert: UTC 15:44, gepostet:16:19.