Posts mit dem Label grüner Pluto werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label grüner Pluto werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 1. Juli 2009

Von Orten an denen man nichts zu suchen hat und von Orten der Erfüllung - Neubearbeitung


Mittwoch, 1. Juli 2009
Freitag, 17. Januar 2014
 29. 6. – 5. 7. 2009
in der Matrix des Tierkreises
und der Königskonjunktionen
der vier Elemente
Feuer, Erde, Luft und Wasser
aus den Jahren 1603, 1802, 1980 und 1305
(anklicken vergrößert)


Diese Woche hat eine grüne und eine orange Resonanz: zwei Quadrate. Astrologische Quadrate zeigen immer Tatsächlichkeiten, die in der Natur schwer zu vereinbaren sind. Sie verweisen auf den Kampf der Elemente: Feuer/Wasser, oder Erde/Luft, Feuer/Erde oder Luft/Wasser.
Wenn es um Planeten/Lichter einer der Königskonjunktionen der vier Elemente geht, notiere ich das Element Wasser in grün.
Bei einer Hauptkonstellation (Konjunktion/Opposition/Quadrat) der laufenden Planeten zeigt die grüne Markierung den  Neptun und seine Resonanzen. Orange zeigt die Resonanzen von Uranus.
In dieser Woche nun zeigen sich Mars und Venus im dritten Drittel  Stier „grün“ und Merkur gegen Ende Zwillinge „orange“.

Dort wo jetzt Neptun und Jupiter "stehen" auf 26,...° Wassermann ... und Mars, Venus dazu in Resonanz ... wirkt zusätzlich, aus einem Hintergrund von siebenhundert Jahren, der „grüne“ Pluto der kurz „Wasserkonjunktion“ genannten Königskonjunktion im Zeichen des Wasserelementes von 1305.
Dieser grüne Pluto weist auf die rund achthundert Jahre gültige „revolutionäre“ Struktur unseres psychisch/seelischen Geschehens hin, auf den Pluto im Wassermann, die Struktur im Himmel, die unserem "Wasser", unserem Fühlen seit der Königskonjunktion im Wasserelement von 1305 vorgegeben ist, zeigt unsere Seelen, in ihrem 4. Stadium: der Beziehung  zu den vorangegangenen und folgenden Generationen.  Man spricht bei dieser Beziehung im Bild der Kette. Selber zum Ring werden, heißt dieses Bild uns. Unsere Seele, die uns im Skorpion/Pluto - Bild vom „Ring“ in die Lebensform der Unsterblichkeit ruft, aufruft zur entsprechenden Einstellung.

Der grüne Wasserpluto im Wassermann also sendet im täglichen Tierkreis aus 25,… Wassermann Gefühlsmöglichkeiten für Seelen, die nach der Freiheit des Gedankens dürsten … seit 1305.
Kurz: die gottgewollte ewige Kette, die die Toten mit den Lebenden verbindet und diese mit den noch nicht Geborenen, gehütet im Gottesbild des (Wasser-)Pluto, ist derzeit besucht von Neptun dem Gottesbild des Kindes aller Anfänge und Enden (daher: so ihr nicht werdet wie die Kinder …) sowie Jupiter, der den „Zufall“ der Fügung bringt, welche dann mit der Ordnung der Dinge versöhnt.
Also 26,6° Wassermann Pluto + Neptun + Jupiter …

Und gleichzeitig …

… dort, wo gerade Uranus steht, auf 26,...° Fische ... in Resonanz zum Merkur dieser Woche in den Zwillingen, dort, an beiden Orten  wird stets rote Resonanz empfangen aus den entsprechenden Graden in  Schütze. Sie kommt aus dem Feuer des Mittagslichts das in die Welt fällt, aus Schütze Licht im Bild des göttlichen Sohns. Es ist Licht vom ewigen Herz und Hirn im Zeichen von Sonne und Venus der Königskonjunktion vom 1603 im Feuerelement auf 26°/27° Schütze.
Kurz: aus Fische = aus dem Hintergrund wirkt eine geflügelte Idee = Uranus, ein unerwarteter Ursprung synchron mit einem Unterwegssein = Merkur auf den Wegen der Aussenwelt = Zwillinge.
Dieses also die zwei besonderen  Konstellationen der Woche …

Und wieder scheint die Resonanzverbindung von Neptun/Jupiter aus dem Luftreich Wassermanns mit dem Reich der Schwere, sprich Stier, darin Mars und Venus, eine ungelöste Unvereinbarkeit anzuzeigen.

Auf der Südhalbkugel allerdings, auf der vor gut einer Woche der Winter begonnen hat, verbindet die Neptun/Jupiter-Resonanz, dort aus Löwe kommend, das Element Feuer mit dem Element Wasser, denn dort erreicht die Resonanz Mars/Venus im Skorpion. Südhalbkugel?

Um 22:50 Weltzeit stürzte Montagnacht 110 Km. vor dem Landeort auf den Komoren erneut ein Airbus ins Meer. Bis auf eine 14 Jährige und den Piloten, so erfährt man, konnte niemand gerettet werden. Brennender Schmerz bei hunderten von Angehörigen.

Zum Horoskop des Geschehens zunächst eine technische Anmerkung :
Wie wiederholt, nämlich hier und hier ausgeführt, beginnt im wahren Kalender auf der Süd-Halbkugel der Frühling (= Sonne im Frühlingspunkt = 0° Widder) am 23./(22.) September jeden Jahres. Und die Sonne sieht der Südler, für uns ungewohnt, rechts aufgehen und nach links über den Himmel wandern. Daraus ergibt sich das ungewohnte Horoskopbild:



 29.6.2009, UTC 22:50/ 1:50 Ortszeit
 Absturz 110 Km. nördlich der Komoren


Vor einem Monat, als die Air France Maschine abstürzte, befand sich Merkur an der Stelle, wo nun Mars/Venus die Resonanz von Neptun/Jupiter empfangen. Wieder der Mythos vom Himmelssturz des Künstlichen ins Nachtmeer, aufzeigend, was den Beteiligten im Leben fehlte: die Nachtmeerfahrt. Wer es fassen kann, fasse es.



1.6.2009, UTC 2:14, Atlantik 4° Nord, 30° West
Absturz der Air France Maschine




Ob Süd- oder Nordhalbkugel, es bleibt das Planeten-Quadrat am Himmel, anzeigend im Norden den Kampf von Luft und Erde, im Süden von Feuer und Wasser.
Anstatt mich in Spekulationen zu verwickeln über das Warum und Wieso so vieler Katastrophen, ist mir in den fast drei Jahrzehnten, seit mich die Astrologie ergriffen hat, immer ein Gedanke fest und firm geblieben, der da lautet: nichts ist sinnloser und gefährlicher, als an einem Ort zu sein an dem man nichts zu suchen hat. Und umgekehrt, nichts ist segensreicher, als ...
Gedanke, der sich daraus ergibt: Wie weiß man denn, wo man nicht hingehört? Gedanke: dafür hat man seine psychischen Werkzeuge: Gespür, Ahnung, „Bauch“. Plausibilitäten, die einen an den falschen Ort führen oder binden: Hoffnung, Plan, Berechnung, Gier, Angst.
Von den vier Orientierungsfunktionen, die C. G. Jung unterschieden hat, helfen nach meiner Erfahrung: Intuition, Gefühl und Denken.



siehe: C.G.Jung, Psychologische Typen, Ges. W. 6.

Am indirektesten, am abstraktesten ist dabei das Denken unterwegs. Die Intuition dagegen stellt dem Ich Bilder vor, die direkt aus einem Ahnungsvermögen zu kommen scheinen, das Fühlen wiederum meldet dem Herzen oder dem „Bauch“, so man/frau ihm Beachtung schenkt, was Wert hat und was nicht. Das Denken aber, mit dem Mittel des Unterscheidens erlaubt Urteile. Erlaubt auszuscheiden nach Grundsätzen.
Kein geistiges Werkzeug hat sich bei diesem Geschäft des Unterscheidens für mich als wertvoller erwiesen, als die zwölf Tierkreiszeichen .
Das paradoxen Geschäft der täglichen Anpassung, und die Schwierigkeit, dass es für nichts eine Antwort ein für alle Mal gibt.
„Die Anpassung ist, wie bekannt, nie ein für allemal geleistet, obschon man geneigt ist, dergleichen zu glauben, dank einer Verwechslung der erreichten Einstellung mit einer wirklichen Anpassung“.
C.G.Jung, Grundbegriffe der Libidotheorie, Ges. W. 8, S. 43.

Dieses Dort sein, wo die Fügung auf einen wartet, für dieses gibt es kein Rezept, aber es gibt bei Astrologen ein Verlaufszeugnis, eine astrologische
ANATOMIE EINES WUNDERS
Auch genannt „Fügung“

Im neunten Jahr nach seinem Einzug in die Hauptstadt, nicht „um sein Glück zu machen“, sondern, um herauszufinden „was eigentlich mein Wert ist“, trifft ein oberbayerischer Bedienungsengel nach drei erneuter Monaten Stellungssuche in einem Gartenrestaurant eine Frau, die ihr nach einer Reihe von Vorschlägen, die, alle schon erprobt, alle entfallen, schließlich sagt: Ach so, wenn sie sowas … (eine liebevolle Atmosphäre und eine anständige Bezahlung) suchen, da wüsst‘ ich was für Sie, ist aber schwer zu beschreiben …

Hier der Moment, wo sie das sagt … in seiner Anatomie:

Das Gerippe – die zwölf Hauser des Tages:



 Wenn in diesem Moment ein Wunder passiert dann erscheint, wie ich es nennen möchte,  das „pleroma“ der Struktur. Pleroma ist ein altgriechisches Wort, es bezeichnet den Moment der Fülle. Ich kenne keine Erscheinung größerer Fülle als den Moment der Geburt der menschlichen Leibesfrucht den die Astrologen „Aszendent“ nennen.
Es ist die paradoxe Qual Gottes, die Qual eines jedes Heils, im Zeichen seines Aszendenten das alles zur Geburt Vervollkommnete tief unbewusst ist.
Die Bewusstseins-Qual der vollkommenen aber unbewussten Struktur des Skorpion-Aszendenten: „Ach, wenn ich doch in der Welt eine Struktur finden könnte ...“ (die ich ja selber bin).

Im Häuserbild wird also sichtbar: Wunderstunde/Geburtsstunde = Skorpion = der Struktur = der Kreis. Für „Struktur“ könnte man figürlich manchen Ähnliches andeutenden Begriff einsetzen. Der Zwölfercode des Tierkreises beruht ja auf dem weiten Netz der Logik; darauf dass von der Gesamtheit aller Begriffe je ein Zwölftel in je einem Zeichen daheim ist.
Mit dem Begriff „Struktur“ ist ein Geordnet- oder Angeordnet-Sein des Lebenden bezeichnet, das über das Einzelexemplar hinaus in allen Vorkommenden wiederkehrt. Sie erscheint in letzter Einfachheit in der Paarung der Geschlechter, symbolisiert durch 2 Ringe, angeschlossen ist dadurch (= „Skorpion“) - die Kette der Geburten - der "unsichtbare Anteil" der Gestorbenen und noch nicht Geborenen an der Gegenwart, wie ihn der Skorpion -Anteil "Pluto" in uns mit seinem langsamen Tick - Tack von 248 Erd-Jahren = 1 Pluto-Jahr sinnfällig macht.

Also Aszendentenstellung = Wunderstellung, wegen der Fülle.
Nun zum Tag des Wunders, die Stellung der Gestirne und ihrer Resonanzen:

Ort des Wunders:


 Das Bild zeigt den Herrscher des Skorpions, Pluto, und damit den Ort des Wunders, wo die Strukturfülle in Erscheinung tritt: inmitten von Geselligkeiten (= im zweiten Haus), und, im Steinbock, erscheint es als „Kopf“, „Vater“, Haupt  von irgendwas, als Ort, („Pol“), um den sich eine Gesamtheit in ihrer Ordnung dreht.
Kurzformel: Pluto im zweiten Haus beherrscht vom fügendem Schütze mit-beherrscht von Steinbock.
Licht ist Lust …

Sonne, das lust- und lebensvolles Tagesgestirn, ist nun am 19. Juni nicht nur im vorletzten Grad Zwillinge sondern nahe der Opposition zu Pluto (= Struktur), die jedes Jahr für zwei Wochen heranreift zur Blüte dessen, was später als gemeinsame Frucht aus Verzicht und Lust in die Welt kommen wird.

Kraft des Wunders:






Sonne nun im achten Haus im vorletzten Grad Zwillinge – so die Kurzform.
Das Wunder also getragen von Sonne/Zwillinge = Leben unterwegs, auf den Wegen der Welt, in der "Bereitschaft zur Bindung" (achtes Haus) an die begegnende Gestalt.

Und nun die Reife der Stunde: die Resonanz auf den Moment des Geschehens im Zeichen des Aszendenten:

Wunder-Konstellation des Moments



Jupiter und Neptun, Einsicht und Unschuld, oder Versöhnung und Hingabe – in quadratscharfer Resonanz auf den Moment, den Aszendenten, das Wunder.
Diese Resonanz verbindet den Aszendenten, 26° = Erscheinung, mit einer Funktion im Raum (3. Haus) = auf den Wegen der Welt. Und sie verbindet Wasser, Seele, Skorpion mit Luft, Geist, Wassermann .
Und hier nun der nächste Tag, Vorstellung und Zusage am Ziel der Hoffnungen.

Wir haben nun auch das Horoskop der Person, die nach neun Jahren des Unterwegsseins auf den Wegen der Erfahrung nun im stummen  „Gespräch mit dem Herrgott“ nur eine Frage hatte, die, in meinen Worten gesprochen, etwa so gelautet hätte:

Die Empfängerin



„Ist diese Stadt, die mein Lebensmittelpunkt gewesen ist in all diesen neun Jahren, die ich wiederholt für Monate verlassen habe, weil sie mir manches vorenthielt, was sich an anderen Orten erfüllt hat und zu der ich dennoch immer zurückgekehrt bin, ist dieser also der Ort wo ich jetzt endlich meine Struktur finde oder muss ich ihn, dann endgültig, dafür verlassen?“

 Als die Antwort kam … eine Fische-Person am Tag der Fügung


Die Planeten im Transit sind hier in rot so gezeichnet, dass ihre Resonanzen erkennbar sind, nämlich nicht dort, wo ihre Resonanz herkommt, wo sie gerade „stehen“ (außer in Konjunktion), sondern dort, wo ihre Resonanz wirkt.

Die Transite / Besuche

zeigen die Lichter/Planeten jenes Tages, an dem die Person zur Probe gearbeitet hat und, bildlich gesprochen, mit offenen Armen empfangen wurde. Nämlich …
Welche unwahrscheinliche Verkettung von exakten Zufällen die Person an „ihrem“ Tag erreicht hat, wird allein schon an diesem etwas unglaublich anmutenden Zug sichtbar:
 Bei der Einführung durch die Geschäftsführerin ist ihr die Struktur der Arbeitsaufteilung nicht logisch fassbar und sie sagt: „Wäre es nicht leichter, ihr würdet einfach von hinten mit 1 anfangen und dann nach vorne durchnummerieren?“ Und sie erhält von der Chefin die Antwort: „Ja, dann machen wir das doch so.“



Probearbeiten ...

Um es zusammenzufassen, die Erfüllung hing von drei Faktoren ab:

• Nichts akzeptieren, was zu einem nicht passt;
• Mit Liebe zur Sache arbeiten;
• Keinen Versuch scheuen, aber vom Zufall alles erhoffen.

Das größte Wunder ist für mich immer wieder die liebevoll treffende Anwesenheit des Unbegreiflichen, ohne welche die Titanen des Mikrouniversums die Unbegreiflichkeit Mensch unmöglich zusammenbasteln können. Von den Wundern, den Zufällen der Fügungen oder den Fügungen der Zufälle alles zu erwarten im obigen Sinne, das scheint mir der Weg des Gelingens.
Amen sag ich.
Als die Belegschaft  jetzt abends zum gemeinsamen Essen zusammen saß und das Gespräch auf Astrologie kam, da wusste jede Person ihren Aszendenten. Für mich auch ein Wunder.

Gespeichert: 1.7.2009, UTC 10:47, gepostet:12:44, 13:0
Neubearbeitung: 17.1.2014, UTC 13:28.

Dienstag, 26. Mai 2009

Geist und Tal

25. 5. – 1. 6. 2009
in der Matrix des Tierkreises
und der Königskonjunktionen
der vier Elemente
Feuer, Erde, Luft und Wasser
aus den Jahren
1603, 1802, 1980 und 1305 (anklicken vergrößert)

… um Gotteswillen, das mag ich gar nicht wissen …

Sei es das eigene Horoskop, sei es die Lage der Weltwirtschaft, leichter lebt sich’s, so meint der Nachbar, wenn man „es“ nicht weiß.

Zur Zeit meiner Geburt, im Frühjahr 1942, war der Rußlandkrieg strategisch schon verloren, aber, selbst als die Russen an der Oder und die Westalliierten am Rhein standen, glaubten immer noch viele an Wunder und schlugen besseres Wissen aus. Das ist unsere hoffnungslose Dunkelheit.

Nun wäre die nicht vorhanden, wenn sie nicht einen Sinn hätte. Ich glaube, so hoffnungslos, so hoffnungsvoll auch ist die Dunkelheit, in der das Licht der Erkenntnis immer wieder versinkt, und aus der alles junge Licht geboren wird.

Wer sich einbuddeln will ins Dunkle, den können wir nicht daran hindern.

Vielleicht der im Dunkeln, grade der gut Eingebuddelte, der kriegt es mit, wenn‘s einmal gescheit daherblitzt.

Wo bei allen anderen im Umkreis taghell alles banal angestrahlt ist, nächtens, dass die den echten Blitzer im Bewußtsein gar nicht mitkriegen.

Rettung Astrologie!!

Rettung Verdunklung plus dem strahlenden Sternenkleid.

Heute muss vom Pluto geredet werden, dem 1930 entdeckten kleinen Planeten am Rande der Sonnenfamilie, der seinen Platz als Herrscher des Skorpions gefunden hat, während sein Vorgänger, Mars, von dieser jahrtausendealten Zweit-Würde (-bürde) befreit, neun Jahre später los toben konnte.

Warum muß von Pluto also geredet werden? Antwort, weil heute ein Tag der Form und Verdrängung ist, wie man sie mit dem Begriff 'Fokus' bezeichnet, die Magie des Brennpunkts … in den Kleidern der Götter.

Was in uns Form ist, das ist in uns punktgeschweißt aus Brennpunkten ohne dass wir‘s wissen.

Es ist dieses ererbte Werkzeug zum Punktschweißen in der von Dunkelheit/Dummheit umgebenen Welt glänzender Vorstellungen: Bewußtsein, ein mächtiger Apparat, dem wir ausgesetzt sind, und den wir bewußt oder unbewußt handhaben.

Heute nun ist der Pluto geheißene Gott - in unserer Psyche und in der äußeren Welt zu gleichen Teilen mächtig - uns auf der Nordhalbkugel, in sage und schreibe 3 von vier Gestalten der vier Elemente, nämlich Wasser, Feuer, und Luft Himmels - Besuch.

So unbewußt er uns zu Besuch ist, so doch auch zugleich bewußtseinsfähig.

· Wenn Ihr nämlich, so sagt der Engel wie mir scheint, Euren Wochenplan anschaut, dann seht Ihr für heute – sofern Ihr für Neptun und Jupiter Zeit habt – den Fokus des Wasserelements, den grünen Pluto, Euren grünen Punktschweißer punkten für die gestorbenen und die kommenden Kinder des Wassers.

· Wenn Ihr Eurem Merkur grad nahe seid – bekommt ihr in diesen Tagen daraus einen kritischen Anschluß gelegt an die Herde.

· Wenn ihr Eurem Mars grade nahe seid, dann seid ihr im Hof des roten Pluto von 1603, der aus sich mit dem blauen Pluto von 1980 - Feuer mit Luft - einen großen Geistwind entfacht, der die Türen aufbläst für Freuden der Tierkreiszeichen in den Reichen der Gestorbenen und noch Ungeborenen.

Und Eurem Mars offen sein bringt Euch heute - so verstehe ich den unscheinbaren Engel der Astrologie,

bewußt und unbewußt,

(im Fokus, oder neben dem Fokus):

Sonne unserer Erde

im bräutlichen Dunkel

der 25° Krebs in der gemeinsamen Feier

der Hochzeit von Feuer Erde Luft

oder von Geist und Tal



Gespeichert: 26.5.2009, UTC 13:34, Gepostet: 13:58.

Dienstag, 14. Oktober 2008

Soziopathologie der Alphatiere


13.- 20. 10. 2008 in der Matrix des Tierkreises und der Königskonjunktionen der vier Elemente Feuer, Erde, Luft und Wasser aus den Jahren 1603, 1802, 1980 und 1305 mit den Resonanzen der Woche

Vor drei Wochen schrieb ich:
„Ausblick: die ganze Truppe der für das Persönliche zuständigen Planeten und die Sonne haben ihren diesjährigen Durchgang durch den Skorpion mit all seinen vorwiegend grünen, sprich psychischen, Resonanzen noch vor sich.“


Und ein einfaches Durchzählen zeigt: es gibt kein Zeichen in dem so viele Weltresonanzen gespeichert sind wie im Skorpion.
So ist in dieser Woche der weitere Weg durch der Skorpion zu verfolgen von: Mars und Venus.
Und, schon einmal daran denken: Sonnenvermögen und Merkurratschläge haben den Skorpion noch nicht einmal betreten.

Marsresonanzen
Mars, Eroberer, Türöffner, Neubeginner, bewegt sich heute (Montag) auf den „Wasser“-Uranus zu, dessen „grüne“ Resonanz er morgen in Konjunktion durchwandert

Wenn man das Zeichen dieses Planeten betrachtet = Entfernung von der Mitte nach oben - dann kann man nur staunen, wie die Gegebenheiten in der realen Welt passend zur Stelle sind. Die grüne Färbung, die diesen Uranus als „Wasser“-Uranus kennzeichnet, deutet auf eine innere oder psychische Aufwärtsbewegung hin: Glaube an den Aufschwung. In der Volkssprache: Leichtsinn, in der Börsensprache: Risikofreude.

Mitte der Woche haben wir dann Mars/blauer Mond.


Blue Moon, was gibt seine Resonanz dem Mars, dem Impuls, der nach vorne marschieren will? Mars /Mond sind von ihren Zeichen her  "Herrscher" von Widder und Krebs, als solche sind sie beheimatet in einem  " Quadrat": der eine streicht den anderen durch, oder aus. Widder marschiert nach außen, springt nach vorn, Mond geht nach Hause, nach Innen. Wenn es schlimm kommt, frisst das Feuer des Widders das Heim. Auch heftig ist, wenn der Mars im Inneren tobt. Immerhin ist Mars der Bereiniger, der, wenn er im Inneren ausbricht, das unter den Teppich Gekehrte zum Vorschein bringt, sehr zum Verdruss aller Intriganten Feiglinge und Verdränger.
Aber blauer Mond? Denken und Fühlen stören sich also bekanntlich. Und im Skorpion?
Ich kann mir diesen Mars beim blauen Mond vorstellen als Beginn neuen Denkens über die Regeln des Daheimseins kommender Generationen. Immerhin sind Ausgangs- und Endpunkt der ganzen gegenwärtigen Bereinigungskrise: die Eigenheimfinanzierung für minderbemittelte US-Bürger.

Schließlich, zum Wochenende sieht Mars wieder grün: er erreicht den grünen Neptun der Wasserkonjunktion.



Mars/Neptun die Herren der beiden Zeichen, die einander im ersten Spiegel des Tierkreises spiegeln, Neptun als Sinn, Mars als Tat.



Vor allem anderen zeigen beide Planeten/Zeichen: Beginn/Ende alles Kreislaufens an.

Sollte mich nicht wundern, wenn der Marsbesuch des grünen = psychische Neptun am kommenden Montag die Tür zur erneuerten Glaubenskrise an den Börsen öffnet, der die derzeit fischenden Schnäppchenjäger wieder zu Gejagten macht.


Denn: Mars ist noch immer unterwegs im Skorpion, der, wie gesagt, die (Nur-) Gegenwärtigen hasst und die Ungeborenen liebt.

Venusresonanzen:




Venus läuft auf Venus zu, Bullenplanet auf Bullenresonanz. Die grüne, eben psychische, Venus sagt: Zeit zum Einnehmen, Kaufen und hinlegen, deponieren.

Es sollte aber bedacht sein, dass diese Venus der Wasserkonjunktion im Skorpion steht. Damit bezieht sich die Aussage auf ein Grasen, welches nicht der eignen, persönlichen, momentanen Sättigung zukommt sondern der Sättigung Kommender und Gewesener.

Wer das im Auge (und im Herzen) hat, der kann nicht schief liegen, den kann vor allem nicht erschüttern, was sich nach der Wochenmitte als Resonanz aufbaut: Plutoquadrat aus Wassermann.


Nach dem eben Gesagten: was wird wohl der Wasser-Pluto aus Wassermann zur aktuellen Venus sagen? Ich glaube, er sagt etwas wie: Es geht nicht nur um deine Kindeskinder, sondern auch um die des afrikanischen, asiatischen, lateinamerikanischen … Menschen, warum? Weil er aus Wassermann funkt.

Und nun zur Sonne dieser Woche

Vierte Woche Sonne in der Waage. Vier Wochen wird gewogen: das Vermögen des Menschenwillens.
Passiert in allen Jahren. Ist nichts Besonderes, für alle die, welche davon, jeweils, unbetroffen sind.
Waage ist das westliche Ende des Kreuzes.

Bilanzzeit: es ist vorbei mit Wachstum, jetzt wird gewogen.

Und Sonne, das Vermögen das uns gegeben ist, um es zu verschwenden, wird dreifach gewogen am Wochenende:

Es wiegt Venus im Skorpion wie oben beschrieben ...

und zwischen Freitagnacht und Samstagnacht wiegt Pluto der Königskonjunktion Luft



Die Farbe Blau, mit der das Luftelement angerufen ist, weist auf Kühle, Abwesenheit von Leidenschaft (das ist: Verwicklung und Reibung) und auf Distanz.
Distanz, auf Physische, Seelische und Geistige Weise, erlaubt Betrachtung, erlaubt Kontemplation.
Die Götter der Betrachtung (be)richt(ig)en Freitag/Samstag die Sonne der Menschen auf der Nordhalbkugel. Es sind die jungsten Götter, erst 28 Jahre im Amt. (Zum Vergleich: Feuer 405, Erde 206 und Wasser 703 Jahre).
Gewogen wird unsere Sonne. Das, womit die Welt gewärmt wird und womit wir die Welt wärmen, das wird gewogen jeweils. Dieses junge, nicht einmal dreißigjährige Denken, richtet den Geist unserer menschenschaffenden Wärmeabgabe, diese Woche, das ist gewiß.

Und das Urteil sprechen unsere noch ungeborenen Kinder, so wahr ein Pluto am Himmel fällt und steigt.
Und noch ein Pluto wägt diese Woche unsere Herzen:



Seit vierhundert und fünf Jahren wägt, aus der Widder – Opposition, jeden 18. Oktober: Feuerpluto.
Mundanonaniac meint: Wenn ich etwas zu fürchten hätte, dann vielleicht das Gericht dieses Plutos, denn das Feuer, wie ich es verstehe, geht aus, ich aber als mega-wasser-Charakter kehre ein. Ob ich denn genug ausgegangen bin? Ich muß es den Kommenden überlassen mich zu richten und wache weiter über mein wasserverborgenes Herz. Aber meine Stimme im Gericht stimmt dafür, dass die Elemente in erster Linie ihre Geschöpfe richten.

So ist mir das Gericht des Feuers daran gebunden: Feuer ist alpha und das Gericht des Feuers offenbart der Welt jetzt die SOZIOPATHOLOGIE DER "ALPHATIERE". Feuer ist alpha und Feuer ist und bringt an die Oberfläche - jetzt kommt all das ans Licht, was die Nachgeborenen anekelt, weil

Pluto ist immer das Kleid aus Zeit, das Haus aus Zeit, etwas unsichtbar Bewohnbares, Ehe, 

das der Sonne/dem Herzen von „oben“ her im Tierkreis das
Gehäuse für ZWEI IN DER ZEIT anbietet
als fünfter Spiegel im Tierkreis:

Also wägt Pluto am Samstag nicht ein Einzelnes, sondern er wägt,  wann immer,  ein
GEMEINSAMES AUS ZWEIEN
Die Wärme, 
die von Paarungen ausgeht.
Und wenn das Herz der (halben) Welt gewogen wird am Wochenende von Feuer und Luft, von Zorn und Betrachtung, gewogen von den Schutzengeln (wenn ich mich mal so ausdrücken darf) der noch Ungeborenen, dann wägen, in der Gestalt der Plutos, introvertierte Gottheiten über unsere extravertierenden Herzen.


Soviel dazu – ein Wochenende des Verlustes und des Gewinnens.


„Und wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt und mir nachfolgt …

…wer das Leben gewinnen will, wird es verlieren; wer aber das Leben um meinetwillen verliert, der wird es gewinnen“ Matth. 10. 38,39.

„Was ein archetypischer Inhalt immer aussagt, ist zunächst sprachliches Gleichnis. Spricht er von Sonne und identifiziert mit ihr den Löwen, den König, den vom Drachen bewachten Goldschatz und die Lebens- oder „Gesundheitskraft“ des Menschen, so ist es weder das eine noch das andere, sondern das unbekannte Dritte, das sich mehr oder weniger treffend durch alle diese Gleichnisse ausdrücken lässt, das aber – was für den Intellekt stets ein Ärgernis bleiben wird – unbekannt und unformulierbar bleibt…“ C.G.JUNG

Und nächste Woche müssen wir anfangen uns mit der kommenden Saturn/Uranus – Opposition zu befassen.

Gespeichert UTC 13:56, gepostet:15:33.