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Montag, 11. Januar 2016

Abschied von der Schuld

  11. - 18. 1. 2016
und unter den Nördlichen Königskonjunktionen
der vier Farben  und  Elemente Feuer, Erde, Luft und Wasser
aus den Jahren 1603, 1802, 1980 und 1305
  (Anklicken vergrößert)

11.1.2016

 nun da die erste Welle der  Saturn – Neptun - Resonanz 2015/16
 zu Ende geht sei daran erinnert, was Wolfgang Döbereiner in seiner galligen Betrachtung
 „die Spielwiese“  genannt hat.

Unter der Rubrik: Neptun in Haus 10 führt er an:

„1. die Maßstäbe des äußeren Lebens und seine 
Formen untersagen dem Kind das Ausleben 
seiner Eigenart – Schuldprojektion –

2. Zuflucht in imaginärer Scheinwelt  -
Gefühlsreservate

3. Trennung von innerem und äußerem Leben –
Inseldasein

4. Bedrohungsgefühle durch (z.T. imagiäre)
Umwelt“

(Döbereiner, Astrologisch – homöopathische Erfahrungsbilder … , München 1982)

mundanomaniac - als Fische - Chronist mit der Fische- Sonne im 10. Haus
 aktuell Konjunktion Sonne / Neptun /Quadrat /Saturn – dazu:

das ist ein Kunstwerk eines denkenden Fisches,
 eine Gemme wie man sagt: 
Wahrheit, wie sie das Kind sagt,  ist, wie Döbereiner erkennt,
 untersagt - spätestens seit der Schule – und ersetzt durch Richtigkeit

und mundanomaniac selber
Saturn - Neptun – das Narrenkind noch ungeteilt -
träumend auf seiner Insel
die sich - - -  langsam aus dem Meer erhebt

Döbereiners Geburtsmond in den Zwillingen träumt in die Weite
der Steuerungslogik des Lebens in körperlichen 
Organismen und in der binäre Logik des Lebens
 daher Ableitung in die Homöopathie

Saturn – Neptun vereint die Sphären der Väter 
und des Kindes
 und Döbereiner deutet als Kind des Jahres 1928
 die „Minderheitenlage“ der untersagten Wahrheit als 
etwa die der Juden

anders Jung:
„Die Natur des erlösenden Symbols ist die eines Kindes, d.h. die Kindlichkeit oder Voraussetzungslosigkeit der Einstellung gehört zum Symbol und dessen Funktion. Diese „kindliche“ Einstellung bringt es eo ipso mit sich, dass an Stelle der Eigenwilligkeit und rationalen Absichtlichkeit ein anderes Führungsprinzip tritt, dessen „Göttlichkeit“ gleichbedeutend ist mit „Übermacht“. Dieses Führungsprinzip ist irrationaler Natur, weshalb es in der Hülle des Wunderbaren erscheint…Jesaia (9,5) „Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben, und die Herrschaft ist auf seiner Schulter; und er heißt Wunderbar, Rat, Kraft, Held, Ewig-Vater, Friedefürst.“ C.G. JUNG, G.W. 6, S. 280 f.


Wenn die Krebs-Anlage sehr jung ist, was sie im 12. Haus ja nicht ist und sein soll,
 sondern (auf-, er -) lösend  ...

daher Döbereiner:

Lebensausbildung
 daß die kollektiven Ansprüche kein Dasein mehr ermöglichen
Oase der Ruhe nicht mehr gegeben beziehungsweise sie wird
nicht mehr gefunden
Die Kraft und der Wille, etwas begreifen zu wollen und damit  möglicherweise eine Änderung seines Lebens möglich zu machen, 
sind durch heutige Bedingungen nicht mehr gegeben.
Der Verfolgung zu entgehen ist nicht so einfach. Der Feind sitzt ja in einem selber.
 (http://prognosefokus.siteboard.eu/viewtopic.php?f=19&t=2308&start=0)



 dagegen vom  Krebsaszendent  mit  Mond im 1. Haus -
mag die Insel wohl gefunden werden, die sich in Jahrzehnten
 langsam über den Meeresspiegel zu erheben anschickt
  um Festland zu werden
welchen Meeresspiegels? der Lüge, oder, was dasselbe ist, dem Vergessenwerden schon im Leben
von wem? von sich selbst

soviel zu Saturn – Neptun oder die die namentliche Bestimmung des Namenlosen

soviel aber auch noch zu König und Kind am Himmel über
 besagter inzwischen festlandgewordener Insel

angsterinnert als kinderfressender Kronos
befreit als ausdauerndes Kind Zeus
begleitet vom höchsten Sohn Jupiter
durch die Äone
so auch durch unser Äon
das uns über hunderte von Jahren schon
und noch hunderte von Jahren begleitet
durch die Meere der Ewigkeit


In dieser Woche sind wir mit Mars und Venus eingeladen als Besucher beim Äon
bei unserem Äon

Resonanzen der Woche zum Äon


Mars unser nicht immer sanfer Türöffner vereint sich diese Woche mit dem Jahrhunderte alten grünen Fühlgott des Äons aus dem Element Wasser Geistgott Uranus der mit Geist das Fühlen des Menschen begleitet zum Ausgang hin … zum Ursprung als Geist

Venus unsere jüngst verjüngte  blaue Sammlungs- und Versammlungsgöttin des Geistes (Luftelement seit 1980 )  küsst uns diese Woche in ihrer jungen Anwesenheit auf 17° Schütze
 – so wir mit Venus wandern –
und auf diese - wartet auch der junge Geist-Neptun, das blaue Geistkind unseres Äons am Wochenende und in die neue Woche hinein um den Geist des Äons – aus der Ferne betrachtend– zu reinigen
Gelegenheit für uns Passagiere des Äons die Lauscher zu spitzen.


Samstag 16. Januar - 
Aufhebung der Sanktionen gegen den Iran
Mars beim Wasser-Uranus


Venus beim Luft-Neptun

Uranus = Aufhebung
Neptun = Lösung

Und aktuell weiter die Woche


Merkur setzt seinen paradoxen Lauf rückwärts durch Steinbock fort mit einem abschließenden Intensiv-Wochen Kurs in der Offiziellen und „offiziellen“ Botschaft nun zum Abschluss noch von der anderen, von der Geist – Gott -Seite herein treffliches Beispiel davon für dieses ehemalige Insel – jetzt werdendes Festland desehemaligen Militäranalytikers  Saker und seiner worldwide community in der der nolens volens auch der Chronist zu finden ist,  passend zum aktivierten Archetypus des Äons:
Weiter in der Woche, weiter in den fünf Wochen der Sonne im Steinbock, der schenkenden Kraft der maßgebenden Gottheit in welcher männlichen Gestalt auch immer sie sich verhüllt.
Und Mars im Skorpion öffnet die Türen für den Verlust der die Gegenwärtigen belastend die Kommenden begünstigend notwendig ist.
Venus in Schütze versammelt die Einsichten die dem Geist möglich werden, wenn jede Gegensätzlichkeit im Rahmen der kreisförmigen Anordnung der Beteiligten betrachtet wird.
Jupiter in der Jungfrau der die passende Fügung erwirkt, verbindet sich in Resonanz mit Venus zum starken  Viertelkreis oder Quadrat von Anwendung und Geist.
Pluto und Uranus in ihrem Quadrat von Steinbock zu Widder bleiben weiterhin in der Resonanz von Pflicht und Ausbruch, Pluto den Besuch-rückwärts von Merkur erwartend.
 
Mit Mond wandert das Inoffizielle, die private Rest- oder Haupt-Existenz durch die allwöchentlichen Routinen,
bis Freitag sind es wieder die Höhe des Geistes, Wassermann  und die Tiefe des Ahnens Fische, die sich im Dasein spiegeln wollen,

dann bis Sonntagmittag teilt Mond die Jagd der Jungen die den Raum gewinnen wollen,

dann schließlich, von Sonntagmittag, an  scheint Mond über den Versammlungen zum Wand- und Mauerbau um die Sammlungen des Fleißes zu sichern.

Geschrieben und gespeichert, Murnau, 11.1.2016, UTC 14:56, gepostet:

 

Sonntag, 28. Februar 2016

Meinem dritten Lehrer aus gegebenem Anlass





Heute wäre Wolfgang Döbereiner – mein begnadeter Astrologie-Lehrer – 88 geworden. Er starb vorletzten April.

28.2.1028, MEZ 13:07
München
Wolfgang Döbereiner



Dreimal habe ich in meinem Leben große Lehrer als lebende Personen vom Schicksal geschenkt bekommen. Mit 12, mit 15 und mit 39. Der letzte war dieser am 28. Februar 1928 Geborene.

Was manche im Kurs bei ihm, bei aller Anbetung, bejammerten: man musste „schwimmen“ um ihm zu folgen. Für mich war sein Schwimmen Erlösung. Bei allen drei Lehrern war es für mich das gleiche – endlich jemand mit tiefen Einsichten, und weitem Horizont.


 26. 2. 1942, MESZ 13:07
Neumünster
Ich


Das Zweitwichtigste vielleicht zuerst: wo sind unsere Bedingungen?

Döbereiner: Bestimmend  in der Gegenwart, 6. Haus.
Ich: Bestimmend irgendwan in der Zukunft, 12. Haus
beide in der Balance des Bestimmenden
wie alle Krebsaszendenten

Beide haben wir die selbe offizielle Geburtszeit, aber 1942 galt doppelte Sommerzeit und so ist meine Geburt in UTC eine Stunde früher. Aber die Synchronizitäten, von denen Jung spricht sind auffällig.

Unsere Fische-Geburtstage haben 2° Abstand.  Als sich in meinem Leben um die Lebenswende mit 38/39 aus Sackgasse, Traum, Reiselust und begnadetem  Zufall alles fügte und  ich - unterwegs mit vierjährigem Sohn - in einer Woche meine Frau und auf dem Bett eines Freundes in ihrer ehemaligen WG meinen Lehrer (Döbereiners „Fische“-TB)  fand, da war Döbereiners Laimer Haus grade zwei Ecken entfernt in der Parallelstraße. Mit Sohn und meinen Möbeln zog ich ein halbes Jahr später von  Hamburg aus  zur Jungfrau nach Laim und im Herbst meldete ich mich in der Bernauer Straße zum Kurs an.

Dazwischen lag mein sommerliches „Astrologie und Homöpathie“-Studium.

Ich blieb drei Semester im Kurs und verschlang parallel die sechs Bände Lehr- und Übungsbuch in Begeisterung über das Packpapier … und schwamm weiter daheim durch die Seminare der „Aphrodite“ bis zum „Zorn des Poseidon“.

Da hatte aber schon das siebte Septar unserem bislang noch provisorischem Leben Gemeinschaftsform gegeben indem wir in den seinerzeitigen Arbeitsplatz-Ort meiner Frau  zogen  zufällig -  der  Sehnsuchts-Ort meiner  Studienjahre: Murnau.

Hier öffnete mir wenig später eine Klientin nach dem Horoskop die Tür zu C.G.Jung:

Und wenn ich im Studium bei „Meister Dö“ Hefte mit Auszügen vollschrieb so wurden es bei Jung Heft-Serien mit Auszügen.

Vorgestern fiel mir nun ein: da am MC der Anfang ist und der ASC die Erscheinung anzeigt, so ist der DC natürlich der Untergang- oder Eingang nach innen in die Bedingungen  und der IC ist dann wirklich das „Ende“, was ich öfter woanders las, ohne mir einen Reim drauf machen zu können.

Nun vorgestern fiel mir zu diesem IC= Ende mit 63 ein, dass ich mit 62 mein Buch, die Skizze (308 Seiten): „Astrologie und Welthoroskop“ fertig geschrieben hatte. Reinhols Stiehle schrieb mir später dazu: „Mundanstrologie wird sehr wenig nachgefragt“. Mein Buchtraum war zu Ende.

2006 dann, mit 64 zur Wassermann-Zeit hatte ich eine Serie von Träumen an deren Ende nach einer Luftreise von meiner bisherigen Stadt übers Meer eine, meine,  Landzunge sichtbar wurde, in dem Haus dort wurde ich geführt und es wurde  aus feuchtem Ton mir mein Orakel gebrannt gegen Einsatz von 20,30 Euro: ein in weißem Ton gebrannter heller eleganter Tanzschuh, (in einer nächsten Nacht tanzte ein schwarzer Spitzentänzer senkrecht auf dem Fuß eines am Boden Liegenden). Danach der uralte quadratische Turm aus mächtigen im Geviert übereinander gefügten Stämmen an dessen ständiger Erhaltung, wurde mir im Traum bewusst, alle Generationen ihren Schweiß vergossen haben und -  Arm in Arm mit meiner Frau -  folgte dem dämmerigen Aufstieg auf breiter Treppe … und in den fogenden Tagen, bruhigte sich das Summen im Kopf  und der Name  „Al Mansur“ tauchte auf.. Um es kurz zu machen: über Google und Fernleihe ... Weg gefunden zu Abu Ma’shar ... ,sein mundanastrologisches Hauptwerk :" Kitāb al‐milal wa‐ʾl‐duwal ("Book on religions and dynasties"). ( probably his most important work)" in englischer Übersetzung.

Hatten also persiche Meister in einem Höhepunkt des 8. -9. Jahrhunderts
über schicksalhafte Ansichten verfügt
 über Götter Willen
 ausgedrückt in der Hierarchie der Lichter und Planeten
über Religion und Herscherhäuser

und bei meinem Meister in der Bernauer -Straße öffnete sich mir die Tür zur kommenden Mundan-Astrologie.

Wenn sich auch unsere Wege trennen mußten, denn zur Königskonjunktion im Erdelement von 1842 ist seit 2006 der Faden durchschnitten denn, und hier passte alles zusammen, es war ja diese:



Ich habe  also in diesem Traum - Umfeld die Königskonjunktion im Erdelement von 1802 bei Rüdiger Plantiko gefunden.  Damit begann meine eigene Astrologie.

Ein Jahr später, auf Anregung von Rüdiger Plantiko, eröffnete ich mein „Mundanes Tagebuch“ im April 2007 als Blog.

Zum Anlass seines Geburtstages heute bekenne ich,  bei erfolgreich gewonnenem persönlichem Abstand zu meinem großen Lehrer, bei Wolfgang Döbereiner alles gelernt zu haben, was ich werkzeugmäßig in meiner Astrologie brauche. Ich habe mir aus seinem Werkzeugkasten das herausgesucht, was zu mir passt. Mein eigener Ansatz ist der ominöse Bau der unmöglichen mundanastrologischen Brücke ( mein Saturn-Uranus) zwischen C. G. Jung, Wolfgang Döbereiner und meiner Wenigkeit. Da ist mir alle Freiheit gegeben, mich der gemeinsamen Arbeit an dem zu widmen, was noch nicht in der Zeit ist, es in Sprache zu fügen und in Bildern zu hinterlassen.

Möge es den Nachgeborenen nützlich sein und die großen Lehrer im Jenseits unterhalten.

Murnau, den 28.2.2016, UTC 20:10 gepostet. Erneut gepostet 15. 11. 2019. UTC 15:44.

Montag, 15. November 2010

"Astrologiefaschismus"

Dieser "Briefwechsel" ist ursprünglich ein Blogeintrag
im Blog "Sternenstaub"und mein Kommentar darauf. Ich hatte zuerst kurz erwogen
ihn ins Mundane Tagebuch stellen, es dann aber doch vorgezogen,
ihn als Kommentar zu belassen. Nun aber sagt der Sternenstaub-Editor,
der Text sei für einen Kommentar zu lang.

Damit landet der Dialog nun doch hier, und recht ist es.


sternenstaub

Astrologiefaschismus

Ich habe mich vor einiger Zeit aus allen Foren abgemeldet ,welche nur im entferntesten mit Astrologie ,Spiritualitaet zu tun haben .

Neben meiner Gottesfrage ab 2007 geriet die Astrologie auch in den Focus.

Oder besser ausgedrueckt :
Menschen ,die sich mit der Astrologie befassen .
Ich denke ,das so wie die Astrologie heutzutage vertreten ist , nicht mehr viel mit der Astrologie in ihrem Ursprung zu tun hat .
Ich sprach in dem Artikel "ahrimnasiches und luziferisches Bewusstsein " schon einmal ansatzweise darueber .

In dem Abstand mittlerweile kann ich nur jedem Menschen abraten , sich in derlei Foren zu tummeln .

Als bestes Beispiel dienen dahingehend die MRL er , die man nicht anders als faschistisch bezeichnen kann .

Fuer Astrologieunkundige sollte man sich vorstellen ,das es ein enormes Angebot an Astrologiebuechern ,der Aspekte, Konstellationen gibt , die dazu "dienen" dem Menschen die Astrologie nahezubringen .
Am Ende laeuft dann pure Projektion ab .
Heisst : Menschen lesen einen Aspekt ,dessen Bedeutung , und dann ist das so .
Der Mensch ,der diesen Aspekt hat ,wird dann in besagte Schublade gesteckt.
Er hat so zu sein ,weil es in dem Buche so steht .
Ein schoenes Beispiel : Skoriponvenus ,eindeutig geschildert von Stephen Arroyo.
Ich weiss gar nicht mehr wie viele "astrologiekundige Maenner " ich kennengelernt habe , bei dem diese Vorstellung ablief .
Du bist kein Mensch mehr ,du bist eine Skorpionvenus , und wenn es schon nicht Arroyo war , dann gibt es genuegend anderes Buchmaterial ,welche die sexuellen Phantasien bestaetigen , ohne zu schauen , wie der Mensch ist .
Am allerbesten ist mein Stellium ,welches aus Mars Pluto Uranus besteht ,wo vor allem die MRL er in einer Art und Weise mit den Horoskopeigner umspringen ,als waeren sie die willkommenen Opfer.
Da kann man sein wie man will : der Gott Doebereiner hat die Beschreibung Pluto Mars geliefert ,also mache ich mir den Menschen so zu recht ,wie ich ihn will .

Da werden Aspekte als psychologische Terrorwaffe eingesetzt ,weil der "astrologiekundige " das ja so gelesen hat .

Am allerbesten um Menschen psychisch fertig zu machen ,sind die Spiegeltheoretiker .

Einfach verstanden : wenn Dir etwas boeses widerfaehrt ,dann ist es weil du selber boese bist .

Aehnliches kennen wir ja aus der Justiz : das Opfer wird zum Taeter gemacht .
Und wer sich ein bischen mit Astrologieforen auskennt ,wird am Ende feststellen ,das es auch da immer auf "Das Opfer wird zum Taeter " herauslaeuft .

Schuld ist auch so ein Thema ,was gerade in dieser ach so geistigen Welt herumspukt :
Schuld sind immer die anderen , und wenn dann jemand kommt ,der Hilfe fragt ,un d er hat Pech ,rottet man sich zu zusammen , und dann wird gemobbt.

Als ultimative Waffe ,um jemanden mundtot zu machen wird dann die Kiste aufgemacht ,wo man sagt : ach Du hast ja gerade den und den Transit , so nach dem Motto : du bist ja nicht ganz dicht .

Oder die Projektion .

Natuerlich haben wir projektion ,jeder von uns ,aber in einem Diskussionsverlauf wird das als psychologische Kriegsfuehrung benutzt .

Mich wundert nicht ,das ein hoher Anteil von Leuten die beim Psychologen landen ,auf Grund von Prognosen bei Kartenlegern oder Astrologen .

Am haarigsten wird es ja ,wenn man fruehere Leben aus einem Radix herauslesen will.
Wer nicht mehr weiter weiss ,nicht nur bei Astrologen , sondern grundsaetzlich in der Esoterikszene ,beschwoert fruehere Leben oder das Karma , um dies als Antwort zugeben .( heisst : dein Unglueck in diesem Leben ist todsicher auf ein Fehlverhalten in einem deienr letzten Leben zurueckzufuehren )

Halleluja .

Ich persoenlich habe von meinem 2. Lebensjahr bis zum meinem 45. an die Reinkarnation geglaubt ,aber nicht astrologisch .
Mttlerweile bin ich mir da gar nicht mehr so sicher , ob es die Reinkarnation gibt.
Immerhin kann ich mich an kein Leben vorher erinnern .

Alles was mir in diesem Leben widerfaehrt ,kann ich auch mit diesem Leben belegen .

Mein EGO mag an die Reinkarnation glauben , ob es tatsaechlich so ist ,weiss ich nicht und wie schon geschrieben ,weiss ich noch nicht mal mehr ,ob ich daran glauben soll.

Aber es beunruhigt mich auch nicht .

Ich erfahre nun ,das Menschen mich nicht nach meinem mond bewerten ,oder nach meinem Mars ,sondern sie erfahren mich .

So wie ich mich erfahre ,neu , ohne Klassifizierungen durch mich selbst oder durch "astrologiekundige " .

Ich wuerde nach 25 Jahren Astrologie sagen ,das es nur um Wertungen geht ,und im luziferischen Sinn um Be - und Verurteilungen .

Es wird schoen geredet , um dann am Ende immer in Urteilungen rauszulaufen.

Astrologie ist aber wertfrei .Durch Menschen ausgewertet wird sie aber gewertet .
Und je nach dem welch GeistesKind dahinter steht - und das soll nicht negativ verstanden werden - kann ja nur derjeweilige Bewusstseinzusatnd des Astrologen als Wert genommen werden .

Und dann bekommt die ganze Astrologie eine Dynamik , die nicht gut zu heissen ist .

Meiner Meinung nach steht ueebr allem Gott .
Das macht auch die Prognosen unendlich schwer , weil da nur aus Erfahrungswerten gedeutet werden kann .
Jedoch heisst erfahren auch leben , und nicht ablesen .

Ich habe mein ganzes Leben versucht ,fern der Lehrbuecher Astrologie zu erfahren .

Und wenn nun ein Kritiker sich freudig die Haende reibt :
Astrologie funktioniert , darum wird sich mich vielleicht auch den Rest meines Lebens begleiten .

Aber ich sage auch :
soviel EGO wie sich gerade in diesem Bereich abspielt ,sucht seinesgleichen , jeder weiss es ,jeder kann ,jeder hat das Wissen , jeder will sich ueber den anderen erheben mit seinem Wissen .
Und wenn dann noch die Demut vor Gott fehlt , weil da bewegen wir uns aehnlich wie die Halbgoetter in weiss ... wozu braucht man Gott,wenn ich doch die Sterne lesen kann .

Ich kann es nicht .
Ich kann nur soweit deuten ,wie ich mich erfahren habe , ich kann nur Teile erkennen , aber nie das grosse Ganze .

Ich kenne mich ja noch nicht einmal ,wie soll ich das dann bei jemand anderen ?

Unbestreitbar ist ,das ich Wissen darueber habe ,und was das Gegenueber ,der absolut keine Ahnung von Astrologie hat ,in Ehrfurcht erstarren laesst .

Gestern habe ich einen Satz gehoert , der mich hat erstarren lassen :
seit mehr als 150 Jahren wird versucht Gott den Platz streitig zu machen ,wir erleben es ueberall ,und gerade was die Esoterik betrifft , das New Age kann man es sehr gut erkennen .
Ich glaube ,das wir alle den goettlichen Funken haben , das wir Kinder Gottes sind ,aber wir sind nicht Gott .

Ich habe mich die letzten Wochen extremst damit befasst , auch das Erlöserprinzip .

Ich habe keine Antwort , noch nicht .
Aber eines weiss ich jetzt schon :
da werden wir wohl von erloest werden muessen , von Menschen ,die sich mit Gott auf einer Stufe stellen .

Das Thema ist das von Luzifer , der dieses Thema erfolgreich auf Erden verbreitet hat .

Nicht erst seit heute weiss ich :
ohne Gott geht gar nichts ,auch die Astrologie nicht .

***

Kommentar Mundanomaniac:

Hallo, lieber Sternenstaub,

seit 2007 sagst Du ...
... Mythopoet schrieb kürzlich auf A......x, dass, als Uranus seine Fischsonne heimsuchte, die MRL über ihn gekommen sei, ihn, der sich als konservativen Astrologen sah,    die Münchner Rhythmenlehre aus der Anges Bernauer Straße.

Deren Adepten nun nennst Du  "faschistisch".

Zunächst: als 2006 über mir, Döbereiner -Studierender und Praktizierender seit 25 Jahren, Jahre nach dem "Abschied vom Meister",   als über m e i n e r Fischsonne Uranus aufgegangen war,  im Februar 2006, da bin ich,  im Traum von einem Hubschrauber weg von den Boulevards der alten Konkurrenzwelt  über den angrenzenden Meeresarm getragen worden und wir sind, meine Frau und ich auf einer Klippe im Norden gelandet, wo ein altes Haus auf uns wartete.
Dieses war sie jetzt,  meine Klippe. Hier war mein Tanzplatz und mein Turm ...

Wenige Tage später bin ich im Netz auf Mozilla dem legendären,   "al Mansur" nachgestiegen und auf dem Weg zu dem wahren Abu Ma'shar gelangt, und plötzlich, 1802 gelandet in der wahren und wirklichen Königskonjunktion des 2. Elements (Erde),  welcher Döbereiner, im Irrtum verharrend, die Gottesehre der Wahrheit versagt.

Derselbe Astrologe und Mathematiker Rüdiger Plantiko, der mathematisch souverän den alten Döbereiner-Irrtum (Königskonjunktion Erdelement 1842) beseitigt hat,  derselbe hat mir vor Jahren mit einen erfreuten Kommentar zu meinen 300 Seiten: "Entdeckung des Welthoroskops" das Selbstvertrauen gestärkt und hat schließlich mir die Tür zum Bloggen eröffnet.

Wir, die Magier des Himmels sind Lämmer und Wölfe, Esel und Wanderer.

Wir in der Astrologie, wir können die Welt jedenfalls nur vor uns warnen. Warum sollten wir weniger blind sein, als die vom reformatorischen Geist Besessenen seit der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts, als die sich erstmals auf Tod und Leben bekennenden Protestantischen Stände auf dem zweiten Reichstag zu Speyer im Moment ihres Ursprungs gelobten, die Täufer zu verbrennen.

Warum sollten Astrologen weniger blind sein, als andere vom Geist ergriffene.

Genauso aber sage ich, wer überhaupt eine gottesfürchtige Astrologie sucht, der findet ihre Wurzeln in und nach der bitteren Strenge und sprachlichen Ergriffenheit dieses Meisters: Wolfgang Döbereiner, und seiner tief wassergeborenen Rhythmenlehre. In dieser ist weit mehr von Gott als von Döbereiner, darum sind Döbereiner, C.G.JUNG, Hannah Arendt, und ...: "Basislager " für solche, die wirklich steigen wollen, die lernen wollen beim selbst- Steigen.
Wer wirklich die Höhen der Astrologie besteigt, der weiß  die jähen Abstürze ...

Das was Du , mit recht, "faschistisch" nennst, das ist in meiner Betrachtung das pseudo. Das ist, statt Essenz,  die nachgeahmte Geste. In Amerika ist das der Junge an der Tankstelle, der den Capone gibt, in Wien der Spießer, der den gefühlten Zuhälter gibt. Faschismus ist, wenn die Elite,  um der Ablenkung  Willen, auf der öffentlichen Bühne  Brot und Spiele gibt mit einer gemieteten pseudo-Truppe und gleichzeitig mit obligater Schlägertruppe hinter der Bühne, historisch im letzten Jahr in Teheran zu besichtigen,

Daran werden wir nichts ändern. Unsere einzige Hoffnung, dass "Gott", die "Führung", "der Große Geist", unsere "scheue unbewusste Hoffnung" ... -  unsere stille Hoffnung scheint zu sein, dass dieses X uns dahin versetze, wo wir sein sollen, wo es uns haben will ...

Die Befreiung von den Meistern ist das Geschenk der Meister.

Gewarnt werden muss allgemein vor den  Schülern der Astrologie, genauer und aktuell, vor der Scholastik der Münchner Rhythmenlehre.

Der Meister muss ein Ort des Abschieds sein - nachdem -  man sich ihn sich verdient hat.

Daher muss ich Dir halb zustimmen und halb widersprechen ...


und ich danke Dir für für die Gelegenheit.

Als Astrologe ist der Mensch allein mit Gott.

Sternstaubende,  Du bist in meiner Welt ein Leuchtturm, der mir manchmal etwas sagt.

Mehr sag ich nicht. Sei gegrüßt von den dunkel dämmernden Zacken vor dem rauchblauen Himmel am wohl letzten Abend des Skorpionfrühlings 2010

Mundanomaniac

Und  hier weiter zu den Kommentaren auf Sternstaub

Gepostet  15.11.2010, UTC: 18:49.






Donnerstag, 1. November 2007

Drei Raster des "Undenkbaren" (Nördlich von Mossul, Fortsetzung)

An Allerheiligen, Fortsetzung vom Reformationstag.


Ein Grund dafür, dass nur ein Bruchteil von der Konstellation her wahrscheinlicher Katastrophen sich tatsächlich realisiert, liegt darin, dass die Fortsetzung des normalen Verlaufes gewissermaßen mit mehreren Riegeln gesichert ist. Und welche Gefahr manchmal über unseren Köpfen schwebt weiß ohnehin nur der Astrologe.

Zu den „Riegeln“ gehört die Tages-Konstellation. So geht bei der Katastrophe von Longarone und seiner Nachbargemeinden 1963 aus dem Vergleich beider Horoskope hervor, dass sowohl das Äquinoctium als auch die Tageskonstellation vom 9.10.1963 die verhängnisvolle Signatur einer Saturn/Neptun – Konstellation tragen (siehe blog von gestern).

Im Falle des Mossul-Staudamms und seiner Risiko-Konstellation zwischen Januar und März gemäß Äquinoctium kommen nun die für eine Katastrophe erforderlichen Tageskonstellationen in der fraglichen Zeit nicht zustande.



Planetenpositionen zwischen dem 21.1. und 20.3.2008


Unter Auslassung der Lichter (Sonne,Mond) und der inneren Planeten (Merkur, Venus), die jeweils Betroffenheiten anzeigen durch das, was die äußeren, - nennen wir sie hier Schicksalsplaneten – zusammenbrauen, zeigen letztere, dass kein Neptun-Geschehen mit Saturn oder Mars verknüpft sein wird. Das einzige, was in dieser Zeit problematisch erscheint, ist die Mars/Pluto-Opposition, die wir schon einmal hatten im Frühherbst

Ignoranz und Feuer

die die Vorstellungsbesessenheit Plutos mit der Direktheit und Brutalität des Tür öffnenden Mars verbindet. Nun könnte man gedanklich konstruieren, dass ein Staudamm-Bruch immer die Zerstörung eines Plans bedeutet, des Plans der Ingenieure hinsichtlich des ordnungsgemäßen Ablaufs aller Funktionen. Aber die Verbindung zum Neptun auf ca. 21° Wassermann sehe ich einfach nicht gegeben und sie kommt auch nicht zustande durch eine theoretisch mögliche Zusammenballung von Sonne, Mond, Merkur und Venus beim Neptun unserer Tage.

Also: Von den Tageskonstellationen her Entwarnung für dieses Himmelsjahr (bis zum nächsten Frühlingseintritt).

Ein dritter „Riegel“ wäre noch in Betracht zu ziehen: er entstammt einem gröberen Raster, einer weiteren Masche. Während die Tageskonstellationen den feinsten Raster stricken, den Ein- bis Zweitagesraster, und die Äquinoctien Monatsmaschen in ein Jahresraster wirken, so zeigen die „Septare der Königskonjunktionen“ insgesamt zwölf Siebenmonatsmaschen in einem Siebenjahres - Kreis - Raster. Diese „Septare“, der Ausdruck stammt von Wolfgang Döbereiner, der sie in die astrologische Systematik eingeführt hat, werden als die bekannten „Solare“ errechnet, jeweils die fortlaufenden Geburtstage der Königskonjunktionen auf den Moment exakt gleichen Sonnenstandes. Diese Solare werden dann in einer rhythmischen Vergrößerung (x 7) für jeweils sieben Jahre gedeutet. Döbereiner geht von der Vorstellung aus, dass, wie bei einem Stein, der ins Wasser fällt, sich im Medium des Schicksals (oder in der Psyche) kreisförmige Wellen bilden, deren Abstände sich mit wachsender Entfernung vergrößern, und wo die Siebener- Entfernung, der Siebener-Ring sozusagen als Knotenrhythmus (siehe Woche), besonders aussagekräftig ist (neben dem Zehner-Rhythmus). Döbereiner weist darauf hin, dass die im Ausgangspunkt gleichzeitigen Momente als Wellen zu jeweils unterschiedlichen Zeiten an den Ufern des Sees eintreffen. (s. Döbereiner, Astrologisches Lehr- und Übungsbuch, Bde. 1-6).

Für den Zeitraum 2005 – 2012 ist das 30. Septar zuständig, das auf den 17.7.1831, UTC 22:37 fiel:



17.7.1831, UTC 22:37 nördlich Mossul, gültig für

Erdelement von 17. 7. 2005 - 2012

So ist zu entnehmen, dass der Ort und seine Umgebung das Schicksal der Zwillinge teilt, das heißt Umraum zu sein, Wege und Räume. Merkurs Standort ist im dritten Haus, unterwegs, heißt das. Das dritte Haus bedeutet aber Orientierungsfunktion für Krebs, bedeutet Krebs = Daheimsein das unterwegs ist, Krebs ohne Höhle, dem das möglicherweise unangenehme dritte Haus, das Unterwegssein, an diesem Ort verliehen ist. Das ist vielleicht unangenehm, wenn man nicht Nomade ist, es ist die nomadische Lage. Es ist das Unterwegs-Sein des Merkur und es ist Leben, Sonne des Erdelements, welche unterwegs sind in den Um - Räumen der Zentren - im Hinblick auf Sicherung, Nutzen und Beständigkeit nach Innen schauend – stets versucht, sich einzufühlen in ein Zu Hause Sein in den Symbolen der Erlösung („gefühlte“ Erlösung). Warum Erlösung? Weil Neptun aus dem Steinbock herunterfunkt, vom Berg ins Tal, vom Himmel hinunter in den Schoß der Familien, dabei die Räume unter die Resonanz seiner grünen Symbolen setzend. Wo an den Küsten und Tiefen der grünen „Wasser“ des Unbewussten die vollständigen Gestalten (die Künstler versuchen sie in unsere Bilder zu übersetzen) der göttlichen Psyche den Gottestraum „Leben“ spielen, da spiegeln sich in ihnen von „unten“ nur die segensreichen und zerstörerischen natürlichen Wasser dieser Welt.

Gott hasst ungebundenes, sagt Hölderlin, und wer im Versuch des symbolischen Lebens nicht davon ablässt, täglich Himmel und Erde durch sein Leben zu verbinden, der entlastet die Richt- und Waagschalen des Menschengeschlechts um das „infinitesimale“ Korn (Gotteszorn) das er selber ist“, so C.G.JUNG, und er spricht vom

„Wohl und Wehe des einzelnen Menschen, jener infinitesimalen Einheit, von der eine Welt abhängt, jenes individuellen Wesens, in dem – wenn wir den Sinn der christlichen Botschaft richtig vernehmen – sogar Gott sein Ziel sucht.“ (Ges. Werke, 10, S. 336.)

So gesehen zeigt in einer Konstellation Neptun sowohl den Horizont der Erlösung, wie die mögliche Katastrophe, denn Gott hasst Unverbundenes, auseinander Gerissenes zwischen Himmel und Erde. Und darum deutet, kann man den Astrologen sagen, Göttliches die Konstellationen und nicht der Astrologe, letzterer erkennt höchstens die Stunden der Gerichte.

In diesem Sinne kann man sagen, dass in der Zeit von November 2007 bis Juni 2008 im rechtsdrehenden Fügungsrhythmus von oben Steinbock/Saturn regiert, im linksdrehenden von unten durch Jungfrau Merkur. Damit ist für Merkur und seine Karawanen in diese sieben Monaten Neptun = Gerichtszeit und – auch wenn er nicht im Bild erscheint, durch ewige Spiegelung der Fische in Widder, auch Mars – Zeit, Zerstörungszeit für das „Ungebundene“.

Das heißt zusammengefasst: in den zwei größeren Rastern sieht es für den Mossul-Staudamm nach Gericht und Gotteszorn aus, einzig, wie gesagt, die Tageskonstellationen, sprechen von Verschonung – einstweilen.

Gespeichert: UTC 15:03, gepostet:15:09.

Freitag, 18. September 2009

Brückenprobe

17.9.2009

Angesichts der uns Menschen eignenden permanenten Selbsttäuschung, Selbstbestätigung und unbewussten Projektion habe ich keinen keinen aussichtsreicheren Weg zu astrologisch disziplinierter erweiterter Erkenntnis gefunden, als die Arbeitsbücher und Seminare von Wolfgang Döbereiner zu studieren.


Heute nun, am Tag Opposition, d.h. des himmlischen Duetts von Uranus und Saturn, von „Ursprung“ und „Bestimmung“ um Wolfgang Döbereiner zu zitieren, wo sie, im Sinne des Gesamtkonzerts, jeder auf seine Art um das Herz, die Sonne, herumwirbeln, heute ist also der Tag von Saturn =„Käfig“ und Uranus = „Freiheit“ und ihrer Vereinigung im Bild eines Dritten: Käfig mit offener Tür.

Allerdings ist es eine grimmige Version der Astrologie die uns Döbereiner zumutet .Sie fußt auf astrologisch sezierender Betrachtung der Welt der neurotischen Lügner, in der sich eine Mehrzahl im „Menschen ohne Eigenschaften“ (Konsumenten) tarnt und hinter einer jeweiligen Brauchbarkeit verbirgt.
Was bereitet uns Vielzweckmenschen also ein Saturn-Uranus? Er mutet uns etwas zu, das für nur allzu viele ein Problem ist:
„Dare to be silly” – „Wag es einfältig zu sein”
nennt Paul Krugman, der aktuelle amerikanische Nobelpreisträger für Ökonomie die dritte seiner 4 Rules … in meiner Sprache ausgedrückt: „Hört auf die Kinder“, das ist es, was der Narr/Uranus dem König/Vater/Saturn empfiehlt. Somit enthält Uranus, der aus dem kindlichen Potential der Fische schöpft, das Potential der Königswandlung, der Königserneuerung.

Die "Königserneuerung" aber ist das zentrale Motiv der praktischen und intuitiven Naturphilosophie, ist das "philosophische Gold" das die Alchemisten seit der Antike bis in die frühe Neuzeit gesucht haben. Als Erneuerung der Bewußtseinsdominante hat schließlich C.G. JUNG die Psychologie der "Königserneuerung" der Alchemisten "entziffert".

Den selben Gedanken kennen wir ausgesprochen vom Stifter des Christentums ...
"…es sei denn, daß ihr euch umkehret und werdet, wie die Kinder, so werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen." (Matth. 18,3)
… aber auch in der Astrologie: ... so werdet ihr die „Trennung“ erleiden.

„Die Trennung besteht solange und die Unvereinbarkeit zum Vater, solange die Trennung und Unvereinbarkeit zwischen dem Ursprung und der Bestimmung der Gestalt des eigenen Lebens besteht. […] Die Unvereinbarkeit oder Trennung mit dem Vater wird aufgehoben, wenn der Uranus zum Saturn wird. Jede Saturn/Uranus/Konstellation im Akuten als Transit, Gruppenschicksal, rhythmische Auslösung oder septarbezogen zeigt den Zeitpunkt, an dem der Uranus zum Bestimmenden seiner Form werden möchte, im Sinne einer neuen Bestimmungsanweisung für die Gestalt des Lebens.
(Wolfgang Döbereiner, Seminare Band 4, S. 276.)


Selbiges ist nun in diesen Tagen wieder der Fall als mundane, also Welt-Konstellation in ihrer derzeitigen, zweiten Wiederholung in der Jungfrau (auf der Nordhalbkugel). Das Ereignis zur ersten Oppositionsstellung von Saturn/Uranus war im letzten November die Wahl Barak Obamas. Die Entwicklung der republikanischen Partei, die diese „Königserneuerung“ ausgeschlossen hat und weiter ausschließt, zeigt seitdem eine bis ins bizarre gehende Erstarrung, das typische Symptom des ausgeschlossenen Uranus.

Heute nun, wie bemerkt, passiert die Sonne Saturn und tritt mit ihm zusammen in die Opposition zu Uranus. Mit Sonne ist es „Löwe“, das (Lebens-) Vermögen des Ichs das sich im zweiten Quadranten von Tierkreis und Häuserordnung, in den Familien sammelt. Dieses Vermögen ist es, das heute zur Beteiligung an der Königserneuerung aufgerufen ist und es ist dieses, dem im Falle der Weigerung „Trennung“ droht.

Und wie immer besteht die Gefahr, dass die verweigerte individuelle Königserneuerung, die verweigerte Wandlung der Bewusstseinsdominante in der Zementierung der bislang gültigen Obervorstellung einen kollektiven Ausdruck findet, der als solcher nur zu oft zerstörerisch ist, weil das Kollektiv die niedersten, reptilienhaften Instinkte freisetzt.

Da wird leicht einmal von Jugendlichen, deren Väter den Uranus verweigert haben, und deren Söhne , wie es zu gehen pflegt, aus Opfern zu Tätern wurden, auf einem Münchner S-Bahnhof im Jahre 2009 ein Mensch erschlagen, wie von Kain Bruder Abel.

Und da beginnt sich im großen abzuzeichnen, dass eine Schicksalsgemeinschaft, die „Chimerica“ genannte Ehe zweier Volkswirtschaften, dabei ist, die Trennung zu erfahren, und die im schlimmsten Fall, der ja in der Geschichte nicht gerade selten ist, in einem „erweiterten Suizid“ enden könnte.

Eine Lösung ist immer möglich, so die psychologische Einsicht bei C.G.JUNG, wenn die Bereitschaft besteht, die Unvereinbarkeiten der Gegensätze in einer Beziehung so lange auszuhalten ... bis, im psychischen Prozess von selbst herangebildet, plötzlich das Symbol eines Dritten hervorspringt, das beide Seiten enthält. Ein solches Smbol erscheint im Bild der Brücke, die ein Zeichen für einen gelösten Saturn/Uranus darstellt. So gesehen ist heute weltweit ein Tag der Brückenprobe.

Es hat sich aber darüber hinaus aus Zufall der Zeitläufte so gefügt, dass heute auch der 222. Jahrestag eines solchen Symbols, nämlich der Verabschiedung der amerikanischen Verfassung ist. Der Saturn im ersten Haus der Verfassung im Wassermann stellt genau den Mittelpfeiler diese Brücke dar zwischen dem Flügel der Revolution (ASC im Wassermann) und dem rechten Fügel des in ihr, im Zeichen des Saturn gegründeten, rechten Wegs. Anzumerken ist, dass die Resonanz unserer heutigen Uranus/Sonne/Saturn-Konstellation heute in Konjunktion und Resonanzquadrat zur Sonne der amerikanischen Verfassung und ihrem Jupiter schwingt.

17.9.1787, UTC 21:00, Philadelphia Unterzeichnung der amerikanischen Verfassung


Und da also diese Opposition Uranus/Saturn/Sonne heute mit ihren Resonanzen ins Herz des amerikanischen Gemeinwesens zielt, erscheint es mir angebracht, Hannah Arend das Wort zu geben. Wie in vielen ihrer Schriften hat die jüdische Denkerin in „On Revolution“ ihrem Gastland dankbare Reverenz gezollt. Ungeachtet ihrer großen Bewunderung für die amerikanische Revolution von 1776 und die elf Jahre später beschlossene Verfassung konstatiert sie dort aber auch
„die verhängnisvolle Leidenschaft für plötzlichen Reichtum“, „die den Weg der Gründer zu verstellen drohte … das Streben nach dieser Art Glück, das Judge Pendleton zufolge immer darauf hinausläuft, „jeglichen Sinn für Politik und jegliches moralische Pflichtbewusstsein zu ersticken.“(S. 178)
Und in einer Abwägung von Hoffnungen und Zweifel hält sie fest:
„… die revolutionären Vorstellungen von öffentlichem Glück und politischer Freiheit sind ein unabdingbarer Teil der Struktur des republikanischen Gemeinwesens geworden und geblieben und als solche sind sie aus dem Bewusstsein amerikanischer Politik niemals ganz verschwunden. Ob aber diese politische Struktur wirklich so fest gegründet und untermauert ist, dass sie dem sinnlosen Treiben einer Konsumentengesellschaft standzuhalten vermag, kann nur die Zukunft lehren.“(ebd.)
Hannah Arend, Über die Revolution, München 1968.

Die Brücke zwischen der großen politischen Tradition der Vereinigten Staaten von Amerika und dem Geist des alten China ist von beiden Seiten begehbar, um in der Förderung gegenseitiger Achtung verhängnisvollen Stimmungen, welche vordergründigen Interessen dienen, entgegen zu wirken.

Vierzig Jahre vor der Gründung der Vereinigten Staaten, im Jahr 1735, unterbreitete Kaiser Yung Tschong in einem Erlass seinen Gouverneure diese Einsichten:
"Zwischen dem Himmel und den Menschen besteht eine gewisse Beziehung, die, je nachdem, Lohn oder Strafe auswirkt. Naturkatastrophen, die die Felder verheeren, kommen entweder daher, dass der Herrscher persönlich vom Tao (dem richtigen Weg) abgewichen ist. Dann will ihm der Himmel durch Leid veranlassen, sich auf seine Herrscherpflicht zu besinnen. Oder der Anlass liegt auf seiten der Regierung, welche die Grundsätze der Gerechtigkeit verletzt und das Gemeinwohl preisgibt, oder auf seiten der Beamtenschaft, die es unterlässt, die Bevölkerung durch ihr eigenes Beispiel und durch Belehrung auf dem rechten Weg (Tao) zu halten, so dass man Gesetz und Moral verachtet und in schrankenloser Unordnung lebt. Das Herz des Menschen ist verderbt, die Einheit, die zwischen ihm und dem Himmel bestehen soll, unterbrochen; darum hebt der Himmel die segenspendende Wirkung seines gnädigen Wohlwollens für den Menschen zeitweilig auf und überschüttet ihn mit Missgeschick.

Überzeugt von der Wahrheit dieser erhabenen Lehre, pflege ich, wenn ich von Heimsuchung einer Provinz durch Naturkatastrophen höre, alsbald bei mir einkehr zu halten, meine persönliche Führung zu prüfen und etwaige Missstände, die sich am Hofe eingeschlichen haben, abzustellen. Vom Morgen bis zum Abend verharre ich in Demut und Furcht vor dem gereizten Himmel, um ihn zu rühren und seinen Zorn zu besänftigen.

Was hat es dagegen für einen Zweck, wenn ihr gute und böse Geister anruft? Sich auf diese Gebete und Beschwörungen zu verlassen, um Unheil von euch abzuwenden, indes ihr weiterhin eure Pflichten verletzt, das heißt, aus einem Bach schöpfen zu wollen, nachdem man seine Quelle verstopft hat, das Nebensächliche tun und die Hauptsache vergessen.

Von Natur ist der Himmel geneigt, uns zu erhalten und mit seinen Segnungen zu überhäufen. Der Mensch selbst hat sich sein Unglück zuzuschreiben. Von Katastrophen heimgesucht, pflegt das gewöhnliche Volk, unwissend und unfähig zum Nachdenken, wie es ist, leider meist sich seinem Schmerz und der Verzweiflung hinzugeben, anstatt bei sich selbst Einkehr zu halten und sich zu innerer Wandlung zu entschließen. So häuft es Fehler auf Fehler, Verbrechen auf Verbrechen und steigert sein Unglück zum Höhepunkt, vernichtet die Harmonie mit dem Himmel gänzlich und zwingt ihn zu schwerer Züchtigung.“

Franz Kuhn, Altchinesische Staatsweisheit, Zürich 1954, S. 198.
Solche Betrachtungen sind in ihrem kindlichen Himmelsvertrauen unserem Rationalismus völlig fremd, werden von unserer Seele aber ohne Mühe verstanden und sind dem Uranus nahe. Solcherlei auf uns wirken zu lassen, würden in beiden Kulturen jenen Segen stiften, dessen anlässlich des Himmels am heutigen Tag hier gedacht wurde.

Gespeichert, 17.9.2009, UTC 20:54, gepostet: 18.9.2009, UTC 10:10.

Mittwoch, 21. September 2011

Kopf-ab- Woche?

19. - 26. 9. 2011


... Saturn, Herr des Steinbocks und damit Hüter der Schlüssel (ins 4. - geistliche -  Viertel) des Tierkreises wandert diese Woche über 17,5° Waage.
Wolfgang Döbereiner, bedeutsamster Astrologe der fünfziger bis achtziger Jahre  im deutschen Sprachraum, hat in seinem Astrologischen Atlas und in seinen Seminaren keinen Zweifel daran gelassen, dass er den Grad 17,5° Waage als d e n  Saturn/Uranus-Grad überhaupt erkannt hat, und als d e n  Scheidungsgrad überhaupt sieht.

Da Saturn/Steinbock das „Haupt-“ bezeichnet, und Uranus/Wassermann die „Aufhebung“, die sich in den Bildern des Geflügelten vollzieht, ist mit dem Code Saturn/Uranus - in  Konjunktion, Opposition und im Quadrat ausgesagt:  „ein aufgehobenes (= neues) Haupt“.

Das ist (fast) schon einmal als Transit des Saturns erfüllt gewesen im Frühjahr, als am 25/26. Januar Saturn sich bis auf 0,14° an die 17,5° Waage angenähert hatte (vor seiner Rückläufigkeit) und gleichzeitig die ägyptische „Revolution vom 25. Januar“ ausbrach.

Am 11. Februar, als Mubarak zurücktrat, stand Saturn, noch  in den frühen Tagen seiner Rückläufigkeit, auf 17° Waage.

Jetzt, in dieser Woche also, am Himmel die kosmische Parallele zu Scheidungen, „Königs“stürzen und Kopf - Erneuerungen auf der Erde (Nordhalbkugel) -  Saturn auf 17,5° Waage – wenn Döbereiner Recht hat.

Im Übrigen erkannte Döbereiner in der Verbindung Saturn/Uranus auch die Verbindung von  "Turm" und " Flügel", wie sie im Bild der Brücke fassbar wird.
Königssturz- und Brückenwoche mithin – wenn Döbereiner Recht hat …

gepostet: 20.9.2011, UTC 22:30.

Dienstag, 21. März 2017

Meinem dritten Lehrer aus gegebenem Anlass






Heute wäre Wolfgang Döbereiner – begnadeter Astrologie-Lehrer – 89 geworden. Er starb vorletzten April.

Dreimal habe ich in meinem Leben große Lehrer vom Schicksal geschenkt bekommen. Mit 12, mit 15 und mit 39. Der letzte war der am 28. Februar 1928 geborene.





28. 2. 1928, UTC 12:07

Wolfgang Döbereiner


Was manche im Kurs bei ihm bei aller Faszination „beklagten“: man musste „schwimmen“ um ihm zu folgen. Bei allen drei Lehrern war es für mich das gleiche – endlich jemand mit dem man mit - schwimmen  konnte und meine „Noten“ wurden gut. Und dieses Schwimmen war immer das Tor zu einem Reich und seiner Ordnung, in der Reihenfolge: Saurie, Dichter, Astrologie.

Unsere Geburtstage haben 2° Abstand und als sich in meinem Leben in der Lebenswende mit 39 aus Traum, Reiselust und begnadetem  Zufall alles fügte da ich - unterwegs mit vierjährigem Sohn einen neuen Freund besuchen - in dessen Wohnung einer Woche ich meine Frau und meinen Lehrer (Döbereiners „Fische“-TB auf dem Bett eines WG – Freundes liegend) fand, da war Döbereiners Laimer Haus grade drei Ecken entfernt in der Parallelstraße von ihr.

Mit Sohn zog ich ein halbes Jahr später zur Jungfrau nach Laim und im Herbst meldete ich mich in der Bernauer Str. an.

Dazwischen lag mein sommerliches „Astrologie und Homöpathie“ "beim" Meister.

Ich blieb drei Semester im Kurs und verschlang parallel die sechs Bände Lehr- und Übungsbuch inclusive Begeisterung über Sachlichkeit und Packpapier … durch die Seminare der „Aphrodite“ bis hin  zum „Zorn des Poseidon“.

Inzwischen hatte unser Septar meinem/unserem Leben Gemeinschaftsform gegeben indem wir am seinerzeitigen Arbeitsplatz meiner Frau eine Wohnung angeboten bekamen,  Murnau dem unbekannten Sehnsuchts-Ort meiner  60ger - Studien-Jahre, als ich den Regisseur als Filmreferent an der Hochschule "begegnete". Murnau war für mich Hamburger immer unvorstellbar weit in -Süden, feuchte Stein-Mauer, expressionistische Fensterrahmen....





Hier "niedergelassen"  als "Gemeinde-Astrologe" öffnete mir eine Klientin die Tür zu C.G.Jung.

Und wenn ich im Studium bei „Dö“ Hefte mit Auszügen vollschrieb so wurden es bei Jung Heft-Serien …

Vorgestern fiel mir ein: wenn , wie Dö lehrt, am MC der Anfang ist - für mich im Sinne von Johannes 1., und am ASC die Erscheinung ist, die stoffliche, dann ist der DC natürlich der Untergang- der Erscheinung als Einzelner = ein Eingang nach innen in die Bedingungen und der IC ist dann wirklich das „Ende“ nämlich des Zeitlichen, was ich öfter las, aber  mir nie einen Reim drauf machen könnte.

Nun vorgestern fiel mir zum Ende mit 63 ein dass ich mit 62 mein Buch, die Skizze (308 Seiten): „Astrologie und Welthoroskop“ fertig geschrieben hatte. Reinhols Stiehle schrieb mir später dazu: „Mundanstrologie wird sehr wenig nachgefragt“.

2006 hatte ich eine Serie von Träumen an deren Ende nach einer Luftreise im Hubschrauber des Präsidenten, von meiner bisherigen Stadt übers Meer gen Norden bis  meine Landzunge sichtbar wurde, in meinem Haus,  mein Orakel: zwei Männer im Durchgang  die hellen feuchten Ton kneteten bereit für jeden der vorbei kam und einen credit investierte am Automaten ... heraus kam ein in weißem Ton gebrannter Tanzschuh, (in der nächsten Nacht in Distanz ein schwarzer Spitzentänzer mit Pluderhosen tanzend auf dem Fuß eines am Boden Liegenden),  danach der quadratische Turm aus mächtigen in Geviert übereinander gefügten Stämmen an dessen ständiger Erhaltung alle Generationen ehrbaren Schweiß vergossen haben und -  Arm in Arm mit meiner Frau - unser dämmeriger Aufstieg auf breiter Trepp in diesem Turm ...  und dass sich im Danach im Kopf summend ein Name, „Al Mansur“ oder so,  einstellte. Um es kurz zu machen: über Google und Fernleihe wurden der Weg gefunden zu Abu Ma’shar,  und zu seinem mundanastrologischen Hauptwerk : Kitāb al‐milal wa‐ʾl‐duwal ("Book on religions and dynasties"). ( probably his most important work) in Englischer Übersetzung  das ich über Fernleihe für drei Euro bezog ...

Ich habe damals nur erst einmal ausgiebig daran geleckt, aber dann im Umfeld die kostbarste mundanastrologische Arbeit im Netz Königskonjunktion im Erdelement von 1802 bei Rüdiger Plantiko gefunden. Damit begann meine eigene Astrologie. denn: meine Horoskope, bis auf eine Ausnahme stimmten, mein "Buch" war zu halten - bis auf das Horoskop der Königskonjunktion im Erdelement von 1842 das - von Plantiko kompetent erwiesen - aus den Angeln gehoben war, meinetwegen ein Stockwerk tiefer, ... aber voller Wunder speziell auch für mich war Plantikos
17.7.1802 mit dem Pluto -Standort auf meinem Geburtstag.

Ein Jahr später, auf Anregung von Rüdiger Plantiko, eröffnete ich mein „Mundanes Tagebuch“ im April 2007.

Zum Anlass seines Geburtstages bekenne ich, dass ich bei erfolgreich gewonnenem persönlichem Abstand zu meinem großen Lehrer bei ihm,  Wolfgang Döbereiner, alles gelernt zu haben, was ich werkzeugmäßig in meiner Astrologie anwende. Ich habe mir aus seinem Werkzeugkasten das herausgesucht, was mir passt. Mein Ansatz ist der unmögliche: Brückenbau mit drei Bögen zwischen C. G. Jung, Wolfgang Döbereiner und meiner Wenigkeit zu Ernst Jünger etwa

Gepostet 28. 2. 2016, überarbeitet 21.3.2017, UTC: 20:12. 22. 3.2017 UTC 16:02.






Dienstag, 24. Juni 2008

Baustelle und Bestimmung



23. 6. - 30. 6. 2008 in der Matrix des Tierkreises

und der Königskonjunktionen der vier Elemente

Feuer, Erde, Luft und Wasser

aus den Jahren 1603, 1802, 1980 und 1305


20. Juni, letzte Woche, Monatswechsel an allen Orten. Monatswechsel? Im Äquinoctium letzte Woche der Blick auf den Mittleren Westen der USA und Südchina. Frage jetzt, an allen Orten, wie es weitergeht.

Zuvor hier noch, weil’s zur Übung gehört, von Cedar Rapids/Iowa und Foshan/Guangdong die laufenden Septare der Königskonjunktion Erde von 1802. Die Septare stellen den 30. Geburtstag der Konjunktion dar, in Astro-Deutsch: das 30. Solar.

Seit W. Döbereiner ist Tatsache zu fassen, dass nach einem Ereignis, - ein Stein fällt ins Wasser - die wellenden Kreise sich in wachsender Entfernung immer weiter vergrößern und dass sie die Ränder des Teiches zu unterschiedlichen Zeiten erreichen. Dieses als Gleichnis für die rhythmische Eigenschaft der Zeit. (Wenn Zeit aber Welle gleicht, dann gleicht sie auch - siehe Licht - Punkt/Partikel) habet aureas ...)

Als Kern seiner „Münchner Rhythmenlehre“ lehrt Döbereiner : dass jedem Zeichen/Licht/Planeten eine Zahl ebenbürtig ist, Mond die Sieben, Sonne die Zehn usw.

Damit die Möglichkeit, jeder Planetenzahl einen Resonanzkreis zuzuordnen, der im sich konzentrisch um das Ereignis ausbreitenden Wallen eine bestimmte inhaltliche Schicht hochwirft.

Mit dem Septar sind es die Wellen der Sieben. Als Reich der Sieben gilt am Himmel das Reich Lunas, die wir „der Mond“ nennen, Herrin des Wasserreichs des Krebses. Döbereiner zur Sieben: Das, was an Lebenswünschen aufsteigt, das, was man „in sich findet“, und was er „Empfindung“ nennt. Nun weiß man seit Kant und Schopenhauer, dass alles, was man von „Außen“ weiß, nur innen gefunden wird und wir nennen diese Meldungen von außen: „Sinnesempfindungen“. Meldungen von „Innen“ gibt es auch, aber keine inneren „Fühler“, gibt es ein inneres Auge, eine innere Nase, Ohren nach innen?

Und doch gibt es brüllenden Schmerz, jubelndes Jucken ohne organische Ursache diese Empfindung nennen wir Gefühl.

Wohlgemerkt, wir sprechen von Sinnesempfindung, nie jedoch von Sinnesgefühl.

Zurück zu den Septaren, zum Check der laufenden Septare der Erdkonjunktion von 1802.

Es ist das Septar mit der Sonne/Merkur/Neptun – Opposition und mit dem Mars/Quadrat Mond/ - Opposition Uranus/Jupiter.



30. Septar Erde, 2005 – 2012, Cedar Rapids IOWA

Dieses Septar zeigt die Lage generell vom nördlichen Mittleren Westen der USA den Mississippi hinab in den Süden bis New Orleans. Und man muß gar nicht suchen. Die Lage zwischen dem 17.11.2007 bis zum 17. Juni 2008 hat Baustelle Löwe und seine Sonne im Achten (Opfer!) Haus, mit Oppositiondes Herrn der Gewässer im Zweiten Haus. Im gleichzeitigen Spiegel von Unten: Stier, seine Venus in keiner problematischen Verbindung aber in der Jungfrau, deren Herrscherin Merkur mit Sonne/Neptun „Land-unter“ hat.



Ein Blick auf Süd-China im gleichen Zeitabschnitt: 30. Septar, 17.7.1831, UTC 22:37, Sichuan

Man sieht die gleiche Verkettung: Sonne/Merkur/Neptun, diesmal von den Fischen her ausgelöst. Weiter im Süden, unten im Gebiet des Perlflusses in Guangdong geht der Aszendent dann zwar in Löwe, aber die Grenze Achtes/Neuntes Haus bleibt auch dort noch in den Fischen.

Und in beiden Fällen ist die neue Zeit - Baustelle für sieben Monate, neptunfrei, wenn man von der Stier-Venus von Cedar Rapids, (usw.), absieht. Aber das kann man, denke ich, weil der Stier des sechsten Hauses Spiegel des Wassermanns von der oberen Hälfte ist, und der schaut mit Mars- und Jupiter-Resonanz trocken aus.

Soweit das Schicksal, das aktuelle, an zwei Orten der Nordhalbkugel. Und was gilt für uns alle?

Diese Wochen sieht die zweite Hälfte der Mars/Neptun-Opposition am aktuellen Himmel und Mittwoch/Donnerstag wandert Mars, der Türöffner durch das Maximum der Resonanzen der Erdvenus (26,1° Löwe) und Wasserplutos (26,5° Wassermann). In unseren Dingen könnte sich also spiegeln: eine epochale Vereinbarmachung des Widerspruchs von Realismus und Religion. Die Venus im Löwen ist die Venus des Spielers, Risiko und Raffgier in leidenschaftlicher Verbindung. Der Pluto im Wassermann ist der Wächter der Bestimmung, der auf den Bahnen des Fühlens den Morgen einer neuen Menschenwahrheit erkennt.

Pluto, der immer Wächter der Bestimmung ist, und der durch das Wächterbild der Treue die Herzens - Leidenschaft des Eigenwillens in die Bahnen eines Werkes („opus“) zu steuern erlaubt, Pluto zu Ehren zitiere ich heute zum Abschluß Aniela Jaffé:

„Das Ziel (der Individuation) ist nur als Idee wichtig, wesentlich aber ist das opus, das zum Ziele hinführt: es erfüllt die Dauer des Lebens mit einem Sinn.“[1] angesichts der Verwirklichungstendenz des Selbst erscheint Leben als ein Auftrag von höchster Instanz, und darin liegt die Möglichkeit einer Sinndeutung, die auch das Unterliegen nicht ausschließt. Die Integrierung des Selbst ist, wie alles Leben, an individuelle Träger gebunden, und „mit jedem Träger … ist auch eine individuelle Bestimmtheit und Bestimmung gegeben“ [2] Der unerkennbare und zeitlose Archetypus des Selbst nimmt in jedem Menschen spezifische und einmalige Gestalt an, und das Ziel der Individuation, der Auftrag, liegt in der Erfüllung eigener Bestimmung und Besonderheit. „Bestimmung ist das Gesetz Gottes, von dem es kein Abweichen gibt“.[3] (Aniela Jaffé, Der Mythus vom Sinn, Zürich 1983, p. 94f.)



Gespeichert: UTC 11:20, gepostet: 11:21.


[1] C. G. JUNG, Die Psychologie der Übertragung, GW XVI, p 213.

[2] C. G. JUNG, Psychologie und Alchemie, GW XII, p. 259.

[3] C. G. JUNG, Vom Werden der Persönlichkeit, GW XVII, p, 200.