Montag, 1. Februar 2010

Change of sentiment or change of character?

1.2. - 8.2. 2010
unter dem Nördlichen Tierkreis
und unter den Nördlichen Königskonjunktionen
der vier Elemente Feuer, Erde, Luft und Wasser
aus den Jahren 1603, 1802, 1980 und 1305
(Anklicken vergrößert)




Das Labor der Aktienbörse lässt  in der vergangenen und dieser Woche ‚life‘ beobachten, ob die Astrologie einen Baustein isolieren kann: den „Change of character“.
Damit ist der übergreifende Trend an der Aktienbörse gemeint, der sich zwischen den Endpunkten „top“ und „bottom“, und umgekehrt präsentiert.
Unmittelbarer Anlass dieses Beitrags sind die Einschätzungen von Rev Shark, eines Chart-Traders Rev Shark    und des sich auf ihn beziehenden Bären „Antilemming“,  der den USA-Bären-Thread schreibt.

Zunächst Rev Shark:
Anti Lemming: Shark: Die Bären führen das Kommando
By Rev Shark
Street.com Contributor
2/1/2010 8:41 AM EST
After two big down days on Jan. 21 and 22, the market struggled all last week to put together an oversold bounce and failed miserably. This action was a dramatic change in character from last year, when the dip-buyers would quickly jump in and drive us back to new highs every time we sold off.


As we kick off a new week, conditions aren't much different than they were last week except we are now even more oversold and ready for some sort of bounce. The bulls also have Monday-morning optimism working for them. Almost all of the gains last year occurred on Mondays, and most of those gains occurred in the gap up in the morning. Without the positive Mondays, this market would have looked much different last year.

Some sort of bounce -- especially on a Monday morning -- shouldn't be a big surprise, but the bigger question is what happens when we work off the oversold conditions. Last year we just went right back up as if nothing had happened. Does this market still have the juice to pull off a "V"-shaped rally, or are we more likely to see some failed bounce attempts and struggle to keep this market trending higher?


After the ugliness of the last seven or eight trading days, we have to give the bears some respect. As I went through the charts this weekend I was amazed at the carnage that has occurred. The major indices don't reflect how badly broken many individual stocks are. There has been no hiding place, and there is no leadership other than a few regional banks.



The stronger dollar has undercut the leadership of the natural resource and commodity sectors. Gold, oil, steel, coal, agriculture and bulk shipping have all collapsed. Unfortunately, no other groups have stepped up to replace these sectors. Technology stocks have acted very poorly after posting good earnings, and the big-cap technology names such as Apple (AAPL) , Google (GOOG) , Priceline (PCLN) have been leading to the downside.



At this point we really have to be looking for a bounce to fail. That doesn't mean we can't see a pretty good upside move, but conditions have changed and this market is acting much differently than it has previously. The action last year was unusual and we shouldn't count on it to continue.



At this point my game plan is to look for an oversold bounce but to treat it as a selling and/or shorting opportunity. If the bulls do manage to put together another "V"-shaped recovery and generate some good momentum to the upside I'll adjust my thinking, but I don't think it is going to be nearly as easy this time.
Sodann Antilemming selber:

 29.1.2010

1. Mitte bis Ende steiler Anstiegsphasen (Herbst/Winter 2009, zweites Halbjahr 2003, Frühjahr 2000):

In dieser Phase gilt: Jeder Rücksetzer ist eine Nachkaufgelegenheit. Käufer können kaum Fehler machen, weil der steigende Markt jeden über kurz oder lang eh "ausbailt". Bei Flut steigen alle Schiffe. Jeder Aktienkäufer und bullische Tippgeber ist ein Investor-Genie. Bären erscheinen als Vollidioten.


2. In steilen Abschwüngen (Herbst bis Winter 2008, Sommer bis Herbst 2002 usw.)

In dieser Phase gilt: Jeder Wiederanstieg im laufenden Down-Trend ist eine Shortgelegenheit. Bären können kaum Fehler machen, weil der sinkende Markt sie über kurz oder lang "ausbailt". Bei Ebbe sinken alle Schiffe. Jeder Bär und bärische Tippgeber ist ein Investor-Genie. Bullen erscheinen als Vollidioten.


3. Übergangsphasen (April/Mai 2009, aktuell):

Ab März 2009 waren die Bären noch darauf "konditioniert", Spitzen wegzushorten (Strategie aus 2). Sie wurden aber durch Billiggeld und die inszenierte Noten-/Zockerbanken-Rallye förmlich überrollt. Ihr Fehler bestand daran, den "Change of character" (übergeordnete Bestimmung, ob Phase 1 oder 2 vorliegt) nicht rechtzeitig erkannt zu haben. Die "Poker-Bullen" (Hedgefonds) konnten erfolgreich darauf setzen, dass die Fundamentals (noch) grottenschlecht waren. Der Wall of Worry lockte ständig weitere Bären an, die sich zum Kanonenfutter der HFs machten.

Im Januar 2009 (?) [gemeint ist m.M. 2010] begann (Arbeits-These!) ein neues mittelfristiges Downleg im Bärenmarkt. Die Bullen sind - wie sie es seit März 2009 gelernt haben - noch darauf "konditioniert", jeden Dip zu kaufen (Strategie aus 1). Sie werden dabei auch von wieder positivem BIP-Wachstum (wenngleich durch Stimulationspakete) und guten Unternehmensergebnissen animiert. Dennoch fallen die Märkte, weil gute News reihenweise abverkauft werden (Vorwegnahme einer Verschlechterung im zweiten Halbjahr 2010). Die Bullen halten aber an ihrer bewährten Dip-Buy-Strategie fest. Die Poker-Hedgefonds nutzen diesen "Slope of Hope", um nun die Bullen abzuwatschen. Sie werden zum Kanonenfutter der HFs.

In beiden Fällen von 3 besteht der Fehler der "Leidtragenden" (HF-Schlachtopfer) darin, den "Change of character" (übergeordnete Bestimmung, ob Phase 1 oder 2 vorliegt) nicht rechtzeitig erkannt zu haben.


Mundanomaniac meint, an der Börse geht’s um den Käufer wie in der Politik um den Wähler.
Deshalb sind Politik und Börse Zentralversammlungen der Manipulierer, denn, Börsianerspruch:
Stimmung macht den Markt und
Markt macht die Stimmung
usw.

Wem es gelingt den übergeordneten Wechsel der Stimmung zu erfassen, der hat danach den übergeordneten Wechsel des Markts erfasst.
Dies aber gilt, wie alles Unbewusste, nur, solange es unbewusst ist.

Die großen Manipulatoren aber erfassen den Wechsel nicht, sie machen ihn. Heißt es. Vielleichs sind sie die Mächte, die sich ihres Wechsel – Seins bedienen um Dauerhaft- Sein zu erlangen über den ihnen zustehenden Zeitanteil hinaus; was sich normalerweise ausschließt.  … sie „kaufen“ sich Zeit …
Wir aber haben – möglicherweise - die Möglichkeit, den Moment des Wechsels zu erfassen, nämlich "intelligibel", so nannte das das Mittelalter diese Art des Erfassens, um auszudrücken, dass  nicht mit den Sinnen, sondern mit dem logos zweifelsfrei erfasst werden kann.
Und solch ein logos des Intelligiblen ist auch der astrologische logos, gleichzeitig aber, wie die Zahl, ein  logos des Vorkommenden. Ein logos des sinnlich Feststellbaren.
Beide Beine der Astrologie, der logos der Zeichen und der logos der  sichtbaren Lichter und Planeten am Himmel, vereinen  im Zentrum eines jeden Horoskops mit seinen Kreisen und Kreuzen.
Bleibt uns jetzt das Experiment. Der Versuch den logos zu erfassen, beim Wechsel des Charakters , oder nicht, wenn es keinen gegeben hat.
Versuchen wir  den unsichtbaren Fisch zu fangen
„26. Januar“ hat Rev Shark von Street Com geschrieben,  den der Antilemming immer im Auge behält:

Market Struggles for Better Bounce

By Rev Shark
Street.com Contributor
1/26/2010 11:44 AM EST


This market is at a very difficult juncture. We are trying to bounce a bit, but the action is very weak. We have some strength in Google (GOOG) and Apple (AAPL), but there isn't much. A few issues, such as Sherwin-Williams (SHW)..... are strong, but there is no obvious theme, and the buyers aren't showing much aggressiveness. Oil and gold are bouncing, but they have been hit so hard recently that they were due some sort of relief. The charts are badly broken, and any trade has to be kept very short term.
   
As I've been writing lately, I don't think this market can pull off another V-shaped bounce to new highs, as it did so often last year. The character of the trading looks and feels much different. We have some good earnings reports to serve as positive catalysts, but they haven't worked very well, and the news flow other than earnings is very problematic.

We are due for a better bounce, but the market is really struggling to produce one -- not a good sign. The dip-buyers don't seem interested, or they lack the firepower they had last year. There is no hot momentum money playing the upside right now because there are no good pockets of strength. There isn't much we can do but respect that fact and focus more on the short side.
Also los. Schauen wir ihn uns an, den 26. Januar, ob der logos  den „Change of charakter“ hergibt an der Welt - Leit - Börse von New York. 

Nichtastrologen sollten sich  dieses merken:

Wechsel“ ist ein definierter Zustand im Tierkreis der
Zeitzeichen.
Wechsel ist die elfte Zeit, sie wohnt im elften Haus
 ihr Zeichen ist der Wassermann,
Uranus sein „Gott“.
Unter „Gott“ verstehe: Wandernde Macht.
Wir suchen also die Macht des Wechsels am 26.Januar 2020.
26.1.2010, UTC 21:00, New York

 Ortszeit Börsenschluss, NY, 16:00.
(Ich beginne immer mit dem Schluß, also nicht mit der Markteröffnung. Wir machen das Geburts-Horoskop ja auch nicht auf den Beginn der Wehen …)

Jede Zeit muss, um in der Welt sein zu können, ein Haus in der Zeit aufsuchen.
Wer oder was sucht das 11. Haus auf, das Haus des Wechsels?
Ein Licht, Mond. Mond ist in der elften Zeit.
Was bedeutet Mond? Kurzfassung: das „Sentiment“, Langfassung: das Sentiment des Volkes.

Ergo am 26.1.  zum Marktschluss welche Geburt an der Wallstreet?
Krebs am Aszendenten, Krebs das Gefühl. Welches Gefühl? Ein Gefühl in der elften Zeit, in der Zeit des Wechsels. Also
Wechsel des Sentiments.
Also Wechsel des Markts.


Der Wechsel begann übrigens schon einen Tag früher zur selben Stunde, als  nämlich zum Börsenschluß Mond den ersten Nachmittag im elften Haus in den frühen Graden der Zwillinge war.

Und nun, neuer Befund:

Mond in Resonanz zu Uranus der aus den Fischen auf der ‚Quadratwelle‘ funkt.
Also, Gott des Sentiments und der Gott des Wechsels in lebendiger Resonanz.
Also zwei „Change of character“-Tage, der zweite mächtiger, weil Mond am Montag noch nichts mit Uranus, der Change-Macht, hatte.
Und doppelter Befund: Mond im Haus des Wechsels und Mond in der Resonanz des Wechsel-Gottes.

Erweitern wir nun den Gesichtskreis. Jede Definition, sagten wir, gilt dreifach:
Zeichen
Haus
Licht/Planet

Wir haben betrachtet: Haus und fanden „Mond in 11“.
Wir haben betrachtet: Licht/Planet und fanden „Mond/ /Quadrat/Uranus.
Verbleibt uns noch die Zeichenherrschaft. Was steht, besser wandert, im Wassermann?
Und hier finden wir ein Licht und zwei Planeten,
Sonne, das Licht und Venus und Neptun zwei Planeten, ein naher und  ein ferner,  die auf dem luftigen Boden von Wassermann, „Wechsel“, stehen.
Diese nun sind die wandernden Mächte der zweiten, der fünften, der siebten und der zwölften Zeit – also Stier, Löwe, Waage, und Fische.
Um es dem Laien verständlich zu machen,  auf Waqssermann = Wechsel laufen:
Venus - Stier - Sammeln – der Reichtum
Sonne – Löwe - Wagen – das Spiel
Venus – Waage - Wägen – die Liebe
Neptun – Fische - Vertrauen – die Weisheit

Auf diesen vier Feldern blüht nun der Wechsel.
Da der „Wechsel“ als 11. immer in der Aufhebung der 10. Zeit von etwas besteht, die immer „die Bestimmung“ ist, (die sich darin ausdrückt dass etwas seinen Namen angewiesen bekommt, (also das, was als Einmaligkeit in Ewigkeit Bestand hat) geht es auf diesen vier Feldern um die Aufhebung der zeitlichen Zuständigkeit bislang gültiger Namen.
Gleichzeitig geht es um das ursprüngliche Erkennen neuer noch namenloser, künftiger Träger von „Namen“ auf diesen Feldern.
Mit dieser Betrachtung sind wir jetzt allerdings weit, besser gesagt: hoch über der Wallstreet. Wir betrachten in diesem Moment die Allgemeinheit der ganzen Nordhalbkugel und seine obengenannten vier Felder in Hinblick auf ihre Herrscher, also Sonne und Venus in diesen Januar/Februar und Neptun  im laufenden „Neptun-Jahr“ (14 Sonnen-Jahre).
Diese Wassermann-Change-Lage gilt für die Wall Street, gemäß dem Moment wo das Wall Street-mood-Wechsel-Baby des 26. Januar geboren ist, also gemäß obenstehendem Horoskop.
Und i n dem Moment grüßen, wie ersichtlich,  Sonne und Venus aus dem siebten Tageszeit-Haus,  aus dem “Was mir begegnet“,  herüber und Neptun aus dem achten Tageszeit- Haus, aus dem „An was ich mich binde“.
Change of sentiment, und Begegnung mit "aufgehobenem  Reichtum, Spiel, Beziehung" und  ein festes Band mit dem "aufgehobenen Vertrauen".
Nun ist abschließend zu bedenken: der astrologos hat geantwortet auf die gestellte Frage. War am 26.1. ein Change of Sentiment? Ja. Nun folgen noch sieben weitere Tage, wo zum Börsenschluß der Aszendent im Krebs aufgeht. Der Mond aber wird dann im 12., 1., 2.  ... Haus sein, in ganz anderen Stimmungen und auch nicht mehr in Resonanz zum Uranus. Die Frage also: ist der Wechsel bleibend, oder war er nur eine Stimmungslage auf ein paar Tage, mit anderen Worten: gab es über einen 'change of sentiment' hinaus  wirklich ein 'change of character'?
Das zu klären sind andere Betrachtungen nötig, die in den kommenden Tagen dieser Woche folgen werden.

Gespeichert 1.2.2010, UTC 15:50, gepostet: UTC 15:53.











Kommentare:

  1. Lieber Mundanomaniac!


    Money-pulation Makes The World Go Round...

    Nur ein change of heart
    würde auch bewirken
    ein change for the better.

    Ansonsten bliebe es
    beim: no change!

    Dein change-over,
    in dem Du das Börsen-Gedankliche
    im ex-change durchdringst
    mit Astrologisch-Deutbarem
    halte ich für unver-wechsel-bar gelungen...


    ...und freue mich auf Deine Fortsetzung!



    Schönen Mon(ey)day-Abend
    und herzliche Grüße
    Mythopoet

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  2. Hallo Oberlandler,

    kannst Du dich denn jetzt mit deinem Passwort wieder bei astrologix anmelden ?

    Angelika hat Thomas freundlicherweise am Sonntag telefonisch auf dein technisches Problem hingewiesen. Thomas wollte es gleich beheben.

    So solltest Du nun wieder Zugang zu astrologix haben.

    Grüße,

    Peer

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  3. Hallo Peer,hallo Angelika,

    danke der Nachfrage und der freundlichen Bemühungen,
    aber alles ist unverändert:
    kein Zugang.

    Gruß vom Oberlandler

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