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Montag, 22. November 2010

"Dichterisch lebe der Mensch"

22. - 29.  11.  2010
unter dem Nördlichen Tierkreis
und unter den Nördlichen Königskonjunktionen
der vier Elemente Feuer, Erde, Luft und Wasser
aus den Jahren 1603, 1802, 1980 und 1305

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19.11.2010

Neptun – Fische – das Zwölfte – Gottes Schoß
Lautet:
Vor – der – Entbindung



14.10.1906, UTC 20:15, Linden,  Hannah Arendt

Vor – der  - Entbindung auf beiderlei Weg:
Im ersten Haus Schnitt im Wochenbett, im elften Haus in der Trennung der beiden Fische voneinander …
-    Ein Archetypus, wenn er bewusst wird, zerfällt augenblicklich in seine Gegensätze, so JUNG
-    schon bei seinem ersten Schritt aus dem Schoß Gottes, der unbewussten Allverbundenheit aller Gegensätze, heraus ...
-    schon bei diesem Entdeckungsschritt ins 11. Himmelshaus, dem Wassermann, diesem Schritt, wo die Wasser, sich trennend von den Wassern unter dem Himmel, zu den Wassern über dem Himmel aufsteigen …
-    beim ersten Schritt der Bewusstwerdung schon erscheint der Inhalt des Unbewussten  polar, komplementär, kompensatorisch … als Ur-Sprung
-    Selbst wenn diese Erkenntnis Gott trifft, seinen Schoß in den Fischen und (ihren Schoß in der Jungfrau): Himmel und Hölle sind im Heil der Fische, im Schoß Gottes,  noch vereint. Das zeigen die Fische.
Darum Jesus und Satan, die zwei Söhne Gottes ...







Der   Ursprung von Bewusstsein ist ein Einbruch in die Psyche,  ist fließendes Chaos, das im Unbewussten irgendwelche unbekannten - gute wie böse - Ordnungen, die "Fische", enthält.

Die zwei Fische zeigen auf Herkunft und Ziel des Menschen, dass er es lerne, die Gegensätze in der Natur  zu versöhnen ...

In der Natur gibt es nichts Böses, nur Fleischfresser und Pflanzenfressser. Böses gibt es nur in der Welt der Menschen, "radikal Böses", wie Hannah Arendt noch in "Elemente und Ursprünge ..." in Hinblick auf den Holocaust meinte. Nach dem Eichmann-Prozess 1961 wagte sie diese Formulierung: die "Banalität des Bösen".

Vor - der – Entbindung“,   Inhalt des 12 Hauses, Inhalt für  beiderlei Welten, oben und unten, die psychische und die physische Welt,  ist Hannahs Pluto,  den ich als "die Stimme“ der  Toten und noch – nicht- Geborenen achte.
Diese Stimme bedarf der Stille in uns um gehört werden zu können und unserer geduldigen  Bereitschaft, mit ihnen zusammen eine anonyme Frucht hervorzubringen: Dankbarkeit.
Die Natur-Stämme kennen sie,  erzeugen sie: in der Trance reden sie mit den Geistern der unsichtbaren  Anwesenden und es heißt, sie erbitten ihren Rat ...
Lebende Stille ist bei den Dichtern. Hannah war ständig in der stillen Begleitung von
Dichtern.









Hannah Arendts  Sinn-Herrscher ab 1961 war Pluto .
Vorher schrieb sie  "Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft", engl. 1951, deutsch 1955,   seit 1948    Steinbock unterstehend. Saturn im 10. Haus in den Fischen: Das ist die Schwangerschaft mit dem MUSTER; und durch Schütze/Jupiter im 1. Haus war auch die "physische", die reale Entbindung des Musters in der Zeit angezeigt.

1961 war Hannah im direkten Auftrag Plutos in Jerusalem als Berichterstatterin beim Eichmann-Prozess. Nach ihren Artikeln setzte ein  internationales Kesseltreiben jüdischer Verbände gegen ihren Bericht ein. „Die Banalität des Bösen“, diese Wahrheit wollte keinem schmecken.


... Als säkular eingestellte Jüdin entwickelt sie ... ein Verständnis des Menschen, das sie zwar an Augustinus anschließt, über den sie einst promovierte. Doch indem sie als besonderes Merkmal des Menschen die Gebürtlichkeit bezeichnet und herausstellt, dass mit jedem einzelnen Menschen etwas Neues, ein besonderer Anfang in die Welt kommt, betont sie nicht nur den in allen politischen Lagern verpönten Individualismus und Pluralismus. Sie führt auch dem Christentum vor, dass es sich mit Ostern als höchstem Fest offenbar mehr am Leiden und am Tod orientiert, als an der an Weihnachten gefeierten Gebürtlichkeit. Arendt ist folglich eine intellektuelle Häretikerin, die sich ihrer Wurzeln in der deutschen Geisteskultur bewusst blieb, die aber durch den Holocaust zu einer Amerikanerin wurde.


Aus Häretikern spricht Gott, darum werden sie verbannt, verbrannt, gekreuzigt, denn Gott ist vom Kind, das die Wahrheit spricht,  nicht zu unterscheiden und Häretiker lieben Kinder mehr als deren erwachsene Verwandten.
Hannahs Merkur kommt aus dem 12., aus dem Kinder- Haus und Hannahs Mond kommt direkt vom Herrgott selbst über seinen Anschluss an sein Geschöpf: ihren Aszendenten,  beherbergt im Krebs.
Hannahs Mond empfängt also direkt aus der Quelle Gottes. Jeder Mond eines Krebsaszendenten tut das. Und es ist Mond die Einkehr in die Stille und Innigkeit des innerlichen Empfangens; in Hannahs Fall die Einkehr in die Stille der Toten und Ungeborenen, denn ihr Jungfrauen-Mond empfängt dort, wo ihr Merkur zu Hause ist: im Skorpion.
All die Lebenszeugnisse, die sie in ihrem Lebens-Werk mit ihrem Jungfrauensieb ausgesiebt und als wesentliche Elemente  öffentlichen Geschehens in ihrem Werk hat auskristallisieren lassen , die drängen in die lebenverschwenderischen Kraft des 5. Hauses in Form und Aussage.
Ein Krebsaszendent mit Mond in der Jungfrau und Merkur im fünften Haus ist gesegnet, denn er ist  nicht nur eine sorgsame Empfangs- sondern auch eine  beredsame Sendestation. Gesegnet sind auch wir mit ihr, denn eine Jungfrau siebt sprachlich fein. Und – ebenfalls im 5. Haus des Lebenswagnisses:  Hannahs Sonne, eine Waagesonne, die die Schüchternheit und die fürs Studium so wertvolle Eingezogenheit der Krebse um eine herzhafte Offenheit für den Dialog erweitert.

Als ein großes Horoskop und ein groß gelebtes Horoskop sehe ich diesen 14.10.1906 und diese Hannah Arendt an. Eine Konstellation voller Schwung und Empfänglichkeit, voll seltenem Glücks und aber auch schwerer, schwerer Ladung.

Und um diese Frau ist Stille, weit weg von den modischen Trampelpfaden, wie auch um C.G.JUNG, und so manchen Unbekannten und manche Unbekannte, die, wie HANNAH und C.G.  dem großen Rat Hölderlins entsprachen und entsprechen, der da lautet:

Dichterisch lebe der Mensch

Gespeichert: 22.11.2010, UTC 22:12, gepostet:UTC 22:55

Donnerstag, 25. Februar 2010

Der letzte Flug des Joe Stark


22.2. - 1.3. 2010
unter dem Nördlichen Tierkreis
und unter den Nördlichen Königskonjunktionen
der vier Elemente Feuer, Erde, Luft und Wasser
aus den Jahren 1603, 1802, 1980 und 1305
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Die offiziellen Verlautbarungen in den  Medien vermieden es geflissentlich, vom  „Terroristen“ zu sprechen, obwohl der letzte Flug von Joe Stark ein gewollter Flug in den Tod war, bei dem der Pilot seine ‚Piper‘ in das Finanzamt von Austin/Texas lenkte. Ein Angestellter der Behörde fand den Tod, viele wurden verletzt.
Joe Stark wurde offiziell  als „homicide“, als Mörder bezeichnet. Jede Assoziation an „suicide-bomber“, immer Muslime, die wortwörtlich und grauenhaft vor Wut „platzen“, wurde bei diesem „white american male“ vermieden. Zu groß ist das Potential, seelisch kochender Amerikaner derzeit.
In Yves Smith’s ‚naked capitalism’ vom 18.Februar erschien dazu eine Betrachtung zum „violent backlash“, der „gewaltsamen Reaktion“, die, inzwischen angereichert durch 203 Kommentare, eine aktuelle Debatte mit tiefen Einsichten in die seelischen Verfassung der Amerikaner bietet, wie sie sich, angesichts des seit zweieinhalb Jahren zusammengebrochenen ‚American Dream‘, zu fassen sucht.
Es ist nicht die Aufgabe eines mundanen Tagebuchs, hier in die wirtschaftlichen Einzelheiten zu gehen.  
Aber, wenn ein Kommentator eines Finanzblogs schreibt: ...

... Joe Stark (and it’s a great archetypal name) I hope sparks something deeper in our souls—when we all came together to struggle against arrogant, ruthless and seemingly all-powerful oligarchies.
 (Ich hoffe, Joe Stark (und das ist ein großer archetypischer Name) entzündet etwas,   tiefer in unseren Seelen – wenn wir alle zusammenkommen, um uns gegen arrogante, skrupellose und anscheinend allmächtige Oligarchien zu wehren.“)

… dann ist es vielleicht Zeit, das ‚Thermometer‘ in einige Horoskope zu stecken.
Die Person des Attentäters, der 54 Jahre alt wurde, bleibt astrologisch im Dunkeln, sein Geburtsdatum ist unbekannt. Er entstammt dem Jahr 1956.
Zunächst das Ereignishoroskop:

18.2.2010, Austin /Texas, 11:00 CST, UTC 17:00

Der Aszendent Stier verweist auf Venus als Herrscherin des Moments. Im elften Haus stehend signalisiert sie: Aufhebung, Ursprung. Aufgehoben ist diese von so vielen  ersehnte Konstellation: Venus/Jupiter = Vereinnahmung+Begegnung plus Ausdehnung …, die, wie in den beiden USA-Horoskopen erkennbar werden wird, d i e amerikanische Konstellation schlechthin zu sein scheint - oder war.
Das achte Haus zeigt, was in diesem obigen Moment zum Inhalt eines Leitbildes wird: Pluto, die Opferung.
Am allerdeutlichsten zeigt Mond, was grade die Seele bewegt: es ist Mond im Widder, die zornige Seele, die nur so kann, wie Mars es grade zulässt: Mars im Eingang zu Haus vier, dem  Schoß, dem Ort des Fühlens, zum Gemüt - ein Gemüt, rasend vor Zorn - …
Um 10:20 hatte der Pilot sein Manifest ins Netz gestellt:
Der Horizont des Ereignisses (wie es heißt um 11:00 Ortszeit) erstreckt sich von 19° Stier im Osten bis zu 19° Skorpion im Westen. Diese Achse ist hochbedeutsam, nur 6 Minuten früher, um 10:54 steigt im Osten 16,8° Stier auf. Dort steht Mars, der Zornplanet der Königskonjunktion von 1802 im Erdelement. Um 11:00 aber passiert Neptun derselben Königskonjunktion auf 18,9° Skorpion den Deszendenten, damit wird Mars/Neptun, die Auflösung im Zorn, zur Begegnung.
Nun haben in diesem Moment, der jeden Tag im Laufe von 24 Stunden um den Erdball wandert, in diesen sechs Minuten, die Menschen und Dinge die verschiedenartigsten Möglichkeiten dem Mars und dem Neptun der Erdkonjunktion Genüge zu tun. 
Was Joe Stark getan hat weiß man.
Die Betrachtung der Resonanzen der Königskonjunktionen der vier Elemente auf das Ereignis zeigt, dass am 18. Februar schon ein gewaltiger Zorn zusammengekommen war:
Diese Überfülle an Resonanzen. Diese Menge an Mars-Resonanzen, darüber hinaus an Feuerresonanzen. Das lassen wir einfach mal so stehen - oft reicht etwas einfach anzuschauen, wieder und wieder anzuschauen, damit sich   bestimmte Ahnungen, als Vorformen der Idee, bilden können. Das soll meinen Lesern nicht zu - erklärt sein.
18.2.2010, 11:00 LMT Austin,
Resonanzen der Königskonjunktionen der vier Elemente

Bis hierhin hat die Betrachtung keinen spezifischen Ort. Jetzt sollen die USA eingeführt und daraufhin betrachtet werden, was denn, jenseits von Texas, der ‚All-American‘ - Aspekt von Joe Starks Tat gewesen ist.

4.7.1776, Philadephia,  Unabhängigkeit der USA
Transite 18.2.2010, 11:00 LMT, Austin



Da drängt sich zu vorderst der rote Transit-Neptun ins Bild. Der Neptun der Jahre 2009 bis 2011 weilt exakt beim amerikanischen Mond. Muss man noch erklären, dass Mond den Traum anzeigt? Dieser Mond zeigt auf den amerikanischen Traum:  Mond in Wassermann, der Traum von der Geborgenheit in Freiheit, im dritten Haus, das heißt u n t e r w e g s.
 Und nun ist die Zeit erfüllt, einmal in einhundertvierundsechzig Jahren geschieht es, dass Neptun diesen Traum, wie es seine Art ist,  auflöst, um ihn, von allem Wesensfremden bereinigt, in der ursprünglichen Art zu erneuern.
"Wie am Himmel, so auf der Erde", die reale Lage dort ist die, dass ein Großteil der Hypotheken in den USA, vor allem die des Baubooms seit 2003 wortwörtlich „underwater“ sind.  Damit ist gesagt, dass  die Restschuld höher ist, als der Wert des Hauses. Ein Albtraum für Abermillionen  Amerikaner in diesen Tagen, die sich in den Zeiten des billigen Gelds zu Mondpreisen Häuser gekauft haben, deren Wert inzwischen um 40% gesunken ist, während die Hypothek gleichblieb und die Betriebe entlassen als gäbe es kein morgen mehr.
Neptuns (scheinbar) grausames Programm :  Platz zu schaffen für einen neuen Traum, für eine neue Geborgenheit unter den Sternen. Dafür schafft der Neptun am amerikanischen Mond die Nullpunkt-Situation: für den Ur-Traum der Geborgenheit in "Gods own country".
Ein zweites wird am Transit der Heimkehr von Joe Stark deutlich: Saturnbesuch (Quadrat-Resonanz) beim Herrscher des amerikanischen MCs.  Das Versprechen des Aszendenten im Zeichen des Schützen, eines Wohlstandes durch glückliche Geburt, kommt über das Zeichen Waage und ihre Herrscherin Venus in die Zeit. Es ist dann sogar so, dass diese MC-Venus in Konjunktion mit ASC - Herrscher Jupiter den fortwährenden, den „angeborenen“ Wohlstand anzeigt.
Nun ist seit Ende letzten Jahres  über dieser Glückspackung, wieder einmal, wie alle siebeneinhalb Jahre,  Saturn-Resonanz, der Winter, eingekehrt,  die Steinbock-Zeit der Einschränkung. Das Leiden der amerikanischen Bevölkerung begann zwar schon mit dem Sinken der absurden Häuserpreise seit 2006/07 und den Entlassungen seit 2008, aber zu all dem kommt nun noch der Saturn mit seinem depressiven Resonanz-Quadrat aus der Waage. 
Schließlich die Venus-Resonanz auf den US-Uranus., Venus, das Schwere, die Sammlerin, in Resonanz zum Leichten, Uranus dem Aufheber des Himmels. Venus/Uranus ist das Bild für alle Geflügelten, seien es Wesen oder Apparate.
Und jetzt kann gefragt werden: die Venus kommt aus dem dritten Haus der Amerikaner (9° Fische), was hat sie da gesammelt?
Warum stürzt sie sich im sechsten Haus der Amerikaner, auf einen Uranus, der, wie es seine Art ist,  distanziert über den Bedingungen schwebt, die derzeit in Amerika herrschen: diese Venus des 18. Februars bringt eben nicht diese wunderbare Stiergeschichte á la Venus/Jupiter im 7. Haus auf die Bühne der Welt, (Mythos  „Hollywood“), sondern: diese Venus kommt aus dem dritten Haus von woher  sie mit dem Elend des Mondes beladen ist.
Noch bevor Joe Stark seinen letzten Blog abgesetzt hat, sein „Manifest“, wie es heißt,  hat er sein Haus (seiner Familie?) angezündet.
„Mein Vater ist ein Held“ – bekennt seine Tochter fern in Norwegen, „auch wenn ich nicht billige, dass  er …“ – ein Held, zweifellos der Mittelklasse. Joe Stark der einst freie Ingenieur, psychisch zur Strecke gebracht von Banken- Gesetzgebungs- und  Staatsmafia, physisch hatte  er - Mittelklasse - noch ein Haus und ein kleines Flugzeug.
Es ist die Venus der Amerikaner, es ist die träumende amerikanische Mittelklasse mit ihren welteinmaligen, nun mehr oder weniger verlorenen, Reserven, die psychisch von  Joe Stark Besitz ergreifend die Piper gesteuert hat, um das Fanal zu setzen:

„Nehmt mein Pfund Fleisch  und schlaft gut!“

Sie ist voller Verzweiflung, voller Sarkasmus, voller Reue, die apsyche der amerikanische Mittelklasse, wie sie sich täglich  im Blog von Ives Smith und anderen Finanz-/Geschichts-/Kulturbloggern ausspricht.

·  jbmoore61 says:
Is there comfort in being vindicated or acknowledged that you are right about an outcome when the outcome means that you and almost everyone else you know will suffer to a greater or lesser extent relative to rest of the populace? How does one not despair when there is such a disconnect between the perceptions of our elected politicians and the perceptions of the electorate? At some point, the people will revolt if they have suffered enough. Louis XV caused a financial crisis that resulted in the demise of Louis XVI and the French monarchy and government. Are we seeing the demise of the United States of America unfolding before our eyes? An impotent Executive Branch, a corrupt Legislative Branch, and a broken Judicial Branch pretty much mean that American society may have to start over with a new form of government just like the Founders built a republic from the ashes of the Confederation. Our current government is based on the second Constitution of the United States. Will we need to craft a third constitution?”

Ist das ein Trost, wenn man bestätigt wird oder Anerkennung findet, mit dem, dass man Recht behalten hat in Bezug auf ein Ergebnis, wenn dieses Ergebnis bedeutet, dass man und nahezu jeder den man sonst kennt, leiden werden wird, der eine  in größerem der andere in geringerem Ausmaß als der Durchschnitt? Wie soll man nicht verzweifeln, wenn es solch einen Abgrund gibt, zwischen der Wahrnehmung der gewählten Politiker und der Wahrnehmung der  Wähler? Es gibt einen Punkt da rebellieren Leute, wenn sie genug gelitten haben. Ludwig der XV verursachte eine Finanzkrise die mit dem Sturz der Regierung,  der Monarchie und Ludwigs des XVI endete.
Sind wir die Zuschauer dessen, wie sich der Sturz der Vereinigten Staaten von Amerika vor unseren Augen vollzieht?
Eine kraftloser Arm, der Staat, ein korrupter Arm, die Gesetzgebung  und ein gebrochener Arm, die Rechtsprechung, das dürfte bedeuten, die amerikanische Gesellschaft mag neu beginnen müssen mit einer neuen Art der Regierung, genau wie unsere Gründer eine Republik gebaut auf der Asche der Konföderation. Unsere gegenwärtige Regierung beruht auf der zweiten Verfassung der Vereinigten Staaten. Werden wir eine dritte Verfassung schaffen müssen?


Kann uns der Transit des 18. Februar, bezogen auf die Verfassung der USA etwas sagen, das Antwort auf obige Frage ist?
Ehrlicherweise muss Mundanomaniac bekennen, dass ihm dazu nicht viel Vertretbares einfällt. Außer eines:
Die letzten drei Jahre über hat Neptun den Saturn der amerikanischen Verfassung, der auf 23,4° Wassermann steht,  ausgerechnet den Verfassungsplaneten schlechthin, hat Neptun überspült und „ertränkt“. Ein ertränkter Saturn kann nicht mehr das erfüllen, was seines Amtes ist: Wache am Tor durch welches die zeitlosen Wahrheiten der Archetypen in die Zeit wandern und umgekehrt das Überzeitliche des Einmaligen  eingeht in den Himmel der Unsterblichkeit.
Ohne einen wachenden Saturn hat aber jeder Lump und jeder Blender Zugang zu den hohen und höchsten Ämtern. Über Washington aber hat sich, glaubt man  Kritikern, ein wahrer Tsunami von Lobbyisten ergossen. Das mag ins Drastische übertrieben sein,  aber es ist das Washington eines Präsidenten Obama, dessen Programm die erbarmungslose Beschneidung des Lobbyismus war.
17.9.1787, Verfassung der USA,
Transit 2010 2 18, 11:00 LMT, Attentat Joe Stark

Der Uranus trifft in seiner Resonanz - Brücke aus dem 2. Haus auf seinen „guten Freund“, den Jupiter. Uranus ist seiner Natur nach ein geistiger Inhalt, eine Idee, ihr Einbruch aus dem bislang Unbewussten, Jupiter ihr Eintritt in die Zeit. Das heißt, das dieser Einbruch aus dem Unbewußten sich in den Fischen als Auflösung und Neubeginn ungesteuert, weil vom Bewusstsein unbemerkt, vollzieht. Es wird  die uranische Resonanz, im „schöpferischen Moment“ umrisshaft bewusst als Idee.
Und nun wird die Korruption des Verfassungszustands im Zeichen des ebenerwähnten Neptun – Transits auf den US-Verfassungs-Saturn  in der sozialen Gemeinschaft des 2. Hauses, dort wo Uranus auf 25,1° steht,  bewusst als Idee. Das genau geschieht im Moment des oben übersetzten Kommentars des naked capitalism - Lesers, der für viele seiner Art steht. Und diese soziale Idee greift den asozialen Jupiter an, wie er das Privileg der reichen Familien anzeigt, sich die förderlichen Gesetze inklusive Präsident  kaufen zu können, welches über Quadrat-Resonanz verbunden ist mit dem Privileg, auf der öffentlichen Bühne des 7. Hauses das Sonnengold der Reichen und Einflussreichen zu präsentieren.
Wenn es also richtig ist, dass die USA in der Tat ihrem Niedergang beiwohnen, dann trägt die wirtschaftliche Grundlage  diese Voraussetzung im Zeichen Sonne/Jupiters nicht länger, auf welcher die Verfassung von 1787  beruht. Dann geht Amerika notwendig seiner dritten Revolution im Zeichen von Sonne Uranus, Jupiter Uranus entgegen.
Im Mai 2011 ist Uranus auf 3,1° Widder zum ersten im Mal im Resonanz-Quadrat vereint mit Mars auf 3,1° Krebs!  Dann haben die Amerikaner Mars/Uranus, die Entladung im Gewitter.
Mars im Krebs, Zorn im Volk.  Womit wir wieder am Ausgangspunkt wären: 18. Februar. 2010:  Mond im Widder, Mars im 4. Haus, Pluto im 8. Haus und  Joe Stark fliegt für Amerika.

Gespeichert: 24.2.2010, UTC 13:20. Gepostet: 25.2.2010, UTC 13:42.

Montag, 1. Februar 2010

Change of sentiment or change of character?

1.2. - 8.2. 2010
unter dem Nördlichen Tierkreis
und unter den Nördlichen Königskonjunktionen
der vier Elemente Feuer, Erde, Luft und Wasser
aus den Jahren 1603, 1802, 1980 und 1305
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Das Labor der Aktienbörse lässt  in der vergangenen und dieser Woche ‚life‘ beobachten, ob die Astrologie einen Baustein isolieren kann: den „Change of character“.
Damit ist der übergreifende Trend an der Aktienbörse gemeint, der sich zwischen den Endpunkten „top“ und „bottom“, und umgekehrt präsentiert.
Unmittelbarer Anlass dieses Beitrags sind die Einschätzungen von Rev Shark, eines Chart-Traders Rev Shark    und des sich auf ihn beziehenden Bären „Antilemming“,  der den USA-Bären-Thread schreibt.

Zunächst Rev Shark:
Anti Lemming: Shark: Die Bären führen das Kommando
By Rev Shark
Street.com Contributor
2/1/2010 8:41 AM EST
After two big down days on Jan. 21 and 22, the market struggled all last week to put together an oversold bounce and failed miserably. This action was a dramatic change in character from last year, when the dip-buyers would quickly jump in and drive us back to new highs every time we sold off.


As we kick off a new week, conditions aren't much different than they were last week except we are now even more oversold and ready for some sort of bounce. The bulls also have Monday-morning optimism working for them. Almost all of the gains last year occurred on Mondays, and most of those gains occurred in the gap up in the morning. Without the positive Mondays, this market would have looked much different last year.

Some sort of bounce -- especially on a Monday morning -- shouldn't be a big surprise, but the bigger question is what happens when we work off the oversold conditions. Last year we just went right back up as if nothing had happened. Does this market still have the juice to pull off a "V"-shaped rally, or are we more likely to see some failed bounce attempts and struggle to keep this market trending higher?


After the ugliness of the last seven or eight trading days, we have to give the bears some respect. As I went through the charts this weekend I was amazed at the carnage that has occurred. The major indices don't reflect how badly broken many individual stocks are. There has been no hiding place, and there is no leadership other than a few regional banks.



The stronger dollar has undercut the leadership of the natural resource and commodity sectors. Gold, oil, steel, coal, agriculture and bulk shipping have all collapsed. Unfortunately, no other groups have stepped up to replace these sectors. Technology stocks have acted very poorly after posting good earnings, and the big-cap technology names such as Apple (AAPL) , Google (GOOG) , Priceline (PCLN) have been leading to the downside.



At this point we really have to be looking for a bounce to fail. That doesn't mean we can't see a pretty good upside move, but conditions have changed and this market is acting much differently than it has previously. The action last year was unusual and we shouldn't count on it to continue.



At this point my game plan is to look for an oversold bounce but to treat it as a selling and/or shorting opportunity. If the bulls do manage to put together another "V"-shaped recovery and generate some good momentum to the upside I'll adjust my thinking, but I don't think it is going to be nearly as easy this time.
Sodann Antilemming selber:

 29.1.2010

1. Mitte bis Ende steiler Anstiegsphasen (Herbst/Winter 2009, zweites Halbjahr 2003, Frühjahr 2000):

In dieser Phase gilt: Jeder Rücksetzer ist eine Nachkaufgelegenheit. Käufer können kaum Fehler machen, weil der steigende Markt jeden über kurz oder lang eh "ausbailt". Bei Flut steigen alle Schiffe. Jeder Aktienkäufer und bullische Tippgeber ist ein Investor-Genie. Bären erscheinen als Vollidioten.


2. In steilen Abschwüngen (Herbst bis Winter 2008, Sommer bis Herbst 2002 usw.)

In dieser Phase gilt: Jeder Wiederanstieg im laufenden Down-Trend ist eine Shortgelegenheit. Bären können kaum Fehler machen, weil der sinkende Markt sie über kurz oder lang "ausbailt". Bei Ebbe sinken alle Schiffe. Jeder Bär und bärische Tippgeber ist ein Investor-Genie. Bullen erscheinen als Vollidioten.


3. Übergangsphasen (April/Mai 2009, aktuell):

Ab März 2009 waren die Bären noch darauf "konditioniert", Spitzen wegzushorten (Strategie aus 2). Sie wurden aber durch Billiggeld und die inszenierte Noten-/Zockerbanken-Rallye förmlich überrollt. Ihr Fehler bestand daran, den "Change of character" (übergeordnete Bestimmung, ob Phase 1 oder 2 vorliegt) nicht rechtzeitig erkannt zu haben. Die "Poker-Bullen" (Hedgefonds) konnten erfolgreich darauf setzen, dass die Fundamentals (noch) grottenschlecht waren. Der Wall of Worry lockte ständig weitere Bären an, die sich zum Kanonenfutter der HFs machten.

Im Januar 2009 (?) [gemeint ist m.M. 2010] begann (Arbeits-These!) ein neues mittelfristiges Downleg im Bärenmarkt. Die Bullen sind - wie sie es seit März 2009 gelernt haben - noch darauf "konditioniert", jeden Dip zu kaufen (Strategie aus 1). Sie werden dabei auch von wieder positivem BIP-Wachstum (wenngleich durch Stimulationspakete) und guten Unternehmensergebnissen animiert. Dennoch fallen die Märkte, weil gute News reihenweise abverkauft werden (Vorwegnahme einer Verschlechterung im zweiten Halbjahr 2010). Die Bullen halten aber an ihrer bewährten Dip-Buy-Strategie fest. Die Poker-Hedgefonds nutzen diesen "Slope of Hope", um nun die Bullen abzuwatschen. Sie werden zum Kanonenfutter der HFs.

In beiden Fällen von 3 besteht der Fehler der "Leidtragenden" (HF-Schlachtopfer) darin, den "Change of character" (übergeordnete Bestimmung, ob Phase 1 oder 2 vorliegt) nicht rechtzeitig erkannt zu haben.


Mundanomaniac meint, an der Börse geht’s um den Käufer wie in der Politik um den Wähler.
Deshalb sind Politik und Börse Zentralversammlungen der Manipulierer, denn, Börsianerspruch:
Stimmung macht den Markt und
Markt macht die Stimmung
usw.

Wem es gelingt den übergeordneten Wechsel der Stimmung zu erfassen, der hat danach den übergeordneten Wechsel des Markts erfasst.
Dies aber gilt, wie alles Unbewusste, nur, solange es unbewusst ist.

Die großen Manipulatoren aber erfassen den Wechsel nicht, sie machen ihn. Heißt es. Vielleichs sind sie die Mächte, die sich ihres Wechsel – Seins bedienen um Dauerhaft- Sein zu erlangen über den ihnen zustehenden Zeitanteil hinaus; was sich normalerweise ausschließt.  … sie „kaufen“ sich Zeit …
Wir aber haben – möglicherweise - die Möglichkeit, den Moment des Wechsels zu erfassen, nämlich "intelligibel", so nannte das das Mittelalter diese Art des Erfassens, um auszudrücken, dass  nicht mit den Sinnen, sondern mit dem logos zweifelsfrei erfasst werden kann.
Und solch ein logos des Intelligiblen ist auch der astrologische logos, gleichzeitig aber, wie die Zahl, ein  logos des Vorkommenden. Ein logos des sinnlich Feststellbaren.
Beide Beine der Astrologie, der logos der Zeichen und der logos der  sichtbaren Lichter und Planeten am Himmel, vereinen  im Zentrum eines jeden Horoskops mit seinen Kreisen und Kreuzen.
Bleibt uns jetzt das Experiment. Der Versuch den logos zu erfassen, beim Wechsel des Charakters , oder nicht, wenn es keinen gegeben hat.
Versuchen wir  den unsichtbaren Fisch zu fangen
„26. Januar“ hat Rev Shark von Street Com geschrieben,  den der Antilemming immer im Auge behält:

Market Struggles for Better Bounce

By Rev Shark
Street.com Contributor
1/26/2010 11:44 AM EST


This market is at a very difficult juncture. We are trying to bounce a bit, but the action is very weak. We have some strength in Google (GOOG) and Apple (AAPL), but there isn't much. A few issues, such as Sherwin-Williams (SHW)..... are strong, but there is no obvious theme, and the buyers aren't showing much aggressiveness. Oil and gold are bouncing, but they have been hit so hard recently that they were due some sort of relief. The charts are badly broken, and any trade has to be kept very short term.
   
As I've been writing lately, I don't think this market can pull off another V-shaped bounce to new highs, as it did so often last year. The character of the trading looks and feels much different. We have some good earnings reports to serve as positive catalysts, but they haven't worked very well, and the news flow other than earnings is very problematic.

We are due for a better bounce, but the market is really struggling to produce one -- not a good sign. The dip-buyers don't seem interested, or they lack the firepower they had last year. There is no hot momentum money playing the upside right now because there are no good pockets of strength. There isn't much we can do but respect that fact and focus more on the short side.
Also los. Schauen wir ihn uns an, den 26. Januar, ob der logos  den „Change of charakter“ hergibt an der Welt - Leit - Börse von New York. 

Nichtastrologen sollten sich  dieses merken:

Wechsel“ ist ein definierter Zustand im Tierkreis der
Zeitzeichen.
Wechsel ist die elfte Zeit, sie wohnt im elften Haus
 ihr Zeichen ist der Wassermann,
Uranus sein „Gott“.
Unter „Gott“ verstehe: Wandernde Macht.
Wir suchen also die Macht des Wechsels am 26.Januar 2020.
26.1.2010, UTC 21:00, New York

 Ortszeit Börsenschluss, NY, 16:00.
(Ich beginne immer mit dem Schluß, also nicht mit der Markteröffnung. Wir machen das Geburts-Horoskop ja auch nicht auf den Beginn der Wehen …)

Jede Zeit muss, um in der Welt sein zu können, ein Haus in der Zeit aufsuchen.
Wer oder was sucht das 11. Haus auf, das Haus des Wechsels?
Ein Licht, Mond. Mond ist in der elften Zeit.
Was bedeutet Mond? Kurzfassung: das „Sentiment“, Langfassung: das Sentiment des Volkes.

Ergo am 26.1.  zum Marktschluss welche Geburt an der Wallstreet?
Krebs am Aszendenten, Krebs das Gefühl. Welches Gefühl? Ein Gefühl in der elften Zeit, in der Zeit des Wechsels. Also
Wechsel des Sentiments.
Also Wechsel des Markts.


Der Wechsel begann übrigens schon einen Tag früher zur selben Stunde, als  nämlich zum Börsenschluß Mond den ersten Nachmittag im elften Haus in den frühen Graden der Zwillinge war.

Und nun, neuer Befund:

Mond in Resonanz zu Uranus der aus den Fischen auf der ‚Quadratwelle‘ funkt.
Also, Gott des Sentiments und der Gott des Wechsels in lebendiger Resonanz.
Also zwei „Change of character“-Tage, der zweite mächtiger, weil Mond am Montag noch nichts mit Uranus, der Change-Macht, hatte.
Und doppelter Befund: Mond im Haus des Wechsels und Mond in der Resonanz des Wechsel-Gottes.

Erweitern wir nun den Gesichtskreis. Jede Definition, sagten wir, gilt dreifach:
Zeichen
Haus
Licht/Planet

Wir haben betrachtet: Haus und fanden „Mond in 11“.
Wir haben betrachtet: Licht/Planet und fanden „Mond/ /Quadrat/Uranus.
Verbleibt uns noch die Zeichenherrschaft. Was steht, besser wandert, im Wassermann?
Und hier finden wir ein Licht und zwei Planeten,
Sonne, das Licht und Venus und Neptun zwei Planeten, ein naher und  ein ferner,  die auf dem luftigen Boden von Wassermann, „Wechsel“, stehen.
Diese nun sind die wandernden Mächte der zweiten, der fünften, der siebten und der zwölften Zeit – also Stier, Löwe, Waage, und Fische.
Um es dem Laien verständlich zu machen,  auf Waqssermann = Wechsel laufen:
Venus - Stier - Sammeln – der Reichtum
Sonne – Löwe - Wagen – das Spiel
Venus – Waage - Wägen – die Liebe
Neptun – Fische - Vertrauen – die Weisheit

Auf diesen vier Feldern blüht nun der Wechsel.
Da der „Wechsel“ als 11. immer in der Aufhebung der 10. Zeit von etwas besteht, die immer „die Bestimmung“ ist, (die sich darin ausdrückt dass etwas seinen Namen angewiesen bekommt, (also das, was als Einmaligkeit in Ewigkeit Bestand hat) geht es auf diesen vier Feldern um die Aufhebung der zeitlichen Zuständigkeit bislang gültiger Namen.
Gleichzeitig geht es um das ursprüngliche Erkennen neuer noch namenloser, künftiger Träger von „Namen“ auf diesen Feldern.
Mit dieser Betrachtung sind wir jetzt allerdings weit, besser gesagt: hoch über der Wallstreet. Wir betrachten in diesem Moment die Allgemeinheit der ganzen Nordhalbkugel und seine obengenannten vier Felder in Hinblick auf ihre Herrscher, also Sonne und Venus in diesen Januar/Februar und Neptun  im laufenden „Neptun-Jahr“ (14 Sonnen-Jahre).
Diese Wassermann-Change-Lage gilt für die Wall Street, gemäß dem Moment wo das Wall Street-mood-Wechsel-Baby des 26. Januar geboren ist, also gemäß obenstehendem Horoskop.
Und i n dem Moment grüßen, wie ersichtlich,  Sonne und Venus aus dem siebten Tageszeit-Haus,  aus dem “Was mir begegnet“,  herüber und Neptun aus dem achten Tageszeit- Haus, aus dem „An was ich mich binde“.
Change of sentiment, und Begegnung mit "aufgehobenem  Reichtum, Spiel, Beziehung" und  ein festes Band mit dem "aufgehobenen Vertrauen".
Nun ist abschließend zu bedenken: der astrologos hat geantwortet auf die gestellte Frage. War am 26.1. ein Change of Sentiment? Ja. Nun folgen noch sieben weitere Tage, wo zum Börsenschluß der Aszendent im Krebs aufgeht. Der Mond aber wird dann im 12., 1., 2.  ... Haus sein, in ganz anderen Stimmungen und auch nicht mehr in Resonanz zum Uranus. Die Frage also: ist der Wechsel bleibend, oder war er nur eine Stimmungslage auf ein paar Tage, mit anderen Worten: gab es über einen 'change of sentiment' hinaus  wirklich ein 'change of character'?
Das zu klären sind andere Betrachtungen nötig, die in den kommenden Tagen dieser Woche folgen werden.

Gespeichert 1.2.2010, UTC 15:50, gepostet: UTC 15:53.











Freitag, 15. Januar 2010

Haitis Hauptstadt - Gutteil einer Generation erschlagen?


Es ist die Qual der verschütteten und erdrückten Menschen die keinen raschen Tod gefunden haben, welche kaum zu verdrängen ist. In jedem Astrologen träumt die kleine Heldenseele davon, ein Erdbeben rechtzeitig vorhersagen zu können und auch vom Heil das dem Überbringer zuteil würde.
Aber, bevor eine astrologische Zivilisation mit einem dichten Netz von ortsbezogenen Prognosen experimentieren kann, sind erst einmal über eine unbekannte Zeit  hinweg saubere Aufzeichnungen des ereignismäßig Gegebenen geboten. Die Lächerlichkeit schnell mal „abschließender“ Schlussfolgerungen ist geeignet, die astrologischen Athleten auch weiterhin von den olympischen Wettbewerben der Wissenschaftler auszuschließen und – recht so!
Das 7,0 – Erdbeben vom Dienstagnachmittag nahe der Hauptstadt von Haiti hat in typischer  Saturn-Manier gerüttelt und zum Einsturz gebracht, was nicht standfest und naturgerecht war, naturgerecht in einem Gebiet mit hoher seismischer Aktivität. Saturn hat gerüttelt und zum Einsturz gebracht, was aus Pfusch, krimineller Materialverschlechterung Ignoranz und Erbärmlichkeit errichtet wurde. Freigelegt hat Saturn auch die historisch tiefere Schicht der Armut der Haitianer und ihre Ursachen seit der Unabhängigkeit 1804, nämlich den  Tribut, welchen Frankreich den armen Bauern der Insel auferlegte, womit diese sich frei kaufen mussten, von dem sie sich nie erholt haben an dem sie bis 1947 gezahlt haben, grausame Erpressung und unbeglichene Schuld Frankreichs.


Die Natur ist keine Freundin des Menschen – aber auch keine Feindin. Es erscheint als innerster Sinn des Menschseins, die Bedingungen des Seins auf der Erde verstehen zu lernen und, individuell vorangehend,  ihnen schließlich im kollektiven Handeln gerecht zu werden. Eine Selbstverständlichkeit im Meinen. Dennoch redet sich der mainstream der Wissenschaftler bezüglich möglicher astrologischer Risiko-Hinweise genauso heraus, wie die „Herren des Universums“ an der Wallstreet, indem sie den Fast-Zusammenbruch des Ökonomie mit Hurricans und Erdbeben vergleichen: „Wer hätte das voraussehen können?“

Das natürliche Geschehen,  zäh fließende Erdkrustenriesen, die, unter Kontinente gezwängt, abtauchen,  und dabei Alpen, Himalaya und Anden zuckend vor Wut aufschieben, auch das Bergland von Haiti …in unaufhörlichen Ketten lokaler Kataklysmen.
Die natürlichen und symbolischen Orte dieser Akteure und Kräfte im Tierkreis müssen ausfindig gemacht werden können, wenn C.G.Jungs Annahme seit 1951 gilt, dass Archetypen, lebende "psychoide" sind, sowohl Psyche, wie Physis, sowohl Symbole wie stoffliche Träger. Im Steinbock heißen die "psychoide": Namen, die immer mit Zwillinge, „ihren“ Orten,  verbunden sind auf der Erde und im Universum, sowie im Kreis die helle, obere Hälfte,  Sinn und Namen, sich immer vereint



mit der unteren Hälfte -  Schatten und Schwere -
im Geburtsmoment wo das Horoskop  ungeteilt entspringt.

Geist und Schwere
Tag und Nacht
Mann und Frau
Immer in Eins





12.1.2010, UTC 21:56, 16:56 am Ort, nahe Port au Prince


In dieser Geburt ist Uranus, die aufstrebende Kraft des Leichten, Ort der Gase, im Quadrat verbunden in (orangener) Resonanz mit Mond, Herrscherin des Geburtsmoments, in welchem  es – Krebs -  um die Geborgenheit im Fließenden geht.
Mond selber ist in höchstmöglicher Resonanz mit dem  Moment höchster Feuerkraft im Tierkreis, mit Sonne/Venus der Königskonjunktion von 1603 im Feuerelement
 



und Mond läuft durch den Moment höchstmöglicher Resonanz mit dem  „schwarzen Loch“ dem Zentrum der  Schwere unserer Galaxis, das bei 26° 59‘ im Schützen liegt ...





 „Zerrt“ in diesem Moment das Leichte am Schweren? Und das Fließende gibt nach? „Zerrt“ Uranus an der  Schwere hinter dem Mond? (Eine Woche nach der ich aus gegebenem Anlass von der „Galaktischen Astrologie“ schreiben musste?)
Die Verbindung des Leichten (Uranus, orange) mit dem Fließenden, mit Mond  und also den Herbergen der Menschen.
Und im Ereignismoment ist Mond in der Schwere der dunklen Hälfte des Tageskreises, ist unter dem Horizont, im sechsten Himmelshaus wo die Dinge am Ende der Handelswege landen und umgeschlagen werden. Astrologisch kurz: Mond ist im sechsten Haus in Haushalt und  Märkten … im Schützen des Tierkreises, in welchem das Schicksal eintritt im Zeichen eines Namens, der auf diesen Tag gewartet hat seit Anbeginn der Tage.
Doch bei aller zufälligen Komplexität dieses Moments – er kommt doch in ähnlicher Gestalt zwei Mal, wenn nämlich Mond, an 27 Schütze die Resonanz des langsam wandernden Uranus um 27° Fische durchreist. In dieser Zeit, nämlich im vergangenen Dezember und in diesem Januar herrscht im Schützen beim Durchwandert werden durch Mond folgendes Regiment: umfassende (Jupiter) Lösung (Neptun); im Dezember vor der Lösung,  im Januar nach der Lösung.

... und nun  zugleich ein Generationen-Ereignis:

Pluto der Freund der Ungeborenen und Feind der  gegenwärtigen Generation




Merkur Herr/Herrin der  Wege, Märkte und Haushalte



in Resonanz (90°) mit
Saturn dem Herrn der Kreuze


 

auf dass eine Welt ende und
eine neue Welt sich füge über den Trümmern der alten
welche sich dieser Stunde verdankt
und Heil bringt für die Nachgeborenen

So und nicht anders ist es an diesem Tag bestellt, wo Sonne und Venus, das Leben und die Stadt, gemeinsam diesem Saturn unterworfen sind in dieser Schicksalsstunde auf der Bühne der Welt. Und wenn es wahr ist, dass die Kinder draußen sind am Nachmittag und die Erwachsenen im Haus, dann gibt es jetzt viele Waisen in Port au Prince.

So und nicht anders sehen die Hinweise aus, die das Ereignishoroskop bereit stellt, für die oberste “Schicht“ des Tages und der Stunde.
Eine weitere Betrachtung ist geboten, die „großen Wellen“ des Schicksals betreffend, die als „jede siebte Welle“, jeder siebte Monat, jedes siebte Jahr, Schlüsselgewalt zu haben scheinen zum Betreten neuer Zeiten und Räume.
Diese Betrachtung einer tieferen Schicht soll sich zum Wochenende anschließen.

Gespeichert: 15.1.2010, UTC 13:24, gepostet:UTC 14:29.