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Mittwoch, 3. März 2010

Eine Woche der Selbstgestaltung?









Was mag diese sehr seltene Woche mit 4 Planeten und der Sonne in den Fischen bedeuten, wie da ihr Herrscher, der Erderschütterer Neptun/ Poseidon so von 26, …° am Himmel des Wassermans herniederschaut.

Ist jemanden klar, dass in dieser Woche für die Wanderer aus

Stier
Zwillinge
Löwe
Jungfrau
Waage
Schütze
Wassermann
der Nullpunkt überschritten wird?

Die Bedeutung der Fische (gespiegelt auch des Widders) ist immer die (Auf-)lösung der Erscheinung und in umgekehrter Richtung der Beginn eines neuen Sinns. Insofern enthält der Neptun (so wie Mars) immer den Null-Punkt.

Auflösung und neuen Sinn für die Welt der Parzellen und Reviere,
Auflösung und neuen Sinn für die Welt der Empfänger und Sender
Auflösung und neuen Sinn für die Welt der Wagnisse und Erfolge
Auflösung und neuen Sinn für die Welt der Wege und Märkte
Auflösung und neuen Sinn für die Welt der Verlockungen und Bilanzen
Auflösung und neuen Sinn für die Welt der glücklichen Verbindungen
Auflösung und neuen Sinn für die hohe Narrenwelt des Menschengottes

Alles das vollzieht sich im Moment in der Tiefe des Unbewußten in unseren Seelen – es ist   d i e Reinigungswoche des Jahres – aber, habt ihr ein Symbol?

C. G. JUNG
„Symbol“ ist für mich der sinnlich wahrnehmbare Ausdruck für ein innerliches Erlebnis“ Briefe I., S. 85.

„Das Symbol entsteht nie im Unbewussten (Pleroma) sondern […] „in der Selbstgestaltung“. Es entsteht aus unbewusstem Rohstoff und wird bewusst gestaltet und ausgedrückt.
Das Symbol braucht den Menschen zu seinem Werden. Es überwächst ihn aber, daher „Gott“ genannt, weil es einen seelischen Tatbestand oder Faktor ausdrückt, der stärker ist, als das Ich. (Ich nenne ihn das Selbst). Dieser Faktor ist präexistent im kollektiven Unbewussten, jedoch machtlos, bis ihn das Ich bewusst erlebt, dann reißt er die Führung an sich. Er ersetzt das Ich in wesentlichen Hinsichten. Daher Erlösung vom Gefühl des Unvermögens etc. („Dein Wille geschehe“).
Dieser Faktor, so kann hier hinzugefügt werden, ist ein dynamischer, denn seine Träger wandern in den Kreisen der Zeit.
„Gott ist eine offenkundige psychische und nichtphysische Tatsache, das heißt, sie ist nur psychisch, nicht aber physisch feststellbar.“
Und
„Das Selbst ist der  Teleios anthropos,  der vollständige Mensch, dessen Symbolik das göttliche Kind oder dessen Synonyme sind.“
(JUNG, Antwort auf Hiob, G.W. 11, S. 469).


Venus, Merkur, Sonne, Jupiter und Uranus sind in den Fischen beim göttlichen Ende/Anfang = Greis/Kind in dieser Woche. Es ist aller Flüsse Gang ins Meer, das münden in sich selber, in den Zustand der Auflösung um aus dem Inneren immer wieder mit neuem Sinn hervorzugehen.
Wenn auch Uranus für dieses Münden sieben Sonnenjahre Zeit zur Verfügung stehen, dem Jupiter ein Jahr und der Sonne dreißíg Tage jedes Jahr, so bringt es Merkur in zwei Wochen hinter sich und Venus ist in der letzten von drei Wochen.


Wohl uns Menschen, wenn wir den „Göttern“ auf ihrem Weg durch ihre und unsere Bilder folgen können, zum Lebensoptimum des symbolischen Lebens hin.

Merke:
Habentibus symbolum facilis est transitus.

(Für die, die das Symbol haben, ist der Übergang leicht)
Alchemistischer Meisterspruch

So ließe sich  Neptun  im Wassermann in dieser Woche deuten: die Reinigung der Welt der Begierden und Leidenschaften, des Glücks und der Ideen möchte selbst als Idee erkannt werden, als Idee der ewigen Notwendigkeit der Götter und Menschen,wieder und wieder Kind zu werden im Herzen.

Gespeichert 3.3.2010, UTC 16:46. Gepostet: UTC 17:11.


Ps:

Freitag, 5.3.2010, Eschenlohe Obb., Alter Wirt, 21:00

Montag, 1. Februar 2010

Change of sentiment or change of character?

1.2. - 8.2. 2010
unter dem Nördlichen Tierkreis
und unter den Nördlichen Königskonjunktionen
der vier Elemente Feuer, Erde, Luft und Wasser
aus den Jahren 1603, 1802, 1980 und 1305
(Anklicken vergrößert)




Das Labor der Aktienbörse lässt  in der vergangenen und dieser Woche ‚life‘ beobachten, ob die Astrologie einen Baustein isolieren kann: den „Change of character“.
Damit ist der übergreifende Trend an der Aktienbörse gemeint, der sich zwischen den Endpunkten „top“ und „bottom“, und umgekehrt präsentiert.
Unmittelbarer Anlass dieses Beitrags sind die Einschätzungen von Rev Shark, eines Chart-Traders Rev Shark    und des sich auf ihn beziehenden Bären „Antilemming“,  der den USA-Bären-Thread schreibt.

Zunächst Rev Shark:
Anti Lemming: Shark: Die Bären führen das Kommando
By Rev Shark
Street.com Contributor
2/1/2010 8:41 AM EST
After two big down days on Jan. 21 and 22, the market struggled all last week to put together an oversold bounce and failed miserably. This action was a dramatic change in character from last year, when the dip-buyers would quickly jump in and drive us back to new highs every time we sold off.


As we kick off a new week, conditions aren't much different than they were last week except we are now even more oversold and ready for some sort of bounce. The bulls also have Monday-morning optimism working for them. Almost all of the gains last year occurred on Mondays, and most of those gains occurred in the gap up in the morning. Without the positive Mondays, this market would have looked much different last year.

Some sort of bounce -- especially on a Monday morning -- shouldn't be a big surprise, but the bigger question is what happens when we work off the oversold conditions. Last year we just went right back up as if nothing had happened. Does this market still have the juice to pull off a "V"-shaped rally, or are we more likely to see some failed bounce attempts and struggle to keep this market trending higher?


After the ugliness of the last seven or eight trading days, we have to give the bears some respect. As I went through the charts this weekend I was amazed at the carnage that has occurred. The major indices don't reflect how badly broken many individual stocks are. There has been no hiding place, and there is no leadership other than a few regional banks.



The stronger dollar has undercut the leadership of the natural resource and commodity sectors. Gold, oil, steel, coal, agriculture and bulk shipping have all collapsed. Unfortunately, no other groups have stepped up to replace these sectors. Technology stocks have acted very poorly after posting good earnings, and the big-cap technology names such as Apple (AAPL) , Google (GOOG) , Priceline (PCLN) have been leading to the downside.



At this point we really have to be looking for a bounce to fail. That doesn't mean we can't see a pretty good upside move, but conditions have changed and this market is acting much differently than it has previously. The action last year was unusual and we shouldn't count on it to continue.



At this point my game plan is to look for an oversold bounce but to treat it as a selling and/or shorting opportunity. If the bulls do manage to put together another "V"-shaped recovery and generate some good momentum to the upside I'll adjust my thinking, but I don't think it is going to be nearly as easy this time.
Sodann Antilemming selber:

 29.1.2010

1. Mitte bis Ende steiler Anstiegsphasen (Herbst/Winter 2009, zweites Halbjahr 2003, Frühjahr 2000):

In dieser Phase gilt: Jeder Rücksetzer ist eine Nachkaufgelegenheit. Käufer können kaum Fehler machen, weil der steigende Markt jeden über kurz oder lang eh "ausbailt". Bei Flut steigen alle Schiffe. Jeder Aktienkäufer und bullische Tippgeber ist ein Investor-Genie. Bären erscheinen als Vollidioten.


2. In steilen Abschwüngen (Herbst bis Winter 2008, Sommer bis Herbst 2002 usw.)

In dieser Phase gilt: Jeder Wiederanstieg im laufenden Down-Trend ist eine Shortgelegenheit. Bären können kaum Fehler machen, weil der sinkende Markt sie über kurz oder lang "ausbailt". Bei Ebbe sinken alle Schiffe. Jeder Bär und bärische Tippgeber ist ein Investor-Genie. Bullen erscheinen als Vollidioten.


3. Übergangsphasen (April/Mai 2009, aktuell):

Ab März 2009 waren die Bären noch darauf "konditioniert", Spitzen wegzushorten (Strategie aus 2). Sie wurden aber durch Billiggeld und die inszenierte Noten-/Zockerbanken-Rallye förmlich überrollt. Ihr Fehler bestand daran, den "Change of character" (übergeordnete Bestimmung, ob Phase 1 oder 2 vorliegt) nicht rechtzeitig erkannt zu haben. Die "Poker-Bullen" (Hedgefonds) konnten erfolgreich darauf setzen, dass die Fundamentals (noch) grottenschlecht waren. Der Wall of Worry lockte ständig weitere Bären an, die sich zum Kanonenfutter der HFs machten.

Im Januar 2009 (?) [gemeint ist m.M. 2010] begann (Arbeits-These!) ein neues mittelfristiges Downleg im Bärenmarkt. Die Bullen sind - wie sie es seit März 2009 gelernt haben - noch darauf "konditioniert", jeden Dip zu kaufen (Strategie aus 1). Sie werden dabei auch von wieder positivem BIP-Wachstum (wenngleich durch Stimulationspakete) und guten Unternehmensergebnissen animiert. Dennoch fallen die Märkte, weil gute News reihenweise abverkauft werden (Vorwegnahme einer Verschlechterung im zweiten Halbjahr 2010). Die Bullen halten aber an ihrer bewährten Dip-Buy-Strategie fest. Die Poker-Hedgefonds nutzen diesen "Slope of Hope", um nun die Bullen abzuwatschen. Sie werden zum Kanonenfutter der HFs.

In beiden Fällen von 3 besteht der Fehler der "Leidtragenden" (HF-Schlachtopfer) darin, den "Change of character" (übergeordnete Bestimmung, ob Phase 1 oder 2 vorliegt) nicht rechtzeitig erkannt zu haben.


Mundanomaniac meint, an der Börse geht’s um den Käufer wie in der Politik um den Wähler.
Deshalb sind Politik und Börse Zentralversammlungen der Manipulierer, denn, Börsianerspruch:
Stimmung macht den Markt und
Markt macht die Stimmung
usw.

Wem es gelingt den übergeordneten Wechsel der Stimmung zu erfassen, der hat danach den übergeordneten Wechsel des Markts erfasst.
Dies aber gilt, wie alles Unbewusste, nur, solange es unbewusst ist.

Die großen Manipulatoren aber erfassen den Wechsel nicht, sie machen ihn. Heißt es. Vielleichs sind sie die Mächte, die sich ihres Wechsel – Seins bedienen um Dauerhaft- Sein zu erlangen über den ihnen zustehenden Zeitanteil hinaus; was sich normalerweise ausschließt.  … sie „kaufen“ sich Zeit …
Wir aber haben – möglicherweise - die Möglichkeit, den Moment des Wechsels zu erfassen, nämlich "intelligibel", so nannte das das Mittelalter diese Art des Erfassens, um auszudrücken, dass  nicht mit den Sinnen, sondern mit dem logos zweifelsfrei erfasst werden kann.
Und solch ein logos des Intelligiblen ist auch der astrologische logos, gleichzeitig aber, wie die Zahl, ein  logos des Vorkommenden. Ein logos des sinnlich Feststellbaren.
Beide Beine der Astrologie, der logos der Zeichen und der logos der  sichtbaren Lichter und Planeten am Himmel, vereinen  im Zentrum eines jeden Horoskops mit seinen Kreisen und Kreuzen.
Bleibt uns jetzt das Experiment. Der Versuch den logos zu erfassen, beim Wechsel des Charakters , oder nicht, wenn es keinen gegeben hat.
Versuchen wir  den unsichtbaren Fisch zu fangen
„26. Januar“ hat Rev Shark von Street Com geschrieben,  den der Antilemming immer im Auge behält:

Market Struggles for Better Bounce

By Rev Shark
Street.com Contributor
1/26/2010 11:44 AM EST


This market is at a very difficult juncture. We are trying to bounce a bit, but the action is very weak. We have some strength in Google (GOOG) and Apple (AAPL), but there isn't much. A few issues, such as Sherwin-Williams (SHW)..... are strong, but there is no obvious theme, and the buyers aren't showing much aggressiveness. Oil and gold are bouncing, but they have been hit so hard recently that they were due some sort of relief. The charts are badly broken, and any trade has to be kept very short term.
   
As I've been writing lately, I don't think this market can pull off another V-shaped bounce to new highs, as it did so often last year. The character of the trading looks and feels much different. We have some good earnings reports to serve as positive catalysts, but they haven't worked very well, and the news flow other than earnings is very problematic.

We are due for a better bounce, but the market is really struggling to produce one -- not a good sign. The dip-buyers don't seem interested, or they lack the firepower they had last year. There is no hot momentum money playing the upside right now because there are no good pockets of strength. There isn't much we can do but respect that fact and focus more on the short side.
Also los. Schauen wir ihn uns an, den 26. Januar, ob der logos  den „Change of charakter“ hergibt an der Welt - Leit - Börse von New York. 

Nichtastrologen sollten sich  dieses merken:

„Wechsel“ ist ein definierter Zustand im Tierkreis der
Zeitzeichen.
Wechsel ist die elfte Zeit, sie wohnt im elften Haus
 ihr Zeichen ist der Wassermann,
Uranus sein „Gott“.
Unter „Gott“ verstehe: Wandernde Macht.
Wir suchen also die Macht des Wechsels am 26.Januar 2020.
26.1.2010, UTC 21:00, New York

 Ortszeit Börsenschluss, NY, 16:00.
(Ich beginne immer mit dem Schluß, also nicht mit der Markteröffnung. Wir machen das Geburts-Horoskop ja auch nicht auf den Beginn der Wehen …)

Jede Zeit muss, um in der Welt sein zu können, ein Haus in der Zeit aufsuchen.
Wer oder was sucht das 11. Haus auf, das Haus des Wechsels?
Ein Licht, Mond. Mond ist in der elften Zeit.
Was bedeutet Mond? Kurzfassung: das „Sentiment“, Langfassung: das Sentiment des Volkes.

Ergo am 26.1.  zum Marktschluss welche Geburt an der Wallstreet?
Krebs am Aszendenten, Krebs das Gefühl. Welches Gefühl? Ein Gefühl in der elften Zeit, in der Zeit des Wechsels. Also
Wechsel des Sentiments.
Also Wechsel des Markts.


Der Wechsel begann übrigens schon einen Tag früher zur selben Stunde, als  nämlich zum Börsenschluß Mond den ersten Nachmittag im elften Haus in den frühen Graden der Zwillinge war.

Und nun, neuer Befund:

Mond in Resonanz zu Uranus der aus den Fischen auf der ‚Quadratwelle‘ funkt.
Also, Gott des Sentiments und der Gott des Wechsels in lebendiger Resonanz.
Also zwei „Change of character“-Tage, der zweite mächtiger, weil Mond am Montag noch nichts mit Uranus, der Change-Macht, hatte.
Und doppelter Befund: Mond im Haus des Wechsels und Mond in der Resonanz des Wechsel-Gottes.

Erweitern wir nun den Gesichtskreis. Jede Definition, sagten wir, gilt dreifach:
Zeichen
Haus
Licht/Planet

Wir haben betrachtet: Haus und fanden „Mond in 11“.
Wir haben betrachtet: Licht/Planet und fanden „Mond/ /Quadrat/Uranus.
Verbleibt uns noch die Zeichenherrschaft. Was steht, besser wandert, im Wassermann?
Und hier finden wir ein Licht und zwei Planeten,
Sonne, das Licht und Venus und Neptun zwei Planeten, ein naher und  ein ferner,  die auf dem luftigen Boden von Wassermann, „Wechsel“, stehen.
Diese nun sind die wandernden Mächte der zweiten, der fünften, der siebten und der zwölften Zeit – also Stier, Löwe, Waage, und Fische.
Um es dem Laien verständlich zu machen,  auf Waqssermann = Wechsel laufen:
Venus - Stier - Sammeln – der Reichtum
Sonne – Löwe - Wagen – das Spiel
Venus – Waage - Wägen – die Liebe
Neptun – Fische - Vertrauen – die Weisheit

Auf diesen vier Feldern blüht nun der Wechsel.
Da der „Wechsel“ als 11. immer in der Aufhebung der 10. Zeit von etwas besteht, die immer „die Bestimmung“ ist, (die sich darin ausdrückt dass etwas seinen Namen angewiesen bekommt, (also das, was als Einmaligkeit in Ewigkeit Bestand hat) geht es auf diesen vier Feldern um die Aufhebung der zeitlichen Zuständigkeit bislang gültiger Namen.
Gleichzeitig geht es um das ursprüngliche Erkennen neuer noch namenloser, künftiger Träger von „Namen“ auf diesen Feldern.
Mit dieser Betrachtung sind wir jetzt allerdings weit, besser gesagt: hoch über der Wallstreet. Wir betrachten in diesem Moment die Allgemeinheit der ganzen Nordhalbkugel und seine obengenannten vier Felder in Hinblick auf ihre Herrscher, also Sonne und Venus in diesen Januar/Februar und Neptun  im laufenden „Neptun-Jahr“ (14 Sonnen-Jahre).
Diese Wassermann-Change-Lage gilt für die Wall Street, gemäß dem Moment wo das Wall Street-mood-Wechsel-Baby des 26. Januar geboren ist, also gemäß obenstehendem Horoskop.
Und i n dem Moment grüßen, wie ersichtlich,  Sonne und Venus aus dem siebten Tageszeit-Haus,  aus dem “Was mir begegnet“,  herüber und Neptun aus dem achten Tageszeit- Haus, aus dem „An was ich mich binde“.
Change of sentiment, und Begegnung mit "aufgehobenem  Reichtum, Spiel, Beziehung" und  ein festes Band mit dem "aufgehobenen Vertrauen".
Nun ist abschließend zu bedenken: der astrologos hat geantwortet auf die gestellte Frage. War am 26.1. ein Change of Sentiment? Ja. Nun folgen noch sieben weitere Tage, wo zum Börsenschluß der Aszendent im Krebs aufgeht. Der Mond aber wird dann im 12., 1., 2.  ... Haus sein, in ganz anderen Stimmungen und auch nicht mehr in Resonanz zum Uranus. Die Frage also: ist der Wechsel bleibend, oder war er nur eine Stimmungslage auf ein paar Tage, mit anderen Worten: gab es über einen 'change of sentiment' hinaus  wirklich ein 'change of character'?
Das zu klären sind andere Betrachtungen nötig, die in den kommenden Tagen dieser Woche folgen werden.

Gespeichert 1.2.2010, UTC 15:50, gepostet: UTC 15:53.











Montag, 25. Januar 2010

Weiter den "stinkenden Fischkopf?"

25.1. - 1.2. 2010
unter dem Nördlichen Tierkreis
und unter den Nördlichen Königskonjunktionen
der vier Elemente Feuer, Erde, Luft und Wasser
aus den Jahren 1603, 1802, 1980 und 1305
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Es ist dieser Beitrag in der Chronik der Versuch, gedankliche Fäden vom vorangehenden Beitrag, die in der Luft hängen geblieben sind, noch einmal aufzunehmen und zu Ende zu denken.


Bis Freitag, frühestens morgen, entscheidet sich die Nachfolge des FED-Gottes. Der Gott der amerikanischen Schulden, der Zentralbanker der in der Verhütung der größten  Finanzkrise aller Zeiten alles falsch gemacht hat, der bislang auf den zeitlichen Namen ‚Bernanke‘ hörte, bekommt einen Nachfolger, denn seine Amtszeit ist erfüllt. Bislang  galt als ausgemacht, dass er selbst sein Nachfolger werden würde.
Seit ‚Massachusetts‘ ist nun das ‚Undenkbare‘ einen Schritt näher gerückt in unser aller Gegenwart.
Wenn das ‚Undenkbare‘ sich in Reichweite nieder lässt auf den Gartenzäunen des Alltags, dann … ist es vielleicht der Geier, der Aas wittert …
Es war der Geier der Venus, der in Massachusetts die ‚Demokraten‘ geholt hat.
Sonne war zwar noch Ende Steinbock, das hieß:  „Halten!“
Aber Venus war in die Wassermann-Welt der geflügelten Bereinigungen eingewandert. Und ihre Macht,  der Luft-Gott des unerwarteten Wandels, Uranus, Auge und Schnabel der Geier, räumt die Bühne der Zeit ab, Raum schaffend für neue Zeit.
Merkur, die Märkte, werden erst im Februar  der Venus in den Wassermann nachfolgen.
Nun aber ist die  Sonne seit Donnerstag im Wassermann.  Die Spiele und Wetten der Welt, wandern durch die Grade des ‚Undenkbaren‘ … Senatoren müssen plötzlich politisches Leben oder politischen Tod erwägen.
Unser aller ‚Wetterbeobachtung‘ ist anheim gestellt, wohin der Geier fliegt, welchen Player er als nächsten holen wird.

Noch einmal zum amtierenden Präsidenten:
Das Ereignis Massachusetts war, das bedarf keiner Worte, wenn man die astrologische Betroffenheit sieht, ein Großtag für ihn:

4.8.1961, Barack Obama mit Transit des
19.1.2010, Senatoren-Wahl in Massachusetts

Wir sehen Sonne im Halten-Modus auf 29° Steinbock,
aber Venus auf 1° Wassermann …  beim Jupiter des Präsidenten,
seinem unbewussten (=12. Haus) Herrscher und Anordner von Bestimmungen und Namen (=Haus 10), … etwa von Namen, die der Geier holt … unter den Spielern, um „dem  Glücks-Kind“ (Jupiter in 12) Platz zu schaffen für eine neue Zeit? Wenn alles mit rechten Dingen zugehen würde, dann wäre es so …
Des weiteren  sehen wir noch im Horoskop Obamas: Transit-Uranus, der Geier,  ergänzt sich mit  Mars, dem Wolf und  der Transit-Wolf Mars frisst Sonne, den Spieler, astrologisch: Uranus /Opposition/ Mars und Mars/ Konjunktion/ Sonne.
Das ist in der Tier- und Sternensprache das Verhängnis, das Obama jetzt durchschreitet verhängt vom Schicksal, welches  uns die Archetypen anbieten.
Wobei sich letztlich und endlich die allein entscheidende Frage stellt, was die Angelegenheiten der „Top-Dogs“ in Washington oder in den Bundesstaaten ernstlich mit „uns allen“, oder "Main Street" zu schaffen haben.
Denn es ist unbestreitbar, dass der Westen inzwischen die „Demokratur der Finanz-Füchse“ darstellt,  in Amerika mit der Prägestätte der Elite-Füchse namens Harvard. Es ist die Herrschaft der Füchse über die ihre Brut schützenden „ Enten“, also, über die  Menschen in Donald Ducks sympathischem Heimatkontinent, wo die Medienfüchse täglich die Enten in hoffnungslose Idioten verwandeln, damit die Regierungs-Füchse ungestört ihre „Komödie der Umzäunung“ aufführen zu können. Umzäunung?
„Die Umzäunung der ‚Main-Street‘ zum Schutz gegen die Finanz-Räuber“ ist das Dauerthema das  täglich gegeben wird.
Dabei halten die Füchse das Monopol im Zäune-Bauen  und sie erlauben sich dabei für Laien nicht erkennbare  Schlupflöcher (loopholes) einzubauen. Sie sind nur etwas raffiniert, aber schon viel zu raffiniert für uns Normal(tal)ente.
Und so haben die  vorgeschlagenen Regulative Schlupflöcher, durch welche „Supertanker“ fahren können, wie Yves Smith geschrieben  hat. 
Dass das Volk die fuchsschlauen Tricks seiner Abgeordneten (größtenteils Millionäre, vor allem im Senat) durchschaut, das ist undenkbare Utopie. Fortschritt, wenn überhaupt,  auf der politischen Bühne, eröffnete sich allein dann, wenn die Fraktionen der Füchse unter einander in Streit geraten sind. Dann allein konnte das Volk im günstigen Fall einen weniger gierigen, weniger skrupellosen Typ wählen. So das amerikanische Volk 1932, F. D. Roosevelt.
Die größte Gefahr beim Kampf der Füchse untereinander liegt für das Volk darin, dem gefährlichsten Fuchs-Typ, dem ‚Volksfreund‘ zu verfallen. Dieser Typ, der notorische Lügner, kann mit seiner Gier und Grausamkeit die Welt anzünden, oder in seinem Wahn einen größeren Teil seines Volkes gleich selbst liquidieren.
30.1.1882, Franklin D. Roosevelt
20.4.1889, Adolf Hitler (Transite 1.9.1939)

Dem aktuellen amerikanischen Präsidenten, der immerhin ein Hoffen und  Wünschen der amerikanischen und der Welt-Enten verkörpert, darf unter keinen Umständen mehr zugetraut werden, als dass er uns das Gezerre unter den Füchsen unterhaltsam und möglichst ‚selber betroffen‘ verkauft.
Alles was darüber hinausgeht,  sind Träume, die aber mit der Wirklichkeit nichts zu tun haben.
In diesem Sinne  äußert sich im Blog der ‚Gegenfüchsin‘ Yves Smith der Leser Richard Kline in einen bitter-saftigen Kommentar  (Übersetzung mundanomaniac):
„Leute, Emanuel und Summers unterhalten diesen Politik-Laden; glaubt doch nicht, Obama denkt selber. Ich hoffe, wir können die Vorstellung hinter uns lassen, dass Paul Volcker erlaubt werden wird, auch nur auf Schattenwurf -Nähe an die aktuelle politische Leitung heran zu kommen. Das wird niemals geschehen, im Umkreis dieser zwei gigantischen Egos, Paul ist grade mal auf dem Photo-Aufmacher



 wegen des politischen Kapitals, das sie ihm während der Wahlkampagne aus der Tasche ziehen können, während erster Antäuschungen für den Kongress, jetzt, wo die Wahlkampfbühnen schwarz und teerig werden. Oh, ich erwarte nicht, dass Emanuel, Summers, Geithner und ihres gleichen herumhängen werden, bis zum bitteren Ende. Irgendwo in der zweiten Hälfte 2011 werden einige oder alle ihren Hut nehmen um „anderen Verantwortlichkeiten nachzukommen“ im Sprung vom sinkenden Schiff nach der Zerstörung aller Reformchancen, bevor ihre nominelle Position in der einen Seite der „einen Partei über alles“ (deutsch im Original) nur noch ein Krater ist. Ich bezweifle, dass sie zu irgendeiner Zeit gefeuert werden, wo es noch etwas zum Guten wenden kann, oder dass sie überhaupt gefeuert werden: das würde ja bedeuten, dass ihre Amtszeit eine von Versagern und mithin ihre Berufung ein Fehler gewesen wäre. Obama klammert sich genau aus diesem Grund an der faulenden Fischkopf, der Ben Bernanke heißt, um nicht zugeben zu müssen, dass ihn zu unterstützen ein Fehler war. Das Versagen zählt weniger auf dem Gebiet der politischen Einschätzungen als auf dem, einen Fehler einzuräumen – weshalb sich in dieser und der letzten Administration das Versagen ausbreitet wie Öl auf dem Wasser: Verdrängung  wirkt wie ein Quadrierer  aller Probleme, auf die sie angewandt wird.
Diese Art von Quadratscheisse ist alles, was wir jemals von „Bo Prez“ (Obama) und seinen Handlangern zu sehen bekommen werden in den drei Jahren bevor er seinen traurigen Hintern aus dem Regierungsviertel bewegen wird mit Endnoten in der Nähe seines Vorgängers; was die nationalen Umfragen betrifft, international wird er sich allein dafür halten, dass er nicht Georg Idiot ist. Aber an dem Punkt werden die beiden Gesichter des Ein-Parteien-Systems reichlich ihre Unfähigkeit demonstriert haben ehrlich und kompetent zu regieren, keine beneidenswerte Lage für das Land. Die Republikaner sind widerwärtig, die Demobilikraten sind verächtlich, die Grünen sind unsichtbar; der Rest ist  risierbar. Was soll man machen? Ans Werk gehen, sich selbst zu ändern, mit seinen Nachbarn und Freunden und anderen Ähnlich-Gesinnten. Das Vertrauen darin dass gekaufte und bezahlte Fraktionen dieses für uns tun, das ist es was uns dahin gebracht hat, wo wir jetzt sind:  aufschauend zu einer Kloschüssel die zum andern Ende eines Rohrs im Boden verschwindet.[1]
Es ist mithin nur zusätzlich zum uns-selbst-ändern, was sich in dieser Woche in Washington beobachten lassen wird: das vorzüglich persönliche Interesse eines Drittels der  Senatoren, selber im Herbst bestätigt werden zu wollen,  daran, eine weitere Amtsperiode in dem schönen und einträglichen Spiel mitspielen zu können, welches in dieser Woche den Ausschlag geben wird über den alten ( und neuen?)  Zentralbanker, der einmal versprochen hat, zur Not Dollars aus Helikoptern über dem Land abzuwerfen, dessen Helikopter dann aber nur über einigen Türmen der Wall Street kreisten.

Gespeichert: 26.1.2010, UTC 15:24, gepostet: UTC 15:51.

Dienstag, 22. Dezember 2009

Klimaverfassung noch in Windeln





Mit Aszendenten will ich mich gar nicht aufhalten, nicht einmal mit irgendeinem Tag, ich schaue das Baby an, das im 2009ner Jahr am letzten Freitag in Dänemark hinterlassen wurde.



18.12.2009, UTC 24:00

Hier, auf einer Matrix, wo die implizite Element-Eigenschaft der 12 Zeichen farblich hinterlegt ist, sieht man die Konstellation der Archetypen.
Die Archetypen kann man nicht direkt feststellen. Nur, wenn das Jung/Pauli’sche Axiom stimmt, dann spiegeln die physischen Lichter und Planeten am Himmel zugleich  mit der physischen die nichtphysische psychische Anwesenheit der Archetypen, es lautet:

„Deshalb stimme ich Ihnen völlig zu, wenn Sie sagen, dass „die Psyche und die Materie von gemeinsamen, neutralen usw. anordnenden Prinzipien regiert werden.“ (Ich würde einfach hinzufügen auch der „Geist“.
(Jung-Pauli Briefwechsel, engl. NY 2000, S. 113


Schauen wir nun, was am 18. Dezember geboren werden konnte:
Wenn es ums Klima geht, dann geht es um’s Heizen, geht’s um die Gase und Dämpfe. Der Mensch als kollektiver Alchemist.
Also die Frage: bewusster Alchemist, oder unbewusster.
Der bewusste Alchemist  kann dem Trieb folgen und er kann gegen den Trieb regieren, der unbewusste Alchemist muss dem Trieb folgen. Also der Gier, also dem Spieltrieb …
Der bewusster Alchemist aber bleibt eine politische Fiktion, es sei denn er besteht aus uns, aus millionenfach gelebter Selbstregierung. Nur dann kann in den Versammlungen der Alten Übereinkunft erzielt werden.
Also das Heizen des kollektiven Alchemisten auf der Oberfläche der Erde.
Und was zeigen die Zeichen des heißen strahlenden Elements?
Im Widder      -           nichts
Im Löwen       -           Mars
Im Schützen   -           Sonne und Venus

Deutung: Mars, das Naturfeuer im Löwen. „Jung:
Mars bedeutet astrologisch die Triebnatur und Affektivität des Menschen. Die Zähmung und Umwandlung dieser Natur scheint das Thema des alchemistischen Werkes zu sein.“
(Paracelsus als geistige Erscheinung, Ges. W. 13, S. 159 Anm.)

„Im Löwen“ aber bedeutet immer: im Ich-Feuer,  in der Phase leidenschaftlicher Verfallenheit,  ans  Spiel, ans Risiko, allem was Lust bereitet.
„Im Schützen“ bedeutet: in der Phase der Umkreisung des Zentrums, der Anschauung und des runden Tisches.
Hier nun Sonne und Venus, das Gold und das Kupfer, das private Vermögen und die kollektiven Reserven.
Es ist bemerkenswert, dass diese Konstellation dieses Treffen der Vertreter aller Staaten am runden Tisch zusammengeführt hat.
Die Planeten sind genauso konstelliert: Venus im neunten Zeichen = die Gemeinschaft am runden Tisch; und wen Venus da versammelt zeigt sich darin, wen sie in der Waage beherrscht: Saturn, die Staats-Köpfre, bzw - häupter.
Zusammengeführt meint aber nicht, dass Venus die Versammlung verursacht, also im Sinne der Kausalität, (die Planeten „machen“ etwas), sondern im Sinne der Synchronizität, dem unbewusstem sinnentsprechenden Angeordnet- Sein, der Realität und der Psyche.

Zusammengeführt wurde natürlich das Bestehende: der Zustand unseres Alltags, verwaltet von Beamten, gesteuert von  Regierungen, regiert von den „systemrelevanten“ Banken.

Das Europa- Horoskop der neuen Verfassung zeigt, dass der Reife des Bewusstseins, die ein solches Grundgesetz ermöglicht, lange, lange Irrungen und Wirrungen vorausgehen, aber am Ende hat man schließlich einfach einander besucht und kennengelernt, über Jahrzehnte …

Das Grundgesetz des Erdplaneten, das aktuell gefragt ist, wie nichts zweites, dieses Grundgesetz setzt ebenfalls ein gelebtes gegenseitiges Erforschen und Kennenlernen voraus. Die Rettung der Welt ist keine Kleinigkeit, die mal so eben in 14 Tagen abgeholt werden kann. Dieser Anschein ist eine träge Lüge der trägen Medien, die nun von „Enttäuschung“ weiterreden und die sich stets und immer  zwischen die Wahrheit und die Empfänger schieben.
In Wahrheit müssen wir uns neu erfinden, von Grund auf, nur dann kann das Ergebnis auch in Gesetzesform gegossen werden: die Rettung des Planeten vor uns selbst.
Weiter astrologisch: Wir waren im Schützen bei Sonne und Venus. Mit entscheidend ist, wo steht der Gott des Schützen? Jupiter finden wir auf 23,8° im Wassermann in trauter Nähe zu Neptun.
Diese Lage im Wassermann zeugt von der höchsten Betrachtungsebene, der sogenannten „Vogelperspektive“. Noch und gerade die höchste Ebene im Sinne des Erdelements, Steinbock nämlich, markiert, allerdings zentrale,  Einseitigkeit: den Pol, oder symbolisch: Thron. Der Wassermann aber, Luftelement des Geistes verleiht den noch höheren Blick auf die Einheit: Wassermann erkennt die universale Bi-Polarität.
Jupiter also und Neptun im Blick auf das Ganze der vielen Lokalitäten. Mit Neptun aber sind wir immer in der Kinderstube einer Wahrheit. Noch war und ist daher unvoreingenommenes auf einander Zugehen das Arrangement und Gebot der Archetypen,  noch kann nichts fertig sein, noch müssen Eindrücke verdaut werden um Gedanken werden zu können, Uranus aber, Gott des Wassermanns ist in den Fischen selber noch auf der Kinderstation, genauer gesagt in utero.
Ende kommenden Mai beginnen aber dann die sieben Jahre des Uranus im Widder, oder der Austreibung der Wahrheit aus der himmlischen und irdischen Placenta, in die psychische und „irdische“ Realität. Das wird die Aufhebung bisher gültiger Zentren  und polarer Zuordnungen mit sich bringen.
Uranus ist der Geist, der das Fremde begrüßt, aus der Höhe schaut und aus der Tiefe schöpft.
Im Widder will und wird er ein Anbeginner sein, ein Zueigner, ein individueller Ergreifer … der den Neptun im Wassermann = die kindlich reine  neue Wahrheit über den Wärmeinhalt der Meere,  auf den Entbindungstisch der Menschheit legen wird.
Also, der Weg zum regierenden Klima- Mensch -Bewusstsein ist lang und muss, vom Einzelnen gegangen werden im Herzen und im Bewusstsein.
Nur dann wird es wahr, was Angela Merkel sagt, das Selbstverständliche: „Wir machen weiter.“
Aber jedes „muss“ und „sollte“ ist machtlos, denn,
„Unbekümmert um unsere bewusste Überzeugung ist jeder, ohne Ausnahme, insofern er Massenpartikel ist, irgendwo angenagt, gefärbt oder gar unterminiert durch den Geist, der durch die Massen geht. Die Freiheit reicht ja nur so weit, als sich die Grenzen unseres Bewusstseins erstrecken. Darüber hinaus unterliegen wir unbewussten Einflüssen aus der Umgebung. Wenn wir es uns schon nicht logisch klarmachen, was unser Reden und Handeln bis in alle  Tiefen  hinunter bedeutet, so bestehen diese Bedeutungen aber trotzdem und wirken psychologisch auch als solche. Ob man es nun weiß oder nicht, so besteht doch der ungeheuerliche Gegensatz zwischen dem Menschen, der Gott dient und dem, Menschen, der Gott befiehlt.“
Jung, Paracelsus, ebd. S. 134)

Gespeichert 22.12.2009, UTC 13:48, gepostet:

Montag, 26. Oktober 2009

Hebel runter - Hebel rauf



26. 10. - 2.11.  2009
unter dem Nördlichen Tierkreis
und unter den Nördlichen Königskonjunktionen
der vier Elemente Feuer, Erde, Luft und Wasser
aus den Jahren 1603, 1802, 1980 und 1305

(Anklicken vergrößert)



27.10.09, nach MEZ 15 Uhr …
Folgendes Bemerkenswertes ist grade abgelaufen:
Um 14:00 Weltzeit,  10:00 Ostküstenzeit, der  DowJones Index an der New Yorker Börse:




Zur gleichen Zeit in Frankfurt, also 14:00 Weltzeit, 15:00 MEZ:




 Man kann die Kurven von 15 Uhr MEZ/ 10:00 Uhr  EST aufeinander legen.
Mit anderen Worten: Identischer Absturz um 80, bzw. 60 Punkte bei 14:00 Weltzeit an zwei Orten.
Jetzt wird’s astrologisch. Schauen wir doch einmal, welche hohen Herren an den Hebeln saßen. Dazu reduziere ich beide Horoskope auf den Punkt der puren Aktualität, den Aszendenten.
Das folgende Bild zeigt im Moment  UTC 14:00,  das Resonanzkreuz der zwei Aszendenten und die Tierkreisorte, die die Kreuze schneiden, und wem da grade alte tiefe Macht entsteigt:



New York geht voran tierkreismäßig, 10:00 OZ – erkennbar an der Sonne: eine Morgensituation; Frankfurt folgt 15:00 OZ  mit der Nachmittagslage.
Ein rascher Blick zur Sonne, hat sie Resonanz? Ja, zu Mars im Löwen ein scharfes Quadrat. Sonne Quadrat Mars - zwei Jäger, eine Aktion.
Die Hebel werden gleichzeitig für NY und FFM (London usw.?) an den Börsen auf „down“ umgelegt, so wie sie oft in diesem Jahr nach oben umgelegt wurden und die Bären wittern Bullenschwäche. Die Hebel wessen? Wer ist der Goldman an der Wallstreet ...?
Bären, die hungrig und unbeherrscht genug sind, kommen aus der Höhle zum shorten (Wetten auf sinkende Kurse) und werden noch am selben Nachmittag von der wie bestellt, aufwärts tobenden Herde der long (Wetten auf steigende Kurse) gehenden Bullen zerdrückt.
Sonne/Mars, zwei Jäger, in: Löwe = Familien-Vermögen und Skorpion = „Priester“– Macht, vereint auf Bärenjagd. Lebensgefahr!

Und hier nun die Betrachtung der Standorte

New Yorks Aszendent: 4,7° Schütze, der Pfeil der Verkündigung.
Das passt, die „Hebel“ sind bekanntlich in NY.
Soweit das planvolle Vorgehen der Akteure.
Nun kann aber theoretisch jeden Moment eine Resonanz sich einmischen, mit der kein Akteur gerechnet hat, weil sie zu den unknown unknowns gehört, welche die Archetypen als Matrix und Dynamis des ständigen astrologischen Wetters verknüpfen, das sich tief unterhalb unserer  sinnlichen Wahrnehmung abspielt.

Der aktuelle und kurzfristige Typ dieser Resonanzen, die sich da einmischen, kommt von den Transiten der laufenden Lichter, Planeten und Eckpunkte (ASC, MC, IC, DC) über die 40 Standorte der vier Königskonjunktionen in den vier Elementen (s. oben,  Wochenchart).

Für NY, bedeutet das, es wird grade in den  archetypischen Dienst genommen, nämlich
·        Merkurs der Königskonjunktion im Feuerelement (1603) auf 4,9° Schütze
·       Saturn/Jupiters der Königskonjunktion im Erdelement (1802), auf 5,1° Jungfrau.

Was heißt nun „Feuerelement“? In meiner Betrachtung bedeutet „Feuer“ auf jeden Fall ein nach-außen-Treten, ein sichtbar - Werden und wenn es um Merkur = der Weg, geht, dann bedeutet „Feuer“: ein Weg wird sichtbar im Kontrast zum „Wasser“ –Merkur mit seinem, inneren, unsichtbaren, geheimen Weg.
Was heißt „Erdelement“? In meiner Sicht bedeutet „Erde“ Bestandsmehrung, Unnachgiebigkeit, Dauer. Saturn/Jupiter = König und Sohn als Hüter und Schützer des Rechts.
Diese Verbindung, roter Merkur und erdfarbener  Saturn/Jupiter, mit dem 5. ° Grad des Schützen fest verschraubt, fügt dem Aszendenten also hinzu, dass seine „Verkündigung“ auf Wegen erfolgt, die in Kenntlichkeit  erscheinen und diese Kenntlichkeit will, so die Archetypen, oberstes Gesetz sein – auch gegen den Willen etwelcher Akteure.

Nun zu Frankfurt. Der Ort ist um 15:00 Ortszeit  Schauplatz des Aufstiegs von 27,2° Wassermann, dem Aszendenten des  Ursprungs.



Vergleicht man die Herrscher des Aszendenten, so schießt der Jupiter vom dritten Haus von NY aus, hinaus in die Welt.
Der Uranus aber, der stets einen neuen Sinn zum Ursprung bringt, nämlich als Idee, mit der bisher niemand gerechnet hat, dieser Uranus schwimmt als „Idee, die noch keiner gehabt hat“ unsichtbar wie der Geist Gottes über den Wassern vor dem Anfang, über dem ersten Haus von FFM. Woher weiss ich das? Das sagen mir die Fische, über die und in denen Uranus, der  Geistvogel fliegt und schwimmt: das Meer des Unbewußten und seine Tiefen.

Nun stellen sich für  Frankfurt,  an diesem seinem Aszendentengrad zusätzlich  folgende archetypische Dienstbarkeiten aus den 40 Standorten der vier Elemente ein:
·       der wassergrüne Pluto (1305), auf 26,6° Wassermann,
·       die Venus des Erdelements(1802) auf 26,1° Löwe
·       und Uranus des Luftelements (1980) auf 28,4° Skorpion.
Keiner dieser Planeten ist weiter als 1,1° vom Aszendenten und seinem Resonanzkreuz entfernt.
Nachdem „Feuer“, „Wasser“ und „Erde“ oben in allgemeinster Weise voneinander unterschieden wurden, sind in diesem (noch) unbewussten, Ursprungsmoment Frankfurts, mithin auch seiner Börse,
·       ein innerer, „gefühlter“  Wasserpluto im Wassermann,  eine gefühlte  Opfer-Idee, 

·       Erdvenus im Löwen, die verschuldete Sammlerin,
·       ein Lufturanus im Skorpion, eine gedachte Opfer-Idee.
Fragt sich zu Letzterer, was bedeutet denn „Luft“? In meiner Betrachtung sagt „Luft“:  hier ist Platz, Weg, Licht, Raum für die mit Lichtgeschwindigkeit reisenden Gedanken mit den Abbilder des Schönen, Interessanten und Befreienden.

Also, zusammengefasst: New York ist in Aktion, Frankfurt hat verschwommene (Fische)  Gedanken, hat "keinen Plan“, vielmehr, es hat schon einen in Natur und Sinn der Archetypen begründeten Plan, aber der ist ihn noch nicht eingefallen.
Das kann sich ändern, und schneller als man denkt:
Im nächsten Jahr wandert Uranus in den Widder und die neuen Ideen beginnen konkret, zu werden,  sie werden sichtbar, fassbar und kommen auf den Punkt.

Im übrigen, wenn einer an zwei Orten dasselbe tut, ist das Resultat nie dasselbe. Hier zeigt sich, dass die Bärenjagd des Schützen in NY tendenziell erfolgreich war, für Jupiter ist  eben der Wassermann ein weites Revier; für den Wassermann von Frankfurt allerdings, und seinem Uranus in den Fischen, ging es dumm aus, er hat keine Luft unter die Federn bekommen.


Gespeichert: 28.10.2009, UTC 13:52, gepostet: 14:38.