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Freitag, 16. Juli 2010

Welttag der Erde (auf der Nordhalbkugel) und des Wassers (auf der Südhalbkugel)

Es ist soweit. Der Tag jährt sich zum 208ten Male: "Königskonjunktion" im Erdelement.

Königskonjunktion  nennt ein Teil der Astrologen die jeweils erste in der Serie der "Großen Konjunktionen" von Saturn und Jupiter in den Zeichen jeweils eines Elements.

Die mit der jüngsten Königskonjunktion im Erdelement anhebende Serie begann am 17.7.1802 und endete mit der Großen Konjunktion vom 28. Mai 2000. Die nächste Königskonjunktion im Erdelement ist dann am 12.1.2577.

Schicksal und Mitte der Erde im Sinne der drei Erdzeichen: Stier, Jungfrau und Steinbock liegen mithin seit 1802 in den "Händen" des Krebses (und dieses noch bis 2577), denn es ist stets die Sonne, die das Herz, das Verhalten (Döbereiner),  den Lebensausdruck,  kommandiert.

Wie aber tut dies  nun eine Krebssonne? Anders gefragt: Wie haben wir dieses  zu vollziehen, gesetzt wir wollen mitspielen.

Krebs  sagt zur Sonne: was immer du tun willst, tue es auf Wasserart.

Wir wissen, Wasser hält nicht stand, Wasser weicht aus und umfließt.
Wir wissen, Wasser verkriecht sich in Löcher und quillt aus Löchern.
Wir wissen, Wasser durchfließt das Innere der Erde durch Adern und Kanäle.
Wir wissen, Wasser nimmt alles an,  außer Fett.
Wir wissen ... das Innere, Weiche, Schwere ... ist Wasserart.

Während Feuer, Erde und Luft, Impuls, Beharrung  und Weite erteilen, empfängt das Wasser. Psychologisch ausgedrückt: "Wasser" bedeutet: Hinnehmenn, Introversion -
Extravertiertheit, das nach Außen gehen, drückt dagegen das Symbol, oder die Wahrheit,  "Feuer" aus.

Das Schicksal der Erde und alles Irdischen liegt also seit 209 Jahren darin, ob die Herzen der Menschen, die Gott zu Mitschöpfern berufen hat, bereit sind zu empfangen, gewillt , dem inneren Vorgang Bedeutung einzuräumen.

Was sie empfangen sollen?

Die Antwort gibt der Tierkreis: lassen wir den Krebs am Aszendenten aufgehen, was empfängt er dann, besser, was wartet sehnsüchtig darauf ihn zu empfangen?


Ich selbst, mit Krebsaszendenten geboren, , empfinde uns Geschöpfe der Krebsstunde wie einen Krug Wasser, geschöpft aus der eigenen Quelle, Lebensfrische, die nirgends so ersehnt wird, wie beim Gegenüber, dem trocknen ,  dem richtenden Alten, dem Steinbock.

Das ist allgemeines Gesetz: Nirgendwo ist der Wert des Aszendenten so geschätzt, weil selten,  wie im Reich des Deszendenten: das ist echt kompatibel mit Nils Bohrs Gesetz der Komplementarität.

Unsere Betrachtung also betrifft unsere Prädispositionen  durch die uns in der psychischen Tiefe regierenden Archetypen, anders gesagt: unser Vor - sortiert-Sein.
Die Tatsache, dass wir dessen unbewußt sind, tut nichts zur Sache. Dass wir uns dessen unbewusst sind, hindert unser Herz nicht daran zu schlagen, unsere Niere nicht daran zu filtern und unsere Leber nicht daran aus fremdem Eiweis eigenes einmaliges  (im Universum) Eiweis zu bauen. Was uns unbewußt ist, damit sind wir identisch, sagt C.G.JUNG.

Interessant wird es, wenn wir uns der Präformierung - in diesem Falle des Erdschicksals durch Krebs - bewusst werden.

Der große,  Nobel-Preis-nobilitierte Physiker Wolfgang PAULI schrieb an JUNG dass Archetypen nach seiner Auffassung allein, wenn sie beobachtet werden, sich ändern können. Man müsse, schrieb er, 


„den Standpunkt konsequent fest […] halten, dass sich psychische Inhalte, also auch Archetypen nur dadurch ändern, dass sie beobachtet werden, d.h. durch einen Eingriff des menschlichen Bewusstseins“. … "spontane Veränderungen … (seien) entbehrlich“
Wolfgang Pauli – C.G.Jung, Ein Briefwechsel 1932 – 1958, S.191.

Also, Beobachtung der Erdangelegenheiten unter  Introversion, das ist die Maßgabe des Krebses, was unsere von den Archetypen gewollte Einstellung betrifft.

 Was aber, wenn wir, wie  seit 1802 der Fall , grade mächtig im Aufbruch waren zur unbegrenzten Extraversion, um endgültig dem introvertierten Mittelalter zu entkommen: Weltentdeckung bis an den Rand der Erde und drüber hinaus - das war der Inhalt des Zeitgeistes der letzten zweihundert Jahre.

Damit ist die mächtige Gegenströmung gekennzeichnet,  Erbteil der untergegangenen Epoche,   die zu empfindlichen Sinnwidrigkeiten hat führen müssen; damit wird sichbar, dass wir überhaupt noch immer nicht in der  Spur gelandet sind, die uns eigentlich  erwartet.

Welche Welt ist denn die, die die Erdwelt, und mit ihr uns,  erwartet, was ist die Krebswelt, im Konkreten? Es ist die Welt der Familien, es ist die Säugetierwelt der Brutpflege, es ist die romantische Welt der Gefühle, der Träume, der seelischen Werte. Man könnte auch sagen, es ist die mediterrane, die afrikanische, die chinesische Welt jener Traditionen, die in den Familien wurzeln, welche darauf wartet, im Zeichen des Neptuns, nach völliger Auflösung, neu geboren zu werden.

Nun muss noch die Resonanzfrage geklärt werden: Es ist nämlich so, dass diese Erdsonne für die 775 Jahre ihrer Gültigkeit eventuell mit einem Licht/Planeten eines der drei anderen Elemente konfrontiert sein könnte. Und siehe es ist so, sogar dramatisch:

In der Kreis-Schale unter den Tierkreiszeichen: die Konstellationen der vier Königskonjunktionen bis zum 31.12.1980


Sonne der Königskonjunktion Erdelement in Resonanz mit Pluto der Königkonjunktion im Feuerelement. Diese Konstellation  gilt bis 1980. Und, wie oben gesagt, wessen man  nicht bewusst ist, damit ist man identisch. Pluto aber ist der Opfer-Planet und Herrscher des Skorpions. Im Mittelalter kannte man den Pluto zwar noch nicht, was aber nichts an seiner Macht im Uhrwerk der Zeit ändert.
Die religiöse Ergriffenheit der Menschen hat aber seit der Mitte des letzten Jahrtausends immer mehr abgenommen, das Opfern aber, das in das religiöse Jahr „eingebaut“ ("Allerseelen", "Allerheiligen" usw.) war, hat im gleichen Maße abgenommen. Damit ist eine der zwölf Grundwahrheiten des Lebens abhanden gekommen, die über die Notwendigkeit der Erhaltung des Einzelnen die Erhaltung der Art Mensch garantiert. Das Opfer im Zeichen Skorpions/Plutos ist es, welches über die Lebenden die Verbindung der Toten mit den noch Ungeborenen herstellt.

„Wird aber dieser Opfer eines versäumt, nie hat es Gutes gebracht.“
Hölderlin

Da aber die Verbindung der Generationen im Letzten durch nichts anderes hergestellt wird als durch die Geschichten, die von den Vorfahren künden, darum sind die, die im Geiste des Pluto leben, letztlich die Bewahrer der Geschichten der Vorfahren. In allen "primitiven Kulturen" ist das so.
Wenn nun in den Konstellationen der vier Königskonjunktionen, in einem  Fall wie dem unserem der Feuer-Pluto und die Erd-Sonne miteinander verbunden sind und gelebt werden wollen, und wenn dies kein Inhalt im allgemeinen Bewusstsein ist, dann muss zu den bewussten kollektiven Bestrebungen eine mächtige unbewusste Unterströmung entstehen, die eines Tages katastrophal in das Bewusstsein der Menschen einbricht und es alles mit sich reißend überschwemmt.
Dieses ist vor der Mitte des letzten Jahrhunderts geschehen. Als der Pluto die Sonne der Königskonjunktion im Erdelement im Transit vorwärts und rückwärts passierte, z.B. im Quadrat zu Mars und Venus, wurde die Wehrpflicht im NS-Staat eingeführt. Beide Jahre,  1935 und 1936  (und darüber hinaus alle NS-Jahre) sind hinsichtlich ihrer Transite auf Erdsonne/Feuerpluto äußerst aufschlussreich.

In jüngerer Zeit ist nun ein weiterer Pluto zu dieser Radix-Konstellation hinzugekommen:
12.7.-19.7.2010, Sonne mit 2 Pluto-Resonanzen

Seit dem 31.12.1980 ist es aus Ende Waage der "blaue" Pluto der Königskonjunktion im Luftelement, der die Erdsonne mit seiner zusätzlichen Resonanz erfüllt.
Ist es bisher das Opfer im Feuerelement, in Zorn und Streit,  das die Erd-Sonne – freiwillig oder unfreiwillig – zu „übernehmen“ hat im kollektiven (und individuellen!) Verhalten, so ist es nun auch noch das Opfer im Luftelement, das, wie ich es sehe,  Opfer aus dem und im und für den Geist, das von uns verlangt wird.
Aus der  Waage  hervorgehend zielt diese Pluto-Resonanz darauf hin, dass es sich um einen neuen Geist handelt, in welchem die Begegnung der Geschlechter zur Bildung neuer Familien  führen soll. Aber, zweifellos gilt das nicht in erster Linie für die natürlichen Geschlechter sondern für die psychischen Geschlechter. Und so hat sich Argentinien gestern zum Quadrat der Sonne auf Pluto in der Waage  eines der fortgeschrittensten Ehe-Gesetze dieser Welt gegeben.

PS:
Und heute, am 17.7. demonstrierten am Tag der   "Euro Pride" Schwule und Lesben aus ganz Europa unerschrocken in Warschau und trotzen damit  katholischen und gewaltbereiten neonazistischen Eiferern.

Gespeichert: 16.7.2010, UTC: 18:00, gepostet: UTC 18:46










Mittwoch, 1. Juli 2009

Von Orten an denen man nichts zu suchen hat und von Orten der Erfüllung - Neubearbeitung


Mittwoch, 1. Juli 2009
Freitag, 17. Januar 2014
 29. 6. – 5. 7. 2009
in der Matrix des Tierkreises
und der Königskonjunktionen
der vier Elemente
Feuer, Erde, Luft und Wasser
aus den Jahren 1603, 1802, 1980 und 1305
(anklicken vergrößert)


Diese Woche hat eine grüne und eine orange Resonanz: zwei Quadrate. Astrologische Quadrate zeigen immer Tatsächlichkeiten, die in der Natur schwer zu vereinbaren sind. Sie verweisen auf den Kampf der Elemente: Feuer/Wasser, oder Erde/Luft, Feuer/Erde oder Luft/Wasser.
Wenn es um Planeten/Lichter einer der Königskonjunktionen der vier Elemente geht, notiere ich das Element Wasser in grün.
Bei einer Hauptkonstellation (Konjunktion/Opposition/Quadrat) der laufenden Planeten zeigt die grüne Markierung den  Neptun und seine Resonanzen. Orange zeigt die Resonanzen von Uranus.
In dieser Woche nun zeigen sich Mars und Venus im dritten Drittel  Stier „grün“ und Merkur gegen Ende Zwillinge „orange“.

Dort wo jetzt Neptun und Jupiter "stehen" auf 26,...° Wassermann ... und Mars, Venus dazu in Resonanz ... wirkt zusätzlich, aus einem Hintergrund von siebenhundert Jahren, der „grüne“ Pluto der kurz „Wasserkonjunktion“ genannten Königskonjunktion im Zeichen des Wasserelementes von 1305.
Dieser grüne Pluto weist auf die rund achthundert Jahre gültige „revolutionäre“ Struktur unseres psychisch/seelischen Geschehens hin, auf den Pluto im Wassermann, die Struktur im Himmel, die unserem "Wasser", unserem Fühlen seit der Königskonjunktion im Wasserelement von 1305 vorgegeben ist, zeigt unsere Seelen, in ihrem 4. Stadium: der Beziehung  zu den vorangegangenen und folgenden Generationen.  Man spricht bei dieser Beziehung im Bild der Kette. Selber zum Ring werden, heißt dieses Bild uns. Unsere Seele, die uns im Skorpion/Pluto - Bild vom „Ring“ in die Lebensform der Unsterblichkeit ruft, aufruft zur entsprechenden Einstellung.

Der grüne Wasserpluto im Wassermann also sendet im täglichen Tierkreis aus 25,… Wassermann Gefühlsmöglichkeiten für Seelen, die nach der Freiheit des Gedankens dürsten … seit 1305.
Kurz: die gottgewollte ewige Kette, die die Toten mit den Lebenden verbindet und diese mit den noch nicht Geborenen, gehütet im Gottesbild des (Wasser-)Pluto, ist derzeit besucht von Neptun dem Gottesbild des Kindes aller Anfänge und Enden (daher: so ihr nicht werdet wie die Kinder …) sowie Jupiter, der den „Zufall“ der Fügung bringt, welche dann mit der Ordnung der Dinge versöhnt.
Also 26,6° Wassermann Pluto + Neptun + Jupiter …

Und gleichzeitig …

… dort, wo gerade Uranus steht, auf 26,...° Fische ... in Resonanz zum Merkur dieser Woche in den Zwillingen, dort, an beiden Orten  wird stets rote Resonanz empfangen aus den entsprechenden Graden in  Schütze. Sie kommt aus dem Feuer des Mittagslichts das in die Welt fällt, aus Schütze Licht im Bild des göttlichen Sohns. Es ist Licht vom ewigen Herz und Hirn im Zeichen von Sonne und Venus der Königskonjunktion vom 1603 im Feuerelement auf 26°/27° Schütze.
Kurz: aus Fische = aus dem Hintergrund wirkt eine geflügelte Idee = Uranus, ein unerwarteter Ursprung synchron mit einem Unterwegssein = Merkur auf den Wegen der Aussenwelt = Zwillinge.
Dieses also die zwei besonderen  Konstellationen der Woche …

Und wieder scheint die Resonanzverbindung von Neptun/Jupiter aus dem Luftreich Wassermanns mit dem Reich der Schwere, sprich Stier, darin Mars und Venus, eine ungelöste Unvereinbarkeit anzuzeigen.

Auf der Südhalbkugel allerdings, auf der vor gut einer Woche der Winter begonnen hat, verbindet die Neptun/Jupiter-Resonanz, dort aus Löwe kommend, das Element Feuer mit dem Element Wasser, denn dort erreicht die Resonanz Mars/Venus im Skorpion. Südhalbkugel?

Um 22:50 Weltzeit stürzte Montagnacht 110 Km. vor dem Landeort auf den Komoren erneut ein Airbus ins Meer. Bis auf eine 14 Jährige und den Piloten, so erfährt man, konnte niemand gerettet werden. Brennender Schmerz bei hunderten von Angehörigen.

Zum Horoskop des Geschehens zunächst eine technische Anmerkung :
Wie wiederholt, nämlich hier und hier ausgeführt, beginnt im wahren Kalender auf der Süd-Halbkugel der Frühling (= Sonne im Frühlingspunkt = 0° Widder) am 23./(22.) September jeden Jahres. Und die Sonne sieht der Südler, für uns ungewohnt, rechts aufgehen und nach links über den Himmel wandern. Daraus ergibt sich das ungewohnte Horoskopbild:



 29.6.2009, UTC 22:50/ 1:50 Ortszeit
 Absturz 110 Km. nördlich der Komoren


Vor einem Monat, als die Air France Maschine abstürzte, befand sich Merkur an der Stelle, wo nun Mars/Venus die Resonanz von Neptun/Jupiter empfangen. Wieder der Mythos vom Himmelssturz des Künstlichen ins Nachtmeer, aufzeigend, was den Beteiligten im Leben fehlte: die Nachtmeerfahrt. Wer es fassen kann, fasse es.



1.6.2009, UTC 2:14, Atlantik 4° Nord, 30° West
Absturz der Air France Maschine




Ob Süd- oder Nordhalbkugel, es bleibt das Planeten-Quadrat am Himmel, anzeigend im Norden den Kampf von Luft und Erde, im Süden von Feuer und Wasser.
Anstatt mich in Spekulationen zu verwickeln über das Warum und Wieso so vieler Katastrophen, ist mir in den fast drei Jahrzehnten, seit mich die Astrologie ergriffen hat, immer ein Gedanke fest und firm geblieben, der da lautet: nichts ist sinnloser und gefährlicher, als an einem Ort zu sein an dem man nichts zu suchen hat. Und umgekehrt, nichts ist segensreicher, als ...
Gedanke, der sich daraus ergibt: Wie weiß man denn, wo man nicht hingehört? Gedanke: dafür hat man seine psychischen Werkzeuge: Gespür, Ahnung, „Bauch“. Plausibilitäten, die einen an den falschen Ort führen oder binden: Hoffnung, Plan, Berechnung, Gier, Angst.
Von den vier Orientierungsfunktionen, die C. G. Jung unterschieden hat, helfen nach meiner Erfahrung: Intuition, Gefühl und Denken.



siehe: C.G.Jung, Psychologische Typen, Ges. W. 6.

Am indirektesten, am abstraktesten ist dabei das Denken unterwegs. Die Intuition dagegen stellt dem Ich Bilder vor, die direkt aus einem Ahnungsvermögen zu kommen scheinen, das Fühlen wiederum meldet dem Herzen oder dem „Bauch“, so man/frau ihm Beachtung schenkt, was Wert hat und was nicht. Das Denken aber, mit dem Mittel des Unterscheidens erlaubt Urteile. Erlaubt auszuscheiden nach Grundsätzen.
Kein geistiges Werkzeug hat sich bei diesem Geschäft des Unterscheidens für mich als wertvoller erwiesen, als die zwölf Tierkreiszeichen .
Das paradoxen Geschäft der täglichen Anpassung, und die Schwierigkeit, dass es für nichts eine Antwort ein für alle Mal gibt.
„Die Anpassung ist, wie bekannt, nie ein für allemal geleistet, obschon man geneigt ist, dergleichen zu glauben, dank einer Verwechslung der erreichten Einstellung mit einer wirklichen Anpassung“.
C.G.Jung, Grundbegriffe der Libidotheorie, Ges. W. 8, S. 43.

Dieses Dort sein, wo die Fügung auf einen wartet, für dieses gibt es kein Rezept, aber es gibt bei Astrologen ein Verlaufszeugnis, eine astrologische
ANATOMIE EINES WUNDERS
Auch genannt „Fügung“

Im neunten Jahr nach seinem Einzug in die Hauptstadt, nicht „um sein Glück zu machen“, sondern, um herauszufinden „was eigentlich mein Wert ist“, trifft ein oberbayerischer Bedienungsengel nach drei erneuter Monaten Stellungssuche in einem Gartenrestaurant eine Frau, die ihr nach einer Reihe von Vorschlägen, die, alle schon erprobt, alle entfallen, schließlich sagt: Ach so, wenn sie sowas … (eine liebevolle Atmosphäre und eine anständige Bezahlung) suchen, da wüsst‘ ich was für Sie, ist aber schwer zu beschreiben …

Hier der Moment, wo sie das sagt … in seiner Anatomie:

Das Gerippe – die zwölf Hauser des Tages:



 Wenn in diesem Moment ein Wunder passiert dann erscheint, wie ich es nennen möchte,  das „pleroma“ der Struktur. Pleroma ist ein altgriechisches Wort, es bezeichnet den Moment der Fülle. Ich kenne keine Erscheinung größerer Fülle als den Moment der Geburt der menschlichen Leibesfrucht den die Astrologen „Aszendent“ nennen.
Es ist die paradoxe Qual Gottes, die Qual eines jedes Heils, im Zeichen seines Aszendenten das alles zur Geburt Vervollkommnete tief unbewusst ist.
Die Bewusstseins-Qual der vollkommenen aber unbewussten Struktur des Skorpion-Aszendenten: „Ach, wenn ich doch in der Welt eine Struktur finden könnte ...“ (die ich ja selber bin).

Im Häuserbild wird also sichtbar: Wunderstunde/Geburtsstunde = Skorpion = der Struktur = der Kreis. Für „Struktur“ könnte man figürlich manchen Ähnliches andeutenden Begriff einsetzen. Der Zwölfercode des Tierkreises beruht ja auf dem weiten Netz der Logik; darauf dass von der Gesamtheit aller Begriffe je ein Zwölftel in je einem Zeichen daheim ist.
Mit dem Begriff „Struktur“ ist ein Geordnet- oder Angeordnet-Sein des Lebenden bezeichnet, das über das Einzelexemplar hinaus in allen Vorkommenden wiederkehrt. Sie erscheint in letzter Einfachheit in der Paarung der Geschlechter, symbolisiert durch 2 Ringe, angeschlossen ist dadurch (= „Skorpion“) - die Kette der Geburten - der "unsichtbare Anteil" der Gestorbenen und noch nicht Geborenen an der Gegenwart, wie ihn der Skorpion -Anteil "Pluto" in uns mit seinem langsamen Tick - Tack von 248 Erd-Jahren = 1 Pluto-Jahr sinnfällig macht.

Also Aszendentenstellung = Wunderstellung, wegen der Fülle.
Nun zum Tag des Wunders, die Stellung der Gestirne und ihrer Resonanzen:

Ort des Wunders:


 Das Bild zeigt den Herrscher des Skorpions, Pluto, und damit den Ort des Wunders, wo die Strukturfülle in Erscheinung tritt: inmitten von Geselligkeiten (= im zweiten Haus), und, im Steinbock, erscheint es als „Kopf“, „Vater“, Haupt  von irgendwas, als Ort, („Pol“), um den sich eine Gesamtheit in ihrer Ordnung dreht.
Kurzformel: Pluto im zweiten Haus beherrscht vom fügendem Schütze mit-beherrscht von Steinbock.
Licht ist Lust …

Sonne, das lust- und lebensvolles Tagesgestirn, ist nun am 19. Juni nicht nur im vorletzten Grad Zwillinge sondern nahe der Opposition zu Pluto (= Struktur), die jedes Jahr für zwei Wochen heranreift zur Blüte dessen, was später als gemeinsame Frucht aus Verzicht und Lust in die Welt kommen wird.

Kraft des Wunders:






Sonne nun im achten Haus im vorletzten Grad Zwillinge – so die Kurzform.
Das Wunder also getragen von Sonne/Zwillinge = Leben unterwegs, auf den Wegen der Welt, in der "Bereitschaft zur Bindung" (achtes Haus) an die begegnende Gestalt.

Und nun die Reife der Stunde: die Resonanz auf den Moment des Geschehens im Zeichen des Aszendenten:

Wunder-Konstellation des Moments



Jupiter und Neptun, Einsicht und Unschuld, oder Versöhnung und Hingabe – in quadratscharfer Resonanz auf den Moment, den Aszendenten, das Wunder.
Diese Resonanz verbindet den Aszendenten, 26° = Erscheinung, mit einer Funktion im Raum (3. Haus) = auf den Wegen der Welt. Und sie verbindet Wasser, Seele, Skorpion mit Luft, Geist, Wassermann .
Und hier nun der nächste Tag, Vorstellung und Zusage am Ziel der Hoffnungen.

Wir haben nun auch das Horoskop der Person, die nach neun Jahren des Unterwegsseins auf den Wegen der Erfahrung nun im stummen  „Gespräch mit dem Herrgott“ nur eine Frage hatte, die, in meinen Worten gesprochen, etwa so gelautet hätte:

Die Empfängerin



„Ist diese Stadt, die mein Lebensmittelpunkt gewesen ist in all diesen neun Jahren, die ich wiederholt für Monate verlassen habe, weil sie mir manches vorenthielt, was sich an anderen Orten erfüllt hat und zu der ich dennoch immer zurückgekehrt bin, ist dieser also der Ort wo ich jetzt endlich meine Struktur finde oder muss ich ihn, dann endgültig, dafür verlassen?“

 Als die Antwort kam … eine Fische-Person am Tag der Fügung


Die Planeten im Transit sind hier in rot so gezeichnet, dass ihre Resonanzen erkennbar sind, nämlich nicht dort, wo ihre Resonanz herkommt, wo sie gerade „stehen“ (außer in Konjunktion), sondern dort, wo ihre Resonanz wirkt.

Die Transite / Besuche

zeigen die Lichter/Planeten jenes Tages, an dem die Person zur Probe gearbeitet hat und, bildlich gesprochen, mit offenen Armen empfangen wurde. Nämlich …
Welche unwahrscheinliche Verkettung von exakten Zufällen die Person an „ihrem“ Tag erreicht hat, wird allein schon an diesem etwas unglaublich anmutenden Zug sichtbar:
 Bei der Einführung durch die Geschäftsführerin ist ihr die Struktur der Arbeitsaufteilung nicht logisch fassbar und sie sagt: „Wäre es nicht leichter, ihr würdet einfach von hinten mit 1 anfangen und dann nach vorne durchnummerieren?“ Und sie erhält von der Chefin die Antwort: „Ja, dann machen wir das doch so.“



Probearbeiten ...

Um es zusammenzufassen, die Erfüllung hing von drei Faktoren ab:

• Nichts akzeptieren, was zu einem nicht passt;
• Mit Liebe zur Sache arbeiten;
• Keinen Versuch scheuen, aber vom Zufall alles erhoffen.

Das größte Wunder ist für mich immer wieder die liebevoll treffende Anwesenheit des Unbegreiflichen, ohne welche die Titanen des Mikrouniversums die Unbegreiflichkeit Mensch unmöglich zusammenbasteln können. Von den Wundern, den Zufällen der Fügungen oder den Fügungen der Zufälle alles zu erwarten im obigen Sinne, das scheint mir der Weg des Gelingens.
Amen sag ich.
Als die Belegschaft  jetzt abends zum gemeinsamen Essen zusammen saß und das Gespräch auf Astrologie kam, da wusste jede Person ihren Aszendenten. Für mich auch ein Wunder.

Gespeichert: 1.7.2009, UTC 10:47, gepostet:12:44, 13:0
Neubearbeitung: 17.1.2014, UTC 13:28.

Dienstag, 26. Mai 2009

Geist und Tal

25. 5. – 1. 6. 2009
in der Matrix des Tierkreises
und der Königskonjunktionen
der vier Elemente
Feuer, Erde, Luft und Wasser
aus den Jahren
1603, 1802, 1980 und 1305 (anklicken vergrößert)

… um Gotteswillen, das mag ich gar nicht wissen …

Sei es das eigene Horoskop, sei es die Lage der Weltwirtschaft, leichter lebt sich’s, so meint der Nachbar, wenn man „es“ nicht weiß.

Zur Zeit meiner Geburt, im Frühjahr 1942, war der Rußlandkrieg strategisch schon verloren, aber, selbst als die Russen an der Oder und die Westalliierten am Rhein standen, glaubten immer noch viele an Wunder und schlugen besseres Wissen aus. Das ist unsere hoffnungslose Dunkelheit.

Nun wäre die nicht vorhanden, wenn sie nicht einen Sinn hätte. Ich glaube, so hoffnungslos, so hoffnungsvoll auch ist die Dunkelheit, in der das Licht der Erkenntnis immer wieder versinkt, und aus der alles junge Licht geboren wird.

Wer sich einbuddeln will ins Dunkle, den können wir nicht daran hindern.

Vielleicht der im Dunkeln, grade der gut Eingebuddelte, der kriegt es mit, wenn‘s einmal gescheit daherblitzt.

Wo bei allen anderen im Umkreis taghell alles banal angestrahlt ist, nächtens, dass die den echten Blitzer im Bewußtsein gar nicht mitkriegen.

Rettung Astrologie!!

Rettung Verdunklung plus dem strahlenden Sternenkleid.

Heute muss vom Pluto geredet werden, dem 1930 entdeckten kleinen Planeten am Rande der Sonnenfamilie, der seinen Platz als Herrscher des Skorpions gefunden hat, während sein Vorgänger, Mars, von dieser jahrtausendealten Zweit-Würde (-bürde) befreit, neun Jahre später los toben konnte.

Warum muß von Pluto also geredet werden? Antwort, weil heute ein Tag der Form und Verdrängung ist, wie man sie mit dem Begriff 'Fokus' bezeichnet, die Magie des Brennpunkts … in den Kleidern der Götter.

Was in uns Form ist, das ist in uns punktgeschweißt aus Brennpunkten ohne dass wir‘s wissen.

Es ist dieses ererbte Werkzeug zum Punktschweißen in der von Dunkelheit/Dummheit umgebenen Welt glänzender Vorstellungen: Bewußtsein, ein mächtiger Apparat, dem wir ausgesetzt sind, und den wir bewußt oder unbewußt handhaben.

Heute nun ist der Pluto geheißene Gott - in unserer Psyche und in der äußeren Welt zu gleichen Teilen mächtig - uns auf der Nordhalbkugel, in sage und schreibe 3 von vier Gestalten der vier Elemente, nämlich Wasser, Feuer, und Luft Himmels - Besuch.

So unbewußt er uns zu Besuch ist, so doch auch zugleich bewußtseinsfähig.

· Wenn Ihr nämlich, so sagt der Engel wie mir scheint, Euren Wochenplan anschaut, dann seht Ihr für heute – sofern Ihr für Neptun und Jupiter Zeit habt – den Fokus des Wasserelements, den grünen Pluto, Euren grünen Punktschweißer punkten für die gestorbenen und die kommenden Kinder des Wassers.

· Wenn Ihr Eurem Merkur grad nahe seid – bekommt ihr in diesen Tagen daraus einen kritischen Anschluß gelegt an die Herde.

· Wenn ihr Eurem Mars grade nahe seid, dann seid ihr im Hof des roten Pluto von 1603, der aus sich mit dem blauen Pluto von 1980 - Feuer mit Luft - einen großen Geistwind entfacht, der die Türen aufbläst für Freuden der Tierkreiszeichen in den Reichen der Gestorbenen und noch Ungeborenen.

Und Eurem Mars offen sein bringt Euch heute - so verstehe ich den unscheinbaren Engel der Astrologie,

bewußt und unbewußt,

(im Fokus, oder neben dem Fokus):

Sonne unserer Erde

im bräutlichen Dunkel

der 25° Krebs in der gemeinsamen Feier

der Hochzeit von Feuer Erde Luft

oder von Geist und Tal



Gespeichert: 26.5.2009, UTC 13:34, Gepostet: 13:58.

Dienstag, 14. April 2009

Ausbruch am Mittwoch?

13.4. – 20.4. 2009 in der Matrix des Tierkreises und der Königskonjunktionender vier Elemente Feuer, Erde, Luft und Wasser aus den Jahren 1603, 1802, 1980 und 1305 (Anklicken vergrößert)



Ostersommer – welch ein anderes Ostern als letztes Jahr –

2008 Karfrühling
2009 Ostersommer

Auch an den Aktien-Märkten Sommer gegen jede Vernunft. Jahr, was willst Du uns zeigen?

2008 war ich entsetzt.
2009 bin ich gebannt.

Die Bühne der Welt wie ich sie erkenne, steht in New York und spiegelt dieWeltmärkte.

Ich sehe, seit dem 10. März dirigiert Goldmans Lloyd Blankfein seine Partitur: Vorspiel der Mitkönige von City und Bank of Amerika.
Am denkwürdigen 23. März setzte seine Sologeige ein: der Finanzminister verkündet den Geithner – Plan.
Und heute hat der Komponist und Dirigent selber gesungen: Goldman veröffentlicht seine Quartalszahlen.
Und Yves Smith als Anklägerin schweigt länger als gewohnt.

Es ist jetzt die letzte Sonne – in - Widder – Woche. Mittwoch, am 15. April passiert Sonne den roten Pluto der Feuer-Konjunktion von 1603.
Der Pluto des Feurigen Elements im Archetypus (= die Einheit in der Vierheit ) wohnt aller Natur - so auch uns – unverlierbar inne. Indem die Alten unsere archetypische Feuernatur in den Zeichen des Widders, des Löwen und des Schützen codiert haben taten sie es in der Weise, in der es dem Menschen möglich ist, Gottessprache zu notieren … Musik … Bild … Gesang, und - am Anfang - Wort.
Pluto, am Rande der Planeten /Rhythmen der Sonnenfamilie, scheint sich in uns Menschen der Erde zu einer Dämonie zu spiegeln/kommandieren, die Döbereiner als den „das Überleben der Art“ sichernden Geist identifiziert hat. Ein Pluto - Jahr, von dem unserere individuelle Lebenszeit grade ein Drittel erfüllen kann, verbindet uns fortwährend mit den Verwandten innerhalb des Pluto - Jahrs von 248 Erdjahren, verbindet zurück, oder nach vorn, je nach Bestimmung.

Die Plutos der vier Elemente aber, die als astrologische Landschaft zum Pluto unserer Lebenszeit hinzukommen, stehen den zwölf Archetypen in uns, so wie ich es sehe, als "Partituren" zur Verfügung. So also als schmiede der „rote“Pluto (des Mars, der Sonne und des Jupiter) seit 1603 für rund achthundert Jahre... Pläne, die es erlauben, die überzeitliche Menschenessenz zu erhalten, zu fördern und im fortwährendem Experiment zu entfalten – auch und zeitweise gegen die Pläne derer, die jeweils gerade ihren Auftritt haben – wenn es sein muss um des Ganzen willen.

In oder nächst dieser Konstellation, jedes Jahr am 15/16 April, verzeichnet die Geschichte,"welch ein Zufall", einige Opferkonzeptionen, einige Schlachten. Mit am bedeutendsten die Schlacht bei Rain am Lech. Am 14/15. April 1632, wo die Protestanten unter Gustav II. Adolf von Schweden gegen das bayerische Heer des Flussübergang erzwangen..
Ihr Feldherr Graf von Tilly hat den Nachkommen der damals Lebenden, summarisch gesagt, das rekatholisierte Nordwestdeutschland hinterlassen. An seinen Namen geheftet aber blieb auch die Auslöschung der großen Stadt Magdeburg an der Elbe.
Die Schlacht bei Rain am Lech brachte nun das „Showdown“ zwischen dem großen schrecklichen Brabanter, Tilly und dem großen Beschützer der Protestanten und Heerführer der schrecklichen Schweden Gustav II. Adolf.
Die Schlacht entschied für die Schweden und Tilly wurde verletzt. Bei dieser seiner letzten Schlacht bestand die Aufgabe, die Protestanten an der Überquerung des Lech zu hindern, was ihm nicht vergönnt war.Er beendete seinen Lauf zwei Wochen später endgültig: er starb an seiner Verletzung.

Pluto im Widder, Gleichnis aller Pläne zu Offensive, Durchbruch, Forcierung von Flüssen und dergleichen – ist eine Konstellation die dem dominanten Willen des Menschenkollektivs - im Zeichen der Sonne - jedes Jahr am oder nächst dem 15/16 April zur Verfügung steht.

Gut dreihundert Jahre später, am 16.4. 1945 begann der Angriff der Roten Armee auf die Seelower Höhen. Es war die Frühjahresoffensive der Roten Armee plus polnischer Einheiten gegen die neu aufgestellte Heeresgruppe Weichsel. Der Anfang vom Kampf um Berlin. Diese Schlacht zeichnet sich in besonderer Weise durch gewaltige Planungsarbeit an operativen und logistischen Konzepten aus. Die Entfernung der Roten Armee vom Zentrum war jetzt so groß, wie die der Deutschen im Spätherbst vor Moskau, deren Zusammenbruch auch auf Planlosigkeit und Nachschubmangel beruhte. Der Offensiv - Plan für den 16.4.1945 hat die Prüfung der Schlacht bestanden. Wie auch in der Schlacht bei Rain am Lech siegte die Seite, die, wie auch immer, dem Neuen ( = Widder!) ins Leben verhalf, bzw. dieses am Leben hielt.

Der rote Pluto ist natürlich empfänglich für Resonanzen von Gegnern aus Oppositions- und Quadratpositionen. Ein Beispiel dafür ist der Beginn des zweiten Weltkrieges, wo Mars aus 24,4° Steinbock in Resonanz zum roten Pluto agiert, im Versuch ein abgelebtes Gesellschaftsmodell im Sinne Steinbocks zu behaupten, ( was, nebenbei, der Roten Armee zu einem eigenen Stück Beute, einem ostpolnischen Vorfeld vor der alten Staatsgrenze verhalf, das sich in Hinblick auf die kommende Auseinandersetzung als kostbar erwies.

1.9.1939


Und gleich noch etwas in dieser Woche, das grade seltsam zum 1.9.1939 passt:
Es geht um Uranus. Am 1.9.1939 haben wir die Einheit in der Resonanz von Uranus und Merkur = ein Quadrat:unerwartetes Unterwegs – Sein unter Aufhebung bisher gültiger Grenzen, dort, wo Uranus steht. Mit entscheidend wirkt, dass Merkur am 1.9.1939 ein mächtiger Dirigent ist: in der Jungfrau dirigiert er Sonne, Venus und Neptun. Letzterer wird zur Geheimhaltung „missbraucht“, Sonne und Venus aber vereinen sich in mächtigen archetypischen 800 – Jahres – Resonanz -„Betten“.

1.9.1939, Erd- und Feuerresonanzen auf
Sonne und Venus


Hervorheben möchte ich Pluto der Erdkonjunktion von 1802, der auf 6,8° Fische Pläne zur Erhaltung des Bestehenden spinnt: Erhaltung und Mehrung des Bestehenden weil das Element Erde ja in und außer uns verbürgt - nämlich in den Zeichen Stier, Jungfrau und Steinbock - dass Wachstum und Erhalt des Bestehenden sei.
Diese Pläne waren allerdings "auf Wasser" gebaut, auf 6,8° Fische. Das war dem Autor des 1.9.1939 nicht bekannt, genausowenig wie die Resonanz des Feuerneptun auf 6,8° Jungfrau.

Es ist lohnend und aufschlussreich die gesamten Resonanzen von Feuer- und Erd-Archetypen zur Sonne/Venus auf 6° und Jungfrau am 1.9.1939 zu betrachten:

Erde Pluto 6,8° Fische
Feuer Merkur 4,9° Schütze
Erde Saturn/Merkur 5,1 Jungfrau
Feuer Neptun 6,8° Jungfrau
Feuer Saturn/Jupiter 8,3° Schütze


Feuer, das Neue gegen Erde, das Beharrende, ein kosmischer Großkampf, den wir nun hier nicht weiter verfolgen wollen.

Am Mittwoch dieser Woche nun geht es auch um Uranus. Mars passiert Mittwoch Uranus auf 24,4° Fische. Mars = der Aus-, Ein-, Durchbruch und Uranus = die unerwartete Aufhebung bisher gültiger Grenzen. Mit dieser Konstellation wäre Mittwoch geeignet, einen lang vorausgeplanten unerwarteten Überfall/Durchbruch/Ausbruch zu unternehmen, um eine alte Herrschaft, deren Zeit abgelaufen ist, aufzuheben. Allerdings, Uranus steht ja nicht, wie 1939 im Stier und löst dort reale Reichs- und Reviergrenzen auf, sondern in den Fischen, wo es, ja ... - gibt es denn in und auf den Meeren Grenzen? Sind es die Piraten, die „Frei(!)beuter) der Meere, die den Uranus auf dem Meer austoben?

A propos Uranus, das Unerwartete: da habe ich am 9.4. eine klassische Fehlprognose hingelegt:
„Vom astrologischen Aussichtsturm ist eine Schockwoche zu melden: Sonne passiert am Freitag Uranus auf 22,8° Fische… Mein Bild:
Das Geschäft ist tot – jetzt zählt nur noch Wohlfahrt.
Und dass man smart ist.

Jedenfalls dachte man nicht, dass das fallen würde, was diese Woche fällt …

Und ein ganzer Planet atmet auf
Halleluja
Gefallen ist, die da … allmächtig schien…“

Sonne auf dem Weg zu Uranus; und am 10. März ließ der Chef der Citybank ein E-Mail an seine Belegschaft an die Öffentlichkeit durchsickern, dass sein Institut im Januar und Februar Gewinne gemacht habe … seitdem steigen die Kurse an den Börsen.
Das war die typische Uranus-Überraschung. Inzwischen dauert die Bärenrally – andere reden vom neuen Bullenmarkt – einen Monat und das trotz all der nach wie vor verheerenden Wirtschaftsnachrichten im In- und Ausland.
Kann der Mundanastrologe etwas zu dem Rätsel sagen?
Daran arbeite ich, vielleicht kann der kommende Blog Auskunft geben.

Update:
Zu den großen Schlachten, die zum Roten Pluto als Offensivplaner für Jahrhunderte Resonanz haben, gehört die bedeutendste des 2. Weltkrieges: Stalingrad.
19.11.1942, Operation "Uranus"
Russische Offensive zur Einschließung der deutschen 6. Armee bei Stalingrad

Der Deckname der Operation, "Uranus" spricht für sich:
Die Sonne von "Uranus" bewegt sich auf 26° Skorpion. Nun vergleiche man/frau die 26° Skorpion im Geburtshoroskop des großen Strategen, Feldmarschalls und Autors von "Uranus", dem Schützen Shukow :
2.12.1896 G.K.Shukow

Eine "Operation Saturn" schloss sich ab Dezember 1942 an, ohne es aber an Bedeutung mit "Uranus" aufnehmen zu können.

Gespeichert: 14.4.2009, UTC 13:34, gepostet:14:58, Update: 16.4.UTC 16:55.