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Freitag, 16. Juli 2010

Welttag der Erde (auf der Nordhalbkugel) und des Wassers (auf der Südhalbkugel)

Es ist soweit. Der Tag jährt sich zum 208ten Male: "Königskonjunktion" im Erdelement.

Königskonjunktion  nennt ein Teil der Astrologen die jeweils erste in der Serie der "Großen Konjunktionen" von Saturn und Jupiter in den Zeichen jeweils eines Elements.

Die mit der jüngsten Königskonjunktion im Erdelement anhebende Serie begann am 17.7.1802 und endete mit der Großen Konjunktion vom 28. Mai 2000. Die nächste Königskonjunktion im Erdelement ist dann am 12.1.2577.

Schicksal und Mitte der Erde im Sinne der drei Erdzeichen: Stier, Jungfrau und Steinbock liegen mithin seit 1802 in den "Händen" des Krebses (und dieses noch bis 2577), denn es ist stets die Sonne, die das Herz, das Verhalten (Döbereiner),  den Lebensausdruck,  kommandiert.

Wie aber tut dies  nun eine Krebssonne? Anders gefragt: Wie haben wir dieses  zu vollziehen, gesetzt wir wollen mitspielen.

Krebs  sagt zur Sonne: was immer du tun willst, tue es auf Wasserart.

Wir wissen, Wasser hält nicht stand, Wasser weicht aus und umfließt.
Wir wissen, Wasser verkriecht sich in Löcher und quillt aus Löchern.
Wir wissen, Wasser durchfließt das Innere der Erde durch Adern und Kanäle.
Wir wissen, Wasser nimmt alles an,  außer Fett.
Wir wissen ... das Innere, Weiche, Schwere ... ist Wasserart.

Während Feuer, Erde und Luft, Impuls, Beharrung  und Weite erteilen, empfängt das Wasser. Psychologisch ausgedrückt: "Wasser" bedeutet: Hinnehmenn, Introversion -
Extravertiertheit, das nach Außen gehen, drückt dagegen das Symbol, oder die Wahrheit,  "Feuer" aus.

Das Schicksal der Erde und alles Irdischen liegt also seit 209 Jahren darin, ob die Herzen der Menschen, die Gott zu Mitschöpfern berufen hat, bereit sind zu empfangen, gewillt , dem inneren Vorgang Bedeutung einzuräumen.

Was sie empfangen sollen?

Die Antwort gibt der Tierkreis: lassen wir den Krebs am Aszendenten aufgehen, was empfängt er dann, besser, was wartet sehnsüchtig darauf ihn zu empfangen?


Ich selbst, mit Krebsaszendenten geboren, , empfinde uns Geschöpfe der Krebsstunde wie einen Krug Wasser, geschöpft aus der eigenen Quelle, Lebensfrische, die nirgends so ersehnt wird, wie beim Gegenüber, dem trocknen ,  dem richtenden Alten, dem Steinbock.

Das ist allgemeines Gesetz: Nirgendwo ist der Wert des Aszendenten so geschätzt, weil selten,  wie im Reich des Deszendenten: das ist echt kompatibel mit Nils Bohrs Gesetz der Komplementarität.

Unsere Betrachtung also betrifft unsere Prädispositionen  durch die uns in der psychischen Tiefe regierenden Archetypen, anders gesagt: unser Vor - sortiert-Sein.
Die Tatsache, dass wir dessen unbewußt sind, tut nichts zur Sache. Dass wir uns dessen unbewusst sind, hindert unser Herz nicht daran zu schlagen, unsere Niere nicht daran zu filtern und unsere Leber nicht daran aus fremdem Eiweis eigenes einmaliges  (im Universum) Eiweis zu bauen. Was uns unbewußt ist, damit sind wir identisch, sagt C.G.JUNG.

Interessant wird es, wenn wir uns der Präformierung - in diesem Falle des Erdschicksals durch Krebs - bewusst werden.

Der große,  Nobel-Preis-nobilitierte Physiker Wolfgang PAULI schrieb an JUNG dass Archetypen nach seiner Auffassung allein, wenn sie beobachtet werden, sich ändern können. Man müsse, schrieb er, 


„den Standpunkt konsequent fest […] halten, dass sich psychische Inhalte, also auch Archetypen nur dadurch ändern, dass sie beobachtet werden, d.h. durch einen Eingriff des menschlichen Bewusstseins“. … "spontane Veränderungen … (seien) entbehrlich“
Wolfgang Pauli – C.G.Jung, Ein Briefwechsel 1932 – 1958, S.191.

Also, Beobachtung der Erdangelegenheiten unter  Introversion, das ist die Maßgabe des Krebses, was unsere von den Archetypen gewollte Einstellung betrifft.

 Was aber, wenn wir, wie  seit 1802 der Fall , grade mächtig im Aufbruch waren zur unbegrenzten Extraversion, um endgültig dem introvertierten Mittelalter zu entkommen: Weltentdeckung bis an den Rand der Erde und drüber hinaus - das war der Inhalt des Zeitgeistes der letzten zweihundert Jahre.

Damit ist die mächtige Gegenströmung gekennzeichnet,  Erbteil der untergegangenen Epoche,   die zu empfindlichen Sinnwidrigkeiten hat führen müssen; damit wird sichbar, dass wir überhaupt noch immer nicht in der  Spur gelandet sind, die uns eigentlich  erwartet.

Welche Welt ist denn die, die die Erdwelt, und mit ihr uns,  erwartet, was ist die Krebswelt, im Konkreten? Es ist die Welt der Familien, es ist die Säugetierwelt der Brutpflege, es ist die romantische Welt der Gefühle, der Träume, der seelischen Werte. Man könnte auch sagen, es ist die mediterrane, die afrikanische, die chinesische Welt jener Traditionen, die in den Familien wurzeln, welche darauf wartet, im Zeichen des Neptuns, nach völliger Auflösung, neu geboren zu werden.

Nun muss noch die Resonanzfrage geklärt werden: Es ist nämlich so, dass diese Erdsonne für die 775 Jahre ihrer Gültigkeit eventuell mit einem Licht/Planeten eines der drei anderen Elemente konfrontiert sein könnte. Und siehe es ist so, sogar dramatisch:

In der Kreis-Schale unter den Tierkreiszeichen: die Konstellationen der vier Königskonjunktionen bis zum 31.12.1980


Sonne der Königskonjunktion Erdelement in Resonanz mit Pluto der Königkonjunktion im Feuerelement. Diese Konstellation  gilt bis 1980. Und, wie oben gesagt, wessen man  nicht bewusst ist, damit ist man identisch. Pluto aber ist der Opfer-Planet und Herrscher des Skorpions. Im Mittelalter kannte man den Pluto zwar noch nicht, was aber nichts an seiner Macht im Uhrwerk der Zeit ändert.
Die religiöse Ergriffenheit der Menschen hat aber seit der Mitte des letzten Jahrtausends immer mehr abgenommen, das Opfern aber, das in das religiöse Jahr „eingebaut“ ("Allerseelen", "Allerheiligen" usw.) war, hat im gleichen Maße abgenommen. Damit ist eine der zwölf Grundwahrheiten des Lebens abhanden gekommen, die über die Notwendigkeit der Erhaltung des Einzelnen die Erhaltung der Art Mensch garantiert. Das Opfer im Zeichen Skorpions/Plutos ist es, welches über die Lebenden die Verbindung der Toten mit den noch Ungeborenen herstellt.

„Wird aber dieser Opfer eines versäumt, nie hat es Gutes gebracht.“
Hölderlin

Da aber die Verbindung der Generationen im Letzten durch nichts anderes hergestellt wird als durch die Geschichten, die von den Vorfahren künden, darum sind die, die im Geiste des Pluto leben, letztlich die Bewahrer der Geschichten der Vorfahren. In allen "primitiven Kulturen" ist das so.
Wenn nun in den Konstellationen der vier Königskonjunktionen, in einem  Fall wie dem unserem der Feuer-Pluto und die Erd-Sonne miteinander verbunden sind und gelebt werden wollen, und wenn dies kein Inhalt im allgemeinen Bewusstsein ist, dann muss zu den bewussten kollektiven Bestrebungen eine mächtige unbewusste Unterströmung entstehen, die eines Tages katastrophal in das Bewusstsein der Menschen einbricht und es alles mit sich reißend überschwemmt.
Dieses ist vor der Mitte des letzten Jahrhunderts geschehen. Als der Pluto die Sonne der Königskonjunktion im Erdelement im Transit vorwärts und rückwärts passierte, z.B. im Quadrat zu Mars und Venus, wurde die Wehrpflicht im NS-Staat eingeführt. Beide Jahre,  1935 und 1936  (und darüber hinaus alle NS-Jahre) sind hinsichtlich ihrer Transite auf Erdsonne/Feuerpluto äußerst aufschlussreich.

In jüngerer Zeit ist nun ein weiterer Pluto zu dieser Radix-Konstellation hinzugekommen:
12.7.-19.7.2010, Sonne mit 2 Pluto-Resonanzen

Seit dem 31.12.1980 ist es aus Ende Waage der "blaue" Pluto der Königskonjunktion im Luftelement, der die Erdsonne mit seiner zusätzlichen Resonanz erfüllt.
Ist es bisher das Opfer im Feuerelement, in Zorn und Streit,  das die Erd-Sonne – freiwillig oder unfreiwillig – zu „übernehmen“ hat im kollektiven (und individuellen!) Verhalten, so ist es nun auch noch das Opfer im Luftelement, das, wie ich es sehe,  Opfer aus dem und im und für den Geist, das von uns verlangt wird.
Aus der  Waage  hervorgehend zielt diese Pluto-Resonanz darauf hin, dass es sich um einen neuen Geist handelt, in welchem die Begegnung der Geschlechter zur Bildung neuer Familien  führen soll. Aber, zweifellos gilt das nicht in erster Linie für die natürlichen Geschlechter sondern für die psychischen Geschlechter. Und so hat sich Argentinien gestern zum Quadrat der Sonne auf Pluto in der Waage  eines der fortgeschrittensten Ehe-Gesetze dieser Welt gegeben.

PS:
Und heute, am 17.7. demonstrierten am Tag der   "Euro Pride" Schwule und Lesben aus ganz Europa unerschrocken in Warschau und trotzen damit  katholischen und gewaltbereiten neonazistischen Eiferern.

Gespeichert: 16.7.2010, UTC: 18:00, gepostet: UTC 18:46










Montag, 15. März 2010

Heilmusik

15. - 22. 3. 2010
unter dem Nördlichen Tierkreis
und unter den Nördlichen Königskonjunktionen
der vier Elemente Feuer, Erde, Luft und Wasser
aus den Jahren 1603, 1802, 1980 und 1305
( anklicken vergrößert) 



17.3.2010
Wieder der Tag der Überraschung: Sonne in Konjunktion mit Uranus. Letztes Jahr begann zu Sonne/Uranus der unerwartete Marsch der Börsen nach oben. Im Jahr davor war es nicht Sonne/Konjunktion sondern /Opposition Uranus, welche die Lehman-Überraschung begleitete.
9.-16.3.2009

Im letzten Jahr war es der 9. März 2009, als der „Boden“ des Herbst-Frühjahrs-Absturzes erreicht war. Die Anleger, diese etwas sonderlichen Herrschaften, an deren Spuren sich das zweifelhafte Glück des Goldes geheftet hat, erlebten ab September 2008 den Eintritt in ein für sie seltsames Zwischen-Reich. Ihre Altersversorgung, bzw. das, was nach dem  Milliarden-Schock des 15. September 2008 davon übrig war, begann sich ab dem 9. März wieder  zu erholen, als sich in der Folge des 10. März 2009 die Börsenwinde zu drehen begannen, nachdem der CEO der City-Bank die Windmaschine der gezielten Informationen angeworfen hatte …
Zur heutigen Konstellation fragt sich, was jetzt, angesichts des heutigen Sonne/Uranus, in diesem Jahr überraschen soll, wo inzwischen alles möglich zu sein scheint, oder ist das nur Gerede? Aber am Montag hat sich gezeigt, dass alles möglich ist, wenn es einer macht. Davon gleich mehr.
Aber wie immer bleibt: was aus dem Unbewußten (Fische) aufsteigt und vom Uranus "einfach gemacht" wird,  damit hat nie ein normaler Mensch gerechnet.
Was  Mundanomaniac um Mitternacht auf Mittwoch bewegt, ist die Tatsache,: die engsten Gefährten sind müde, nach Trunk und ausgiebigen Betrachtungen.
Dieses würde ihm jetzt taugen: gut berauscht, Hände im Mantel, beim Forum vorbei schauen zu können und dort einen dürren oder  fetten Moment anzutreffen, sich gar  manchmal "wie gerufen" einzufinden - - -  dieser Aspekt des Lebens ist Oberlandler verwehrt. Wie bekannt. Wer fragt, warum? Mundanomaniac glaubt, dass in die Forums-Programme der Zwang zum „guten“ Benehmen eingespeist ist, so, dass, wer „Arschloch“  schreibt, automatisch vor die Tür gesetzt wird, auch wenn die Entgleisung dann postwendend zurück genommen worden ist. Siehe: „Passwort ins Freie.“
Die andere Seite derselben Medaille: Wo z.B. Mundanes Tagebuch, und nicht „Forum“ draufsteht, dort ist auch kein Pieps zu vernehmen. Beim Mundanen Tagebuch in der Kommentarfunktion einen Gedanken zu äußern, das scheint die abwegigste Regung zu sein.
Oder ist mir etwas entgangen?
Wie die Karten des Tages gemischt sind, ist das Eine – das, was kein Prognostiker vorhersagen kann, das Andere, weil, die Kombinationsmöglichkeiten des Realen sind mannigfaltig, - mein Freund sagt, es gibt 1,3 Millionen Gelbs -  es ist das Ufer des Bewusstseins, an das die Wellen den Unbewussten unvohersehbar anbranden
Also das fehlt mir schon, das Plaudern, nach der Arbeit oder nach dem Fest - … ein Forum halt. Aber man kann nicht alles gleichzeitig haben.
Und Mundanomaniac hat grade das:
Zwei Dinge spiegelten sich Montag im Spiegel, Dinge jener Art, die in diesen drei Jahren so sehr Thema sind: Die Lebensfreude und das Opfer, oder Pluto und Sonne. Pluto und Sonne sind seit 2007 in den Äquinoctien, (d.h.  Jahreshoroskopen) erkennbar,  im Resonanzquadrat dabei, ein Weltgesetz zu exekutieren unter den Habenden der Welt: Lebensfreude und Opfer, Vermögen und Stiftung gehören zusammen wie Herz und Schmerz ... "und" sagt das Schicksal,  stiftest du nicht (frei) willig, so brauch ich Gewalt". . .
Im Mikrokosmos des bayerischen Oberlandes, Ort mit 12.000 Einwohnern. Ein Wirt beschenkt am Vorabend seines Urlaubs seine Gäste . In den Schankraum eines Kollegen läßt er ein Fass Augustiner Helles hinstellen und bestellt ein befreundetes, wie man sagt "sehr abgefahrenes" Duo, die "Lawinenhunde", für die Unterhaltung seiner Gäste. Die spielen zwei Stunden auf. Und gut ists, zusammen mit dem Bier saugut, es wird gesungen, zeitweise,  und getanzt.
Eine Rekonvaleszentin in der hiesigen riesigen Unfallklinik beschenkt vier Stunden später ihre Mit-Rekonvaleszenten zur Feier ihres eigenen Geburtstags: Sie vereinbart mit der Krankenhausbürokratie ein Geburtstagsfest im Aufenthaltsraum.  (Rahabilitations – Station) Sie begrüßt nach und nach an die vierzig Patienten, Pfleger,  Therapeuten und  als Geschenk an ihre Mitpatienten gibt es  ein Life-Konzert. Wie zur Einladung des Wirts  spielen zum Fest der Rekonvaleszentin die davon auch beglückten „Lawinenhunde“:  eine Gitarre,  alte Fender Strat von ‘59 und ein fetter Fender-Bass …. eigene Lieder, eigene Texte, eigener Gesang, verstärkt auf etwas über Zimmerlautstärke:
Für mich Heilmusik …

wann du di alloa fühlsd und du woaßt nichd wohin
Und dein Madl is ganga und du woansd um sie
Du moansd de ganze Woid brichd über Dir z’amm
Da woas i a Mittl das dia helfa kann
Des is da Boogie, yea , yea: der Boogie …
(Vergebung für mein "Bayerisch")
Und es ist in diesem hell ausgeleuchteten Krankenhaus-Aufenthaltsraum, so gut wie  irgendwo, zu einer Party gekommen in den zweieinhalb Stunden: ausgiebige Gespräche, Hingabe beim Zuhören,  Umarmungen, …neue Bekanntschaften. Ein Geschenk.
Außergewöhnliche Menschen kaufen Geschenke für ihre Gäste und Genossen, einfach so, weil sie was für Schönheit übrig haben.
 Und unter welche Sterne hat das gepasst? Es hat gepasst unter die letzten Tage der Sonne - und mit ihr der Menschenherzen - in den „Fischen“, wo sie kindlich gesund und gut sind.
Und als letzte Woche vor dem Frühling können wir die Konstellation auch aufsuchen im alten Äquinoctium:
Äquinoctium 2009/10 Bayerisches Oberland

 Ist also grad hier im mittleren Europa, der letzte derjenige Monat, wo  Sonne und Merkur ihre Zeit haben, ausgelöst durch Löwe und Zwillinge.
Ganz zum Schluß des Jahres sind sie dran und fügen im neunten Himmelshaus - fügen Einzelne zu  Kreisen zusammen - zu Gesellschaften, … Parties.
Und Merkur ist 2009/10 eingebunden in das Geschäft von Uranus und Saturn, eine Brücke zu bauen, die den  Rausch der Begeisterung mit väterlicher Nüchternheit verbindet.

Merkur
  Straße über  die Brücke
Wenn er in der Resonanz von Saturn/Uranus auftaucht
 Brücke ist immer die zwischen Normalen und
 Fremden,  Närrischen, Voglwuiden und
Wunderbaren.

Einer von zwei „Lawinenhunden“ und seine Resonanzen am Montag

Gespeichert, 17.3.2010, UTC 17:48
Gepostet:UTC 18:48

Sonntag, 8. November 2009

Topdogs invite Underdogs

Diese Woche war auf der Weltbühne von Washington ein diskreter Akt zu vermerken, der den Rahmen des bislang normalen Unnormalen sprengte: Ein „sitdown“ im Finanzministerium in Washington .
Am Montag (es gibt bislang leider keine Uhrzeit) kam es in Washington zu diesem außergewöhnlichen Meeting: höchste Beamte („senior officials“) des Treasury, einschließlich des Finanz-Ministers Geithner, trafen sich mit einigen ihrer schärfsten Kritiker, 8 Bloggern aus der Finanz-Blogger-Scene, zu einem zweistündigen Gespräch. Wie es heißt, seien weitere Blogger eingeladen gewesen, diese 8 aber kamen, per Auto, per Bahn, per Flug – alle auf eigene Kosten.
Das Treffen ist insofern bemerkenswert, weil aus Kreisen der Obama-Administration die Finanz-Blogger bislang als naiv und nicht ernst zu nehmen abgetan worden sind.
Hier ein Bericht eines Teilnehmern einschließlich seiner Links zu den sehr lesenswerten Berichten der anderen:
In einem Kommentar zu diesem post schrieb mundanomaniac:

“My first idea was, this was a meeting, which the then masters of the universum of 1517 in Rome didn't concede to the reformators.”
Ein weiterer Kommentar führt in dieselbe Richtung:
Todd (mail):
“I was thinking about the STO's (Senior Treasury Officials) willingness to sit down with bloggers and it made me think of changes in media today and how this time is certainly NOT different.

It reminded me of Martin Luther's attack on Pope Leo the X's church via the use of the printing press. Pope Leo X the tenth is probably one of the top Popes that the church would like to forget. He was in fact never a priest but was instead the son of Lorenzo de' Medici and great-grandson of Cosimo de' Medici. Cosimo was at the helm the Medici bank when it collapsed under the weight of non-performing loans and misappropriation of state funds. Funny how that works. Pope Leo was famous for the sale of indulgences or free passes to heaven for anyone convicted of just about everything. He was also known for having parties where little boys jumped out of cakes. Martin Luther highlighted the massive flow of funds over the Alps from German states within the Holy Roman Empire to Rome and the strain they placed on German states.

The STO's and our executive are reaching out not to learn from you or to hear you complaints. They are reaching out because you are well informed, insightful and widely accessible. Mainstream media is too compromised, lazy and uninformed to be a threat to them. With the exception of Bloomberg and Reuters, I doubt that most business desks at newspapers could decipher the difference between JP Morgan's filings and Citi's. You are a representative of the unwashed masses (a good thing). Your writings (blogs in general) are seen as crude, unprofessional and dare I say heretical. Keep up the good work. I await your 95 Theses.“

Nun zur Astrologie.

Das schärfste Raster steht, wie gesagt,  für die Analyse nicht zu Verfügung, wie haben keinen Aszendenten. Aber die Betrachtung des Tageshoroskopes bringt doch Gewichtiges:

2.11.2009, (UTC 12:00) Königsresonanzen hervorgehoben


Hier zeigt sich auf der Ebene der Tages- Konstellation:
  • Das Saturn/Pluto-Quadrat. Es konfrontiert Saturn (= der Staat, das Offizielle) mit Pluto (die Opfernden). Pluto betrachte ich als Anzeiger für die, nennen wir sie: ideellen Blogger, speziell die Finanz-Blogger, weil all die Arbeit, welche sie investieren, rein gratis und als Geschenk für die Allgemeinheit zugänglich ist.
  • Durch Sonne/Merkur im Skorpion ist das uneigennützig kritisch handelnde Moment des Tages eine Potenz des Pluto, welche das spekulative Ego-Potential des Mars im Löwen und die eigennützig und unkritisch hinnehmende Herdengefolgschaft des Mondes im Stier herausfordert.
Soweit die Tageskonstellation.

Tief interessant in meinen Augen ist die Betrachtung der Resonanzen zu den Planetenorten der Königskonjunktionen der vier Elemente.

Sonne auf dem grünen Neptun der Konjunktion im Wasserelement von 1305. Diese Resonanz, für die Sonne nur am 2. November zugänglich, zeigt, ausgehend von Neptun, eine „Kindwerdung“, einen präzedenzlosen Neuanfang aus der Tiefe des kollektiven Fühlens. Und so ist es kein Zufall, dass der provokatorische Mars des Thesenanschlags von Martin Luther an die Tür der Schlosskirche zu Wittenberg genau diese Position hat.

31.10.1517, Wittenberg
  • Dass in diesem Fall nicht Neubeginn durch Provokation, sondern, gemäß Sonne, Neuanfang durch Lebenswagnis konstelliert ist, lässt auf etwas besseres, als eine Katastrophe unüberwindlichen Hasses hoffen.
  • Venus, als „Inhaberin“ des Saturn, dem wiederum Pluto und damit Sonne/Merkur im Skorpion Untertan sind, diese mächtige Venus, Herrin der Vergemeinschaftung und der Begegnungen, empfängt die Resonanz des Luft- und des Feuerpluto und der Erdsonne. Es ist wohl diese Venus, in deren Verfügung seit dem 30. Oktober sich Saturn befindet, die diese außergewöhnliche Verbeugung des offiziellen Washingtons vor den „Nichtswürdigen“ aus den Tiefen seiner Motivation hervorgerufen hat.
  • Schließlich ist Uranus exakt auf dem Resonanzgrad des Neptun von 1980, dem Neptun der jungen Königskonjunktion im Luftelement. Uranus/Neptun, das bedeutet, so selten, wie es konstelliert ist, immer einen völligen Neubeginn im Denken, der sich, wie Döbereiner sagt, der schockartigen Wahrnehmung einer bislang unbewußten Wahrheit verdankt.
  • Womit ein Letztes zu konstatieren wäre: das Überwiegen der blauen, sprich Luft-Resonanzen, besagt, dass dieser Tag in seinem vorwiegenden Anteil dem neuen Denken zuzurechnen ist. Da das Denken die Wege des Bewusstseins bahnt, werden die Folgen in der weiteren Entwicklung, unabhängig davon, was die Akteure auf beiden Seiten heute darüber denken, nicht ausbleiben.

Gespeichert: 8.11.2009, UTC 16:40, gepostet: 17:05.

Dienstag, 15. September 2009

Ein Opfer zum Fest

14.9. - 21.9. 2009
in der Matrix

unter dem Nördlichen Tierkreis

und unter den Nördlichen Königskonjunktionen
der vier Elemente Feuer, Erde, Luft und Wasser
aus den Jahren 1603, 1802, 1980 und 1305



Zu dieser Woche sind dem Gesagten noch zwei Vormerkungen hinzuzufügen:

1. Neptun funkt hinunter aus Wassermann zur Venus im Löwen, die, zufällig zugleich – großer Tag, denkwürdiger Tag – Donnerstag die Venus der Erdkonjunktion passiert. Auflösung und Neubeginn aus dem Geist funkt Neptun, der selber in diesem Jahr die Resonanz des "grünen" Pluto des Wasserelements mitbringt.

Und wer ist da Angefunkt? Venus, die Habende, die Herrin der Herden, Herrscherin des Stiers … in der Erdkonjunktion noch bis 2577 im Löwen wirkend, heißt: die katzernartig verspielte Göttin der Sicherheiten mit den großen, großen Wettschulden.

2. Uranus der Erdkonjunktion funkt Anfang Waage grade dort, wo Merkur seinen Weg um die Sonne in der Gegenkurve fortsetzt. Den Merkur, das Gehen und Unterscheiden der Wege, treibt es noch einmal zurück vor die Waage-Freuden der Hochzeit mit dem „Menschen“- Gott = Uranus

("ein Gott ist der Mensch, wenn er Mensch ist … „ Hölderlin)

Merkur also noch einmal zurück wandernd in die Jungfrauen - Welt des persönlichen Nutzens, wo er am Samstag vorübergehend wieder eintritt bis in den Oktober hinein, wobei ihm in dieser Woche, Uranus ablösend,
3. Pluto von oben aus dem Steinbock zunehmend anfunkt, Pluto, der die tausend Gestalten der Angemessenheit fördert, funkt Merkur an, um den Anteil der Kommenden und der Gewesenen am Gegenwärtigen sicher zu stellen, als Gott der Gestalt was zuteilend und nehmend? Zeit.

Die Macht des Pluto sollte immer im Sinn behalten werden als die Macht des Herrschers des Skorpions, der dem menschlichen Herzen im Zeichen des Löwen im Himmel - Erde - Spiegel des Tierkreises streng gegenüber tritt. Das hat keiner kürzer und besser gesagt als Hölderlin:

„Denn schmählich / entreißt das Herz uns eine Gewalt. /Denn Opfer will der Himmlischen jedes, / wenn aber eines versäumt ward, / nie hat es Gutes gebracht“ (Hölderlin, Patmos).

Soviel noch zum Übrigen dieser zeichenreichen Woche.

In der Hauptsache möchte ich anläßlich der Vereinigung zur gemeinsamen Resonanz von Saturn, dem Dauerhaften, Uranus, dem Wieder-Schöpfer, und Sonne, dem Spiel des Menschen, meinen Beitrag entrichten.

Das Spiel des Menschen im Zeichen der Sonne ist einem Lagerfeuer vergleichbar, an dem gut Sitzen, gut Schmausen, gut Reden, gut Würfeln und gut Tanzen ist.
Das Spiel zieht sich hin je nach Anzahl und Menge der Scheite, welche der Helle des je vorhandenen Bewusstseins zu vergleichen sind.

Das Spiel läuft ab vor dem Hintergrund des ständig ums Lagerfeuer kreisenden Himmels mit seinen Bildern, die als Jahreszeiten und Klima-Epochen des Schicksals, anders gesagt, als Zeichen des Himmel und Erde anordnenden kollektiven Unbewussten, die Spielenden umwandern seit Anbeginn der Tage.

Von den Klima-Epochen des Schicksals rede ich, wenn ich die Königskonjunktionen die vier Elemente anspreche, von denen ich, die Septare der Elemente ableite, als Kinder der Zeit, bestehend aus Zeit.

Bevor ich die Rede beschließe, und zum Schauen einlade, die nötige Beschränkung:

Ich zeige heute die Königskonjunktionen des Erdelements unter Verzicht auf die gleichzeitig wirksamen Königskonjunktionen der drei anderen Elemente. Erde und Wasser sind uns sicherlich körperlich näher, greifbarer, als Feuer und Luft. Das Wasserelement aber zeigt das zwar physisch nachweisbare aber nur im Grenzbereich sichtbare fließende Innere, so dass das äußerlich sichtbare Greifbare im Zeichen der Erde erscheint und sich daher überproportional in den Geschichtsbüchern niederschlägt. Was man wissen sollte.
Die folgenden Graphiken zeigen also die vier Königskonjunktionen im Erdelement seit 642 v. Chr. und die nächst Kommende von 2577.
Der Stern, die acht Geschwisterplaneten und der Mond sind in jeder Königskonjunktion konstelliert. Beim Erdelement beziehen sie sich auf die Reiche unter den Zeichen des Stiers, der Jungfrau und des Steinbocks.

Um das Charakteristische herauszustellen, besonders die Besetzung der Tierkreisquadranten,
hier in der Analogie

habe ich die Königskonjunktion selber, also Saturn und Jupiter und die Sonne farblich abgesetzt. Den übrigen Planeten teile ich eine gemeinsame Farbe zu.

642 vor Christi Geburt:





154 nach Christi Geburt






1007 nach Christi Geburt







1802 nach Christi Geburt





2577




Heute ist es ja üblich, dass jeder Pfurz vermarktet wird. Euch Leser aber und die Himmlischen sollen die oben stehenden Graphiken erfreuen und uns hat ihre Herstellung die Langeweile des Alltags im siebten Lebensjahrzehnt vertrieben.

Gespeichert, 15.9.2009, UTC: 12:28, gepostet:13:31.














Dienstag, 26. Mai 2009

Geist und Tal

25. 5. – 1. 6. 2009
in der Matrix des Tierkreises
und der Königskonjunktionen
der vier Elemente
Feuer, Erde, Luft und Wasser
aus den Jahren
1603, 1802, 1980 und 1305 (anklicken vergrößert)

… um Gotteswillen, das mag ich gar nicht wissen …

Sei es das eigene Horoskop, sei es die Lage der Weltwirtschaft, leichter lebt sich’s, so meint der Nachbar, wenn man „es“ nicht weiß.

Zur Zeit meiner Geburt, im Frühjahr 1942, war der Rußlandkrieg strategisch schon verloren, aber, selbst als die Russen an der Oder und die Westalliierten am Rhein standen, glaubten immer noch viele an Wunder und schlugen besseres Wissen aus. Das ist unsere hoffnungslose Dunkelheit.

Nun wäre die nicht vorhanden, wenn sie nicht einen Sinn hätte. Ich glaube, so hoffnungslos, so hoffnungsvoll auch ist die Dunkelheit, in der das Licht der Erkenntnis immer wieder versinkt, und aus der alles junge Licht geboren wird.

Wer sich einbuddeln will ins Dunkle, den können wir nicht daran hindern.

Vielleicht der im Dunkeln, grade der gut Eingebuddelte, der kriegt es mit, wenn‘s einmal gescheit daherblitzt.

Wo bei allen anderen im Umkreis taghell alles banal angestrahlt ist, nächtens, dass die den echten Blitzer im Bewußtsein gar nicht mitkriegen.

Rettung Astrologie!!

Rettung Verdunklung plus dem strahlenden Sternenkleid.

Heute muss vom Pluto geredet werden, dem 1930 entdeckten kleinen Planeten am Rande der Sonnenfamilie, der seinen Platz als Herrscher des Skorpions gefunden hat, während sein Vorgänger, Mars, von dieser jahrtausendealten Zweit-Würde (-bürde) befreit, neun Jahre später los toben konnte.

Warum muß von Pluto also geredet werden? Antwort, weil heute ein Tag der Form und Verdrängung ist, wie man sie mit dem Begriff 'Fokus' bezeichnet, die Magie des Brennpunkts … in den Kleidern der Götter.

Was in uns Form ist, das ist in uns punktgeschweißt aus Brennpunkten ohne dass wir‘s wissen.

Es ist dieses ererbte Werkzeug zum Punktschweißen in der von Dunkelheit/Dummheit umgebenen Welt glänzender Vorstellungen: Bewußtsein, ein mächtiger Apparat, dem wir ausgesetzt sind, und den wir bewußt oder unbewußt handhaben.

Heute nun ist der Pluto geheißene Gott - in unserer Psyche und in der äußeren Welt zu gleichen Teilen mächtig - uns auf der Nordhalbkugel, in sage und schreibe 3 von vier Gestalten der vier Elemente, nämlich Wasser, Feuer, und Luft Himmels - Besuch.

So unbewußt er uns zu Besuch ist, so doch auch zugleich bewußtseinsfähig.

· Wenn Ihr nämlich, so sagt der Engel wie mir scheint, Euren Wochenplan anschaut, dann seht Ihr für heute – sofern Ihr für Neptun und Jupiter Zeit habt – den Fokus des Wasserelements, den grünen Pluto, Euren grünen Punktschweißer punkten für die gestorbenen und die kommenden Kinder des Wassers.

· Wenn Ihr Eurem Merkur grad nahe seid – bekommt ihr in diesen Tagen daraus einen kritischen Anschluß gelegt an die Herde.

· Wenn ihr Eurem Mars grade nahe seid, dann seid ihr im Hof des roten Pluto von 1603, der aus sich mit dem blauen Pluto von 1980 - Feuer mit Luft - einen großen Geistwind entfacht, der die Türen aufbläst für Freuden der Tierkreiszeichen in den Reichen der Gestorbenen und noch Ungeborenen.

Und Eurem Mars offen sein bringt Euch heute - so verstehe ich den unscheinbaren Engel der Astrologie,

bewußt und unbewußt,

(im Fokus, oder neben dem Fokus):

Sonne unserer Erde

im bräutlichen Dunkel

der 25° Krebs in der gemeinsamen Feier

der Hochzeit von Feuer Erde Luft

oder von Geist und Tal



Gespeichert: 26.5.2009, UTC 13:34, Gepostet: 13:58.