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Dienstag, 25. Juni 2013

In Brasilien ... Uranus ist angekommen …



Diese menschheitlich gesehen erfreuliche Nachricht astrologisch voll nachzuweisen im Rahmen des Mandats, das Mundanomaniac für sich akzeptiert hat, welches umfasst:

•    Wochenkonstellation
•    Äquinoctium
•    Königskonjunktionen der vier Elemente
•    Septare der vier Königskonjunktionen.

… das wäre mir jetzt, nach den drei Türkei-Akten gerade, zu viel, dafür bin ich charakterlich zu schwach.
Ich habe auch keine Lust mir dauernd astrologisch die ganze Arbeit für die Menschheit zu machen, sie kann auch selber etwas tun.
Der Mensch … ist schwach, das ist Grund seiner starken Wechselwirkung mit dem Allmächtigen.
 Gut und schön, ich will ja auch gerne weiter voranschnüffeln … aber ernten  muss und kann nur jeder Student, (wörtl: „eifrig Bemühte“) selber.

Also, schwache – oder starke – Wechselwirkung  hin oder her … mir wäre am liebsten, ohne formelle Gründung einer Astrologischen Universität dennoch begrüßen zu können, wenn jetzt ein paar Studenten der Mundanastrologie (in obige vier Richtungen, es wird sie geben, wann auch immer …), das neue Erwachen auf der Südhalbkugel mit kleinen aufregenden Forschungen begleiten zu dürfen  Lust hätten:

Dafür Material:

Elemente

http://mundanomaniac.blogspot.de/

Südhalbkugel

http://mundanestagebuch.blogspot.de/2007/09/kopffler.html

http://mundanestagebuch.blogspot.de/2010/10/befreiung-oder-zentrierung.html

http://mundanestagebuch.blogspot.de/2010/01/4.html

http://mundanestagebuch.blogspot.de/2011/01/1.html

http://mundanestagebuch.blogspot.de/2011/09/fruhling-in-kapstadt.html

Türkei und psychische Fluten

http://mundanestagebuch.blogspot.de/2013/06/psychische-und-physische-hochflut.html

http://mundanestagebuch.blogspot.de/2013/06/psychische-und-physische-hochflut-2.html

http://mundanestagebuch.blogspot.de/2013/06/psychische-und-physische-hochflut_12.html

Brasilien

Ich an dieser Stelle will meiner Chronistenpflicht mit dem Äquinoctium von Sao Paulo nachkommen.
Zunächst ein Paar Bilder und eine Überlegung:
Gerade bevor ich dieses Bild sah, hatte ich entschieden:



Kein Erwachen von Massen sondern ein Erwachen des Menschen.
Jeder – ein Einzelnder … die meisten vielleicht mit IP-Adresse …




nun kommunizierende „Menschheit in der Pubertät“




im Land des Fußballs





„Communique“


Das Äquinoctium der Südhalbkugel 

entsteht, wenn die Sonne mit ihrer Mitte den Äquator zur Südhalbkugel hin "überschreitet" – den „Herbstpunkt“, wie ihn die Nordhalbkugel – unerwacht – nennt – und der den Bewohnern der Südhalbkugel den  Beginn des Sommerhalbjahrs anzeigt.

Und des weiteren hat die Südhalbkugel jetzt gerade die Wintersonnwende erlebt und war bei Ausbruch der Demonstrationen  am 16. Juni/Dezember gerade noch in der letzten Herbstwoche.

Am 22. Oktober unseres letzten Herbstes aber begann in Sao Paulo der Frühling …


Äquinoctium 2012/13
22. 9. 2012, UTC 14:49, Sao Paulo
(„der kleine Heilige“) 

Es geht also um die Zeit zwischen dem 22. Mai und dem 22. Juni, in welcher sich der Dialog des Volks mit den Regierenden erhoben hat. Leicht ist oben zu erkennen, wer von den Göttern in dieser Zeit den Monat regiert – grün im Sinne „des Sinns“ und rot im Sinne des Zorns …
Und, leicht zu sehen: im grünen Rhythmus des Sinns steht eine  Woche vor Monatsende der Gott von Rausch und Ursprung … steht der Menschengott auf und die eingeschlossene Waage, Venus auslösend, weckt Mars aus.

Was Uneingeweihte unbedingt wissen müssen:

Auf der Südhalbkugel gehen beim Blick zum Mittag Sonne, Mond und Sterne in ihrem Tageslauf rechts auf und laufen im Tagesbogen nach links über den Himmel.
 Der Aszendent, aus dem der 'grüne' und der 'rote' Rhythmus entspringen, findet sich daher rechts im Zeichen des Krebs, (was auch immer reine Nord-Programme anzeigen mögen).

Geschrieben und gespeichert: 25.6.2013, UTC 16:27, gepostet: UTC : 17:00.


Freitag, 23. September 2011

Frühling in Kapstadt


 Äquinoctium 23.9.2011,  UTC 9:06,
 Kapstadt SA

Die Sonne geht über der Südhalbkugel auch im Osten auf, aber der östliche Horizont liegt auf der Südhalbkugel rechter Hand und somit auch der Aszendent.
Für die Südhalbkugel ist die Sonne/Uranus-Verbindung keine Konjunktion, wie bei uns, sondern eine Opposition und sie ist nicht ganz so scharf wie im März – damals im Orbis von 0,5°, jetzt   2,7 °- aber spürbar genug. Dafür ist die Verzichtposition des Pluto mit ins zentrale Programm genommen und – überhaupt: durch den Zwillingsaszendenten mit dem Herrscher Merkur in Konjunktion mit Sonne fällt Süd-Afrika die Rolle des verzichtbereiten, personifizierten, autoritativen (Sonne Haus 10) Kritikers auf der Süd-Halbkugel zu.
Der Uranus im vierten Haus sorgt auch in SA um den Jahreswechsel für geistigen Aufbruch und Überraschungen im Inneren.
Soviel hier nur in Kürze.

Das kontroverse und gedanklich etwas anspruchsvolle Thema der Horoskope der Südhalbkugel hat in diesem Blog schon eine Tradition:

http://mundanestagebuch.blogspot.com/2007/09/kopffler.html
http://mundanestagebuch.blogspot.com/2011/01/1.html
http://mundanestagebuch.blogspot.com/2009/02/die-holle-in-down-under.html
http://mundanestagebuch.blogspot.com/2010/01/humane-astrologie-oder-galaktische.html

…ebenso  in vergangenen, besseren Tagen, auf dem Forum der astrologixe:

http://mundanomaniac.blogspot.com/2010/10/astrologix-debatte-vermisstes-flugzeug.html
http://mundanomaniac.blogspot.com/2010/10/astrologix-debatte-tropischer-tierkreis.html
http://mundanestagebuch.blogspot.com/2010/01/4.html

Gespeichert: 23.9.2011, UTC 13:36, gepostet: 13:48

Montag, 3. Januar 2011

Fluten auf dem Südkontinent


3. - 10. 1. 2011
unter dem Nördlichen Tierkreis
und unter den Nördlichen Königskonjunktionen
der vier Elemente Feuer, Erde, Luft und Wasser
aus den Jahren 1603, 1802, 1980 und 1305

( Anklicken vergrößert)



Ich kann den Eintrag kurz halten, vielleicht.
Es geht um Australien.
Nun ist es  ein halbes Jahr her, dass sich die komplizierte und unheilschwangere Konstellation zusammenschob, unter welcher die drei Sommerkatastrophen des Jahres  sich ereigneten, Stichworte: Duisburg, brennendes Russland und die Pakistan-Flut. Zur Erinnerung:
Hier noch einmal die Konstellation zum damaligen Monatsende:





Jetzt schlägt fast dieselbe Konstellation zu als Äquinoctium:


Äquinoctium 23.9.2010, UTC 3:09
Bundaberg, Queensland, AUS

Sicher fällt Euch auf, wenn Ihr's bedenkt, dass im Süden der Himmel und die Sonne sich linksrum drehen. Dem trägt das Mundane Tagebuch Rechnung, indem sich in ihm der Tierkreis gegenläufig zur uns gewohnten Folge, entsprechend der Himmelsdrehung im Süden,  entwickelt.

Nicht gegenläufig, sondern genauso verletzlich wie auf der Nordhalbkugel wandern die Südseelen derzeit durch den Sommer. Und es ist die Zeit der Sonderlage Jupiter (= weiteste Ausdehnung) plus Uranus (= himmlischer Schöpfer und Ausgiesser),  die mit Mond und Sonne,   Saturn und Pluto  Seelen, Lebenswelten, Staat und die Toten und Ungeborenen der betroffenen Erdflecken miteinander verrühren in einem Mars/Venus- elementaren Geschehen also in ein Geschehen wo  Mars, das Treibende auf Venus, das Gesammelte, trifft.

Als Astrologe so etwas zu sehen heißt zu wissen:Hunderttausende,  Millionen, stoßen in den kommenden Tagen oder Monaten mit dem Schicksal zusammen, mit den kollektiven Dramaturgen, Feuer, Erde, Luft,  Wasser … da wird so viel Schmerz durch die empfindsamen Menschenseelen bewegt, vor allem -  wenn in solchen Verwicklungen der Mond einbezogen ist, die weiche Unterseite des Gemüts - dann tut es besonders weh in der Seele.  Was eine Flut an Erinnerungen im Wasser auflöst … Generationen von Vorfahren müssen erleben, was nun der Test des Wassers erbringt, die Bilder der Verwandten und Freunden schwinden dahin und, oder,  - - -  es erweist sich, was im Unzerstörbaren weiter hält.
Damit will ich sagen, dass für mich die biblische Flut in Pakistan 2010  und die „epische‘“ Flut von Quensland 2011,  (bislang), gleichtief die Betroffenen traumatisieren, wenn auch der Menschenverlust in Australien nochmal geringer ist, gemessen an der Bevölkerungsdichte, als in Pakistan, eben auch dort war die dortige Flut keine Menschenfresserin … Katastrophen im Zeichen des Jupiter ...

Zentral- und Süd-Afrika wie auch Latein-Amerika erwartet die gleiche Konstellation mit ihren  jeweiligen Zeitplänen ...

 Die Australier jedenfalls haben  jetzt Gelegenheit,   inne zu werden, wer sie eigentlich sind, miteinander,  – unendliche Kostbarkeiten des Daheimseins im Leben vieler müssen gerade preisgegeben werden … von  Menschen - Brüdern und Schwestern in Queensland, von Tieren und Pflanzen.
Wir auf der Nordhalbkugel, unsere Eltern und Großeltern kennen das verschärft. Die Königskonjunktionen der dreißiger bis fünfziger Jahre, wenn man sie sich zu Gemüte führt – kann einem nur schlecht werden,  zum Beispiel das 49.  Septar der Königskonjunktion im Feuerelement:



Königskonjunktion im Feuerelement von 1603
49. Septar von 1939 – 1946 auf Hiroshima

oder auf Hamburg:



Königskonjunktion im Feuerelement von 1603
49. Septar, 1939 – 1946
auf Hamburg

… auch die für die Zeit  fraglichen Septare der drei anderen Elemente, alle schon im Mundanen Tagebuch aufgetaucht, zeigen  nichts besseres als die große Schicksalsprüfung der vierziger Jahre, ab dem Elend des letzten dreißiger Jahres - - - dem ist gar nichts an die Seite zu stellen … aber, ein Abschied vom Leben bisher … ein Abschied in einer Flut des  21. Jahrhundert - - - ist immer noch ein unerwartetes Hereinbrechen und Verschlingen, so in Queensland, von dem, was einem traut war.

Anmerkung:

Auf der Südhalbkugel mit der Tagundnachtgleichen vom 23. September hatte der Frühling vor drei Monaten begonnen und das Horoskop des Äquinoctiums der Südhalbkugel, wie oben gezeigt,  enthält unheilverkündend die sehr ähnliche Konstellation wie der Transit zum Juli-Ende auf der Nordhalbkugel, aber im Süden ist es nicht nur ein  Transit für drei Wochen, wie im Sommer auf der Nordhalbkugel,  sondern, nach und nach um die Südhalbkugel wandernd, Siebenmonatsabschnitte besetzend, für das ganze Südjahr,  ein Kummer- und Sorgenjahr.

Und, ganz allgemein gesagt:
Das Allgemeine, die Umkehrung der Jahreszeiten und des Himmelslaufs auf der Südhalbkugel, gemessen an der Nordhalbkugel,  sind seit Jahren Thema des Mundanen Tagebuchs. Zur Auswahl: hier  und hier Mundanes Tagebuch.

Gepostet: UTC 3.1.2011, UTC 1: 03 .

Donnerstag, 14. Oktober 2010

Befreiung oder Zentrierung?




Der Fall ist weltweit verfolgt worden worden und hat weltweit in unseren Herzen gerührt. Ende gut alles gut. 33 Männer sind dem Leben zurückgegeben worden.
Es hat, so der Eindruck,  keine Minute Zweifel gegeben, alles einzusetzen, an Technik wie an Kapital, um diese Rettung zu ermöglichen.
Wenn so nach der Lehmann-Katastrophe verfahren worden wäre vor zwei Jahren … Da aber die von der Finanzkrise Verschütteten, und es sind Millionen, nicht so konkret vorstellbar sind, darum hat das  polit/ökonomische Management seine Propaganda verbreiten können unter dem Motto: „Es gab keinen Einsturz, es gab nur eine Panik. Wir machen weiter wie vorher."

In Chile können nun  die moralischen Früchte einer verantwortlichen Investition geerntet werden.
Astrologisch ist wieder die Frage nach der Zuständigkeit des Tierkreises für den Frühling in Chile aufgeworfen. Es wird von Einheimischen berichtet, für die auch auf der Südhalbkugel astrologisch der Herbst (= Waage) begonnen hat.
Der Aszendent des Moments, anders gesagt, der Tageslänge im Tierkeis,  wo der erste Miñero aus dem Schoß der Erde in die Weite der Welt zurückgekehrt ist, liegt auf der nördlichen Halbkugel in den Zwillingen, auf der südlichen Halbkugel hingegen im Schützen.

13.10.2010, UTC 3:10, Chile, bei 70W20, 27S22



Demnach wäre mit der Öffnung der Rettungs-„Bombe“ für den ersten befreiten Miñero im nördlichen Sinne Zwillinge = „der Weg“  im südlichen Sinne  aber Schütze = „die Ausdehnung“ zur Erscheinung geworden. Im südlichen Sinn ist durch Uranus, welcher Jupiter begleitet,  die Ausdehnung als Befreiung kenntlich. In nördlicher Manier steht Merkur in Konjunktion mit Sonne. Das würde bedeuten: Merkur = Weg + Sonne = Zentrierung.

Es ist den Schülern der Astrologie in Süd und Nord freigestellt, ihre Schlüsse zu ziehen.

 Gespeichert: 14.10.2010, UTC 18:32, gepostet: UTC 18 : 42.

Achtung: Die Nord-Süd-Debatte von 2009 auf Astrologix
hier
hier
hier
und hier

und hier Munanomaniacs "abschließende Bemerkungen" vom Januar 2010 und
Kopffüssler vom September 2007.

Montag, 4. Januar 2010

Passwort ins Freie


4. 1. - 11.1. 2010
unter dem Nördlichen Tierkreis
und unter den Nördlichen Königskonjunktionen
der vier Elemente Feuer, Erde, Luft und Wasser
aus den Jahren 1603, 1802, 1980 und 1305

(Anklicken vergrößert)





Willkommen daheim, Oberlandler!“ meinte durch die offene Stalltür mein astrologischer Esel mundanomaniac, als ich zu Beginn des neuen Jahres wieder in den heimischen Blog einzog.
Ein Jahr und einen Monat war ich zu Gast gewesen bei den Ansammlungen diskutierender Astromanen auf  dem Forum bei „Astrologix“. Als ich nach Weihnachten einen kleinen Beitrag schreiben wollte, erschien die Meldung „Falsches Passwort“. Auf den Versuch, das Passwort zu erneuern kam folgende Antwort mit dem Hinweis; dass es Oberlandler nicht gibt:
 Es gibt keinen User mit diesem Useraccount oder dieser Email Adresse!
Bitte prüfen Sie Ihre Eingaben oder wenden Sie sich an den Administator.


Letzterer gab auf zweimaligen Versuch keine Antwort.
Die Zugbrücke ist hochgezogen, der Burgherr ist nicht zu sprechen.
Wie konnte es dazu kommen?
Antwort: Majestätsbeleidigung und ein unflätiges Schimpfwort.
Und das kam so: Anfang August letzten Jahren entbrannte die umfangreichste (?) Debatte des Jahres unter dem Motto: „südliche Halbkugel“.
Ihr vorausgegangen war schon im Juni nach dem Absturz eines Air France Airbusses auf dem Flug von São Paulo nach Paris eine Debatte um das gleiche Thema.
In der Konsequenz ging es immer um die Frage, ob „die Sterne“ uns mit irgendwelchen Energien die sich in 12 märchenhaften 30° Segmenten um den Erdball legen, steuern, was allerdings keine Auswirkungen auf die Natur (Wetter, Jahreszeiten) haben soll, oder ob die (physikalisch unbekannten) Ursachen der astrologisch beobachtbaren Synchronizitäten von Lichter/Planetenstellung mit psychischen und physischem Geschehen auf der Erde mit ihren zwei polaren Kugelhälften polar in Einklang sind.
Nachdem die Debatte 4 Monate geruht hatte, entfachte eine Teilnehmerin Mitte Dezember mühelos die alte Glut unter der Asche. Und nach ein paar Tagen erschien dann dieser Beitrag:
Das ist doch mal ein klares Statement aus einer sachlich verlässlichen Quelle; Alois Treindl, Leiter und Programmierer vom Astrodienst Zürich, antwortet in seinem Forum in einem Thread über Horoskope auf der Südhalbkugel folgendes - ein Auszug daraus:
„Es tauchen in Deutschland immer wieder solche Theorien auf, dass auf der Südhalbkugel irgendetwas an den Horoskopen oder im Tierkreis gespiegelt werden müsse.
Ich halte das für kompletten Unsinn, und zwar aus folgendem einfachen Grund:
Astrologie ist eine Erfahrungswissenschaft (oder Erfahrungskunst).
In den Ländern der südlichen Hemisphäre, d.h. z.B. Australien, Neuseeland, Südafrika, Chile, Argentinien, Brasilien, ist die abendländische Astrologie stark verwurzelt und es gibt zahlreiche praktizierende Astrologinnen und Astrologen sowie astrologische Organisationen.

Noch von keinem dort praktizierenden Astrologen habe ich je etwas anderes gehört als dass der ganz normale Tierkreis genommen wird und alle Horoskope ganz normal (wie auf www.astro.com ) berechnet und gedeutet werden.

Es ist ziemlich müssig, sich in Deutschland den Kopf über die richtige Technik für die Südhalbkugel zu zerbrechen, wenn die dortigen Astrologen das längst entschieden haben. (...)“

Treindl, Alois, Forenbeitrag Nr. 8 im Thread „Horoskope für die südliche Erdhalbkugel“ im Diskussionsforum des Astrodienstes astro.com. Gepostet am 14. 12. 2009, Hervorhebungen wie im Original belassen. http://forum.astro.com/cgi/forum.cgi?lang=g&num=1260700752/0
Liebe Grüsse
Widderwaage

Besonders das
„Es tauchen in Deutschland immer wieder solche Theorien auf, dass …“
erinnerte mich gleich an ein Statement vom alten Wolfgang Döbereiner, der Anfang der Neunziger mit denselben Worten auf „sogenannte Greenhorns“ hinwies, die das Gerücht verbreiteten, seine Königskonjunktion (Große Konjunktion von 1842) würde nicht stimmen …
Nun also der große Mathematiker Treindl.
Als Oberlandler antwortete ich:
Roma locuta, causa finita.
Auf Deutsch: Rom hat gesprochen, der Fall ist erledigt.
So reden nur Instanzen, für die es keine offenen Fragen gibt, mit anderen Worten: Theologen und Mathematiker.
Empiristen wie ich können dazu nur sagen: na dann frohe Weihnachten,
Oberlandler

Und in 10 Tagen wurden darauf noch einmal, mehr oder weniger hitzig, 100 Beiträge ausgetauscht.
Und dann war da plötzlich diese seltsame Nichtstellungnahme zu diesem leidenschaftlich erörterten „netten Zeitvertreib mit dem Thema“:
„es ist schon irre, was hier gestritten wird, wegen dieser Frage, die ich da einst gestellt hab.
Eine klare Antwort gab es nicht, muss man so sagen.
Für mich persönlich hängt ja nun nicht mein Leben ab, davon, wie das nun wirklich ist, ich war halt neugierig.
Gut, finde ich das, was ich wissen will halt anders raus. Ich bin da nicht so fixiert auf Astrologie. Und je mehr ich hier lese, umso mehr rücke ich auch wieder ab davon.
und wenn ich mir diese Diskussionen so durchlese, muss ich auch ehrlich sagen, mir ist das unangenehm hier.
Es liegt eine aggressive, besserwisserische Kampfatmosphäre in der Luft, wo man als normaler Mensch, der sich also nicht zu den spezialisierten Profis hier zählt, sich eh bloß verloren vorkommt.
Da möchte man sich auch gar nicht weiter hineinbegeben.
Ich wünsche Euch weiterhin viel netten Zeitvertreib mit dem Thema, und wünsche Euch eine schöne Wintersonnwend.“

Und siehe, dieses Stimmungsbild blieb nicht ohne Resonanz:
„ich empfand das Auftreten Einiger in dieser Diskussion hier ebenfalls als arrogant, besserwisserisch und rechthaberisch.
Warum muss man andere Menschen immer so arrogant abwerten?
Warum muss sogenanntes "hohes Wissen" benutzt werden um zu zeigen, wie toll man doch eigentlich ist und wie unwissend die anderen?
Anscheinend geht es nur darum.
Aber so ist es wohl unter einigen, glücklicherweise wenigen " hochgebildeten Astrologen..."

Nun war Oberlandler im früheren Leben aus Empörung 10 Jahre lang  ein organisierter roter Rebell. Aus dieser Zeit weiß er noch gut und verabscheut,  was eine Intrige  ist: eine Stimmungsmache, um Mehrheiten zu gewinnen, die man mit Argumenten nicht zusammen bekommt.
Nun ist es außerdem so, dass Jupiter grade, zusammen mit Neptun, (im Quadrat) Oberlandlers Mars aufregen, und als nun jemand das Absurdeste äußert,  was Oberlandler in 28 Jahren Astrologie bis dahin gehört hat, dass nämlich die Erscheinungen der Natur (Jahreszeiten usw.) mit den Konstellationen am Himmel nicht synchron sind, sondern von Oberlandler und seinesgleichen als – jetzt festhalten - „Jahreszeitendogma“ behauptet würden, da war es soweit. Oberlandler platzte mal kurz der Kragen:
P.,
toll!:
"Jahreszeitendogma"

da fragt mich mein astrologischer Esel, wie muss einer eigentlich drauf sein um so einen Gehirnfurz auf den Tisch zu legen?
Wenn die Lichter und Planeten der Sonnenfamilie n i c h t die Kreisläufe der Natur und der Psyche anzeigen, was denn dann?
Und die Natur zeigt: auf der Nordkugel kreist rechts rum, was auf der Südkugel links rum kreist.
Punkt, Ende der Durchsage. Wer denken kann, dem reicht das.
Oberlandler,
(wegen dem ego)


Nun war Feuer unterm Dach. In Hinterzimmergesprächen („in box“) versuchte Oberlandlers Kontrahent in aller Unschuld den "Erwachsenen mit gutem Benehmen" zu retten, aber grade das brachte Oberlandlers Mars endgültig aus dem Häuschen.
Es war Zeit für deutliche Worte. Kurz vor Mitternacht, am Aszendent stieg Oberlandlers Neptun auf, war diese Stellungnahme im Netz:

Ich habe P. beleidigt, und ihm dazu in der in box gar noch meine Freude über diese Beleidigung ausgedrückt.
Ich fühle mich, habe ich geschrieben, von ihm angepisst mit seinem geschleimten
"ich empfand das Auftreten Einiger in dieser Diskussion hier ebenfalls als arrogant, besserwisserisch und rechthaberisch."
Die "Einigen" erwiesen sich dann als drei,
"ich meinte eigentlich 3 Herren, die, wie mir vorkam, jeweils einer meiner Meinung nach völlig irrigen Anschauung anhingen und diese hier als das einzig gültige Dogma den Leuten aufzwingen wollten"

deren Namen dann auch von W. heraus gekitzelt wurde, also ich als einer der Kandidaten.

Wurscht, P. ist für mich ein Arschloch, ich werde weiter mit ihm und seinen Schleimereien den Planeten und die Foren dieser Welt teilen. Die Mehrheit, da bin ich mir sicher, wird ihn in Schutz nehmen.
Nochmal P.:


"ich empfand das Auftreten Einiger in dieser Diskussion hier ebenfalls als arrogant, besserwisserisch und rechthaberisch."

Und es stellte sich dann heraus, dass die drei (eigentlich zwei) Arroganten die sind, die die dezidierte Gegenauffassung vertreten.

P., wer unsauber denkt, der handelt auch unsauber. Diese Stimmungsmache, wo man argumentativ in Atemnot ist, das kennen wir schon aus dem alten Rom. Wir paar "wahnsinnig" Gebildeten, ..., das sichert Euch immer den Beifall der Mehrheit.
Wurscht! Ich wende mich an die Umstehenden: wer von Euch wissen will, wie ich den Unterschied zwischen der abergläubischen Astrologie und der empirischen Astrologie sehe, der hat dazu hier Gelegenheit:
Allen mein Weihnachtsgruß,
Oberlandler

PS.: einen Tag später: P.  als Person ist natürlich kein Arschloch, sondern ein Irrender, wie ich und alle.

Sechs Tage später, der Weihnachtsmann hatte sich wieder getrollt, erschien ein sehr angenehmer und in meinen Augen sehr achtbarer Beitrag vom „bösen P.“ den ich den Lesern nicht vorenthalten möchte:
Hallo,
danke für die Sympathiebeiträge an mich, wobei die natürlich auch kein Argument für meine Meinung sein können.
Meine sehr bequeme Pauschalkritik („Nr. 193“, ich hatte überhaupt keine Lust die weiter zu detaillieren, was sicher ein Fehler war) sollte nur den Text einzelner Beiträge kritisieren nicht euch 3 – Andrè, Oberlandler, Ouranos – als Personen angreifen. Wie gesagt, wenn ich einem von Euch dreien zu nahe getreten bin, will ich mich gern an dieser Stelle entschuldigen, wenn es da noch individuellen Anfeindungsbedarf mir gegenüber gibt, ist mein Vorschlag dazu die Inbox zu nutzen, um das Forum für die Themen, die alle betreffen, frei zu halten.
Es fing alles mit dem Beitrag von Mercuria an, bei dem ich ihr durch meine Kritik zur Seite stehen wollte, weil ich die Stimmung ähnlich empfunden hatte und mir Mercuria leid tat:
Mercuria: (Nr. 192)
Es liegt eine aggressive, besserwisserische Kampfatmosphäre in der
Luft, wo man als normaler Mensch, der sich also nicht zu den
spezialisierten Profis hier zählt, sich eh bloß verloren vorkommt.

Ich hatte den Eindruck, das sich hier ein „Dreigestirn“ der Südhalbkugelmanier von Oberlandler, Andrè und Ouranos gebildet hatte. Bisher konnte ich nur diese soften Beiträge finden, aus der ich meine „Kritik“ entwickelte:
Oberlandler:
"Es ist ziemlich müßig, sich in Deutschland den Kopf über die richtige
Technik für die Südhalbkugel zu zerbrechen, wenn die dortigen
Astrologen das längst entschieden haben. (...)“ (Treindl)
Roma locuta,causa finita.
Auf deutsch: Rom hat gesprochen, der Fall ist erledigt.
So reden nur Instanzen, für die es keine offenen Fragen gibt, mit
anderen Worten: Theologen und Mathematiker.
Empiristen wie ich können dazu nur sagen: na dann frohe
Oberlandler


Und eigentlich ja gar nicht „so schlimm“. (Sooo gesehen ganz verständlich seine Gegenreaktion).
Was ich dann schon eher als „arrogant“ empfand, was aber wohl nicht so gemeint war:

Andrè:
Hallo Jonas,
nehme es mir nicht übel, aber ich werde zu dem Thema nichts mehr
schreiben - Deine Gedanken wurde in diesem Thread und in dem
verlinkten Thread von astrologie.de ausführlich diskutiert und
behandelt.
Viel Spaß beim Grübeln... "



Dann schon eher der Beitrag vom genervten Ouranos:
Ich habe aber eingesehen, dass es sinnlos ist, diesen Gegenstand in
Foren zu diskutieren, da mehr als die Hälfte meistens nicht weiß, von
was sie redet, weil die astronomischen Grundkenntnisse oft fehlen.
Und wenn's verstanden wird, dann kommt das
Totschlagargument: "Aber die Astrologen da unten machen das schon
immer so und es funktioniert".

 Und:
Hallo Sarah
Was macht Dich sicher, daß Du die Tierkreiszeichen richtig verstanden
hast, aber die Menschen auf der Südhalbkugel nicht? Du kannst
genauso einem Bären aufsitzen wie vermeintlicher Weise die da
unten.
Wenn man etwas von Astronomie versteht und konsequent in
Analogien denkt, dann sollte theoretisch klar sein, wer hier einem
Bären aufsitzt.
Ich kann mich nur wiederholen, es hat niemand behauptet, dass man
Schrauben nicht auch mit Zangen festschrauben kann... Wer damit froh
wird.
LG Ouranos


Andre schloss sich dem an:
Es hat wirklich keinen Sinn - ich sehe auch mittlerweile ein, daß die
meisten intellektuell komplett überfordert sind..
Beste Grüße
André

By the way: Mir kam Andrè in dieser Diskussion als sehr am Thema orientiert vor und nicht, wie in anderen Diskussionen vielleicht, „persönlich werdend“ (...am Thema bleibend vorsichtig genug formuliert ?). Und denk jetzt nicht, Andrè, bei jeder aufkommenden Kritik, „ich wars natürlich“.
Eigentlich alles nicht so schlimm, wie ich es aus meiner Stimmung heraus Mercuria nachsprechend kritisiert hatte und es als „arrogant, besserwisserisch und rechthaberisch“ empfunden hatte.
Danach kamen dann leider noch einige persönliche Angriffe in der „aufgeheizten“ Atmosphäre, die das ganze auch nicht wesentlich verbesserten.
Jetzt meine hoffentlich konstruktive Kritik auf den Punkt gebracht: Mir kam es so vor das die Anhänger der „Südhalbkugelmanier“ eine Gruppe gebildet haben, die ein Wissen vertraten, was die andere Seite nicht verstehen würde mangels astronomischen Fachwissens – was ja auch ein schönes „Totschlagsargument“ ist, um diese Seite ohne inhaltliche Argumente auszuhebeln.
Weiter kam mir das Vertreten dieser Meinung schon „dogmatisch“ („rechthaberisch ?“) vor. Ich denke wenn das wirklich die „richtige Meinung“ ist, könnte sie geduldig locker und souverän vorgetragen werden, da ja nur sie die Wahrheit ist und eigentlich keine Erklärungsnot haben dürfte.
Und die „aggressive, besserwisserische Kampfatmosphäre in der Luft,“ die Mercuria ausgemacht hatte, fand ich war schon da. Vielleicht guckt jeder einmal, wo sein Beitrag dazu war. Meiner sicherlich auch vehement mit diskutiert zu haben und so Mercuria aus ihrem eigenen Thread mit herausgedrängt zu haben.

Zu dir, Oberlandler: Du warst für mich nach deiner Verbalattacke schon erst mal „gestorben“. Da kann für mich jemand ein noch so brillantes Fachwissen haben, wenn er mich „menschlich“ so anschießt, ist er erst mal untendurch - und sein Fachwissen ebenfalls.
Mittlerweile lebst Du aber in meiner Welt wieder. Mir hat auch sehr geholfen, das ich erst mal einkaufen gefahren bin und mich auf den Boden zurückgeholt hatte. So konnte ich danach zumindest mit gebremster Ironie antworten und mußte nicht mit Benzinkanister und Streichholz durch deine Wohnung laufen und deine Existenz auslöschen.

Für dich zum Verständnis: Ich wußte erst gar nicht was los war. Erst als wir via Inbox schrieben, verstand ich überhaupt, warum Du so aufgebracht warst. So würde ich mir bei ähnlichen Anlässen eine detailliertere Kritik und „Anmache“ wünschen, damit wir die Sache auch viel schneller ohne Theaterdonner aus der Welt schaffen können.
Vermutlich ist es wohl für alle schwierig eine konstruktiv gemeinte Kritik nicht gleich als persönlichen Angriff zu werten.
Mein Vorschlag: Wäre es den Diskussionen hier nicht zuträglicher, wenn wir es schaffen würden mehr das Thema zu diskutieren und Diskussionen nicht als Kampf der Persönlichkeiten („Egos...“) gegeneinander ausarten zu lassen ? Damit schließe ich mich natürlich mit ein.
Und nicht vergessen: Die Hoffnung ist unsterblich.

Mein Kontrahent und ich wären also einig, man kann einander wieder zuhören und in die Augen schauen.
Was bleibt, das ist die Tantifizierung des Forums durch den Administrator. Das „gute Benehmen“ im Netz, schließt offenbar solche „schlimmen Worte“, wie sie die Seele gebraucht um sich Luft zu machen, aus, nimmt aber keinen Anstoß an der Intrige. Na, da haben wir es doch, das deutsche Wohnzimmer.
Und eine allseits anerkannte Autorität, wie den großen Rechner Treindl,  schmäht man auch nicht ungestraft.
Mir aber ist es endlich wieder deutlich geworden, das Passwort ins Freie: es heißt „Arschloch“.

Gespeichert 4.1.2010, UTC: 19:04, gepostet: UTC 19:35



Donnerstag, 27. September 2007

Kopffüßler?

Ende des Mittelalters führte die Debatte, ob die Erde eine Kugel oder eine Scheibe sei, zu dem Argument, die uns gegenüberliegenden Bewohner einer Kugel, die Antipoden, würden ja herunterfallen von der Erde.
Der Augenschein hat ab dem fünfzehnten Jahrhundert die Europäer belehrt, dass dem nicht so ist.
Fünf Jahrhunderte hat der Mensch der Nordhalbkugel nun schon mit der Gegenwelt auf der „unteren“ (warum nicht der oberen?) Seite der Erd-Kugel zugebracht. Man weiß, oder kann wissen, dass „down under“ alles umgekehrt ist, wie bei uns: die Sonne geht rechts auf und wandert nach links, wenn man sie betrachtet, die Tiefs drehen rechts herum, die Hochs links herum im Süd-Uhrzeigersinn. Und, aber – da haben wir es: die Australier und Süd-Amerikaner benutzen unsere Nord-Uhren mit rechtsdrehenden Zeigern entgegen ihrem eigenen Sonnenlauf, sie benutzen den Nordkalender als Weltkalender usw.
Das Interessanteste aber ist, dass selbst die penibelsten Planeten-Ephemeriden einen Quatsch wiedergeben:
Äquinoctium für Buenos Aires nach der sonst superexakten Ephemeride von Dr. Alois Treindl & Astrodienst Zürich
23.9.2007, UTC 9:51 für 33.23° Süd und 58.32 West:


Buenos Aires liegt drei Stunden westlich von Greenwich, es ist also zur Zeit des Äquinoctiums dort 6:51 Ortszeit und die Sonne ist gerade aufgegangen. Die Zeichnung nach den Angaben der Ephemeride aber lässt die Sonne zwar im Osten aufgehen, aber Osten liegt eben auf der Südhalbkugel nicht links, sondern rechts, wenn man Äquatorwärts schaut.
Desgleichen ist das Zehnerl noch nicht gefallen, was die Kreise der Tagesstunden, der astrologischen Häuser und der Tierkreiszeichen betrifft:


Stundenorte der Sonne (schwarz) und astrologische Häuser (rot) auf der Südhalbkugel.
Da die Sonne in ihrer täglichen scheinbaren Bewegung rückwärts durch die Häuser läuft, tut sie das natürlich auch von der Südhalbkugel aus gesehen in entsprechender Weise, und der Tierkreis muss für den Südhimmel entsprechend gezeichnet werden.

Soviel zu den Stunden, Zeichen und Häusern der täglichen Himmelsbewegung.
Die himmlische Jahresbewegung wird bislang ebenso nordborniert betrachtet. Wenn im obigen Beispiel für Buenos Aires die Sonne, senkrecht über dem Äquator, auf 0° Waage steht, so hat man bislang unbekümmert am 23. September auch in Südamerika den Herbst beginnen lassen. Da kann ich mich nur wundern. Für mein Welt- und Himmelsverständnis bedeutet Frühling = Widder und sonst gar nichts; genauso ist Waage für mich der Code für den Naturzustand Herbst. Bei Eintritt der Sonne in den Widder beginnt am Pol der Tag, der dort ein halbes Jahr dauert und bei Eintritt in 0° Waage die Pol-Nacht. Ist es in der Antarktis etwa nicht Tag geworden, am letzten Wochenende, ist dort die Sonne nicht über den kreisrunden Horizont aufgestiegen?
Ergo kann zu Beginn des Süd-Frühlings die Sonne nur auf 0° Widder notiert werden. Wenn man sie für die Süd-Hälfte des Planeten auch auf Waage notiert, dann ist das so, wie wenn man meinte, die Südler würden mit dem Kopf laufen und mit den Füßen denken.
Daraus ergibt sich, dass nicht nur die Position der Sonne, sondern die Position aller Planeten und des Mondes umnotiert werden müssen auf die genau gegenüberliegende Position. Nur so bleibt Steinbock = Steinbock, nämlich Winter und Krebs =Krebs, also Sommer.
Aus dem Gesagten ergibt sich weiter, dass auch diejenigen Zeitenuhren der Äonen, die den Königskonjunktionen der vier Elemente entspringen, für die Süd-Halbkugel umnotiert werden müssen. Die Feuerkonjunktionen der Nordhalbkugel sind die Luftkonjunktionen der Südhalbkugel, und auch die Erd- und die Wasserkonjunktionen tauschen ihre Plätze. Es ergibt sich also bezüglich der derzeit gültigen Königskonjunktionen in den vier Elementen folgendes Bild:






















Wir auf der Nordhalbkugel sollten uns, so sehe ich das, generell betrachtet, zunächst um unsere eigenen Angelegenheiten kümmern und denen im Süden in Ruhe ihre eigenen Uhren lassen. So gesehen, ist die Astrologie der eurasischen Kulturtradition eine Nord - Angelegenheit und aus den Zeitbetrachtungen der Inkas und der anderen indigenen Völker, oder der Aborigines, u.s.w., können sehr wohl eigene originäre Erd- und Himmelskalender  für die Südhalbkugel abgeleitet werden. Wenn aber, im Zeitalter des Welt-Stils, Weltkalender benutzt werden sollen, so sollte man sich immer dessen bewusst sein, dass das bürgerliche Süd-Neujahr am 3. Juli (Nord) zu beginnen hätte und nicht am 1. Januar, und das astronomische Sonnen - Jahr eben nicht am 20/21. März, sondern am 23. September.




 Äquinoctium, 23.9.2007, UTC 9:51, Jakarta


Zu genaueren Betrachtungen des neuen Süd - Äquinoctiums ist dann in kommenden Tagen und Wochen Gelegenheit.

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