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Sonntag, 3. November 2013

Die Deutschen in Europa und Welt - wo sind wir grade?

Königskonjunktion im Erdelement von 1802
31. Septar vom 17.7.1832
UTC 4:38 Berlin

Seit Mitte September befindet sich Deutschlands Hauptstadt in einer deutlich exponierten Lage. Ihren im ersten Drittel des Löwen gelegenen Aszendenten teilt sie mit einem breiten geographischen Sektor der Nordhalbkugel, der östlich von Paris beginnt und bis weit in den nahen Osten, aber auch bis in den Raum östlich von Moskau reicht.

Löwe, die Souveränität der Kraft, die Herrschaft des Sommers im Sommer, will sagen, Sommer existiert das ganze Jahr aber nur zum späten Juli/August = in seinem Zeichen herrscht er "souverän" - in der Zeichensprache des Himmels.

Im Folgenden geht es um das Schicksal des Erdelements, im Tierkreis greifbar in den Zeichen Stier - Jungfrau - Steinbock - und in den Bereichen eines 2. - 6. - 10. Hauses.  Als  bestimmend wirkt es in die Welt der "Auf- und Untergänge" und ihre 4 Elemente ein.

Es ist etwas bestimmend nach der alten persische Königslehre - selbige wiederum  fußend auf den Himmelephemeriden der indischopersischen "Königsbücher" -
bestimmend ist von den vielen Rhythmen des Himmels derjenige in dem die Herrscher der zwei
die Himmelshöhe teilenden Zeichen Schütze und Steinbock, nämlich Jupiter und Saturn, sich alle 20 Jahre in der "Königskonjunktion" vereinigen.
Diese Vereinigungen von Vater Saturn und Sohn Jupiter pflegen für eine Serie von ca 10 Wiederholungen beherrbergt zu werden von jeweils einem der vier Elemente, die ja gleichmäßig und gerecht jeweils ein Drittel aller Kreise beherrschen.
Und immer dann, am Ende einer Serie, ist es der Umzug = Einzug in ein folgendes Element - das ist die Königskonjunktion - nach persischer Lehre, die munanomaniac aus der Tradition und Nachbarschaft der münchner Rhythmenlehre hier als Werkzeug der astrologischen Wahrheitserkenntnis zu bewähren hofft.

Zur Sache:
Aus der Königskonjunktion anläßlich des Eintritts der Großen Konjunktionen in das Erdelement, die sich am 17.Juli 1802 ereignete, ergibt sich der Sonnenrhythmus des Erdelements, dessen Geburtstag im Jahreskreis immer auf der Nordhalbkugel der Erde am 17. Juli  bewusst zu feiern ist. Damit ist der 17. Juli jedes Jahres als Erd-Sonnen-Grad transitempfänglich.

Neben den Transiten aber existiert die rhythmische "Abnahme", ein Wellengeschehen. Und die Abnahme der 7 ist - so zeigte Döbereiner unsterblich - die Abnahme des Rhythmus' des Lebens.
Also zu fortlaufend  jedem Geburtstag der Königskonjunktion wird eine 7 "abgenommen" und selbige - so Döbereiner - schwingt sich in sieben Jahren aus ... wodurch wir die Septare der Königskonjunktion erhalten.


Derart also die 31. Ausschwingung , die wir oben für Berlin zeigten und die wir nun das Wichtigste fragen dürfen: wo ist in diesen sieben Jahren die Souveränität des Erdelements? Antwort: dort, wo Herrscher oder Herrscherin des Aszendenten, wo  Sonne steht!
Dort wo das Zentrum des "Sommers", das Gold des Löwen,  steht: im 12. Haus im Zeichen der Anima auf 24,5° im dunklen Krebs- und das seit 211 Jahren - und also ... Haus 12,  Haus der Zukunft, Barke, noch ohne Sinntflut, so klein noch und mit allen Tugenden  und un-Tugenden der mythischen Wesen versehen, die aus Gott kommen, widerspiegelt von Kernen und Peripherien.
 Und nicht nur der Aszendent = Haus 1= die Erscheinung, sondern auch das 2. Haus = der Bestand, angeschnitten vom Löwen, ist, programmiert als künftiger, verborgen im 12. Haus.

Also, das "ist" Berlin erdmäßig betrachtet Löwe = Sonne = 24,31° Krebs , Majestät und strahlender Kern für 7 Jahre ...

Und nun will es der Zufall, dass-  für das nichtastrologische Bewusstsein unerkennbar - dieses Licht, auch auf eine Pastorentochter fällt, die 1954 im Hamburg zur Welt gekommen ist.



17.7.1954, Hamburg, 17:57 MEZ, Dr. Angela Merkel, ...


Und nun zu einem weiteren Zufall zu einer weiteren bewusstseinsneutralen Begebenheit:



31. Septar seit 17.7.2013, wo sind wir jetzt ... wo, wenn die rhythmischen Wellen sich zu überlagern pflegen ... wo wir jetzt "in der dritten Welle" sind seit dem 17. September  daher im 3. Haus unterwegs zum 4. ... nun? Wo sind wir?

Jungfrau "sagt": wo Merkur steht - am Aszendenten- heißt: sichtbar durch dich selbst.

Über ihr Stier "sagt" gleichzeitig: wo Venus steht: heißt, 12. Haus.  Kurz gesagt: "Reich und schön" aber noch  "klein"= unsichtbar wie das Wasser in der Luft oft und ... voller Zukunft wie "das Kind"= Arche - aber noch im Trocknen ...
Frage: Wo sind "die Deutschen" "tragend" (Stier) "steuernd" (Jungfrau) und "bestimmend" (Steinbock) derzeit?
Antwort: dort, wo sie sind (=Aszendent) als Makler (=3. Haus) für die Nordhalbkugel ... voller Zukunft im Massstab ihres protestantisch , "mystisch" nüchternen Auftretens, ihrer in diesem Sinne  bescheidenen Ausübung von Souveränit ... quasi "die Souveränität einer "Sekretärin hinter den "Kulissen", wie man die bemalten Vorhänge zwischen den Zuschauern und den Potenzen im Rückraum nennt, vor denen die Akteure agieren.
Und der Zufall: Soviel Manager-Glanz in die Welt  aus Berlin, in diesem Siebenmonatsabschnitt - weckt grade jetzt auch den Genegensatzpartner, welchen alles hat, das in der Welt erscheint ... und, in den Kommentaren, die "kritischen Weltdenker", die träumen, dass eine Kanzlerin, wenn sie will,  die Mächte, die da sind, gut machen könne.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/export-staerke-us-regierung-uebt-kritik-an-deutscher-wirtschaftspolitik-a-930946.html
http://www.huffingtonpost.de/2013/11/03/usa-nsa_n_4207045.html?utm_hp_ref=germany
http://www.huffingtonpost.de/2013/11/02/angelamerkel_n_4184013.html?utm_hp_ref=germany

Und der Mars im 10. Haus? der für Athen so bedeutsam steht, so, dass Athen zum Ort wird, an dem "etwas" beginnt. Mars,  der Beginn aller Reihen,  in Athen direkt im "Tor" in "Widder" die Wildnis der Zeit. Nach Berliner Bestimmung hat Mars sich dem Beginn des Bestimmenden einer kommenden Solidargemeinschaft = Stier zur Verfügung zu stellen, für Athen speziell erscheint Mars als  Türöffner des Löwen, das heißt der strahlenden, sich verschenkenden  Mitte, in die Zeit. Ein Gleichnis des Mars: aus Amerika:
I do observe my cat and wish to be more like him. He's wonderful -- evolving in solitude (and mine was feral), cats did not have to become social animals. The don't try to "win friends and influence people".

Zusatz zu den Zufällen: Den Aszendenten, auf dem Merkur agiert,  teilt Berlin entlang einem Streifen, auf dem ... auch Athen liegt. Und den Aszendenten im Löwen teilen wir, wie im Anfang gesagt, seit 2012 mit allen ...  von den östlichen  Vorstädten von Paris, bis hinter Moskau, einschließlich Kairo und Damaskus ...


Athen...



Damaskus ...



zum Vergleich: andere Baustelle: Madrid


Soweit einige Aspekte, das Erdelement betreffend.

Geschrieben und gepostst: 3.11.2013. UTC 17:24.






Dienstag, 8. Juni 2010

Halleluja - Uranus, willkommen in der realen Welt 2.0

 2.0


28.5.2010, 1:24, Bayer. Oberland
Eintritt des Uranus in den Widder

Diesen Frühling erlebt die Menschheit nur ca. alle 84 Jahre einmal: den Eintritt des Uranus in den Widder. Der letzte Himmelsfrühling fiel auf den 1. April 1927.
Himmel und Erde liegen einander als zweiter der sechs Spiegel im Tierkreis mit dem Luftzeichen Wassermann und dem Erdzeichen Stier gegenüber.
Da wir – fast nur noch im Angesicht drohender Vernichtung - beten: „Vater unser, der DU bist im Himmel …“, ist dieser Eintritt des astrologischen „Herrn des Himmels“ in die untere Hälfte des Tierkreises, in die – christlich mittelalterlich gesprochen - „feurige Welt der Verdammnis“,  ein Datum, das für unsere, von Natur aus religiöse, unbewusste Psyche  voller Sinn ist.
Rein formalastrologisch bedeutet der Eintritt eines Lichtes/Planeten aus den Fischen in den Widder stets den Übertritt aus der Latenz in die Sichtbarkeit der Erscheinung, mit anderen Worten: die Geburt. Menschengott Uranus in den Fischen heißt: der Himmel ist schwanger mit dem Menschen – Uranus Eintritt in Widder bedeutet für den irdischen Menschen: die Flügel sind angekommen.
Von Astrologen abgesehen ist das ein Geschehen, dass sich tief in unser aller archetypischem Unbewussten vollzieht. Wenn allerdings am 6. Juni Jupiter, der Herr der erkennenden Einsicht, dem Uranus in den Widder folgt und sich zwei Tage später punktgenau mit ihm vereinigt, dann mag etwas davon, an die Oberfläche der Erscheinung (=Widder) tretend, im Sinne einer Fügung anschaulich werden.
Die Geschöpfe des Wassermanns sind die geflügelten, Vögel, wie Gedanken.
Wenn man die beiden Hälften des Tierkreises in ihrer komplementären Vollständigkeit summarisch unterscheidet, so kann man sagen: oben ist die Hälfte des Sinns und unten die Hälfte des Nutzens.
Was damit gemeint ist? Nehmen wir eine Kathedrale: „oben“ das (innere) Bild und die Pläne, „unten“ der Haufen Holz, Steine, Glas, usw. oder der Mensch: oben die Psyche (=die Anordnung), unten das Fleisch.
Daraus ergibt sich auch: der Mann denkt den Sinn und lebt den Nutzen, die Frau aber,  sein komplementäres Gegenstück, ist der  Sinn und sie denkt den Nutzen.
Diese Art der Unterscheidung folgt der Gegensatzstruktur im Universum. Alle Einheiten sind aus Gegensätzen aufgebaut.
Allein, um der astrologischen Ordnung zu folgen:  allein im Aszendenten erscheint der Gegensatz Himmel/Erde, oder Sinn/Nutzen,  noch ungeteilt. Dem entspricht, dass das Kind der ersten sieben Lebensjahre, wie C.G.JUNG sagt, „noch alles weiß“, es weiß es nur nicht. Damit ist „das Kind“ psychologisch ein Gottessymbol, ein Symbol der ungeteilten Ganzheit des Archetyps.
In den zweiten 7 Lebensjahren, beim Durchgang durch die Himmelshäuser des Wassermanns und des Stiers (im individuellen Horoskop: Haus 11 und Haus 2), kommt es zur Spaltung des Archetyps, das nennt die Sprache den Ursprung. Der Ursprung ist der erste Schritt, ist „Schöpfung“ aus der Vollständigkeit und Dunkelheit des „Meeres“ des Unbewussten heraus in Richtung Helle des Bewusstseins.
Diese also, die Spaltung des Archetyps der Ganzheit und Einheit, welcher in der Psychologie als „Selbst“ bezeichnet wird, diese ist es, die, als erster Schritt in Richtung Bewusstseinshelle, mit Uranus im Widder zur Erscheinung wird. Diese Spaltung bedeutet, dass wir nicht mehr verdrängen können, dass, um es einmal aktuell auszudrücken, der unregulierte homo oeconomicus nicht nur ein zivilisierter Bürger, sondern zugleich ein spekulierender Teufel ist.
Dem ging ein Äon früher, nämlich im „Fische-Zeitalter“ voraus, dass die Kirche diese Gegensätzlichkeit (den Teufel) abspaltete und verdrängte und damit sich selber zum Ort  des Heils erklärte aber zugleich zum Ort der Hölle wurde, wo Ketzer und Hexen gebraten, und mehr oder weniger große Teile von  Bevölkerungen in Glaubenskriegen geschlachtet wurden.
Im neuen Äon des „Platonischen Jahres“, dem „Wassermann-Zeitalter“ ist diese Unbewusstheit der universalen, also göttlichen und also menschlichen Gegensatzstruktur nicht länger haltbar. Darüber hat 1950 C.G.JUNG „Aion“,  ein grundlegendes Werk geschrieben, aus dem folgendes Zitat stammt:
„Wenn wir in der traditionellen Gestalt Christi eine Parallele zur psychischen Erscheinung des Selbst erkennen, so entspricht der Antichrist dem Schatten des Selbst, nämlich der dunklen Hälfte der menschlichen Totalität, welche man nicht zu optimistisch beurteilen darf. Soweit unsere Erfahrung reicht,  scheinen Licht und Schatten in der menschlichen Natur so gleichmäßig verteilt zu sein, dass die psychische Ganzheit zum mindesten in einem eher gedämpften Licht erscheint.“
C.G.JUNG, Aion, Ges. Werke 9/II, S. 52

Im Lichte dieser Einsicht erscheint das schrankenlose Riskieren der  Schöpfung zugunsten der finanziellen „performance“ spekulativer Optionen des reichsten Tausendstel der Gesellschaft als derselbe Wahnsinn, wie das ebenso motivierte Riskieren der Wohlfahrt des Planeten zugunsten der militärischen „performance“ vor 70 Jahren. Das amerikanische Volk lernt diese Lektion gerade voller Entsetzen, nämlich die, dass eine moderne Kirche des Profits wie die BP genauso ein Ort der Wohltat, wie ein Ort des Satans ist, wie es vor tausend Jahren Rom sich anschickte, einer zu werden.
Dieses also, meint Mundanomaniac, ist es, was lebendige Gottheit, ausgedrückt als „Himmel“, im Begriff ist, seinen Geschöpfen in Erinnerung zu rufen: misstraut Euch, sichert Euch gegen euren satanischen Drang, trennt euch von der Lüge der ausschließlichen Güte Gottes und des Menschen.
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Aber auch dieses gehört heute ins Mundane Tagebuch: In das Schweigen, das Mundanomaniac umgibt (Kommentare), traf zum ersten vollen Tag des Uranus im Widder folgender Brief ein:

Hallo …

vorab:
Es vergeht keine Woche ohne die Lektüre deines Blogs! Vielen Dank für diese tolle Möglichkeit!

Ich wünschte zwar, ich hätte ein besseres mathematisches Verständnis, denn Dein großartiges, ja heiliges Handwerkszeug erschließt sich mir verdammt schwer.
Aber ich genieße die Seelenbilder, die radikale Wahrheit, aufgeteilt in 12, sich verbunden wiederfindend in 1. Ja, eins ist klar: wir können nicht aus der Welt fallen. Das Leben lebt sich selbst, wir brauchen nur nach oben schauen und ganz ohne Angst mitspielen. Dann muss ich in letzter Konsequenz nichts wissen.
Zu diesem Nichtwissen kann die Wissenschaft der Astrologie auch beitragen.
Paradox, nicht wahr?

Warum ich das alles schreibe?
Es gibt noch etwas was ich regelmäßig lese:
Dort schreiben viele interessante Leute. Es geht um Wirtschaft, Elliot Wellen und mehr...
User "throne" verlinkte kürzlich einen Astrologie-Beitrag. Er schrieb:
 "Man lese zeitig bei jenen, die schon zu allen Zeiten aus den Sternen die Zeiten lasen."
http://astrologieklassisch.wordpress.com/2010/05/16/kommt-wahrungsreform-falls-ja-wann/

Da hab ich zum allerersten mal eine Leserzuschrift geschrieben, nur ein Satz:
"Ein exzellenter Astrologie-Blog befindet sich hier" - und dann Dein Link.

Er hat sich bedankt, er kannte Dich noch nicht, und heute gleich nochmal:
Originalzitat:

"Hallo Ursula,
wollte nach eingehender Zurbrustnahme Ihrer Empfehlung nochmals rechtherzlich für den Tip danken. Besagte Seite ist hervorragend!
Gefällt mir ausgesprochen gut. Wortgewandter kluger Mensch der Herr. Ganz nach meinem Geschmack.
Grüße! throne"

Mensch, hat mich das gefreut!
Ich hoffe es geht Dir auch runter wie Öl.

LG Ursula


Dieser Brief hat nach zwei Wochen zunehmender Seelen-Verdüsterung dem Chronisten die Seele wieder hell gemacht. Und der elende Nackenschmerz ist von dieser Medizin wunderbarerweise auch weggeblasen worden, wie als hätte ein Christophorus  am anderen Ufer seine Last abgesetzt.
Daher: Halleluja! "Kommt ins Offene, Freunde ..." (Hölderlin)

Gespeichert: 30.5.2010, UTC: 16:52, gepostet: 17:12.