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Freitag, 27. März 2020

Heavenly Ordered Contraction- Voluntarily or by Catastrophe

FREITAG, 27. MÄRZ 2020


This was a brief introduction into the current upheaval as comment in Saker's Cafe. at 3.25.2020 I edited it a little and added some charts

A time with time for many, to do a little research into the background of our current foreground.
What chance has Astrology to understand such rare but repeating events like not only an epidemic but an pandemic?? What does Mars in a constellation with Saturn + Pluto + Jupiter together in Capricorn. which has not occurred since the last 500 years old  outbreak of 'Reformation'?
The answer has firstly been to be watched since 2008, when the chance of Pluto (faith ) in Sagittarius’ (‘expanding’) ended with in Pluto in Capricorn (‘contracting’).
Capricorn’s ruler Saturn’s device is: reduction to the collective necessary , to secure the measure of a species. Symbols: The King, the father, the State.
2018 Saturn entered his own sign/reign.' The King back in his castle', making things right. Since last Summer he eventually entered the closer resonance with Pluto with whom he met in common breath in late December  in close timely connection with the outbreak (Mars) of a new virus, mirrored by  Jupiter + Sun's (Leo). 

1'st week 2020
Before all inner planets this winter have got their kicks, chances to do the extra-rare
wise thing, starting new lasting formats on State-level.
Now we are passing the two weeks of Mars ( inflammation) with Jupiter
(expansion) and Pluto (faith aka sacrifice).

13th week 2020

And the current grade of civilization makes it possible (necessary), to practice on state-levels a nearly planet-wide voluntary look down, following the Chinese example. As in  communist China nobody loses job or home by that shut down, in the US a wave of job-losses amounts, because of  trying to prevent the terrible non-voluntary ‘Lombardian way' of catastrophe.
There now is time for a more comprehensive study of the  history of pandemics  and it’s constellations. But i takes some  time for an old man like me.
For now we have the musings on the current week, and first ideas on Saturn’s entry
into  Aquarius, where he was not for 30 years. 

Dienstag, 23. Januar 2018

"The Father of the Year"

2018. 1. 9.

a bright moment for media/Mercury
and  Scorpio's Pluto in the fatherly Capricorn
hence  waiver, work and form with hammer + chisel
meliorating life for the children of the earth

https://www.rt.com/news/415584-indian-man-carves-mountains/

1. 23. 2018, UTC 16:47.

Mittwoch, 6. November 2013

Quadratur des Kreises - heute zu feiern wie jedes Jahr einmal+ dreimal



Kommt mir Keppler in den Sinn von dessen Theologie Pauli berichtet.
Bei ihm erklärt die christliche Formel der trinitas (der 3-heit): Gott -Vater- , Gott-Sohn und heiliger Geist -  genugsam den innersten Kern des Geheimnisses, dass nämlich

Mittelpunkt = Gott
Umkreis = Sohn
das Dazwischen = das die Wege des Heiligen Geistes
als Unterwegssein zwischen Gott und Sohn
und umgekehrt
sich in den Flügeln der Engel
darstellt

Pauli kann sich nicht genug wundern, dass die 4 für Keppler quasi "nicht existiert." Die 4, die doch seit Alters her als Zahl den Einheit in der Vollständigkeit:  "4 Himmelsrichtungen", 4 Tagesviertel, 4 Herzkammern ... gegolten hat.

Die 4 nun, Keppler weitergedacht, entsteht aus der kepplerschen 3, wenn das magische Werk des Mittelalters: die Quadratur des Kreises ins Auge gefasst wird. 
Wenn man die Formel des Saturn =  "die vier Ecken Gottes" in die Formel des Jupiter, die 3 = den Kreis einsetzt, dann entstehen ganz zwanglos die zwei Versionen: das Quadrat innen und das Quadrat außen.


Quadrat innen

in das 



 Quadrat außen

Und es leuchtet ein, dass vom Kreis - der vollkommenen Entfernung und Bezogenheit zu Gott im Zentrun -  aus gesehen das "Quadrat Innen"  vier Viertel - Einbußen anzeigt während das "Quadrat Außen" vier Viertel Gewinne über den Kreis hinaus unzeigen.

Heute nun, am Tag, wo

und






 Sonne im Zeichen der Zahl 10 und Saturn im Zeichen der 4 ihr Licht vereinen, will sagen: wo im Jahr ihr "Abstand" am kürzesten ist, oder wo der Spielraum der Sonne  oder der des Kreises wegen der begrenzenden Ecken oder Tangenten am engsten ist,  da klingen die zehntausend Sonne-Saturn Geschichten mit, die manchmal unser Schicksal orchestrieren und die immer mit Leben, Ecke, Enge, Höhe "gespielt werden" wollen.

Wie auch immer, Gott und Sohn und die Geister, dieses Dreiergeschehen begleitet die Menschen-Stämme seit undenklichen Zeiten automatisch , wie die Menschenseele automatisch fromm ist.
Das Hinzutreten der 4 nun, der "Ecken Gottes" wie gesagt, rückt nun das automatische Fließen des Kreises in die Nähe des Bewußtseins, welches sich als Ergebnis von Brüchen mit den Brüchen und ihren Heilungen zu beschäftigen hat.

Viermal Verlust und viermal Surplus - wofür ist der Einzelne "besetzt"? Und was fängt der Einzelne dann damit an? Worauf verzichtet er zu seinem und der anderen großen Segen und was im anderen Fall, außer seiner selbst, fördert er mit seinem Überfluss?

In allen Welten, so zeigt es die astrologische Ordnung,  ist in Analogie zum  kosmischen Sternendorf mit seiner kernstrahlenden  Mitte die Analogie in allen Lebewesen das Herz, als ebenso sich verschenkende Gottheit im Fleisch und um die Mitte fließt physisch und psychisch der mäandrierende Strom des Lebens zwischen den männlichen 6 "Ecken" in der Außen und den weiblichen 6 "Ecken" in der inneren Welt.

Und das Horoskop, das jedem Individuum einen Kreis schenkt, in dem es und es allein  zu Hause ist,
es entspricht in seiner Kreisform den Augen Gottes, die uns als Blumen anschauen mit ihrer Mitte, die stets vom saftigen Stengel des Lebens getragen wird.

Sonne / Saturn, die maßgebende Vereinigung von Spiel und Ordnung, empfiehlt sich bis zur nächsten ihrer Vereinigungen im nächsten November im Zeichen des zwischen innen und außen gespaltenen Bewusstseins.

"Wenn der Mensch nun aber die Gegensätze in sich geeint hat, so steht seiner Erkenntnis nichts mehr im Wege, den einen Aspekt der Welt, wie den anderen objektiv zu sehen. Die innere spychische Spaltung wird ersetzt durch ein gespaltenes Weltbild und zwar unvermeidlicherweise, denn ohne diese Diskrimination wäre bewusste Erkenntnis unmöglich. Es ist in Wirklichkeit keine gespaltene Welt, denn dem geeinten Menschen steht ein "unus mundus" gegenüber. Er muss diese eine Welt spalten, um sie erkennen zu können, ohne dabei zu vergessen, dass das, was er spaltet immer die eine Welt ist und dass die Spaltung ein Präjudiz des Bewusstseins ist."
C.G.Jung in einem Brief vom Dezember 1956 an W. Pauli.

Geschrieben und gepostet: UTC 18:03.





Mittwoch, 10. November 2010

Lösung und Muster

Heute ist Mittwoch - „der Tag danach“ – darf man in Anbetracht der deutschen Geschichte wohl sagen.

9. November:

1918 Revolution
1923 Ludendorf-Hitler-Putsch
1938 Reichskristallnacht
1989 Mauerfall

10. November also 2010 nun heute  und einen Tag vor dem 11. 11.

Bemerkenswert am 11.11.2010 ?

Welch eine Frage.

Na gut, meine Antwort:




Sonne heute auf 19° Skorpion. Bemerkenswert:
Seit 1802 ist hier auf 18,9° Skorpion  am Himmel der „Tempel“ des Neptun in der Königskonjunktion des zweiten Elements (Erde).
Können wir sagen: „ Wo in einer Königskonjunktion ein Licht oder Planet steht, da hat unsere Philosophie des Wirklich – Wichtigen ihren Ansatzpunkt? Ich denke schon.
Wie, so fragt Neptun ( in) uns, kann ein Ort im Skorpion, kann die hingegebene Gemeinschaft der (unsterblichen) Seelen im Opfer sich als Lösung erweisen?
Wieso „hingegebene“? Wegen Neptun. Auf Skorpion-Weise ist das die Hingebung an die Kette der Generationen des Menschen, die aus dem 12. Haus des Himmels, den unendlichen Wassern der Fischen,  erströmt.
Und ein diffuses Erstaunen in der Welt nimmt die Resonanzen der Hingegebenen wahr, wie sie in den kalten Nächten Nord-Niedersachsen eine Woche lang synchron mit dem Himmel die Annäherung des Lebens an das göttliche Meer der Güte feiern.
Nur dort, wo Neptun  den Sinn -Takt regiert, da ist für uns Zeit-Genossen dieses Erd-Äons für die Strecke zwischen Ewigkeit und  Ewigkeit die Lösung, der neue Anfang.

Diesen Ort im Element Erde, im elementaren Misch-Gefäß aller vier Elemente auf 18,9° Skorpion besucht unser Stern heute.

Wo denn sonst, wenn nicht in den Fischen, im Reich des Neptuns, soll der Anfang von Sinn anfangen, wo, wenn nicht bei der unsichtbaren Hand im Schoß des Schöpfers?

Und welcher irdische Spiegel reflektiert irdisch die himmlischen Hände in Gottes Schoß? Antwort: der, der immer irdisch den himmlischen Anfang spiegelt: Schreien, Bluten, Wehen … der Frühling, der Widder im freien Gelände spiegelt  die Fische des Himmels, der Mars den Neptun. …
Was auch immer im ersten Spiegel (der Erscheinung) wirkt oder erscheint:
Die Spaltung des Archetypus ist fundamental , wo Neptun steht erscheint sein Widerschein  im Spiegel des Mars. Warum sonst hätte der Erlöser gesagt (Math. 10, 34.):
Ich bin nicht gekommen, um Frieden zu bringen, sondern das Schwert.

Soviel  zu Neptun im Spiegel des (stets hinzuzudenkenden)Mars der Erde gestern/heute am, so könnte man sagen,  Jahres-, oder Welttag unseres Immunsystems.


Und Deutschland ist und bleibt aufgerufen, wie es scheint, im Opfer voranzugehen … wie seine Geschichte erweist und deren sich heuer Stuttgarter und Anti-Schwarzgelbe würdig erweisen, parallel zu unserem unglaublich würdigen Sinn-Gewicht in diesem Jahr, denn:

 Neujahr 2010
Bayerisches Oberland

Neujahr 2010
New York



Tagundnachtgleiche
20.3.2010, UTC 17:33

Jahresbeginn, Neujahr,  wandert mit den Zeitzonen. Daher hat (fast) die ganze Nordhalbkugel den Aszendenten Waage. Die „Würde“ des Saturns am Asc, wie dieses Jahr bei uns,  zieht sich mithin jeweils in einem Streifen durch jede Zeitzone.

Frühlingsbeginn hingegen, ist ein zwiefacher Moment für den ganzen Planeten, ein einfacher für dessen Halbkugeln, nämlich der, wenn die Mitte der Sonne durch den nördlichen Frühlingspunkt am Himmel wandert. Dieser Moment erfasst jeden Ort unter dem Punkt, an dem sein östlicher Horizont den Tierkreis schneidet.

Und wenn Süd-Deutschland zweimal unter dem Saturn auf dem Aszendenten erscheint, dann heißt das für dieses Jahr ist (Süd-) Deutschland das MUSTER, ob die Welt, oder die (Süd) Deutschen das wollen oder nicht. Daher, nicht zum ersten Mal, solche, gemessen am Gewohnten,  absonderlichen Meldungen. 

Und wie Hannah Arend den Menschen unterscheidet von die Menschen, so auch ich, wobei die  Menschen sich selber geschaffen haben und daher Subjekte und Objekte der Politik sind. Der Mensch aber  stammt , so  Hannah Arend vom Schöpfer.

Die identische Saturn-Konstellation der Deutschen in diesem Geschäfts- und Tierkreisjahr ist ein Ausreißer, eine statistische Monstrosität, ein Wunder. Daher dient sie auch ,wo bewusst, der Erkenntnis der Synchronizitäten, der Resonanzen,  die der Himmel anzeigt. Mit dem Erleben und Handeln der Deutschen, sei es in der musterhaften Führung der notwendigen Geschäfte des Arbeitens und Wirtschaftens, sich infrage Stellens, so auch in der trotzigen Hingabe an das Gemeinwohl,  wie in Stuttgart, und jetzt bei Gorleben, bezeugend die Gleichzeitigkeit von Konstellationen am Himmel und in der  Psyche, in welcher Rezeptoren zu sein scheinen für diese Gleichzeitigkeiten.

Das hieße, wir hätten in der Psyche Rezeptoren für die Erschütterungen durch unsere Planetengötter, hieße, wir wären, und zwar ohne Ausnahme, bewusstseinsferne, unbewusst belebte instinktiefe "Astrologen"
Und es hieße folglich, wir wären rhythmisch empfängliche  Systeme der Ordnung der 12, der 4, der 3 und der 2, allein eines nicht: des absoluten Alleinseins, denn immer, wenn wir allein sind, sind wir allein mit Gott wie das Atom mit dem Elektron.
Sicher ist eins: der Ort der Erlösung, der Tempel Neptuns, ist ein Ort des Morgen, des ewigen Morgen, all der Zeit, deren Zeit noch nicht erreicht ist.
Jederzeit ist dieser Ort aber hier zu finden: allein -sein -mit -Gott und er ist jederzeit zu nähren mit Hoffnung und Geduld, gespiegelt in Blut und Wehen …

Und nun auch noch dieses zu morgen:


Diese Woche mit Königsresonanzen

In Söul beginnen morgen die 20 „Könige“ der Welt in ihren Zeitgewändern den künftigen Verkehr zu beraten auf den Wegen der Welt. Wege, Werte, Währungen.
„Könige“ sind immer Zentren, Sterne,  bezeichnet im Symbol der Sonne.
Damit ist die Erschütterung durch Synchronizität das objektiv Gegebene auf diesem Gipfel. Subjektiv wahrnehmbar aber ist sie nur „alleine mit Gott“ mögen den Teilnehmern in den Räumen des Zufalls oder des Bewusstseins,  solche Momente beschieden sein.

Ansonsten, ohne bewusst gewordene Erschütterung: außer Spesen nichts gewesen, oder: Vertagung der Lösung aufs nächste Jahr.
Gipfel sind bezeichnet im Symbol des Saturn: der lange Weg nach oben.

Und wir sollten wissen, der Gipfel, der sich morgen und übermorgen, am 11. und 12. November in Korea versammelt,  dieser Gipfel empfängt , Überpersönliches „personifizierend“, auf 12° Waage,  die Ladung, die Resonanz, die von 12° Steinbock ausgeht: grüner Merkur und grüne Sonne der Königskonjunktion Wasser seit 705 Jahren.

Sonne, die zentrale Kraft und Merkur, Wege und Märkte, des vierten Elements  regen am Himmel und in unserer Psyche,  aus der Kargheit und Geborgenheit der winterlichen Erde, Gleichnis der Steinbock, ein Fühlen (Wasser) an. C.G.JUNG nennt das Fühlen: die Wertfunktion, welche entscheidet was lassen wir an uns heran oder halten es uns von Leib und Seele?
Saturn in der Waage, der aktuelle, der die Resonanzen aller Elemente empfängt, jetzt aber Licht und Wege nur vom fühlenden „Wasser“,  am Himmel und in unserer Psyche, dieser Saturn in uns ist der Empfänger dieser Sonne-Merkur-Resonanz in der letzten und dieser Woche.
 Was zählt wirklich, was ist überlebensnotwendig zum wertvollen Leben? Das ist die Frage der Seele, des Wassers in uns allen, die archetypische Frage aller Fragen.
Die Antwort „des Wassers“, der Geborgenheit im Inneren,  aus Steinbock, ist also zurzeit auf Sendung und um 12° Widder, Krebs, Waage und Steinbock herum zu empfangen.
Und Saturn, in der Welt und in unserer Psyche die oberste Instanz, Gewissen, Vater, MUSTER, empfängt im Muster unserer Demut das Zeichen der Liebe. Mundanomaniac heutiger PC-Tag begann mit diesen Menschen:
Ein Zeichen, dass diese Saturn/Sonne/Merkur-Resonanz weit reicht, bis in bezahlte Räume: Der Spiegel, 4.11.2010.

Und diese Antwort  erreicht auch, wie ich es erlebe die anderen Seelen-oder Wasserwesen im Zeiche Skorpions: die Toten. Auf der aktuellen Bühne jedoch, das Spiel: „Wertvolles Leben“ neu zu erfinden, sind allein wir, die wir, noch, in der Zeit sind.
Wir Zeitlichen auf Widerruf sind allein in der Lage, den unsterblichen Seelen zum Trost, das Muster, den Menschen, täglich neu zu (er)finden.

Gespeichert: 10.11.2010, UTC 15:43, gepostet: 16:31.

Samstag, 10. Juli 2010

Sternthaler im Wallis 2.0

Wieder Krebszeit. Wieder mal Urlaub von Sinn und Zeit, innen im Leben, das Private, das Innige … hat es einen Ort im Welthoroskop? Gibt es nie Urlaub vom Sinn? Bleibt uns immer nur – Gott und Affe - immer zu sein  Spiegelbild …  zwei halber Menschen:

Adam
und Eva
die der Erlöser
aus der Seite Adams
Ihm erweckt hat

Jedenfalls muss ich anfangen beim Juni 2009, gepostet hier am 1. Juli 2009, zweiter Teil "Anatomie eines Wunders", nach den monatelangen Wegen in Berlin ...
Eine schreibende, krizzelnde, notierende, kalligraphierende Frau und sie schreibt keinen Roman, sie lebt ihn. Sie sucht, wenn schon, denn schon, Beschäftigung in ihrer Branche bei unbekannten feinfühligen Menschen, wie last year in Berlin, so jetzt in Bern, denn das war die Frage gewesen:
Wo gehöre ich hin? Schließlich.
Wo waren,das war die Frage, wo waren  sie, Arbeitgeber für eine gepflegte Bedienung, die diese nicht nur kaufmännisch in Dienst nehmen und in Existenz bringen, sondern die auch froh sind, dass sie, also die Romanleberin,  mit ihrer herzlichen Kompetenz bei ihnen anwesend  ist?

Und wie im letzten Jahr in Berlin, so auch in diesem Jahr in Bern unendliche Wege in der Stadt und auf dem Land,  Wege auf Vorstellungsreise,  Wege und Irrwege,  ohne eigene Wohnung aber eingeladen und geborgen bei zwei Frauen und deren Freundinnen, Freunden, Familien … das ganze Wurzelwerk halt … nicht weit über dem Bärengraben auf der anderen Seite der Aare, nicht weit von der Gerechtigkeitsgasse und der Postgasse, bei den Gerbern und Wäschern.
Und, wie gesagt, endlose Wege durch Widder-, Stier- und Zwillingszeiten, ungesichert – von Tag zu Tag , von Tür zu Tür, von Erwartung zu Erwartung, von Enttäuschung zu Enttäuschung – dabei Tränen, Lachen, Ausflügen, Reisen zwischen Märkischen und Schweizer Welten – soweit es irgend geht zum Nulltarif – und immer, bei allem Schönen und Herzlichen: wo sind die Wurzeln, die auf dich warten ? …

Endlich! Das Wallis antwortet! Ganz oben im Land Goms.
Zwei alte Damen: ein Haus und eine Frau.
Eine Frau, der ein altes Hotel gehört,
samt dem dazugehörigen Märchen.

Denn nach einem Besuch und spontaner Feier bei einer früheren serbischen Kollegin und ihrer herzlichen Verwandten- und Freundesrunde führt sie eine Frau aus dieser Runde am nächsten Tag ans Ziel ihrer Reise.

15.6.2010, 11:00 MESZ, Oberwallis, CH

Man mag das deuten, wie man will, mir fällt dieses auf:

Ich weiß Reise-Schreiberin lebt jetzt ihr Stierjahrsiebt. Also steht das Fragezeichen des Jahrsiebts wo? Wo ist mein Wurzeln? Wo gehöre ich hin? Antwort, wenn, wo? Bei Venus.

Und wer wandert grade im Zeichen der Passung durch die 3°/4° JUNGFRAU? Der Mars, Die Faust, der Zahn, die Kralle: heißt: Angekommen bei der Wurzel! Das Märchen beginnt. Sternthaler darf arbeiten. Beginn in zwei Wochen.

Und hier, zwei Wochen später der Beginn:

1.7.2010, 16:00 MESZ, Oberwallis, CH

Wie aufschlussreich! Zu Beginn des zweiteiligen Wunders, in Berlin 2009 , Uranus in genau derselben Resonanz wie jetzt zu Beginn des zweiten Teil im Wallis Saturn, beide auf Sonne und Uranus der Reiseschreibnerin aus dem Bayerischen, auf Herz und Geist.


21.6.2009, Berlin


Und wie wir im astrologischen Labor sagen vom „grünen“ Weg, dem Weg des Sinns, hin zum Bewusstsein,  wir sagen: aus der Fülle des Sinns  im allgemeinen Vergessenen kommend, aus dem unbewussten Gottesreich der  Fische, entspringt im Wassermann, im Geist,  ein Weg; im Steinbock, am Bestimmungsort, dem Turm des Saturns endet er, und als Weg durchs Tor  ist er bereitet, sich aus Bestimmung in Zeit zu verwandeln, aus welcher das rote Märchen Leben seinen Text erhält.

Hier also, wie sinnreich!  Am Saturn, am zeitlosen Ort der Bestimmung eines Lebens, der wahre Beginn der Funktion. Und wie die Funktion hier in den Dienst des Saturns tritt! Pfeilgenau beginnt Merkur den Weg durch die Zeit bei der alten Dame in ihrem alten Haus.

Und wie Wohlwollen und Geheimnis im Zeichen von   Jupiter und Neptun  über das arme Sternthaler regnen …

Darum lieben alle Kinder Gott, weil in seinen Märchen Gerechtigkeit herrscht, wie in den Herzen der Kinder.

Das wolle jeder finden, der es sucht.
Amen

Gespeichert, 10.7.2010, UTC 12:17.
MC: 1,6° Löwe, Merkur: 1,6° Löwe.
gepostet: UTC 13:07

Montag, 28. Juni 2010

Von Wundern und Zeichen

28.6. - 5.7. 2010
unter dem Nördlichen Tierkreis
und unter den Nördlichen Königskonjunktionen
der vier Elemente Feuer, Erde, Luft und Wasser
aus den Jahren 1603, 1802, 1980 und 1305

( Anklicken vergrößert)



itto, Dank für den neuen Editor ...

Das vergangene Wochenende sah nun nicht nur den von "unbegreiflichen Eingriffen"

schicksalsprallen Fußball-Klassiker Deutschland- England. Es hatten sich auch die Sonne und vier Planeten konstelliert "wie nie".

Wenn man in der Vergangenheit nach Vergleichbarem sucht, dann erscheint das bittere Jahr 1931 auf der Bildfläche.
Am 1. Juni sah es am Himmel so aus:
1.6.1931, die laufenden Planeten

Das Jahr 1931 sah, wie allgemein bekannt, den Höhepunkt der Weltwirtschaftskrise mit dem Zusammenbruch der Österreichischen Credit-Anstalt am 11. Mai und der Darmstädter und Nationalbank am 13. Juli.
 
13.Juli 1931, UTC 0:00 Uhr

Die internationalen Zahlungsströme waren versiegt, ungeheueres Elend hatte sich über Arbeiter und Angestellte und den Mittelstand ausgebreitet, am schlimmsten in Deutschland und den USA.
Es gibt in Deutschland 70.000 Konkurse und 6.000.000 Arbneitslose.
Am 1. Oktober wird die Höchstdauer der Arbeitslosenunterstützung von 26 auf 20 Wochen verkürzt.
Adolf Hitler trifft sich im September mit Spitzen - Industriellen und erläutert ihnen sein Programm,    gründet am 11. Oktober die "Harzburger Front" der nationalistischen und nationalsozialistischen Kräfte und lässt eine Woche später  am 17./18. Oktober in Braunschweig eine Massendemonstration mit 100.000 Teilnehmern aufmarschieren.
18.10.1931, 0:00 Uhr UTC

Die blaue Resonanz hier zeigt den Tatbestand der Verbindung von Mars und dem Luft - Merkur der Königskonjunktion von 1186. Die Ergriffenheit durch diese Archetypen beschreibt C.G.JUNG 1936 in dem klassischen Aufsatz "Wotan":

"Daß aber in einem eigentlichen Kulturlande, das schon geraume Zeit jenseits des Mittelalters gewähnt wurde, ein alter Sturm- und Rauschgott, nämlich der längst im historischen Ruhezustand befindliche Wotan wieder, wie ein erloschener Vulkan, zu neuer Tätigkeit erwachen könnte, das ist mehr als kurios; es ist geradezu pikant. Er ist, wie man weiß, in der Jugendbewegung lebendig geworden und wurde gleich zu Beginn seiner Wiedererstehrung mit einigen blutigen Schafopfern gefeiert. Es waren jene blonden Jünglinge (bisweilen auch Jungfrauen), die man als rastlose Wanderer sah auf allen Landstraßen, vom Nordkap bis nach Sizilien, mit Rucksack und Laute bewehrt, treue Diener des schweifenden Wandergottes. Später, gegen Ende der Weimarer Republik, übernahmen das Wandern die abertausende von  Arbeitslosen, die man überall auf zielloser Wanderschaft traf. 1933 wanderte man nicht mehr, sondern man marschierte zu Hunderttausenden, vom fünfjährigen Knirps bis zum Veteranen. Die HITLER-Bewegung brachte wörtlich ganz Deutschland auf die Beine und produzierte das Schauspiel einer Völkerwanderung am Ort. Wotan der Wanderer war erwacht  ...
Der rastlose Wanderer Wotan, der Unruhestifter, der bald hier, bald dort Streit erregt oder zauberische Wirkung übt ... er ist ein Sturm- und Brausegott, ein Entfeßler der Leidenschaften und der Kampfbegier, und zudem ein übermächtiger Zauberer und Illusionskünstler, der in alle Geheimnisse okkulter Natur verwoben ist."
Die Horoskop - Beispiele, von  damals und  von diesem Wochenende nun, zeigen, wie in gutem, so im bösen, die irdische Realität genauso  vielgesichtig miteinander verknüpft,  als ihr natürliches Abbild am Himmel es zeigt:

Damals, 1931, die streng konservative einschränkende Resonanz zwischen Saturn in seinem, dem Steinbock-Zeichen und  Pluto im Krebs und seiner gefühlvollen aber unbewussten, rein "bauchmäßigen" Hingabe an die natio, an die  Nachgeborenen (und die Toten). Diese zwei alten Gesichter lassen  Uranus in Widders jugendlichen Gesicht kaum Spielraum für Frühling. Das gilt umso mehr, umso kollektiver, als  dem Steinbock die Dienste des überpersönlich  Bestimmenden - vom Standesamt bis zum Kriegsministerium -  zur Verfügung stehen.

So kann denn die  für die  Generation 1931  verlogene,  erst für die nachfolgend kommende Generation Früchte tragende Spiegelmagie zwischen  Wahnsinn und  Herz, (Fünfter Tierkreisspiegel), Ergriffenheit und Lebensgefühl, Pluto und Sonne in der ungeheuer ansprechenden, alle Resonanzen miteinander verrührende Idee der "Nationalen Revolution" sich ausbreiten, so unerbittlich und  unermesslich in den Folgen, wie die französische Revolution und die russische Revolution - der Ausbruch gelingt - als Katastrophe.

Zurück zur Gegenwart.

An diesem Wochenende also  war  eine kosmische Paradoxie unterwegs, die - als Chance oder Verhängnis, das liegt an uns -  so nur einmal in der Menschheitsgeschichte ihr Fahrzeug anbietet:

Sonne und Merkur im großen Resonanzkreuz des Frühsommers 2010.
 
27.6.2010, UTC 0:00

Dreimal hat der Himmel als Schoß des Zufalls planetenweit "gewürfelt":
  1. Am Samstag das Herz von Afrika und die Vereinigten Staaten.
  2. Am Sonntag Deutschland und England, das maritime Herz von Europa und das      kontinentale Herz.
  3.  An beiden Tagen: die "die Königin und die Könige" des Planeten in Canada versammelt.

Also ein Wochenende der Herzen und Hirne,  die - im Zeichen von Sonne und Merkur - vor dem Gericht des Pluto - dem Schuldgericht - standen.

 Nur: das zu wissen hieße, dass das Unbewusste nicht das Unbewusste wäre. Allein die "Begriffe" der Zeit aber erlauben ins Unbewusste zu greifen und ein Stück Heil bewusst zu erkennen als lebenden Mythos in der Sprache des Herzens.

Schuld, irdische Schuld, ist  immer diejenige gegenüber der Zukunft - und gegenüber den Gestorbenen.  Skorpion bedeutet mir seit Wolfgang Döbereiner: du bist der Gattung, passender,  der Art Mensch, etwas schuldig. Du bist ihr schuldig, ans immer gewesene Leben anzuknüpfen und  es seiner Zukunft ein Stück entgegen zu führen; schuldig,  die Menschheit fortzusetzen, sei es durch menschlich erzogene Kinder, sei des durch den menschlichen "Geist in dem man lebt", das heißt durch Werke des Herzens, die dem Menschen, diesem himmlischen Affen,  zur Ehre gereichen.

Und der himmlische Affe, er kann gar nicht anders, er lobt die unbegreiflichen Werke Gottes.

Das Gottesurteil Plutos - Gericht  also -  sei dieses Wochenende gewesen?  Nun,  Plutos "Thron" steht  im Steinbock-Winter-Zeichen. Winter, ist nicht er der  Richter des Lebens? Und es sei  erinnert an dieses: es fanden die Herzen im Zeichen der Sonne im heimatlichen Krebs  diese vor:

1. die Schulden des Planeten
2. das "Bäume Pflanzen"
3. das Erkennen
4. und das Versöhnen

denn auf unserer unbewussten Bühne, sowie - sichtbar am Himmel -  in der unbegreiflichen Synchronizität von Ordnung und Erscheinung, traten und treten sie in dieser selben Reihenfolge auf:

1. Pluto
2. Saturn
3. Uranus
4. Jupiter


Und die alle. die es nicht "apperzipieren" können,
die also nicht wissen können, dass Gott immer da ist
in seinen zwölf Gesichtern,
alle, die es nicht mitkriegen ... wie sollten diese persönlich zu Maß und Schönheit kommen
und damit zur Erlösung?
Traurige monströse Gestalten erkannte  die erkenntnisreiche Seele des altgriechischen Erkennens ... in den maßlosen Geschöpfe zwischen Erde und Himmel.
Der griechische Mythos bedachte im Mythos des Hesiod die Maßlosen, die mit der Schuld des Kronos die Urschuld des Urvaters Uranos am Leben fortsetzten und nannte sie Giganten.  Es waren in Hesiods Sicht die Wesen, die nach der heimtückischen Kastration des himmlischen Vaters der nicht Vater sein wollte durch Sohn Kronos, der ebenfalls nicht Vater sein wollte, aus  den Blutstropfen erwuchsen, die auf die Erde fielen.

Es ist für alle Zeiten ein heilender Geist im altgriechischen Erzählen, das für so viele klare Gedanken die mythischen logoi findet.

Zurück zum Treffen der Götter und Archetypen an der Schnittstelle zwischen Himmel und Erde, sowie den Treffen der unbewusst von ihnen Bewegten in der Woche  auf den  26/27. Juni 2010:

Die Tatsache , dass es parallel und aktuell und weltweit zwischen Himmel und Erde um Opfer und Entschuldung geht  und die Erscheinung, dass, die Ersten (im letzten Jahrhundert) mit einem Mal die letzten sind ... die sie begreifen ...  die Wahrheit,  dass vor dem Gericht Plutos über das Wirtschaften (Saturn in Jungfrau) nur Umkehr frommt.

***

Und im Bereich der Foren und Kneipen ereignet sich vielerorts, wie es scheint,  in der Zeit dieser Konstellation,  dass verborgene "Ideosynkrasien" (JUNG), also Überempfindlichkeiten  an die Oberfläche kommen, dass es Wutausbrüche gibt auf "Regelverletzer" und "Vogelfreie" beiderlei Geschlechts, so bizarr und fremdenfeindlich in vielerlei Art,  dass man sich nur an den Kopf fasst, wer war noch der Fremde? Richtig,  Uranus, der Mensch. Der von Menschengeist inspirierte Mensch,   der ein Ethos hat und deshalb keine Regeln braucht.
Und wer hat die Wut auf die Vogelfreien? Antwort: Skorpion/Pluto "natürlicherweise", was soviel heißt wie: schimpansenmäßig.  Zu "pathologischer Wut" neigt  der nur natürliche, "schimpansische" Pluto, insofern er  ohne Menschenbewusstsein, und, was daraus folgt, ohne religiöse Begriffe vom Erleichternden und Erlösenden lebendig anwesender Gottheit abgeschnitten ist. 
Für diese bedeutet die Rede von  lebender Gottheit nur leere Worte. Das ist ein elender Komfort, der sich dann einstellt. Es wütet  plutonischer Frust über die "verantwortungslose"  Freiheit der "Geflügelten",  (Wassermann/Uranus als Menschen - Gesicht Gottes), sich über alles hinwegzusetzen, über alles außer das Neue. Es ist Pluto-Wut, welcher  "Freiheit" überall dort verhasst ist,  wo, vermeintlich,  allein das Opfern von Freiheit das Leben bewahrt.

Wer also sich traut, den Uranus zu leben, den Narren und Kinderfreund, auf den  wird der wütende Bully losgelassen, zum "Glück" heutzutage "nur" psychisch.
Wer sich den derzeit konstellierten, unbewussten Inhalten,  nicht in einem Gipfelereignis (Rausch) verbunden,  in  freier Vielfalt hingeben kann, sondern eingebaut in die neurotischen Zwänge des Zeitgeistes um des Überlebens Willen ein ungeliebtes Dasein führt, bei dem fließt

"aus unbewusste(n) Inhalte(n) ...  deren oft beträchtliche Energie auf normalerweise wenig betonte, bewusste Inhalte ab und erhöht deren Intensität zu pathologischen Graden." C.G.JUNG, (s. letzter Blog)

Es ist ja jede Position zu einer anderen das Gegenstück, und in jeder Wut steckt auch ein Stück legitimer Grenzverletzung. Sie ist aber immer schrecklich.

Wo aber in diesen Tagen "die Konstellation",  unerwartet zur Begegnung wird, für die das spontane Herz "Begriffe" findet, wo die Konstellation, das Zusammengebracht-Sein, begrüßt, und spontan gefeiert wird, als unerwarteten, glücklichen Anbruch und Neubeginn von Freiheit,  als Beginn eines "Bäume"- Pflanzens in einem gemeinsamen seelischen Garten, einem zum - Ganzen -  gefügten - Sein unter Verzicht auf Illegitimität: wo für dieses die Seele offen ist, da geschehen gerade Wunder.


Der göttliche Moment ...
"Dem Menschen, insofern er nicht bloß Subjekt des Erkennens und Handelns ist, sondern lebendige Wesenheit, offenbart sich nicht bloß das Wirkliche als Wirklichkeit überhaupt, sondern noch etwas, das darüber ist, eine höhere Wirklichkeit. Die erhabenen Augenblicke solcher Offenbarung sind es, die Hölderlins ganzes Nachdenken fordern. Das Erstaunen über das, was er erlebt hat, macht ihn zum Philosophen. Das Zentrum, um das all sein Denken kreist, ist der " göttliche Moment", ein Sonnenaufgang des Daseins, eine heilige Stille des Menschen und der Welt in der alles Seiende erhöht, geheiligt, von Seligkeit durchleuchtet dasteht. Und was er durch seine begrifflichen Erörterungen klären will, ist nichts anderes als die Erfahrung von einem natürlichen Einklang zwischen Mensch und Welt, der den "göttlichen Moment" mit Notwendigkeit herbeiführen muss."

Walter F. Otto, Der Ursprung von Mythos und Kultus in: "Die Gestalt und das Sein",   Darmstadt 1955,  S. 236.


Gespeichert: 28.6.2010, UTC, 14:23 und 16:58 , gepostet: UTC 17:56

Donnerstag, 20. Mai 2010

Angela lässt schießen


19. 5. 2010, MEZ 0:00 Berlin, Verbot von „naked shorts“ und CDS auf europäische Staatsanleihen und einige Banken

Dieses Horoskop mit Pluto exakt auf dem Aszendenten und das zeitlich parallele Verbot „ungedeckter Leerverkäufe“ und von Kreditausfallversicherungen (CDS) auf Staatsanleihen und ausgewählte Banken  seitens der deutschen Börsenaufsicht Baffin ist ein astrologisches Lehrstück. Wie lautete die Frage zum Dezember 2008 als Pluto zum ersten Mal ins Territorium des Steinbock einwanderte, wessen  noch nie ein Mensch vorher Zeuge war?
Was bedeutet Pluto im Steinbock ???
Am 25.11.2008 notierte Mundanomaniac  in „Zeit für Gewinne“ seine Sicht:
Pluto, der Bogen, ist nun noch heute und morgen im Schützen bereit für die Pfeile der Versöhnung, dann 248 Jahre nicht mehr. Der Bogen wandert zum Vater. Hier geht es um die Pfeile von Bestimmung, Maß  und Gericht.
Die Tiefenebenen des Unbewussten betrachtet,  wandert Pluto, unser aller Gott und Archetyp des Zeitanteils der Gestorbenen und Ungeborenen an der Gegenwart, und mit ihm unser  Opferinstinkt, heim in die strengere Welt des Vaters.

Wenn die Deutung des Pluto/Skorpions als „Bogen“, von dem die treffenden Pfeile des Schützen abgeschossen werden, zutrifft, dann hätte die deutsche Regierung solch einen „väterlichen“ Pfeil losgelassen.
Und wenn man den treffenden Moment, 0:00 MEZ, Berlin, und sein Horoskop nur überfliegt, so fällt doch auf, dass der MC = „das Tor in die Zeit“ (Döbereiner) im Skorpion steht. Heißt also: „das Opfern“ = Skorpion tritt in diesem Moment aggressiv in Erscheinung = ASC.
Anders gesagt: MC = ASC.
Opfer aus Steinbock = in väterlicher Gestalt = Staat =
Saturn im achten Haus = als Opfer = für die Erhaltung der Art.

Und dieser Steinbock, diese Erscheinung staatlicher Setzung von Schranken  zeigt mit ihrer „Potenz“ Pluto dieses: sie zeigt in der Tiefe der Psyche, wo die Archetypen sprechen, die Wahrheit der uns eingeborene Schuld gegenüber den Seelen der Gestorbenen und der Ungeborenen.
Die Seelen des Menschen, ungeschaffen und unsterblich, regieren uns Tag und Nacht als Zeichen und Zeiten in den geordneten Ketten der Archetypen.
Der Tierkreis um die Kugel, das ist in meiner religiösen Wahrnehmung der „Ehering“ Gottes, dem wir im Opfer uns vermählen.
Sein Zeichen trägt Skorpion, seinen Bogen führt Pluto, der Verzicht.
Verzicht heißt die Tat, die aus einem Ganzen = Sonne = Lust = ein  Batzen Gold = einer Ladung Libido - einen Ring macht.
Einen Ring, die Paarungsform.
Pluto also bedeutet durch Verzicht einen Ring erhalten, der strukturell gleich mächtig, Sonne, Venus und Uranus entgegen tritt.
Nun fragt sich, war der deutsche Schritt ein Verzicht oder eine Nötigung zum Verzicht? Die Antwort gibt das Horoskop: der Standort des Dekrets, Saturn auf 28° Jungfrau richtet den Verzicht nicht auf die eigenen Reserven sondern auf die der anderen. Das achte Haus ist das zweite Haus der anderen.
Auf der Höhe des Geistes einigen sich die vier Elemente gern, während sie auf der mittleren Ebene der Seelen hin und hergezogen sind zwischen der Ruhe des Geistes und dem Streit  und Toben, welches die Elemente im unteren stofflichen Drittel der physischen Welt abliefern.
Pluto im Steinbock regt also mit seinem Verzichtsdiktat die Gereiztheit der Venus, der Sonne und des Uranus auf. Das betrifft in dieser Reihenfolge: die Halter der Reserven, mithin die Banken, die Investoren, sprich die Hedgefonds und die Freiheit der uneingeschränkten Erfahrung ganz allgemein. Alle drei Zeichen Stier, Löwe und Adler wehren sich dagegen, dass ihnen der Ring Gottes vom Skorpion durch die Nase gezogen wird und – müssen es doch erleiden – zu ihrer Rettung letztlich.
Das scheint mir der Grund, warum in Zürich, London und New York so entsetzt und empört aufgejault wurde und wird.
Der geistige Oberwolf der City,  der Adler des Liberalismus Ambrose Evans-Pritchard vom Londoner Telegraf hat ja grade die Reinheit seiner Instinkte deutlich markiert, als er am schon Montag, zwei Tage vor Merkels Diktat wütend aaaufschrie.
Was den punktgenauen Schuss der deutschen Regierung aber immer noch nicht erklärt. Haben die etwa einen persischen Astrologen, der erklärt hat: „Mittwoch um Mitternacht“? Oder ist es doch die geniale Instinktsicherheit in  denjenigen Menschen, die  ihrem Instinkt in unverkümmerter und geistvoller Weise folgen? Worin Frauen ja begabter sein sollen.
Das Horoskop der Kanzlerin zeigt sie selbst aufgeregt wie folgt:
17.7.1954, 17:57 MEZ, Hamburg
Angela Merkel
mit Transiten 19.5.2010, 0:00 MEZ, Berlin
  
Mein Lob der Angela Merkel steht ja unauslöschlich fest an verschiedenen Stellen im Mundanen Tagebuch. Und meine Hinweis auf ihren Instinkt wird von diesem Transit glatt bestätigt: erstes Haus: der Instinkt des Revierverletzers. Darin Mars, die Herausforderung ohne Rücksicht. Und dieses als Potenz des Schützen = des Versöhnenden.
Und wenn man von der Person der Physikerin auf dem Kanzlersessel absieht, was ist dann der Ort, EU/ Deutschland/Berlin, dass von  ihm aus „der Bogen“ den HALT – Pfeil abgeschossen hat?
Das ist doch bemerkenswert:
1.1.2010, 0:00 MEZ, Bayer. Oberland:
Das Geschäftsjahr
Äquinoctium, 20.3.2010, UTC 17:33, Bayer. Oberland
Das natürliche Jahr

Deutschland birgt in doppelter Weise – fürs Geschäftsjahr und fürs natürliche Jahr – den Ort des väterlichen Diktats, Saturn,  um Waage,  der harmonischen Proportionen Willen.
Nun zeigen diese beiden Horoskope auf  den Umkreis von München,  in Berlin ist der Saturn jeweils ein-zwei Grad im 12. Haus, oder, anders gesagt, ist der Saturn schon vier bis 8 Minuten vor 0:00 am ASC aufgestiegen. Aber, wie auch immer: der Pluto = Bogen = Ort um 0:00 MEZ vereinigte in einem fast exakten meridionalen  Streifen, der durchs bayerische Oberland geht, alle Breiten, vom Polarkreis bis zum Äquator. Und da wir Grund zur Ansicht haben, dass die Seelen sich kollektiv aggregieren und dass es darum etwas, wie die französische, die deutsche, die polnische;  die berliner, die bayerische, die hanseatische  usw. Seele gibt, dadurch gilt: die deutsche Seele beherbergt im kontinental - europäschen Bereich etwa vom 48. – 54. Breitengrad in diesem Jahr für die ganze Nordhalbkugel das Szepter des Saturn, und damit die Verantwortung für Bestimmung, Maß und Wort.
Der 19.5. 2010 0:00 MEZ, Berlin,  ist für meine Begriffe die Eröffnung eines Finanz-Krieges, der der angloamerikanischen Weltdominanz an den Finanz-Märkten die alleinige Dominanz bei der Bestimmung der Spielregeln  auf dem Weltmarkt streitig macht. Dieser Schritt weist über die unmittelbare technische Wirkung weit hinaus, weil er City und Wall Street die Dominanz des europäischen, des größten Marktes der Erde entgegen setzt. Die europäischen Großbanken alias Hedgefunds mit ihrem „oblatendünnen“ (AEP)  Eigenkapital stellen allerdings in den kommenden Erschütterungen die verletzlichste Flanke dar.
Zum Abschluß einige Stimmen:
Aus naked capitalism, 20.5.
Yves Smith
„Now why do the Germans in particular feel a tad nervous? Well, Germany, like the UK and Switzerland, has a banking system so large relative to its economy that it cannot credibly backstop it if it goes seriously off the rails. The problem is more acute in Germany because it does not control its own currency (as it cannot simply throw whatever it takes at the banks and if need be, “print” later; by contrast, the risk to the UK and Swiss banking system comes from its banks’ foreign currency exposures).”

Kommentarbeispiel aus naked capitalism
Right or wrong (and boy, do they have experience with wrong), the Germans have pretty much decided to no longer play along with Wall Street, the City, Zürich, etc. The results should be fascinating – personally, when the Masters of the Universe start boycotting Mercedes, Porsche, and BMW, we will know that the game is getting serious.

Aus dem USA-Bärenthread:
Anti Lemming: Derivate-Wahnsinn
Die Euro-Krise zeigt den Wahnsinn der Credit-Default-Swaps (CDS) auf zweierlei Weise:

1.
Nordeuropäische Banken sind beim Kauf von PIIGS-Staatsanleihen viel zu hohe Risiken eingegangen. Das konnten sie nur, weil sie sich mit den CDS (scheinbar) gegen den Ausfall dieser Staaten "versichern" konnten.
Daraus lernen wir: CDS sind schädlich, weil sie natürliche Risikoaversion unterlaufen.

2.
Hedgefonds nutzen CDS, um hemmungslos auf den Bankrott der PIIGS zu spekulieren (ohne deren Staatsanleihen überhaupt zu besitzen). Die Wetten sind rein spekulativ und hoch gehebelt. Eine ganze Meute von Geiern sitzt dran. Das vorsätzlich losgetretene Preis-Momentum hat fatale Wirkungen, da es die Staaten in eine Abwärtsspirale aus immer höheren Zinsen und immer geringerer Kreditwürdigkeit stürzt.
Daraus lernen wir: CDS sind weiterhin schädlich, weil sie Hedgefonds ein Machtmittel in die Hand zu geben, "das Haus des Nachbarn anzuzünden" und an dem Brand auch noch dick zu verdienen. CDS sind, wie Buffett richtig anmerkte, "Massenvernichtungswaffen der Finanzindustrie".
19.05.10 18:18 Malko07:
In Frankreich lobt das Volk weit mehr die Angela wie ihre eigene Finanzministerin. Ob Angela in Frankreich kandidieren sollte?
 relaxed:... und die belgischen Reaktionen ...es scheint, dass "unser Angela" die Hoffungsträgerin der europäischen Bevölkerung geworden ist. ;-)) ... die Reaktionen in Frankreich und Belgien zeigen, dass 60 Jahre europäische Aussöhnungs- und Integrationspolitik bei der frankophonen europäischen Bevölkerung mehr positiven Effekt zeigen als bei deren lokalen Politikern. ;-))
Malko07: 
Wenn die deutschen Aktionen
keine Wirkung zeigen würden wäre die Finanzbranche nicht so erbost. Sie würde still in sich hinein lächeln. Sie wird aber immer wütender. Wieso?


Deutschland hat ein politisches Signal gesetzt dass es eine scharfe Regulierung der Finanzmärkte will. Bis dato gehörten sie eher zu den Bremser. Hätten sie in der Vergangenheit nicht gebremst wäre die Initiative des Europaparlaments bezüglich Hedgefonds schon längst gelaufen. Der Finanzbranche gefällt der Entwurf der Kommission wesentlich besser als derjenige des Parlaments. Jetzt wird befürchtet, dass sich die Position des Parlaments stärker durchsetzt. Das europäische Parlament ist radikaler als viele nationale Parlamente (es wäre der Genickschuss für Hedgefonds und andere Schlachter-Firmen). Es ist nicht so fest unter Parteikontrolle. Konnte man sehr gut bei den Datenschutzregulierungen mit den USA, dem Klebefleisch usw. sehen.


Es ist schon lächerlich wie die Finanzpresse die Propagandaschlacht fährt. Alle Zustimmungen von europäischen Regierungen werden unterschlagen und die Aussage von Lagarde so stark ausgeschlachtet dass Lagarde inzwischen in Frankreich unter Druck gerät.


Noch ist die Schlacht nicht geschlagen. Aber sie hat begonnen. Sollte die Politik sich stärker durchsetzen können wird die Endrunde bei der Reise nach Jerusalem eingeläutet - egal was die Charts dazu meinen. Sollte die Politik erst mal scheitern geht das Spiel weiter - egal was die Charts dazu meinen.

"I would that Obama and the Congress had half the courage of Merkel. And that commentators and the middle class would realize the sorry state that their economy is in, held hostage by a bunch of spoiled brats and well heeled thugs, and a government by and for the highest bidder.

"Gentlemen, I have had men watching you for a long time and I am convinced that you have used the funds of the Bank to speculate in the breadstuffs of the country. When you won, you divided the profits amongst yourselves, and when you lost, you charged it to the Bank... Beyond question this great and powerful institution has been actively engaged in attempting to influence the elections of the public officers by means of its money...

You tell me that if I take the deposits from the Bank and annul its charter, I shall ruin ten thousand families. That may be true, gentlemen, but that is your sin. Should I let you go on, you will ruin fifty thousand families, and that would be my sin. You are a den of vipers and thieves. I intend to rout you out, and by the grace of the Eternal God, I will rout you out."

Andrew Jackson on The Second Bank of the United States which was the Central Bank of his day.
A dangerously simplistic view? More like common sense, and the plain spoken truth, at last. You have been given a Republic, indeed, if you can keep it, if only for the honor of your fathers, and the sake of your children."
jessescrossroadscafe.blogspot.com/

Gespeichert 20.5.2010, UTC 17:56, gepostet: 18:33.



Freitag, 19. März 2010

Saturn zur Herbststunde am Frühlingstor

Äquinoctium
Tierkreis Nordhalbkugel, 20.3.2010, UTC 17:33


Es sind unsere Götter, die im Zeichen ihres Lichts am Himmel unsichtbar unter uns treten. Mit ihnen begegnen wir morgen unserem Jahresschicksal . Zweitausend und acht war ich schockiert von ihrem harten Gericht.  Zweitausend und neun erkannte ich die in ihrem Ausmaß außergewöhnlich  unerkannte Anwesenheit von Zukunft in der Welt.

Jetzt vor dem Bild von  2010/11 - wie beginnen?

Beginnen wir mit dem Ende?

Schon länger hat Mundanomaniac den sich im letzten Jahr  annähernden, nun in der Waage anwesenden Saturn begrübelt und bedacht. Saturn richtet also jetzt in der Waage. „Saturn“, was heißt das in der Waage? Das Gericht der Liebe? Die Liebe vor Gericht? Liebe am Ende?

Nein, die Liebe, wenn sie denn, ausgedrückt im Symbol der "Waage", (rauf und runter) Geschlechterliebe ist –  so ist sie es, die  durch Saturn, das väterliche Gericht walten lässt.

Denn Saturn regiert die väterlichen Dinge im Universum. Und Saturn ist von den Alten so überliefert:


Er ist
~

Weg


und er ist

+
Ziel








Fangen wir von hinten an: Saturn in der Waage, im Feld der Liebesgöttin. Eindeutig die Geschlechtsliebe hat die Psyche aus dem Universum der Möglichkeiten heraus gewählt, um dem Brand des Hungers, oder Widder, ein ebenbürtiges Komplement gegenüber zu stellen. Hunger und Geschlechtsbegierde zeigt das Arrangement der Psyche als Antwort auf die Frage: Was treibt die Archetypen der Person zur Paarung?

Der Horizont der Person beginnt am Morgen, steigt auf zum Mittag und ab zum Abend. Dann Nachthälfte, Dunkel.
Die helle Hälfte. Die Dunkle.
Und der Himmel wandert, und mit ihm das Licht, um den Tag.

Und dort oben als Lichter wandern die Richter und Götter und die Dichter und Könige. Und auf Erden sucht ein Menschengeschlecht die „goldenen“ Orte, an denen sich Spiegelscherben der Götter – jetzt und nahe - verkörpern. Lionel Feininger und seine Mitstreiter waren sich dieser seltsamen Scherbenartigkeit des Lichts bewusst oder ahnten ihre Bedeutung, welche, überall im Universum wiederkehrend,  im Kristallartigen von Schuppen,  in Federn und Insektenpanzern gesehen werden kann.

Oh wolle doch noch so mancher, in seiner Weise,  die heiligen Scherben erkennen, wenn auch mit   Demut angesichts der großen Gefahr, in allzu großer Nähe des Himmels – über zu schnappen – in allzu großer Entfernung von ihm aber stecken zu bleiben –
Tragisch beides. Tragisch, weil Bilderlos. Zu hell und zu dunkel, um die Details der weisen Mischung zu erkennen. Was aber, wenn nicht belebte Skizzen,  reisende Bilder, sind die Götter, deren Wärme, Klarheit, Dichte und Schönheit uns aufatmen lassen.
Jedes Jahr wieder.

Das Väterliche, Saturn, also 2010/11 in der Musterung der Welten der Geschlechterliebe. Daher empfiehlt sich etwa Platon's „Gelage“, der  geistvolle Kommentar eines Steinmetz zur Waagewelt des Schönen in und außerhalb von uns.
Waage ist die Landschaft Schönheit welche die besondere Liebe und Freude des plastischen Gottes am Menschen stets im Körper der Venus sichtbar macht. Vor ihrem Gericht erscheinen die Paare.
Von allen Liebenden in diesem neuen Jahr mustert Saturn in Sonderheit die Priester. Das sind jene in uns, und außer uns, die da handeln im Zeichen des Pluto:  das sind die, die im Verzicht sind   auf mehr als einen Ring um die Mitte . Die so verzichten, die schmieden den Ring, der den Kindern der Ewigkeit, den Toten und den Ungeborenen Einlass gewährt in unseren zeitlichen Tag.

Ziel und Gericht sind erreicht, wenn sie  i m L e b e n erreicht sind und nicht mit dem Tode. Womit wir beim gelebten Saturn wären. Saturn der Musterer in Arbeitsgemeinschaft mit Pluto dem Priester, das ist 2010/11. Priestergott Pluto von Skorpion ist der Sammler der Zeit und die Zeit ist eine unendliche Kette, von Tagen, von Jahren, von Generationen.
Sammler der Schwere ist Venus, Sammler der Zeit ist Pluto – Genuss und Verzicht halten einander die Mitte.
In uns führen der Kettenschmied Pluto und das Kettenglied Skorpion seit undenklichen Zeiten. Gemeinsam und in gleichem Recht wie die anderen elf Archetypen.  Und weil das so tief und unbewusst in uns geschieht, bleibt dem Bewusstsein nur die Dummheit des Halbwissens, das immer vermeint, das ganze Spiel zu kennen. So werden aus dem einem Teil notwendig falsche Schlüsse aufs Ganze gezogen. Daran arbeiten der Last-Esel der Weisheit und die Ameise der Wissenschaft. Und wenn ein  NILS BOHR kommt und ein HEISENBERG, dann wird der Ameise eselsmäßig wohl , denn  sie weiß, dass sie an der Paradoxie Gottes, des Geistes arbeitet, der auch Natur ist, wie Eva –  auch Mensch - ist.
Und wen soll das Opfer nähren? Kettenschmieder und Kettenschmiederinnen, die mit Verzicht nähren.

Ihre Kinder sind leiblich, seelisch und geistig: die Dichten, die Frommen, die Unermüdlichen, kurz die Liebenden, sie allein flechten die Ketten der Generationen.

Also, 2010/11 in Arbeitstakt, in Quadratresonanz mit Pluto:
Saturn in uns, das Väterliche, und Pluto der Herr der Ringe. Der eine ist am Mustern – ob wir gute Väter sind – der andere schaut nach der Krone der Liebe.
Ein peinliches Gericht für faule Väter.
.
Und Saturn am Himmel, das sei hier dazwischen geschoben, kommt – wenn die Erde ihn überholt– noch einmal zu einer letzten Musterung (für 29 Jahr) zurück an die Märkte der Welt. Noch einmal, parallel zu Sonne von  Widder bis Krebs: eine letzte Musterung des Zentralsymbols der Jungfrau, Merkurs, der Überparteilichkeit. Saturn spricht ein letztes Urteil über die Richter der Märkte.
Ein letztes Urteil in dieser Große Weltmusterung von 2007 – 2010 auf dem Feld der Ökonomie.
Ab Löwe im Hochsommer sind dann wieder die Väter und Priester der Geschlechterliebe dran, vom göttlichen Vater der Väter gemustert zu werden.

Schluss nun mit Saturn, dem väterlichen, kommen wir zu Jupiter, dem sohnhaften Gott, in uns und außer uns.

Seit Mitte Januar ist Jupiter, der Sohnhafte in die Fische eingewandert, also ins zwölfte (und erste) Haus des Tierkreises. Seitdem fällt das Jupiterlicht, das helle Licht der Anschaulichkeit das alle Konturen sichtbar werden lässt, weltweit auf alle unangenehmen Wahrheiten, die im Unsichtbaren, des zwölften Hauses/Zeichens, ein anderes Wort dafür: „Geheimnis“, versteckt sind. Versteckt vom Bewusstsein, das gelernt hat, die kleinen schmutzigen Geheimnisse, die ins Maßlose wachsen können, nicht wahrzunehmen.
Das gilt an allen Märkten auch am Liebesmarkt.

Ives Smith, die Autorin des blogs naked capitalism
zitiert nichts lieber als Upton Sinclair:
It is difficult to get a man to understand something when his salary depends upon his not understanding it.

Es ist schwierig einen Menschen zur Einsicht von etwas zu bringen, wenn sein Gehalt davon abhängt, dass er es nicht einsieht.

Durch das Äquinoctium ist dieser Jupiter in den Fischen quasi urkundlich: ein Jahr der Wahrheit, ein Jahr, wo die Wahrheit anschaulich wird. Kein Jahr, das den Dämonen der Hinterzimmer-Diplomatie in den großen und kleinen Dingen allzu gut gefallen wird.

Und, nochmal kurz zu Saturn/Pluto: alles, was Pluto ist, alles, was opfert, dem deshalb etwas von uns anvertraut wird, Leben, Rinder, Kinder: alles was Priester ist in welchem Auftrag auch immer, sollte nicht warten, die geheimen Konten im „Ausland“, seien sie pekuniär oder sexuell, um des ewigen Lebens Willen zu bekennen, auf dass ausgemistet werden kann.

"Wahrheit" heißt der Kulturboden.

Soviel nochmal zu Saturn, Jupiter, Pluto 2010/11.

Kommen wir zum Mars:
Mars ist der Kopf des Feldes, wo immer auch das Tour-Ritual auch begangen wird. Mars 2010/11 „steht“ sehr markant: zum einen beherrscht er die Bedingungen, unter denen Sonne, Venus und Merkur die Triebe schießen lassen und ihre Zeichen regieren. Zum anderen ist Mars Treiber – und – Verzehrer. Und, das ist das Markante: er „steht“ ganz am Anfang des Löwen. Das ist ein ganz neues, kräftiges Frühlings - Spiel des privaten Vermögens auf unserer Nordhalbkugel. Kein sorgloses Vergnügen für die venusischen Herden der Grasfresser, es erscheinen hungrige neue Spieler an den  Wasserlöchern …

Und nun ist zu sprechen von der großen, komplexen Baustelle, von der Brücken – Baustelle, in den Vorräumen der Zeit die dieses Jahr kennzeichnet, wo Saturn und Uranus wieder einmal zusammen regieren. Beide sind psychische Mächte, als lebendige Gottheit = Gestalt, und physische Natur als bestimmte Verfassungen in der Natur.

Saturn – Uranus, Väter haben Töchter, Narren haben Söhne, darin wurzeln alle Märchen. Und allein der einfältige Sohn des Narren findet den Weg zurück zur Unschuld der Liebe.
Dasselbe in anderer Betrachtung:
Im Geburtshoroskop dieses natürlichen Jahres (auf der Nordhalbkugel), in diesem Jahr also sind fünf Götter miteinander verbunden in: Fische, Widder, Waage und Steinbock, (somit zufällig in allen vier Elementen: Wasser, Feuer, Luft und Erde) … die vier Elemente in Resonanz, in einer Alchemie, die nicht jedes Jahr wächst.
Um von den „Göttern“ zu sprechen: es sind nämlich, gekennzeichnet orange: Uranus, blau: Saturn und türkis: Pluto sowie Sonne und Merkur, zum „Wunder“ einer Resonanz miteinander verbunden, einem Wunder, das archetypisch geeignet ist, zu lehren, wie man „über Wasser gehen“, wie man durch Wasser getrennten Ufer überbrücken kann.


Das Jahr als Jahr ist stets eine neue, noch unbekannte, erfahrungsgemäß so heilkräftige, wie schädliche, „Pflanze“. Und die Alchemie dieser Pflanze namens 2010 zu studieren, das, glaube ich, ist das Gottgefälligste, was mit diesem gegebenen Erdjahr der Mensch in seiner Mittellage zwischen Himmel und Hölle anfangen kann.
Noch eine Konstellation darf nicht vergessen werden: Mond in Quadrat zu Neptun. Das Wohnen „underwater“.
Die Wohnungsmarktkatastrophen in den USA und Spanien fallen in diesem Zusammenhang ein, auch fällt ein: das vermeintliche Wohnen dort, wo Neptuns zeitweise Besuche Auflösung, Bereinigung, Neuanfang versprechen. Und Neptun rückt natürlich in diesem Jahr mit seinen göttlichen Gastfreunden an: Jupiter und Uranus.
Und da haben wir dann Jupiter-Licht und die ganze „Brückenbau“- Anlage des Uranus/Saturn wie sie Mond im Stier, in der gesättigten Ruhe des Wohnens in der (Burg) Stadt aufstören in der überraschenden höheren Einsicht.
Soviel zum Gewächs Jahrgang 2010/11, wie es Mundanomaniac vorliegt.

Zu den Ereigniszeiten:

Wären wir eine Astrologische Zivilisation, so würde jeder sich auf seinen Ort das Jahreshoroskop, das Äquinoctium, errechnen oder ausdrucken und hätte damit ein ausreichendes Werkzeug, die göttlichen Resonanzen, zwischen Himmel und Hölle, wie sie um den Erdball wandern, wie sie eintreffen, verweilen, sich verabschieden – und, all die Früchte, mit welchen die menschliche Kultur, im Kollektiv und als Individuum darauf antwortet, oder zu antworten versäumt, all das hätte einen Platz im der Musterung beiwohnenden menschlichen Bewusstsein, das in nie vorher erlebter Weise, im Vertrauen auf unbewusst gegebene neue Ansätze, schöpferisch dem zuschauen würde, was sich fügt.
So, wie Mundanomaniac und sein Esel hier im Bayerischen Oberland/Mitteleuropa zum Beispiel, hier beginnt der Frühling gleich mit dem Herbst: Aszendent Waage.


20.3.2010, UTC 17:32 Bayerisches Oberland

Hier ist das extrem Zufällige zu bemerken, dass der Jahresanfang am 1.1.2010 die gleiche Saturnstellung aufweist, wie der am 20. 3 2010.
Das gibt es nur in Europa in diesem Jahr. Anders gesagt: da das Zeichen Waage den Universal- Aszendenten der Neujahrs-Zeit-Welle von der Datumsgrenze bis zur Datumsgrenze beherbergt, darum bildet der Weltteil (auf der jeweiligen Halbkugel), dem im Frühligs-Jahresbeginn zur Tagundnachtgleiche das Zeichen Waage zufällt, gewissermaßen einen Focus des Weltjahres.
So also ruhen die Augen der Welt im besonderen auf Deutschland, als der Mitte dieses Weltteils gerichtet. Meine Heimat, das bayerische Oberland hat zu beiden Jahresbeginnen den Saturn auf dem Aszendenten. Unglaublich fast.
War es deshalb, dass das Kloster Ettal zur Weltnachricht wurde?
Da drängt sich im oben beschriebenen Sinne plötzlich das ganz oben im Tal verborgene Ettal auf, dieses Klosterinternat der aller feinsten Reputation. Griechisch wird dort gelehrt, abendländische Tradition in Essenz, eine Pflanzstätte.
Der Zufall will es - Turnus alle zehn Jahre - dass dieses Jahr wieder ein Passionsjahr in Oberammergau ist. Oberammergau, Nachbarort von Ettal. Sollte, so fragt sich, die Resonanz Christi und seiner Mutter in diesem Passionsort das allzu menschliche menschlicher hat bleiben lassen als die verschämt versteckte Menschlichkeit der Männerveranstaltung weiter oben im Tal in klösterlicher Zucht in der Resonanz des heiligen Benedikt? Wird Oberammergau dieses Jahr frei von Missbräuchen über die Runde kommen. Ich glaube daran, als Matrose am Gebürg.
Meine deutschen Landsleute jedoch werden insgesamt sich dieses Jahr über wundern, dass sie in der Welt - Diskussion der Weltkrise plötzlich hin- und her gelobt und getadelt werden, mit ihrer unfairen Tüchtigkeit und ihrer unglaublichen Harmlosigkeit, gegenüber den Adlern und Geiern über der Wall Street.

Zusatz:
 20.3.2010, UTC 17:33, London
20.3.2010, UTC 17:33 New York


20.3.2010, UTC 17:33, Peking


20.3.2010, UTC 17:33, Tokyo




Gespeichert: 19.3.2010, UTC 14:o6, gepostet: 15:19, und 16:44.