Posts mit dem Label Sonne werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Sonne werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 28. August 2016

Zur Kräftigung der "Erde" - Sonne am Königstag der Königskonjunktion im Erdelement

  Materialien zur Spiegelung von Psyche in Physis
zwischen Himmel und Erde bezeichnet durch die sechs oberen und die sechs unteren Tierkreiszeichen

anlässlich des heutigen Sonne - Transit über Vater  Saturn und Sohn Jupiter in der Königskonjunktion von 1802  der sammelnden  Erde soll diese Besonderheit des Jahres hier  gewürdigt sein. Im Zeichen Steinbock - dem Reich des Saturn - ist das Paradox gefasst, dass Erde als Geist nichtzeitlich anwesend ist. Im Zeichen Schütze - dem Reich des Jupiter - ist das Paradox gefasst dass im spiegelnden Pfeil eines Moments zwei ganze Lebenskreise getroffen sind - denn Jupiter ist ein Füger von Bräutigam und Braut.
 Und  Sonne trägt mit sich das permanente Zentum des königlich Schenkenden durch alle 12 Hauser des Jahres. So vereint sie heute ihr - unser - Königslichtlicht auf 5,1° der Jungfrau im Spiegel der 24,9°  der Waage des Osiris auf der die Göttin Ma'at die Gerechtigkeit ( des Teilens) bemisst. ( Die von der griechischen Astrognosie im zweiten Jahrhundert c.Chr, in den Tierkreis eingefügt wurde.)


"Rücksichtslos wird von einem anderen Planeten aus festgestellt, daß der König altert, noch bevor dieser es wahrhaben will: Obervorstellungen, die sogenannten Dominanten, verändern sich, und die Veränderung, welche, wie gesagt, dem Bewußtsein oft verborgen bleibt, spiegelt sich nur in den Träumen." JUNG, GSW 14/II, S. 119


"Die indische Introspektion hat diesen psychologischen Sachverhalt (s.o.) schon früh erkannt und darum das Subjekt des Erkennens mit dem Subjekt der Existenz überhaupt in eines gesetzt. Gemäß der vorzugsweise introvertierten Haltung des indischen Denkens hat das Objekt sogar das Attribut absoluter Wirklichkeit verloren und ist öfters zum bloßen Schein geworden. Die griechisch-westliche Geisteshaltung konnte sich von der Überzeugung der absoluten Weltexistenz nicht befreien. Dies geschah aber auf Kosten der kosmischen Bedeutung des Selbst. Es fällt auch heute noch dem westlichen Menschen schwer, die psychologische Notwendigkeit eines transzendenten Subjekts des Erkennens als eines Gegenpoles des empirischen Universums einzusehen, obschon die Annahme der Existenz eines der Welt gegenübergestellten Selbst, zum mindesten als eines Spiegelungspunktes logisch unerläßlich ist. Ungeachtet der abweisenden oder bedingt zustimmenden Haltung jeweiliger Philosophie besteht aber in unserer unbewußten Psyche die kompensierende Tendenz, ein Symbol des Selbst in seiner kosmischen Bedeutung herzustellen. Diese Bemühungen erfolgen in den archetypischen Formen des Heldenmythus, wie man sozusagen bei jedem Individuationsprozeß leicht beobachten kann." (JUNG GSW. IX /185, f.)

"Der Alchemist erlebte die Anthroposgestalt in einer Form, die mit neuer Lebendigkeit, Frische und Unmittelbarkeit geladen war, was sich im enthusiastischen Ton der Texte wiederspiegelt. Bei der Sachlage ist es daher begreiflich daß auch jede Einzelheit des urmenschlichen Dramas in einem ganz neuen Sinne realisiert wurde."  JUNG, (p.47)

Anmerkung mundabnomaniac zu Alchemisten:

der adept der Alchemie, als laborierender "Philosoph" wo er  mit einem Werkzeug bezeichnet sein wollte,
erschiene im Zeichen  des Trichters als Einsammler des Zerstreuten
und dessen Vereiniger  in der Tülle -  der Person - symbolisiert im Stein (bock) der Weisen

… und der unwillkürlich ins Drama hineingezogene Adept empfand die Notwendigkeit, diesem ("Löwen") die Tatzen abzuhauen, wenn nicht zwei Löwen sich gegenseitig auffraßen. Wie der Drache seine eigenen Flügel  fraß (alas suas comedens), so verzehrte auch der Adler seine Federn. In diesen grotesken Bildern spiegelt sich der Konflikt der Gegensätze, in die der Adept durch seine forschende Neugier hineingeraten ist. Der Anfang seines Weges war eine Katabasis (descenso ad inferos), wie sie DANTE erlebte, aber im Unterschied zu diesem wird beim Adepten die Seele nicht nur beeindruckt, sondern recht eigentlich alteriert. JUNG

11 Als ich ein Kind war,
redete ich wie ein Kind,
dachte wie ein Kind
und urteilte wie ein Kind.
Als ich ein Mann wurde,
legte ich ab, was Kind an mir war.
12  Jetzt schauen wir in einen Spiegel
und sehen nur rätselhafte Umrisse,
dann aber schauen wir von Angesicht zu Angesicht .
Jetzt erkenne ich unvollkommen,
dann aber werde ich durch und durch erkennen,
so wie ich auch durch und durch erkannt worden bin.
13 Für jetzt bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei;
Doch am größten unter ihnen ist die Liebe.

St. Paulus


"Spiegel" in  PAULI / JUNG, Briefwechsel des Psychologen mit dem Physiker

  Pauli: ...Traum II  mit der Croquet-Kugel, die den Spiegel zertrümmert. Der Spiegel ist, glaube ich, nicht nur der Intellekt, sondern das Bewußtsein überhaupt.

108 f.) Pauli, (Traum) Mein erster Physiklehrer erscheint mir und sagt:“Die Änderung der Aufspaltung des Grundzustandes des H-Atoms ist fundamental. In einer Metallplatte sind eherne Töne eingraviert.“Dann fahre ich nach Göttingen. ( Die „ Aufspaltung“ besteht, wie der folgende Traum zeigte, aus einer Art von Spiegelung. In anderen Träumen heißt es statt „Aufspaltung“ auch „Isotopentrennung“ und statt Spiegelung „Ausfallen des schwereren Isotops“.)

148)  Pauli:  Kleeblatt-Gestalt als unteres Spiegelbild der „drei Päpste“ von früheren Traum. (20.7.1948)

158) Pauli: In Wahrheit dürfte aber Physis und Psyche zwei Aspekte eines und desselben abstrakten Sachverhaltes sein. Deshalb bietet sich zur bildlichen Darstellung der psycho-physischen Beziehung ein Spiegelungsprinzip in natürlicher Weise dar.

159) Pauli: Man war gewohnt, daß die Naturgesetze eine exakte Symmetrie zeigen in bezug auf
a) Links-Rechts-Vertauschung=Raumspiegelung (oft mit P bezeichnet, abgekürzt von „parity“)
b) Änderung des Vorzeichens der elektrischen Ladung (positive wird mit negativer vertauscht        
     Ladungskonjugation C von „charge“).
c) Umkehr der Zeit, ohne Änderung des Vorzeichens der Ladung (mit T bezeichnet).
Yang und Lee haben 1956 darauf hingewiesen, dass für das Vorhandensein dieser 3 Symmetrien einzeln gerade bei den sogenannten schwachen Wechselwirkungen, welche die Betaradioaktivität (spontane Elektronenemossionen aus Kernen, kommt mit beiden Vorzeichen C+  c – vor) und die Reaktionen des Neutrino bestimmen, ungenügend empirische Evidenz vorhanden ist. Sie gaben ferner Experimente an, die zur Prüfung dieser Symmetrie geeignet sind.[...] kein theoretischer Grund zu sehen .., warum gerade die schwachen Wechselwirkungen eine geringere Symmtrie ausweisen sollten.

162) Pauli: ... starker Schock durch die neuen Experimente über Verletzung der Spiegelsymmetrie

...Perseus hat ja seine Heldentat der Enthauptung der Medusa mit einem Spiegel vollführt...

Um die Sprache des ... Traumes zu verstehen, könnte man annehmen, daß allgemein alle multiplen Erscheinungsweisen eines Archetypus sehr wohl als „Reflexe“ sich bezeichnen lassen, während dieser selbst als unsichtbarer Spiegler im Hintergrund bleibt; weshalb er auch von der Rationalistisch-naturwissenschaftlich-konventionellen Kollektivmeinung als nicht-existent angesehen wird, während dagegen „die Dunkle“ um ihn weiß.

163) ...die Beziehung von Physik und Psychologie ist bei mir selbst die einer Spiegelung, das Erscheinen des Psychologen im Traum daher das Werk des „Direktors Spiegler“, der unsichtbar im Hintergrund bleibt.
Am Ende des Traumes ist eine gewisse Dissoziation meiner Geistigkeit dargestellt, in ein engeres Ich, das Physik kann, aber die archetypischen Hintergründe ... in dieser eingetretenen Situation ungenügend realisiert und in eine zweite Phantasiefigur eines Psychologen, der charakteristischer Weise nichts von Physik weiß. Offenbar will <<der Spiegler >> beide zusammenbringen ...
Wenn ich nun heute nochmals die Situation in der Physik im Zusammenhang mit diesen Manifestationen des Unbewußten betrachte, so fällt mir auf, daß die mehr in die Tiefe gehenden Phänomene keine Partial-spiegelungen mehr zulassen, während die Spiegelsymmetrie dann wieder hergestellt ist, wenn man genügend viele, das Phänomen charakterisierende Variable dabei mit berücksicht (wie z.B. beim „CPT-Theorem“ Rechts-Links, Ladungsvorzeichen, Zeitrichtung). Die parapsychologischen Phänomene gehen noch mehr in die Tiefe, dann muß man auch die Psyche mitberücksichtigen, um die volle Symmetrie des Phänomens zu sehen. Bei dem dem Licht entgegenwachsenden Pilz Phycomyces handelt es sich um ein „pattern“, dessen chemischer Aspekt in einem komplizierten Zusammenspiel verschiedener Enzyme besteht, das aber m.E. eben qua Zusammenspiel sich vom Archetypus einer Phycomedes-Kollektivpsyche prinzipiell nicht unterscheiden läßt.
Für den Instinkt der „Dunklen“ scheint zwischen Spiegelsymmetrien beim radioaktiven Betazerfall und multiplen Erscheinungen eines Archetypus kein wesentlicher Unterschied zu bestehen. Die letzteren sind für sie nur „Reflexe“ des „Einen unsichtbaren“ oder „unus mundus“, der dann auch für die Symmetrien dieser Reflexe verantwortlich wäre. In diesem Zusammenhang ist es auch wichtig, daß meine Traumsprache „radioaktiv“ immer synonym mit numinos oder mit synchronistisch verwendet, es ist jedenfalls etwas, das sich ausbreitet. Das Numinosum des Archetypus ist ja die Ursache der Angst des Ichbewußtseins, die eine Angst um seine Integrität ist.
Die Frage: „wie tief oder weit muß man gehen, um zur vollen Symmetrie zu kommen?“, scheint so letzten Endes wieder – in Ihrer Terminologie – zum Problem der Abtrennung des Selbst vom Ich zu führen.

165 Jung: Das Selbst  ist heutzutage in Folge der allgemeinen Desorientierung, der politischen Weltspaltung und der entsprechenden individuellen Separation von Bewußtsein und Unbewußtem in archetypischer Form (d.h. im Unbewußten) allgemein konstelliert, welche Tatsache mir bei meinen Patienten immer wieder begegnet ist. Da ich nun aus Erfahrung weiß, dass ein konstellierter, d.h. aktivierter Archetypus zwar nicht die Ursache, wohl aber eine Bedingung synchronistischer Phänomene ist, so zog ich den Schluß, daß eigentlich heutzutage Ereignisse, die dem Archetypus als eine Art von Spiegelung entsprechen, erwartet werden müßten.
...                                                
Es scheint mir nun, daß das physikalische Problem der Symmetrie bzw. Asymmetrie, das so merkwürdig mit meiner Präokkupation coincidiert, etwas Analoges und Paralleles wäre. Abgesehen von dem Spiegelungscharakter des Phänomens weisen die Aussagen des Unbewußten (repräsentiert durch Ufolegende, Traum und Bilder) auf eine „leichte Linkshändigkeit Gottes“, also auf ein statistisches Überwiegen der Linksrichtung, d.h. auf ein Praevalieren des Unbewußten hin, ausgedrückt durch „Gottesaugen“, „superiore Intelligente Wesen“, Rettungs-  bzw.  Heilandsabsichten der „höheren Welten“ und dergl. hin. Diese Symbole repräsentieren das Unbewußte und bekunden dessen Überlegenheit. Dies entspricht der Zeitlage, indem das gegenwärtige Bewußtsein sich in einem vorderhand unlösbaren Dilemma befindet und daher dem Unbewußten insofern die stärkere Position zukommt, als es das erlösende Dritte wenigstens potentiell besitzt. Das Dritte ist ein Archetypus, der die Vereinigung resp. Überwindung der Gegensätze ermöglichen könnte. Die Ufolegende läßt deutlich erkennen, daß das latente Symbol versucht, das kollektive Bewußtsein über das Niveau des Gegensatzkonfliktes in eine noch unbekannte Späre, in eine Art von Weltganzem und Selbstwerden (Individuation) hinaufzuheben. Dadurch sollen die Spiegelungseffekte, die uns verblenden, aufgehoben  und die Gegensätze der zwei Seinsaspekte depotenziert werden und zwar durch ein Drittes „Asymmetrisches“, das eine Richtung bevorzugt, nämlich laut Legende, die Richtung zu höherer Bewußtseinsdifferenzierung im Gegensatz zum Gleichgewicht von bewußt-unbewußt. Das µ Meson entspräche also dem Archetypus, der für diese psychische Operation verantwortlich ist. Die Raumspiegelung entspricht dem psychologischen Gegensatz („Rechts“ und „Links“ im politischen Sinne, bewußt und unbewußt im psychologischen etc.)
T, Umkehr der Zeit, entspricht der Zukunftsrichtung des Bewußtseins und der Vergangenheitsrichtung des Unbewußten.
Daß es gerade die schwachen Wechselwirkungen sind, die Assymmetrie aufweisen, bildet eine nahezu komische Parallele zu der Tatsache, daß es gerade die infinitesimalen, psychologischen Faktoren sind, welche von Allen übersehen, die Fundamente unserer Welt erschüttern. Die „chinesische Revolution“ kommt sozusagen von den Antipoden, d.h. vom Unbewußten, ein symbolischer esprit d'‘escalier der Weltgeschichte! Ihr Traum von der "Chinesin" scheint dies antizipiert zu haben, d.h. ihre Anima hatte bereits Witterung von der Assymmetrie.
In Ihrem Traum vom 27.XI.1954 nehmen Sie die Depotenzierung der Spiegelung d.h. der Gegensätze voraus. Sie wissen nun das, was allen Anderen ein Geheimnis ist, nämlich daß sich im Unbewußten das Dritte vorbereitet und bereits die Spannungsenergie der Gegensätze aufzuheben beginnt; d.h. die Illusion, daß die Gegensätze wirklich Gegenstände seien, schwindet, damit auch die Axiomatik der Symmetrie. Dieser Vorgang ist typisch „östlich“, denn die Lehre von Mukti (Befreiung) und Tao bedeutet die Überwindung der gegenständlichen Gegensätze (Samsara) und die Einsicht in die Illusion (Maya) der Welt.
Ihre Assoziation des psychophysischen Problems liegt auf der richtigen Linie als ein weiterer Gegensatz (Psyche und Körper), der zugunsten eines Dritten suspendiert bzw. entkräftet wird.

„Spiegler“ ist ein dominierender Archetypus, der Erzeuger der Spiegelung, der Punkt, in dem sich zwei Seiten spiegeln, eine kleinste Größe. Hier kommt im Traum der Psycholog hinein als (symmetrischer) Vertreter der psychischen Seite, d.h. hier weist das Unbewußte auf einen psychischen Aspekt des Kleinsten hin, vermutlich auf das Selbst, das im psychischen Bereich das Größte darstellt.
In der Welt der µ Mesonen, d.h. des Allerkleinsten, scheint die Spiegelung zu Ende zu kommen, denn man hat es diesmal mit dem „Spiegler“ selbst zu tun, nämlich mit dem psychoiden Archetypus, wo „psychisch“ und „stofflich“ als Attribute nicht mehr verwendbar sind, oder wo die Gegensatzkategorie obsolet wird und jedes Ereignis nur noch asymmetrisch sein kann, denn ein Ereignis kann jeweils nur dieses oder jenes sein, wenn es aus einem ununterscheidbar Einen hervorgeht. Das µ Meson ist natürlich eine Approximation an das kleinste Eine.
Die Ufolegende kommt zu dem Schluß, daß das „Selbst“ der „Spiegler“ ist. Die Symbolik charakterisiert es als mathematischen Punkt und Einheit einerseits, anderseits durch den Kreis als Allheit, d.h. unendliche Vielheit, personifiziert als Anthropos, Gott, und Menschheit, (Hieranyagarbha = a conglomerate soul). Ewig und zeitlich, seiend und nichtseiend, verschwindend und auferstehend usw.

183) Pauli: Nun ist die Verdoppelung eines psychischen Inhaltes bei einem Bewußtwerden desselben  ein Motiv, das in der Psychologie wohlbekannt ist. Es wird dadurch erklärt, daß der neue Bewußtseinsinhalt ein von ihm verschiedenes Spiegelbild im Unbewußten aufweist. Im Mythos findet sich dieses Motiv ebenfalls seht typisch wieder als Sage von zwei Brüdern, von denen der eine unsterblich (geistig) ist, während der andere nur sterblich (materiell) und an das Erdenleben verhaftet ist.






Murnau den 28.8.2016, auch im Gedenken an den großen Vorleber der Individuation der heute Geburtstag hat: Johann Wolfgang

28. 8. 1749, "Mit dem Glockenschlag 12 Uhr" (Dichtung und Wahrheit)
zu Frankfurt am Main

In Murnau geschrieben UTC 12:46, gepostet UTC 14:04.

Mittwoch, 6. November 2013

Quadratur des Kreises - heute zu feiern wie jedes Jahr einmal+ dreimal



Kommt mir Keppler in den Sinn von dessen Theologie Pauli berichtet.
Bei ihm erklärt die christliche Formel der trinitas (der 3-heit): Gott -Vater- , Gott-Sohn und heiliger Geist -  genugsam den innersten Kern des Geheimnisses, dass nämlich

Mittelpunkt = Gott
Umkreis = Sohn
das Dazwischen = das die Wege des Heiligen Geistes
als Unterwegssein zwischen Gott und Sohn
und umgekehrt
sich in den Flügeln der Engel
darstellt

Pauli kann sich nicht genug wundern, dass die 4 für Keppler quasi "nicht existiert." Die 4, die doch seit Alters her als Zahl den Einheit in der Vollständigkeit:  "4 Himmelsrichtungen", 4 Tagesviertel, 4 Herzkammern ... gegolten hat.

Die 4 nun, Keppler weitergedacht, entsteht aus der kepplerschen 3, wenn das magische Werk des Mittelalters: die Quadratur des Kreises ins Auge gefasst wird. 
Wenn man die Formel des Saturn =  "die vier Ecken Gottes" in die Formel des Jupiter, die 3 = den Kreis einsetzt, dann entstehen ganz zwanglos die zwei Versionen: das Quadrat innen und das Quadrat außen.


Quadrat innen

in das 



 Quadrat außen

Und es leuchtet ein, dass vom Kreis - der vollkommenen Entfernung und Bezogenheit zu Gott im Zentrun -  aus gesehen das "Quadrat Innen"  vier Viertel - Einbußen anzeigt während das "Quadrat Außen" vier Viertel Gewinne über den Kreis hinaus unzeigen.

Heute nun, am Tag, wo

und






 Sonne im Zeichen der Zahl 10 und Saturn im Zeichen der 4 ihr Licht vereinen, will sagen: wo im Jahr ihr "Abstand" am kürzesten ist, oder wo der Spielraum der Sonne  oder der des Kreises wegen der begrenzenden Ecken oder Tangenten am engsten ist,  da klingen die zehntausend Sonne-Saturn Geschichten mit, die manchmal unser Schicksal orchestrieren und die immer mit Leben, Ecke, Enge, Höhe "gespielt werden" wollen.

Wie auch immer, Gott und Sohn und die Geister, dieses Dreiergeschehen begleitet die Menschen-Stämme seit undenklichen Zeiten automatisch , wie die Menschenseele automatisch fromm ist.
Das Hinzutreten der 4 nun, der "Ecken Gottes" wie gesagt, rückt nun das automatische Fließen des Kreises in die Nähe des Bewußtseins, welches sich als Ergebnis von Brüchen mit den Brüchen und ihren Heilungen zu beschäftigen hat.

Viermal Verlust und viermal Surplus - wofür ist der Einzelne "besetzt"? Und was fängt der Einzelne dann damit an? Worauf verzichtet er zu seinem und der anderen großen Segen und was im anderen Fall, außer seiner selbst, fördert er mit seinem Überfluss?

In allen Welten, so zeigt es die astrologische Ordnung,  ist in Analogie zum  kosmischen Sternendorf mit seiner kernstrahlenden  Mitte die Analogie in allen Lebewesen das Herz, als ebenso sich verschenkende Gottheit im Fleisch und um die Mitte fließt physisch und psychisch der mäandrierende Strom des Lebens zwischen den männlichen 6 "Ecken" in der Außen und den weiblichen 6 "Ecken" in der inneren Welt.

Und das Horoskop, das jedem Individuum einen Kreis schenkt, in dem es und es allein  zu Hause ist,
es entspricht in seiner Kreisform den Augen Gottes, die uns als Blumen anschauen mit ihrer Mitte, die stets vom saftigen Stengel des Lebens getragen wird.

Sonne / Saturn, die maßgebende Vereinigung von Spiel und Ordnung, empfiehlt sich bis zur nächsten ihrer Vereinigungen im nächsten November im Zeichen des zwischen innen und außen gespaltenen Bewusstseins.

"Wenn der Mensch nun aber die Gegensätze in sich geeint hat, so steht seiner Erkenntnis nichts mehr im Wege, den einen Aspekt der Welt, wie den anderen objektiv zu sehen. Die innere spychische Spaltung wird ersetzt durch ein gespaltenes Weltbild und zwar unvermeidlicherweise, denn ohne diese Diskrimination wäre bewusste Erkenntnis unmöglich. Es ist in Wirklichkeit keine gespaltene Welt, denn dem geeinten Menschen steht ein "unus mundus" gegenüber. Er muss diese eine Welt spalten, um sie erkennen zu können, ohne dabei zu vergessen, dass das, was er spaltet immer die eine Welt ist und dass die Spaltung ein Präjudiz des Bewusstseins ist."
C.G.Jung in einem Brief vom Dezember 1956 an W. Pauli.

Geschrieben und gepostet: UTC 18:03.





Donnerstag, 9. Dezember 2010

Halleluja - Willkommen zur Hochzeit

Der tägliche Blick auf Mundanomaniacs Wochenkarte zeigt am Donnerstag:
Zum ganzen Chaos dieses Tages kommt hinzu, dass Sonne heute durch die Resonanz der blauen Venus wandert.
Was das bedeutet?
Der Blick auf Detail der  Wochenkarte zeigt es zumindest.




9.12.2010

Und was ist diese blaue Venus nun? Und was teilt sie mit der Sonne heute?

Blaue Venus ist kein Standort von heute sondern vom 31.12.1980. Ihren damaligen Standort, besser: Lagerort am Himmel bei der Königskonjunktion im Luftelement auf 17° Schütze hat Venus gleichsam „blau" geladen,  einen kühlen "Hot Spot".
Sie hat es, so meine symbolische Anschauung,  wie ein radioaktives Partikel,  einen Ort im Tierkreis kontaminiert  für sieben, acht Jahrhunderte. Sie hat es, als eines der viermal zehn Kronjuwelen der  Himmels-Kronen der vier Elemente und ihrer Reiche. So warten die 40 bestimmten  Tierkreisgrade auf die Konstellationen der Jahrhunderte und wenn ein Planet oder unser Heimatstern Sonne darüber wandern, so werden sie mit der jeweiligen „Frequenz“ dieser Hot Spots aufgeladen - und so ihre Spiegelungen an unseren inneren Himmeln.

Was also sind die Kronjuwelen am Himmel? Es sind 40 kreuzweise „strahlende“ Grade im Tierkreis von 360 Grad.

Ihr unsichtbares „Licht“ ist genauso nur mit dem Werkzeug des menschlichen Geistes von Astrologen „sichtbar“ zu machen, wie Quanten und Photonen von Physikern.

Nur im Rückschluss können Menschen den gespiegelten INNEREN Himmel  anschauen, indem sie den Himmel der äußeren kosmischen Heimat verfolgen, wenn sie sich in der physikalisch- mathematisch- symbolischen Betrachtung ihrer Heimat im All üben.

Im All?

Was glaubt ihr, wie viel Leere ist um Vater Sonne, Mutter Erde  mit Mond und die Planeten-Geschwister,  um diese winzige kosmische Zelle in der relativen Leere des All?
Fünf Tennisbälle – verteilt über den amerikanischen Kontinent – so weit entfernt sind die nächsten Sternennachbarn.

So begreife und begrüße, so betrachte der Mensch den äußeren und inneren Himmel und besinne sich  seiner Lichter, Zeichen und Zeiten.

Das Kreuz auf dem Kirchturm  steht für die Kreuzungen der vier Elemente in den "zehntausend" Verbindungen.
Die vier strahlenden Kronjuwelen am Himmel aber sind die Königskonjunktionen der vier Elemente, die sich je einmal in sieben, achthundert Jahren ereignen.
Ihren roten, oliven, blauen und grünen Abdrücke für Feuer, Erde, Luft und Wasser hinterlassen diese Götterversammlungen, wie Abdrücke im Gras nach dem Lagern; strahlende Abdrücke, strahlend für eben solche sieben- achthundert Jahre. Königskonjunktionen sind „Götterpläne“ die sich – ohne uns zu fragen - der  Jahrhunderte „bedienen“ um Gestalt in der Zeit anzunehmen.

Wir alle kennen den wandernden Zeitbalken unter dem geöffneten Videofenster.
Und unter den vier Kronvideos läuft als Blaues das Video des Elements von Luft und Geist und Unendlichkeit – kurz, das Himmelsvideo. Und es läuft erst 30 Jahre von 800.

Mit dem Sonnenbesuch heute steht heute  Sonne, unser Bewusstseinsfeuer des Herzens,  zum dreißigsten Mal Luftvenus, der Sammlerin und Braut des Geistes zur Verfügung zur Himmlischen Hochzeit

Noch einmal als Formel:
Sonne heute 17° Schütze = Blauevenus 17° Schütze
Sonne = Bewusstseinsfeuer
Venus = Sammlerin der Gedanken-Herden
Venus = Braut des Geistigen Nomaden
Luft = Psyche (Geist)

Sonne und Venus = Hochzeit
von Herz und Himmelstochter
Auf Erden


Die Chronik vermerkt es und Mundanomaniac und Esel wünschen sich das Erscheinen von Gratulanten, so zahlreich, wie Sand am Meer, wie Sterne am Himmel,  Gratulanten bei uns selbst, die wir mehr sind als Zeitliche.
Halleluja

PS:  Einer der  nicht ganz freiwilligen "Gratulanten" ist heute  SPIEGELONLINE. In einem Beitrag, zwischen Bewunderung und Abscheu über die freien Wilden der Cyberwelt wird dieses Manifest verlinkt. Es stammt vom 8.2.1996 und zeigt die  Macht des freien Geistes, der auf neue Weise Wege bahnt:



Königskonjunktion Luftelement
 vom 31.12.1980
Transit 8.2.1996 Manifest von John Perry Barlow 
"Unabhängigkeitserklärung des Cyberspace"


Merkur/Pluto = Informationen als  Opfergabe
Saturn/Neptun = Auflösung bislang gültiger staatlicher Maßstäbe
Uranus/Mars = Türöffnung geistiger Menschenfreiheit



Und hier die Eröffnung der "Cyberkriegs" am vor vergangenen Montag mit der Veröffentlichung diplomatischer US-Post durch Wikileaks

Königskonjunktion Luftelement vom 31.12.1980
Transit 29.11.2010: Wikileaks veröffentlicht US-Diplomatenpost

Mars-Neptun/Neptun = Öffnung der Tür zum  Chaos der Oikumene
Venus/Mars = Öffnung der  Speicher  des Verdrängten


Und hier noch eine schöne kleine Spielerei.



Gespeichert: 9.12.2010, UTC: 12:29. Gepostet: UTC 13:08 und UTC 17:27.

Mittwoch, 3. März 2010

Eine Woche der Selbstgestaltung?









Was mag diese sehr seltene Woche mit 4 Planeten und der Sonne in den Fischen bedeuten, wie da ihr Herrscher, der Erderschütterer Neptun/ Poseidon so von 26, …° am Himmel des Wassermans herniederschaut.

Ist jemanden klar, dass in dieser Woche für die Wanderer aus

Stier
Zwillinge
Löwe
Jungfrau
Waage
Schütze
Wassermann
der Nullpunkt überschritten wird?

Die Bedeutung der Fische (gespiegelt auch des Widders) ist immer die (Auf-)lösung der Erscheinung und in umgekehrter Richtung der Beginn eines neuen Sinns. Insofern enthält der Neptun (so wie Mars) immer den Null-Punkt.

Auflösung und neuen Sinn für die Welt der Parzellen und Reviere,
Auflösung und neuen Sinn für die Welt der Empfänger und Sender
Auflösung und neuen Sinn für die Welt der Wagnisse und Erfolge
Auflösung und neuen Sinn für die Welt der Wege und Märkte
Auflösung und neuen Sinn für die Welt der Verlockungen und Bilanzen
Auflösung und neuen Sinn für die Welt der glücklichen Verbindungen
Auflösung und neuen Sinn für die hohe Narrenwelt des Menschengottes

Alles das vollzieht sich im Moment in der Tiefe des Unbewußten in unseren Seelen – es ist   d i e Reinigungswoche des Jahres – aber, habt ihr ein Symbol?

C. G. JUNG
„Symbol“ ist für mich der sinnlich wahrnehmbare Ausdruck für ein innerliches Erlebnis“ Briefe I., S. 85.

„Das Symbol entsteht nie im Unbewussten (Pleroma) sondern […] „in der Selbstgestaltung“. Es entsteht aus unbewusstem Rohstoff und wird bewusst gestaltet und ausgedrückt.
Das Symbol braucht den Menschen zu seinem Werden. Es überwächst ihn aber, daher „Gott“ genannt, weil es einen seelischen Tatbestand oder Faktor ausdrückt, der stärker ist, als das Ich. (Ich nenne ihn das Selbst). Dieser Faktor ist präexistent im kollektiven Unbewussten, jedoch machtlos, bis ihn das Ich bewusst erlebt, dann reißt er die Führung an sich. Er ersetzt das Ich in wesentlichen Hinsichten. Daher Erlösung vom Gefühl des Unvermögens etc. („Dein Wille geschehe“).
Dieser Faktor, so kann hier hinzugefügt werden, ist ein dynamischer, denn seine Träger wandern in den Kreisen der Zeit.
„Gott ist eine offenkundige psychische und nichtphysische Tatsache, das heißt, sie ist nur psychisch, nicht aber physisch feststellbar.“
Und
„Das Selbst ist der  Teleios anthropos,  der vollständige Mensch, dessen Symbolik das göttliche Kind oder dessen Synonyme sind.“
(JUNG, Antwort auf Hiob, G.W. 11, S. 469).


Venus, Merkur, Sonne, Jupiter und Uranus sind in den Fischen beim göttlichen Ende/Anfang = Greis/Kind in dieser Woche. Es ist aller Flüsse Gang ins Meer, das münden in sich selber, in den Zustand der Auflösung um aus dem Inneren immer wieder mit neuem Sinn hervorzugehen.
Wenn auch Uranus für dieses Münden sieben Sonnenjahre Zeit zur Verfügung stehen, dem Jupiter ein Jahr und der Sonne dreißíg Tage jedes Jahr, so bringt es Merkur in zwei Wochen hinter sich und Venus ist in der letzten von drei Wochen.


Wohl uns Menschen, wenn wir den „Göttern“ auf ihrem Weg durch ihre und unsere Bilder folgen können, zum Lebensoptimum des symbolischen Lebens hin.

Merke:
Habentibus symbolum facilis est transitus.

(Für die, die das Symbol haben, ist der Übergang leicht)
Alchemistischer Meisterspruch

So ließe sich  Neptun  im Wassermann in dieser Woche deuten: die Reinigung der Welt der Begierden und Leidenschaften, des Glücks und der Ideen möchte selbst als Idee erkannt werden, als Idee der ewigen Notwendigkeit der Götter und Menschen,wieder und wieder Kind zu werden im Herzen.

Gespeichert 3.3.2010, UTC 16:46. Gepostet: UTC 17:11.


Ps:

Freitag, 5.3.2010, Eschenlohe Obb., Alter Wirt, 21:00

Dienstag, 22. Dezember 2009

Klimaverfassung noch in Windeln





Mit Aszendenten will ich mich gar nicht aufhalten, nicht einmal mit irgendeinem Tag, ich schaue das Baby an, das im 2009ner Jahr am letzten Freitag in Dänemark hinterlassen wurde.



18.12.2009, UTC 24:00

Hier, auf einer Matrix, wo die implizite Element-Eigenschaft der 12 Zeichen farblich hinterlegt ist, sieht man die Konstellation der Archetypen.
Die Archetypen kann man nicht direkt feststellen. Nur, wenn das Jung/Pauli’sche Axiom stimmt, dann spiegeln die physischen Lichter und Planeten am Himmel zugleich  mit der physischen die nichtphysische psychische Anwesenheit der Archetypen, es lautet:

„Deshalb stimme ich Ihnen völlig zu, wenn Sie sagen, dass „die Psyche und die Materie von gemeinsamen, neutralen usw. anordnenden Prinzipien regiert werden.“ (Ich würde einfach hinzufügen auch der „Geist“.
(Jung-Pauli Briefwechsel, engl. NY 2000, S. 113


Schauen wir nun, was am 18. Dezember geboren werden konnte:
Wenn es ums Klima geht, dann geht es um’s Heizen, geht’s um die Gase und Dämpfe. Der Mensch als kollektiver Alchemist.
Also die Frage: bewusster Alchemist, oder unbewusster.
Der bewusste Alchemist  kann dem Trieb folgen und er kann gegen den Trieb regieren, der unbewusste Alchemist muss dem Trieb folgen. Also der Gier, also dem Spieltrieb …
Der bewusster Alchemist aber bleibt eine politische Fiktion, es sei denn er besteht aus uns, aus millionenfach gelebter Selbstregierung. Nur dann kann in den Versammlungen der Alten Übereinkunft erzielt werden.
Also das Heizen des kollektiven Alchemisten auf der Oberfläche der Erde.
Und was zeigen die Zeichen des heißen strahlenden Elements?
Im Widder      -           nichts
Im Löwen       -           Mars
Im Schützen   -           Sonne und Venus

Deutung: Mars, das Naturfeuer im Löwen. „Jung:
Mars bedeutet astrologisch die Triebnatur und Affektivität des Menschen. Die Zähmung und Umwandlung dieser Natur scheint das Thema des alchemistischen Werkes zu sein.“
(Paracelsus als geistige Erscheinung, Ges. W. 13, S. 159 Anm.)

„Im Löwen“ aber bedeutet immer: im Ich-Feuer,  in der Phase leidenschaftlicher Verfallenheit,  ans  Spiel, ans Risiko, allem was Lust bereitet.
„Im Schützen“ bedeutet: in der Phase der Umkreisung des Zentrums, der Anschauung und des runden Tisches.
Hier nun Sonne und Venus, das Gold und das Kupfer, das private Vermögen und die kollektiven Reserven.
Es ist bemerkenswert, dass diese Konstellation dieses Treffen der Vertreter aller Staaten am runden Tisch zusammengeführt hat.
Die Planeten sind genauso konstelliert: Venus im neunten Zeichen = die Gemeinschaft am runden Tisch; und wen Venus da versammelt zeigt sich darin, wen sie in der Waage beherrscht: Saturn, die Staats-Köpfre, bzw - häupter.
Zusammengeführt meint aber nicht, dass Venus die Versammlung verursacht, also im Sinne der Kausalität, (die Planeten „machen“ etwas), sondern im Sinne der Synchronizität, dem unbewusstem sinnentsprechenden Angeordnet- Sein, der Realität und der Psyche.

Zusammengeführt wurde natürlich das Bestehende: der Zustand unseres Alltags, verwaltet von Beamten, gesteuert von  Regierungen, regiert von den „systemrelevanten“ Banken.

Das Europa- Horoskop der neuen Verfassung zeigt, dass der Reife des Bewusstseins, die ein solches Grundgesetz ermöglicht, lange, lange Irrungen und Wirrungen vorausgehen, aber am Ende hat man schließlich einfach einander besucht und kennengelernt, über Jahrzehnte …

Das Grundgesetz des Erdplaneten, das aktuell gefragt ist, wie nichts zweites, dieses Grundgesetz setzt ebenfalls ein gelebtes gegenseitiges Erforschen und Kennenlernen voraus. Die Rettung der Welt ist keine Kleinigkeit, die mal so eben in 14 Tagen abgeholt werden kann. Dieser Anschein ist eine träge Lüge der trägen Medien, die nun von „Enttäuschung“ weiterreden und die sich stets und immer  zwischen die Wahrheit und die Empfänger schieben.
In Wahrheit müssen wir uns neu erfinden, von Grund auf, nur dann kann das Ergebnis auch in Gesetzesform gegossen werden: die Rettung des Planeten vor uns selbst.
Weiter astrologisch: Wir waren im Schützen bei Sonne und Venus. Mit entscheidend ist, wo steht der Gott des Schützen? Jupiter finden wir auf 23,8° im Wassermann in trauter Nähe zu Neptun.
Diese Lage im Wassermann zeugt von der höchsten Betrachtungsebene, der sogenannten „Vogelperspektive“. Noch und gerade die höchste Ebene im Sinne des Erdelements, Steinbock nämlich, markiert, allerdings zentrale,  Einseitigkeit: den Pol, oder symbolisch: Thron. Der Wassermann aber, Luftelement des Geistes verleiht den noch höheren Blick auf die Einheit: Wassermann erkennt die universale Bi-Polarität.
Jupiter also und Neptun im Blick auf das Ganze der vielen Lokalitäten. Mit Neptun aber sind wir immer in der Kinderstube einer Wahrheit. Noch war und ist daher unvoreingenommenes auf einander Zugehen das Arrangement und Gebot der Archetypen,  noch kann nichts fertig sein, noch müssen Eindrücke verdaut werden um Gedanken werden zu können, Uranus aber, Gott des Wassermanns ist in den Fischen selber noch auf der Kinderstation, genauer gesagt in utero.
Ende kommenden Mai beginnen aber dann die sieben Jahre des Uranus im Widder, oder der Austreibung der Wahrheit aus der himmlischen und irdischen Placenta, in die psychische und „irdische“ Realität. Das wird die Aufhebung bisher gültiger Zentren  und polarer Zuordnungen mit sich bringen.
Uranus ist der Geist, der das Fremde begrüßt, aus der Höhe schaut und aus der Tiefe schöpft.
Im Widder will und wird er ein Anbeginner sein, ein Zueigner, ein individueller Ergreifer … der den Neptun im Wassermann = die kindlich reine  neue Wahrheit über den Wärmeinhalt der Meere,  auf den Entbindungstisch der Menschheit legen wird.
Also, der Weg zum regierenden Klima- Mensch -Bewusstsein ist lang und muss, vom Einzelnen gegangen werden im Herzen und im Bewusstsein.
Nur dann wird es wahr, was Angela Merkel sagt, das Selbstverständliche: „Wir machen weiter.“
Aber jedes „muss“ und „sollte“ ist machtlos, denn,
„Unbekümmert um unsere bewusste Überzeugung ist jeder, ohne Ausnahme, insofern er Massenpartikel ist, irgendwo angenagt, gefärbt oder gar unterminiert durch den Geist, der durch die Massen geht. Die Freiheit reicht ja nur so weit, als sich die Grenzen unseres Bewusstseins erstrecken. Darüber hinaus unterliegen wir unbewussten Einflüssen aus der Umgebung. Wenn wir es uns schon nicht logisch klarmachen, was unser Reden und Handeln bis in alle  Tiefen  hinunter bedeutet, so bestehen diese Bedeutungen aber trotzdem und wirken psychologisch auch als solche. Ob man es nun weiß oder nicht, so besteht doch der ungeheuerliche Gegensatz zwischen dem Menschen, der Gott dient und dem, Menschen, der Gott befiehlt.“
Jung, Paracelsus, ebd. S. 134)

Gespeichert 22.12.2009, UTC 13:48, gepostet: