Dienstag, 14. Oktober 2008

Soziopathologie der Alphatiere


13.- 20. 10. 2008 in der Matrix des Tierkreises und der Königskonjunktionen der vier Elemente Feuer, Erde, Luft und Wasser aus den Jahren 1603, 1802, 1980 und 1305 mit den Resonanzen der Woche

Vor drei Wochen schrieb ich:
„Ausblick: die ganze Truppe der für das Persönliche zuständigen Planeten und die Sonne haben ihren diesjährigen Durchgang durch den Skorpion mit all seinen vorwiegend grünen, sprich psychischen, Resonanzen noch vor sich.“


Und ein einfaches Durchzählen zeigt: es gibt kein Zeichen in dem so viele Weltresonanzen gespeichert sind wie im Skorpion.
So ist in dieser Woche der weitere Weg durch der Skorpion zu verfolgen von: Mars und Venus.
Und, schon einmal daran denken: Sonnenvermögen und Merkurratschläge haben den Skorpion noch nicht einmal betreten.

Marsresonanzen
Mars, Eroberer, Türöffner, Neubeginner, bewegt sich heute (Montag) auf den „Wasser“-Uranus zu, dessen „grüne“ Resonanz er morgen in Konjunktion durchwandert

Wenn man das Zeichen dieses Planeten betrachtet = Entfernung von der Mitte nach oben - dann kann man nur staunen, wie die Gegebenheiten in der realen Welt passend zur Stelle sind. Die grüne Färbung, die diesen Uranus als „Wasser“-Uranus kennzeichnet, deutet auf eine innere oder psychische Aufwärtsbewegung hin: Glaube an den Aufschwung. In der Volkssprache: Leichtsinn, in der Börsensprache: Risikofreude.

Mitte der Woche haben wir dann Mars/blauer Mond.


Blue Moon, was gibt seine Resonanz dem Mars, dem Impuls, der nach vorne marschieren will? Mars /Mond sind von ihren Zeichen her  "Herrscher" von Widder und Krebs, als solche sind sie beheimatet in einem  " Quadrat": der eine streicht den anderen durch, oder aus. Widder marschiert nach außen, springt nach vorn, Mond geht nach Hause, nach Innen. Wenn es schlimm kommt, frisst das Feuer des Widders das Heim. Auch heftig ist, wenn der Mars im Inneren tobt. Immerhin ist Mars der Bereiniger, der, wenn er im Inneren ausbricht, das unter den Teppich Gekehrte zum Vorschein bringt, sehr zum Verdruss aller Intriganten Feiglinge und Verdränger.
Aber blauer Mond? Denken und Fühlen stören sich also bekanntlich. Und im Skorpion?
Ich kann mir diesen Mars beim blauen Mond vorstellen als Beginn neuen Denkens über die Regeln des Daheimseins kommender Generationen. Immerhin sind Ausgangs- und Endpunkt der ganzen gegenwärtigen Bereinigungskrise: die Eigenheimfinanzierung für minderbemittelte US-Bürger.

Schließlich, zum Wochenende sieht Mars wieder grün: er erreicht den grünen Neptun der Wasserkonjunktion.



Mars/Neptun die Herren der beiden Zeichen, die einander im ersten Spiegel des Tierkreises spiegeln, Neptun als Sinn, Mars als Tat.



Vor allem anderen zeigen beide Planeten/Zeichen: Beginn/Ende alles Kreislaufens an.

Sollte mich nicht wundern, wenn der Marsbesuch des grünen = psychische Neptun am kommenden Montag die Tür zur erneuerten Glaubenskrise an den Börsen öffnet, der die derzeit fischenden Schnäppchenjäger wieder zu Gejagten macht.


Denn: Mars ist noch immer unterwegs im Skorpion, der, wie gesagt, die (Nur-) Gegenwärtigen hasst und die Ungeborenen liebt.

Venusresonanzen:




Venus läuft auf Venus zu, Bullenplanet auf Bullenresonanz. Die grüne, eben psychische, Venus sagt: Zeit zum Einnehmen, Kaufen und hinlegen, deponieren.

Es sollte aber bedacht sein, dass diese Venus der Wasserkonjunktion im Skorpion steht. Damit bezieht sich die Aussage auf ein Grasen, welches nicht der eignen, persönlichen, momentanen Sättigung zukommt sondern der Sättigung Kommender und Gewesener.

Wer das im Auge (und im Herzen) hat, der kann nicht schief liegen, den kann vor allem nicht erschüttern, was sich nach der Wochenmitte als Resonanz aufbaut: Plutoquadrat aus Wassermann.


Nach dem eben Gesagten: was wird wohl der Wasser-Pluto aus Wassermann zur aktuellen Venus sagen? Ich glaube, er sagt etwas wie: Es geht nicht nur um deine Kindeskinder, sondern auch um die des afrikanischen, asiatischen, lateinamerikanischen … Menschen, warum? Weil er aus Wassermann funkt.

Und nun zur Sonne dieser Woche

Vierte Woche Sonne in der Waage. Vier Wochen wird gewogen: das Vermögen des Menschenwillens.
Passiert in allen Jahren. Ist nichts Besonderes, für alle die, welche davon, jeweils, unbetroffen sind.
Waage ist das westliche Ende des Kreuzes.

Bilanzzeit: es ist vorbei mit Wachstum, jetzt wird gewogen.

Und Sonne, das Vermögen das uns gegeben ist, um es zu verschwenden, wird dreifach gewogen am Wochenende:

Es wiegt Venus im Skorpion wie oben beschrieben ...

und zwischen Freitagnacht und Samstagnacht wiegt Pluto der Königskonjunktion Luft



Die Farbe Blau, mit der das Luftelement angerufen ist, weist auf Kühle, Abwesenheit von Leidenschaft (das ist: Verwicklung und Reibung) und auf Distanz.
Distanz, auf Physische, Seelische und Geistige Weise, erlaubt Betrachtung, erlaubt Kontemplation.
Die Götter der Betrachtung (be)richt(ig)en Freitag/Samstag die Sonne der Menschen auf der Nordhalbkugel. Es sind die jungsten Götter, erst 28 Jahre im Amt. (Zum Vergleich: Feuer 405, Erde 206 und Wasser 703 Jahre).
Gewogen wird unsere Sonne. Das, womit die Welt gewärmt wird und womit wir die Welt wärmen, das wird gewogen jeweils. Dieses junge, nicht einmal dreißigjährige Denken, richtet den Geist unserer menschenschaffenden Wärmeabgabe, diese Woche, das ist gewiß.

Und das Urteil sprechen unsere noch ungeborenen Kinder, so wahr ein Pluto am Himmel fällt und steigt.
Und noch ein Pluto wägt diese Woche unsere Herzen:



Seit vierhundert und fünf Jahren wägt, aus der Widder – Opposition, jeden 18. Oktober: Feuerpluto.
Mundanonaniac meint: Wenn ich etwas zu fürchten hätte, dann vielleicht das Gericht dieses Plutos, denn das Feuer, wie ich es verstehe, geht aus, ich aber als mega-wasser-Charakter kehre ein. Ob ich denn genug ausgegangen bin? Ich muß es den Kommenden überlassen mich zu richten und wache weiter über mein wasserverborgenes Herz. Aber meine Stimme im Gericht stimmt dafür, dass die Elemente in erster Linie ihre Geschöpfe richten.

So ist mir das Gericht des Feuers daran gebunden: Feuer ist alpha und das Gericht des Feuers offenbart der Welt jetzt die SOZIOPATHOLOGIE DER "ALPHATIERE". Feuer ist alpha und Feuer ist und bringt an die Oberfläche - jetzt kommt all das ans Licht, was die Nachgeborenen anekelt, weil

Pluto ist immer das Kleid aus Zeit, das Haus aus Zeit, etwas unsichtbar Bewohnbares, Ehe, 

das der Sonne/dem Herzen von „oben“ her im Tierkreis das
Gehäuse für ZWEI IN DER ZEIT anbietet
als fünfter Spiegel im Tierkreis:

Also wägt Pluto am Samstag nicht ein Einzelnes, sondern er wägt,  wann immer,  ein
GEMEINSAMES AUS ZWEIEN
Die Wärme, 
die von Paarungen ausgeht.
Und wenn das Herz der (halben) Welt gewogen wird am Wochenende von Feuer und Luft, von Zorn und Betrachtung, gewogen von den Schutzengeln (wenn ich mich mal so ausdrücken darf) der noch Ungeborenen, dann wägen, in der Gestalt der Plutos, introvertierte Gottheiten über unsere extravertierenden Herzen.


Soviel dazu – ein Wochenende des Verlustes und des Gewinnens.


„Und wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt und mir nachfolgt …

…wer das Leben gewinnen will, wird es verlieren; wer aber das Leben um meinetwillen verliert, der wird es gewinnen“ Matth. 10. 38,39.

„Was ein archetypischer Inhalt immer aussagt, ist zunächst sprachliches Gleichnis. Spricht er von Sonne und identifiziert mit ihr den Löwen, den König, den vom Drachen bewachten Goldschatz und die Lebens- oder „Gesundheitskraft“ des Menschen, so ist es weder das eine noch das andere, sondern das unbekannte Dritte, das sich mehr oder weniger treffend durch alle diese Gleichnisse ausdrücken lässt, das aber – was für den Intellekt stets ein Ärgernis bleiben wird – unbekannt und unformulierbar bleibt…“ C.G.JUNG

Und nächste Woche müssen wir anfangen uns mit der kommenden Saturn/Uranus – Opposition zu befassen.

Gespeichert UTC 13:56, gepostet:15:33.

Freitag, 10. Oktober 2008

Endzeit



“What started off as a subprime crisis has morphed into a global crisis of epic proportions that now threatens humanity.”

Ab heute, Freitag, ruhen (ja! “ruhen!!”) alle Blicke auf Washington: G 7 - Gipfel und am Wochenende IWF - Tagung. Es gibt nichts Wichtigeres!

Nachdem die Mainstream-Medien den 700 Milliarden $ Ausschöpf-Plan mit seiner Absicht, den US-Banken ihre mehr oder weniger wertlosen Papiere abzukaufen, eifrig als „Rettungsplan“ getextet hatten, während er bei den kritischen Finanzbloggern längst durchgefallen war,

hat der Verfall der Weltbörsen, die Erosion von Treu und Glauben in jedes finanzielle Versprechen in solchem Tempo zugenommen, dass die Regierungen jeden Tag radikalere Maßnahmen ergreifen müssen.

Der englischen Teilverstaatlichung der großen Banken folgt noch in der selben, nämlich dieser Woche, die Ankündigung der US-Regierung, eine (Teil-)Verstaatlichung !!! USA !!! der Banken nicht mehr auszuschließen, Frau Merkel schließt auch nicht mehr aus ...Wie denn auch, jede Verstaatlichung "ist" Steinbock "ist" Saturn ...

Ich will mich nicht weiter in ökonomischen Details auslassen, das steht anderen zu, mir obliegt die Himmels - Chronik und die sieht folgendermaßen aus:

Wochenende 10 – 13. 10 2008

Hier ist alles weggelassen, was nach meiner Auffassung jetzt nicht zählt. Es ergibt sich:

10. - 13. 10 2008 , Detail

1. Die im letzten Beitrag beschriebene Venus-Krise als aktuelles Quadrat Neptun – Venus. Neptun, der Endzeit- und Bereinigungsplanet überspült die Märkte. Es gibt nur noch Verkäufer aber keine Käufer mehr außer den wenigen, die für ihre Kinder und deren Wohlstand in zwanzig Jahren einkaufen.

2. Der rückläufige Merkur, der Planet der Spielregeln, hat, wie angekündigt (…) eine weitere Welle von Verstaatlichungen erfahren. Jetzt ab diesem Wochenende verbleibt er für gut zehn Tage in der blauen Resonanz.

Was heiß das jetzt?

1. Wir befinden uns in einem "Sturz einer ungeheuren Bewegung“ (Benjamin) Zuletzt genannt : Turbokapitalismus.

Venus ist unter unseren Eigenschaften alles Schwere.

Daher das Hauptwerk der begnadeten deutschjüdischen Philosophin Simone Weil: "Schwerkraft und Gnade"

denn Venus ist die Sammlerin, Göttin der grasenden Tiere.

Venus und Neptun ist immer ein Zusammentreffen, bei dem Venus keine Chance hat. Das Schwere versinkt.

DAS SCHIFF ist eine Kunst, dieses Gesetz auszuhebeln. Interessanterweise regiert unter den Werkzeugen der ökonomischen Alchemie der HEBEL als GOTT. Sein NAME heißt KREDIT.

Der Untergang kommt vom : „leverage“, genauer vom weltweiten Überleverage. Das leverage ist die Ladung, ist der in Anspruch genommene Kredit. Das Schiff ist nun zu schwer geworden seit man als Schattenbank mit 5% Eigenkapital und 95% Kredit Konzerne aufkaufen und abwracken konnte.

Das Goldmachen ist ein altes Laster der Dummen.

Könige der Herden, Bankdirektoren, dürfen daher in verantworlichen Zivilisationen keine Bewerber werden, die nicht ein ernstes Examen in Weltastrologie abgelegt haben. Müssen sie es auch nicht bis zu astrologischer Originalität gebracht haben, so werden sie doch zumindest durchdrungen sein müssen von der elementaren Menschenphilosophie:

What goes up – must come down

Dieses ist die Woche des Untergangs für die größtmögliche Anzahl von uns daran besteht kein Zweifel. Es ist

„Der Durchgang des Menschenplaneten durch das Haus der Verzweiflung“

Es ist die grüne Woche in diesem Jahr, das an Gründonnerstag begann.

Und nun zum Blauen Kreuz auf dem Merkur

Merkur GOTT der Spielregeln

Und mit ihm der Merkur in uns

erlebt seine BILANZ:

Auf der Waage also ist er in diesen kommenden zwei Wochen vor dem Gericht der GÖTTER

SATURN + JUPITER

SONNE + MERKUR

Das sind die Götter: Maß + Kreis + Mitte + Verkehr, die jetzt wiegen.

Gewogen wird worum es allein geht im Universum:

„ein mittleres Maß an Bescheidenheit“ (C:G:JUNG)

Gewogen wird der Geist in dem jeder gelebt hat.

Denn die heiligen Herrschaften entstammen der „blauen“ Luftkonjunktion von 1980. Das „Luftelement“ herrscht über die Zeichen; Zwillinge, Waage; Wassermann. Es ist, gemessen daran, dass es 7-800 Jahre herrschen wird, noch ein kindlicher Geist mit all der Genialität, die in die kindlichen Gottesnähe ausgeschüttet ist.

Also neues junges Denken richtet unseren Merkur in den Gerichtsterminen dieser zwei Wochen.

Möge das Gericht genügend Gerechte finden.

Amen

Gespeichert UTC 13:13, gepostet: 13:46.


Dienstag, 7. Oktober 2008

Bullengrill


Diese Woche …
(Anklicken vergrößert)


Diese Woche …

(Anklicken vergrößert)

Nachdem es gestern um Mars ging und seine grünen Resonanzen, und indem zu Merkur schon vor zehn Tagen die Fälligkeiten angedeutet wurden, soll heute die Vergrünung (Verwässerung) der Venus Thema sein.

Venus ist, um in der Börsensprache zu sprechen, der Bullenplanet: Sammeln, Kaufen, Vereinnahmen. Pluto, als komplementärer Partner, ist der Bär. Venus ist seit dem 24. September in einem Bärenrevier.

Das passiert ihr alle Jahre etwa einen Monat.

Das ist wie Flut und Ebbe: normal.

Entscheidend ist, was zu dieser Bärenlage hinzu kommt an überlagernden Wellen. Es sind:


1. Königskonjunktion Erde

2. Königskonjunktion Erde / Septar

3. Äquinoctium des Jahres

4. Königskonjunktion Erde /Transite (s. oben)

5. Tageskonstellation (s. oben)


Die Königskonjunktion ist ein Planetentreffen in einem bestimmten Tierkreiszeichen/Element. Sie kann beobachtet und gemessen werden, weil die zwölf Tierkreiszeichen/Monate in einer festen Folge in Elemente-Analogien codiert sind nach dem Rhythmus: 12 Zeichen als dreimal vier Zeichen - ausgehend von Widder - in der Folge:   Feuer -  Erde - Luft -  Wasser.


Die „Königskonjunktion“ ist ein Eintrittsereignis im allzwanzigjährlichen Rhythmus. Das Ereignis ist das Treffen von Saturn/Vatergott und Jupiter/Sohngott. Alle zwanzig Jahre holt der schnellere Jupiter Saturn ein.Und die Orte ihres Treffens wechseln in rhythmischer Folge.





    Also Saturn und Jupiter beim Wechsel in ein neues der einander folgenden vier Elemente. Ereignet sich sich in der Größenordnung alle 800 Jahre.

    Hypothese:

    Die Königskonjunktion bestimmt für ihren Zeitraum für ihr Element die archetypische Autorität die unsere Instinkte unbewußt fasziniert und erschreckt.

    Die Erdkonjunktionvon 1802 wird 2577 von einer neuen Königskonjunktion Erde abgelöst.

1.

Die Venus der Königskonjunktion Erde steht auf 27° Löwe. Das ist die Faszination, welche die Bullen (vereinnahmende Stier-Venus) mit Lust zur Verausgabung erfüllt. Sollte es Bullen im Zustand der Überkonsumption geben, dann ist das die Analogie diese Venus im Löwen.

2. Im laufenden Septar der Königskonjunktion für New York steht Venus im achten Haus. Bulle im Bärenhaus. Das achte ist als Haus, was Skorpion als Zeichen ist. Also, zweites Haus = Bullenhaus, achtes Haus = Bärenhaus, einnehmen : einbüßen. Letzteres Wort zeigt auf den springenden Punkt: entweder freiwillig büßen oder unfreiwillig büßen, dem achten Haus oder Skorpion entkommt keiner. Und „alles hat seine Zeit…“

UND Venus in Jungfrau = Merkur/Sonne/Neptun. Bulle erwischt von Zeitenwende. (Geschieht nur einmal in 280 Jahren.) Daher:

    „Es handelt sich um die schlimmste Krisenerfahrung der Finanzmärkte in der Weltgeschichte“, stellt der 85-jährige technische Analyst Joseph Granville fest, der seinen Anlegerbrief namens Granville Market Letter seit rund 45 Jahren in Kansas City im amerikanische Bundesstaat Missouri publiziert. „Wir haben Oktober, und der Markt kollabiert. Was wir gerade beobachten, ist die komplette Auflösung des Marktvertrauens“, sagt er. FAZ.NET

3. Ein besonders „kaltes“ Jahr. Wie Merkur, und Mond ist auch Venus im Griff des Saturns: Bulle im Winter. Der große Wintertest, Frostgefahr, Hunger droht. Dazu kommt, dass Venus in den Fischen ist. Das ist eine Option die nicht zu selten ist, aber sie ist immer eine Chaos- und Endzeitoption für Bullen.

4. Diese Woche Dienstag und Donnerstag Venus-Krise. Dienstag Feuer unterm Dach = Resonanz zum Mars („Bullenhai“) im Stier = Reserven brennen. Eine sehr unwillkommene Tür öffnet sich, Überheizung. Donnerstag ertrunken in der ungewissen Zukunft. Venusübergang über Neptun, totale Konfusion bei Bullen.

5. Ganze Woche Venus/Bullen „durchgestrichen“ von Neptun im Wassermann, Auflösung, Löschung, Untergang des Schweren im Tiefen, damit ein Neuanfang möglich wird. Von 52 Wochen sind vier so im Jahr: Bullen im Nebel.

Fazit

1. Grundtendenz: alles abgegrast.

2. Jahrsiebt: Pech

3. Jahr: Pech

4. Königs-Transit: schlimmste Woche für Bullen im Jahr.

5. Woche: Bullen im Nebel, Land unter.

Nähere Aussicht:

Noch eine weitere Woche Qualen, dann (Herr schmeiß Hirn!) Entspannung am runden Tisch ab Sonntag den 19.10.: Eintritt Venus in den Schützen.

Wenn wir die Frage stellen, wer sind die "Bullen" eigentlich, die grasenden Einsammler? Antwort: Mir scheint, die Banken. Und die weigern sich derzeit, Milch zu geben.

Gespeichert UTC 13:44, gepostet: 14:24.


Montag, 6. Oktober 2008

Haie, Tiger und Geier vor Gericht


6. 10. – 13.10. 2008 in der Matrix des Tierkreises und der Königskonjunktionen der vier Elemente Feuer, Erde, Luft und Wasser aus den Jahren 1603, 1802, 1980 und 1305

In den Resonanzen dieser Woche überwiegt die Farbe Grün.
Nicht nur von den Konstellationen der Wasserkonjunktion her (1305) sondern auch, weil Venus über den Neptun der Erdkonjunktion wandert und, gleichzeitig, durch das Quadrat Venus zum aktuellen Neptun im Wassermann.

Folgerung: diese Woche überwiegen Glaubensfragen.

Dazu mein Beitrag vom 20.9.
Der Glaube ist der feste Aggrgatzustand des an sich fließenden Mediums Fühlen.

Er stellt jenes Vorstellungssystem dar, das die zeitliche Wohnform der Psyche ist und gibt dieser das Gehäuse – bis der „Schwarze Schwan“ kommt: der Zeitenwechsel = Pluto begegnet Neptun. Das ist nach den Jahrtausenden eines Grönland - Eiskerns das rasche Abschmelzen im Golfstrom.

Das ist also die Beziehung






Gestern/heute tritt Mars der Türöffner (als realer Spiegel des Neptun) in den Skorpion ein und öffnet die Tore für den Verlust. Warum Verlust?
Weil Verlust = Skorpion/Pluto ist Gegensatzpartner zu Gewinn = Venus/Stier.

Jedes Zeichen hat seinen komplementären Partner, wie sollte es anders sein als in der Natur.

Plutoverluste sind immer schmerzlich für diese aber ein Segen für die nächste(n) Generation(en).

Speziell Gestern/heute ist nicht nur der erste Tag in diesem Rahmen, es ist auch resonanzmäßig der Tag einer höchsthimmlischen Maßnahme, die im Falle Mars einmal in 1,6 Jahren erfolgt auf 1° Skorpion.
Das Grüne Element richtet heute etwas, nämlich unsere Weise des Umgangs mit Adrenalin – um es mal so zu sagen.





Grüne Götter sind introvertierte Götter die Mars, selber Gott des Gasgebens, und mit ihm alle Tiger, Geier und Haifische, alles was von Kralle und Zahn lebt, gestern/heute besucht.
Ihr mögt es ja gern mythisch, bitte: Vater und sein Sohn, Herrscher der Zeichen des Mittags im Tierkreis, also die hellsten der zehn Götter, Zuständig für Verfassungen und Zufälle, Maßstäbe und Fügungen … Urteile und Versöhnung.
Die grünen Götter richten für die Welt des Fühlens. Ich darf mich zitieren:

Wie ich vermute, sind für die Börse schreckenerregend die grünen Resonanzen überhaupt. Mir scheint das Wasserelement - generell Hingabe, also Verlust – zumindest im materiellen Sinne – anzuzeigen: notwendigen Verlust. Einfach gesagt: im Zeichen Neptuns: Verlust aus Hingabe (an Gott = die Unsterblichkeit), im Zeichen Plutos: aus Hingabe an die (Nach-)Kommenden, und im Zeichen des Mondes: Hingabe an die Geliebte – mit der - „die Liebe hört nie auf“ - gewissermaßen ein Drittel der Unsterblichkeit zu gewinnen ist – also, mit allen grünen Verlusten scheint mir der Gewinn an Ewigkeit zu er“kaufen“ zu sein, jedenfalls redete der Stifter des Christentums vom „Schatz im Himmel“.
Und morgen kommt die Resonanz vom grünen Mond hinzu. Mond, Göttin des Schoßes, des Daheimseins, die für 800 Jahre ein Daheimsein der Seele in Stier, in Erde + Gemeischaft = realen Gemeindebauten anzeigt, das lässt mich eigentlich an die Wiener Gemeindebauten der zwanziger Jahre denken …
Womit wir bei der allerumfassendsten Ursache wieder angekommen wären, der Immobilienkrise.
C.G.JUNG bezeichnet das Fühlen als die “Wertfunktion“, sie entscheidet darüber, was ich an mich heran, was in mich eindringen lasse.
Wiederholter Besuch in den Höfen verschiedener Wiener Gemeindebauten hat mir immer wieder neu ein seltenes Gefühl von Herdengeborgenheit, Zugehörigkeit, Intimität und nachbarschaftlicher Offenheit gegeben.



Karl Marx Hof, Detail

Vielleicht ist die Landung meiner Imagination bei den Wiener Höfen, diesen sehr kühnen und wohlgeratenen Kindern des österreichischen Sozialismus der zwanziger Jahre ein wohlgeratener Zufall, weil der blaue Mars uns noch beschäftigen muss.

Er steht auf denselben 0,8° Wassermann, wie der grüne Saturn/Jupiter auf 0,8° Skorpion, was ein Quadrat bedeutet, eine Durchkreuzung.
Überhaupt, dieser erste (und zweite) Grad Stier/Löwe/Skorpion/Wassermann: z.B.

1929 Schwarzer Donnerstag:Sonne 1° Skorpion

Zum blauen Mars ist wichtig:
• Er fehlte am Schwarzen Donnerstag 1929 da galt noch die alte Luftkonjunktion, die jetzt ausgemustert ist.
• Er öffnet seit 1980 die Tür für frische „Luft“, das ist - Wassermann/Waage/Zwillinge = (cum grano salis) neue Gedanken.
• Er tut dieses als Mars des Wassermann, heißt: als Schöpfer menschheitlicher Gedanken, die aus den Tiefen der Wahrheit geschöpft sind, welche im Zeichen der Fische = des Unbewussten ruht.
Soviel für heute zur Premiere dieses Wochenanfangs mit Nachrichten von Oben: Verluste für Extravertierte, Gewinne für die Introversion, Gewinne für eine klares Denken.
Die untere Ebene der gruseligen Plausibilitäten an den Börsen zwischen Tokio und Vancouver, soll uns nicht den Blick aufs Ganze verstellen.
Gespeichert: UTC 15:44, gepostet:16:19.

Sonntag, 5. Oktober 2008

Atemberaubend

Was an diesem Sonntag auf dem Spiel steht, treibt nicht nur Eingeweihten die Haare zu Berge. Mittlerweile ist der Ernst auch beim Fernseh-Publikum angekommen: Gottschalk läßt sich in Senf versenken.
Die derzeit spannendste Lektüre der Welt sind die Notizen der kritischen Börsenblogger, hier das stärkste Stück dieser Tage: in den Abendnachrichten hieß es, die Rettung der Hypo Real Estate sei in Scherben, weil Beauftragte der Deutschen Bank noch einmal nach Irland gefahren seien und die hätten das Finanzierungsloch bis Ende nächsten Jahres auf bis zu dreimal so groß erkannt, wie bisher angegeben, nämlich auf bis zu 100 Milliarden Euro.
Aus einem Blog vom 29. September geht hervor, dass die Deutschbanker das Fahrgeld hätten sparen können.
Nun geht es über Sonntag in Berlin um Biegen oder Brechen bis zur Öffnung der Börse in Japan.
Parallel dazu, was sagen die Himmlischen?
Das Horoskop dieses Sonntags „verlinkt“ Sonne, Venus, Merkur, Mars und Jupiter mit elementaren Schicksals- Eckpunkten.
Bemerkenswert ist der Fakt, dass Sonne und Merkur heute in (nahezu) derselben Position sind wie Merkur, als die amerikanischen Hypothekenfinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac am 7.9. verstaatlicht wurden um den Zusammenbruch abzuwenden.
Vermutlich ist die HRE, wenn wir morgen frühstücken auch verstaatlicht.


5.10.2008, Sonne und Merkur im Quadrat zu Jupiters "deleveraging"

Gespeichert UTC 17:19, Gepostet:17:25.

Donnerstag, 2. Oktober 2008

Titanic ausschöpfen?

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Endlich, zweieinhalb Wochen nach dem Montag, dem schwarzen, der für alle Zeit mit dem schönen deutschen Namen Lehmann – einer der ein Lehen strapaziert? – verbunden bleibt, endlich kommt mir der Hebel in den Sinn, mit dem diese Krise gemessen werden kann:

Königskonjunktion im Erdelement, neunundzwanzigste Geburtstagswelle

30. Septar, 17.7.1831, 22:37, auf New York
gültig für 2005 - 2012
(anklicken vergrößert)
Das ist der neunundzwanzigste Geburtstag der Königskonjunktion/Mutationskonjunktion im Erdelement, als Septar (=vergrößert X 7) gültig für 2005 – 2012. Die Erdkonjunktion zeigt, davon gehe ich aus, verglichen mit den Konjunktionen der drei anderen Elemente, die größte Schnittmenge an harter und äußerer Faktizität, so, wie sie im Tierkreis von den Zeichen Stier, Jungfrau, Steinbock repräsentiert wird.
Dieses Werkzeug „Septare der Königskonjunktion“ erfaßt die Zeitqualitäten („Zeit“ als Äquivalent für „Ereignisstrom“) welche in der Wirkung „bis ins siebente Glied“ bestehen.
Beispiel: ein Stein fällt ins Wasser.
„es entsteht eine Wellenbewegung, die sich nach allen Seiten gleichmäßig ausbreitet.
Der innerste Wellenkreis (Grundrotation) entspricht der ersten Imprägnation, die in rhythmischen Abständen der Vergrößerung weitergetragen wird in der Zeit. Mit fortlaufender Bewegung wird Zeit und Raum erweitert – die Kreisbewegung vergrößert.
Die in der bewegten Welle imprägnierten Anlagen werden so in unterschiedlicher „Zeitdichte“ bzw. „Ablaufdichte“ ausgelöst. Durch die „veränderte Frequenz“ schwingen „andere Töne“ auf – die verschiedenen Durchlaufgrößen des Grundmusters zeigen eine unterschiedliche Charakteristik.
Die einzelnen Wellengrößen mit ihrer Charakteristik entsprechen sich in ihrem Vielfachen (Potenz).
So schwingt etwa sie Charakteristik der siebenfach vergrößerten Wellenbewegung wieder in der neunundvierzigfachen Vergrößerung auf. Das heißt, die Imprägnation des ersten Tages bzw. ersten Jahres (Grundrotation) entspricht dem Ablauf der ersten sieben Jahre wie der ersten neunundvierzig Jahre (das zweite Jahr entspricht dem Ablauf der zweiten sieben Jahre wie der zweiten neunundvierzig Jahre). (Wolfgang Döbereiner, Astrologisch-homöopathische Erfahrungsbilder … München, 1985, S. 56f.)
Dieses gegeben, schwingt also derzeit die siebenfache Vergrößerung des 17.7. des Jahres 1831 ( 29. Geburtstag der Königsko0njunktion Erde) auf und entlädt sich im Zeitraum von 2005 – 2012.
Das nun präsentiert uns, wie obige Graphik zeigt, die grün markierte Opposition Sonne /Neptun. Sonne steht immer für all das Vermögen, nach eigenem Gutdünken anschaffen zu können. Neptun aber zeigt das, was in der religiösen Sprache „das (göttliche) Kind“ symbolisiert, nämlich eine Zeitenwende, eine Reinigung, die Ankunft des Erlösers. Mit den Worten der Psychologie:
Das Kindmotiv stellt nicht nur etwas Gewesenes und längst Vergangenes dar, sondern ein gegenwärtig funktionierendes System, welches bestimmt ist, in sinnvoller Weise die unvermeidlichen Einseitigkeiten und Extravaganzen des Bewußtseins zu kompensieren respektive zu korrigieren. C.G. JUNG, Ges. Werke IX/1, S. 176.

Die Natur des erlösenden Symbols ist die eines Kindes, d.h. die Kindlichkeit oder Voraussetzungslosigkeit der Einstellung gehört zum Symbol und dessen Funktion. Diese „kindliche“ Einstellung bringt es eo ipso mit sich, dass an Stelle der Eigenwilligkeit und rationalen Absichtlichkeit ein anderes Führungsprinzip tritt, dessen „Göttlichkeit“ gleichbedeutend ist mit „Übermacht“. Dieses Führungsprinzip ist irrationaler Natur, weshalb es in der Hülle des Wunderbaren erscheint…Jesaia (9,5) „Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben, und die Herrschaft ist auf seiner Schulter; und er heißt Wunderbar, Rat, Kraft, Held, Ewig-Vater, Friedefürst.“ C.G. JUNG, G.W. 6, S. 280 f.

Das Kind ist daher auch [...]nicht nur ein Anfangs-, sondern auch ein Endwesen. Das Anfangswesen war vor dem Menschen, und das Endwesen ist nach dem Menschen. Psychologisch bedeutet diese Aussage, daß das <<Kind>> das vorbewußte und das nachbewußte Wesen des Menschen symbolisiert. Sein vorbewußtes Wesen ist der unbewußte Zustand der frühesten Kindheit, das nachbewußte Wesen ist eine Antizipation per analogiam über den Tod hinaus. In dieser Vorstellung drückt sich das umfassende Wesen der seelische Ganzheit aus. Die Ganzheit besteht ja niemals im Umfang des Bewußtseins, sondern schließt die unbestimmte und unbestimmbare Ausdehnung des Unbewußten mit ein. Die Ganzheit ist daher empirisch von unabsehbarer Erstreckung, älter und jünger als das Bewußtsein und dieses in Zeit und Raum umschließend. C.G. JUNG, Ges. Werke 9/I, S. 192.
1998 – 2019
Diese psychologischen Betrachtungen zum Kind-Symbol korrespondieren mit dem Stellenwert des astrologischen Zeichens Fische als dem ersten und letzten im Tierkreis und, entsprechend seinem Zeichen, dem Planeten Neptun. Seine Macht bewirkt mithin Chaos, Auflösung, Reinigung, Löschung, Neuanfang.
Folglich hasst der Fürst dieser Welt (beziehungsweise sein Stellvertreter hienieden), heiße er nun Herodes oder anders, den neugeborenen König in Kindsgestalt
Weil nun der Übergang des Neptun über eine Stelle im Tierkreis sich im Tempo von ca. 2° pro Jahr vollzieht, darum ist seit der Königskonjunktion 1802, wo Neptun auf 19° Skorpion stand, letzterer noch nie der Sonne in einer Hauptkonstellation (Konjunktion, Opposition Quadrat) begegnet. Und deshalb entwickelt sich die Opposition auf die Sonne der Königskonjunktion, die in jedem Erd-Septar als Geburtstagssonne die gleiche Position hat, nämlich 24,5° Krebs, wie folgt:
1998 – 2005 Neptun 21,3° Steinbock
2005 – 2012 Neptun 23,6° Steinbock
2012 – 2019 Neptun 25,9° Steinbock
Rein technisch käme auch das vorlaufende und das folgende Jahrsiebt in Betracht, weil die Astrologen von etwa 7° Orbis (Wirkungsraum) ausgehen. Aber ich denke, die obigen 21 Jahre genügen dem Neptun für ein gründliches Aufräumen.
Was die Sache so entscheidend macht, ist dieses:
  • Es ist die erste Neptun - Bereinigung in der 775 Jahre dauernden Epoche dieser Erdkonjunktion, und es gibt
  • bis zum Zeitpunkt 2278, also bis in 266 Jahren, keine neue Hauptkonstellation mit Neptun, sondern, da die dann Folgende
  • mit der folgenden neuen Königskonjunktion 2577 fast zusammenfällt, darum ist praktisch die einzige Bereinigungsmöglichkeit, bezogen auf die Erdangelegenheit, für fast 500 Jahre ( 1802 – 2278) die die wir jetzt erleben.
Dass Neptun aus dem Steinbock heraus wirkt, erklärt, warum Verknappung das zentrale Motiv der gegebenen Verwerfungen darstellt und es klärt darüber auf, dass wir uns darauf einstellen können, dass kein Bereich verschont bleiben wird, denn Steinbock ist nun mal der „Wintertest“ für alle Arten von Lebensvorgängen und unsere gesamte Ökonomie lief mit Sandalen ins Hochgebirge.
Gott steh uns bei!
Gepostet UTC 15:16.