Donnerstag, 17. Dezember 2009

Das Europa Suchspiel Teil 5 und 6, Mond - das Volk



1.12.2009, MEZ 0:00, Brüssel

Auch diese Darstellung enthält einen Irrtum, nach dessen Aufdeckung ein Teil der Deutung zurückgenommen werden muß, (siehe den Widerruf hier). Dennoch bleibt dieser Artikel, wie ich meine, lesenswert, und sei es zur Denkübung.

Das neu verfasste Europa kam in einer Vollmondnacht zur Welt. Sonne und Mond wanderten einander gegenüber im plenilunium, dem hellsten Zustand des Mondes. Ich wundere mich immer, warum so viele Astrologen einen dunklen Gegenmond brauchen  und ihn Lilith nennen. Ist nicht der dunkle Zustand des Mondes, wie gerade heute, Mittwoch - Nacht, dunkel und widrig genug?  Aber es besteht offenbar Bedarf, sich  in  Projektionen  jüdischer Mystik, oder indischer wieder zu erkennen. Da ich mir selber mystisch genug bin, liegt mir eher an gelebten Weisheiten, wie denen des Laotse, und an solchen Klarheiten wie denen des C.G. Jung.
Und, Gott sei Dank, ist noch niemand auf die Idee gekommen, einen neu entdeckten Asteroiden nach Laotse oder Jung zu benennen und dessen Ephemeriden zu präsentieren.
Die Zahl der Monate und Tierkreiszeichen bleibt nun einmal bei zwölf und die Doppelnatur von Venus und Merkur bleibt ebenfalls eine physisch/psychisch/mythologische Konstante, so dass an "Göttern" ohne Land eigentlich, für mich jedenfalls, kein Bedarf besteht.





                                                









Zurück zum Mond in den Zwillingen, "das Volk unterwegs", heißt das in astrologischer Vereinfachung. Bei Vollmond aber bedeutet es: in heller, gereinigter Verfassung.
Er, Mond (sie, luna) leuchtet über den Gefühlen der ehemals und künftig wandernden europäischen Völker, die gelernt haben, als Wandernde den Straßen ihres Kontinents frei gleich dem Winde zu folgen und die gelernt haben, Wandernden gastlich zu sein, denn  diese luna der neuen europäischen Verfassung wird angestrahlt von einer Sonne die sich in den adventlichen Graden des sohnhaften Schützen zur Versöhnung von Himmel und Erde bewegt.
In dieser Nacht nun um 0:00 Uhr wanderte der Mond über Brüssel auf 5,1° der frühlingshaften Zwillinge und verweist auf ein europäisches Fühlen, das unterwegs und nicht daheim ist. Grund genug, uns in der Betrachtung daran zu erinnern, dass dieser Zustand des Mondes ein kollektives Fühlen anzeigt, das in der Vergangenheit keine gute Nachricht war. Denn, wo ein Volk in Gestalt seiner Söhne unterwegs war, da wohnte , wohin diese kamen, ja schon immer wer, und musste sich wehren mit Feuer und Blut gegen Feuer und Blut.
Noch in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, einige Jahrzehnte vor den großen Endkatastrophen des 20. Jahrhunderts, schrieb der große Basler Historiker Jakob Burckhardt in seinen „Welthistorischen Betrachtungen“:
„Im großen aber, von Volk zu Volk, gilt es als zeitweise erlaubt und unvermeidlich, aus irgendwelchen Vorwänden über einander herzufallen. Der Hauptvorwand ist, im Völkerleben gebe es keine andere Art von Entscheid, und ‚wenn wir’s nicht tun, so tun’s die anderen‘.“
(Jakob Burckhardt, Weltgeschichtliche Betrachtungen, Leipzig, 1985, S. 157.)

1. Der rote Merkur von 1603

Also empfängt Mond auch die fast klare Resonanz aus 4,9° Schütze vom roten Merkur der Feuerkonjunktion von 1603. Hier aus dem Feuerzeichen Schütze kommend, steht die Botschaft des Merkur im Zeichen der sich stets erneuernden Utopie des himmlischen Friedens und der Versöhnung auf Erden. Aber weil die als „Utopien“ bekannten Entwürfe überwiegend intellektueller Herkunft waren, also dem Prinzip der Zwillinge zugehörig, muss man bei einem Merkur, der aus Schütze heraus spricht, an eine religiöse Botschaft einer Versöhnung mit Gott denken, einer Versöhnung, die als wirkende Güte lebendiger Gottheit in der Psyche des Menschen erfahrbar ist, und die in den mythischen Projektionen des Weihnachtsgeschehens Gestalt angenommen hat. Als ein in diesem Sinne treffendes Beispiel, allerdings die rote Sonne/Venus, nicht den roten Merkur betreffend, kann der so genannte „Weihnachtsfrieden“  gelten, den ab dem 24. Dezember 1914 vorwiegend englische und deutsche Soldaten über die Feuertage an mehreren Fronten in Frankreich ohne höhere Genehmigung einander gewährt haben.

24. ( – 26.) 12.1914, Frankreich (örtlich auch an der Ostfront) „Weihnachtsfrieden“


2. Die erdfarbene Saturn/Jupiter-Konjunktion von 1802

 An seinem ‚Standort‘ im Luftzeichen Zwillinge nun empfängt Mond der ersten Dezembernacht 2009 in perfekter Klarheit die Resonanz von Saturn und Jupiter aus ihrer Königskonjunktion vom 17.7.1802 auf 5,1° aus der Erd- und Familienwelt der Jungfrau. Das bedeutet, der tief gefühlte Eigensinn der europäischen Völker empfängt, ausgehend von der Jungfrau - Welt von Handel und Verkehr, Maß und Stellenwert, die allen Beteiligten einen Platz im europäischen Gefüge einräumen und dieses nicht in Theorie oder gar Utopie, sondern gewachsen aus den realen Zusammenhängen von Eigentum, Austausch und oberstem Recht.
Nach der ununterbrochenen Folge der Königskonjunktionen im Erdelement seit mindestens 642 v. Chr. in der Jungfrau erscheint diese europäische Verfassung vom Mond her gesehen, das heißt von unser aller Lebensgefühl her, als Schlussstein in der politisch/legislativen Kuppel die unseren katastrophenmüden Kontinent überwölbt.

Einige wenige Transite auf den 5. Grad Zwillinge, Jungfrau, Schütze und Fische habe ich im Archiv.

12.6.1776, Virginia Bill of Rights (Erste Menschenrechtserklärung)


21.11.1806 Napoleons Kontinentalsperre


14.9.1812 Moskauer Brand

24.9. 2000, Belgrad Präsidentenwahl

22.11.2005, Angela Merkel zur Kanzlerin gewählt


19.10.2007, Vertrag von Lissabon


Gespeichert 17.12.2009,  UTC 17:22, Gepostet: 17:29.

Montag, 14. Dezember 2009

Das Europa-Suchspiel, Teil 3 und 4., Saturn in der Waage



14. - 21. 12.  2009

unter dem Nördlichen Tierkreis
und unter den Nördlichen Königskonjunktionen
der vier Elemente Feuer, Erde, Luft und Wasser
aus den Jahren 1603, 1802, 1980 und 1305

(Anklicken vergrößert)


Diese Woche  ist geeignet, in die Geschichtsbücher einzugehen. Nicht, deshalb, weil wir den Zeitungen entnehmen können, dass in Kopenhagen die Welt-Klima-Konferenz stattfindet, sondern weil am Himmel Sonne und Venus auf ihr zweites Quadrat zu Uranus zulaufen, das erste hatten sie im Juni (Sonne) und Juli (Venus) und im September kam die Opposition (Sonne), im Oktober die der Venus. Die Vereinigung, besser gesagt, engere Nachbarschaft,  von Sonne und Venus in diesem Quadrat benachbart die Aufhebung (Uranus) von Eigentum (Venus), Vermögen (Sonne)und Partnerschaft (Venus). Da fällt einem doch gleich die Aufhebung der privaten Existenz der Kärntner Bank Hypo-Alpe-Adria, die heute morgen eine halbe Stunde vor Schalter-Eröffnung vom östereichischen Staat übernommen wurde, sonst hätte es erneut einen, wenn auch kleineren wegen "Domino-Effekten" aber hochgefährlichen Fall "Lehmann" gegeben.




1.12.2009 MEZ 0:00, Brüssel




Europa
Suchspiel vergangener und  werdender Generationen
Ausgangs- und Anhaltspunkt  für eine nicht nur gedachte
 sondern praktizierte Betrachtung unserer selbst.

Denn dieser Moment, ab dem unsere Europäische Verfassung gültig wurde, gehört uns allen. Gehört uns zusammen mit unseren Familien in all den Generationen in denen gehungert worden ist, gestorben, geirrt und geliebt und verdankt sich unserer aus Schmerzen, Entsetzen und Todesgestank endlich geborenen Mäßigung.
Mehr noch, nicht nur unser väterliches europäisches Abendland, sondern die ganze Menschheit hat sich mit dieser Frucht ihrer europäischen Jahrhunderte, ein Geschenk gemacht, das sie, die Menschheit Europas, für die gesamte und einzige Menschheit zu dieser Stunde auf die Waagschale legt.
Es ist eine  Glücksstunde der Menschheit auf 3 - 4° Waage, die uns in Europa schon bekannt ist, als Geburtsstunde der Demokratie in Portugal. „Grândola,_Vila_Morena“ sang Jose Alphonso auf der Schallplatte, die in der Nacht zum 24. April 1974 auf dem katholischen Sender Rádio Renascença, zu deutsch: Radio Wiedergeburt, gespielt wurde.

 Wiki schreibt: Das Lied war während der salazaristischen Diktatur verboten. In der Nacht der Nelkenrevolution vom 24. auf den 25. April 1974 wurde es vom portugiesischen Rundfunk gesendet und diente als verschlüsselte Botschaft für den Beginn des Aufstands. Um 0:30 Uhr wurde im katholischen Rundfunksender Rádio Renascença die erste Strophe des Liedes verlesen. Anschließend wurde das Lied zweimal in voller Länge abgespielt.
Im mundanen Tagebuch 2008 in drei Teilen dargestellt, nämlich hier, hier und hier.


Saturn wanderte nun also wieder in die Waage in unseren Tagen. Hin  und wieder habe ich in den vergangenen Wochen in mich hinein gehört,  was uns das wohl bringen könnte. Und, fiel mir etwas ein? Nein, nichts sprach in mir. Fast dreißig Jahre Astrologie und man steht wie der Ochs vorm Berg.
Aber das ist ja wohl die Botschaft. Politische Wunder entstehen nur aus den Menschen, den oft nur allzumenschlichen, wie sie nun mal sind, mit ihren blinden Stunden des Lichts und den erhellenden des nächtlichen Himmels.   Ochsen vorm Berg, denen manchmal das Herz aufgeht.
Und das waren die Botschafter der Portugiesen: ihre Söhne, die in den  Kolonialarmeen bei der Unterdrückung von Völkern und Stämmen ferner tropischer Zonen ihren Zorn, ihren Ekel und ihre Verzweiflung  gefunden hatten und die nun Menschenwürde empfingen in der Verschwörung gegen die herrschenden toten Seelen.
Und da Saturn diese so aufbruchsfreudigen Grade der frühen Waage besucht,  besorgt er dieses in diesen Tagen nicht nur auf dem Marktplatz von Brüssel, wie vor zwei Wochen, sondern auch, heute Nacht in Wien, in der Gestalt des Europäischen Währungshüters, gestern in Mailand und in der zweiten Woche jetzt in Kopenhagen.
Selbst im von der Wallstreet regierten Washington hat eine Mehrheit im Kongress sich das gesetzliche Recht zugesprochen, die FED öffentlich zu verhören. Auch dieses ein kleines Wunder, und wie alle seinesgleichen ausschließlich basierend auf Initiative individueller Menschenehre und - intelligenz in einer zugleich unbeschreiblich korrupten Welt.
Wird Europa einmal Leuchtturm für Nord-Amerika sein, wie es das Nord-Amerika für Europa war in tragischen Zeiten?  In der Essenz ist es das wohl schon. Möge diese Essenz, ein anderes Wort für Geist, möge sie dem amerikanischen Patienten zu seinem Mut zur Hoffnung die Demut und Klugheit des ehrlichen Nachbarn hinzu mischen.
Das  walte Saturn, der väterliche Wanderer auf …

1603 und 1802
 3° und 4° Waage:
Uranus der Erde und Mars des Feuers
der Aufstand der Krieger

Und hier wieder der Griff ins Hand- und Zufallsarchiv mit einigen Transiten zunächst nur auf den roten Mars, noch ohne den Uranus der Erde, der 1802 hinzukam.



23.5.1618, Prager Fenstersturz
 (mit Feuerresonanzen)



4.7.1776, Philadelphia
 Geburt der USA





2.9.1792 Paris, Beginn der Septembermorde


 
24.6.1717, London, Gründung der ersten Großloge der Freimaurer




Und ab 1802 roter Mars und Uranus der Erde vereint:




8.1.1918, US-Präsident Wilsons
14 Punkte (mit Königsresonanzen)


24.4.1974, UTC 21: 50 Lissabon

11.3.1985, Wahl Gorbatschows zum Generalsekretär der KPdSU

9.11.1989, Öffnung der Mauer



Bemerkenswert: es ist kein Transit aus dem Widder dabei. Die Widder-Transite auf die Grândola -Konstellation der Elemente sind noch zu entdecken, und zu bedenken,  wofür die Menschheit ja noch hoffentlich viel Zeit hat. Keinesfalls sehe ich die Tatsache, dass ich mit keiner systematischen Transit- Dokumentation aufwarten kann als einen Mangel in meiner Arbeit.
Als Türöffner, als welchen ich mich verstehe, (Herrscher von 1 in eins),  öffne ich eben nur die Tür. Und wenn ein Türöffner Moses heißt, oder Kafka, dann darf er es nicht einmal betreten, das gelobte Land, denn „Moses“ ist der ewige väterliche Wanderer und als Herr des Steinbocks „nur“ Maß , aber ohne Anteil an einer Zeit sondern nur an allen Zeiten.
Saturn in der Waage aber, noch einmal, was heißt das, jenseits von Wundern und Königskonjunktionen? Saturn, ganz einfach in den Graden der  Waage?
In alten Zeiten, in der „Theogonie“ des Hesiod (spätes achtes Jhdt. v. Chr.) zum Beispiel, vernahm man einen Gott Kronos, Vater von Zeus, Poseidon, Hades und ihrer olympischen Schwestern, der  gezeichnet wurde als einer, der seine Kinder (bis auf Zeus) alle fraß, der jede Regung von Neuem verschlang. In seiner Darstellung
„mit einem Gewand, das über den Hinterkopf gezogen ist, und mit der Sichel in der Hand […] ist […] etwas Zeitliches ausgesprochen. Die Sense oder Sichel erscheint später als ein Attribut der dem antiken Denken fremden Gestalt des Todes, der durch sie in ein Verhältnis zur Zeit gesetzt wird. Saturnus, der mit dem Chronos verwechselt wird, ist von einem dunklen Zeitenstrom umweht …“
Friedrich Georg Jünger, Griechische Mythen, Frankfurt /M. 1997, S. 25.


Saturn,  seine römische Verehrung als Acker- und  Saatgott und seine Verwechslung mit dem griechischen Kronos, bezeugen, abgesehen von den Festen zu seinen Ehren im Winter, dass er ein Gott des Befruchtens durch Beschneiden ist, des Zurückschneidens auf das was ewig ist, auf die Wurzelstöcke gleichsam, aller Lebenskreise.
Dieser also, Saturn der bei Hesiod als Kinderfresser das ewig im Kreise sich erneuernde Werden gegen jede Vollendung absperrt, dieser der nach dem verlorenen Titanenkampf von seinen obsiegenden olympischen Kindern auf Geheiß des Zeus in den dämmrig finsteren Tartaros verbannt wird, auf dass er am Ende doch von ihnen befreit, als Herrscher die Inseln der Seligen beherrschend ewig geehrt sei,  dieser Saturn wird bis zum Sommer 2012 in der  Waage für die Menschheit der Nordhalbkugel zur Begegnung. Begegnung mit dem Saturn bedeutet so immer, dass ein begegnendes Nicht-Ich in den Belangen von Person und Ich begrenzend und beschneidend tätig wird, wie für den Obstbaum oder Weinstock der Gärtner im Herbst, auf dass in einem kommenden Frühling den frischen Trieben genügend Saft zufließe.
 Gespeichert: 14.12.2009, UTC 15:33 und 17:36, gepostet: 17:56.




Donnerstag, 10. Dezember 2009

Suchspiel Europa, 2.Teil: Europas Aszendent.


1.12.2009, 0:00 MEZ, Brüssel, EU-Verfassung in Kraft



„Wir haben aber (ich wiederhole mich) noch eine andere Art von Transiten seitens der Lichter und Planeten auf ihren Wanderungen durch den Tierkreis."

Wir haben zum einen die  Einholung der langsamen durch schnellere Wanderer. Diese sind auf Ebene der Götter, immer Mitgötter,  immer einander die Gestalt lassend,  das ist = Stern-Planeten-System: "Familie" = Einheit in der Verschiedenheit.
Wenn, mit Jung gedacht, Planeten die männlichen, dynamischen Spiegler und die Zeichen die ruhenden weiblichen matrices sind, so sind die Einholungen der langsameren Verwandten durch die schnelleren das männliche Spiel im Universum.
Und der Charakter eines jeden bemisst sich nach der Zeit. Je schneller desto aktueller – je langsamer, desto tiefgreifender, desto bewusstseinsferner, desto einflußferner die Wirkung
Zugleich aber ereignen sich am Himmel und in uns eine zweite Art von Transiten:
Hier besuchen Wanderer Orte. Das ist das weibliche Spiel im Universum, das Sich- besuchen-Lassen.
Jeder Einzelne erlebt das Ort-Sein gemäß seinem Horoskop als ein vom Schicksal des Tages Besuchter. Und wenn  einem von uns diese Besucherei astrologisch bewusst ist, dann erlebt er das Schicksal des Tages nicht nur als Welt in der Welt, sondern er erblickt es zusätzlich im kollektiven Spiegel seiner Psyche. Das heißt, über das Erleben hinaus, das er mit Tier usw. gemein hat, wird ihm/ihr  strukturelle Erfahrung zu teil über sich selbst und die Welt.
Also, Lichter und Planeten, die himmlischen Spiegler, besuchen in der zweiten Art von Transiten nicht die  „Angehörigen“ der göttlichen Familie sondern die Erinnerungsstätten der großen Familienfeste, die ich Königkonjunktionen in den Zeichen der vier Elemente nenne, an denen die "Abdrücke" der damaligen "Sitzordnung" über Jahrhunderte als Strukturelemente von Äonen erhalten bleiben.

Die „vier Elemente“  klassifizieren die  Beschaffenheiten in der Welt nach vier tempi in der Zeit: von ruhender Erde über träge Flüsse zu eilenden Winden bis hin zum Blitz des Lichts.
Wenn im Folgenden von der Königskonjunktion im Feuerelement die Rede ist, dann sagen die 2 Lichter und 8 Planeten dieser Konstellation vom 17.12. 1603 etwas darüber aus, so die Hypothese, wann,  wie und wo die großen feurigen,  wärmenden und strahlenden Vorgänge auf einer jeweiligen Halbkugel unseres Planeten sich abspielen. Und weil die Feuer-Konjunktion von 1603 erst am 2. 12. 2338 abgelöst wird, darum sind ihre Konstellationsorte, als wären sie radioaktiv kontaminiert, zumindest für diese 735 Jahre aktiv.
Die Transite über diese Orte zeigen:
Daran arbeiten die Jahrhunderte:

Wenn wir nun die Wirkungen des „Feuerelements“ gemäß seiner Königskonjunktion unterscheiden wollen, so unterteilen die drei „Etagen“ des Tierkreises diese Wirkungen:

Die Königskonjunktion ist bekanntlich ein Sonderfall jener Großen Konjunktionen von Saturn und Jupiter, die sich alle zwanzig Jahre ereignen und in Serien den drei Zeichen des gleichen Elements rückwärtslaufend folgend, einander abfolgen. Den Sonderfall stellen ca. alle 800 Jahre diejenigen Großen Konjunktionen dar, die eine neue Serie in einem neuen Element beginnen.
1603 war das im Feuerzeichen Schütze der Fall,  als die vorangehende Feuerkonjunktion vom 27.7.769 nach 834 Jahren abgelöst wurde, welche für die Ausbreitung des Islam in der alten Welt hinweisend war. Diese Konjunktion im 8. Jahrhundert hatte sich im Löwen ereignet, ein Hinweis auf Jahrhunderte von Willen, von Kraft, kurz: von Seelenfeuer.
1603 hingegen trafen sich Saturn und Jupiter im Schützen, also in Jupiters Zeichen. Das ist der Hinweis auf Geistfeuer, auf das Licht des Verstehens, zu  dem mit Saturn der Herr des Erdgeistes hinzutritt.

2. Teil, Neuzeit.
Wenn wir also von den Königskonjunktionen im Bilde des Festes reden, in der altgriechischen Mythologie ein bekanntes Motiv, so erinnert die Saturn/Jupiter Konjunktion im Schützen an das höchste Fest des Feuers. Es hat seinen Ort auf 8,3° Schütze als rote Königskonjunktion. Zusammen mit dem roten Merkur stellen die beiden den zweitältesten Teil unseres Verfassungsgefüges dar. Dieser 8,3° Schütze-Ort ist  seit 1603 der Leuchtturm in die Welt (Nordhalbkugel). Sein Schütze-Feuer ist Geistfeuer, ist Sohn-Licht, ist Geist der Versöhnung.



Auf 8,3° im Zeichen des "Schützen mit dem silbernen Bogen" Apollo, im Zeichen des „senkrechten Lichts“ (Walter F. Otto) also, steht seit Dezember 1603 der starke Sender, leuchtender, strahlender  Thron und Richtplatz der göttlichen Familie,  von dem seit 406 Jahren das geistige Feuer erhellend wirkt, indem seine Resonanzen sich knoten bei 8,3° Fische, 8,3° Zwillinge und 8,3° Jungfrau.


Und bei letzteren 8,3° Jungfrau schürzt der Knoten der Zeit die Geburt der neuen Souveränen:



Europa

1.12. 2009
0:00 Uhr MEZ, Brüssel

Aszendent: 8°21‘Jungfrau

8,3° Erdseele 

So also ist unser altzivilisiertes Brüssel erneuert zum Festplatz der praktischen Vernunft in feinster Abstimmung auf den richtenden Geist der sich erneuernden „göttlich“ familiären kollektiven Daseinsweise geworden.
Was so feierlich klingt, ist das Pathos der Archetypen, die immer das Alltagsferne, das Schicksalhafte, das numen mit sich führen.
Ein Kontinent in dem Ströme von Blut versickert sind in den Jahrhunderten, wie sollte man anders, als feierlich von dieser unermesslichen Neugeburt in dieser Herbstnacht sprechen, die mit einem so unsichtbaren Gefüge von Zivilisation und Kultur in Zeit und Raum schwanger war. Ein Leuchtturm in die Stadt, ein Enkelkind der Katastrophe.
Und hier wieder mein Zufallsarchiv (Abstände <1°):

4.7.1776, Philadelphia Unabhängigkeit der USA


15.8.1769. Napoleon Bonaparte

 14.7.1789 Paris, Erstürmung der Bastille

1.    4. 1803 Säkularisierung der kirchlichen Liegenschaften

 13.1.1898, Frankreich,  Dreyfus Affaire, Zola veröffentlicht "J’accuse!" (mit Königsresonanzen)

31.5.1911, Belfast, Stapellauf  der Titanic (ohne Taufe!)

25.4.1974 Lissabon, Aufstand der Hauptleute („Nelkenrevolution“)


26.4.1986, Tschernobyl

1.1.1999 Beginn des Euro-Handels

1.    5. 2004, EU-Osterweiterung

25.1.2006, Wahl der Hamas


19.4.2007, Mundanes Tagebuch

Soweit wieder der kleine Griff ins Handarchiv. 8,3° Jungfrau als Aszendent des neuen Europas im Zeichen der Erdseele; wie jeder Aszendent unbewusstester und ("widerhallend" aus mit 8,3 Zwillinge,  Fische und Schütze) am hellsten angestrahlter Ort unseres endlich versöhnten Kontinents.
Gespeichert 8.12.2009, UTC 19:01, gepostet: 10.12.2009, UTC 17:16. und 20:05